'Tails' of Zabimaru

von yezz
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Abarai Renji Hinamori Momo Kira Izuru Kuchiki Rukia Kyouraku Shunsui Ukitake Jyuushirou
28.06.2015
14.08.2015
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Hier ist bereits die nächste Übersetzung von einem der Werke junkos.
An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass keine der bisher veröffentlichten Übersetzungen darauf aufbaut oder damit zu tun hat.

Aber liest selbst, denn lesenswert ist die Geschichte allemal! ;)

Wann jeweils die neuen Kapitel zu dieser Story online gehen, kann ich nicht sagen. Das wird immer mal wieder passieren. Also ab und zu reinschauen wird sich lohnen ;)
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I want to thank junko again. Thank you very much for your confidence and for giving me your permission.

- Posted originally on the Archive of Our Own by junko -
Series: 'Tails' of Zabimaru  (http://archiveofourown.org/series/21450)

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Vorwort von junko:

Während meiner fortschreitenden Besessenheit bezüglich Renjis Hintergrundgeschichte habe ich mich gefragt: Was wäre passiert, wenn Renjis Eingangsprüfung zur Akademie ihn nicht in die Eliteklasse geführt hätte? Was wäre, wenn Renjis Beziehung zu Zabimaru wirklich so einzigartig ist, wie es sich im Manga liest?

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Die Eingangsprüfungen waren endlich vorbei. Renji war vollkommen erledigt, absolut erschöpft und schlimmer noch, er war sich ziemlich sicher, dass er es vergeigt hatte. Die Gesichter der Prüfer waren schwierig zu lesen. Aber wenn er raten müsste, würde er sagen, dass sie ganz schön unbeeindruckt waren.

„Irgendwelche Fragen?“, die Stimme des ersten Prüfers war gelangweilt, als sei es eine rhetorische Frage und jeder erwartete, dass man ‚nein‘ sage. Praktisch eine Überleitung zu ‚Danke für deine Zeit, wir bleiben in Kontakt‘ und das Geräusch von einer zuschlagenden Tür. Die Tür zu Renjis Zukunft, die sich schloss. Ihn und Rukia für immer auseinanderreißen würde.

„Ehrlich gesagt, ja.“, antwortete Renji. „Wer ist Zabimaru?“

Der Prüfer blinzelte seine Langeweile weg und ein verwirrter Ausdruck legte sich auf sein Gesicht. „Tut mir leid, was?“

„Ihr Leute seid Experten in spiritueller Energie und all dem Mist, richtig? Also könnt ihr mir sagen, ob ich bekloppt werde.“, Renji kratzte sich beschämt am Nacken, aber war entschlossen, herauszufinden, wer dieser Dämon war, der ihn verfolgte. „Es ist so… Seit ich die Nacht auf dem Akademiegelände verbracht habe, höre ich diese Stimme… ähm… Stimmen. Sie rufen meinen Namen.“

Aber er ist mit seiner einzig verbliebenen Freundin zur Akademie gekommen. Wer sollte es sonst sein? Wer war Zabimaru?

Die Augen der Prüfer waren groß. Renji fragte sich, ob er zu viel gesagt hatte. Was zum Teufel hatte er sich eigentlich dabei gedacht? Ein Dieb aus Inuzuri quasselte über Stimmen in seinem Kopf! Sie würden die Bestrafungseinheit rufen und ihn davonjagen. Er würde den Rest seines Lebens damit verbringen, eingesperrt in einer dunklen, feuchten Verwahrungszelle zu sein. In eine Zwangsjacke gehüllt und von irgendeinem imaginären Freund murmelnd.

„Schaut mal, schon gut.“, sagte Renji mit einem nervösen Lachen. „Vergesst, dass ich irgendetwas gesagt habe. Ich finde schon alleine die Tür.“

„Nein.“, die Stimme vom ersten Prüfer war scharf. „Warte hier.“

Oh Scheiße.



Als sich die Tür endlich wieder öffnete, schaute Renji auf. Er rechnete mit einem Shinigami, aber nicht mit einem Kommandanten. Und vor allem nicht mit einem, der breit grinste und einen knallpinken Kimono über seinem Haori trug. Wenn dieser Typ zur Bestrafungseinheit gehört, musste er dringend an seinem Aussehen arbeiten, um angsteinflößender auszusehen.

Dennoch war er überraschend riesig, knappe 5 Zentimeter größer als Renji und seine flüssigen, grazilen Bewegungen beim Gehen lagen im Widerspruch mit dem entspannten und lockeren Aussehen.

Er trug ebenso Dämonen. 2 davon.

Renji trat zurück, als der Kommandant auf ihn zuschritt.

Den Kopf irritiert schräg legend, hob der Kommandant den Rand seines Strohhutes und schaute Renji aus freundlichen, grauen Augen an. „Aber, aber.“, lachte er leise über Renjis nervöse Reaktion. „Es gibt nichts zum Fürchten, junger Mann. Ich bin Kommandant Shunsui Kyōraku.“

Auch wenn es offensichtlich war, dass der Kommandant um einiges stärker war, als er den Leuten weismachen wollte, verängstigte Kyōraku Renji nicht so sehr, wie das Paar Schwerter, die in dessen Obi steckten. „Uh… ähm, nett sie kennenzulernen, ähm… Kommandant.“, stotterte Renji, unfähig seinen Blick von den Waffen abzuwenden oder dem Drang zu widerstehen, zurückzutreten. „Aber wer ist sie?“

„Sie? Ho,ho! Du bist gut!“, er klopfte leicht auf seinen Obi, an die Stelle zwischen den beiden Schwertern. „Dieser kleine hinterlistige Teufel ist Katen Kyōkotsu.“

Renji war sich nicht sicher, an wen der beiden er seine Frage adressieren sollte, also sprach er mit dem Schwert. "Kennt die höchst ehrenwerte Dame Katen Kyōkotsu mein Zabimaru?"

Kyōraku Augenbrauen verzogen sich für einen Moment. Er betrachtete Renji eine lange Zeit, bevor er nickte. "Ich denke, dass sie es vielleicht tut."

"Kann sie ihm sagen, dass er mich in Ruhe lassen soll?"

"Nein, mein armer Junge. Ich befürchte, das kann weder sie noch jemand anderes.", Kyōraku Lachen war herzlich. "Wie auch immer. Jetzt wo du hier bist, kann dein Freund vielleicht geduldig sein und auf eure Wiedervereinigung etwas ruhiger warten."

Renji nickte, obwohl er vermutete, dass Zabimaru weder der geduldige noch der ruhige Typ war. "Also... Werde ich ihn sehen?"

Kyōraku lächelte. "So wie es aussieht."

"Wann?"

"Naja.", sagte Kyōraku mit einem entschuldigenden Achselzucken. "Normalerweise wird ein Zanpakutō mit dem Abschluss verliehen."

So lange? Er war noch nicht einmal offiziell akzeptiert... oder doch?

"Also musst du sichergehen, dass du den Abschluss schaffst.", Kyōrakus Stimme wurde plötzlich väterlich. "Dein Freund wird unglücklich sein, wenn du ihn zu lange warten lässt. Also solltest du dein Bestes geben und hart arbeiten. Enttäusche ihn nicht!"

"Nein, Kommandant.", stimmte Renji automatisch zu.

Kyōraku drehte sich mit flatterndem Kimono und Haori um.

"Aber, Kommandant.", rief Renji und stoppte ihn so an der Tür. "Sie haben Zabimaru meinen Freund genannt... Aber er ist... Ich bin mir ziemlich sicher, dass er ein Dämon ist."

"Und?", Kyōrakus Kopf lehnte gegen den Türrahmen, seine Augenbrauen waren zusammengezogen.

"Und...", Renji konnte das warnende Knurren von Katen Kyōkotsu hören. "Und... ähm, nichts. Ich meine, ich werde mein Bestes geben, um ihn stolz zu machen."

"Keinen Zweifel, junger Mann. Keinen Zweifel."



Kyōraku schlenderte in das Büro von Gengorō Ōnabara, dem Direktor der Akademie. Er ignorierte die irritierten Ausrufe der überarbeiteten Sekretäre und setzte sich mit einem dramatischen Seufzer auf den Boden.

"Ah, Herr Gengorō.", sagte er entschuldigend. "Es tut mir furchtbar leid. Ich fürchte, ich bin gerade dabei, meine Befugnis völlig zu überschreiten."

Ōnabara hatte seinen Kopf über irgendwelchen Papierkram gebeugt und schaute, erschrocken von der Stimme des Anderen, auf. "Agh! Kommandant Kyōraku! Was... was machen sie hier? Habe ich...? Haben wir eine Verabredung?"

"Nein, aber wir müssen dennoch reden.", erwiderte der Kommandant. Er blickte durch den kleinen Raum und fixierte ein Tee-Service auf dem Bücherregal und die, nur unzureichend versteckte, obere Hälfte eines Sakekrugs hinter einem Haufen Manuskripte. "Natürlich kann man am Besten mit Sake reden. Würdest du nicht auch sagen?"

"Sake? Aber, Kommandant, die Frühstückszeit ist gerade erst vorbei."

"So ist es!", lachte Kyōraku laut und stand auf, um Flasche und Schalen zu holen. Er setzte sich dem Direktor gegenüber und öffnete die Flasche. "Eine exzellente Zeit zum Trinken und meine Förderung für einen jungen Inzuri-Knaben, der, trotz seiner mittelmäßigen Punktzahl in der Klasse für Fortgeschrittene aufgenommen wird."

"Was?", Ōnabara konnte ihm offensichtlich nicht folgen. Er kratzte sich den lichter werdenden Kopf. "Wer?"

"Renji Abarai, der stramme junge Bursche, der in die Akademie gestürmt ist, um nach seinem Zanpakutō zu suchen.", Kyōraku nahm einen tiefen Schluck Sake. "Oder zumindest vermute ich, dass es das ist, worüber er redet. Ich nahm an, er könnte verrückt sein, aber die 'die höchst ehrenwerte Dame Katen Kyōkotsu', hat es bewiesen. Oh, sie mochte das, der Drachen!"

Ōnabara blinzelte den Kommandanten verwirrt an, als dieser lachte. Nach einer langen Zeit fragte der Direktor vorsichtig, "Haben sie Förderung gesagt?"

Vertraue keinem Bürokrat, der scharf aufs Geld ist, dachte der braunhaarige Kommandant mit einem listigen Lächeln. "Ja, ich plane die Übernahme von Herrn Renjis Kosten für Zimmer, Verpflegung, Uniform, Bücher, Privatlehrer wenn nötig... alles. Doch ich will daran erinnern, dass das absolut Anonym erfolgen soll, natürlich."

"Natürlich. Das lässt sich einfach arrangieren. Aber warum reden sie mit mir darüber? Da gibt es Formulare... Das Sekretariat kann sie ihnen zeigen..."

"Du solltest wirklich einen Schluck nehmen.", Kyōraku deutete auf die gefüllte Schale. "Es ist unhöflich, mich alleine trinken zu lassen."

"Oh! Uh, nagut.", Ōnabara nahm die Schale und nahm einen winzigen Schluck.

"Schau mal, ich frage nach einem Gefallen, Herr Gengorō. Ich möchte, dass der Junge Fortschritte macht. Sein Kidō ist... Naja, ehrlich gesagt, lächerlich. Wenn es stimmt, was der Prüfer gesagt hat, konnte er froh sein, dass er nicht das Gebäude in die Luft gesprengt hat, so unkontrolliert und zufällig war es. Sein Reiatsu ist offenbar passabel, aber sonst sticht er nicht wirklich aus der Masse heraus."

"Das kann ich nicht tun.", der Direktor stellte mit Nachdruck die Schale zurück auf den Teller. "Die Akademie basiert strikt auf Leistung. Ich werde keinen Schüler auf eine höhere Stufe stellen, wenn er es nicht verdient. Ansonsten würden die Hälfte der adeligen Häuser der Soul Society ihren Erben und Erbinnen Führungsränge erkaufen."

"Durchaus.", sagte der Kommandant und nickte zum Zeichen, dass er die Ausführung des Direktors verstanden hatte. "Der Junge verdient es aber, in die Klasse der Fortgeschrittenen aufgenommen zu werden."

"Aber, sagten sie nicht gerade...?"

Kyōraku seufzte. Er schob sich den Hut etwas über die Augen, bevor er einen weiteren tiefen Zug aus seiner Schale nahm. "Ja, ja. Es ist leider alles wahr. Mein lieber Herr Renji hat nur knapp den traditionellen Eingangstest der Akademie bestanden. Aber... Erinnerst du dich, wie früher jemand zum Shinigami wurde, bevor der alte Mann Yama sich diesen Ort ausgedacht hatte, deine Akademie? Mit all seinen Regeln und Bestimmungen und Tests und Einweisungen?"

Ōnabara runzelte die Stirn. "Natürlich. Es war eine einfachere Zeit. Das Zanpakutō hat sich den Shinigami ausgesucht. Er hat nach ihm oder ihr gerufen. Manchmal wurden sie über große Distanzen gerufen und die Shinigami kamen.

„Genau!“, sagte der Braunhaarige jubelnd. „Nun verstehst du, warum mein Herr Renji in die Eliteklasse muss.“

Ōnabaras Stirnrunzeln wurde tiefer. Er nahm einen gedankenverlorenen Zug seines Getränkes und schaute dann auf die Schale, als wäre er überrascht, dass es Sake und kein Tee war. „Wollen sie andeuten, dass ihr Junge eine Art Rückkehrer ist? Ein natürlicher Shinigami?“

Der Kommandant hob seinen Hut, um den Direktor in die Augen zu blicken. „Ich sage, dass wenn du ihn heute in die große Halle führen würdest, würde er nicht nur sein Zanpakutō erkennen, sondern es auch beim Namen nennen.“

„Das ist nicht möglich.“

Kyōraku lachte. „Offensichtlich schon!“

„Das ist schwer zu glauben.“, meinte der Direktor und schob einige Blätter von seinem überhäuften Tisch hin und her, als würde er versuchen, auch seine Gedanken so zu ordnen. „Es gab seit hunderten, vielleicht tausend Jahren keinen natürlichen Shinigami mehr. Auch ihr toller Schüler wird seine Waffe auf dem vorgegebenen Weg meistern müssen. Woher sind sie sich sicher, dass er wahr ist? Aus Inuzuri, sagten sie? Wie können sie wissen, dass er nicht irgendetwas vorgibt, um einen Freifahrtschein zu erhalten?“

„Vielleicht.“, sagte der Kommandant mit einem leichten Achselzucken. „In diesem Falle wäre er ein gewöhnlicher Scharlatan. Er schien wirklich erschrocken und ein wenig verängstigt wegen Katen Kyōkotsu. Welche er nicht nur sofort als lebendig und weiblich erkannte, sondern auch mit großem Respekt entgegen kam.“

„Er könnte Geschichten über euch gehört oder seine Hausaufgaben gemacht haben.“

„Das ist sicherlich auch möglich.“, bestimmte Kyōraku zu. „Aber es scheint unwahrscheinlich. Ich war nur zufällig dort. Ich war Gastdozent in der Literaturklasse heute. Sie besprachen die Romantik, eines meines Lieblingsgenres! Wie auch immer, ich war gerade dabei, die Halle zu durchqueren, als der Prüfer nach jemandem suchte, der die Frage des Jungen beantworten konnte.“ Mit einem Lachen fügte er hinzu, „Natürlich dachte der Prüfer, Herr Renji hätte akustische Halluzinationen aufgrund der Erschöpfung und Mangelernährung. Er hatte gehofft, jemanden von der 4. Division anzutreffen, doch fand stattdessen mich!“

„Trotzdem, der Junge könnte auch einfach alle Kommandanten und ihre Zanpakutō auswendig gelernt haben.“

„Du scheinst sehr darauf bedacht, den Jungen, den du noch nicht getroffen hast, in ein falsches Licht zu rücken.“

„Nur in dem Maße, in dem sie bereit sind zu glauben, dass der Junge eine Art instinktiver Shinigami sei.“

„Touché.“, sagte der Kommandant und tippte sich kurz an den Hut.

„Aber wie auch immer, warum sollte er uns nicht betrügen wollen? Inuzuri ist überfüllt mit falschen Artisten, Fälschern und Ganganführern. Der Junge könnte ihr Werkzeug sein.“

„Und die Yakuza möchte, warum genau, in die Akademie gelangen? Und vergib mir, Herr Gengorō, aber ich kann hier keinen Nachteil sehen. Wenn er kein natürlicher Shinigami ist und seine Verbindung zu seinem nicht-existenten Zanpakutō spielt, wird er versagen. So einfach ist das. Wenn er aber, wie durch ein Wunder, dieses Spiel bis zu seinem Abschluss durchziehen kann, dann haben wir einen durchschnittlichen Shinigami, der gut genug für die 13 Hofgarden ist.“

„Und wenn er im Geheimen loyal gegenüber irgendeinem Bandenchef ist?“

„Ha, ha! Dann sind wir jetzt schon an ihm dran, oder nicht? Er würde nicht lange unter unserem forschenden Blick standhalten und er würde ausgewiesen werden. Oder, wenn er weit genug gekommen ist, vor dem Kriegsgericht enden.“

Ōnabara schielte lange und griesgrämig in Kyōraku lachendes Gesicht. „Sie übernehmen die Verantwortung für ihn?“

„Ja, natürlich. Finanziell und anderweitig.“

„Sie denken wirklich, er ist ein Natürlicher?“

„Das tue ich.“

„In Ordnung.“, seufzte der Direktor. „Ich stecke ihn in die Eliteklasse, aber nur vorläufig. Er ist auf Probe dort, bis er den traditionellen Test bestehen kann oder einer seiner Lehrer für ihn einsteht.“

„Exzellent.“, sagte der Kommandant. Während er aufstand, schnappte er sich den Krug mit Sake. Er hielt ihn über seine Schulter. „Du solltest wirklich nicht solch einen hervorragenden Jahrgang verstecken. Die Leute glauben sonst noch, dass du heimlich trinkst.“

„Uh, ähm, also…“

Mit einem Lachen winkte der Braunhaarige zum Abschied und verließ das Büro.



„Eine Art Stipendium, sagten sie.“, erklärte Renji mit benommener Stimme, als er und Rukia, mit den anderen neuen Rekruten, das Akademiegelände gezeigt bekamen.

„Du?“

„Ich weiß. Ernsthaft, ich dachte, ich sei durchgefallen und nun sprechen sie über eine spezielle Klasse oder Ähnlichem.“

„Shinigami für Dummies?“, lachte Rukia ein wenig grob, aber ihre großen, violetten Augen funkelten liebevoll.

„Vielleicht.“, Renjis Zustimmung war halb ernsthaft gemeint. „Ich meine, scheiße, ich könnte es echt brauchen. Du hättest dort sein sollen, Rukia. Ich hab den schwächsten, kleinen Kidō-Ball gemacht. Dann wurde alles wackelig und ich musste es fallen lassen, damit es nicht direkt vor meinem Gesicht hochging. Das war peinlich.“

Renji.

„Was?“

„Ich hab gar nichts gesagt, du riesiger Idiot.“

Ich warte auf dich, Renji.

Renji blickte über seine Schulter, obwohl er wusste, dass er ihn nicht sehen würde. Entschlossenheit packte ihn. Er ließ sich etwas zurückfallen, während Rukia mit der Gruppe weiterlief. Leise wisperte er: „In Ordnung. Sei einfach geduldig. Ich werde dich holen, Zabimaru. Auch wenn es mich verdammt noch mal umbringen sollte.“
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