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Verliebt in den Feind

Kurzbeschreibung
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Homura Akemi Kyouko Sakura Madoka Kaname Mami Tomoe Sayaka Miki
09.07.2015
15.06.2020
18
77.760
5
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
23.02.2016 7.330
 
Hey Leute^^
Hier bin ich wieder mit einem neuen Kapitel!
Aber zuerst einmal eine dicke, fette Entschuldigung an euch alle.
Ich wollte es eigentlich schon im Januar, genauer gesagt kurz vor/ in den Ferien hochladen, doch dann machte mir die Schule einen Strich durch die Rechnung.
Und dann habe ich auch noch in den Ferien eine der wichtigsten und geliebtesten Personen aus meiner Familie verloren und das hat mich hart getroffen!
Daher habe ich kein Kapitel geschrieben, weil ich schlicht und einfach keine Lust auf Schreiben hatte.
Deswegen kommt das Kapitel auch erst jetzt.
Und ich warne euch lieber gleich einmal vor, da ich nicht sicher bin, ob ich im März/ April Kapitel hochladen kann, weil da meine Prüfungen beginnen.
Ich hoffe doch sehr, dass ihr mir das nicht übel nehmt und das versteht!^^
Deswegen schon einmal im voraus sorry an euch liebe Leser!
Aber keine Sorge ich werde schon noch weiterschreiben, aber wie gesagt es kann sein, dass ihr ab dem Kapitel länger warten müsst!^^'
Aber nun genug von mir ich hoffe euch gefällt das Kapitel!^^( Vor allem den Kyouko x Sayaka Fans;) Aber auch die Homura x Madoka Fans werden es genießen! :-)
Ich wünsche euch jetzt erst einmal viel Spaß beim Lesen!^-^
Vielen Dank übrigens für die 12 Favos  und die Empfehlung! *-*
Ich liebe euch Leute und danke allen, die dieser Geschichte folgen und sie lesen! ( Und das hoffentlich auch noch in Zukunft tun werden! :-D)
Bis bald
Lg eure Setosgirlfriend/ Freya

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Verwundert blickte sich Homura um.
Das war also ein Vergnügungspark!
Überall befanden sich Menschen, die sich entweder unterhielten, etwas an den vielen Ständen tranken, oder aßen, oder eine der vielen Attraktionen ausprobierten.
Die Schwarzhaarige versuchte es nicht zu zeigen, doch sie war neugierig und beeindruckt!
So etwas gab es dort wo sie herkam nicht, also war sie sehr beeindruckt und konnte es gar nicht abwarten eine von diesen Attraktionen auszuprobieren, oder etwas zu essen. Vor allem dieses pinke Zeug, dass ein paar Verkäufer auf ein paar…Stöcke?... machten weckte ihr Neugier.
Die Menschen hatten einen lustigen Sinn für Humor, wenn sie pinkes Zeug, oder andere Sachen wie Bananen mit Schokoglasur, oder Äpfel einfach so an einem Stock befestigten.
Doch bevor sie weiter über die Wunder des Parks nachdenken konnte wurde sie von einer Stimme aus ihren Gedanken gerissen.

" Hach ich weiß gar nicht was ich zuerst ausprobieren soll! Eine Attraktion, oder das viele Essen?", hörte sie Kyoukos verträumte Stimme und da wusste die Schwarzhaarige, dass für Kyouko hier das Paradies war!
Neben ihr begann Sayaka zu lachen und boxte ihr leicht in die Rippen, während sie sagte:" Ach komm schon Kyouko denk doch nicht immer ans Essen! Außerdem schlage ich vor, dass wir zuerst mit der Geisterbahn fahren und danach ein paar der Achterbahnen ausprobieren!"
" Sayaka-Chan, warum die Geisterbahn?", klinkte sich jetzt Madoka, die die ganze Zeit ruhig neben Homura gelaufen war ein.
Die schwarzhaarige Dämonin warf ihrer rosahaarigen Freundin einen verwunderten Blick zu und sah, dass diese alles andere als begeistert war mit dieser sogenannten Geisterbahn zu fahren.
Hatte sie etwa Angst vor Geistern?
" Weil ich das so will! Außerdem ist die Geisterbahn das Beste an dem ganzen Rummel! Außerdem macht es Spaß Madoka und andere Leute die hinter, oder neben einem sitzen zu erschrecken!", antwortete Sayaka mit einem spielerischen Grinsen und blickte Madoka durchdringend an, die sich nur nervös am Kopf kratzte und ihrem Blick auswich.

" Madoka hast du etwa Angst vor Geistern? So etwas gibt es doch gar nicht, also gibt es für dich keinen Grund Angst davor zu haben.", ergriff Homura das Wort und Madoka blieb stehen und blickte zu Boden.
" Naja…ich weiß, aber ich mag es trotzdem nicht, wenn mich hinter der nächsten Ecke irgendwelche Monster erwarten und mich dann erschrecken. Vor allem Geister auch, wenn sie nicht echt sind ich erschrecke mich trotzdem immer wieder!", sagte Madoka stotternd und Homura konnte einfach nicht anders, als zu lächeln.
Doch plötzlich beugte sie sich zu dem pinkhaarigen Mädchen hinunter und flüsterte ihr sanft ins Ohr.
" Keine Sorge du kannst während der Fahrt ruhig neben mir sitzen. Du brauchst keine Angst zu haben, wenn ich bei dir bin in Ordnung?"
Bei diesen Worten wurde Madoka etwas rot, jedoch blickte sie Homura nur in die Augen, bevor sie sie anlächelte und nickte.
" Gut, dann würde ich sagen, dass wir als erstes zu der Geisterbahn gehen!" , richtete Homura ihr Wort nun an den Rest ihrer Freundinnen und alle stimmten ihr nickend zu…

Die Schwarzhaarige lächelte, als sie aus dem Wagen ausstiegen.
Vor ihr jubelte Sayaka, da sie es geschafft hatte Kyouko mehrmals zu erschrecken, vor allem da diese zuvor noch geprahlt hatte, dass sie nichts erschrecken könne, doch da hatte sie wohl nicht mit Sayaka gerechnet!
Doch Homura behielt Madoka fest im Auge.
Das Mädchen hatte sich die ganze Fahrt über an sie geklammert und teilweise die Augen geschlossen, einmal war sie sogar kurz eingenickt, was das schwarzhaarige Mädchen sehr wunderte, vor allem, da sie sich nicht vorstellen konnte bei so lauten Geräuschen einzuschlafen.
Doch sie hatte sie gelassen und erst, als sie in die letzte Kurve eingebogen waren wieder geweckt.
Madoka war es peinlich gewesen einfach so einzuschlafen, doch Homura tat einfach so, als hätte sie es nicht bemerkt, was die Pinkhaarige ungemein erleichterte.

" Und wohin wollen wir jetzt?", fragte Sayaka, als sie sich wieder beruhigt hatte.
Sie standen nun vor der Geisterbahn und hatten nun die Wahl ob sie zu den Essensständen, der größten Achterbahn die es in diesem Park gab, oder den anderen Attraktionen gehen sollten und keiner sagte etwas für eine ganze Weile.
" Ähm…also ich würde gerne mit der Achterbahn fahren, wenn es euch nichts ausmacht.", sagte Madoka nach einer Weile und Sayaka grinste sie an.
" Klar hört sich gut an, was ist mit euch Kyouko, Mami-San?", stimmte die Blauhaarige ihrer Freundin zu, bevor sie sich den anderen beiden Mädchen zuwandte.
Die Beiden warfen einen flüchtigen Blick zu der Schwarzhaarigen, die unauffällig zurücknickte, bevor sie lächelten und ebenfalls nickten.
" Klar gerne, aber danach gehen wir etwas essen!", stimmte Kyouko ihr zu und lachte.
Auch Mami stimmte der Idee zu, wobei sie einen flüchtigen Blick auf Homura warf und ihr Blick sich kurz verfinsterte, als sie sah, wie diese mit Madoka sprach.
" Gut, dann lasst uns gehen!", riefen Sayaka enthusiastisch und zog Kyouko auch schon hinter sich her, direkt zu der Warteschlange, die sich dort bereits gebildet hatte.
Mami schüttelte nur mit dem Kopf. Die Beiden waren sich ähnlicher, als sie zugeben wollten!
Also lief die Blondine hinter ihnen her, jedoch achtete sie darauf nicht zu schnell zu laufen um Madoka und Homura besser im Auge behalten zu können...


" Vielleicht war das doch keine so gute Idee!", murmelte Kyouko unsicher, als sie zur Seite blickte und auf den Boden, der nun meterweit von ihnen entfernt war, blickte.
Der Rothaarigen lief ein Schauer über den Rücken, als sie sich vorstellte, dass sie bei nur einer falschen Bewegung entgleisen und als Matsch am Boden enden konnten! Könnte sie ihre Kräfte benutzen wäre das ja alles kein Problem, doch sie wusste genau, dass das alles andere, als eine gute Idee war und nun, da sie schon alle bereit in dem Wagen saßen konnte sie nur hoffen, dass nichts passieren würde!
" Ach hat da etwa jemand Angst?", flüsterte ihr Sayaka schelmisch grinsend zu und stupste ihr in die Seite und sofort wandte sich Kyouko wieder ihr zu und entgegnete ihr empört:" Nein, natürlich nicht, aber man kann ja nie wissen, was alles passiert!"
Und mit diesen Worten drehte sie sich beleidigt von der Blauhaarigen weg, als diese zu kichern begann.
" Das ist nicht witzig!", murmelte die rothaarige Dämonin beleidigt, doch Sayaka konnte nicht anders, als loszulachen, als sie den Gesichtsausdruck ihrer neuen Freundin sah.
" Doch ich finde es sogar sehr witzig!", entgegnete sie ihr und stupste sie leicht an der Backe an.

" Hey Kyouko.", begann sie, doch das Mädchen ignorierte sie gekonnt.
" Kyouko.", redete Sayaka weiter, doch noch immer kam keine Reaktion von ihrer Freundin.
" Willst du mich jetzt deswegen die ganze Zeit ignorieren?"
Wieder keine Antwort.
" Was für eine Spaßbremse! Sag doch einfach, dass du Angst hast!", sagte die Blauhaarige, doch wieder wurde sie von Kyouko ignoriert.
"…Ich hab keine Angst!", erwiderte die Rothaarige jedoch nach ein paar Minuten störrisch und drehte sich wieder zu Sayaka, die sie jedoch nur grinsend anlächelte.
" Doch hast du!"
" Nein hab ich nicht!"
" Doch!"
" Nein!"
" Doch!"
" Nein!"
" Doch!"
" Nein hab ich nich-aaahhh!", antwortete Kyouko, kurz bevor sie sich schreiend an Sayaka klammerte.
Sie war so sehr in ihren Streit mit der Blauhaarigen vertieft gewesen, dass sie gar nicht bemerkt hatte, wie der Wagen schon losgefahren war und gerade, als sie es bemerkt hatte, er an dem höchsten Punkt der Achterbahn angehalten hatte.
Doch das Schlimmste war, dass die Dämonin noch nicht einmal Zeit hatte sich darauf vorzubereiten, denn im nächsten Moment fuhr der Wagen auch schon mit Vollgas weiter und aus Reflex und mit einem Schrei hatte sich Kyouko an das blauhaarige Mädchen gedrückt, während sie mit schreckgeweiteten Augen nach unten geblickt hatte.


( Dieses Lied hat mich zu der Achterbahn Fahrt inspiriert.^^ Ich wünsche euch viel Spaß dabei! :-) Es ist das erste Lied in dem Album.  Link: https://www.youtube.com/watch?v=gOHQUQUYU_4    )


Hinter sich hörte sie auch Schreie, doch es waren Schreie der Begeisterung, doch die Rothaarige kniff nur die Augen zusammen und hoffte, dass dieser Albtraum bald vorbei sein würde!
" Kyouko. Mach die Augen auf.", hörte sie plötzlich Sayaka's Stimme dicht an ihrem Ohr, doch sie weigerte sich ihrer Aufforderung nachzukommen.
" Bitte. Es ist alles in Ordnung. Dir wird nichts passieren, keine Sorge! Vertrau mir!"
Die Stimme des blauhaarigen Mädchens war sanfter geworden und vorsichtig öffnete die rothaarige Dämonin ihre Augen, nur um direkt in Sayaka's blaue Iriden zu blicken.
" S-Sayaka…", begann Kyouko und spürte wie sie etwas rot um die Nase wurde, doch ihr stockte der Atem, als etwas wunderbares passierte.
Auf einmal schien die Zeit sich zu verlangsamen, denn gerade, als die Achterbahn einen weiteren Hügel hinauffuhr und der Wind an der Rothaarigen vorbeizischte sah sie den orangenen Sonnenuntergang, der sich in Sayaka's kristallblauen Augen wiederspiegelte und die Landschaft hinter dem Mädchen in ein sanftes Orange tauchte.
Und für einen Moment fühlte Kyouko einen inneren Frieden, den sie noch nie zuvor gespürt hatte und sie genoss es.
Auch Sayaka schien es ähnlich zu gehen, denn auch sie hatte sich kurzzeitig in den rubinroten Augen ihrer Freundin verloren.
Doch viel zu schnell war der Moment auch schon wieder vorbei und die Magie, die für einen Moment geherrscht hatte zerbrach.

Doch plötzlich ging ein heftiger Ruck durch die Achterbahn und da die Beiden im vordersten Wagen saßen bekamen sie es am heftigsten zu spüren.
Sayaka zuckte erschrocken zusammen, als sie durch den Ruck ihr Gleichgewicht verlor und gegen Kyouko fiel, deren Augen sich sofort schlossen und den Schmerz erwartete, doch dieser kam nicht.
Stattdessen spürte sie etwas warmes, weiches auf ihren Lippen und verwundert öffnete sie ihre Augen, nur um direkt in Sayaka's ebenso überraschte blaue Iriden zu blicken.
Und ohne wirklich darüber nachzudenken erwiderte Kyouko den sanften Kuss und für einen Moment bildete sie sich ein, dass es Sayaka gefallen würde, bevor diese überrascht ihre Augen aufriss und die Rothaarige von sich stieß.
" Sayaka?", fragte sie, da sie die ganze Situation so sehr überrumpelt hatte, dass sie für einen Moment nicht verstehen konnte, warum die Blauhaarige den Kuss gelöst hatte.
Er hatte sich gut angefühlt und sie hatte es doch genossen, also warum…?
Doch Kyouko dämmerte die Antwort, als sie den roten, peinlich berührten Schimmer auf den Wangen ihrer Freundin sah, kurz bevor diese den Kopf in die andere Richtung wandte.
Erst jetzt bemerkte Kyouko, dass sie nicht alleine in dem Wagen waren.
Plötzlich spürte die Rothaarige wie ihr heiß wurde und ihr Gesicht ebenfalls knallrot anlief, bevor sie sich leicht verdattert umdrehte und ihre Freunde anblickte, fast schon hatte sie Angst davor ihre Gesichtsausdrücke zu sehen.

Madoka's Augen waren vor Überraschung geweitet und ihr Mund stand leicht offen, dennoch hatte sie einen rosanen Schimmer auf den Wangen.
Mami hingegen grinste sie jedoch nur an und blickte auch sogleich wieder zu Homura und für einen Moment meinte Kyouko zu sehen wie der Blick der Blondine kurz finster wurde, als sie sah wie die Schwarzhaarige einen Arm um Madoka legte.
Homura jedoch grinste sie nur keck an und zwinkerte ihr zu, was die Rothaarige nur dazu brachte noch röter anzulaufen, als sie es ohnehin schon war.
Schnell drehte sie sich also wieder herum und drehte ebenfalls ihren Kopf auf die andere Seite, während sie so tat, als ob die Umgebung so viel interessanter wäre, als alles andere.

Der Rest der Fahrt verlief ruhig und ohne weitere Zwischenereignisse.
Jedoch bemerkte man, wie unangenehm die Situation für alle Beteiligten war, selbst, als sie wieder aus dem Wagen gestiegen waren und nun wieder vor der riesigen Achterbahn standen, während sie überlegten, was sie als nächstes machen sollten.
Es kam der Rothaarigen wie eine Ewigkeit vor, bevor Mami sich schließlich räusperte und das Wort erhob:" Nun ich denke, jetzt, da wir mit der Achterbahn gefahren sind sollten wir etwas Essen gehen, oder was meint ihr?"
" Das klingt super!", rief Kyouko auch sogleich, aber etwas zu schnell und hakte sich bei Mami unter und auch Sayaka nickte, während noch immer ein rötlicher Schimmer ihre Wangen zierte.
" Klar hört sich gut an.", murmelte die Blauhaarige und stellte sich zu den dreien, wobei sie darauf achtete neben der Blondine zu stehen, anstatt neben Kyouko.
" Und was ist mit euch?", fragte Mami höflich und sofort richteten sich alle Augen auf Homura und Madoka, die ihre Meinung noch nicht geäußert hatten.

" Ähm also…wir können gerne etwas essen gehen, aber davor müsste ich noch kurz auf die Toilette gehen, wenn das in Ordnung wäre.", antwortete Madoka schüchtern und die drei Mädchen nickten nur, bevor Mami sagte:" In Ordnung Kaname-San wir werden derweil schon einmal vorgehen, wir warten bei dem Essensstand an der Geisterbahn auf dich."
Damit wollte sie gerade auch Homura auffordern mit ihnen zu gehen, doch die Schwarzhaarige kam ihr zuvor.
" Geht ihr schon einmal vor ich muss auch noch einmal kurz auf die Toilette. Keine Sorge wir kommen gleich nach!", erwiderte Homura und bevor ihre Freundinnen etwas sagen konnten bedeutete sie Madoka ihr zu folgen und ließ die drei einfach stehen.
Kyouko blickte kurz zu Sayaka und sah, dass diese sie ebenfalls etwas ratlos anschaute, zuckte jedoch dann nur mit den Schultern, bevor sie mit Enthusiasmus in ihrer Stimme sagte:" Ok dann gehen wir mal los! Ich will heute noch etwas Zuckerwatte und kandierte Äpfel essen!"
Und bevor die beiden Dämoninnen etwas erwidern konnten spazierte das Mädchen auch schon los, während sie ihnen fröhlich bedeutete ihr zu folgen, was diese dann auch taten, doch Mami stoppte noch einmal kurz um einen misstrauischen Blick in die Richtung zu werfen in der Homura mit Madoka verschwunden war...



" Ist alles in Ordnung Madoka?", fragte Homura, als sie ihren Blick zu dem Mädchen neben sich wandte.
Diese erschrak sich kurz, als sie aus ihren Gedanken gerissen wurde und blickte Homura kurz verwirrt an, bevor sie begriff, dass das schwarzhaarige Mädchen stehen geblieben war.
Als sie einen Blick zur Seite warf sah die Pinkhaarige auch schon die Damentoilette und sie wurde leicht rot, als sie bemerkte, dass sie einfach daran vorbei gelaufen war. Doch eigentlich war die Toilette von Anfang an nicht ihr Ziel gewesen.
Also drehte sie sich zu Homura um und lächelte sie schüchtern an, während sie mit leiser Stimme sagte:" Ähm naja…entschuldige Homura-Chan, aber das mit der Toilette war nur ein Vorwand gewesen. Bitte sei mir nicht böse! Ich…ich wollte dir nur etwas zeigen, eine Attraktion, die ich gerne mit dir fahren möchte!"
" A-Aber, wenn du natürlich nicht willst, dann können wir auch zu den anderen zurückgehen!", fügte das rosahaarige Mädchen schnell hinzu, während sie auf den Boden blickte und Homuras Antwort erwartete.
Sie würde bestimmt böse auf sie sein, weil sie sie angelogen hatte und nun wollte sie wahrscheinlich diese Fahrt, die sie mit ihr unternehmen wollte gar nicht erst antreten! Madoka malte sich das einzige, mögliche Ereignis aus, dass sie sich im Moment vorstellen konnte, eine Ablehnung Homuras.

Umso überraschter war sie, als sie plötzlich eine sanfte Hand auf ihrer Schulter spürte, die sie dazu brachte ihren Blick wieder zu heben und direkt in die Augen der Schwarzhaarigen zu blicken.
Madoka stockte, als sie in die lilanen Iriden der Dämonin blickte, die sanft und glücklich glänzten.
" Ich bin dir nicht böse, keine Sorge! Und um ehrlich zu sein habe ich das mit der Toilette auch nur als Vorwand benutzt um mit dir allein etwas zu unternehmen.", erwiderte Homura und lächelte sie an.
Madoka spürte wie sie aufgrund des Lächelns rot wurde und senkte den Blick, damit die Schwarzhaarige es nicht sah, doch sie war auch glücklich.
Homura wollte trotz der Lüge noch etwas mit ihr unternehmen und das freute sie ungemein!
" Also gut, dann zeige mir, was du gerne mit mir unternehmen willst!", sagte Homura und Madoka blickte wieder auf und lächelte sie fröhlich an, während sie nickte und sagte:" Okay, dann folge mir Homura-Chan!"
Und damit lief sie auch schon los, aber nicht, ohne vorher Homura's Hand in die ihre genommen zu haben.


" So wir sind da.", rief die Pinkhaarige begeistert, als sie mit Homura vor der Attraktion stand zu der sie unbedingt wollte.
Die Schwarzhaarige Dämonin musste bei dem Anblick grinsen.
Sie standen direkt vor einem Liebestunnel!
Das hätte sie von Madoka nun nicht erwartet, aber wenn sie es sich recht überlegte, dann kannte sie die Rosahaarige auch noch nicht so gut, aber das hier war wirklich eine interessante Seite von ihr!
Sie schien eher der romantische, sanfte Typ zu sein, doch schnell schüttelte Homura ihren Kopf. Natürlich war Madoka eher der sanfte, romantische Typ! Sie war so knuffig und unschuldig, da wäre es ja wohl eher ein Schock gewesen, wenn das Mädchen nicht so war!
" Hier spielen sie ein schönes Schattentheater während der Fahrt Homura-Chan! Das wollte ich dir unbedingt zeigen! Ich liebe es! Früher haben mich meine Eltern mit zum Rummel genommen und wir sind dann immer durch diesen Tunnel gefahren und haben es uns angesehen, das war einfach immer so schön! Und nun möchte ich es mir zusammen mit dir anschauen! Meiner besten Freundin!", redete Madoka aufgeregt weiter und drehte sich zu Homura mit einem großen Lächeln um, das die schwarzhaarige Dämonin zaghaft erwiderte.
Sie ließ sich von Madoka zur Kasse zerren, doch auf den Weg dorthin verschwand ihr Lächeln.
Natürlich! Madoka hatte ihr nur ein Theaterstück zeigen wollen, dass ihr besonders gut gefiel. Sie hätte es sich auch denken können! Warum sonst sollte Madoka sie zu einem Liebestunnel schleifen, obwohl es da so gute Gelegenheiten gab etwas anderes zu tun, als sich ein Theaterstück anzusehen!
Homura musste es sich verkneifen höhnisch aufzulachen. Wie dumm war sie eigentlich?! Warum hatte sie es nicht gleich erkannt? Madoka sah sie nur als eine Freundin. Ihre beste Freundin, aber nicht ihre feste Freundin! Und warum war es Homura nicht egal? Warum war sie so enttäuscht? Warum fühlte sie sich so unendlich traurig, aufgrund dieser Erkenntnis?
Sie wusste es nicht, doch die Schwarzhaarige hoffte, dass dieses Gefühl bald wieder verschwinden würde, denn sie hasste es!

" Homura-Chan? Ist alles in Ordnung?", hörte sie Madoka's besorgte Stimme und leicht verdattert blickte die Dämonin zu ihrer Gefährtin, die ihr einen besorgten Blick zu warf.
Erst jetzt bemerkte sie, dass sie bereits vor einem der silberblauen Boote standen und Madoka gerade hatte einsteigen wollen, als sie Homura's Blick bemerkt hatte. Er hatte wohl nicht besonders fröhlich ausgesehen, so besorgt und zweifelnd, wie Madoka sie anschaute.
" Wenn es dir nicht gut geht, dann können wir auch-", begann das rosahaarige Mädchen, doch Homura unterbrach sie schnell.
" Nein, nein! Es geht mir gut! Ich war nur gerade in Gedanken, es ist alles in Ordnung!", erwiderte Homura hastig und setzte ein Lächeln auf, in der Hoffnung Madoka damit überzeugen zu können.
Doch diese blickte sie nur unsicher an, doch gerade, bevor sie etwas sagen konnte ergriff Homura das Wort.
" Ich habe mich nur gefragt wie dieses Theaterstück wohl sein wird. Weißt du ich lege wert auf gute Theaterstücke und leider habe ich meistens immer zu viel erwartet und am Ende war das Stück nur enttäuschend gewesen!"
" Oh…das tut mir leid Homura-Chan!", sagte Madoka mitfühlend und blickte sie sanft an, bevor sie wieder zu Lächeln begann und die Hand ihrer Freundin für einen Moment sanft, aber fest drückte.
" Mach dir darüber keine Sorgen okay? Ich wette dir wird es sehr gefallen!"
Auf Homuras verwunderten Blick wurde ihr Lächeln nur breiter und sie flüsterte leise, während sie sanft Homuras Hand drückte:" Bitte, vertrau mir ok?"
Jetzt war die Dämonin an der Reihe zu lächeln und in ihren Augen erschien kurz ein sanfter Glanz, bevor sie den Druck erwiderte und nickte, während sie mit Madoka in das Boot einstieg. Wie konnte sie diesen sanften, bittersüßen Worten denn bitteschön wiederstehen?
" Ich vertraue dir…Madoka.", antwortete Homura und schenkte ihrer Freundin ein warmes Lächeln, während sie sich und Madoka auf ihre Plätze navigierte.
Und kurz nachdem diese Worte auch schon ihren Mund verlassen hatten spürte die Schwarzhaarige wie ein Ruck durch das Boot ging und es sich schließlich in Bewegung setzte.



" Wuhuu! Das schmeckt ja klasse!", rief Kyouko begeistert, während sie sich genüsslich über die Zuckerwatte hermachte, die sie gekauft hatte.
Die drei Mädchen waren inzwischen bei dem Essensstand angekommen und für Kyouko war es das Paradies, im wahrsten Sinne des Wortes!
Süßigkeiten, soweit das Auge reichte und augenblicklich hatte sich die Rothaarige auf die Leckereien gestürzt.
Sie hatte sogar so viel Spaß, dass Mami und Sayaka sie davon abhalten mussten den ganzen Stand leerzukaufen und nach einigem Gemaule von seitens der Rothaarigen hatte sie sich schließlich mit zwei glasierten Äpfeln, zwei Schokobananen, einer Tüte voller gebrannter Mandeln, einem riesigen Lebkuchenherz, zwei Päckchen Pocky und schließlich einer großen Portion Zuckerwatte zufrieden gegeben.
Nun liefen die drei etwas weiter von dem Stand weg um sich unter einen nahegelegenen Baum zu setzen.
Kyouko mampfte genüsslich die rosane Süßigkeit wie Nudeln blitzschnell weg und winkte dem Verkäufer mit einem freundlichen Grinsen zu, als sie sah, dass dieser ihr hinterher winkte und ihr anbot, dass sie ihn gerne später noch einmal besuchen könne.

" Du bist echt unmöglich weißt du das?", seufzte Sayaka, als sie sich kopfschüttelnd neben ihrer Freundin niederließ.
Inzwischen hatten sich die Beiden wieder etwas beruhigt und die angespannte Stimmung war vorerst abgeklungen, doch sie würde bestimmt zurückkommen, doch wenigstens für den Moment wollten Beide einfach nur ihren Abend genießen.
" Du bist ja nur neidisch, weil dein Geld ja noch nicht mal für eine Schokobanane gereicht hat!", erwiderte Kyouko und Sayaka spürte wie ihre Wangen einen leicht rötlichen Farbton annahmen.
" Das-Das stimmt doch gar nicht!", erwiderte sie empört und schlug ihr leicht in die Seite, was die rothaarige Dämonin zum Auflachen brachte.
" Doch das stimmt wohl!", rief sie und bevor Sayaka reagieren konnte warf sich Kyouko auf sie und begann sie lachend durchzukitzeln.
" Haha nein! Hahaha lass das Kyouko! Hahaha!", lachte Sayaka, als sie sich unter ihr wand, doch Kyouko machte unbarmherzig weiter.
" Doch! Gib es zu! Erst dann höre ich auf! Hahaha!", rief sie lachend und Sayaka schossen schon die Tränen in die Augen, von dem vielen Lachen.
" Haha, na gut! Ich bin eifersüchtig! Zufrieden? Nun lass das!", rief sie und schob Kyouko etwas von sich.
" Na siehst du es geht doch!", antwortete die Rothaarige mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht, was ihr einen erneuten leichten Schlag von dem blauhaarigen Mädchen einbrachte.
" Ach Mensch Kyouko! Du bist gemein! So wie, wie…", begann Sayaka, während sie wild mit ihren Händen gestikulierte und versuchte ein passendes Wort zu finden.
" Wie ein Dämon.", antwortete Kyouko. Es war keine Frage, sondern eine Aussage gewesen und seufzend blickte die Rothaarige in den schwarzen Sternenhimmel über ihnen hinauf.
Neben ihr war Sayaka ruhig geworden und mit dieser Aussage war die fröhliche, unbeschwerte Stimmung auch schon wieder verschwunden, so schnell wie sie gekommen war.
" Nein. Das bist du nicht!", erwiderte das blauhaarige Mädchen nach einer kurzen Zeit und legte ihr sanft die Hand auf die Schulter.
" Du bist zwar manchmal etwas aufbrausend, aber du bist kein schlechter Mensch! Glaub mir, das weiß ich!"
" Woher willst du das wissen? Du kennst mich nicht!", erwiderte Kyouko monoton während sie weiter in den Himmel blickte und sich weigerte Sayaka's nervösem und leicht besorgtem Blick zu begegnen.

Eine Weile verging in der sie einfach nur still nebeneinander saßen und nichts sagte, eine Weile, die ihnen beiden wie eine Ewigkeit vorkam.
Hier saßen sie nun, ein Mädchen, das zum Himmel starrte und eines, das zur Erde blickte. Beide waren sich so nah, wie noch nie zuvor und dennoch wussten sie nicht, was sie sagen sollten, und das war traurig.
Wie als ob der Wind dasselbe gedacht hätte ließ er leicht und sanft die Blätter in den Bäumen rascheln, eine sanfte, traurige Melodie, die sich mit der leisen Musik der Attraktionen um sie herum vermischte.
Nach einer Weile gesellte sich ein trauriges Seufzen zu den Melodien, das traurige Seufzen einer Dämonin, die eigentlich nie etwas Böses hatte tun wollen, jedoch für ewig an ihr Schicksal gebunden war.
Und so blendete sie alle Töne aus und hüllte sich in einen Umhang der Leere, des Schweigens, des Vergessens, während ihr Blick sehnsüchtig die Sterne am Firmament beobachtete.
Doch ein paar Minuten später wurde sie auch schon aus ihrem nahezu tranceartigen Zustand gerissen, als sie zwei warme Hände an ihren Wangen spürte, die ihren Kopf langsam zu Sayaka drehten, sie wehrte sich nicht.

" Sag so etwas nicht! Das stimmt nicht! Okay du hast Recht, dass ich dich vielleicht nicht so genau kenne, doch ich weiß, dass die Kyouko, die hier neben mir sitzt definitiv alles andere als Böse ist! Ich weiß das, weil ich das spüren kann! Ich weiß es klingt vielleicht dumm, aber trotzdem! Kyouko du bist kein schlechter Mensch! Und jeder, der etwas anderes sagt, den werde ich… den werde ich…!", begann die Blauhaarige, doch sie brach ab, als sie zu zittern begann, während Tränen begannen ihre Wangen hinunter zu laufen.
" Sayaka…", flüsterte Kyouko, als sie voller Schmerz, der sich mit Güte und Hoffnung mischte in die ebenfalls traurigen blauen Augen ihrer Freundin blickte.
" Haha ach entschuldige dafür, dass ich so sentimental bin! Ich nerve dich bestimmt schon wieder, entschuldige! Ich weiß ich bin ein Idiot hahaha!", lachte Sayaka, doch das Lachen war nervös und das Lächeln, dass sie Kyouko schenkte war unecht, das erkannte die Rothaarige Dämonin sofort.
" Es ist wohl besser, wenn ich dich jetzt allein lasse, du willst bestimmt nicht mit so einem heulenden Idioten wie mir gesehen werden!", fügte das blauhaarige Mädchen schnell hinzu und bevor Kyouko etwas erwidern konnte stand Sayaka auf, naja sie versuchte es, doch sie wurde von einer Hand, die sie schnell wieder zurückzog aufgehalten.

Doch das brachte Sayaka dazu ihr Gleichgewicht zu verlieren und so landete sie schon zum zweiten Mal an diesem Tag auf Kyouko, die sie aber sanft abfing und sie festhielt, um zu verhindern, dass sie wegging.
" Kyouko?", fragte Sayaka verdutzt und spürte wie die Röte in ihre Wangen schoss, als sie Kyouko anschaute.
Kyouko erwiderte ihren Blick und auch ihre Wangen hatten sich leicht rosa verfärbt, was dem Mädchen aber nichts auszumachen schien.
" Geh nicht.", flüsterte sie leise und wandte den Blick von Sayaka ab.
Das blauhaarige Mädchen spürte wie die Hände der Dämonin an ihren Handgelenken zitterten und sie konnte nicht verhindern sie mit einem besorgten Blick zu betrachten.
" Kyouko…", begann sie, stockte jedoch, als sie die Tränen in den Augenwinkeln ihrer Freundin sah.
" Meintest du das ernst?", fragte die Rothaarige und Sayaka blickte sie nur fragend an.
" Deine Worte. Du kennst mich nicht, aber trotzdem glaubst du so fest daran, dass ich ein guter Mensch bin, warum? Warum sagst du das?", fragte Kyouko und Sayaka erkannte die Trauer, gemischt mit Verzweiflung in der Stimme der Rothaarigen.
Sanft löste sie ihre Hände von dem zitternden Griff der Rothaarigen und strich  mit ihren Fingern sanft kleine Kreise über die Oberfläche von Kyoukos zitternden Händen, bevor sie ihr tief und ernst, aber auch mit einer unglaublichen Sanftheit in den Augen blickte, bevor sie ebenfalls so leise erwiderte:" Niemand ist ein schlechter Mensch, vor allem nicht du! Das weiß ich ganz sicher! Du bist nicht böse, also hör bitte auf so etwas zu denken! Denn das stimmt nicht! Ich…ich weiß, dass es so ist!"

Eine kurze Weile verstrich in der Kyouko ihr eine Antwort schuldig blieb, doch schließlich löste sie ihren Blick vom Boden und richtete ihn wieder auf Sayaka.
Diese konnte das sanfte Funkeln in den rubinroten Augen erkennen und verlor sich fast schon wieder so sehr in ihnen, dass sie sich anstrengen musste um die leisen Worte ihrer Freundin zu verstehen.
" Sayaka. Schließ bitte deine Augen.", bat Kyouko sanft, ohne ihren Blick von ihr zu lösen, doch Sayaka riss sich für einen Moment aus ihrer Trance und blickte sie fragend an.
" Vertraust du mir?", entgegnete Kyouko ihrem fragenden Blick und zögernd schloss die Blauhaarige ihre Augen, während sie sich wunderte, was Kyouko vorhatte.
" Kyouko?", murmelte Sayaka fragend, doch anstatt einer Antwort spürte sie wie ihr die Rothaarige sanft durch das Haar und danach über ihre Wange strich, bevor sie ihre Hand dort verweilen ließ.
Für einen Moment fragte sich Sayaka, was sie nun tun sollte, doch bevor sie über etwas nachdenken, oder etwas sagen konnte spürte sie wie Kyouko sie leicht zu sich zog, bevor sie etwas weiches an ihren Lippen spürte.
Sofort wusste das blauhaarige Mädchen, was es war und schweigend, aber auch fröhlich erwiderte sie den Kuss und als Kyouko um Einlass bat gewährte sie ihr diesen ohne zu zögern.

Eine Welle der Emotionen überrollte die Beiden und Sayaka kam es so vor, als würde um sie Beide pure Energie herum flimmern, hervorgerufen durch die Welle an Emotionen, die dieser Kuss mit sich brachte und durch die sanften Geräusche ihrer Umgebung.
Ihr kam es so vor, als würden sie sich für eine Ewigkeit küssen, niemand wollte von den Lippen des anderen ablassen, einzig und allein das Bedürfnis nach Sauerstoff brachte die Beiden dazu sich zu lösen und nach Luft zu schnappen.
Als sie wieder zu Atem kamen begegneten sich wieder ihre Blicke und Sayaka sah, wie sich Kyoukos Wangen nun gänzlich rosa verfärbt hatten, doch sie wusste, dass sie wohl auch nicht viel anders aussah.
Doch der Blick mit dem Kyouko sie anschaute, zeigte nicht nur Wärme, sondern auch Lust und Vertrauen und Sayaka lief bei diesem Blick ein wohliger Schauer über den Rücken.
Doch gerade, als sie Kyoukos Gesicht wieder etwas näher kam fiel ihr plötzlich ein, dass sie ja nicht alleine waren!
Der plötzliche Gedanke an Mami brachte Sayaka dazu vor Scham komplett rot anzulaufen und schnell blickte sie sich um, doch sie stutzte, als sie niemanden außer ihnen Beiden entdeckte.
Kyouko währenddessen schien bemerkt zu haben, warum  Sayaka auf einmal so nervös und rot geworden zu sein schien und begann zu kichern.
Das zog wiederrum die Aufmerksamkeit der Blauhaarigen wieder zu ihr und mit einem kecken Grinsen im Gesicht antwortete Kyouko auf die ungestellte Frage:" Keine Sorge Sayaka. Mami hat sich schon vor einiger Zeit abgeseilt. Sie ist wohl los um Madoka und Homura zu suchen, also brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass sie etwas gesehen hat...wobei ich das auch nicht schlimm finden würde, denn schließlich sind deine Küsse alles andere als schlecht!"
Die Dämonin kicherte, als Sayaka bei ihren Worten noch röter, als ohnehin schon wurde und schenkte ihr ein spielerisches Grinsen.
" Mensch Kyouko! Du bist gemein!", rief Sayaka mit gespielt empörter Stimme und boxte ihr in die Seite, bevor sie sie jedoch ebenfalls anlächelte.
Die Rothaarige erwiderte das Lächeln, bevor sich ihr Gesicht wieder Sayaka's näherte um die Lippen der Blauhaarigen wieder in einen langen Kuss zu verwickeln...



Homuras Augen verfolgten neugierig die Schattentheater Szenen, die sich an einem Teil der Höhlenwände abspielten. Ihr Boot hatte angehalten, sodass die Insassen die kleine Szene genießen konnten, bevor es auch schon weiterfuhr und an einer weiteren Stelle anhielt um eine weitere Szene zu zeigen.
Und um es gelinde zu sagen, das schwarzhaarige Mädchen war beeindruckt!
Nicht von den Figuren, die eh nur aus Schatten dargestellt wurden, aber von der Kreativität, die die Menschen erbracht hatten um sich so etwas kreatives einfallen zu lassen.
Mit einem Boot Stück für Stück die Höhle in einer entspannenden Stille entlang zu fahren, während sie immer wieder Szenen aus einem Theaterstück anschauten hatte definitiv etwas kreatives an sich, dass die Dämonin noch nie gesehen und definitiv nicht erwartet hatte!
Doch nicht nur die Art, wie das Stück aufgeführt wurde beeindruckte sie, nein, sondern auch das Stück an sich.
Diese Geschichte, die die Schatten erzählten, ohne ein Wort zu sprechen, die Bilder, die doch so viel mehr aussagten, als Worte es je könnten, all das war es, was die Schwarzhaarige so faszinierte und das dieses Stück so einzigartig machte.

Madoka hatte Recht behalten. Homura war beeindruckt, ja geradezu begeistert von diesem Stück! Und als die schwarzhaarige Dämonin einmal neben sich zu ihrer Freundin blickte schenkte diese ihr ein gütiges, wissendes Lächeln, was einen leichten rosa Schimmer auf Homuras Wangen zauberte.
Eine Ewigkeit schien zu vergehen in der die beiden Mädchen nur still dem Plätschern des Flusses lauschten und den Figuren zusahen, wie diese über die Leinwand tanzten und in stiller Eleganz eine traurige Liebesgeschichte erzählten.

" Wie heißt das Stück, das wir gerade gesehen haben?", fragte Homura Madoka sofort, nachdem sie das Boot verlassen hatten.
Daraufhin begann die Pinkhaarige zu kichern, bevor sie Homura ein kleines Lächeln schenkte und ihren Blick dann gen Himmel richtete, wo bereits die ersten Sterne zu sehen waren.
" Die Geschichte handelt von zwei Personen die sich innig geliebt haben, aber deren Familien verfeindet waren. So mussten sie ihre Liebe geheim halten und obwohl es das Schicksal nicht gut mit ihnen gemeint hatte gaben sie nie auf, ihre Liebe zueinander blieb stark, sodass sie selbst die Entfernung, die sie trennte überwanden um beieinander zu sein. Doch als eine Heirat für die Tochter der einen Familie anstand schluckte sie ein Getränk, dass sie für einen Tag in einen todesähnlichen Zustand versetzen sollte, doch ihre große Liebe dachte, dass sie wirklich gestorben wäre und so besorgte sie sich Gift und trank es am Sarg der Tochter der verfeindeten Familie aus. Doch dann erwachte die Tochter aus ihrem Zustand und sah ihre große Liebe tot zu ihren Füßen liegen. Voller Trauer und nur mit dem einzigen Wunsch in ihrem Herzen bei der Person zu sein, die sie so innig liebte erstach sie sich mit einem Schwert um für immer bei ihr und nie wieder getrennt von ihrer großen Liebe zu sein."

" Das ist eine traurige Geschichte, aber sie ist auch sehr interessant! Und du hattest Recht!", sagte Homura nach einer Weile, als sie sich wieder auf den Rückweg zu den anderen machten.
" Hm, was denn?", fragte Madoka und blickte sie neugierig an und die Schwarzhaarige schenkte ihr ein sanftes Lächeln, bevor sie fortfuhr:" Du hattest Recht damit, dass mir das Stück gefallen würde! Es war wirklich sehr schön und ich bin froh, dass ich es mit dir angeschaut habe! Ansonsten wäre mir da wirklich etwas entgangen!"
Daraufhin spürte die Pinkhaarige wie sie leicht rot wurde und blickte auf den Boden, kurz bevor sie sich wieder Homura zuwandte und ihr ein großes, herzliches Lächeln schenkte, das die schwarzhaarige Dämonin auch sofort erwiderte.
Zusammen redeten sie noch eine Weile, während sie wieder zu ihren Freunden liefen, doch für einen Moment stockte Homura, als sie etwas spürte.
" Homura-Chan?", fragte Madoka verdutzt, als sie sah, dass ihre Freundin ihr nicht mehr folgte, doch das schwarzhaarige Mädchen ignorierte sie einfach.
Homura blickte sich misstrauisch um, auf der Suche nach der mysteriösen, aber dennoch vertrauten Kraft, doch sie konnte niemanden entdecken.
Erst, als Madoka sie sanft an der Hand nahm legte sich der Blick der Dämonin wieder auf ihre Begleiterin, die sie besorgt musterte und augenblicklich verschwand der misstrauische Blick und sie setzte wieder ein freundliches Lächeln auf, bevor sie weiterlief und Madoka hinter sich herzog.
" H-Hey Homura-Chan, was…?", begann ihre Freundin, doch Homura lächelte sie nur an, bevor sie sanft mit dem Kopf schüttelte und sagte:" Entschuldige ich dachte nur da wäre jemand gewesen, der mir bekannt vor kam,... aber ich muss mich wohl geirrt haben! Entschuldige, dass ich dir Sorgen bereitet habe Madoka!"
" Oh…ok. Ist nicht schlimm Homura-Chan!", erwiderte Madoka nach kurzem Zögern und begann ebenfalls wieder zu Lächeln, bevor sie ihre Hand von Homuras löste und ein paar Meter vor sie rannte.
" Hey dann lass uns ein Wettrennen veranstalten ok? Wer zuerst bei den anderen ist hat gewonnen!", rief sie fröhlich und bevor Homura etwas erwidern konnte rannte sie auch schon los.

" Hey Madoka! Das ist nicht fair! Du hast einen Vorsprung!", rief Homura gespielt empört, jedoch mit einem kleinen Grinsen auf den Lippen, während sie ihrer Freundin hinterher rannte.
Doch dabei bemerkte sie nicht, wie eine Figur aus dem Schatten eines Baumes heraustrat und ihr und Madoka hinterher sah.
Auch sah sie weder das gemeine Lächeln der Figur, dass ihre spitzen Zähne entblößte, noch das intensive Rot ihrer Augen, in die ein dunkles Glitzern trat. Auch hörte sie nicht die Worte, die sie murmelte, kurz bevor die geheimnisvolle Person in einer dunklen Rauchwolke verschwand.
" Das ist ja interessant. Der Lord wird erfreut sein, diese Informationen zu hören!"


Mami währenddessen hatte Sayaka und Kyouko allein gelassen, da sie die Spannung zwischen ihnen gefühlt hatte und sie ihnen nicht im Weg stehen wollte. Doch auch ein nagendes Gefühl der Eifersucht, dass tief an ihr fraß ließ sie von den Beiden weggehen.
Sie hatte ein paar Mal versucht Madoka und Homura wiederzufinden, doch jedes Mal hatte sie sie nicht aufspüren können, also hatte sie es aufgegeben und sich auf eine Holzbank in einem etwas ruhigeren Teil des Parks gesetzt, während sie versuchte herauszufinden, was mit ihr los war.
Das Gefühl wurde von Tag zu Tag schlimmer, doch sie wusste einfach nicht, was es war, dass sie so nervös in Homuras Nähe machte.
Das blonde Mädchen spürte wie sie wütend auf sich selbst wurde, da neben der Nervosität auch noch ein sehnsüchtiges Gefühl in ihr herrschte.
Und jedes Mal lieferte es sich mit der Nervosität einen Kampf, ob sie nun bei Homura bleiben sollte, oder nicht, denn einerseits wollte Mami so schnell es möglich war von der Schwarzhaarigen weg, wenn sie ihr begegnete, aber andererseits fühlte sie sich so hingezogen zu ihr, wie sie sich noch nie zu jemandem gefühlt hatte und das verwirrte sie.
" Was ist nur mit mir los?", murmelte die Blondine und seufzte, während sie ihren Kopf in ihre Hände sinken ließ.

" Oh ich könnte dir das beantworten Wächterin!", ertönte plötzlich eine sanfte, aber dennoch kalte Stimme und Mami zuckte zusammen und sprang auf, während sie herumwirbelte und sich auch sogleich in Kampfstellung brachte.
" Wer bist du und was machst du hier?", fragte sie den ungebetenen Gast, der nun aus dem Schatten eines Baumes heraustrat und sie mit einem Grinsen im Gesicht musterte.
" Ich? Ich bin nur hier um unseren König die Lage zu berichten und es sieht so aus, als ob sich die Prinzessin sehr gut mit den Menschen verstehen würde! Gerade habe ich sie noch mit einem Erdenmädchen herumlaufen sehen und es schien so, als würden sie sich sehr gut verstehen!", antwortete die Person, die sich als ein junger Mann herausstellte.
Er hatte kurze, schwarze Haare und blutrote Augen, dazu noch scharfe Zähne, die er bei einem kleinen Grinsen frei zur Schau stellte.
Mami entspannt sich ein wenig, als sie ihn erkannte, jedoch verfinsterte sich ihr Blick, als er Madoka und Homura erwähnte.
" Ja, vielleicht versteht sie sich auch ein bisschen zu gut mit ihnen Alziel!", knurrte Mami wütend und blickte für einen Moment weg von dem jungen Dämon, dabei entging ihr das finstere Grinsen mit dem Alziel sie anblickte, bevor er es hinter einem unschuldigen Lächeln verbarg.
" Und deswegen hat ER auch befohlen, dass wir mit der nächsten Phase unseres Plans fortfahren sollen.", begann der Dämon und Mami blickte ihn kurz verwundert an, bevor sie skeptisch die Augen zusammenkniff und sagte:" Ach wirklich? Ich dachte es wäre noch zu früh dafür!"
" Tja was soll ich sagen, so lauten seine Befehle! Ich bin hier nur der Überbringer!", erwiderte der Dämon und streckte seine Hand aus um Mami etwas zu geben.
Die Dämonin streckte ebenfalls ihre Hand aus und in der nächsten Sekunde hielt sie auch schon ein paar kleine, schwarze Steine, die ein leichter lilaner Schimmer umgab in der Hand, bevor sie Alziel wieder anblickte, der ihr zunickte.

" Du weißt, dass wir uns dann nicht mehr länger vor den Engeln verstecken können, oder?", erinnerte das blonde Mädchen ihn daran, doch Alziel begann nur zu lachen, bevor er sagte:" Deswegen solltet ihr keine Zeit verlieren! Keine Sorge ich bringe euch in den nächsten Tagen noch mehr davon, doch diese hier sollten erst einmal reichen um schön viel Chaos anzurichten!"
" Und viele Engel anzulocken!", murmelte Mami mit einem Seufzen, doch der Dämon vor ihr begann zu lachen, bevor er ihr leicht auf die Schulter tippte und sagte:" Keine Sorge mit denen werdet ihr schon fertig! Obwohl ich nichts dagegen hätte es diesen übergroßen Tauben mit ihrem noch größerem Ego mal richtig zu zeigen!"
Daraufhin musste die Blondine kichern, bevor sie mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen antwortete:" Keine Sorge ich bin mir sicher, dass du diese Chance noch bekommen wirst Alziel!"
" Darauf freue ich mich schon!", lachte der Angesprochene und bevor Mami sich verabschieden konnte war der Dämon auch schon wieder in einer schwarzen Rauchwolke verschwunden.

Daraufhin schüttelte das Mädchen nur mit dem Kopf, bevor sie leise murmelte:" Immer auf dem Sprung, also wirklich!", doch sofort fiel ihr Blick wieder auf die kleinen Steine in ihrer Hand und nur für einen kurzen Moment erschien ein besorgter Ausdruck in ihren gelben Iriden, bevor sie den Kopf schüttelte und leise flüsterte:" Nein, es wird schon alles in Ordnung sein! Wenn ER sagt, dass die Zeit reif ist, dann wird es wohl so sein! Ich sollte an Alziels Worten nicht zweifeln!"
Und mit diesen Worten steckte sie die Steine in ihre Jackentasche und begann sich wieder auf den Weg zu den anderen zu machen, dennoch konnte sie dabei das mulmige Gefühl nicht verscheuchen, dass von ihr Besitz ergriffen hatte, als ihr Alziel die Steine gegeben und ihr die Befehle ihres Königs mitgeteilt hatte. Sie wusste nicht warum, doch sie hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache!
Und sie sollte Recht behalten!
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