Schmerzen, Trauer, Risse

GedichtAngst, Schmerz/Trost / P12
03.07.2015
03.07.2015
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Titel: Schmerzen, Trauer, Risse
Autor: FullmoonShadow - Juli 2015
Genre: Traurig, Schmerz, Trost,
Wörter: 129
Rating: P12, Einzelgedicht
Beta: - keiner - / Wer also Fehler findet, darf mich gerne darauf aufmerksam machen.
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Schmerzen, Trauer, Risse

Manchmal habe ich Angst,
tief auszuatmen,
weil ich das Gefühle habe,
dass ich dann auseinander falle.

Jede zu schnelle Bewegung,
jedes zu laute Worte,
jede zu weite Geste,
könnte den letzten Faden sprengen,
der mich noch zusammenhält.

Ich weiß nicht mehr,
wie es sich anfühlt, heile zu sein.
Ganz zu sein.
Komplett zu sein.

Mein Herz ächzt,
und schon lange habe ich vergessen,
wie sich das anfühlt.
So sehr habe ich mich an die Schmerzen
an die Trauer
an die Risse gewöhnt,
dass langsam alles in mir taub wird.

Ich kann nicht sagen, wie es mir geht,
ich bin zu gut darin, mich selbst zu belügen
und schließe alles weg, verstecke es vor mir selbst.

Nur um eine ebene Fläche zu haben,
auf die ich mein Lächeln malen kann.




ENDE
(07.2015)