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Eine wunderbare Beziehung

von Kiv94
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
11.07.2015
17.04.2016
17
9.309
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11.07.2015 499
 
Eva öffnete am Morgen die Augen. Sie war ein wenig verwirrt, denn sie lag nicht in ihrem eigenen Hotelzimmer. Im nächsten Augenblick merkte sie eine Bewegung an ihrer Hüfte. Vorsichtig drehte sie sich auf die linke Seite. Dort lag John, einen Arm hatte er um ihre Hüfte gelegt und auf seinem anderen Arm ruhte Evas Kopf.
Ihre Gedanken fuhren Achterbahn, als sie eine ruhige Stimme aus den Träumereien riss. „Guten Morgen, na hast du gut geschlafen?“ Gedanken verloren nickte die junge Frau. Er drückte ihr einen sanften Kuss auf ihren Scheitel. Bei Eva breitete sich eine Gänsehaut aus. Wie lange hatte sie auf diesen Moment gewartet? Wie lange hatte sie davon geträumt? Sie konnte sich  jedoch nicht vorstellen, dass John genauso fühlte.
„Hast du auch gut geschlafen?“, fragte sie schließlich. „Bestens.“, er lächelte sie glücklich an.
Ihm war aufgefallen, dass Eva ziemlich nachdenklich wirkte. „Was ist den los? Du bist heute Morgen verdächtig still.“ Sie zuckte mit den Schultern. John erwiderte dieses mit einem einfachen Nicken. Er zog seine Arme ein wenig enger um sie und sie somit näher zu sich. Sie sah ihn fragend an. Als Antwort näherte er sich langsam ihren Lippen und setzte einen sanften Kuss darauf, denn sie erwiderte.
Sie fühlte sich in seiner Nähe wohl. Er strahlte eine Geborgenheit für sie aus. Das war ihr bereits am Anfang der Zusammenarbeit aufgefallen. Nun waren seit der ersten Baustelle schon fünf Jahre verstrichen und sie war sich ziemlich sicher, dass sie mehr als nur Freundschaft für den attraktiven Architekten empfand. Aber ob er genauso fühlte? Sie war sich nicht sicher, auch wenn der Kuss eigentlich dafür sprechen sollte.
„John, tun wir das Richtige?“, fragte sie ihn schließlich. Fragend sah er sie an. „Wieso sollten wir das nicht tun?“, stellte er irritiert die Gegenfrage. „Ich weiß nicht. Wir sind Kollegen. Ständig ist ein Kamerateam in unserer Nähe. Wir hätten kaum Privatsphäre.“,versuchte Eva zu erklären. „Sind das deine einzigen Bedenken?“, fragte John. Langsam nickte sie. „Na wenn es mehr nicht ist!“, er zog sie in seine Arme und begann sie zärtlich zu küssen. Langsam und zögerlich erwiderte Eva den Kuss.
Sie wurden von einem Handyklingeln aus der Zweisamkeit geholt. Es war Johns Handy. „Wolfgang was gibt’s?...Ne keine Ahnung, wo Eva ist...Ich schaue mal ob ich hier im Hotel über den Weg laufe...Bis später.“ Eva und John mussten sich ein Grinsen verkneifen. „Naja, ich werde mich mal schnell umziehen gehen und dann können wir los. Was sagen wir Wolfgang?“, Eva war schon aus dem Bett aufgestanden. Ein Schulterzucken von John, war die einfache Antwort. „Nix.“, sagte er nach kurzem überlegen. „Wir fangen einfach an.“ Eva nickte als Bestätigung und verließ Johns Zimmer um sich in ihrem Zimmer eben frisch zu machen.
Als Eva vor das Hotel trat, wartete er bereits auf sie. Bevor sie ins Auto stiegen, drückte er ihr noch einen sanften Kuss auf die Lippen.
Dann machten sie sich, auf den Weg zur Baustelle. Dort herrschte wie immer reges treiben.
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