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Verliebt in den Feind

Kurzbeschreibung
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Homura Akemi Kyouko Sakura Madoka Kaname Mami Tomoe Sayaka Miki
09.07.2015
15.06.2020
18
77.760
5
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
21.07.2015 2.103
 
Hey Leute^^
Hier bin ich wieder mit einem neuen Kapitel für euch!^^
Als Dank für die lieben Reviews und die 3 Favos kommt es früher als geplant^^
Ich hoffe es gefällt euch!:-)
Noch einmal vielen Dank für die Reviews und Favos ich hab mich wirklich sehr gefreut, da ich schon Angst hatte, dass niemand diese FF überhaupt liest, wegen der religiösen Elemente.^^'
Bis bald
Lg eure Setosgirlfriend/ Freya
Ps: Das Wort -sama steht hier für Homura's Status als hohe Dämonin, sprich Tochter von Luzifer. ( Eine Art Gottheit oder vergöttlichte Person)

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Homura seufzte.
Gerade hatte die Schulglocke geklingelt und den Unterricht für beendet erklärt, doch, wenn sie daran dachte, dass sie zu Hause noch Studien über das Verhalten der Menschen erwarteten, dann wurde sie betrübt.
Sie hasste es, nur zu studieren und nicht so viel Freizeit wie die Menschen zu haben. Manchmal beneidete sie sie sogar, denn sie konnten ein sorgenfreies Leben führen und waren nicht für die Seelen anderer verantwortlich.

Gerade lief die Schwarzhaarige Dämonin eine der vielen Straßen entlang, welche zu ihrem abgelegenen Haus führten, doch plötzlich hörte sie eine freundliche Stimme hinter sich,  die nach ihr rief.
" Hey Homura-Chan warte!", rief sie und Homura blickte überrascht nach hinten und sah Madoka direkt auf sie zukommen.
" Hallo Kaname-San. Gibt es ein Problem?", fragte Homura höflich, während sie verdutzt war, dass Madoka sie ganz normal ansprach, wie eine Freundin, obwohl sie sich doch gerade erst mal einen Tag kannten.
" Nein keine Sorge. Ich wollte nur noch einmal mit dir reden und dich fragen, ob du dich bereits eingelebt hast. Ach ja und bitte nenn mich doch Madoka in Ordnung?", erwiderte Madoka verlegen lächelnd, während sie neben Homura stand und sie beide wieder anfingen ihren Weg fort zu setzen.
" Oh ok. Es wird wahrscheinlich eine Weile dauern, bis ich mich eingelebt habe du weißt ja ich war wegen privaten Gründen eine lange Zeit nicht mehr in der Schule.", sagte die Dämonin und Madoka nickte.
" Keine Sorge, dann werde ich dir helfen! Wir sind schließlich Schulkammeraden und Freunde Homura-Chan!", rief sie erfreut und nahm Homura's Hand in die ihre, während sie auf einmal direkt vor ihr stehen blieb.

Das schwarzhaarige Mädchen blickte sie verdutzt, aber auch lächelnd an, ehe sie nickte und ihr zustimmte. " Ja, dann lass uns gute Freunde werden…Madoka."
Zusammen setzten sie also noch ein bisschen ihren Weg fort, bis sie an eine Kreuzung kamen und Madoka abbiegen musste um zu ihrem Haus zu kommen.
" Du kannst mich gerne mal besuchen kommen, wenn du willst. Ich wette du wirst dich gut mit Mama, Papa und meinem kleinen Bruder Tatsuya verstehen!", schlug Madoka vor und Homura schenkte ihr ein leichtes Lächeln und nickte, ehe sie erwiderte:" Klar, gerne!"
Danach verabschiedete sich Madoka noch mit einer Umarmung, was Homura für einen Moment zusammenzucken ließ, doch Madoka schien es nicht zu bemerken, denn sie sagte nur:" Dann bis morgen in der Schule Homura-Chan!"
Und mit diesen Worten bog sie auch schon nach rechts ab und lief fröhlich die Straße hinunter. Homura schaute ihr noch solange nach, bis sie verschwunden war.
Ihre Wangen hatten einen leichten rötlichen Schimmer angenommen  und sie hielt ihre Hand vor ihrer Brust.
Nur von nahem konnte man erkennen, dass sie leicht zitterte.
Sie war selbst erschrocken über ihre plötzlichen Empfindungen, als sie ihr klopfendes Herz vernahm.
/ Was…ist das?/, fragte sie sich in Gedanken, doch, als sie schließlich nach ein paar Minuten immer noch keine Antwort hatte, beschloss sie später darüber nachzudenken und jetzt erst einmal nach Hause zu gehen.

Doch, was sie nicht wusste, war, dass sie zwei goldgelbe Iriden aus dem Schatten ihres Hauses beobachtet hatten, nur um dann wieder schnell in eben diesem zu verschwinden.
Langsam öffnete die Austauschstudentin ihre Tür und hieß die leichte Dunkelheit, welche im Haus herrschte willkommen.
Die Rollläden waren halb hinuntergelassen und so war das Haus von einer angenehmen Kühle eingenommen worden.
Kurz schloss Homura die Augen, als sie die Tür schloss und öffnete sie nicht einmal, als sie einen Windhauch spürte, der dicht an ihr vorbei zog.
" Ah Mami-San hast du mich etwa beobachtet?", fragte Homura ohne die Augen zu öffnen und hörte ein sanftes Lachen hinter sich.
" Vor dir kann man eben nichts geheim halten Akemi-Sama. Also, wer ist dieses Mädchen? Und was wollte sie von dir?", fragte Mami und versuchte dabei so gut es ging ihre Nervosität zu verstecken, während sie hinter Homura trat und sie musterte.
" Ich habe es dir schon so oft gesagt Mami, nenn mich Homura! Wir sind hier nicht in der Hölle, das hier ist jetzt für eine Zeit lang unser Zuhause. Du musst mich so anreden, wie es die Menschen tun!", erwiderte Homura und drehte sich elegant zu ihrer Freundin um.
" Aber das dich solche…Lebewesen einfach so beim Vornamen nennen dürfen… also ich finde das nicht in Ordnung!", sagte die Blondine und Homura lächelte sie sanft an, während sie erwiderte:" Daran kann man wohl nichts ändern. Aber denk daran, solange wir hier sind, werden wir für normale Menschen gehalten, also müssen wir uns auch genau so wie welche verhalten!"

Mami seufzte kurz, bevor sie nickte.
" Du hast ja recht, aber ich kann mich trotzdem nicht damit anfreunden!"
" Versuch es einfach, das wird schon! Außerdem werdet ihr die normale Redensweise der Menschen beherrschen müssen, wenn ihr morgen auf die Mittakihara Mittelschule geht!", antwortete die Dämonin und Mami lächelte sie an, während sie nickte.
" Ja ich werde mein Bestes geben! Du auch nicht wahr Kyouko-Chan?", fragte das blondhaarige Mädchen und drehte sich zur Treppe, wo eine noch ziemlich verschlafene Kyouko Sakura stand und gähnte.
" Was? Da muss ich etwa auch hin?", fragte sie zwischen einem Gähner und man konnte ihr ansehen wie erfreut sie über diese Nachricht war.
" Ach komm schon da wirst du viele Freunde finden, außerdem können wir wieder mit…Homura-Chan zusammen sein, anstatt immer auf sie warten zu müssen!", versuchte Mami sie aufzumuntern, doch Kyoukos Freude hielt sich immer noch in Grenzen.
" Menno, wessen Entscheidung war es eigentlich uns auch dorthin zu schicken?", fragte die Rothaarige leicht genervt und Homura trat vor und sah sie ernst, aber auch amüsiert an, ehe sie sagte:" Falls es dich interessiert Kyouko es war meine! Ich habe entschieden, das ihr beide mitkommt, schließlich seid ihr meine besten Freunde und außerdem, wenn ich da durch muss, warum euch dann den Spaß verderben?"
Kyouko knurrte leicht, als sie Homuras Grinsen sah, denn sie wusste genau, dass sie nichts gegen die Entscheidung von ihr ausrichten konnte.
Homura war nun mal die Tochter von Luzifer, und Mami, sowie sie waren ihr nun mal als Beschützer, mit denen die Schwarzhaarige mit der Zeit Freundschaft geschlossen hatte, zur Seite gestellt worden.
" Das war ja klar!", grummelte die Rothaarige vor sich hin, bis Homura plötzlich mit einer leicht provozierenden, spielerischen Stimme sagte:" Hast du was gesagt Kyouko? Oder muss ich dir Mamis Kuchen für heute streichen?"
" Nein nein schon gut ich habe nichts gesagt!", erwiderte Kyouko schnell und Mami, sowie Homura brachen in schallendes Gelächter aus, denn beide wussten, dass Kyouko Mamis Kuchen mehr als alles andere liebte. Wenn es möglich gewesen wäre, dann würde Homura jede Wette eingehen, dass Kyouko diesen Kuchen sogar heiraten würde!
" Was denn, der Kuchen ist lecker!", grummelte währenddessen Kyouko vor sich hin und zog einen Schmollmund, während sie sich auf den Weg ins Wohnzimmer machte, wo Mami schon drei Teller mit Kuchen bereitgestellt hatte.

Plötzlich spürte sie wie ihr jemand durch die Haare wuschelte und realisierte, dass es Homura war. " Hey lass das!", brummelte die Rothaarige, doch die Schwarzhaarige zeigte nur ein gespielt fieses Grinsen, bevor sie sich nah zu ihrer Freundin beugte und ihr tief in die Augen blickte.
" Was soll ich lassen?", flüsterte sie und Kyouko lief bei dieser Stimme und diesem Grinsen ein Schauer über den Rücken.
Sie wusste genau worauf das hinausführte und seufzte. Denn, wenn Homura so drauf war, dann würden sie wohl nie zum Kuchen essen kommen, denn sowohl Mami , als auch Kyouko konnten Homura in diesem Zustand nicht wiederstehen, nicht, dass sie es wollten.

" Das hier?" Sie küsste ihre Wange.
" Oder das?" Sie küsste sie leicht den Hals entlang.
" H-Hey! Homura lass das! Ich will diesen Kuchen essen!", brachte Kyouko hervor, doch sie stockte, als nun auch Mami mit einstieg und begann ihre Halsbeuge zu liebkosen.
" Nicht du auch noch! Das ist gemein!", seufzte die Rothaarige Dämonin, doch Mami schenkte ihr nur ein verführerisches Lächeln, bevor sie erwiderte:" Du weißt, dass wir Dämonen sind und außerdem, was hast du denn gegen ein paar Küsse einzuwenden? Du hattest doch die letzten Male auch nichts dagegen!"
" Ja, aber da stand auch kein verdammt heiß aussehender Kuchen vor mir!", gab Kyouko zurück und die beiden Dämonen an ihrer Seite kicherten vergnügt, bevor  Homura sich schließlich von ihr löste und seufzte.
" Na gut, dann lasst uns vorher den Kuchen essen, bevor Kyouko noch auf die Barrikaden geht!"
" Na endlich…was? HEY!", rief Kyoko und knuffte Homura in die Seite.
Diese ließ es sich natürlich nicht gefallen und so entbrannte eine regelrechte Kissen und Kitzelschlacht zwischen den Beiden.
Nur Mami hielt sich raus, denn sie verschwand unbemerkt in der Küche und setzte derweil Tee auf.

Als sie schließlich mit einer gefüllten Kanne Tee wieder in das Wohnzimmer trat waren die Beiden immer noch dabei sich gegenseitig mit Kissen zu schlagen, doch, als sie sich räusperte, nachdem sie die Kanne auf dem Tisch abgestellt hatte blickten beide für einen Moment zu ihr.
" Wenn ihr dann mal fertig seid euch die Kissen um die Ohren zu schlagen, dann könnt ihr mir gerne Gesellschaft leisten, sonst esse ich den ganzen Kuchen allein auf!", sagte sie, wobei sie den letzten Satz besonders betonte und sich auch sofort Kyouko auf sie stürzte und sie ordentlich durch kitzelte.
" Hey wag das ja nicht!", lachte die Rothaarige und nach einer Weile ließ sie schließlich von der Blondhaarigen ab, sodass diese erst einmal verschnaufen konnte.

Schließlich saßen sie alle zusammen an dem Tisch und begannen zu essen.
Doch plötzlich fiel Mami etwas ein und so legte sie die Gabel kurz auf ihrem Teller ab und fragte:" Ach ja Homura, du hast vorhin ein Mädchen erwähnt. Hast du sie in der Schule kennengelernt?"
Homura nickte nur stumm und begann weiter zu essen, jedenfalls wollte sie das, doch die Worte von Kyouko ließen sie sich an ihrem Kuchen verschlucken.
" Aaach so ist das also! Da läuft doch was zwischen dir und ihr, oder?", fragte Kyouko verschmitzt und Homura hustete daraufhin so heftig, dass Mami ihr auf den Rücken klopfen musste, damit sie sich nicht verschluckte.
" Wie… keuch… kommst du denn auf die Idee? Sie ist bloß ein Menschenmädchen, das ich am ersten Tag gleich kennengelernt habe, sieh in den Dingen nicht immer mehr, als sie sind! Zwischen uns läuft rein gar nichts, außerdem wisst ihr ja genau, dass so etwas verboten ist!", erwiderte Homura entrüstet, doch sie konnte nicht verhindern, dass ein leichter rosaner Schimmer sich auf ihre Wangen legte und Kyouko ein Grinsen entlockte.
" Jaja wer's glaubt wird selig! Ich seh es dir doch an!", sagte sie und blickte ihre Freundin durchdringend an.

Diese blickte zurück und ihr Blick sagte so viel wie:" Das stimmt nicht und das weißt du! Also hör auf und lass mich endlich diesen Kuchen essen! Thema beendet!"
Kyouko lächelte daraufhin leicht amüsiert und gerade, als Homura begann sich ein weiteres Stück des Kuchens in den Mund zu schieben sprang die Rothaarige auch schon auf und rief amüsiert:" Uuuh dann ist das also eine geheime, verbotene Liebe?! Wie romantisch! Los Tiger hol sie dir!"
Und kurz darauf rannte sie nach oben dicht gefolgt von einer vor Scham geröteten Homura, während Mami nur seufzte und lächelnd ihren Kuchen weiter aß.
Sie wusste woraufhin das hinauslaufen würde und auch Kyouko wusste, dass Homura gewinnen würde, aber es machte ihr einfach zu viel Spaß ihre schwarzhaarige Freundin zu necken.
Und auch, wenn Mami sich die meiste Zeit aus ihren neckischen Streitereien heraushielt war sie insgeheim wirklich froh zwei so loyale und gute Freundinnen gefunden zu haben, denn wer wusste schon, was ihnen die Zukunft noch so alles bringen würde?
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