Die Ritter von Heltan

GeschichteFantasy, Tragödie / P18
04.07.2015
16.05.2017
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1.
„Geh heute besser nicht in die Kastalla“, warnte Darun. „Hecwald verteilt Arbeit an Freiwillige, und du weißt, du bist für ihn immer ein Freiwilliger.“
Ich lachte wie über einen guten Witz. Dabei war es die volle Wahrheit. Wir Ritter und Gefolgsleute hatten uns den Anweisungen des Königs zu fügen, und Hecwald sprach mit seiner Autorität. Das nutzte er nur zu gerne aus, um mich durch das ganze Land zu hetzen. Sein Wahlspruch schien zu sein, dass ein Tag ohne mich in Parphimag ein guter zu werden versprach. Daher hätte ich die Warnung meines Freundes und ersten Gefolgsmanns ruhig zu würdigen wissen sollen. Vor allem, da sich Jentralls Gefolgsleute mit Sicherheit wieder über mich beschwert hatten. Graf Jentralls Leute waren ein Haufen liderlicher schlechter Verlierer. Was konnte ich dazu, dass ich in den Wissenschaften besser war als Sagsmand und das Wortduell gewonnen hatte – noch dazu das richtige Duell im Anschluss, das für den wutentbrannten schlechten Verlierer Sagsmand nur deshalb nicht tödlich ausgegangen war, weil der König zwar Duelle erlaubte, aber nur mit stumpfen Schwertern, damit seine Adligen keine wichtigen Gefolgsleute verloren.  Ich konnte also sehr sicher sein, dass Hecwald eine schwierige und möglichst weit entfernte Aufgabe für mich hatte. Und mitten im heißen Sommer zu reisen war eine unangenehme Sache, wenn man stattdessen in der Kastalla ein kaltes Bier trinken konnte, und das bei angenehmen Temperaturen. Und nebenbei bemerkt, es war meine Pflicht, jeden Auftrag anzunehmen, den mein König für mich hatte. Also zuckte ich die Schultern. „Vielleicht schickt er mich ja in die Berge. Da soll es schön kühl sein.“
„Optimist“, tadelte Darun, wohl wissend, dass, war der Auftrag groß genug, er und meine anderen acht Gefolgsleute mitgefangen waren.
Also gingen wir doch in die Kastalla, und das war zur Mittagszeit im königlichen Viertel nicht schön. Hier gab es nur Prachtbauten und Prunkstraßen. Große, breite Prunkstraßen, in denen nur die Alleebäume einen nennenswerten Schatten warfen. Aber die standen ja nur in den Nebenstraßen. Wenn ich da an die ärmeren, engen Viertel mit den gewundenen Straßen dachte, die die Anwohner zudem mit Zeltplanen abgehängt hatten, was es unten schön kühl machte... Reiche machten immer irgendwas falsch. Oder zumindest häufiger als Arme, aber es fiel nicht so ins Gewicht, denn sie waren ja reich. Mein Herr hatte einmal gesagt: „Macht und Geld verändern einen Menschen nicht, sie zeigen nur verstärkt das, was sie wirklich sind. Nimm einem Adligen Macht und Geld, und war er vorher ein Arschloch, so bleibt er ein Arschloch, allerdings ein kleineres.“
Ich habe bis heute nichts gefunden, was meinen Herrn widerlegt hat.

Die Kastalla war schon vom weiten zu sehen. Der hohe, viereckige Bau beinhaltete Aufenthaltsräume und Büros für die Gefolgsleute und die selbst für uns unverzichtbare Bürokratie. Ich konnte froh sein, dass mir dieser Papierkram leicht von der Hand ging, sonst hätte ich Bortan, den Ersten Ritter meines Herrn, für das ständige Delegieren der Dokumentation irgendwann noch mal umgebracht. Ich sah zur Kathedrala hoch, zum Haus der höchsten fünf Götter, von wo vom fünfeckigen Turm fünf Uhren herabprangten. Sie zeigten die volle Mittagsstunde an, und das bedeutete, dass fünfzehn von sechzehn Grafen und Herzogen gerade mindestens einen Gefolgsmann in der Kastalla hatten. Denn, das war einer der großen Vorteile im Leben eines Gefolgsmanns, der königliche Hof verproviantierte die Kastalla umsonst, zudem wurde das Essen von den besten Köchen seiner Majestät eingekauft und zubereitet. Morgenmahl, Mittagsmal und Abendbrot waren für uns frei und von einer guten Qualität. Seine Majestät pflegte zu sagen, diese kleine Extra-Arbeit hielt seine Köche in Höchstform, und uns konnte es nur recht sein. Richtig schlecht gegessen hatte ich in der Kastalla noch nie.
„Riechst du das, Darun?“, fragte ich und reckte die Nase hoch. „Das ist der Geruch nach gekochtem Kohl.“
„Kohl. Bah.“
Tadelnd sah ich den Freund an. „Du kannst nicht immer nur Fleisch essen, du Dummkopf. Die wissenschaftlichen Berater des Königs haben doch eindeutig festgestellt, dass man eine ausgewogene Mischung aus Fleisch, Obst und Feldfrüchten essen muss, sonst fallen einem irgendwann die Zähne aus.“
„Das tun sie auch, wenn man zuviel säuft“, murrte Darun. „Hätte ich das gewusst, wäre ich heute nicht in die Kastalla gegangen, sondern wäre in der Stadt eingekehrt. Ich kenne da einen Laden, der...“
„Du isst deinen Kohl, junger Mann, hast du mich verstanden?“, sagte ich scharf.
Mürrisch sah er mich an. „Wenn mein Ritter es befiehlt, esse ich sogar Kohl.“
„Eine kluge Entscheidung, denn ich weiß aus sicherer Quelle, dass es sich um Kohlrouladen handelt.“
Darun stutzte. „Du meinst, sie sind mit Mett gefüllt?“
„Oh ja, und dazu gibt es Reisschrot satt.“
Das hellte die Miene meines Untergebenen doch beachtlich auf.

Dies war ungefähr der Moment, in dem mir mein Instinkt sagte, dass etwas nicht so war wie es sein sollte. Eilige Schritte näherten sich, und bei der Hitze gab es genau zwei Optionen für die Menschen, nämlich gar nicht erst aus dem Haus zu gehen, und wenn sie es doch mussten, sich möglichst langsam zu bewegen, so wie ich und Darun und die wenigen anderen Leute, die um diese Uhrzeit unbedingt etwas erledigen sollten. Jemand, der bei dieser Hitze lief, der musste laufen, aber sowas von. Meine Hand glitt wie von selbst zum Säbel, während ich mich dem Geräusch zuwandte. Bevor ich aber sehen konnte, hörte ich, nämlich weitere Schritte, diesmal von Reitstiefeln, wie sie zu unseren Uniformen gehörten. Ein nicht so guter Einfall der Königinmutter, wie ich finde. An solchen Tagen konnte man sie regelmäßig ausschütten, weil der Schweiß schon über den Rand schwappte. Aber man konnte gut in ihnen laufen.
Somit war klar, was geschah: Jemand floh, und er wurde von einem der Unseren verfolgt. Das Ganze hatte etwa eine halbe Sekunde gedauert, dann sah ich wirklich – und steckte den Säbel wieder fort. Stattdessen zischte ich: „Darun!“
„Verstanden“, erwiderte er. Gemeinsam hetzten wir in die Seitenstraße, aus der die Schritte klangen, und in der tatsächlich ein Dienstbote lief, verfolgt vom Ritter eines anderen Herrn, nämlich Herzog Vortin. Genauer gesagt einer Ritterin, und, wie ich anmerken möchte, einer ganz besonders fähigen, obwohl sie nicht meinem Herrn angehörte. Ich mochte es, mit ihr zu tun zu haben, und heute würde ich sie ein wenig in meine Schuld bringen.
Der vermeintliche Dienstbote sah natürlich, dass zwei Gefolgsleute auf ihn zukamen und verfluchte jetzt sicher sein Pech. Es war bereits fraglich gewesen, ob er Litaia entkommen wäre, doch jetzt standen seine Chancen gegen Null. Dachte ich. Dachte ich wirklich. Zumindest bis zu dem Moment, in dem er zwei Bleischleudern zog und ohne zu zögern auf uns abfeuerte. Die Vorderladerwaffen bellten auf, rauchten wie wild, als das Schwarzpulver verbrannte, und trieben zwei frische Kugeln aus giftigem Blei in unsere Richtung. Darun wich seitlich aus, aber ich war nicht schnell genug. Ich spürte den heißen Schmerzenskuss der Kugel, die für mich bestimmt war, wie sie über meine Wange glitt und die Haut aufriss. Zum Glück waren die Bleischleudern einläufige Modelle. Wenn er nicht noch mehr davon hatte, war er uns jetzt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Darun und ich hetzten auf ihn zu, und ich schwöre, ich war stinksauer.
„Töte ihn nicht!“, bellte Litaia zu uns herüber. Es war klar, dass sie mich meinte.
Da war ich allerdings schon heran. Der kluge Bastard warf die eine leere Bleischleuder nach mir, aber ich wich nicht aus, was ihm die Möglichkeit gegeben hätte, mich zu umgehen. Ich wehrte das Wurfgeschoss mit dem Unterarm ab, dann war ich heran, eine halbe Sekunde vor meinem Gefolgsmann. Ich erahnte den Ausweichversuch des Burschen, ging mit und riss ihn zu Boden. Er konterte, wollte meinen Griff aufbrechen, aber ich stieß ihn besonders hart auf die Straße, was mir die Luft aus den Lungen trieb und ihm ein paar Rippen brach. Dann drehte ich seinen rechten Arm in einem schmerzhaften Winkel auf den Rücken und trieb ihn hoch Richtung Kopf, bis er aufschrie.
Darun war heran, setzte sich auf die Beine. Litaia holte jetzt endlich auf, fiel fast auf ihre Knie und unterzog den Burschen einer schnellen Untersuchung. Im Kragen fand sie schließlich, was sie suchte. Einen kleinen magischen Gegenstand, der mit einem einzigen Druck ausgelöst werden konnte und den Träger verdammt sicher getötet hätte.
„Halte ihn fest“, sagte sie, vom Laufen noch immer außer Atem und wob eine magische Fessel, die ihn fixierte. Erst als das geschehen war, ließ sie sich auf den Rücken fallen und schöpfte Atem.
„Danke. Das habt Ihr gut gemacht, Jarud und Darun. Der Mann ist ein ausländischer Spion. Er hat gerade etwas von einem Palastbediensteten erhalten, den wir schon länger überwachen. Wenn wir jetzt herausfinden, wer er ist, wird ein Nachbarland eine unschöne Protestnote vom König erhalten.“
Ich erhob mich und streckte mich. Meine verletzte Wange schmerzte, und der Unterarm, an dem mich die Bleischleuder getroffen hatte, trug jetzt mindestens einen blauen Fleck. Trotzdem grinste ich Litaia an und bot ihr meine Hand. Sie griff zu, und ich zog sie auf die Beine. Etwas zu schnell und etwas zu kräftig, denn sie stolperte und stürzte gegen meine breite Brust. „Du hast dich doch schon bedankt“, scherzte ich.
Ihre Augen funkelten, aber es war kein böser Blick. „Du bist und bleibst ein frecher Junge, Jarud Ranata.“
Ich ließ ihre Hand fahren, und sie trat einen Schritt von mir zurück. „Es wäre schön, wenn du mich endlich einen frechen Mann nennen würdest“, erwiderte ich.
„In diesem Jahr noch nicht. Wie alt bist du? Vierundzwanzig?“
„Fünfundzwanzig. Bilde dir nichts auf die vier Jahre ein, die du älter bist als ich, Litaia. Die Zeit macht einen zwangsläufig älter, aber nicht zwangsläufig weiser.“
Sie lachte, und ehrlich gesagt gefiel mir ihr Lachen. Würde sie mich nur etwas ernster nehmen, hätten mich diese vier Jahre gewiss nicht gestört.
„Gut gekontert. Du hattest schon immer eine viel zu spitze Zunge“, sagte sie grinsend.
Ich senkte das Haupt als Zeichen der Zustimmung. „Und sie bringt mir oft genug Ärger von schlechten Verlierern ein.“
„Ja, ich habe schon von dem Vorfall mit Sagsmand gehört. Hat er dich wirklich nach seiner Niederlage zum Duell gefordert?“
„Aber sowas von schnell“, bestätigte ich. Mit der Linken deutete ich auf meine Wange. „Litaia, wenn es keine Umstände für dich macht, würdest du vielleicht...“
„Oh. Aber ja, natürlich.“ Sie trat an mich heran, stellte sich auf die Zehenspitzen und wob einen kurzen Zaubersermon. Dann kam sie meiner Wange mit ihren Lippen so nahe, dass sie fast das Blut abküssen konnte und blies ihre Magie einmal den ganzen Riss entlang. Ehrlich, das gebe ich gerne zu, trotz der Hitze bekam ich dabei eine Gänsehaut. Die Schmerzen verebbten, ich fühlte, wie sich die lädierte Haut heilte. Und ich spürte, dass die Nerven sich beruhigten. Dennoch würde es einige Tage dauern, bis ich beschwerdefrei war. Aber immer noch besser so, als wenn ich die Wunde hätte nähen lassen. Das hätte zudem eine unschöne Narbe gegeben, und ich war niemand, der Narbengewebe sammelte. Vielleicht die eine oder andere bedeutsame Wunde wie eine gewisse Säbelwunde vielleicht.
„Ich danke dir“, murmelte ich einen Tonfall zu barsch, denn der kalte Schauder lag noch immer wohlig auf meinem Rücken.
Sie ließ sich nicht irritieren. „Den Arm auch?“
„Den Arm?“ Ich sah sie irritiert an. „Wieso den Arm?“
„Der Arm, mit dem du die Bleischleuder abgewehrt hast.“
„Was? Ach. Ja. Nein. Ich meine, es tut kaum weh. Es ist in Ordnung, Litaia.“
Derweil hatte Darun die beiden Waffen eingesammelt. „Ausländische Modelle.“ Er reichte beide an die Ritterin weiter.
„Herrin!“, klang vom Ende der Straße ein Ruf auf, und neun teilweise aufgelöste Männer und Frauen, zudem kräftig durchgeschwitzt, liefen die Straße zu uns herunter.
„Du hast deine Leute abgehängt?“, raunte ich ihr zu.
„Ja, hast du denn gar nicht gemerkt, dass der Spion einen Hast-Zauber benutzt hat?“, fragte sie.
Verdutzt hielt ich inne. Das hatte ich tatsächlich nicht. Aber es erklärte, warum die beiden Litaias Leuten so weit hatten voraus sein können. „Nein.“
„Du bist ein furchtbarer Angeber, Jarud Ranata“, tadelte sie mich.
Darauf hätte ich normalerweise mit einer frechen Erwiderung gekontert, doch nicht diesmal. Ich sah Darun an. „Hast du gemerkt, dass...“
„Ich habe mir erlaubt, ebenfalls einen Hast-Zauber zu sprechen, mein Ritter“, sagte er in formellem Ton, „kaum dass ich gesehen hatte, dass der Spion einen solchen benutzte.“
„Na, da können wir ja doppelt froh sein, dass alles gut ausgegangen ist, außer für den hier!“ Mit diesen Worten riss ich ihn hoch. Ein Mann unter Hast, der zwei Bleischleudern abfeuerte, hätte für zwei Gegner, die nicht unter Hast standen, mit einiger Sicherheit schwere Verletzungen, gar den Tod bedeuten können. Darun würde an diesem Abend, das schwor ich, keins seiner Getränke selbst bezahlen.
„Litaia“, sagte der erste Gefolgsmann, der uns erreichte. „Hast du...“
„Nun hol erst mal Luft, Ieraid“, sagte sie.
„Es ist alles gut ausgegangen“, sagte ich und hielt Ieraid den Gefangenen hin.
Mit grimmiger Miene griff er dem Spion in den Kragen und zog ihn so grimmig zu sich heran, dass der Mann fast gestolpert wäre. „Direkt zum Minister für das Ausland, oder erst mal in den Kerker?“, fragte er seine Ritterin. Hätten Blicke töten können, von diesem Gauner wären unter Ieraids Blick lediglich die Schuhe übrig geblieben. Halt, doch, man konnte mit Blicken töten, aber das war eine Kunst der Kampfmagier, die nur schwer zu erlernen und schwer anzuwenden war.
Litaia wandte sich vor dem Gehen noch mal mir zu. „Soll ich nun den Arm auch heilen?“
Bei dem Gedanken, erneut ihre Lippen so nahe an mir zu sehen, ihren Atem zu spüren, fühlte ich Verlegenheit in mir aufsteigen. „Nein, ist in Ordnung. Verschwende deine magischen Kräfte nicht auf Kleinigkeiten.“
„Aber ich mache diese Kleinigkeiten gerne. Du hast mir geholfen, ich helfe dir.“
„Ist wirklich nicht nötig“, wehrte ich ab.
„Gut. Wenn du nicht willst. Dann komm nachher zur ersten Abendstunde in mein Büro, damit ich dir richtig danken kann.“
Einige ihrer Gefolgsleute pfiffen anzüglich, was sie erröten ließ. Es war allgemein bekannt, dass Litaia Liebschaften und dergleichen nichts abgewinnen konnte, was schade war. Weshalb ihre eigenen Leute sie nur zu gerne neckten, wenn sie sich selbst in solche Ecken drängte.
Sie errötete ein wenig. „Nicht so. Eigentlich.“ Sie wandte sich um, winkte mir, ohne sich umzudrehen und sagte noch mal: „In der ersten Abendstunde, Jarud. Darun darf ruhig Zuhause bleiben.“
Nun spürte ich, wie meine Wangen ein wenig heißer wurden. „Ich werde da sein.“
„Und ich?“, fragte mein Gefolgsmann irritiert.
„Du darfst in die nächste Bar vorgehen, einen Tisch reservieren, ihn mit unseren Leuten füllen und schon mal anfangen zu feiern, bis ich nachkommen kann.“ Ich steckte ihm eine Wechselnote zu. „Hier, für die ersten Runden.“
Darun warf einen Blick auf die Bescheinigung über einen Besitz von zwanzig Silberjacal und pfiff anerkennend. „Soll ich den ganzen Laden einladen, Chef?“
„Halte das, wie du willst, mein Gefolgsmann. Und jetzt komm, sonst wird der Reisschrot kalt und ist nicht mehr zu genießen.“
Er lachte auf. „Soll ich uns mit einem Hast-Zauber belegen?“
Das ließ wiederum mich lachen. Es war zwar eine gute Idee, aber der König sah es überhaupt nicht gerne, wenn Magie, vor allem Kampfmagie, für banale Zwecke eingesetzt wurde. „Nein. Da drin lauert immer noch Hecwald auf mich. Ich habe es nicht so eilig, zu meiner Sonderaufgabe zu kommen.“
„Ach ja. Hoffentlich muss ich nicht mit.“
„Fauler Kerl“, tadelte ich ihn. „Wie war das mit einer für alle und alle für einen?“
„Das gilt nur, solange es nicht mit Arbeit verbunden ist“, erwiderte er.
Nun mussten wir beide lachen.