Liebe mit Hindernissen

GeschichteDrama, Fantasy / P12
Isabella "Bella" Marie Swan Jacob Black Rosalie Hale Sam Uley
28.06.2015
20.01.2019
17
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Sicht Jacob
Ein wohliger und leckerer Duft stieg mir in die Nase. Ich musste Träumen. Ja das musste es sein, in diesem Haus riecht es selten nach leckerem Essen. Es sei denn Sue kommt vorbei und bringt etwas. Dad kochte nicht aus naheliegenden Gründen und ich selbst bekam nichts hin außer ein paar Nudeln. Also blieb nur das ich Träumte und zwar vom Essen, gleich schwebt die süße kleine Mel rein. Der Doc musste mir übles Zeug gegeben haben, das selbst bei Wölfen reinhaute. Ich nahm auch Stimmen war, dies veranlasste mich allerdings nicht zum Aufstehen. Wozu auch war ja nur ein Traum. Ich hatte auch kein großes Bedürfnis danach genau hin zu hören und heraus zu finden wessen Stimmen ich da erträumte. Wäre ja noch schöner. Mit meinem unverletztem Arm tastete ich nach Mel um sie wieder zu mir zu ziehen, nur um fest zu stellen das der Platz neben mir leer und kalt war. Nun schlug ich doch die Augen auf. Suchend überprüfte ich den Raum und wie ich sah war außer mir niemand hier. Wo war sie hin? Ist sie gegangen ohne etwas zu sagen? Sie hätte mich doch wecken können. Sie durfte mich wecken immer, wenn allerdings Paul es noch einmal versuchen würde, würde ich ihm mehr brechen als nur die Nase. Noch immer roch es hier herrlich nach Essen. Also war es doch kein Traum sondern vielleicht eine Halluzination. Also wedelte ich mit meiner Gesunden Hand vor meinem Gesicht rum. Sehen konnte ich super. Ich schnipste, hören konnte ich auch. Ich kniff mir kräftig in den Hals nur um festzustellen das ich wach war und nicht halluzinierte. Geschlagen richtete ich mich ein wenig auf. Ich hatte noch immer Schmerzen allerdings war es bei weitem nicht mehr so schlimm wie gestern. In einigen Tagen dürfte es ganz verheilt sein. Ich sah ans Bettende und entdeckte dort die Sachen die Mel gestern zum Schlafen anhatte. Einen Moment starrte ich die Sachen an, sie fehlte mir. Ich weiß sie hatte die ganze Nacht hier verbracht aber dennoch. Mir war durchaus bewusst, dass das bescheuert war konnte allerdings nichts dagegen machen. Ich lehnte mich vor und Griff nach den Klamotten ohne weiter darüber nach zu denken roch ich daran. Es roch stark nach mir aber ihr Geruch war dennoch äußerst präsent. Nach Lavendel, leicht vermischt mit ihrem natürlichen Geruch der ebenso weich und sinnlich war. Dieser Geruch machte das Verlangen noch größer sie zu sehen, ich musste sie sehen. Ich brauchte sie, zum überleben. Es ist schon verrückt früher hab ich immer darüber gelächelt, wenn Sam, Jared oder Quil von der Prägung sprachen. Wie sie der Geprägten hinterher liefen wie ein Hündchen. Die nähe suchten, jammerten wenn sie mal nicht in der Nähe war. Nun aber wusste ich was sie meinten. Ich fühle mich nur in ihrer Nähe vollständig, als würde sonst immer etwas fehlen das entscheidende Teil. Wie ein Puzzle, da nie fertig werden würde, weil etwas Entscheidendes fehlte. Das letzte Teil, das alles vervollständigte. Das es zu etwas Atemberaubendes machte. In ihrer Nähe hatte ich das Gefühl einfach alles zu können, alles zu schaffen. War sie bei mir, hatte ich einfach alles was ich brauchte. Als ich mich auf sie prägte wusste ich erst nicht was ich tun sollte, wusste schon da das sie anders war. Sie wirkte wie in einer Starre, sah immer leer und traurig aus oder panisch und ängstlich. Zu der Zeit kannte ich sie einfach noch nicht und ich war verzweifelt. Eine so junge Person die so ein schweres Trauma hatte und ich der sich auf sie prägte. Sie von einer Sekunde auf die andere Bedingungslos liebte. Ich verschwand erst einmal, musste klar werden was ich wie machen würde. Bella redete erst nicht mehr mit mir, was mir ab da gleich war. Einst da ich dachte Bella wäre mein Mädchen, irrte mich aber als ich ihre Cousine kennenlernte. Ich wollte nur Mel. Jedoch wusste ich nicht wie, sie wurde sobald wer sich näherte panisch. Ich wusste nun wieso. Konnte sie verstehen. Diese feigen Bastarde. Nicht in der Lage sich ein Mädchen zu suchen, greifen diese hirnlosen Idioten einfach eine auf offener Straße an und vergewaltigen sie. Kein Wunder das sie keine Nähe ertrug und unsichtbar sein wollte. Meine Wut rollte wie eine gewaltige Welle über mich hinweg. Meine Rechte Seite schmerzte, ich sah auf meine Hände und stellte fest das ich automatisch meine Hände zu Fäusten geballt hatte. Ich wollte Mel jetzt noch dringender bei mir haben. Einfach um sie in Sicherheit zu wissen, niemand würde ihr Schaden zufügen solange ich in der Nähe war. Ich runzelte sie Stirn. Wieder hörte ich Stimmen, nun allmählich wach und äußerst hungrig hörte ich genauer hin.  Es klang wie die Jungs, darauf hatte ich zwar keine Lust ich wollte nur mein Mädchen hier haben. Allerdings wurde meine Neugier entfacht, ich wollte wissen wo sie steckte. Ich hoffte doch das mir die Trottel nicht mein Mädchen verscheucht hatten, dann musste ich ihnen weh tun. Ich zog mich langsam auf die Beine. Autsch, ok ich tu ihnen erst weh, wenn ich wieder der Alte bin. Ich stützte mich kurz an der Wand ab um durch zu atmen. Was wie ich fand berechtigt war, dafür das gestern noch meine linke Körperhälfte zertrümmert war. Nun sind sie allerdings wieder ein Stück weit zusammen gewachsen allerdings noch nicht ganz. Nachdem ich mich gesammelt hatte, öffnete ich die Tür und mir schlug ein herrlicher Geruch entgegen. Mit müden Gliedern folgte ich meiner Nase bis zur Küche.
Was ich dort sah überraschte mich. Embry, Quil und mein Vater saßen am Tisch und schaufelten sich Pancakes rein. Dad trank dazu einen Kaffee und las anscheinend Zeitung, während Quil und Embry rum alberten. Mein Blick wanderte weiter durch den Raum und wenn möglich war ich noch überraschter. Mel stand am Herd und schien diese herrlich duftenden Pancakes zu machen. Ein wenig sprachlos sah ich alle anwesenden an. Alle schienen völlig entspannt zu sein, selbst Mel wirkte nicht so angespannt wie sie es sonst war, wenn so viele im Raum waren.
„Jake! Embry sie mal, Dornröschen ist aus ihrem Schlaf erwacht.“, blökte Quil als er mich sah.

„Jake, willkommen zurück bei den Lebenden.“, sagte Embry mit vollem Mund. Ich war noch immer verwirrt von der Situation und stand aus dem Grund noch unbewegt an derselben Stelle.

„Was ist denn hier los?“, fragte ich daher geistreich. Ich sah noch einmal durch den Raum, Mel hatte sich in der Zeit zu mir umgedreht. Sanft lächelte sie mich an ehe sie sich wieder zum Herd drehte.

„Also die gute Mel hier.“, sagte Quil und deutete auf sie. „Ist eine Traumhafte Köchin.“, schwärmte er bevor er sich einen ganzen Pancake in den Mund schob. Ich rollte mit den Augen, nichts das ich nicht schon wusste. Mir gefiel allerdings nicht wie er das sagte. Sollte er wen anders bewundern.

„Quil.“, murrte ich.

„Nein Jake, er hat Recht. Ihre Pancakes sind besser als die von Emily und das will was heißen.“, meinte Embry.

„Also Jake, wenn du sie nicht heiratest tut es einer von uns.“, lachte Quil und kaute genüsslich, ein Knurren konnte ich allerdings nicht unterdrücken. Ich konnte mir absolut niemand anderen an ihrer Seite vorstellen und ich wollte es auch nicht. Wütend sah ich Quil an. Dieser schluckte nur. Ich wollte auf ihn zugehen, wurde aber von einer kleinen Hand festgehalten. Energisch zog mich diese zarte kleine Hand zurück. Ich sah zur Besitzerin der Hand die mich aus großen moosgrünen Augen ansah. Melina schüttelte nur sanft den Kopf, dennoch verstand ich sie als hätte sie gesprochen. Ich hoffte inständig, dass das gestern nicht nur einmalig war und sie mich wieder anschwieg. Sie drückte mich sanft aber bestimmt in Richtung Stuhl, also setzte ich mich ohne zu widersprechen, tat worum sie bat.
„Beruhige dich Jake.“, meinte Embry mit Seitenblick zu Quil der sehr vertieft auf seinen Teller sah.

„Wir haben sie draußen gefunden, sie hatte sich verlaufen. Sie wollte einkaufen gehen. Nachdem sie uns mitgeteilt hatte was sie vorhatte, boten wir unsere Hilfe an.“, klärte Embry auf. Das ergab mehr Sinn als…. Moment mal.

„Wie hat sie euch das mitgeteilt?“, fragte ich verwirrt. Ich dachte nicht das sie in einer Nacht ihre Angst verlor und auf einmal mitteilsam würde. Noch dazu kannte sie Quil und Embry so gut wie nicht.

„Naja zuerst hatte sie es mit einer Art Scharade versucht aber Quil war zu doof. Am Ende hatte sie es aufgeschrieben. Sie hatte zum Glück ihr Telefon dabei.“, langsam nickte ich und verstand. Mel stellte mir einen traumhaft duftenden Teller Pancake vor die Nase mit Erdbeer- und Bananenstücken oben drauf. Ich betrachtete den Teller und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Ich war schon immer ein Fan von Mel ihrer Kochkunst. Ich sah ihr oft Stundenlang zu, sie ließ mich auch immer probieren und fragte ob was fehlte. Sie schrieb immer auf ihrem Block der in der Küche lag. Meistens fehlte nie was ich fand es super aber sie zuckte immer nur mit der Schulter was in meinem Kopf soviel bedeutete das sie nicht zufrieden war. Soll einer verstehen.

„Hier nimm was von der Vanillesoße oben drauf. Ein Träumle.“, riet mir Quil und schon eine kleine Kanne rüber. Von der ich nicht mal wusste das wir sowas im Haus haben. Ich bekam noch von Mel ein Glas Orangensaft vor die Nase gestellt. Ich liebe sie mit jeder Sekunde mehr hatte ich das mal erwähnt. Nein? Sollte ich ihr dringend sagen, später, wenn die unliebsamen Zuhörer weg waren. Mein Magen knurrte zur Bestätigung, ich war bereits in den Genuss ihrer Kochkunst gekommen und wusste bereits im Vorfeld das es mir schmecken würde.  Aber es war besser als erwartet. Die Soße mit den Erdbeeren war ein Traum von einer Kombination. Wie immer sie auf diese Idee gekommen ist, sie ist der Wahnsinn. Ich ertränkte die Pancake in Vanille Soße und wenn überhaupt möglich wurde es noch besser. Keine Ahnung wie sie das machte aber das war Göttlich. Quil leerte grad seinen Saft, daraufhin stellte er das Glas ab, da stand Mel schon neben ihm und füllte es wieder auf. Ich beobachtete wie sie kurz schmunzelte und dann zur Spüle ging ehe sie sich dem Abwasch widmete. Oft hatte ich nun schon Zeit sie zu beobachten, beim Kochen oder danach beim Aufräumen. Sie wollte nie meine Hilfe am Anfang kam ich mir schlecht vor weil ich nur da rum saß aber immer wenn ich etwas tun wollte scheuchte sie mich weg. Auch ohne Worte konnte sie das ziemlich gut. Deswegen hatte ich Zeit, ich tat eigentlich zur Zeit nichts lieber. Sie räumte immer alles akribisch auf, stellte oft sogar alles geordnet hin oft nach Farben oder Muster. Wischte alles ab. Stellte beim Tischdecken alles parallel zur Tischkannte Besteck, Teller, Gläser auch Töpfe. Einfach alles war geordnet und peinlich genau wo sie es plante. Mich störte das nicht sollte sie doch wenn sie das beruhigt. Jeder hat Angewohnheiten. So bemerkte ich das sie wenn sie ein Buch las und es anscheinend spannend wird an ihren Haaren spielte. Die ließ diese immer um ihre Finger gleiten. Beim Zeichnen biss sie sich in die Lippe, sie kaute unbemerkt darauf herum wenn sie sich konzentrieren muss. Bei Nervosität, macht sie fast alles auf einen Haufen, dann fängt sie zusätzlich noch an, an ihren Nägeln zu reißen. Es sind kleine Dinge aber sie fallen mir auf weil es einfach sie ist, weil ich absolut alles wissen möchte was sie betrifft. Diese Dinge machen sie auch einfach liebenswert. Ich sah wieder zu Mel die anscheinend wieder damit beschäftig war Ordnung zu schaffen. Sie begann grad eifrig damit den Tresen abzuwischen.

„Jake was sagst du?“, fragte Embry, aus meiner Trance gerissen sah ich meine zwei besten Freunde irritiert an.

„Zu was?“, fragte ich nach. Quil rollte mit den Augen und deutete auf Mel, die uns zu ignorieren schien.

„Du müsstest nur deinen….“, fing er an, wurde aber von Embry durch einen Schlag auf den Hinterkopf unterbrochen. Quil sah Embry wütend an, der nur kurz den Kopf schüttelt. Ich zog die brauen zusammen, was war denn bei denen?
„Baseball Jake?“, erklärte Embry.

„Wann?“, wollte ich mehr Information.

„Letzten Sonntag.“

„Nein Sorry. Hatte Patrouille.“, gab ich schulterzuckend von mir.

„Klar Jake, zu beschäftigt um nach zusehen wie die Lieblingsmannschafft gespielt hat.“, sagte Quil sarkastisch.

„Ist so.“, zuckte ich mit der Schulter und steckte mir  noch einen Pancake in den Mund.

„Klar ich weiß genau womit du dich beschäftigt hast.“, murmelte Quil und warf einen Seitenblick zu Mel. Ich verschluckte mich fast und sah ihn an.

„Halt deine Klappe, sagt auch keiner etwas wenn du bei Claire bist.“, knurrte ich ihn an.

„Man entspann dich so war das gar nicht gemeint.“, lenkte er sofort ein. Ich war bei Mel nach meiner Patrouille, ich hab gesehen wie sie am Fenster saß und gezeichnet hat. Sie saß dort einfach nur und wirkte völlig unbeschwert, gelassen. Es war ein schöner Anblick und ich bereue keinen Moment das ich geblieben war und das dumme Spiel verpasst hatte. Es klopfte an der Tür. Wir sahen alle auf und sahen uns danach an. Von uns konnte es niemand sein, denn keiner aus dem Rudel würde klopfen. Wir sahen uns noch alle einen Moment verwirrt an, alle außer Mel die nichts zu bemerkten schien.
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