Kannst du mir verzeihen?

von peachy97
GeschichteDrama, Romanze / P12
Ellen Bannenberg Nikolas Heldt
11.07.2015
11.07.2015
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11.07.2015 1.640
 
Hallo meine lieben Leser!
Erstmal ein riesen Dankeschön an alle Leser. Dies ist meine erste FF und ich wusste lange nicht, ob ich sie hochladen soll. Ich weiß ich bin nicht perfekt und deshalb würde ich mich über Reviews sowohl mit Kritik und Anmerkungen alsauch mit Lob freuen, damit ich weiß, was gut ist und was ich verbessern sollte. Bitte schreibt mir auch, ob ich weiterschreiben soll. Ich weiß noch nicht wie lang diese FF wird und wie oft ich posten kann, denn ich bin im Moment sehr beschäftigt. Ich hoffe ihr könnt das verstehen.
Viele liebe Grüße
eure Johanna(peachy97)
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Rückkehr:

Es waren drei Monate vergangen seitdem Heldt das letzte Mal in Bochum war. Er hatte seit seinem Aufbruch keinen Kontakt mehr zu seinen Freunden und Kollegen gehabt und auch nicht zu Ellen. Zu Ellen, die ihm nicht mehr aus dem Kopf ging. Nun saß er im Auto und war auf dem Weg ins Bochumer Polizeipräsidium. Er wusste, dass er einen großen Fehler begangen hatte und fürchtete sich ein wenig vor der begegnung mit seinen Freunden, aber insbesondere mit Ellen. Mit seiner Staatsanwältin. Was? Nein, sie war nicht seine Staatsanwältin.;)

Nach weiteren zehn Minuten Fahrt kam er am Polizeipräsidium an. er ging schnurstracks die Treppe hoch und auf das Büro der Staatsanwältin zu. er blieb einen Moment vor der Tür stehen und ging die Worte, die er sich im Kopf zurechtgelegt hatte, noch einmal durch. Dann klopfte er.

Ellen war sehr überrascht, wer um diese Uhrzeit noch bei ihr klopfen sollte, denn sie machte wie schon öfters Überstunden. Nachdem Frau Bannenberg "Herein" gerufen hatte, betrat Heldt auch sogleich das Büro.

Bei Heldts Anblick stockte Ellen der Atem und sie musste sich erstmal an ihrem Schreibtisch abstützen. Sie hatte ja mit so einigen gerechnet, aber nicht mit ihm . Mit ihm, der sie zu tiefst verletzt hatte. Mit Heldt, der seinen besten Freund Herrn Funke vorgeschickt hatte. Mit Nikolas, der nicht auf sie gehört hatte, als sie ihn gebeten hatte, seiner vergangenheit nicht hinterher zu jagen.Er stand jetzt vor ihr.

Urplötzlich wurde sie an die vergangenen Ereignisse erinnert und Wut und Trauer kochten in ihr hoch. Was erlaubte er sich eigentlich nach drei Monaten einfachso wieder hier aufzukreuzen, wo er sie doch so verletzt hatte.

Rückblick:
Nachdem sie den Zettel, den ihr Herr Funke gegeben hatte, zerissen hatte, schlug sie ihm die Tür vor der Nase zu und begab sich zu ihrem sofa. Sie brach auf ihrem Sofa zusammen, vergrub ihr Gesicht in den Kissen und begann schrecklich zu weinen. Warum verletzte er sie so? Sie dachte nach den Ereignissen im Polizeipräsidium und seinem Versprechen ihr gegenüber, könnte ihn nichts mehr daran hindern zu ihr zu kommen. Sie hatte ihm vertraut und was machte er? Er erschien einfach nicht und verletzte sie zutiefst.

Als sie am nächsten Morgen ins Polizeipräsidium kam, und seine Waffe und seine Dienstmarke auf seinem Schreibtisch liegen sah, wurde ihr so einiges klar: Es musste etwas mit dem Mord an seinen Eltern zu tun haben, denn wofür sonst würde er seinen Job aufgeben . Aber sie dachte doch, er würde sein Versprechen halten.

Sie war kurz davor wieder in Tränen auszubrechen, als Frau Dr. Holle den Raum betrat. Als sie Ellen so aufgelöst  und Heldts Waffe auf dem Schreibtisch liegend sah, wurde ihr klar, dass das ihre Schuld war, denn sie hatte Heldt über die E-mail Adressen informiert. Also berichtete sie Ellen auch sogleich davon doch diese machte ihr keine Vorwürfe. Sie sagte es wäre allein Heldts Entscheidung gewesen, denn ihre Enttäuschung war allmälich der Wut gewichen. Aber dennoch setzte sie sich an den fall und löste ihn, denn sie hatte es Heldt ja trotzdem versprochen.

Rückblick Ende.

Heldt war etwas erschrocken, als er Ellens Blick sah, denn dieser strotzte nur so vor Wut, Trauer und Enttäuschung. Doch die Wut überwog. Ihm war zwar bewusst, dass er sie enttäuscht hatte, dennoch hatte er damit gerechnet, dass sie sich zumindest ein Bisschen freute. Doch was er nicht wusste war, dass sich Bannenberg ein Bisschen freute ihn zu sehen, aber sie konnte das gut hinter ihrer Wut verbergen.

Als ellen ihre Fassung zurückgewonnen hatte, sagte sie:" Na Heldt, lassen Sie sich auch mal wieder blicken?"
"Hallo Ellen. Ja ich lasse mich auch mal wieder blicke, wie du nes ausgedrückt hast. Warscheinlich verstehst du es nicht, aber ich musste das tun. ich konnte einfach nicht anders. Ich weiß das es ein Fehler war."

Nun sprudete ihre Wut nur so aus ihr heraus und Heldt erschrack bei ihrem Anblick. "Heldt, was heißt denn hier Sie konnten nicht anders. Sie haben es mir versprochen. Ich dachte sie  halten dich daran. warscheinlich haben Sie dabei nicht ein Mal an mich gedacht."

Bei diesen Worten stockte Heldt der Atem. Hielt sie ihn wirklich für so gefühlslos? Es tat ihm doch auch so schrecklich leid, aber er konnte es doch jetzt auch nicht mehr rückgängig machen.

Also versuchte er sie zu beruhigen:" Ellen, ich weiß nur zu gut, dass das alles ein großer Fehler war und ich habe in dem Moment nicht so viel darüber nachgedacht, wie es dir dabei geht, aber als ich ihm Flugzeug saß, ist mir bewusst geworden, was ich getan habe, aber ich musste das einfach durchziehen. Ich würde es rückgängig machen, wenn ich könnte, aber das kann ich nicht. ich kann dir nicht mehr sagen, als dass  mir sehr sehr leid tu, was ich dir angetan habe."

Bei diesen Worten wusste Ellen nicht mehr, was sie entgegnen sollte. Zwar war sie immer noch sehr wütend auf ihn, aber dennoch rührten sie seine Worte irgendwie. Deshalb beschloss sie vorerst nicht mehr mit ihm darüber zu reden. Also fragt sie ihn, ober denn irgendetwas erreicht hätte.

Darauf sagte Heldt, dass er leider nichts erreicht habe. Er habe weder Anne auffinden noch die E-mail Adresse weiter zurückverfolgen können. Darauf sagte Ellen:" Das dachte ich mir schon Heldt, denn ich habe den Fall gelöst und Anne den Auftrag für den Mord an Ihren Eltern nachgewiesen und sie hinter Gitter gebracht."
"Aber wie ?" "Ich hatte ein kleines Gespräch mit Frau Dr. Holle und danach habe ich mich sofort daran gesetzt."

Heldt war sehr überrascht aber zugleich auch sehr dankbar, dass Ellen ihn so unterstützt hatte. Doch er war sich immer noch nicht darüber im Klaren, warum sie das gemacht hatte, nach all dem, was er ihr angetan hatte. also fragte er:" Warum?"
"Heldt, ich habe es ihnen doch versprochen oder erinnern Sie sich etwa nicht mehr daran?"

Sofort wurde ihm wieder die Situation in den Sinn gerufen, in der Ellen Tränen vergießend vor ihm gestanden hatte und ihm gesagt hatte, dass sie alles dafür tun würde diesen Fall zu lösen. "Doch. aber..." "Heldt, Sie dachten doch nicht etwa, ich würde meine Versprechen nicht halten, denn das tue ich immer." In Gedanken fügte sie noch die Worte"Egal was diese Menschen getan haben" hinzu.

Heldt war sichtlich gerührt. Dennoch fragte er, warum sie ihm nicht Bescheid gegeben habe. Darauf wurde Ellen wieder etwas wütend."Heldt, wie denn? Sie waren doch der jenige, der keinen Kontakt ermöglicht hat. Nicht ich oder sonst jemand, sondern Sie. Es lag ganz allein bei Ihnen. Ich hätte mich auf jeden Fall bei Ihnen gemeldet, wenn ich gekonnt hätte."

Heldt war sich seiner Schuld durschaus bewusst, aber er wusste nicht, wie er das wieder gutmachen konnte. also sagte ernur:" Es tut mir schrecklich..." Doch weiter kam er nicht, denn dann betrat ein fremder, durchaus gutaussehender Mann den Raum und ging auf  die Staatsanwälzin zu. Anscheinend hatte er heldt nicht bemerkt, denn er sagte:" Hallo Ellen, bist du soweit? Können wir los?"

Ellen begann zu stottern und dann bemerkte auch der Fremde Heldt und wunderte sich:" Ellen, wer ist das denn? Und was macht er um diese Uhrzeit noch hier?" "Tim, das ist Nikolas Heldt ein ehemaliger Kollege von mir und..."

Weiter kam sie nicht, denn sie hatte Heldts Blick bemerkt. Sie sah Trauer und Enttäuschung und Wut. Was Wut, Enttäuschung und Trauer? Aber wieso? Naja eigentlich ging es ihr ja genauso, als er einfach so abgehauen war. Aber sie hatte niemals gedacht, dass er so heftig reagieren würde. Oder hätte sie das etwa auch?

Heldt war wirklich wütend, aber nicht auf Ellen oder diesen Tim, sondern auf sich. Auf sich? Ja, auf sich. Es war doch klar, dass Ellen nicht immer single bleiben würde. Was war er doch für ein idiot. Aber warum kümmerte ihn das eigentlich? Gut er hatte Ellen geküsst, aber was bedeutete das schon? Eigentlich nichts , oder etwa doch? Aber was Heldt nicht wusste war, dass die Staatsanwältin noch nicht mit Tim zusammen war.

Als Heldt sich wieder etwas beruhigt, hatte sagte er:" Ja, ich gehe dann auch mal besser. Wir waren hier ja sowieso fertig. Bis bald, Frau Staatsanwältin." Darauf sagte Bannenberg nur:" Ehm...Ja...Tschüss, Herr Heldt" und dann verließen auch Tim und sie den raum.

In seiner Wohnung angekommen, beschloss Heldt, dass er am nächsten Morgen zu Herrn Grün gehen müsse, um mit ihm über seinen Job zu reden. Doch er konnte nicht einschlafen, da ihm die Begegnung mit Ellen nicht mehr aus dem Kopf  ging. Auch konnte er sich über seine Gefühle einfach nicht klar werden.

Aber auch Ellen erging es nicht besser. Sie lag geschafft von ihrem Date in ihrem Bett und konnte  trotzdem nicht schlafen, denn auch sie machte sich viele Gedanken über die Begegnung mit Heldt und darüber, was ihn bewegt haben könnte. Warum hatte er so reagiert? War sie ihm etwa wichtig? Sehr wichtig?

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Danke fürs lesen meiner FF. und ein besonderer dank gilt Ben123. Du hast mir sehr weitergeholfen. Ich würde mich sehr über reviews freuen.
Eure peachy97
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