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Verliebt in den Feind

Kurzbeschreibung
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Homura Akemi Kyouko Sakura Madoka Kaname Mami Tomoe Sayaka Miki
09.07.2015
15.06.2020
18
77.760
5
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.07.2016 2.269
 
Hallo meine lieben Leser.^^
Entschuldigt, dass so lange nichts kam, aber ich musste mich auf eine große Prüfung vorbereiten und Schule geht eben vor. Und meine Motivation zu Schreiben hat sich in Grenzen gehalten weswegen ich mir eine kleine Pause gegönnt habe. :)
Aber nun, da ich in dieser Prüfung eine glatte 2 erhalten habe, dachte ich mir, dass es zur Feier des Tages mal wieder ein neues Kapitel gibt!^^
Ich hoffe das Kapitel ( auch, wenn es etwas kurz ist) gefällt euch! :-)
Bis bald
Lg eure Setosgirlfriend/ Freya

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Mami seufzte, während sie ihren Koffer packte.
Morgen würden Homuras und ihre Klasse auf Klassenfahrt gehen und da sie leider nicht mit ihren Freunden in einem Zimmer sein konnte war ihre Laune dementsprechend getrübt.
Zwar hatte sie auch einige gute Freunde in ihrer Klasse gefunden, doch das war einfach nicht dasselbe!
Außerdem würde es schwer sein in dieser Jugendherberge den Überblick über Madoka und Homura zu behalten!
Der Blondine gefiel es nämlich gar nicht wie nah sich Homura und Madoka immer waren! Jede Pause stand die Pinkhaarige immer so nah an der schwarzhaarigen Dämonin, dass Mami den Blick abwenden und einen tiefen Atemzug nehmen musste um sich zu beruhigen und Madoka nicht von Homura wegzustoßen.
Außerdem schien es den Anschein zu haben, dass auch die Schwarzhaarige immer mehr mit Madoka sprach und unternahm und das löste bei der blondhaarigen Dämonin ein schmerzendes, aber auch wütendes Gefühl aus.

Sie fühlte sich, als ob Homura sie komplett vergessen hatte und nur noch Zeit mit diesem schwachen Menschenmädchen verbrachte und das ärgerte und verletzte Mami. War sie nicht schon viel länger an der Seite der Schwarzhaarigen? Hatte sie nicht immer auf sie gehört und sie unterhalten? Warum also verbrachte sie so viel Zeit mit Madoka, anstatt mit ihr?
War sie ihr unwichtig geworden, oder war die Schwarzhaarige gar gelangweilt von ihr? Der Blondine schauderte es bei diesem Gedanken.
Dennoch. Homura würde ihre Freunde niemals so leichtfertig wegwerfen, das wusste sie. Auch, wenn es sich die Schwarzhaarige nicht anmerken ließ kümmerte sie sich liebevoll um ihre Freunde und sollte es einer wagen ihnen auch nur ein Haar zu krümmen, dann würde er sich wünschen niemals geboren worden zu sein, wenn Homura ihn erst einmal in die Finger bekam!
Derjenige konnte dann noch froh sein, wenn die Schwarzhaarige noch etwas von ihm übrig ließ und ihm nicht gleich seine Seele nahm, oder schlimmeres!
Schnell schüttelte die Blondhaarige ihren Kopf und zwang sich, sich auf die Aufgabe vor ihr zu konzentrieren.
Sie war gerade dabei die letzten Kleidungsstücke in ihren Koffer zu packen, bevor sie durch diese unangenehmen Gedanken abgelenkt wurde, also machte sich die Blondine wieder daran die letzten, verbliebenen Kleidungsstücke in ihren Koffer zu packen.

Sie hatte ihn gerade geschlossen, da hörte sie wie es plötzlich an der Tür klopfte. Sie zögerte einen Moment, bevor sie die Person hereinrief.
Einen Moment später öffnete sich auch schon die Tür und Kyouko trat ein.
" Oh hallo Kyouko. Bist du schon fertig mit packen?", fragte Mami, als sie ihre rothaarige Freundin anlächelte, doch ihr Lächeln verbarg eine Spur Trauer, da ein Teil von ihr gehofft hatte, dass es Homura war, die hereinkommen würde.
Nichtsdestotrotz freute sie sich darüber, dass Kyouko hier war, auch, wenn sie nicht wusste warum, zumindest noch nicht.
Die Rothaarige zuckte jedoch nur kurz mit den Schultern und blickte durch den Raum, bevor ihr Blick wieder zu Mami wanderte und sie sagte:" Ich dachte ich schaue nur mal kurz rein und sehe, was du so treibst. Wie ich sehe bist du auch schon fertig mit packen."
Mami nickte nur und für einen Moment blieb es still zwischen den Beiden.
Doch die Stille dauerte nicht lange, da sie Kyouko sehr schnell unangenehm wurde, also sagte sie mit fröhlicher Stimme:" Ich freue mich schon darauf in diese Jugendherberge, wie sie alle nennen zu gehen. Ich bin mal gespannt was es dort für Essen gibt! Sayaka hat auf der Internetseite geschaut und gesagt, dass das Essen dort auf jeden Fall lecker ist und dass es dort auch Freizeitmöglichkeiten gibt. Ich hoffe nur, dass wir nicht wandern gehen! Ich will viel lieber in den heißen Onsen dort! Da kann man sich einmal richtig schön entspannen, findest du nicht auch?"
Die Blondhaarige nickte nur, bevor sie ihre Arme streckte und antwortete:" Ja, da gebe ich dir Recht. Eine heiße Quelle ist immer ein guter Ort zum entspannen! Und ich weiß nicht, was du gegen Wanderungen hast. Man bekommt da doch sehr viele schöne Orte zu sehen!"

" Ja und man schwitzt bist zum geht nicht mehr und von den verdammten Stechmücken und Insekten fange ich jetzt lieber gar nicht erst an! Zuhause gibt es so etwas zum Glück nicht, ansonsten würde ich noch verrückt werden!", maulte Kyouko und Mami musste kichern, als sie sich erinnerte wie Kyouko neulich bei einem Spaziergang ausgerastet war, weil sehr viele Mücken um sie herum geflogen waren.
Und egal wie viel Insektenschutzspray sie aufgetragen hatte, es wurden einfach nicht weniger. Die Blondine hatte ja vermutet, dass solche Mittel die Insekten ja eher anziehen, doch sie hatte ihrer Kameradin nichts gesagt, da sie Homura und ihr so die Mücken vom Hals hielt und sie wollte auf keinen Fall, dass die Schwarzhaarige auch nur einen Mückenstich abbekam. Ihre Haut sollte so rein und makellos bleiben wie sie war und nicht von roten Pünktchen verunreinigt werden!
Und so kam es, dass Kyouko nach dem Spaziergang einen richtigen Hass gegen diese Viecher entwickelt hatte und Homura und Mami sie davon abhalten mussten jede einzelne Mücke die sie sah auf der Stelle abzufackeln.
Inzwischen hatte sich die Rothaarige in Gegenwart der Mücken einigermaßen unter Kontrolle, vor allem, nachdem Homura ihr deutlich klargemacht hatte, dass sie ihr die zusätzlichen fünf Äpfel pro Woche streichen würde, wenn sie es wagen sollte in Gegenwart von Menschen die Mücken anzuzünden.
Also blieb der rothaarigen Dämonin nichts anderes übrig als das ewige, nervende Summen um sie herum zu ertragen, doch jedes Mal, wenn gerade niemand hinsah würde sie hin und wieder eine Fliege in Flammen aufgehen lassen. Eines dieser lästigen Insekten weniger würde bestimmt niemand vermissen!

" Ach komm schon ich wette es wird Spaß machen und am Ende wirst du die Fahrt doch genießen!", begann Mami lächelnd wieder und Kyouko seufzte, während sie den Kopf schüttelte.
" Mal sehen, kommt aufs Essen drauf an!", grummelte die Rothaarige und Mami kicherte, als sie sich daran erinnerte wie sich Kyoukos Laune je nach dem Essen variierte.
" Ich wette uns wird es dort gefallen und dadurch können wir noch mehr über die Menschen lernen und so unser Wissen erweitern!", erwiderte Mami und die rothaarige Dämonin verdrehte die Augen.
" Uff, bitte Mami verderb mir den Spaß nicht, indem du das hier in einen Lernurlaub verwandelst! Das hasse ich ja noch mehr, als diese Stechmücken!", antwortete die Dämonin und blickte zu ihrer Freundin.
Diese schenkte ihr jedoch nur ein keckes Grinsen, bevor ihr plötzlich wieder etwas einfiel.

" Ach ja. Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, warum du hier bist Kyouko, oder wolltest du einfach mal reinschauen?", fragte die Blondine kurios und die Angesprochene seufzte, bevor sie Mami ernst, aber auch besorgt anblickte, bevor sie sagte:" Ja ich hatte einen Grund warum ich zu dir gekommen bin. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber seit einiger Zeit verhältst du dich so seltsam und da wollte ich wissen, ob alles in Ordnung ist. Wenn du die Hölle vermisst, dann kann ich Homura vielleicht darum bitten, dass sie…"
Weiter kam sie nicht, da Mami sie hastig unterbrach.
" Nein!...Ich meine nein. Es ist alles in Ordnung."
Doch Kyouko kaufte ihr das nicht ab.
" Wirklich? Du weißt ja, dass du uns alles sagen kannst."
Die Blondhaarige nickte und schluckte, bevor sie ihren Blick gen Boden wand und unruhig mit ihren Fingern spielte.
" Naja, also, da….nein vergiss es. Es ist nichts.", antwortete sie und Kyouko wollte gerade nachfragen, da hob die blonde Dämonin wieder ihren Blick und die Rothaarige wusste automatisch, dass sie ihr nichts mehr sagen würde, egal was sie auch probieren würde.
Also zuckte sie nur mit den Schultern, bevor sie wieder zur Türe ging, aber nicht bevor sie sich noch einmal umdrehte und sagte:" Also wenn irgendetwas ist, dann kannst du immer zu mir kommen. Meine Tür steht dir offen."
Mami nickte nur und schnell fügte Kyouko hinzu:" Ach ja und Homura hat gesagt, dass ich dich holen soll. Das Essen ist fertig. Ich wollte nur Bescheid sagen, nicht, dass du nachher beleidigt bist, wenn es nichts mehr gibt!"
Daraufhin schenkte sie ihrer blonden Freundin ein keckes, spielerisches Grinsen und Mami konnte einfach nicht anders, als zu lachen, bevor sie ein Kissen nach Kyouko warf, welches diese aber mit Leichtigkeit auffing.
" In Ordnung. Sag ihr, dass ich gleich komme und wehe es ist dann nichts mehr übrig!"
" Das kann ich nicht garantieren!", erwiderte Kyouko lächelnd, bevor sie das Kissen wieder zurück auf Mamis Bett warf.
Diese schloss für einen kurzen Moment die Augen, bevor sie lächelnd den Kopf schüttelte und leise sagte:" Danke Kyouko."
Doch als sie aufsah, war das rothaarige Mädchen auch schon verschwunden.



Am nächsten Tag machten sich die drei sehr früh auf den Weg, schließlich wollten sie pünktlich bei der Schule sein.
Als sie bei der Schule ankamen sahen sie, dass die Meisten ihrer Klassenkameraden auch gerade eintrudelten und beschlossen schon einmal zu ihren Kameraden zu gehen.
Mami musste ein Seufzen unterdrücken, als sie sich zu ein paar ihrer Klassenkameraden stellte. Sie hoffte, dass sie in diesem Schullandheim immer noch Zeit mit Homura und Kyouko verbringen konnte, da sie von ihrer Klassenkameradin und Freundin Yuki Akabane erfahren hatte, dass die Klassen unterschiedliche Aktivitäten geplant hatten. Doch selbst wenn sie sich tagsüber nicht sehen würden, dann könnten sie sich ja immer noch abends sehen, dennoch würde das Mamis Vorhaben Homura und Madoka im Auge zu behalten erschweren, was der Blondhaarigen gar nicht gefiel.
Sie mochte es nicht, wie nah sich die Beiden in der letzten Zeit gekommen waren. Klar für Homura war das alles wahrscheinlich ein Spiel, doch Mami hatte das Gefühl, dass Madoka das anders sah. Sie versuchte wann immer es ging etwas mit der Schwarzhaarigen zu unternehmen und hing auch jetzt wieder die ganze Zeit über wie eine Klette an ihr, das war einfach nur lästig!

Mami musste ein Knurren unterdrücken und sich davon abhalten einen bösen Blick in die Richtung der Rosahaarigen zu werfen, da Homura sie sonst sehen würde. Aber sie schwor sich, dass sie ihr Homura sicherlich nicht kampflos überlassen würde! Sie würde alles in ihrer Macht stehende tun um dafür zu sorgen, dass Homura sie wählte und nicht dieses schwache Menschenmädchen, dass ihr wie ein kleiner Hund hinter her lief!
Doch die blonde Dämonin wurde plötzlich aus ihren Gedanken gerissen, als sich eine Hand sanft auf ihre Schulter legte, woraufhin sie sich zu der Person drehte und auch sogleich in das grinsende Gesicht von Yuki blickte.
" Guten morgen Mami-San. Freust du dich auch schon auf den Ausflug? Ich habe mich so darauf gefreut, dass ich vor lauter Aufregung kein Auge zugetan habe!", begann das Mädchen zu sprechen und Mamis Blick wurde sanft und sie musste kichern, als sie sah wie einzelne Strähnen von Yukis braunen Haaren zur Seite standen, während die Schleife ihrer Schuluniform verrutscht war.
" Ja ich sehe es. Warte, hier lass mich das kurz richten.", erwiderte Mami, als sie die Schleife öffnete, bevor sie sie wieder schön und säuberlich zuband und sie zurechtrückte. Dabei entging ihr wie Yuki sie mit einem roten Schimmer auf den Wangen beobachtete. Doch sobald die Blondine ihre Arbeit beendet hatte ging Yuki einen Schritt zurück, bevor sie mit einem verlegenen Lächeln sagte:" Danke schön Mami-San. Das hatte ich ja gar nicht bemerkt. Vielen dank für deine Hilfe!"

Doch Mami winkte ab, bevor sie mit einem Lächeln erwiderte:" Ach ist doch kein Problem. Wofür sind Freunde denn da?"
Auch auf Yukis Lippen schlich sich ein Lächeln und ihre Augen begannen zu leuchten, bevor sie enthusiastisch nickte und sagte:" Da hast du Recht! Trotzdem noch einmal vielen Dank!"
Danach begannen die Beiden über diverse Kleinigkeiten zu reden, bis schließlich alle Schüler eingetroffen waren und ihre Lehrer sie darüber in Kenntnis setzten, dass sie nun alle eine Zweierreihe bilden und sich in den Bus setzen sollten.
" Hey Mami wir sitzen zusammen, in Ordnung?", fragte Yuki sie mit einem liebevollen Lächeln und hängte sich bei ihr ein und bevor die Dämonin etwas sagen konnte wurde sie auch schon von ihrer Freundin zum Bus geschliffen.
" Klar, sicher, warum nicht?", antwortete sie schließlich und ihr Herz senkte sich etwas, als sie einen Blick nach hinten warf, wo Homura glücklich mit Madoka redete, die sich bei der Schwarzhaarigen eingehakt hatte und sie spürte einen Stich im Herzen, als sie sah, wie die beiden Mädchen über irgendeinen Witz zu lachen begannen. Doch bevor sie die Beiden weiter beobachten konnte spürte sie, wie Yuki sie sanft am Arm zog und sie in den Bus lotste.

Mit einem letzten Seufzen blickte die Blondhaarige noch einmal zu der Schwarzhaarigen und ihrem Anhängsel, bevor sie Yukis kleiner Bitte schließlich nachkam und ebenfalls den Bus betrat.


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Ps: Habt ihr irgendwelche Vorschläge, was die beiden Klassen unternehmen könnten? Irgendwie bin ich gerade zur Zeit richtig einfallslos und wäre euch dankbar, liebe Leser, wenn ihr mir ein wenig unter die Arme greifen würdet!^^
Das wäre wirklich sehr nett von euch! :-D
Lg eure Setosgirlfriend/ Freya
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