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Verliebt in den Feind

Kurzbeschreibung
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Homura Akemi Kyouko Sakura Madoka Kaname Mami Tomoe Sayaka Miki
09.07.2015
15.06.2020
18
77.760
5
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
22.05.2018 4.565
 
Hallo Leute, da bin ich mal wieder.^^
Nach einer ganzen Weile bin ich mal wieder aus der Versenkung gekrochen um euch ein neues Kapitel zu präsentieren. :-D
Ich hoffe sehr, dass es euch gefällt. Ich weiß noch nicht wann es weiter gehen wird, da meine Selbstmotivation gerade auf Energiesparmodus läuft und ich noch mitten in den Abschlussprüfungen stecke. Wahrscheinlich werde ich mich zuerst anderen Kapiteln meiner Fanfics widmen, bevor ich hier wieder ein neues Kapitel hochlade.
Ich hoffe, dass ihr alle aber trotzdem noch gespannt dabeibleibt! :D
Vielen Dank auch an jeden der mir ein Review hinterlässt, ihr seid toll Leute!^-^
Und damit wünsche ich euch allen noch einen schönen Tag. :-)
Bis bald
Lg eure Setosgirlfriend/ Freya

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" Ich wollte dich etwas fragen, Madoka."
 
Madoka spürte wie ihr Herz zu rasen begann, als sie in die sanften, dunklen Augen des schwarzhaarigen Mädchens vor sich blickte und diese Worte hörte.
Sie, sie würde doch nicht…? Nein, sie dachte schon wieder zu viel, Homura würde sicherlich nicht die gleichen Gefühle für sie empfinden, wie Madoka für die Schwarzhaarige. Oder etwa doch?
Es fühlte sich so an, als ob Schmetterlinge in ihrem Bauch Samba tanzten und sie spürte wie ihre Hände vor Aufregung zu schwitzen begannen.
Ihr Hals fühlte sich mit einem Mal so trocken an und sie musste schlucken.
Ihre Stimme war nicht mehr als ein Hauch, als sie gespannt fragte:" Ja, Homura-Chan?"
Die Spannung zwischen ihnen war fast unerträglich und gerade, als das rosahaarige Mädchen dachte, dass sie es nicht mehr aushielt öffnete Homura den Mund um zu sprechen.
 
" Nun ja.", begann sie und räusperte sich, bevor sie weitersprach. " Ich…ich wollte dich fragen ob…"
Sie brach ab.
" Ja?", hakte Madoka nach und, täuschte sie sich, oder lag da ein rosaner Schimmer auf Homuras Wangen?
" Also ich…ich wollte dich fragen ob du Lust hast…mit mir in den Garten zu gehen und die Wolken zu beobachten."
Noch während sie diese Worte sagte verpasste sich die schwarzhaarige Dämonin innerlich einen Facepalm.
/ Was sind das denn für Worte? Ich wollte dich fragen ob du Lust hast mit mir in den Garten zu gehen und die Wolken zu beobachten. Na klasse Homura, du hast dir gerade die einzige Chance bei dem Mädchen, das du liebst, vertan! Und so was nennt sich ein Dämon?/, dachte sie sich und versuchte gegen den Drang anzukämpfen sofort kehrt- und sich zügig aus dem Staub zu machen.
Doch Madoka nahm ihr die Entscheidung ab, als sie sie anlächelte und nickte.
" Klar, gerne doch!"
Und damit lief sie voran, Homura dicht hinter ihr.
/ Oh man, warum kann das nicht auch so einfach sein wie Kämpfe zu führen, oder diplomatische Missionen zu leiten?/, fragte sich die Dämonin innerlich bevor sie tief seufzte. Unglücklicherweise schien Madoka ihren Seufzer gehört zu haben, denn sie blickte über ihre Schulter und fragte besorgt:" Homura-Chan ist alles in Ordnung? Wenn es dir nicht gut geht, solltest du dich lieber hinlegen. Wir können das hier auch verschieben und-"

" Nein!", rief Homura bevor sie sich aufhalten konnte und für einen Moment blickte Madoka sie perplex an.
" Ähm ich meine nein. Es geht mir gut. Ich habe nur gerade an die vielen Hausaufgaben gedacht, die ich erledigen muss, wenn wir wieder zu Hause sind, das ist alles.", verbesserte sich die Schwarzhaarige und betete, dass Madoka nicht weiter nachfragen würde.
Ihr Wunsch schien erhört worden zu sein, denn nach einem kurzen" Oh ok. Ja du hast Recht wir werden bestimmt so viel zu tun haben, wenn wir erst einmal wieder da sind.", drehte sich Madoka wieder um und konzentrierte sich erneut auf den Weg. Ein weiteres Seufzen entkam der Dämonin, doch dieses Mal achtete sie darauf, dass Madoka es nicht hörte.
Erleichterung durchflutete sie.
Das ging ja gerade noch einmal gut!
 
 

Madoka summte fröhlich, als sie die Augen schloss und einfach den Sonnenschein auf ihrer Haut genoss.
Sie spürte Homura neben sich und allein schon der Gedanke daran, dass die Schwarzhaarige hier bei ihr war, sendete ein Glücksgefühl durch ihren ganzen Körper. Doch für einen Moment erinnerte sie sich an ihr Gespräch auf dem Gang zurück und ihr Herz sank ein wenig, da sie doch irgendwie gehofft hatte, dass Homura ihr sagte, dass sie etwas für sie empfand…oder zumindest so etwas in der Art.
/ Ich sollte mich nicht so darauf konzentrieren und den Dingen einfach ihren Lauf lassen. Und wer weiß, vielleicht empfindet sie eines Tages ja auch etwas für mich? Denn was noch nicht ist, kann ja noch werden./, dachte Madoka still in sich hinein und ihr Lächeln wurde bei dem Gedanken daran etwas breiter.
Homura, die das Lächeln des Mädchens auch bemerkt hatte, begann nun ebenfalls zu lächeln, bevor sie die Pinkhaarige sanft anstupste und fragte:" Über was denkst du nach?"
Madoka fühlte sich ertappt und ein pinkfarbener Schimmer erschien auf ihren Wangen, bevor sie verlegen lachte und Homura in die Augen blickte.
Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn sofort spürte das rosahaarige Mädchen wie sie begann in ihnen zu versinken.

" Ach nichts besonderes, nur…", brachte sie gerade noch heraus, doch der Rest wurde verschluckt, als sie in die ruhigen, tieflilanen Seen vor sich blickte.
Homura erwiderte den Blick und auch sie schien sich in den Augen des anderen Mädchens zu verlieren.
/ Wie die Zuckerwatte auf dem Rummel…Ich liebe den Rummel, nein ich liebe Zuckerwatte! Ich liebe…/, dachte Homura, doch als sie realisierte was sie da gedacht hatte lief sie knallrot an und schreckte aus ihrer Trance. Dass sie Madoka mit sich riss wurde ihr erst bewusst, als diese einen Moment später verwundert, aber auch leicht besorgt sagte:" Homura-Chan? Geht es dir wirklich gut? Oder soll ich dich nicht doch zur Krankenschwester oder auf dein Zimmer bringen?"
Schnell schob die schwarzhaarige Dämonin ihre Gedanken beiseite, das konnte warten. Erst einmal musste sie Madoka ablenken, bevor sie noch ihr knallrotes Gesicht bemerkte. Und als sie so krampfhaft überlegte, was sie denn sagen könnte, fiel ihr plötzlich Madokas angefangener Satz ein - den sie nie beendet hatte! Also grinste sie Madoka einfach nur neckisch an, bevor sie sagte:" Mir geht es gut Madoka, mach dir keine Sorgen. Aber viel lieber würde ich wissen, was du vorhin sagen wolltest."
Das Lächeln, dass Homura ihr schenkte, brachte Madoka zum Erröten und sie musste schlucken. An ihren unbeendeten Satz hatte sie ja gar nicht mehr gedacht! Oh sie wusste noch ganz genau an was sie gedacht hatte, doch das konnte sie ja schlecht einfach so Homura sagen!
Nun war es an dem pinkhaarigen Mädchen eine Ausrede zu finden um dieser Situation zu entkommen, doch sie brauchte nicht lange zu suchen, denn ein paar Sekunden später streckte ihre Rettung auch schon den Kopf in den Garten hinein, bevor sie lächelnd auf Homura und sie zugelaufen kam.
 

" Ach hier seid ihr also. Ich suche euch schon seit einer ganzen Weile. Kommt schnell mit, Satome Sensei hat uns alle in die Aula gerufen um uns unser Programm für morgen mitzuteilen!", rief Yuki und ihre braunen Augen glitzerten vor Aufregung. " Ich hoffe Mami ist auch schon da.", fügte sie noch leise hinzu, doch niemand schien sie zu hören. Einzig und allein als sie für einen Moment Homuras Blick auffing meinte sie für eine Sekunde einen abschätzenden Blick von der Schwarzhaarigen zu erhalten, gemischt mit leichter Frustration. Hatte sie etwa etwas falsches gesagt?
Wie als ob sie sich der Gedanken der Brünetten bewusst war lächelte Homura plötzlich und Yuki blinzelte verwirrt, bevor auch sie wieder lächelte. Wahrscheinlich war es einfach nur Einbildung gewesen, ja das musste es gewesen sein!
 Und so fanden sich die drei Mädchen kurz darauf in einem Gang wieder, der direkt zur Aula des Gebäudes führte. Yuki ging fröhlich hüpfend voraus, während ihr Madoka und Homura etwas langsamer folgten. Und obwohl beide Mädchen ihr Bestes gaben und stur nach vorne sahen, schafften sie es nicht, nicht hin und wieder einen Blick zu der jeweils anderen zu werfen.
Die Luft und Stimmung zwischen ihnen war angespannt, nur Yuki schien von alledem nichts zu bemerken, da ihre Gedanken wieder zu einer gewissen Blondine abgedriftet waren. Für Madoka und Homura jedoch war die Stimmung mehr als unangenehm und gerade, als sie dachten, dass sie die Anspannung nicht mehr ertragen konnten blieb Yuki vor einer großen, dunklen Eichentür stehen und drehte sich lächelnd zu ihren beiden Begleiterinnen um.

" Wir sind da. Mann ich bin schon richtig gespannt, was wir morgen unternehmen werden! Ich hoffe nur, dass wir nicht wieder wandern gehen, ich kann diese lästigen Moskitos nämlich nicht ausstehen! Aber...wenn Mami-San dabei ist, dann ist es erträglich. Wenn sie dabei ist, ist alles super.", plauderte Yuki fröhlich drauf los, doch ihre Augen weiteten sich und ein roter Schimmer legte sich auf ihre Wangen, als sie sich diese letzten Worte sagen hörte.
Der Schimmer wurde noch stärker als sie zu den beiden Mädchen blickte und realisierte, dass diese alles gehört hatten, was sie  von sich gegeben hatte.
Peinlich berührt öffnete sie ihren Mund um sich aus dieser verzwickten Situation herauszureden, doch ihr fiel nichts ein, das ihr weiterhelfen würde. Ihr Kopf war wie leer gefegt und die unangenehme, zu stille Atmosphäre, die zwischen ihnen herrschte, half dem jungen Mädchen auch nicht gerade weiter.
Doch bevor sich die Atmosphäre verschlimmern konnte ertönte die fröhliche Stimme von Madoka, die verlegen sagte:" Also ich freue mich auch schon auf die Aktivitäten. Ich persönlich fände es ja toll, wenn wir an den Strand gehen könnten. Ich liebe das Meer!"
Dass sie bei dem letzten Satz Homura anblickte, bekam das rosahaarige Mädchen gar nicht wirklich mit, sie hoffte lediglich, dass die Schwarzhaarige etwas dazu sagen und ihr helfen würde, die unangenehme Stille aufzulösen.
Doch diese war vollkommen damit beschäftigt Madokas Satz in Gedanken immer und immer wieder zu wiederholen, während sich langsam ein rötlicher Schimmer auf ihren Wangen bildete.

/ Hat Madoka...hat sie gerade gesagt, dass sie mich...nein, das konnte nicht sein! Aber was, wenn doch…?/, dachte die Dämonin völlig überfordert mit den Gefühlen, die dieser eine Satz in ihr ausgelöst hatte.
Doch als sich für einen Moment Klarheit in ihre Gedanken mischte, realisierte sie, dass sie immer noch wie ein Idiot starr auf der Stelle stand und noch immer nichts gesagt hatte. Also täuschte sie einen kleinen Hustenanfall vor, bevor sie mit leicht schwankender Stimme erwiderte:" Ich freue mich auch, ich hoffe, dass es etwas unterhaltsames ist."
Nach diesen Worten lächelten sich die drei Mädchen nervös zu, während jede Einzelne insgeheim hoffte, dass irgendjemand oder irgendetwas sie unterbrach und aus dieser Situation herausholen würde. Es war ihnen auch völlig egal wer oder was es war, doch eines war sicher, sie alle wollten jetzt gerade lieber irgendwo anders sein, in der Antarktis, in der Wüste, egal wo, aber bloß nicht hier! Ihr Wunsch schien sich auch sogleich zu bewahrheiten, als die laute, fröhliche Stimme von Sayaka hinter ihnen ertönte.
 
" Hallo Madoka, Yuki! Wartet auf uns, wir kommen mit euch mit!", rief das blauhaarige Mädchen glücklich und für einen Moment fragte sich Homura, was das Mädchen so glücklich stimmte, da erkannte sie, als sie sich umdrehte, dass Kyouko dicht neben ihr herlief. Daraufhin konnte sich die Schwarzhaarige ein Lächeln nicht verkneifen und suchte den Blick ihrer treuen Freundin und blickte sie, nachdem sie ihn gefunden hatte, mit einem schelmischen Grinsen und einer hochgezogenen Augenbraue an.
Die Rothaarige wusste sofort, was ihre Freundin damit meinte, jedoch verschränkte sie nur die Arme vor der Brust, während sie ihre Backen aufplusterte und ihr einen Blick schenkte, der so viel hieß wie " Denk nicht einmal daran, das zu sagen!"
Der Blick entlockte Homura ein Kichern, bevor ihre Aufmerksamkeit wieder auf Sayaka gezogen wurde, als diese zu ihr blickte und gerade noch höflich, wenn auch etwas barsch sagte:" Ah, hallo Akemi-San ich habe dich erst gar nicht gesehen."
Homura wusste, dass das eine Lüge war, doch sie ließ sich nicht von der Blauhaarigen provozieren, also nickte sie nur, bevor sie in einem ebenso kalten Ton erwiderte:" Miki-San."

Daraufhin starrten sich die beiden Mädchen für einen Moment finster an bevor der Blick des blauhaarigen Mädchens zur Seite glitt und auf Madoka fiel.
Sofort blickte sie wieder zu der Schwarzhaarigen, während sie mit versucht ruhiger Stimme sagte:" Wie ich sehe bist du mit Madoka unterwegs."
Sie versuchte es zwar ruhig klingen zu lassen, aber Homura verstand die versteckte Drohung. "Hände weg von Madoka!", stand der Blauhaarigen förmlich ins Gesicht geschrieben und die schwarzhaarige Dämonin spürte wie sich etwas in ihrem Inneren regte.
Das war eine Herausforderung gewesen und sie liebte Herausforderungen! Doch obwohl ihre Augen spielerisch zu funkeln begannen konnte sie gerade noch so ein leises Knurren unterdrücken. Niemand sagte ihr, was sie zu tun und zu lassen hatte, vor allem nicht so ein mickriges, kleines Menschlein wie Sayaka Miki!
Doch plötzlich spürte sie einen mentalen Stupser und ihr Blick fiel auf Kyouko, die kaum merklich den Kopf schüttelte und sie ernst, aber auch bittend ansah.
Homura nickte kaum merklich zurück, bevor sie einen tiefen Atemzug nahm und sich ein spöttisches Lächeln auf ihren Lippen bildete und ihr Blick wieder zu Sayaka wanderte.

" Ganz genau. Das hast du richtig erkannt. Madoka und ich haben den ganzen Nachmittag zusammen verbracht. Allein.", schnurrte die Schwarzhaarige und spürte Genugtuung in sich aufwallen, als sie Wut in den blauen Augen des Mädchens aufblitzen sah.
Sayaka kochte vor Wut, versuchte aber ihre Stimme ruhig klingen zu lassen, was ihr jedoch nicht ganz gelang, als sie sagte:" Ach, ist das so?"
Denn es lag eine Schärfe in ihrer Stimme, die Homura jedoch einfach nur amüsiert kichern ließ. Sie war temperamentvoll und stark, kein Wunder, dass Kyouko so an ihr Gefallen gefunden hatte!
" Ja.", antwortete sie und drehte sich um, bevor die Blauhaarige noch etwas sagen konnte und bedeutete ihr so, dass für sie das Gespräch nun vorbei war.
" Kommt schon, lasst uns endlich hinein gehen. Die anderen warten sicherlich schon auf uns.", fügte Homura ruhig hinzu und zwang sich dazu sich ein Lächeln zu verkneifen als sie regelrecht spürte wie das blauhaarige Mädchen hinter ihr wütend die Zähne aufeinander presste und zu zittern begann.
Doch sie würde nichts mehr sagen, zumindest nicht, bis die Informationsveranstaltung zu Ende war, da war sich das schwarzhaarige Mädchen sicher.
Und trotzdem, vielleicht gerade deshalb, konnte sie es sich nicht nehmen lassen einen Arm sanft auf Madokas Schulter zu legen und sie näher an sich zu ziehen, was einen kleinen, überraschten Laut und einen rosanen Schimmer auf den Wangen des pinkhaarigen Mädchens nach sich zog.
Jedoch schlug sie den Arm der Schwarzhaarigen nicht weg und auch sonst machte sie keinerlei Anstalten den Abstand zwischen ihnen wieder zu vergrößern, wie Homura mit Genugtuung bemerkte.
Das war die tödlichen Blicke in ihrem Nacken, die sie von Sayaka kassierte, definitiv wert!
 

" Hallo meine Lieben. Wie ihr wisst haben wir euch heute zusammengerufen um euch über die Planung für die nächsten Tage zu informieren.", begann Satome Sensei und lächelte die Schulklassen vor sich freundlich an. Sie stand auf einer kleinen hölzernen Bühne die perfekt zu dem Raum passte, der ebenfalls gänzlich aus warmen, hellem Holz bestand. Etwas weiter hinter ihr befanden sich die zwei anderen Klassenlehrer und lächelten die Schüler vor sich ebenfalls an.
" Auch danke ich Suzima Hanuki-San für seine Gastfreundschaft. Wirklich, vielen, vielen Dank dafür Herr Hanuki.", fuhr die Lehrerin fort und blickte liebevoll zu einem Mann, der gerade auf die Bühne gelaufen kam und sich kurz darauf neben sie stellte, wobei er ihr ebenfalls einen liebevollen Blick zuwarf.
" Die Ehre ist ganz meinerseits Satome-San. Ich hoffe der Aufenthalt in meinem Schülerheim ist für alle sehr angenehm und macht euch allen Spaß.", erwiderte der Mann, wobei er bei dem letzten Satz in Richtung der Schüler schaute und ihnen freundlich zulächelte.
Ein Klatschen ertönte aus einer Ecke und ihm folgte ein weiteres Klatschen, bis schließlich alle Schüler und Lehrer ebenfalls in die Hände klatschten und so ihren Respekt zum Ausdruck brachten.
So konnte auch niemand, außer den Leuten, die ganz nah um sie herum standen, Sayaka's nächste Worte hören, als sie sich zu Madoka, die etwas weiter hinter ihr stand, drehte und mit einem Zwinkern flüsterte:" Sieht wohl ganz so aus, als hätte Satome-Sensei wieder jemanden gefunden."
Madoka lächelte daraufhin, bevor sie nickte.
" Ja sieht wohl ganz so aus."
Neben ihr verzog Homura die Lippen zu einem kleinen Grinsen und wurde einen Moment später auch schon von Kyouko angestupst, die sich neben sie gestellt hatte.
" Na ein Glück und ich dachte schon ich müsste sie verkuppeln!", seufzte die Rothaarige erleichtert, was ein Grinsen und ein Kichern von der schwarzhaarigen Dämonin nach sich zog, bevor sie nickte und ihre Aufmerksamkeit wieder der Bühne zuwandte, auf der die Lehrerin sich gerade dazu bereit machte weiterzusprechen.
 
" Und da heute so ein schöner Tag ist, dürft ihr selbst entscheiden was ihr den Rest des Tages unternehmen wollt, dasselbe gilt für morgen. Eure anderen Lehrer und ich haben besprochen, dass ihr etwas Freizeit verdient. Am Freitag geht es dann runter zum Strand, an dem wir den Abschluss der Woche mit einem kleinen Grillfest am Abend feiern wollen. Also seid fröhlich und habt Spaß!", sagte Satome-Sensei - und keinen Moment zu früh -, denn da ertönten auch schon die ersten Jubelrufe, während alle Schüler wild begannen durcheinander zu reden, sich mit ihren Freunden zu verabreden, oder mit ihren Freundinnen für die nächsten Tage zu planen. Andere Schüler, denen das Geschrei deutlich zu laut war, machten sich auf den Weg zum Ausgang, unter ihnen auch Madoka, Homura, Sayaka und Kyouko. Yuki hatte sich die ganze Rede über neben Mami gestellt - wie sie diese inmitten all der vielen Schüler überhaupt gefunden hatte war der Gruppe noch immer ein Rätsel - und verwickelte sie nun in ein Gespräch über ihre Planung der nächsten Tage...
 
 
 
Homura, die sich von irgendwo einen Becher mit Saft organisiert hatte, blieb unbeeindruckt und mit neutraler Miene an einem der Ausgänge stehen - ihre Gruppe bemerkte es vor lauter Aufregung gar nicht und lief einfach weiter - , als sie jemand erneut mental anstupste.
Sofort öffnete die Schwarzhaarige ihre Augen, die sie für einen Moment geschlossen hatte, wieder und sah Kyouko sich von ihren Freunden verabschieden und auf sich zukommen. Als sie bei ihr angekommen war, blickten sich die beiden Mädchen einfach nur still an. Für jeden Außenstehenden sah es so aus, als bräuchten sie keine Worte um miteinander zu sprechen und im gewissen Sinne stimmte das ja auch. Denn wer brauchte schon Worte, wenn man schließlich auch mental kommunizieren konnte? Es war nicht nur praktischer, sondern hielt auch ungebetene Gäste davon ab, ihr Gespräch zu belauschen!

/ Ist alles in Ordnung Akemi-Sama?/, fragte Kyouko besorgt und Homura erkannte an der Art wie sie sie ansprach und der Sorge in ihren roten Augen, dass sie völlig ernst war. Also nickte sie nur, während sie mental erwiderte:/ Ja es ist alles in Ordnung, mach dir keine Sorgen/
Sie wusste worauf Kyouko anspielte, doch sie überließ es der rothaarigen Dämonin danach zu fragen.
/ Das vorhin...du sahst aus als wolltest du sie in Stücke reißen. Für einen Moment dachte ich wirklich…/
Ein Seufzen entkam Kyouko, bevor sie leicht den Kopf schüttelte und ihrer Herrin tief in die Augen sah.
/ Homura ich weiß, dass sie manchmal sehr nervig sein kann und unhöflich ist, außerdem hat sie einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt was diejenigen angeht, die sie liebt, doch sie kann auch anders./
Homuras Augen verfinsterten sich für einen Moment, während sie unbewusst eine Hand zur Faust ballte und knurrte.
/ Beschützt du sie etwa?/
Auf Kyoukos leicht erschrockene und geweitete Augen hin seufzte sie kurz und fuhr sich durch ihr langes Haar, eine Geste, die sie sich schon von klein auf angewöhnt hatte, bevor sie schnell sagte: / Es tut mir leid ich weiß auch nicht was da über mich gekommen ist. Normalerweise ist es mir auch egal was Sayaka Miki von sich gibt, doch ich wurde so sauer, als sie mich mit diesem Blick angeschaut hat. Sie hat mich nicht nur herausgefordert, nein, sie hat mich auch noch gewarnt, dass ich mich von Madoka fernhalten sollte und niemand sagt mir was ich zu tun oder zu lassen habe und am wenigsten ein einfaches Menschenmädchen wie sie!/
Ihre Hand zitterte noch immer und ihre Nägel krallten sich in ihr Fleisch, doch sie stockte automatisch, als Kyouko sanft lächelnd ihre Hand nahm und mit dem Daumen sanft darüber strich.

/ Ich weiß und du hast auch Recht, nur bitte denk daran wer wir sind, was du bist. Sie wissen es nicht besser. Sie können nicht verstehen, welche Konsequenzen eine Herausforderung, oder eine Drohung an Dämonen haben kann. Also bitte, verzeih ihr und gib ihr noch eine Chance. Ich werde mit ihr reden und versuchen sie dazu zu bringen sich bei dir zu entschuldigen, ohne, dass sie merkt was wir in Wirklichkeit sind. Aber bitte, handele nicht überstürzt!/, sagte Kyouko ernst, aber mit einem weichen Unterton und Homura studierte sie für einen Moment ganz genau von Kopf bis Fuß.
Dann lächelte sie, bevor sie seufzte und nickte.
/ Na gut ich verzeihe ihr und sie bekommt noch einmal eine Chance, aber sie sollte lieber vorsichtiger sein. Um ihretwillen und...um deinetwillen./
"W-Wa..", stotterte Kyouko erschrocken, doch bevor sie etwas sagen konnte legte die Schwarzhaarige ihr einen Finger auf die Lippen, bevor sie sich ganz nah an ihr Ohr beugte und flüsterte:" Streite es nicht ab, ich sehe doch wie du sie verteidigst, wie du sie ansiehst, wie du sie in Schutz nimmst. Ich kann deine Gefühle verstehen und werde sie respektieren, doch ich hoffe, dass sich Miki-San nicht in noch größere Schwierigkeiten reitet, als mich zu provozieren. Denn nicht jeder Dämon ist so gutherzig wie ich!"

Der rosane Schimmer, der sich auf Kyoukos Wangen breitgemacht hatte verschwand bei diesen Worten wieder, als sie erschrocken flüsterte:" Ein anderer Dämon? Du meinst doch nicht etwa…?"
Doch ein Nicken der Schwarzhaarigen bestätigte nur ihre Vermutung.
" Doch. Ich habe es gespürt, als wir die Schule verlassen haben. Etwas hat sich verändert. Die Luft ist dunkler und schwerer geworden und die negative Energie hat zugenommen. Einen anderen Dämon habe ich zwar bisher noch nicht entdecken können, aber wir sollten auf der Hut sein! Vor allem sollten wir ein Auge auf unsere Menschlein werfen."
Hier warf sie einen Blick auf Madoka und Sayaka die sich mit Mami und Yuki unterhielten und ihre Blicke nicht bemerkten. Einzig Mami drehte kurz den Kopf in ihre Richtung, wandte sich dann aber schnell wieder dem Gespräch zu. Sie hatte vollstes Vertrauen in ihre Freundinnen, dass sie ihr später von ihrem kleinen Gespräch erzählen würden.
"Gut ich werde auf sie und auf ungewöhnliche Aktivitäten und Vorkommnisse in ihrer Nähe achten.", sagte Kyouko mit einem Blick auf Sayaka.
Homura nickte leicht, bevor auch sie sagte:" Ich ebenfalls. Irgendetwas kommt, ich weiß nur noch nicht was es ist. Nur, dass es etwas Großes und Gefährliches ist. Es fühlt sich an wie die Ruhe vor dem Sturm. Und wir sollten bereit sein, wenn es erscheint und sich uns zu erkennen gibt."
Mit einem letzten Blick auf Kyouko, die leicht den Kopf neigte, um damit zu zeigen, dass sie den Befehl verstanden hatte und einem letzten Nicken der schwarzhaarigen Dämonin, war das Gespräch damit auch schon beendet und beide Mädchen gingen wieder zu ihren Freundinnen zurück.

Sie kamen gerade rechtzeitig an um Madokas erschrockenen Schrei zu hören, kurz bevor sie verlegen lachte und mit leicht geröteten Wangen sagte:" Ups, da fällt mir ein, dass ich meinen Badeanzug zu Hause vergessen habe. Ich wusste doch, dass ich etwas vergessen hatte!"
Ihre Antwort brachte ihre Freunde dazu zu lachen und auch Homura musste leicht lächeln, bevor ihre Aufmerksamkeit auf Sayaka gelenkt wurde, als diese einen Arm um Madoka legte und ihr aufmunternd auf die Schulter klopfte, während sie versuchte sich wieder von ihrem eigenen Lachanfall zu beruhigen.
"Haha, na dann wissen wir wenigstens wo wir morgen hingehen werden…ins Einkaufszentrum!", bestimmte die Blauhaarige enthusiastisch und Madoka blickte sie verwundert an, bevor sie fragte:" Aber Sayaka-Chan, hast du etwa auch deine Badesachen zu Hause vergessen?"
Daraufhin grinste sie das blauhaarige Mädchen schelmisch an, bevor sie ihr mit einem Zwinkern antwortete.
"Nein, aber jemand muss dich ja beraten! Deswegen ist es auch gerade gut, dass du dieses alte Ding zu Hause vergessen hast. So haben wir wenigstens die Gelegenheit dir einen wirklich schicken Bikini auszusuchen! Badeanzüge sind von gestern, Bikinis sind jetzt in!"
" Ich komme mit.", warf Homura ruhig in die Runde, was ihr einen misstrauischen Blick von Sayaka einbrachte, welchen die Schwarzhaarige jedoch gekonnt ignorierte. Erst bei den Worten:" Ach ja und warum, wenn ich fragen darf?", der Blauhaarigen fiel der Blick der Schwarzhaarigen auf das Mädchen und Homura war für einen Moment versucht dieses Menschlein in seine Schranken zu verweisen, doch dann schluckte sie ihre Wut hinunter und schenkte Sayaka ein kleines Lächeln, während sie gekonnt auf ihre Provokation antwortete.

" Ich habe ebenfalls keine Badesachen dabei, also werde ich mir dort welche kaufen."
Und obwohl die Schwarzhaarige wusste, dass sie sich jederzeit mit Magie ihre Sachen beschaffen konnte, wollte sie sich die Gelegenheit mit Madoka shoppen zu gehen keinesfalls entgehen lassen, auch, wenn so eine Nervensäge wie Sayaka Miki dabei war. Diese betrachtete währenddessen Homura immer noch mit einem misstrauischen Blick, doch bevor sie etwas sagen konnte, mischte sich Kyouko in das Gespräch mit ein.
" Ich komme auch mit.", sagte die Rothaarige, wobei sie kurz in Richtung Homura blickte, bevor ihr Blick sich wieder Sayaka zuwandte und an der Schülerin hängen blieb.
Zwischen den Beiden schien für einen Moment eine stille Konversation zu herrschen, doch es dauerte kaum länger als ein paar Sekunden, bevor Sayaka nickte und danach ihren Blick zu Mami und Yuki wandte um so ihr leicht gerötetes Gesicht zu verbergen, aber Homura bemerkte es dennoch.
/ Na sieh mal einer an. Da scheint wohl jemand genau so viel Interesse an Kyouko zu haben, wie sie an ihr. Da hast du gerade noch einmal Glück gehabt Sayaka, wenn mir Kyoukos Wohlergehen nicht so wichtig wäre…wenigstens zeigst du doch noch, dass du durchaus Geschmack hast./, dachte die Dämonin, während sie Sayaka intensiv anstarrte.
Sie wurde jedoch aus ihren Gedanken gerissen, als plötzlich Mamis Stimme ertönte.
" Ich komme ebenfalls mit."
Sayaka musste die beiden Mädchen ebenfalls gefragt haben und sie sahen der Idee gegenüber nicht sehr abgeneigt aus, da einen Moment später Yukis fröhliche Stimme erklang.
" Also dann ist es beschlossen, morgen gehen wir alle gemeinsam ins Einkaufszentrum, zum Shoppen!", rief die Braunhaarige vergnügt und lächelte die anderen Mädchen mit einem breiten Grinsen auf den Lippen an.
Es waren Momente wie diese, in denen sich Homura fragte, wie Menschen so viel Freude wiederspiegeln konnten, ohne zu zerplatzen, denn so wie Yuki aussah würde das bald mit ihrem Mund passieren, wenn ihr Grinsen noch etwas breiter wurde.
Oder vielleicht war das Mädchen auch einfach nur eine Ausnahme, wer weiß?
Homura jedenfalls freute sich schon auf morgen, auch, wenn es nach Yukis breitem Grinsen nach zu urteilen ein sehr, sehr langer Tag werden würde!
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