A Beautiful Lie

von Jess87
GeschichteDrama, Romanze / P18
Jared Leto Shannon Leto Tomislav "Tomo" Milicevic
27.06.2015
07.12.2016
35
52577
6
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Titel: A Beautiful Lie
Personen: Shannon Christopher Leto, Jared Joseph Leto, Tomilsav Milicevic, Maia Engel (OC), Victoria Bosanko, Emma Ludenbrock, Constance Leto, Cameron Diaz und weitere OC. Die Jungs von 30StM und ihre Leutchen gehören sich selbst, die OC's gehören mir
Rating: FSK18
Genre: Drama/Romanze
Inhalt: .. Maia, eine junge deutsche Psychologin, zieht nach ihrem Studium in ihre Traumstadt Los Angeles um dort Karriere zu machen. Fernab von der Heimat und ihrer Familie kennt sie niemanden in LA außer ihren Cousin Chris. Als die junge Frau beim Einkaufen eine Flasche Wasser fallen lässt und diese genau vor den Füßen eines attraktiven Mannes explodiert, ahnt sie noch nicht dass es sich bei dem Mann um niemand geringeren als Shannon Christopher Leto handelt. Maia die keine Ahnung hat wer 30 Seconds to Mars überhaupt sind, wird durch Shannon in eine Welt eingeführt die nicht nur schöne Seiten hat. Doch als ob der ganze Trubel nicht schon genug wäre, beginnt die Deutsche Gefühle für den Drummer zu entwickeln von welchen sie nicht weis ob diese nicht nur das Ende ihrer beruflichen Karriere bedeuten könnten. Aber auch für Shannon ist es nicht einfach, besonders nicht weil wie aus heiterem Himmel sein Bruder Jared wieder auf dessen alte Liebe Cameron trifft und das ganze Drama scheinbar von neuem beginnt.






Kapitel 1

Das war also Los Angeles. Sonnig, warm und trocken. Als Maia aus dem Flieger stieg hatte sie das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen und griff hastig nach ihrer Wasserflasche die sie der Airline für einen ganzen Batzen Geld abgekauft hatte. Gierig nahm sie einige Schlucke und leckte sich über die Lippen, nachdem das Wasser ihren Mund und ihre Kehle befeuchtet hatte. Mit einem erstickten Seufzer reihte sie sich in die Schlange der Reisenden ein die durch den schmalen Korridor ins Innere des Flughafens stampfen und sich bei der Sicherheitskontrolle nach ihrem Aufenthaltsgrund ausfragen liesen. Als Maia an der Reihe war, beäugte sie der dunkelhäutige Sicherheitsbeamte skeptisch und verglich das Bild auf ihrem Reisepass mit ihrer jetzigen Erscheinung. „Your hair is shorter now.“, stellte er schließlich mit einem Lächeln fest und Maia nickte freundlich. „Looking good.“ Das brachte sie schließlich doch zum Lächeln. „Thanks.“, erwiderte sie schüchtern und bemerkte wie sie sofort rote Wangen bekam. Eine der nervösen Angewohnheiten die sie hatte, wenn man ihr ein Kompliment machte.

Maia Engel war nicht unbedingt der Typ Mensch, den man als extrovertiert bezeichnen würde. Sie war von Natur aus eher ruhig und in sich gekehrt. Jedenfalls dann wenn man sie privat kennen lernte, denn in ihrem Beruf waren diese Eigenschaften nicht gerade von Vorteil. Mit ihren dreiundzwanzig Jahren war sie bei ihrer Diplomfeier die jüngste Absolventin gewesen, was ihre Eltern mit großem Stolz erfüllten. Sie hatte ihre Psychologiestudium in vier Jahren ohne Unterbrechung durchgezogen und sich in dieser Zeit kaum ein Privatleben gegönnt. Lernen war zu einer täglichen Routine geworden und die Semesterferien hatte sie dazu genutzt, in der Praxis einer befreundeten Psychologin Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben zu sammeln. Vor knapp drei Monaten hatte sie sich bei einem Kinderschutzbund in den Staaten beworben um dort ihre ersten Gehversuche als Kinderpsychologin zu machen und gleichzeitig ihren Lebenstraum in die USA zu gehen, zu verwirklichen. Wider erwarten hatte die Leiterin der Einrichtung sie wenige Tage später zu Hause in Deutschland angerufen und mit ihr über Skype eine Art virtuelles Bewerbungsgespräch geführt. Maia hatte in ihrer Arbeit in der Praxis erzählt und von den vielen ehrenamtlichen Arbeiten die sie geleistet hat, was Mrs. Brown, so begeistert hatte, dass sie nur wenig später eine Zusage bekam. Die Sache mit dem Job war also die einfachste Sache gewesen. Eine Wohnung in LA zu finden, die weder utopisch teuer, noch winzig klein war, hatte sich hingegen zu einer wahren Herausforderung gemausert. Glücklicherweise hatte Maia durch entfernte Verwandte noch einige Kontakte nach Los Angeles, die ihr schließlich eine kleine aber feine Wohnung im South Central besorgt und einen akzeptablen Preis herausgeschlagen hatten.

„Okay Miss Engel. Here is your passport.“, meinte der Sicherheitsbeamte nach einer Weile und legte ihren Reisepass und Personalausweis auf den kleinen Tresen. „Enjoy your stay.“ Maia lächelte und streckte ihr Sachen zurück in große, ausgeleierte Leinentasche die über ihre Schulter hing. „I will. Thanks.“ Mit schnellen Schritten durchquerte die junge Frau die Halle, schnappte sich ihre drei übergroßen Koffer vom Gepäckband und lud diese auf einen Gepäckwagen. „Okay dann wollen wir mal.“, murmelte sie nervös und verlies mit einem Kribbeln in der Magengegend den Flughafen. Draußen vor dem Gebäude wartete man bereits auf sie. Mit einem Lächeln auf den Lippen lies sie ihr Gepäck stehen und stürmte auf Chris zu der breit grinsend die Arme ausbreitete. „Hey Sweets.“, lachte er als Maia ihm in die Arme fiel. „Schön dich zu sehen.“ Chris drückte sie fest und Maia klopfte ihm leicht auf den Arm. „Verdammt du siehst ja aus wie eine Art Bodybuilder.“, kicherte sie und zwickte ihrem Großcousin in den Arm. „Na ja wir sind hier in LA und da ist gutes Aussehen Pflicht.“, erwiderte Chris amüsiert und schlang einen Arm um Maias schmale Tallie. Vor ungefähr zehn Jahren war Christopher mit seinen Eltern in die USA ausgewandert und während Hermann und Susanne mittlerweile in der Nähe von Seattle lebten, hatte er sich für das sonnige Los Angeles entschieden und arbeitete dort als Fitnesstrainer und Personal Coach. „Nicht schlecht.“, grinste Maia. „Mit deinen Mukkis kannst du dich also gleich mal nützlich machen und meine Koffer schleppen. Chris schüttelte noch immer breit grinsend den Kopf und küsste sie freundschaftlich auf die Wange. „Aber nur weil ich heute meinen guten Tag habe.“

*** Somewhere in Downtown LA ***

„Oh what the hell.“ Shannon Leto, seines Zeichens Drummer der Band 30 Seconds to Mars und freier Fotograf fluchte laut und schlug sich die Hand vor das Gesicht. „I can’t leave you alone for at least five fucking minutes.“ Kopfschüttelnd beäugte er seinen ein Jahr jüngeren Bruder Jared, der ihm mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und einem knallpink gefärbten Iro auf dem Kopf entgegen lief. „You don’t like it?“, fragte Jared, dessen Grinsen bei dem entsetzten Gesichtsausdruck seines Bruders nur noch breiter wurde. „You look like a freaking bird fell on your Head and died up there.” Langsam schüttelte Shannon den Kopf. Diesen Verrückten konnte man wirklich keine fünf Minuten alleine lassen. Ständig kam er auf neue, völlig hirnrissige Ideen, von daher sollte ihn diese neue Frisur eigentlich gar nicht so schocken. Doch es sah schon ziemlich schräg aus – für einen achtunddreißig jährigen Mann. „Oh come on, Shane. It’s not that bad.“, seufzte Jared und zupfte an einer Haarsträhne herum. „Well yeah, it isn’t. It’s even more bad.“ Shannon rollte mit den Augen und klopfte seinem jüngeren Bruder auf die Schulter der ein lautes Lachen von sich gab. „I kinda like it.“, erwiderte Jared schließlich und zuckte mit den Achseln. „Have you already talked to Tomo for that dinner thing tonight?“, wollte der Sänger – Schrägstrich – Schauspieler – Schrägstrich – Regisseur – Schrägstrich – verrücktes Genie, wissen. Shannon nickte und zog sein IPhone aus der Hosentasche. „Yeah, he said we should bring some Whitewine and Onions. Vicki forgot to buy them in the market.”, erklärte er und tippet auf seinem Smartphone herum. „Okay well can you buy that stuff? I have to go to take to Emma ‘bout that Interview tomorrow.” Erneut nickte Shannon was ihm einen brüderlichen Schlag gegen die Schulter einbrachte. „Thanks man. Meet ya at Tomo’s later.“ Mit diesen Worten wandte sich der jüngere der Leto Brüder ab, schwang sich auf sein weißes Retro – Fahrrad und brauste davon.

*** Two hours later ***

Nachdem Chris sie zu ihrem Apartment gefahren und ihr eine Karte von LA auf den Schreibtisch gelegt hatte, war Maia schnell unter die Dusche gehüpft, hatte sich ein zitronengelbes Kleid und ihre Flip Flops angezogen und sich auf den Weg zum Supermarkt in die Ecke gemacht. Glücklicherweise hatte sie erst morgen früh den Termin in dem Kinderheim ‚Warmth and Security‘ welches ihr neuer Arbeitsplatz werden sollte. Summend schob sie ihre Sonnenbrille nach oben in ihre kurzen, braunen Haare während sie durch die Glasschiebetür des Supermarktes schlüpfte und sich erst einmal einen Überblick verschaffen musste. „Okay was brauch ich denn alles.“, murmelte sie vor sich hin und schnappte sich einen Einkaufswagen. „Hm auf jeden Fall Wasser und Brot, die typische Knastmahlzeit.“ Geschickt lenkte sie das Ding durch die Gänge und warf nach und nach die Lebensmittel hinein, die nicht aussahen als würde man innerhalb von einer Woche kugelrund sein oder an einem Zuckerschock sterben.

Beim Wasser allerdings hatte sie so ihre Probleme. Irgendwie stapelte man die Sixpacks hier etwas umständlich auf dem obersten Regal, so dass Maia mit ihren 1,65 Meter große Probleme hatte da überhaupt ran zu kommen. Keuchend streckte sie sich und fingerte nach einem der Henke. „Komm schon du blödes Ding.“, zischte sie und hielt sich mit der anderen Hand am Regal fest. „Komm jetzt her.“ Mit einem Ruck sprang sie nach oben, zog an dem Henkel und zuckte mit einem Aufschrei zurück als ihr das Sixpack entgegenkam. Es gab einen lauten Knall und alle sechs PET Flaschen donnerten auf den Boden und wurden dank der Schwerkraft und einer gewaltigen Portion Ungeschicklichkeit seitens Maia gesprengt. „Ach du Scheiße!“, bekam die gerade noch heraus bevor eine riesen Wasserfontäne auf sie und den Mann niedersprudelte, der einige Meter weiter stand und eine Flasche Weißwein in der Hand hielt.

„Fuck!“, entwich es dem Kerl der rückwärts stolperte und Maia in mitten der Wasserschlacht anstarrte. Wie ein begossener Pudel stand sie zwischen ihrem Einkaufswagen und dem Chaos das sie an ihrem ersten Tag in LA bereits angerichtet hatte und verzog die Lippen. Doch anstatt wegzulaufen, starrte sie zurück, lief rot an und konnte ein Lachen einfach nicht länger unterdrücken. „Oh Scheiße!“, lachte sie und schlug sich die Hand vors Gesicht. „Ich… das tut mir echt Leid…“, japste sie und bemerkte dann dass sie sich gerade auf Deutsch entschuldigt hatte. „Ähm ich meinte…also I’m sorry.“ Der Kerl dessen Klamotten ebenfalls eine gewaltige Ladung Wasser abbekommen hatte, verzog nun auch die Lippen zu einem Lächeln und kratzte sich am Kopf. „It’s my first Day here in LA and I’m already destroying something.”, grinste Maia peinlich berührt und sammelte die halbvollen Wasserflaschen vom Boden auf. „I should have stayed at home and get my food delivered.“ Als sie die Flaschen endlich zusammen gerafft und eine Lautsprecherdurchsage mit dem Aufruf eine Putzkraft in Gang Sechs zu schicken, verstummt war, erhob sie sich und sah dem Kerl der nun direct vor ihr stand ins Gesicht. Er lächelte und nahm seine dunkle Sonnenbrille ab. Maia runzelte die Stirn. Irgendwie kam ihr der Typ bekannt vor. Und dann traf sie sie Realität wie ein Schlag als er ihr die letzte Wasserflasche reichte und meinte. „It’s not that bad. I’m Shannon and I needed a shower anyway.“
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