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Switched Gender - Marshall x Finn

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Finn Jake Marceline Marshall Lee Prinzessin Bubblegum
10.07.2015
26.08.2015
11
9.506
4
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24.07.2015 1.518
 
Ich lag schon den ganzen Morgen in meinem Bett und regte mich nicht. Ich konnte mich nicht im geringsten ablenken. Meine Hand tastete sich unter mein Shirt und brachte den rosafarbenden Stein zum Vorschein, den ich dauerhaft trug.
"Bubblegum, beeil dich, bitte. Ich halte das nicht aus..."
Ich legte mich auf die Seite und ein paar Strähnen fielen in mein Gesicht, die ich mir jedoch wieder hinter die Ohren strich. Ich musste an Marshall's warme Hand denken, die das selbe gestern getan hatte. Langsam legte ich meine Hand auf meine Stirn und wiederholte Marshall's Bewegung. So um die drei Mal. Bis ich aufhörte zu träumen und mir klar wurde, wie dämlich ich dabei aussehen würde.
"Finn, hast du Hunger?"
Jake rief von unten aus der Küche. Frühstück, huh?
"Komme."
Ich betrachtete noch kurz den Stein und steckte ihn schließlich wieder weg.
Ich stieg die Treppe herunter. Sah mich zur Sicherheit noch kurz um. Marshall schien nicht hier zu sein. Nach gestern Abend wollte ich ihn wirklich nicht sehen. Aber gleich so empfindlich zu reagieren war vielleicht auch nicht das einzig Wahre...
"Jake, wo ist Marshall?"
"Der ist nur kurz auf'm stillen Örtchen."
Urgh.. Das hieß, er müsste gleich wieder kommen....
"Ah.", sagte ich nur und setzte mich schließlich an den Tisch. Meine Hände waren unruhig und ich senkte den Kopf. Als ich Schritte hinter mir hörte, wurde mir heiß. Wie sollte ich mich verhalten?
"Bist du auch mal wach, Knirps."
Er klopfte mir mit seiner Hand auf die Schulter und setzte sich ebenfalls. Ich hätte wissen können, dass er wieder so tun würde, als wäre nie etwas gewesen. Also reg dich ab, Finn.
"Fühlst du dich eigentlich schon besser?"
Marshall sah zu mir herüber und erwartete wohl eine Antwort. Besser? Ach ja, er dachte ich wäre krank. Wegen der warmen Milch und der heißen Stirn. Das konnte ich vielleicht nutzen...
"Ja, ich stand gestern etwas neben mir. Sorry, Mann."
"Ist okay, Hauptsache dir geht's wieder gut."
Er grinste mich glücklich an. Dass ich so einfach aus dieser peinlichen Situation entfliehen konnte, schien mir fast zu einfach. Also musste ich bloß so tun, als wäre mir total egal, was gestern passierte und mich ihm gegenüber wieder normal verhalten. Ja... bloß so tun...
Ich saß auf dem Sofa und starrte auf den Fernseher, der nie funktionierte.
"Finn, was ist los? Warum so träge?"
Jake setzte sich neben mich und stellte ein Bein auf.
"Nichts. Nichts. Ich bin nur noch etwas müde."
"Mh."
Wir saßen eine Weile nebeneinander. Schließlich stand ich auf.
"Ich geh baden."
"Okay, Mann. Bis später."
Ich zog mir auf dem Weg ins Bad schon Shirt und Mütze ab und warf sie mir über die Schulter. Als ich die Tür öffnete und sie hinter mir schloss, musste ich feststellen, dass das Badezimmer schon recht vernebelt ist. Hatte hier vor kurzem jemand geduscht?
"Finn?!"
"Eh?!"
Ich blickte in Richtung Dusche, in der sich jemand zu duschen versuchte.
"M-M-Mar..-"
"Wenn du dich auch waschen willst, sag das wenigstens. Vorher klopfen oder so wäre ja mal ganz aufmerksam gewesen."
"I-Ist okay, ich geh später.."
"Heeh? Bleib doch, wir sind doch jetzt beide Kerle. Ist doch nichts dabei, Mann."
Ich stand im Bad und wollte mich grade nach der Tür umdrehen als etwas auf meinem Kopf tropfte. Ich sah nach oben und musste einen schwebenden Marshall feststellen, der auf mich runter tropfte.
"Jetzt hau doch nicht ab, du Nudel. Bin ich so gruselig, wenn ich dusche?"
Er grinste und hielt sich die Hände hinter den Kopf. Dann schwebte er im Liegen vor die Tür und schnitt mir den Weg ab.
"Komm schon, Alter. Dann geht's doppelt so schnell. Im Onsen* macht man das nicht anders."
Ich betrachtete Marshall's nassen Körper, der sich vor mir befand. Die Wassertropfen, die an ihm hafteten, suchten sich ihren Weg seine Beine und Brust hinunter. Das war das erste Mal, dass ich ihn nackt sah und er war tatsächlich...voll und ganz...ein Kerl... Und dazu noch gut gebaut. Seine Haut dampfte etwas von der heißen Dusche und seine Haarsträhnen klebten an seiner Stirn und seinem Hals.
"Was glotzt du so? Machst du mich an?", lachte er und nahm mich in den Schwitzkasten.
"Jetzt zieh dich schon aus, Mensch. Sei nicht so ein Knirps."
Damit verschwand er wieder hinter dem Duschvorhang.
Für ihn schien das tatsächlich normal. Dann sollte ich mich wohl auch nicht so anstellen oder?
Ich öffnete meinen Gürtel und beobachtete Marshall's Körperumrisse, die den Duschvorhang zierten. Ich legte meine Klamotten zusammen und legte sie auf einen Stuhl. Etwas zögerlich ging ich auf die Dusche zu. Sollte ich es doch lieber lassen? Mein Herz würde mir gleich durch den Brustkorb springen, so heftig schlug es. Ich tapste jedoch einen zögerlichen Schritt nach dem anderen voran. Ich zuckte kurz als Marshall anfing zu kichern. Worüber auch immer. Zumindest reichte es, mich zum stehen zu bringen und mich weiterhin verzweifeln zu lassen. Ich blickte auf meine Hände, die nicht zum Stillstand kamen. Dabei viel mein Blick unwillkürlich auf Klein-Finn, der mir fröhlich zuwinkte.
"EH-"
Ich hielt mir selbst den Mund zu. Wieso war ich erregt?! Das ist doch ... so... so kann ich nicht mit Marshall unter die Dusche! Niemals!
"Knirps! Sag mir nicht, du bist abgehauen!"
Marshall war dabei den Duschvorhang zur Seite zu ziehen. Oh Gott, er würde alles sehen! Was würde er von mir denken?! Ich schlich schnell auf die andere Seite des Vorhangs und stieg schnell rückwärts in die Dusche, sodass er nichts sehen konnte. Gott, ich stand drin. Ich stand mit Marshall unter einer Dusche. Mit einer Erektion. Schlimmer kann's nicht kommen!
"Da bist du ja, Knirps.", lachte er und duschte sich ruhig weiter. Ich atmete leise und langsam ein und aus, dass es fast anstrengend war. Das Wasser, das auf Marshall's Körper fiel, sprang teilweise ab und spritzte auf meinen Rücken, was mir eine Gänsehaut verschaffte.
"Stehst du jetzt nur da rum, oder duscht du auch?"
"J-ja, gleich. Mach du erstmal..."
"Dann hättest du auch draußen warten können. Komm."
Er legte seinen Arm um meinen Hals und zog mich neben ihn. Schützend hielt ich meine Hand vor meine Erektion, in der Hoffnung, er würde sie nicht sehen.
Ich konnte Marshall's Oberkörper mit meinem Arm spüren. Er war warm und haftete an meiner Haut. Meine Haare wurden nass und fielen mir ins Gesicht. Ich wollte sie mir nach hinten streichen und mir über mein nasses Gesicht wischen. Konnte aber nicht. Meine Hände waren anderweitig beschäftigt.
"Finn, warum so steif?"
Urgh, verdammt...
"Locker dich mal ein bisschen, komm', geh' mal ganz drunter, ich geh' auch zur Seite."
Ach das meinte er... Aber wenn er jetzt zur Seite geht und ich mich waschen wollte... Moment, ich konnte mich doch einfach umdrehen. Ja! Ich drehe mich einfach um!
Marshall ging zur Seite und ich stellte mich mit dem Rücken zu ihm unter die Dusche. Ich wusch meine Haare und meinen Körper.
"Fertig!"
Ich wollte schnell die Dusche verlassen. Marshall hielt mich jedoch am Arm fest.
"Du, Fi-"
Ich rutschte aus und fiel über die Erhebung der Dusche. Ich knallte mich dem Rücken auf dem Boden auf. Schmerz durchfuhr meinen ganzen Körper und ich konnte mich nicht bewegen.
"Finn! Bist du okay?!"
Marshall kniete sich neben mich.
"Wo tut's weh?"
Er betrachtete meinen Körper. Verdammt. Er würde sie sehen... Meine Erektion.
"Kannst du atmen?! Finn? Bist du bei Bewusstsein?!"
Es scheint ihn nicht zu stören. Er war wohl abgelenkt.
"J-ja, geht schon.."
Ich rappelte mich auf und legte meine Arme unauffällig zwischen die Beine, dass man ihn nicht mehr sehen konnte.
"Dein ganzer Rücken ist rot. Leg' dich lieber hin!"
"Ja, mach ich. Keine Sorge. Hab schon Härteres erlebt.", lachte ich und stand vorsichtig auf. Schnell griff ich nach einem Handtuch und band es mir um.
"Also dusch du noch zu Ende. Bis später dann, vielleicht."
Damit wandte ich mich der Tür zu.
"Ach, und Finn."
Ich blieb stehen.
"Dein kleines Problem ist nichts, weshalb du dich schämen solltest."
Ich wurde knallrot. Und nicht auf dem Rücken. Oh Gott, wie peinlich!
"Seit ich ein Kerl bin hab ich das ständig, also brauchst du dich deshalb nicht anders verhalten."
Er lachte etwas. Nicht seine übliche, miese Lache. Eine...andere... Eine, die mich beruhigte.
Ich nickte.
"Ja.."
Damit verließ ich das Bad.

Er...hatte das also...ständig..? Wahrscheinlich wegen den Hormonen. Ja, das musste es sein...

*Onsen= jap. heiße Quellen, die zum Baden verwendet werden
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