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Verliebt in den Feind

Kurzbeschreibung
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Homura Akemi Kyouko Sakura Madoka Kaname Mami Tomoe Sayaka Miki
09.07.2015
15.06.2020
18
77.760
5
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
31.12.2017 5.763
 
Hallo meine lieben Leser.^^
Ich wünsche euch allen schon einmal ein frohes neues Jahr. :-)
Und als kleines Neujahrsgeschenk ist hier das nächste Kapitel für euch.
Ich hoffe es gefällt euch!^^
Genießt Silvester und feiert schön. :-)
Ich wünsche euch ein schönes Jahr 2018! :-D
Bis zum nächsten Mal
Lg eure Setosgirlfriend/ Freya
PS: In diesem Kapitel gibt es wieder einen Lemon. Er ist entsprechend gekennzeichnet. :-) Wer ihn also überspringen möchte kann das gerne tun.^^

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Kyouko seufzte zufrieden, als sie sich streckte und sich auch sogleich auf ihre Matratze und ihr Kissen fallen ließ. Sofort schloss die Rothaarige die Augen und genoss einfach nur die Stille, die gerade in dem Zimmer des Mädchenwohnheims herrschte.
Sie war bisher die Einzige, die hier her zurückgekehrt war, alle anderen waren entweder noch beim Essen, gingen spazieren, oder unternahmen noch etwas in der Stadt. Normalerweise hätte die rothaarige Dämonin noch beim Essen gesessen, doch nach diesem ereignisreichen Tag war sie einfach nur müde, weswegen sie sich noch ein kleines Lunchpaket gemacht und sich auch gleich danach aus dem Staub gemacht hatte.
Sayaka hatte sie die ganze Zeit beobachtet und es sah so aus, als ob sie ihr irgendetwas sagen wollte, doch dann hatte sie sich doch nicht getraut und Kyouko fragte sich unwillkürlich, was es wohl gewesen sein mochte.
Doch schließlich schüttelte sie den Kopf und schloss erneut die Augen, während sie ihren Kopf auf ihr Kissen legte und mit einer Hand neben sich griff wo ihr geöffnetes Lunchpaket bereitlag. Darüber würde sie später nachdenken.
Sie griff hinein und lächelte leicht als sie die runde Form eines Apfels unter ihrer Hand spürte und ohne überhaupt hinzusehen nahm sie ihn und biss kräftig hinein.
Für eine kleine Weile tat sie nichts anderes, bevor sie schließlich den Stiel wieder auf das kleine Tüchlein, in das sie all ihre Leckereien hineingelegt hatte, legte, sich den Mund und ihre Hände kurz mit einer Serviette abwischte, und es sich dann wieder auf ihrem Bett gemütlich machte.
Wieder genoss sie die Stille, doch dieses Mal währte sie nicht lange, als sie im nächsten Moment auch schon hörte wie die Tür geöffnet wurde und jemand hereintrat und sie dann wieder leise hinter sich schloss.
Kyouko aber machte sich nicht die Mühe diesen jemand zu beachten, obwohl sie schon so eine Ahnung hatte wer es war, denn es gab außer ihr nur zwei Personen, die so leise in einen Raum schleichen konnten.
Ihre Ahnung sollte sich auch bestätigen, als sie einen Lufthauch an ihrer Backe spürte und daher schloss, dass eines der beiden Mädchen nun neben ihr lag.
 
" Na, anstrengender Tag?", hörte sie kurz darauf eine dunkle Stimme an ihrem Ohr und augenblicklich spürte Kyouko wie ihr ein kalter Schauer über den Rücken lief und ihr Gänsehaut bereitete. Und als sie ihren Körper zur Seite drehte und ihre Augen öffnete sah sie auch schon sogleich in zwei lila funkelnde Iriden die sie neckisch anblickten, in deren Tiefe sie aber auch Verlangen sehen konnte.
Für einen Moment blieb Kyouko einfach nur still, bevor sie ein leichtes Lächeln aufsetzte und erwiderte:" Ja, das könnte man wohl so sagen."
Sie lachte leicht, bevor sie sich mit der Hand über ihr Gesicht fuhr und seufzte.
" Mann, du kannst dir nicht vorstellen wie anstrengend es war allen zu erklären, dass wir nur herumgealbert hatten und dass es nur ein Unfall und nichts ernstes gewesen war!"
Homura jedoch blickte sie nur ruhig an und ohne irgendeine ihrer Emotionen preiszugeben fragte sie:" War es das denn?"
Diese Worte brachten die rothaarige Dämonin dazu wieder zu ihrer Freundin zu blicken und erneut herrschte ein Moment der Stille.
" Ich denke…", sie schüttelte den Kopf, bevor sie sagte:" Es war nur ein Unfall. Wir haben nur herumgealbert und egal was die anderen darin sahen es hatte keinen tieferen Grund."
" Ach wirklich?", fragte Homura amüsiert und mit einem leichten Grinsen auf den Lippen und wieder spürte Kyouko wie ein Schauer über sie lief, doch dieses Mal war er angenehm.
" Denn für uns sah es so aus, als würde da etwas zwischen euch laufen.", schnurrte die Schwarzhaarige in ihr Ohr und Kyouko musste sich einen spitzen Kommentar verkneifen. Schließlich war Homura nicht einfach nur eine neugierige Schülerin, nein, sie war immer noch ihre Herrin und obwohl sie hier als Schülerinnen zur Schule gingen und Kyouko sich sowieso in der Gegenwart von Homura viel mehr erlaubte als Mami, durfte sie nicht vergessen was man ihr bei all ihrem Training immer wieder eingebläut hatte.
 
Wage es nie das Wort gegen deine Herrin zu richten, oder dich gegen sie aufzulehnen, ansonsten wirst du teuer dafür bezahlen!
 
" Ja, da ist nichts zwischen Sayaka und mir.", sagte sie stattdessen und das Lachen, dass Homura ihr schenkte war beinahe genug um ihr ein Stöhnen zu entlocken. Sie hatte schon von den ersten Worten, die die Schwarzhaarige von sich gegeben hatte geahnt wo das hinführen würde und obwohl sie sich nicht verweigern würde, es sogar genoss, hatte sie heute gemischte Gefühle darüber.
Eigentlich war es ja nichts schlimmes, sie taten es ja sonst auch immer, doch die Rothaarige konnte sich nicht verkneifen zu denken, dass sich etwas verändert hatte. Und das dieses Etwas mit Sayaka zu tun hatte. Trotzdem blickte sie weiter in die Augen der Dämonin neben ihr und für einen Moment hörte sie auf zu atmen, als sie spürte wie Homura eine elegante Hand an ihre Wange legte und sanft über sie strich. Danach widmete sie sich ihrer Halsbeuge, ihren Schultern und ihrem Bauch, bevor sie ihre Hand sanft auf ihr Schuloberteil legte.
Kyouko entkam ein Quietschen, als sie spürte wie die Schwarzhaarige sie abrupt zu sich zog und sie spürte wie sie feuerrot anlief, als sie den schnellen Atem an ihrem Ohr spürte, kurz bevor zwei volle, heiße Lippen flüsterten:" Dann macht es ihr auch bestimmt nichts aus, wenn ich mich ein bisschen um dich kümmere, oder?"
Die Rothaarige konnte das Lächeln fast fühlen und sie spürte wie ihr Herz vor Aufregung und Erwartung schneller zu klopfen begann. Bevor sie antworten konnte spürte sie auch schon wie Homura leicht an ihrem Ohr nippte, bevor sie sich ihre Halsbeuge entlang küsste.
Nun spürte Kyouko wie auch ihr Atem schneller ging und als sie wieder in die lilanen Augen ihrer Herrin blickte war sie sich sicher, dass ihr Blick inzwischen genauso voller Verlangen war, wie der ihre.
Und wenn nicht, dann sicherlich nun, als sie spürte wie Homura Schmetterlingsküsse in ihrem Gesicht verteilte, während ihre rechte Hand, die nicht damit beschäftigt war die Rothaarige zu halten, ihre Arbeit begann und die Schuluniform ihrer Freundin öffnete.
 
Lemon Anfang

" H-Homura!", keuchte Kyouko zitternd und stöhnte auch sogleich leise auf, als sie spürte wie die warme Hand ihrer Freundin begann ihre Brüste zu verwöhnen.
" Ja?", hauchte die Dämonin verführerisch, doch als Kyouko nicht fortfuhr, sondern nur aufstöhnte grinste sie die schwarzhaarige Dämonin an, bevor sie ihr tief in die Augen blickte und flüsterte:" Sicher, dass da nicht mehr ist?"
Ein lautes Stöhnen war ihre Antwort und das nahm die Schwarzhaarige als Zeichen dafür, dass sie weitergehen konnte. Also zog sie ihre Hand wieder zurück, bevor sie sich selbst nah an die Rothaarige legte, sodass ihr Körper  den ihren berührte und flüsterte:" Du weißt ja, dass du mir gehörst Kyouko, nicht wahr?"
"J-ja…Herrin.", keuchte die Angesprochene gehorsam was der Dämonin ein Lächeln entlockte.
" Gut, dann hast du sicher nichts dagegen, wenn wir ein bisschen spielen, oder?"
Ein Kopfschütteln war ihre Antwort und ein teuflisches Grinsen wand sich auf die Lippen der Schwarzhaarigen, während sie ihre Hand zu Kyoukos privatestem Ort wandern ließ.
 
" H-Herrin, bitte!", keuchte die Rothaarige und lächelnd beugte sich Homura so nah zu ihr, dass das andere Mädchen ihren Atem spüren konnte.
" Willst du mich?", flüsterte sie und Kyouko nickte eifrig, jegliche anderen Gefühle in ihrem Inneren für den Moment vergessend.
" Ja, bitte!", keuchte sie als sie spürte wie Homuras Hand langsam Kreise um ihren Intimbereich zog, aber noch keine Anstalten machte einzudringen.
Ein Kichern entkam der schwarzhaarigen Dämonin, als sie genüsslich sagte:" So, eifrig. Ach Kyouko du bist süß wenn du mich so voller Lust anschaust."
Kyouko stöhnte als sie den Atem der Schwarzhaarigen dicht an ihrer Wange spürte, daraufhin entkam Homura ein kleines Kichern, kurz bevor sie die Rothaarige leidenschaftlich küsste und mit einem Finger in sie eindrang.
Ein lautes Stöhnen entkam Kyouko, als sie den Finger tief in sich spürte und versuchte sich ihm entgegen zu recken, doch Homura hielt sie mit einem scharfen Kniff in die Wange mit ihrer freien Hand davon ab.
" H-Homura, ah!", keuchte die rothaarige Dämonin, während sie ihre Herrin mit flehenden Augen ansah.
" Bitte, mehr."
Homura kicherte sanft und der Schalk, sowie Lust tanzten in ihren Augen, als sie der Bitte ihrer Freundin nachkam und noch einen zweiten Finger in sie gleiten ließ. Jetzt bäumte sich Kyouko vor Erregung auf und bemühte sich nicht einmal mehr darum etwas leiser zu sein. In diesem Moment war jeder rationale Gedanke wie weggeweht. Ihr war es egal, dass jeden Moment jemand hereinkommen und sie beide sehen konnte, sie wollte einfach nur die Gefühle genießen die die Schwarzhaarige in ihr auslöste.
 
" Bist du bereit für das große Finale?", fragte sie Homura und Kyouko nickte, während ihr ein angenehmer Schauer den Rücken hinunterlief.
Die Stimme der schwarzhaarigen Dämonin klang rau wie Schleifpapier, aber keineswegs kratzig, sondern nur sanft. Doch das trug nur dazu bei, dass Kyouko noch erregter wurde.
" H-Homura ich weiß nicht wie lange ich mich noch zurückhalten kann…ich…", keuchte Kyouko und stöhnte erneut auf, als sie spürte wie die Schwarzhaarige ihre Bewegungen beschleunigte. Verdammt, sie brachte sie noch um den Verstand!
"B-bitte Herrin, lasst mich kommen.", stöhnte die Rothaarige und blickte direkt in die amethystfarbenen Augen der Dämonin über ihr, die ihr jedoch nur ein Grinsen schenkte, bevor sie sich ganz nah an ihr Ohr lehnte und mit angenehm rauer und tiefer Stimme flüsterte:" Du willst also kommen, habe ich das richtig verstanden Kyouko?"
Ein schnelles Nicken entkam dem rothaarigen Mädchen, bevor sie mit quietschender Stimme sagte:" J-Ja, bitte! B-Bitte H-Homura, Herrin erlöst mich!"
Ein weiteres Lachen entkam der Schwarzhaarigen, bevor sie schließlich erwiderte:" Gut, aber ich will das du meinen Namen stöhnst, wenn du kommst. Ruf meinen Namen und du bekommst deine Erlösung."
Und bevor Kyouko noch etwas sagen konnte stieß Homura tief in sie hinein, was die Rothaarige dazu brachte laut stöhnend ihren Namen zu rufen, als sie endlich kam.
 
Lemon Ende

Nach einer kleinen Weile beruhigte sich die Rothaarige wieder und ließ sich erschöpft in ihr Kissen zurückplumpsen, während ihre Augen immer noch auf Homura gerichtet waren, die ihr jedoch nur ein verführerisches Lächeln schenkte.
" Uff, du bringst mich noch um den Verstand, weißt du das?", stöhnte Kyouko leise, was ein melodisches Lachen der Schwarzhaarigen nach sich zog.
" Natürlich weiß ich das. Doch es ist schön zu sehen, dass ich in dir immer noch solche Gefühle hervorrufen kann.", erwiderte Homura und Kyouko blickte sie für einen Moment fragend an. Was hieß hier immer noch? Nur sie, Homura, konnte in ihr solche Gefühle hervorrufen und niemand sonst, also wieso sagte sie das?
" Was meinst du damit Homura?", fragte Kyouko verwundert, doch was sie noch mehr verwirrte, war das kecke Grinsen, das die Schwarzhaarige ihr schenkte, während sie einen Finger auf ihre Lippen legte und ihr geheimnisvoll zuzwinkerte.
Diese Geste hätte Kyouko normalerweise genervt, oder die Augen verdrehen lassen, sie hasste es, wenn ihre Freundin so geheimnisvoll war! Sie wollte lieber gleich eine ordentliche Antwort haben und nicht wer weiß wie lange warten!
Doch jetzt, als sie die schwarzhaarige Dämonin vor sich ansah konnte sie nicht anders als verwundert eine Augenbraue zu heben. Irgendetwas war anders an ihr...war das etwa Schmerz, ja gar Bedauern, in ihren Augen?
Nein sie musste sich getäuscht haben, denn kaum hatte die Rothaarige geblinzelt sah sie nichts von solchen Gefühlen in den Augen der Schwarzhaarigen.
Ihre lilanen Iriden verrieten nichts über ihre Gefühle, doch sie strahlten eine Intensität aus, die sowohl Kyouko als auch Mami in ihren Bann zog, so, wie Falter die zum Licht fliegen. Und das ging sicherlich nicht nur ihnen so.
Homura hatte einfach diese Art an sich, die es einem fast unmöglich machte ihr zu wiederstehen, und Kyouko erwischte sich dabei, wie sie begann sich in den Tiefen ihrer Augen zu verlieren. Sie glänzten wie Amethyst Kristalle und wirkten geradezu hypnotisch auf sie.
Doch bevor eines der beiden Mädchen noch etwas sagen konnte wurde plötzlich die Tür geöffnet und ein nur allzu bekanntes Gesicht trat herein. Homura verzog für einen Moment das Gesicht und Kyouko schaffte es gerade noch rechtzeitig sich wieder in ihre Decke zu hüllen, bevor der Blick des Mädchens auf sie fiel.

" Kyouko hier bist du also. Ich hab dich schon überall gesucht! Du warst nach dem Essen einfach so verschwunden und…", begann Sayaka, bevor ihr Blick zu dem schwarzhaarigen Mädchen wanderte und sie ihr ein kurzes, anerkennendes Nicken schickte, bevor sie sagte:" Hallo Akemi-San."
" Miki-San.", gab Homura fast emotionslos zurück und für einen Moment starrten sich die beiden Mädchen einfach nur an. Kyouko währenddessen lief ein Schauer über den Rücken, als die Raumtemperatur zu fallen schien, doch den beiden Mädchen schien das nicht aufzufallen. Für einen Moment fragte sich Kyouko ob etwas zwischen ihnen vorgefallen war, denn an das Letzte, an das sie sich erinnern konnte, war, dass die Beiden eher freundlich miteinander umgegangen waren. Was also hatte diesen Wechsel verursacht? Doch bevor die Rothaarige ihre Gedanken aussprechen konnte sah sie wie Homura den Mund öffnete um die unangenehme Stille, die inzwischen in dem Raum herrschte, zu brechen.
 
" Na gut ich werde dann mal gehen und euch zwei alleine lassen. Ich habe mich sowieso mit Madoka verabredet.", ergriff die dunkelhaarige Dämonin schließlich das Wort woraufhin sich Sayaka's Augen leicht verengten, sie aber nichts darauf erwiderte. Also stand Homura lediglich auf und lief zur Tür, doch im Türrahmen drehte sie sich nochmal um und bedachte die beiden Mädchen mit einem kleinen Grinsen, während sie mit zuckersüßer Stimme sagte:" Ich wünsche euch viel Spaß ~" Daraufhin liefen sowohl Kyouko als auch Sayaka rot an, denn sie hatten sehr wohl den unterschwelligen Ton in der Stimme der Schwarzhaarigen bemerkt und Sayaka setzte an um etwas zu sagen, doch bevor sie auch nur den Mund öffnen konnte war die Schwarzhaarige auch schon verschwunden.
" Hey Kyouko was meinte sie denn damit?" , fragte die Blauhaarige ihre Freundin und versuchte ihre Röte zu verstecken, was ihr aber ebenso wenig gelang wie Kyouko. Diese schluckte nur, während sie in einer ebenso versucht verwirrten Stimme sagte:" Ich...ich weiß nicht Sayaka. Hast du vielleicht eine Ahnung was sie gemeint haben könnte?"
Doch ihre Blicke verrieten ihnen, dass sie an dasselbe gedacht hatten, was die Beiden nur dazu brachte noch mehr zu erröten.
Für einen Moment starrten sich Sayaka und Kyouko einfach nur an, bevor Kyouko losprustete und Sayaka es ihr nachmachte.
Erst, als sie sich etwas beruhigt hatten deutete die Rothaarige auf einen Platz neben sich, während sie fragte:" Hast du Lust dich zu setzten Sayaka?"
Die Blauhaarige nickte nur und kam der Einladung gerne nach.
Gut, dass Kyouko ihre magischen Kräfte dazu benutzt hatte um ihre vorherige Aktion mit Homura verschwinden zu lassen, das wäre sonst etwas peinlich für sie gewesen. Doch für einen Moment fragte sich die Dämonin wie Sayaka wohl darauf reagiert hätte, wenn sie etwas früher in den Raum gekommen und sie gesehen hätte. Doch als ihre Wangen bei so einem Gedanken mehr als nur rot wurden versuchte sich Kyouko schnell abzulenken indem sie sich räusperte und den Blick auf ihre Freundin richtete, bevor sie lächelnd fragte:" Also, worüber willst du mit mir reden?"
 

Homura seufzte, als sie in den Gang trat und die Tür hinter sich schloss. Kyouko würde die Antwort auf ihre Frage schon bald bekommen. Die Schwarzhaarige wusste, dass sie mit ihrer rothaarigen Freundin schon bald wohl keine solcher Spiele mehr spielen könnte. Denn sie hatte durchaus bemerkt wie Kyouko sich in letzter Zeit verändert hatte, wenn sie mit Sayaka unterwegs war.
Sie war fröhlicher, wenn sie nach Hause kam und allgemein schien sie mehr zu lachen als sonst. Nicht, dass sie zuvor schon viel gelacht hatte, obwohl Mami und Homura ihr bestes gaben um sie manchmal zu necken.
Doch für die Schwarzhaarige schien es, dass es seit dem Vorfall mit Kyoukos kleiner Schwester für die Rothaarige ziemlich schwer war überhaupt noch zu lachen. An manchen Abenden kam es ihr so vor, als hätte Kyouko die Fähigkeit zu lachen gänzlich verlernt, doch Homura konnte es ihr nicht verübeln. Denn dort wo sie herkamen brauchte man Lachen nicht. Man hatte so viel zu tun, dass es eher einer Zeitverschwendung glich zu lachen. Ihr selbst war dieses Thema relativ egal, da sie selbst nie wirklich viel lachte und sich bemühte immer die Prinzessin zu sein, die sie sein sollte. Sie bewahrte ihre Würde so gut es ging und ließ niemanden, außer Mami und Kyouko, an sich heran. Die Beiden waren ihre Beschützer, ihre Leibwächter, doch sie waren auch so viel mehr.
Sie waren nicht nur Spielzeuge, sondern wahre Freunde auf die die Schwarzhaarige immer zählen konnte. Und sie wusste, dass wenn es darauf ankam, sie ihnen auch ihr Leben anvertrauen würde.
Sie wusste selbst nicht warum, doch seit sie hier auf der Erde waren schien es so, als sei etwas Anspannung von ihnen allen abgefallen und zum ersten Mal in ihren Leben hatten sie wirklich...Spaß.

Sie hatten Freunde und brauchten sich keine Sorgen zu machen was für Ausflüge sie unternahmen, oder wohin sie gingen, anders als in der Hölle, wo jeder ihrer Schritte, besonders Homuras, genauestens beobachtet wurde.
Sie hatten mehr Freiraum und Freiheit und genau das war es, wonach sie sich gesehnt hatten, kein Wunder also, dass Kyouko offener wurde.
Ein Fortschritt, wie die schwarzhaarige Dämonin fand.
Und obwohl sie Sayaka Miki nicht wirklich traute, das Mädchen hatte etwas an sich, dass in Homura ein ungutes Gefühl hervorrief, war sie vielleicht genau das was Kyouko brauchte. Und wer weiß, vielleicht, wenn die Beiden zusammenkommen würden wäre nicht nur Kyouko glücklich?
Doch auch, wenn sie ihrer rothaarigen Freundin eine Beziehung und Glück gönnte, so würde sie nicht zögern um Sayaka Miki zu verletzten, wenn diese wiederum Kyouko verletzten sollte!
Schließlich waren sie und Mami ihre allerbesten Freundinnen! Sie liebte sie und wenn irgendjemand, ob Engel oder andere Wesen es wagte ihnen auch nur ein Haar zu krümmen, dann würden sie sich ganz schnell einer Seite der Schwarzhaarigen gegenüberfinden, die niemand lieber zu Gesicht bekommen wollte. Sie würde jeden mit größtem Vergnügen ins Fegefeuer, oder den Höllenhunden zum Fraß vorwerfen, der ihre besten Freundinnen verletzte!
Und dann war da noch Madoka.
Die Schwarzhaarige wusste zwar nicht genau wie sich Liebe anfühlte, außer für ihre Freunde hatte sie noch keine Liebe verspürt, doch wenn sie den Aussagen im Internet glauben konnte, dann kamen ihre Gefühle für das pinkhaarige Mädchen dem Gefühl von Liebe ziemlich nah.
Denn immer wenn sie bei ihr war spürte Homura wie ihr Herz zu klopfen begann und sie bei den kleinsten Kleinigkeiten rot anlief. Sie wurde unsicherer und machte sich noch mehr Gedanken um ihr Aussehen, sie wollte Madoka gefallen.
Sie wollte Zeit mit ihr verbringen und sie manchmal, wenn sie sich umarmten, nie wieder loslassen. Allein schon bei ihr zu sein machte sie glücklich. Es war berauschend, die Welt schien etwas heller zu sein und sie fühlte sich, als ob niemand es mit ihr aufnehmen konnte.
Wenn Madoka doch nur ein Dämon wäre…
Dann könnten sie offiziell zusammen sein und man würde nicht die Nase darüber rümpfen. Ja sie könnten sogar heiraten, wenn sie wollten! Denn eine Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren war bei ihnen in der Hölle, wie auch im Himmel, etwas normales, noch ein Unterschied den sie von dieser Welt unterschied.

Ein Lächeln schlich sich auf die Lippen der Schwarzhaarigen, als sie sich Madoka in einem Hochzeitskleid vorstellte. Es wäre aus feinster schwarzer Seide und an einzelnen Stellen mit kleinen roten Schleifchen verziert, dann würde es zu ihren Haarbändern passen! Oder vielleicht würde Madoka auch eine andere Frisur tragen, oder…
Plötzlich kam der jungen Dämonin ein Gedanke, dem sie bisher nicht sehr viel Beachtung geschenkt hatte. Nämlich, ob Madoka auch etwas für sie empfand, das über bloße Freundschaft hinausging. Wenn sie Homuras Gefühle teilen würde, dann wäre die Schwarzhaarige die glücklichste Dämonin auf der ganzen Welt, doch sollte sie sie nicht teilen...sie wollte lieber gar nicht daran denken, das war zu schmerzhaft!
Und dann war da noch die Sache mit der Regel ihres Vaters.
Es war nämlich verboten, dass Dämonen mit Menschen eine Beziehung eingingen. Nicht nur waren ihre Körper für die, oftmals um einiges stärkeren, Dämonen nicht geschaffen, sondern sie waren auch meist der Dunkelheit und Korruption die die Dämonen ausstrahlten und ihrem, wenn auch unbewussten, Einfluss nicht gewachsen. Auch ihre Willensstärke war geringer und so würden sie die manchmal schrecklichen Ereignisse, die um die Dämonen geschahen kaum bis gar nicht verkraften können, was sie letzten Endes in den Wahnsinn führen würde.

Bei dem Gedanken daran, dass Madoka jemals so etwas zustoßen könnte schüttelte sich Homura und ihr stellten sich die Nackenhaare auf. Nie, niemals würde sie zulassen, dass ihrem Engel, ihrer Madoka, so etwas passierte! Und wenn sie dazu Himmel und Hölle bewegen musste!
Doch es musste noch einen anderen Weg geben können, schließlich gab es auch schon früher einige, sehr wenige, Beziehungen zwischen Menschen und Dämonen die auch wirklich funktioniert hatten. Sie selbst war der beste Beweis dafür!
Leider redete ihr Vater, wenn er denn einmal Zeit für sie hatte, nicht über ihre Mutter und seit damals schien er für die Liebe nichts mehr übrig zu haben. Homura wusste bis heute nicht was ihrer Mutter wiederfahren war, doch es musste etwas schreckliches gewesen sein, wenn ihr Vater der Liebe endgültig abgeschworen und auch den anderen Dämonen solche Beziehungen verboten hatte. Sie wusste nicht viel über ihre Mutter und sie bezweifelte, dass ihr Vater ihr viel mehr erzählen würde, doch sie wusste, dass er sie aufrichtig geliebt hatte. Ein Fakt, der seine Entscheidung also nur noch gravierender machte.

Das Einzige, was sie also gerade tun konnte, war, im Geheimen mit Madoka zusammen zu sein, oder ihre Beziehung als Teil ihrer Tarnung zu benutzen. Sie hasste das Gefühl zwar, dass dabei entstand, doch noch hatte sie keine andere Wahl. Zumindest, bis sie entweder ihren Vater davon überzeugen konnte die Regel zu entfernen, oder eine Ausnahme zu machen, oder, bis sie selbst an die Macht kam. Letzteres würde zwar nicht mehr allzu lange dauern, aber sie schätzte es wären gut und gerne noch ein paar Jahre und so lange konnte sie nicht warten!
Sie könnte natürlich auch versuchen mit ihrem Vater einen Deal zu schließen, doch noch wusste sie nicht was sie ihm im Gegenzug für Madoka anbieten konnte. Eine weitere Möglichkeit wäre noch Madoka in einen Dämon zu verwandeln. Doch obwohl sie diese Möglichkeit aus verschiedenen Gründen reizte, so entschied sich Homura dagegen.
Sie bezweifelte, dass Madoka oder ihre Familie je so etwas wollte, und auch für sie wäre es eine Schande jemand so reines, so unschuldiges, so zu korrumpieren. Da suchte sie lieber nach einer Möglichkeit ihren Vater davon zu überzeugen die Regel zu entfernen!
Doch darüber konnte sie auch noch später nachdenken.
Homura beschloss, dass, solange sie hier war, sie ruhig eine Beziehung mit Madoka führen konnte. Jetzt musste sie nur noch herausfinden, ob das Mädchen das Gleiche für sie empfand, wie es die Schwarzhaarige für sie tat und Homura wusste auch schon genau wie sie das anstellen wollte.
Doch dafür musste sie zuerst einmal Madoka finden!
Also verlor die Dämonin auch keine Zeit, sondern lief auch sofort los um die Rosahaarige zu finden...
 
 
Mami war währenddessen etwas planlos durch die Flure ihrer Unterkunft gelaufen. Sie wusste, dass Homura bei Kyouko war und da sie gerade nicht wirklich in der Stimmung war um sich zu den Beiden zu gesellen hatte sie beschlossen sich etwas die Beine zu vertreten. Auch hielt sie auf ihrem Spaziergang, auf dem sie über einiges nachdenken konnte, Ausschau nach einem gewissen rosahaarigen Mädchen. Denn wenn es nach ihr ging war ein kleines Gespräch mit Madoka schon längst überfällig.
Sie fand Madoka schließlich in einem kleinen Garten im Gras sitzend und die Sonne genießend vor und sie seufzte leise. Sie wusste warum sie Homura so gefiel. Sie war nicht nur hübsch und süß, nein sie war auch so unschuldig und schaffte es, die einfachen Dinge des Lebens zu genießen. Und Mami war sich sicher, dass sie gute Freundinnen hätten sein können, wenn da nicht die Sache mit Homura zwischen ihnen stehen würde.
Madoka hatte das vielleicht noch nicht bemerkt, doch das würde sie schon in näherer Zukunft tun.
Langsam näherte sich Mami dem Mädchen und als sie noch ein paar Schritte von ihr entfernt war, räusperte sie sich angemessen und blickte zu dem Mädchen, welches nun ihre rosanen Augen öffnete und sie für einen Moment leicht verdutzt und überrascht anblickte, bevor sie mit einem Lächeln und einer Hand auf einen Platz neben sich deutete. Doch Mami blieb stehen und sagte mit einem aufgezwungenen Lächeln auf den Lippen:" Hallo Kaname-San...könnte ich dich kurz sprechen? Es geht um etwas wichtiges."
Jetzt verschwand Madokas sorgloses Lächeln und sie wurde ernst.
" Klar Mami-San. Ist...ist alles in Ordnung?", fragte die Pinkhaarige besorgt und Mami strich sich seufzend durch die Haare.
" Ja und nein, das kommt ganz darauf an wie man es sieht.", murmelte sie leise, doch Madoka ihre Worte gehört zu haben, da sie für einen Moment den Kopf schief legte und das andere Mädchen fragend ansah.
" Könnte ich dich kurz alleine, unter vier Augen, sprechen?", fragte Mami höflich und Madoka nickte verdutzt, während sie aufstand und sich das Gras von den Klamotten klopfte.
" Klar, worum geht es denn?", fragte sie fröhlich, als sie begann neben Mami herzulaufen. Doch diese erwiderte lediglich, dass sie sich kurz gedulden solle, bis sie einen ruhigen Ort zum Reden gefunden hatten.
Dadurch, dass überall muntere Schüler und Schülerinnen herumliefen und sich angeregt unterhielten, oder lachten, war Mami gezwungen an einen Ort zu gehen, der eigentlich für solche Gespräche nicht ideal war, aber er würde reichen.
 
Kaum hatten Mami und Madoka also das Mädchenklo betreten und die Tür hinter sich geschlossen ließ sich eine nervöse Stimmung im Raum nieder.
Für einen Augenblick sagte keines der beiden Mädchen etwas und Mami bemerkte, wie Madoka etwas nervös mit einem losen Faden an dem Ärmel ihrer Uniform zupfte. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus und fragte mit zögernder Stimme:" A-Also worüber wolltest du denn mit mir reden Mami-San?"
Die Blondhaarige schluckte und für eine Sekunde spürte sie Wut in sich aufwallen, als sie ihre unschuldige, schwache Stimme hörte. Homura hatte etwas besseres verdient und keinen so schwachen Menschen! Doch schnell zwang sie sich von diesem Gedankengang weg, bevor sie sich räusperte und schließlich sagte:" Es geht um Akemi-San."
Jetzt hatte sie Madokas uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
" Homura-Chan…ist alles in Ordnung mit ihr? Es ist doch nichts passiert oder?", fragte Madoka mit Sorge in der Stimme und Mami schluckte ein Knurren hinunter.
" Nein es ist alles in Ordnung. Es geht ihr gut.", brachte sie heraus und sah wie das pinkhaarige Mädchen sofort erleichterter wirkte. Doch bevor sie etwas sagen konnte fuhr die Dämonin fort.
" Ich wollte dich fragen in welcher Beziehung du zu ihr stehst."
Diese Frage kam etwas unerwartet und Madoka stutzte kurz, bevor sie fragend eine Augenbraue hob.
" Wie meinst du das, Mami-San?", fragte sie schließlich und Mami seufzte. Das hier war ihr schon mehr als unangenehm und da sie nicht noch länger um den heißen Brei herumreden wollte, sagte sie es einfach geradeheraus.

" Siehst du Homura Akemi nur als eine Freundin an, oder ist da mehr?"

Für einen Moment blieb es totenstill in dem Raum, einzig und allein die Atemzüge der beiden Mädchen waren zu hören, bevor Madoka begriff was das blondhaarige Mädchen meinte- und prompt rot anlief.
" W-Was?!", fragte sie etwas zu laut und mit etwas zu hoher Stimme und in jedem anderen Szenario wäre es vielleicht lustig gewesen, doch nicht, wenn es um die Schwarzhaarige ging. Also stellte Mami ohne mit der Wimper zu zucken erneut ihre Frage.
" Ist Homura Akemi für dich mehr, als nur eine Freundin?"
Und obwohl sie die Frage bereits gehört hatte traf sie Madoka doch völlig unerwartet.
Sie spürte wie ihr plötzlich warm wurde und ihr Herz zu pochen begann, als sie an das Gesicht der Schwarzhaarigen dachte. An ihr Lächeln, an ihre sanften roten Lippen und ihre wie dunkle Diamanten funkelnde Augen.
An ihre kleinen Gesten und den Spaß den sie zusammen hatten.
Doch bevor Madoka weiter in ihre Gedanken abdriften konnte, hörte sie ein Räuspern und augenblicklich wurde sie wieder nervös als sie erneut dem durchdringenden, ja gar stechenden, Blick der Blondine begegnete.
" Ähm…also…ich…", druckste sie herum, während sich ihre Hände in den Saum ihres Rockes krallten. Sie fühlte sich gerade mehr als unwohl.
" I-ich…weiß…nicht…", murmelte sie kleinlaut und wandte den Blick von dem anderen Mädchen ab und versuchte sich wieder zu beruhigen.
Was war denn auf einmal mit ihr los?
Doch Mami schien ihren Zustand nicht zu beachten, stattdessen seufzte sie nur und schien für einen Moment etwas zu überlegen, bevor sie mit dem Kopf nickte und den Blick wieder auf Madoka richtete.

" Na gut ich verstehe, wenn du es mir gegenüber nicht zugeben willst. Aber es ist schade wir hätten gute Freundinnen werden können. Aber jetzt, sind wir Rivalinnen! Aber ich bin eine faire Spielerin, also lass es uns so machen. Mit wem Homura die Woche über die meiste Zeit verbringt, der hat gewonnen und die andere wird sich dann nicht mehr einmischen und sie in Ruhe lassen.", sagte Mami und wandte sich bereits zum Gehen, da stoppte sie, als sie Madokas Stimme hörte.
" Das geht nicht.", murmelte sie, leise, aber dennoch so, dass die blondhaarige Dämonin sie hören konnte.
" Was?", fragte sie und Madoka zuckte bei der Kälte in ihrer Stimme zusammen.
Doch dann passierte etwas, dass Mami nicht erwartet hatte.

Das Rosahaarige Mädchen nahm einen tiefen Atemzug und schloss für einen Moment die Augen, doch als sie sie wieder öffnete lag eine eiserne Entschlossenheit darin.
Mami sah wie das Mädchen ihre Hand zur Faust ballte, bevor sie ihr direkt in die Augen blickte und mit lauter, ruhiger Stimme sagte:" Ich sagte, dass das nicht geht. Zumindest nicht so. Homura-Chan ist keine Trophäe die man einfach so gewinnen kann. Das hier ist kein Spiel!"
Sie war lauter gewesen als gedacht, deswegen zuckte sie selbst kurz leicht zusammen, bevor sie etwas leiser, aber ebenso ruhig fortfuhr.
" Lassen wir doch einfach Homura entscheiden mit wem sie lieber Zeit verbringen möchte. Schließlich geht es ja um sie."
Mami war erstaunt über die Reife und Entschlossenheit des pinkhaarigen Mädchens vor ihr und sie wusste, dass sie Recht hatte, auch, wenn es ihr nicht ganz passte dem Vorschlag des anderen Mädchens zuzustimmen.
Also nickte sie nur, bevor sie mit neutraler Stimme sagte:" Gut, dann machen wir es so. Aber ich werde sie dir deswegen trotzdem nicht kampflos überlassen!"
Und mit diesen Worten drehte sich die Blondine um und ging.
Madoka blieb allein zurück.

Sie seufzte, bevor sie einen tiefen Atemzug nahm und versuchte ihr noch immer pochendes Herz zu beruhigen.
Sie mochte Mami-San, deswegen fand sie es traurig, dass sie sie so von sich wegstieß, doch wenn sie ehrlich war konnte sie ihre Beweggründe auch verstehen. Denn wenn sie das richtig erkannt hatte, dann mochte die Blondhaarige Homura mehr, als es normale Freundinnen taten, doch wie stand es mit ihr, Madoka? Mochte sie die schwarzhaarige Schönheit ebenso sehr wie ihre Freundin es tat? Oder war sie nur eine gute Freundin für sie?
Tief in ihrem Inneren kannte sie bereits die Antwort, doch noch würde sie warten.
Sie wusste ja gar nicht was Homura für sie empfand. Vielleicht sah sie sie nur als sehr gute Freundin und empfand außer rein freundschaftlichen Gefühlen nichts für sie? Allein schon der Gedanke daran machte Madoka traurig, doch sie beschloss sich zusammenzureißen. Die nächsten Tage würden ihr mehr Klarheit bringen und sie würde Homura einfach genauer beobachten, wenn sie mit ihr zusammen war.
Und wenn es stimmte und die Schwarzhaarige wirklich Gefühle für sie empfand, dann…
Ja was eigentlich? Sollte sie ihr sagen wie sie fühlte?
Doch bevor sie diesen Gedanken weiterspinnen konnte schüttelte Madoka den Kopf, während sie nun ebenfalls aus dem Mädchenklo hinaustrat.
Darüber konnte sie auch nachdenken, wenn der Zeitpunkt gekommen war.
Ihr Blick wanderte zu einem Fenster und sie lächelte, als sie das Zwitschern von Vögeln, den sanften Sonnenschein, und den blauen Himmel sah und beschloss, wieder in den Garten zu gehen.

Doch kaum war sie ein paar Schritte gelaufen wurde sie von einer nur allzu vertrauten Stimme, die ihren Namen rief, aufgehalten.
Augenblicklich versteifte sie sich, doch sie zwang sich sofort sich wieder zu beruhigen und drehte sich schließlich mit einem großen Lächeln zu der Person um.
" Hallo Madoka. Ich habe dich schon überall gesucht.", sagte Homura, die etwas außer Puste zu sein schien, aber dennoch ein Lächeln auf den Lippen trug.
/ So schön./, dachte Madoka und wurde rot, als sie realisierte, was sie da gerade gedacht hatte. Doch als sie sah, dass die Schwarzhaarige nichts mehr sagte fiel ihr ein, dass sie es war, die nun eigentlich sprechen sollte.
" Hallo Homura-Chan. Entschuldige ich war in Gedanken.", sagte Madoka und lächelte ihrer Freundin verlegen zu, doch diese winkte ab.
" Das ist kein Problem Madoka.", entgegnete sie und schenkte ihr ein Lächeln.
Madoka versuchte nicht rot zu werden, was ihr nicht ganz gelang, also versuchte sie schnell das Thema zu wechseln und fragte:" Oh, aber weswegen hast du mich denn gesucht Homura-Chan?"
Daraufhin schien das schwarzhaarige Mädchen zu stocken und für einen Moment wirkte sie schon fast unsicher, doch bevor Madoka nachfragen konnte, was denn los war begann sie mit fester, aber sanfter Stimme zu sprechen:


" Ich wollte dir etwas sagen, Madoka."
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