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Verliebt in den Feind

Kurzbeschreibung
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Homura Akemi Kyouko Sakura Madoka Kaname Mami Tomoe Sayaka Miki
09.07.2015
15.06.2020
18
77.760
5
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
26.06.2018 4.070
 
Hallo meine lieben und treuen Leser.^^
Hier bin ich mal wieder mit einem neuen Kapitel für euch.
Ich hoffe es gefällt euch!^-^
Und für die Adrenaline und Drama Junkies unter euch, tut mir leid, aber ihr müsst euch noch etwas gedulden, aber wenn die Action und das Drama kommt, dann aber so richtig, dass kann ich euch versprechen! :-D
Ich hoffe dennoch, dass es euch allen gefällt!^-^
Außerdem ist dieses Kapitel BlueKnight gewidmet. Vielen, vielen Dank an dich für deine tollen Worte und dein tolles Review vom letzten Mal! :)
Und natürlich auch ein fettes Danke schön an all meine anderen Reviewer, was wäre ich nur ohne euch, Leute? :-)
Aber bevor ich gleich Ruhe gebe, habe ich noch eine Frage an euch. Wie findet ihr Yuki? Mögt ihr sie, oder findet ihr sie nicht so toll? Und was haltet ihr von einer Beziehung zwischen Mami und ihr?
Denn ich hatte ursprünglich geplant Mami mit einem anderen Charakter zusammenzubringen, aber nun da Yuki da ist, bin ich mir nicht mehr so sicher ob ich es nicht doch lieber lassen sollte. ( der Name des anderen Charakters wird nicht verraten ;-D)
Deswegen wollte ich euch gerne nach eurer Meinung zu Yuki und ihrer Beziehung zu Mami fragen.
Denn letztenendes hängt es nicht nur von mir, sondern auch von eurer Meinung ab. :)
Aber nun genug der Worte.
Ich wünsche ich euch allen noch einen schönen Tag.^^
Bis zum nächsten Mal
Lg eure Setosgirlfriend/ Freya

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Unsicher lief Madoka inmitten ihrer kleinen Gruppe, während Sayaka hingegen zielstrebig vorauslief und sie alle mit ihrem schnellen Tempo mitzog. Jedoch schienen Homura und Kyouko keinerlei Probleme mit dem schnellen Tempo des blauhaarigen Mädchens zu haben, einzig Madoka, Yuki und Mami schienen Probleme zu haben, wobei Mami immer wieder auf Yuki warten musste, da diese hin und wieder an einem Schaufenster stehen blieb und die Kleider dort mit glänzenden Augen betrachtete.
/ Wie ein kleines Kind an Weihnachten. Irgendwie süß./, dachte sich Mami mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen, als sie sie vor einem Schaufenster stehen sah, doch dann blickte sie wieder zu ihrer Gruppe und beeilte sich damit Yuki von dem Schaufenster wegzuziehen, um den verlorenen Abstand wieder aufzuholen, was Yuki mit einem kleinen Grummeln quittierte, sich sonst aber, ohne großen Wiederstand, von der blondhaarigen Schönheit mitziehen ließ.

Die Gruppe hatte ihren kleinen Plan verwirklicht und war wie abgemacht ins Einkaufszentrum gegangen. Dort angekommen hatten Homura, Kyouko und Mami erst einmal die Größe des Gebäudes bestaunt, schließlich waren sie noch nie zuvor in einem Einkaufszentrum gewesen. Die Hölle war ja schließlich nicht gerade für ihre Einkaufszentren bekannt.
" Was guckt ihr denn so? Ihr seht so aus, als ob ihr noch nie ein Einkaufzentrum gesehen hättet, geschweige denn in einem gewesen wärt.", zog Sayaka die drei Dämonen mit einem neckischen Ton in ihrer Stimme auf, wodurch sie sich jedoch nur ein Augenrollen und danach einen kalten Blick von Homura einfing. Doch bevor die Schwarzhaarige etwas sagen konnte, legte Kyouko freundschaftlich einen Arm um die Schulter des blauhaarigen Mädchens, bevor sie ihr zuzwinkerte und sagte:" Nun nicht jeder von uns hat ein riesiges Shoppingzentrum in seiner Stadt."
Daraufhin wurde Sayaka für einen Moment rot, bevor sie verlegen erwiderte:" Ach ja, richtig…entschuldige." Doch Kyouko winkte ab.
" Egal, lasst uns lieber gehen! Bis Sonnenuntergang will ich in jedem Laden hier gewesen sein!"
" Dann hast du aber noch so einiges vor dir!", stimmte Yuki gut gelaunt und mit einem kleinen Kichern mit ein.
" Na dann lasst uns schauen, dass wir mal in Bewegung kommen!", antwortete Kyouko lediglich, während sie schon ein Auge auf ein nahes Restaurant geworfen hatte. Doch Sayaka, die ihrem Blick gefolgt war, hob nur einen Zeigefinger und wackelte damit fröhlich vor dem Gesicht der Rothaarigen herum, bevor es nun an ihr war einen Arm um sie zu legen und zu sagen:" Nein Kyouko, du hast es doch selbst gesagt nicht wahr? Wir sollten schauen, dass wir in die Puschen kommen und das Wichtigste auf unserer Liste sind Badeklamotten. Das Essen kommt später."
Auf Kyoukos Grummeln hin musste Sayaka lachen, bevor sie die Rothaarige entschlossen an der Hand packte und sie mit den Worten " Na komm schon!" mit sich zog.

Und so hatte sich die kleine Gruppe auf den Weg durch das riesige Einkaufszentrum gemacht, das mindestens drei Etagen besaß, doch obwohl sie hin und wieder interessiert an ein paar Läden stehen geblieben waren, hatten sie bisher nichts wirklich entdeckt, was ihr Interesse geweckt hatte.
Bis sie an einem Geschäft namens Sakura's Badesachen vorbeikamen.
Die Bikinis und Badeanzüge der ausgestellten Modelle faszinierten Madoka so sehr, dass sie unbedingt in den Laden wollte, womit auch alle anderen einverstanden waren.
Alle unterhielten sich, während sie durch die Regale liefen, bis schließlich Madoka, Yuki und Kyouko etwas fanden.
" Hier, das hier probier ich mal an!", rief Madoka und schwenkte einen kleinen, rosafarbenen, mit weißen Punkten übersäten, Bikini, dessen Seiten noch ein paar Rüschen und Schleifen zierten, glücklich hin und her. Sie hatte kaum den Satz beendet, da war sie auch schon in einer der Umkleidekabinen verschwunden. Homura konnte auf Madokas Reaktion hin nur lächeln, während sie sich gegen eines der Regale lehnte und darauf wartete, dass die Pinkhaarige sich umgezogen hatte.
" Ich habe auch etwas gefunden, aber ich will zuerst sehen, was Madoka gefunden hat, schließlich sind wir ja hauptsächlich wegen ihr hier.", sagte Sayaka, bevor sie mit einem kleinen Lächeln auf den dunkelblauen Bikini in ihrer Hand, der mit einer dunklen Blume verziert war, blickte und dann ebenfalls zu der Umkleidekabine sah. Kurz glitt ihr Blick zu Homura und ihre Lippen verzogen sich zu einem dünnen Strich. Es passte ihr gar nicht wie lungernd das dunkelhaarige Mädchen vor der Kabine lauerte, gut, dass sie auch da war und ein Auge auf Madoka hatte. Die Blauhaarige war so konzentriert damit grummelnd zu Homura zu blicken, dass sie fast nicht Kyoukos Worte mitbekam, als diese sagte:" Der hier sieht nicht schlecht aus, den probiere ich mal an.", bevor auch sie in einer der Kabinen in der Nähe verschwand.


Inzwischen hatte auch Yuki etwas abseits von den anderen etwas gefunden und ihr Blick fiel auf Mami, die in den Reihen vor ihr ebenfalls einige Bikinis durchstöberte.
Ihr Gesicht wurde leicht rot und ein Kloß bildete sich in ihrem Hals, doch sie atmete einmal tief ein und aus, bevor sie auf Mami zulief und sie anstupste.
Sie hatte sich genau überlegt wie sie sie fragen würde, doch nun, da diese glänzenden, goldenen Augen auf sie gerichtet waren blieb Yuki die Luft weg, weswegen sie nur stotternd ihre nächsten Worte herausbringen konnte.
" Ähm M-Mami-San. Ich hatte…hatte mich gefragt ob du vielleicht…ob du vielleicht schauen könntest, ob dieser Bikini zu mir passt?"
Yuki verpasste sich innerlich einen Facepalm und wollte nichts lieber tun, als die Augen zu schließen und zu schreien, doch Erleichterung durchflutete sie, als Mami ihr ein Lächeln schenkte und nickte.
" Natürlich Yuki.", sagte sie und Yuki konnte nicht anders, als leichtfüßig zu der Kabine zu hüpfen, während sie sich wie das glücklichste Mädchen der Welt fühlte.

Doch in der Kabine sah die Sache ganz anders aus. Denn dort wurde ihr auf einmal klar, dass Mami sie fast ohne Klamotten sehen würde. Und plötzlich kam sie sich viel zu dick und ihre Brüste kamen ihr zu klein vor und…sie wusste einfach nicht was sie tun sollte. Was, wenn Mami der Badeanzug nicht gefiel? Was, wenn er blöd an ihr aussah, oder sie zu dick machte?
Erst ein leises Räuspern riss Yuki wieder aus ihren Gedanken und mit heißerer Stimme rief sie:" Ja?"
" Yuki ist alles in Ordnung? Du bist schon seit ein paar Minuten da drin, ist wirklich alles in Ordnung? Oder brauchst du vielleicht Hilfe mit dem Oberteil?", erklang Mamis Stimme vor der Türe und Yuki war froh, dass die Blondhaarige sie jetzt nicht so sehen konnte. Denn inzwischen war ihr Gesicht so rot angelaufen wie eine Tomate und ihre Gedanken überschlugen sich. Jedoch zwang sich die Braunhaarige dazu erst einmal tief durchzuatmen und sich kurz zu räuspern, bevor sie freundlich sagte:" Nein, nein es ist alles in Ordnung. Warte, ich komme gleich!"
Eine Minute später stand sie fertig vor dem Spiegel ihrer Kabine, doch sie war sich noch immer unsicher ob sie so hinausgehen sollte, oder ob sie sich nicht lieber einen anderen Bikini aussuchen sollte.
Ihr Bikini war dunkelgrün, während einzelne Muster von Wassermelonenstückchen auf ihm prangten, und obwohl Yuki ihn doch recht schön fand, war sie sich nicht ganz sicher. Wieder ertönte ein Klopfen an der Tür, bevor Mamis Stimme zögernd fragte:" Ist auch wirklich alles in Ordnung Yuki? Soll ich vielleicht reinkommen?"
" Nein!", rief Yuki, bevor sie nachdenken konnte und hob sich schnell eine Hand vor den Mund, bevor sie mit etwas leiserer Stimme hinzufügte:" Nein. Ich weiß nur nicht, ob das der richtige Bikini für mich ist. Ich…"
Sie fuhr nicht fort, sondern seufzte nur und senkte den Kopf. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen mit den anderen hierher zu kommen. Was, wenn Mami sie zu dick fand? Oder was, wenn…
Doch bevor das braunhaarige Mädchen wieder in ihren Gedanken versinken konnte, ertönte Mamis aufmunternde Stimme.
" Das werden wir nur sehen, wenn du da rauskommst. Keine Sorge es gibt nichts, wofür du dich schämen musst. Ich bin mir sicher er steht dir ausgezeichnet!", sagte die Blondine und Yukis Wangen röteten sich ein wenig, als sie die Wärme und das Lächeln in ihrer Stimme erkannte. Das gab ihr die nötige Kraft, und schließlich öffnete sie die Tür und trat heraus…


" Hey Madoka, dauert das noch lange? Du bist jetzt schon seit zehn Minuten da drin!", rief Sayaka gelangweilt, während sie seufzend zu der Tür blickte hinter der ihre Freundin war. Doch anstatt einer Antwort, war nur ein Rascheln zu hören, doch gerade als Sayaka den Mund öffnete um erneut etwas zu sagen ging die Tür auf und eine lächelnde Madoka trat heraus.
Homura blieb bei dem Anblick des rosahaarigen Mädchens die Luft weg und Röte schoss ihr augenblicklich in die Wangen, als sie das Mädchen von oben nach unten betrachtete. Der pinkfarbene Bikini schmiegte sich an ihre Taille und auch das Oberteil passte ihr wie angegossen und die kleine rosane Schleife, die die beiden Enden des Oberteils an ihrem Brustbereich zusammenband, saß einfach perfekt. Ihre ganze Erscheinung erinnerte Homura an das Abbild eines Engels, aber so, wie die Menschen sie sich vorstellten, wunderschön und zart, nicht wie diese Kampffurien mit ihrer hässlichen Rüstung und ihren zerzausten Haaren, die sie in Wirklichkeit waren.
Nein, Madoka war einfach perfekt, und zwar in jeder Hinsicht!
Sie war gütig, hatte einen liebevollen, mitfühlenden Charakter und einen guten Kern, kurz gesagt sie war zu gut für Homura. Das wusste sie, aber auch Dämonen durften träumen.
Und als sie so dastand, sprachlos und mit offenem Mund, blickte sie kurz zu Sayaka, der es nicht anders zu ergehen schien.
Doch ihre Stille hatte Madoka unsicher gemacht und so knetete das pinkhaarige Mädchen nervös ihre Hände, während sie an ihre beiden Freundinnen gerichtet fragte:" W-Was ist? Sieht er etwa nicht gut aus?"
Da kam wieder Leben in die Beiden und auf Sayaka's Lippen erschien ein breites Grinsen, während sie ihren Daumen hob und sagte:" Er passt dir wie angegossen."
Und Homura fügte hinzu:" Er sieht perfekt aus!"
Daraufhin röteten sich Madokas Wangen und sie nickte ihren beiden Freundinnen verlegen zu, wobei ihr Blick etwas auf Homura verweilte, doch als sie schließlich ihren Blick von der Schwarzhaarigen abwandte, murmelte sie:" Danke.", bevor sie wieder in der Kabine verschwand.
Auch Homura wandte sich daraufhin ab und hielt eine zitternde Hand vor ihre Brust um ihr rasendes Herz zu beruhigen, während sie spürte wie ihre Wangen zu glühen anfingen. Madokas Blick hatte so etwas…intensives an sich gehabt. Homura wusste nicht genau was es war, doch was auch immer es war, es brachte ihr Herz zum Rasen!
Doch was die schwarzhaarige Dämonin nicht wusste, war, dass es Madoka ähnlich erging. Denn auch sie lehnte sich gegen die Tür der Umkleidekabine, während sie leise atmend versuchte ihr schnell schlagendes Herz zu beruhigen. Jedoch umspielte ein kleines Lächeln ihre Lippen, als sie an den durchdringenden Blick der Schwarzhaarigen dachte vor dem sie sich fühlte, als könnte sie nichts verbergen und der direkt in ihre Seele zu blicken schien.
" Homura-Chan…was machst du nur mit mir.", flüsterte Madoka, bevor sie mit einem kleinen, fast schon verträumten, Seufzen begann sich umzuziehen.


" Hey, Sayaka, sieh mal her!", rief Kyouko und Sayaka drehte sich nach links, wo Kyouko vor ein paar Minuten in einer der vielen Kabinen verschwunden war, doch als sie die Rothaarige sah, sog sie scharf die Luft ein und ihre Wangen wurden leicht rot, als sie sie betrachtete. Kyouko trug einen feuerroten Bikini, doch während das Oberteil nur zwei kurze, blasse Flammen zierten, hatte das Unterteil an den Seiten unzählige kleine, dunkle Flammen. Kurz gesagt passte der Bikini perfekt zu der Rothaarigen.
" Hey, Sayaka ist etwas? Steht er mir etwa nicht oder warum schaust du mich so an?", fragte Kyouko als sie sah, dass die Blauhaarige keine Antwort gab.
Diese lief daraufhin noch röter an, bevor sie verlegen zur Seite blickte und murmelte:" Doch, du siehst sehr gut darin aus."
" Was meinst du? Ich kann dich nicht hören.", rief Kyouko laut zu ihr herüber und Sayaka kniff die Augen zusammen, bevor sie zurückrief:" Ich sagte du siehst sehr gut darin aus!"
Doch ihre Augen weiteten sich und ihr Gesicht wurde noch röter als sie realisierte, dass sie diese Worte etwas zu laut gesagt, ja geradezu geschrien, hatte und sie dadurch nun die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Leute in dem Laden hatte.
Schnell hob sie ihre Hände vors Gesicht, während Scham in ihr aufbrodelte, doch als sie einen suchenden Blick zu Kyouko warf um sie leise um Hilfe zu bitten, sah sie, dass sie die Rothaarige einfach nur sprachlos anstarrte. Sie fasste sich jedoch schnell wieder und ein riesiges Grinsen, so groß und so hell wie ein Neonschild, breitete sich auf ihren Lippen aus.
Sayaka jedoch begann zu rennen, während Tränen begannen ihre Wangen zu benetzen.
/ So eine Idiotin!/, dachte sie wütend, bevor sie so schnell sie konnte aus dem Laden rannte und in der Menge der Leute verschwand.
Den Bikini hatte sie dabei fallen gelassen, doch er blieb nicht lange auf dem Boden liegen, als eine schlanke Hand sanft danach griff und ihn aufhob.
/ Was hat sie nur?/, dachte Kyouko verwirrt, bevor ihr Blick auf den Bikini fiel.
" Naja guten Geschmack hat sie aber auf jeden Fall. Ich wette sie würde fabelhaft darin aussehen!", murmelte die Dämonin mehr zu sich selbst als zu den anderen, bevor ihr eine Idee kam und sich erneut ein kleines Grinsen auf ihren Lippen ausbreitete.


"U-Und wie findest du ihn? Bitte sei ehrlich.", stotterte Yuki verlegen und blickte zur Seite um nicht in Mamis Gesicht blicken zu müssen.
/ Bestimmt findet sie mich zu dick, oder dass die Farbe oder das Muster nicht passt. Ich hätte doch den Gelben mit den Orangen nehmen sollen, der würde besser zu mir passen!/, dachte sich Yuki und schloss nervös die Augen, doch sie schreckte auf und zuckte zurück, als sie plötzlich eine weiche Hand auf ihrer Schulter spürte. Unglücklicherweise verlor sie dabei das Gleichgewicht und stolperte nach hinten, doch noch im Flug spürte sie wie sich dieselbe Hand, die sich gerade noch auf ihrer Schulter befand, nun um ihre Taille schlang und sie sanft, aber stark festhielt. Augenblicklich schnellten ihre braunen Augen zu ihrem Retter hoch und sie spürte wie sich ein rosaner Schimmer auf ihre Wangen legte, als sie direkt in die goldenen Augen blickte, in die sie sich schon an dem ersten Tag, als Mami in ihre Klasse kam, verliebt hatte. Und als sie ihr Blick über das Gesicht der Blondine schweifen ließ, konnte Yuki nicht anders, als an das makellose Gesicht eines Engels zu denken. Makellose, helle Haut, eine schöne kleine Stupsnase und zwei elegante, geschwungene Lippen. Oh, wie sich Yuki danach sehnte diese Lippen zu kosten, doch das würde sie sich niemals trauen, das wusste sie. Dennoch konnte sie nicht verhindern wie ihr Herz bei diesem Anblick schneller zu schlagen begann.
Für sie schien es, als ob die Zeit eingefroren worden wäre und das braunhaarige Mädchen hätte absolut kein Problem damit, wenn es für immer so bleiben würde, doch einen Moment später war der Zauber auch schon wieder vorbei und sie hörte Mamis sanfte Stimme, als diese sie besorgt fragte, ob alles in Ordnung war, während sie Yuki langsam hochzog.
"J-Ja, es ist alles in Ordnung.", entgegnete Yuki ihr mit gesenktem Blick und bemerkte dabei gar nicht, dass Mami sie etwas zu fest hochgezogen hatte, als es für ein Mädchen ihres Alters möglich sein sollte. Erst, als sie mit ihrem Kopf sanft gegen etwas Weiches stieß und Mamis Atem, sowie ihren Herzschlag hörte wurde ihr bewusst was da gerade passierte.
Der Rotton auf ihren Wangen nahm noch um eine Nuance zu und sie schloss die Augen um diesen kleinen, wunderschönen Moment zu genießen.
/ Einfach perfekt!/


Zu der Zeit an der Madoka und Homura an der Kasse angekommen waren, hatte Kyouko bereits gezahlt und hielt neben der kleinen Tüte mit ihrem Bikini, noch eine weitere Tüte in der Hand. " Was hast du denn da Kyouko?", fragte Madoka neugierig und auch Homura hob interessiert eine Augenbraue, jedoch grinste sie, da sie sich nur allzu gut vorstellen konnte, was sich in der anderen Tüte befand.
" Ach nur ein kleines Geschenk für Sayaka.", erwiderte die Rothaarige gelassen, bevor sie sich umblickte und seufzte. " Sie war vorhin ganz durch den Wind, besser ich suche sie mal. Wir sehen uns am Eingang."
Und damit war sie auch schon verschwunden.
" Und, gefällt dir der Ausflug bisher, Madoka?", wandte sich nun auch Homura zu Madoka um, und blickte sie mit einem kleinen Lächeln im Gesicht an. Dieses wurde noch ein Stück breiter, als Madoka zufrieden nickte und fröhlich erwiderte:" Ja! Das war super Homura-Chan! Dank deiner Hilfe habe ich nicht nur einen tollen Bikini, sondern auch eine tolle Zeit gehabt! Mit dir ist jeder Tag eine Überraschung und einfach so viel toller und heller!"
Für das pinkhaarige Mädchen schienen diese Worte ganz normal zu sein, doch für Homura bedeuteten sie gerade die Welt.
Sie hob ihre Hand vor ihr Herz, während sie mit einem roten Schimmer auf den Wangen flüsterte:" Madoka…" Doch diese schien ihre Worte gehört zu haben und drehte sich fröhlich zu ihr, bevor sie fragte:" Ja, Homura-Chan?"
Doch als die Schwarzhaarige keine Antwort gab zog Madoka leicht besorgt eine Augenbraue hoch, während sie fragte:" Homura-Chan ist auch wirklich alles in Ordnung?" Ihre Worte rissen Homura aus ihren Gedanken und das Lächeln, dass sie ihr schenkte war eines, dass sie nur selten in der Öffentlichkeit und noch seltener ihren Bekannten zeigte. Denn es war ein Lächeln purer Freude.
" Ja, danke schön für diesen tollen Tag! Du weißt ja gar nicht wie viel mir das bedeutet.", antwortete sie und Madoka blickte sie für einen Moment an, bevor auch sie erneut lächelte.
Das warme Gefühl in Homuras Körper nahm noch an Intensität zu und das erste Mal seit einer langen Zeit fühlte sie sich so glücklich, wie schon lange nicht mehr.

Als sie alle vor dem Laden standen und sich beiläufig unterhielten, während sie auf Kyouko und Sayaka warteten, fiel Madoka plötzlich etwas ein.
Sie war so sehr auf ihren Bikini konzentriert gewesen, dass sie völlig vergessen hatte, dass Homura und Mami ja ebenfalls keine Badesachen mitgebracht hatten.
Deswegen drehte sie sich auch sogleich zu der Schwarzhaarigen und sagte mit besorgter Stimme:" Homura-Chan. Es tut mir leid, dass ich es vergessen habe, aber du und Mami-San habt doch ebenfalls keine Badesachen mitgenommen."
Dann in einer etwas schüchterneren Stimme fügte sie hinzu:" Sollen wir noch einmal kurz in den Laden gehen und auch für euch etwas heraussuchen?"
Homura war gerührt von Madokas Anteilnahme und schenkte ihr ein strahlendes Lächeln.
" Danke Madoka, aber nicht, dass wir deswegen zu spät zu dem Strandfest kommen.", sagte die schwarzhaarige Dämonin als sich ihr Blick auf das gläserne Dach richtete, das die Strahlen der langsam untergehenden Sonne reflektierte.
" Ach es macht doch nichts, wenn wir ein paar Minuten zu spät kommen, außerdem wäre es ja gegenüber Mami-San und dir nicht fair, Akemi-San.", mischte sich nun auch Yuki in das kleine Gespräch mit ein. Und als die Schwarzhaarige daraufhin zu Mami blickte und nur fragend eine Augenbraue hob, senkte die Blondine nur so leicht den Kopf, damit es niemand bemerkte. Damit signalisierte sie, dass sie das tun würde, für was auch immer Homura sich entschied. Diese seufzte kurz und rann eine Hand durch ihr pechschwarzes Haar, bevor ihr Blick wieder den freudig funkelnden Augen von Madoka begegnete. Wie konnte sie der Rosahaarigen bei so einem Blick irgendeinen Wunsch abschlagen?
Also nickte sie einmal kurz, bevor sie Yuki und Madoka anlächelte und sagte:" Na gut, aber beeilen wir uns."
Und damit verschwanden die vier Mädchen wieder in dem kleinen Laden.

Zu der Zeit als Kyouko mit Sayaka zurückkehrte, wobei die blauhaarige Schülerin sich weigerte den anderen direkt in die Augen zu sehen, hatten sich Homura und Mami bereits ihre Bikinis ausgesucht. Homura hatte sich für einen klassischen Bikini ganz in Schwarz entschieden, der nicht nur zu ihren Haaren passte, sondern auch ihre lilanen Augen hervorhob, während Mami sich für einen weißen Bikini, dessen Seiten gelbe Schleifchen zierten, entschieden hatte. Und obwohl die beiden Dämoninnen dem Fest eher gelassen entgegensahen, so konnten sie es doch kaum erwarten die Bikinis zu tragen. Schließlich war das ihr erstes Mal, dass sie am Strand, geschweige denn an einem Meer waren und so eine Gelegenheit wollten sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!
Nun waren auch Yuki und Madoka zufrieden, die ihre Augen kaum von den beiden Dämoninnen abwenden konnten, als sie sie das erste Mal in ihren Bikinis gesehen hatten. Und sie bezweifelten, dass das auch das Letzte Mal sein würde.
Als dann auch noch Kyouko mit einem strahlenden Lächeln und Sayaka im Schlepptau ankam, war die Gruppe wieder vollständig. Und obwohl jeder der Anwesenden, außer vielleicht Kyouko, genau wusste, warum Sayaka auf einmal so zurückhaltend und schüchtern war, so beschlossen sie alle das Thema nicht mehr weiter anzusprechen wofür ihnen die Blauhaarige sichtlich dankbar war. Dennoch zeigten ihr ihre Freundinnen, jede auf ihre eigene Weise, dass alles in Ordnung war und sie sich nicht dafür schämen musste, indem sie ihr ein aufmunterndes Lächeln schenkten. Ja selbst Homura versuchte sie dazu zu bringen, sich besser zu fühlen, indem sie ihr kameradschaftlich auf die Schulter klopfte und ihr, als sich Sayaka mit einem leicht genervten Gesichtsausdruck zu ihr herumdrehte, den Mund schon für einen neuen Streit geöffnet, lediglich ein kleines Lächeln und ein Zwinkern schenkte, dass das blauhaarige Mädchen dazu brachte lautlos den Mund zu schließen, bevor sie schnell wieder an die Spitze der Gruppe, direkt neben Madoka, lief.

Den Rest des verstreichenden Nachmittags nutzte die kleine Gruppe um sich noch allerlei verschiedene Läden anzusehen und - auf Wunsch von Kyouko - in ein paar Restaurants zu gehen, jedoch achteten sie darauf, nicht zu viel zu essen und sich ihren Appetit für später aufzuheben. Nun ja, alle außer Kyouko, die die Menüs mit einem Ausdruck betrachtete, als hätte sie gerade einen Sechser im Lotto gewonnen und auch einige davon verspeiste. Ihre Freundinnen ließen sie, denn sie wussten, dass Kyouko auch später noch Hunger haben würde, sie war nun mal ein unverbesserlicher Nimmer satt. Manchmal fragten sich Madoka und Sayaka wo sie diese ganzen Pfunde hinsteckte, doch keines der beiden Mädchen traute sich nachzufragen, sondern begnügte sich einfach damit ungläubig zuzuschauen wie Kyouko ein Menü, nach dem anderen verschlang.
Und am Ende waren sich alle einig. Kyouko könnte bei einem Wettessen mitmachen und würde nicht nur gewinnen, sondern auch den anderen Teilnehmern ihre Portionen abluchsen, aber auch das fanden die Mädchen okay.
Denn so war halt ihre Kyouko und sie wollten um keinen Preis der Welt, dass sie sich jemals änderte!
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