erwachen

GeschichteAllgemein / P12
09.07.2015
09.07.2015
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Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit
das Nichts.

Der wiederliche Geschmack von Galle in seinem Mund.
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund.
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Gestank.Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund.
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Sein Hals brannte. Der wiederliche Geschmack... Moment! Das alles kannte er. Es war schon mal da gewesen. Er versuchte, gegen das Nichts anzukommen...

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Gestank.Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Das alles hatte er schon erlebt... Irgendwo war sein Körper. Irgendwo ...
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Gestank. Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Realität. Er wusste es, wusste, dass sie da war. Nur wie er sie auch nur einen Moment festhalten sollte wusste er nicht.
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Gestank. Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Sein Körper! Er konnte seinen Körper spüren!
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Gestank. Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Sein Körper schmerzte. Er hätte so gern die Arme um sich geschlungen und den rebellierenden Magen an seinem Platz gehalten. Aber sein Körper gehorchte nicht.
Das Nichts.

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Gestank. Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Die Schmerzen wurden schlimmer. Sein Kopf dröhnte. Irgendwas zum dagegenschlagen, er wollte nur irgendwas, damit die Schmerzen und das Dröhnen aufhörten. Der Galleartige, bittere Geschmack in seinem Mund wurde schlimmer. Rann seinen Hals herunter, in seinen Magen. Sein Magen krampfte, Schmerz!!! Er schrie... Seine eigene Stimme hallte in seinen Ohren wieder. War er das? Wo kam der Schrei her?
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit
Würgen – Dunkelheit – Schmerz – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Gestank. Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Kälte, Ruhe... Dunkelheit. Es musste Nacht sein. Kein Licht. Oder war er Blind geworden? Konnte er nichts sehen. Sein Körper begann zu zittern und er hörte wieder einen Schrei, unfähig zu sagen, ob es sein eigener war.
Das Nichts.

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Gestank. Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Eine fremde Stimme. Oder sprach er mit sich selbst. Ein schwaches Licht. Im Raum? Oder um den Fremden? War der echt? Er konnte ihn sehen... Das musste nicht bedeuten, das er echt war... Blinzeln... Er musste Blinzeln. Verdammter Körper.
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit
Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Dunkelheit

Dröhnender Kopf. Gestank. Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Eine Zelle. Er lag auf dem Boden einer Zelle. Auf seiner Stirn, hinter der es pochte, lag ein Kühles Tuch. Die Schmerzen waren... erträglich. Da, aber erträglich. Er konnte die Hand heben, um sich über die Lippen zu fahren. Rau und Aufgesprungen. Spürbar. Seufzend schloss er die Augen.
Das Nichts

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz
Dunkelheit – Schmerz – Würgen – Dunkelheit

Gestank. Sein Hals brannte. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Er öffnete die Augen. Langsam. Das Licht schmerzte immer noch und Bewegungen vermied er wohl lieber. Aber er konnte hier liegen. Auf der Matratze, auf seinem Zellenboden und er war da. Die Zelle war leer, bis auf seine Matraze. Auf seiner Stirn war Schweiß gewesen. Sein ganzer Körper klebte. Vielleicht konnte er sich setzen, wenn er das nächste Mal wach wurde? Jetzt war er zu müde.

Schmerz – Dunkelheit – Würgen – Schmerz

Gestank. Der widerliche Geschmack von Galle in seinem Mund. Steine um ihn herum. Er lächelte. Wach werden. Er war hier. Seine Umgebung war real. Langsam setzte er sich auf. Starrte die graue Tür an und musste noch mehr grinsen. Entspannt legte er sich wieder auf die Matratze. Es war alles gut.

Schmerz – Dunkelheit – Würgen –

"Sind Sie wach?" Die Stimme war freundlich und er öffnete langsam die Augen. Zeitgleich hob er die Hand, um die Augen gegen das Licht abzuschirmen. Dann brummte er zustimmend. Seine Stimme war rau, kratzte. Er räusperte sich und sah den Mann im Türrahmen an. Ein großer Kerl in dunkelblauer Uniform. Seufzend, schwerfällig setzte er sich auf.
"Ich habe Tee, wenn Sie möchten!" Er nickte und der junge Beamte kam näher und reichte ihm einen Becher, aus dem Dampf ausfstieg. Mit steifen Fingern umfasste er den Becher.
Langsam, Schluck für Schluck, trank er. Ganz bewusst. Er spürte wie der Geschmack die ekligen Reste auf seiner Zunge wegspülte. Und wie sich der Magen beruhigte, als die Wärme schließlich dort ankam. Er gab den Becher zurück, plumpste auf seine Matratze und schlief wieder ein

Schmerz – Dunkelheit

Er lag auf der Matratze. Er war wach. Er wusste, wo er war. Langsam, jede Bewegung genießend, streckte er die Finger und die Zehen. Nahm wahr, wie sich die Muskeln unter seiner Haut spannten. Er legte die Arme über seinen Kopf, nur weil er sich sicher war, dass er die Bewegung steuern konnte. Drehte den Kopf langsam von einer Schulter zur anderen, bis ein knackendes Geräusch ihm sagte, das die Blockade im Nacken weg war. Dann atmete er tief ein und lies die Luft zufrieden seufzend entweichen, ehe er die Augen öffnete. Er erhob sich. Ein Schauder überlief ihn. Der Gestank verfolgte ihn, weil er an seinem Körper haftete. An seiner Haut. Klebte daran, wie die Exkremente. Er musste das Abbekommen. Er musste sich von diesem Schmutz befreien:
Er klopfte gegen die Zellentür.

Es dämmerte draußen, als er aus der Dusch zurück kam. Der Wärter hatte die Zeit genutzt und ihm eine neue Matratze gebracht. Er trat ans Fenster, und sah zu, wie der Tag began. Langsam, so langsam wie die Dämmerung dem Morgen wich, wurde er sich bewusst, dass er lebte. Er lebte und konnte alles tun, alles neu beginnen...
Er würde das hier überstehen und nach hause kommen. Zu seinen Freunden. Zu seiner Familie. Zu der Frau, die er liebte, zu seinem Kind...
Er war frei. Und nichts in der Welt würde ihn dazu bringen, sich wieder in Ketten legen zu lassen.
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