Liebe mit Hindernissen

GeschichteDrama, Fantasy / P12
Isabella "Bella" Marie Swan Jacob Black Rosalie Hale Sam Uley
28.06.2015
20.01.2019
17
25868
3
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Halli Hallo,
willkommen zu meiner neuesten Fanfiktion.
Ich versuche mich an einem neuen Projekt.
Ich hab mir vorgenommen zu meinen Lieblings Charakteren eine FF zu schreiben. Diesmal Jake.
Ich würde mich über Kommentare jeder Art freuen, wer Lust hat kann auch gerne Beta Leser/in machen und mir eine PM schicken.
Eure Sam.

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Ich saß im Flugzeug nach Seattle, ich war auf dem Weg zu meinem Onkel Charlie. Von nun an würde ich dort wohnen, mir war so unwohl bei diesem Gedanke. Es war allerdings eine bessere Alternative als das Heim. Nach dem Tod meiner Eltern steckte man mich vorübergehend genau da hin, bis ein Verwandter gefunden wurde, der mich aufnahm. Genau das tat Charlie. Das Flugzeug landete und die Menschen sprangen auf um raus zu stürmen, um dem Gedränge zu entgehen blieb ich sitzen und wartete. Als letzte verließ ich das Flugzeug und schlenderte im Regen ins Flughafengebäude. Etwas abseits wartete ich darauf, das mein Koffer kam, glücklicherweise musste ich nicht zu lange warten. Immer wenn mir die Menschen zu nahe kamen polterte mein Herz nervös los und mein Atem wurde flacher. Ich ging zügig mit gesenkten Blick durch die Halle, um nur keine Aufmerksamkeit zu erregen. Das Letzte was ich wollte war angesprochen werden oder berührt. Aus dem Gedränge heraus beruhigten sich Herz und Atmung sofort, sobald Abstand zu anderen war, ging es mir besser. Draußen entdeckte ich Charlie, er lehnte gegen seinen Streifenwagen und wartete auf mich. Ich ging mit meinen Koffer langsam auf ihm zu. Nun ging ich in ein neues Leben.

"Hallo Melina, schön dich zu sehen. Wie war der Flug?", fragte er leicht lächelnd. Ich sah ihn nicht an, ließ den Blick gesenkt und sagte nichts. Ich spürte wie er mich ansah.

"Mel?" fragte er nach. Ich schüttelte kurz den Kopf, ich hoffe er verstand. Charlie brummte vor sich hin, ich wiederum wuchtete meinen Koffer zum Kofferraum.

"Komm steig ein, lass mich das machen.", sagte er. Ich hielt meinen Koffer weiterhin fest.

"Mel." sagte Charlie sanft und berührte mich an der Schulter. Ich zuckte stark zusammen und wich seiner Bewegung aus. Er murmelte eine Entschuldigung.
Mein Glück war, das man mit Charlie gut schweigen konnte. So blieb es während der ganzen Autofahrt still, außer dem Radio.
In Forks angekommen sah ich mir die Gegend genauer an. Es war schön, überall Bäume, Wiesen und Wald. Ich könnte Stundenlang laufen gehen oder den Wald erkunden. Charlie hielt vor seinem Haus, ich war hier mal als Kind. Er wuchtete meinen Koffer aus dem Auto und deutete mir das ich ins Haus gehen sollte. Langsam ging ich hinein, ganz langsam.

Im Haus sah ich mich um, es war ein wenig spartanisch. Es hingen nur wenige Bilder an den Wänden, davon waren fast alle von Bella, eins von Bella, Renè und Charlie selbst. Eins von meinen Eltern und mir. Augenblicklich stiegen mir Tränen in die Augen, ich nahm das Bild von der Wand und strich mit den Fingern über meine Eltern. Ich dachte an alte Zeiten, Urlaube, Weihnachten und vieles mehr.
Charlie kam ins Haus, ich legte das Bild in eine Schublade. Ich ertrug es nicht jeden Tag daran vorbei zu gehen, jeden Tag aufs neue alles zu durchleben.
" Mel?", fragte er, ich nickte nur.

"Ich zeige dir jetzt erstmal dein Zimmer, ich habe alle deine anderen Sachen reingestellt. Das du dir das selbst anordnen kannst wie du es möchtest." sagte er. Ich nickte, es freute mich das er mich das selbst machen ließ.
Er ging voran die Treppe hoch und blieb an der zweiten Tür auf der linken Seite stehen.
"Bells Zimmer ist direkt neben deinem, wenn du was hast." erklärte Charlie. Er öffnete die Tür und ich guckte in dem Raum in dem ein Bett und ein großer Schrank standen, ringsherum standen Kisten und Kartons, mit meinen Sachen. Ich entdeckte auch noch eine Kommode, eine Fensterbank hatte ich auch, die ich voller Decken und Kissen legen würde um gemütlich lesen zu können.
Charlie ging und ließ mich allein, langsam setzte ich mich aufs Bett und sah mich weiter um. Ich fühlte mich furchtbar, allein, verachtet und schuldig. Je länger ich mich umsah und die Kartons betrachtete desto mehr wurde mir alles bewusst. Tränen stiegen mir in die Augen, ich ließ mich ins Kissen fallen und weinte. Ich weinte solange bis ich keine Tränen mehr hatte und einschlief.





So erstes Kap geschafft, ich wage mich hier an ein heikles Thema heran. Und würde mich freuen, wenn ich jemanden fände der Beta Lesen würde. Ich würde mich aber auch sehr über Ideen und Tipps freuen und natürlich auch über Lob und Kritik.
Eure Sam
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