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֎ Family Time ֎

von NIzz
GeschichteHumor, Familie / P16 / Gen
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi
23.06.2015
24.02.2016
34
261.024
54
Alle Kapitel
162 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
06.07.2015 7.865
 
Hier mal ein etwas anderes Kapitel! Viel Spaß damit und brav AN lesen :D

Reader x Himuro Tatsuya


Das Vogelzwitschern weckt dich wie jeden Morgen und du blinzelst, als die Sonne dich trifft. Du hältst deine blasse Hand vor dein Gesicht, um dich von dem gleißenden Licht abzuschirmen. Langsam erhebst du dich und beginnst einen Spaziergang in deiner vertrauten Umgebung. Deine nackten Füße treffen auf das Gras und du schließt kurz die Augen, als eine sanfte Brise um dich herum weht. Dem Stand der Sonne nach zu urteilen, müsste deine Familie gleich kommen, um dich wie immer abzuholen. Du siehst noch einmal auf den Stein, an dem ihr euch immer trefft, prägst ihn dir noch einmal ein und beginnst dann einen Kiesweg entlang zu gehen, um deine Glieder mal wieder etwas zu lockern. Alles ist so still und friedlich. Vorsichtig streichst du über die Rinde einer alten Trauerweide und blickst in ihre hoch oben liegende Krone. Vor drei Jahren war sie noch um einige Meter kürzer. Du siehst dich um, nimmst dann die Hand, die vor der Rinde schwebt, zurück und beißt dir kurz auf die Unterlippe. Die Sonne erhellt die gut gepflegte Umgebung und lässt den Teich, an der Wegzweigung neben dir wunderschön glitzern. Du hockst dich davor und betrachtest mit einem flüchtigen Lächeln auf den Lippen, wie ein kleiner Frosch schnell in das Wasser springt und sich kleine Wellen bilden, dort wo er eingesprungen ist. Auch wenn du diesen Morgenspaziergang jeden Tag vollführst, so entdeckst du doch immer wieder Neues. Es wird nie langweilig. Vorsichtig linst du in das Wasser und siehst auf den klaren Grund des Teiches. An seinem Boden schwimmen farbenfrohe Goldfische, deren Schuppen das einfallende Licht in schillernden Farbtönen reflektieren. Der Frosch von eben hat sich auf einem kleinen Stein inmitten des Tümpels niedergelassen und quakt leise vor sich hin. Du erhebst dich und blickst in den kaum bewölkten Himmel über dir. Du musst wirklich auf den Stand der Sonne achten, denn dein Zeitgefühl ist seit 3 Jahren nicht mehr das, was es mal war. Seufzend reibst du dir die kalten und blassen Oberarme und blickst dich um. Die ersten Menschen sollten auch bald eintreffen. Du setzt dich wieder in Bewegung und bleibst vor einem Stein stehen, um den herum wunderschöne Rosen gepflanzt wurden. Sanft streichst du über die Blütenblätter, die sich aber nicht ganz von dir berühren lassen und im Sonnenlicht noch vom frischen Tau wie Diamanten glitzern zu scheinen. Von fern klingt ein leises Schluchzen zu dir, doch das überhörst du gekonnt. Es ist inzwischen so vertraut geworden, Menschen an diesem Ort weinen zu hören. Du gehst deinen Weg weiter und biegst in ein kleines Waldstückchen ein, wo nur ein paar Menschen sein würden. Doch noch siehst du niemanden und wendest enttäuscht deinen Blick zur Seite. Die Zeit, in der du auf deine Familie wartest ist meist etwas trostlos, wenn du keinen Menschen begegnest, deren Güte und Frieden dir ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Du gehst die alte Mauer entlang, die dein Grundstück einkreist und blickst das Efeubewachsene Grenzbauwerk ehrfürchtig wie immer an. Du stellst dich an das schwere Eisentor, welches des Nachts immer so gruselig quietscht und siehst zu dem alten Mann, der dich ab und an besuchen kommt und jetzt das schwere Tor aufschließt. Schnell trittst du zur Seite als das gigantische Teil quietschend aufschwingt und siehst sehnsüchtig auf den Weg, der hier rausführt. Bevor du einen Schritt zu weit gehst, ertönt die dunkle Stimme des Mannes von eben, der seine Harke schultert und dich direkt ansieht.
“ Warte auf deine Familie, Noriko.” dann tippt er sich kurz an die Schiebermütze und lässt dich allein zurück. Jedes Mal, wenn er dich so selbstverständich anspricht, musst du kurz blinzeln und du kannst nur leicht nicken. Nicht jeder spricht so mit dir. Du siehst ihm nach, wie er pfeifend über den Kiesweg schlendert und ab und zu deinen Mitmenschen zu nickt, die auch auf ihre Besucher warten. Wieder siehst du auf den Waldweg, der zu der Mauer führt und wartest sehnsüchtig ab, bis sie endlich kommen. Hoffentlich hat Tatsuya deinen Kindern neue Klamotten gekauft. Die können doch nicht immer in den gleichen Sachen herum laufen. Du willst dich gerade abwenden und zu dem Treffpunkt Stein laufen, als sich jemand knapp neben dir befindet und jauchzend zu dem Stein vor dir hechtet. Hinter dem Kind schlendert ein jüngerer Mann vielleicht Anfang zwanzig, der aufgrund seiner Sorgenfalten auf der Stirn doch etwas älter scheint.
“ Nicht so laut, Schwesterherz. Manche schlafen hier noch.” du lächelst nachsichtig und nickst dem Ehepaar zu, das lächelnd das süße Mädchen vor ihnen anblickt. Du fährst dir durch die Haare und setzt dich wieder in Bewegung. Denn von weitem hörst du schon deine Tochter, die ihren älteren Bruder hinter sich herzieht. Schnell biegst du einige Wegabzweigungen ab und gehst noch einmal an dem Teich vorbei, aus dem ein älterer Mann etwas Wasser in eine Gieskanne schöpft. Elegant hievst du dich auf den marmornen Stein und schnippst einen Käfer davon weg, als endlich deine kleine Tochter um die Ecke biegt. In ihren winzigen Händchen hält sie deine Lieblingsblumen und stellt sie vor deine Füße.
“ Hier Mami, die hab ich dir mitgebracht.” du lächelst und streichst hauchzart über ihre Wange, an der sich augenblicklich eine Gänsehaut bildet.
“ Danke, mein Engel” hauchst du mit glockenhelle Stimme und entlockst deiner Jüngsten ein breites Grinsen. Sie hockt sich hin und beginnt etwas Unkraut auszurupfen.
“ Na schon wieder tatenkräftig am Arbeiten, Sakura?” sobald du seine Stimme hörst, wird dir warm ums Herz und ein leiser Seufzer entweicht dir. Da steht er, die Hände in die Jackentaschen gesteckt, da dieser Morgen doch ziemlich frisch ist und sein schönes Auge auf seine Tochter gerichtet. Nur leider hat es sein Strahlen etwas verloren. Seit drei Jahren schon.
“ Tatsuya.” raunst du und beißt dir auf die Lippe. Natürlich hört er dich nicht. Aber dafür sind deine Kinder ja da.
“ Mami sagt hallo, Papi!” er seufzt und sieht auf den Stein auf dem du sitzt. Du schwingst dich von ihm runter, damit dein Mann mit dem Jackenärmel über den glatten und weißen Marmor fahren kann. Dann blickt er auf die Inschrift und fährt sich durch die Haare.
“ Yosaku, hol mal etwas Wasser. Mamas Stein ist wieder leicht verdreckt.” nickend erhebt sich dein inzwischen 13 Jähriger Sohn und geht schnell weg. Vor dir bleiben Tatsuya und Sakura. Die kleine schnappt sich seine große Hand und lächelt ihren Vater an.
“ Du musst nicht traurig sein, Papi. Mama ist doch genau hier.” er lächelt milde und küsst ihre Stirn, was dich wiederum glücklich lächeln lässt.
“ Das weiß ich doch. So und jetzt lass uns die Blumen gießen und Mamas Grabstein putzen, bevor wir sie mitnehmen.”




֎ ֎ ֎






“ Und dann ist er einfach mit dem Kopf da stecken geblieben.” schallend lachst du und läufst neben deiner Tochter her, die über das Missgeschick ihres Klassenkameraden so schön erzählt hat. Vor euch laufen Yosaku und Tatsuya, die beide schweigen. Yosaku kann dich nicht sehen und hören wie deine Kleine, doch deine Präsenz  nimmt er dennoch wahr.
“ Mami, wir haben ein Kätzchen gefunden.” du siehst auf sie hinab und hebst die Augenbrauen.
“ Aha?”
“ Ja! Sie ist total süß! Sie ist hellbraun und hat so kleine dunkle Tupfer. Ich will sie Cookie nennen!” du lächelst sanft und streichst ihr etwas übers Haar, was natürlich nicht ganz geht, da ein Geist nur durch Menschen durch greifen kann. Doch du hast dich bereits daran gewöhnt. Es ist sowieso ein Wunder, dass deine Tochter dich sehen und mit dir reden kann. Dadurch bist du wirkich da.
“ Darf ich sie behalten, Mami?” du lachst und nickst zu deinem Mann.
“ Das muss dein Vater entscheiden.” sie sieht dich an und grinst verschlagen.
“ Mami sagt ich darf sie behalten.” entrüstet blinzelst du, musst dann aber leise kichern. Warum sollte dein Kind sich nicht einen Vorteil aus der Geister Situation nehmen können? Tatsuya meldet sich dann auch zu Wort und blickt zu euch beiden hinter.
“ Na wenn Mama das sagt, dann geht das in Orndung.” du grinst und eilst zu deinem Mann nach vorn, um dich etwas bei ihm einzuhaken. Dein Blick gleitet über ihn und du verziehst leicht das Gesicht. Er hat abgenommen. Aber dennoch scheint es ihm besser zu gehen. Die drei Jahre haben ihn schon eindeutig verändert. Das schlimmste ist immer noch dein Todestag gewesen und die Tatsache zu verstehen, dass er dich nicht sehen und hören kann...


~ Flashback~



Ächzend hievst du dich aus deinem demolierten Wagen und siehst in die Nacht. Es kann doch nicht sein, dass du nach so einem Total Crash keinen einzigen Kratzer abbekommen hast. Noch einmal streichst du dir über den Körper, tastest diesen auf Verletzungen ab, doch du spürst nichts. Irritiert kratzt du dich am Kopf und siehst zu dem Auto, das mit voller Geschwindigkeit in deinen Wagen gerast ist. Schnell eilst du zu dem Fahrzeug und blickst durch das Fenster hinein. Ein Mann ist da drin. Er blutet. Alarmiert siehst du dich um und rufst:
“ HEY ! KÖNNEN SIE MICH HÖREN?!” doch er reagiert nicht. Schnell versuchst du, die Tür aufzureißen und ihn zu befreien, doch es scheint, als könntest du sie nicht berühren. Irritiert blickst du auf deine Hände und suchst in deiner Hosentasche nach deinem Handy, damit du den Notarzt verständigen kannst, doch du findest es nicht. Da fällt dir ein, dass du es im Auto hast und es nach diesem Zusammenstoß mit Sicherheit zerstört worden ist. Ein Auto hält neben dir und erleichtert rennst du zu dem Fahrer, der sich das Chaos ansieht, und rufst:
“ Holen Sie sofort den Krankenwagen, der Mann ist schwer verletzt!” doch er ignoriert dich. Du klopfst an die Scheibe, doch kein Geräusch ertönt. Verwirrt blickst du dich um und weichst aus, als die Tür mit Schwung aufgestoßen wird. Schnell springst du zurück und zeterst:
“ Gehts noch?! Sehen Sie nicht, dass ich hier stehe?!” doch er blickt sich nicht mal um. Er rennt zu dem Wrack und reißt die Tür auf. Dann ruft er sofort den Notdienst und raunt:
“ Ich habe hier einen Unfall. Zwei Menschen involviert. Der Mann atmet noch. Bitte beeilen Sie sich.” dann gibt er die Adresse durch und rennt zu deinem Wagen, der umgedreht auf dem Dach liegt. Du willst ihm auf den Rücken tippen, doch er rennt weiter und hockt sich vor der Fahrerseite hin.
“ HALLO? KÖNNEN SIE MICH HÖREN!?”
“ Laut und deutlich!” raunst du hinter ihm, doch er wiederholt die Frage. Langsam wird das alles doch echt merkwürdig. Macht der sich einen Spaß draus, dich zu ignorieren, obwohl du hinter ihm stehst?! Er reißt die Tür auf und erschrickt, als etwas blutiges ihm schlaff entgegenhängt. Du gehst näher, während er sich übergibt und hockst dich hin. Dann taumelst du zurück und siehst auf deine eigene Gestalt. Wie kann es sein, dass du hier stehst, wenn dein Körper da offensichtlich im Wagen eingeklemmt ist?!
Der Krankenwagen biegt mit Blaulicht um die Ecke und bleibt mit quietschenden Reifen vor dir stehen. Du setzt dich auf den kalten Asphalt und betrachtest wie in Trance das Blut, das deinen Arm vor dir hinabtropft. Ein Kloß bildet sich in deinem Hals und deine Augen weiten sich, als die Sanitäter einen Körper aus deinem Wagen ziehen. Du erhebst dich und siehst auf die Frau hinab. Ihre Augen sind geschlossen, eine Platzwunde befindet sich an ihrer Schläfe und ihre Klamotten sind blutgetränkt.
Die Frau... bist du...
Der Sanitäter wendet sich ab und wirft ein Tuch über deinen leblosen Körper.
“Für sie können wir nichts mehr tun.” du hörst ein Türknallen und siehst zu dem Polizisten, der sich auf dich zu bewegt. Er sieht zu dem bedeckten Leichnam und zieht seine Mütze ab.
“ Personalien?” einer der Sanitäter holt den Geldbeutel aus einer Ecke im Wagen und wirft ihn dem großen Polizisten zu. Dieser inspiziert deinen Ausweis und schüttelt den Kopf.
“ Ich werde der Familie die Nachricht überbringen. Was ist mit dem Mann?” die Sanitäter schließen die Wagentüren und hüpfen in das Auto.
“ Der wird durch kommen.” der Officer nickt langsam und sieht zu seinem Partner.
“ Sorg dafür, dass alles zur Identifizierung der Frau bereit ist.”
“ Wird gemacht, Daiki.” der blauhaarige Mann nickt und steigt in seinen Wagen. Immer noch geschockt folgst du ihm, schwebst gehst durch die geschlossenen Türen hindurch und setzt dich auf die Rückbank. Du bist tatsächlich tot...




~ ~ ~



“ Aomine...” der Polizist zieht sich die Mütze vom Kopf und blickt auf Tatsuya. Dieser runzelt die Stirn und mustert ihn.
“ Himuro Tatsuya.” er nickt und streicht seiner schlafenden Tochter über das Köpfchen. Du beißt dir auf die Lippe. Wie gern hättest du jetzt geweint...
“ Ich habe eine schlechte Nachricht.” er sieht den Polizisten an und hebt die Augenbraue.
“ Man hat Noriko auf der Straße gefunden. Sie... hatte einen Unfall.” sofort reißt er sein Auge auf und sieht den ihm scheinbar bekannten Polizisten an.
“ Geht es ihr-” doch dieser Aomine schüttelt den Kopf und legt die Hand auf Tatsuyas Schulter.
“ Jede Hilfe kam zu spät...” dein Mann blinzelt. Tränen sammeln sich in seinem Auge und er wendet den Blick auf den Boden. Wie gern hättest du ihn umarmt. Geküsst. Ihm gesagt, dass du da bist... Doch das geht nicht. Aomine wendet sich ab und sieht noch einmal über die Schulter.
“Wenn du was brauchst-” doch Tatsuya schüttelt nur den Kopf und raunt:
“ Danke Officer.” dann schließt er die Tür und lässt dich mit ihm allein. Du siehst zu dem Polizisten, der in den Himmel blickt und leise vor sich hin murmelt. Dann steigt er in den Wagen und fährt davon.
Du bleibst zurück. Auf der Straße. Als es auch noch zu regnen anfängt und dieser dich nicht im geringsten durchnässt, kannst du es einfach nicht zurück halten. Du schluchzt und sinkst auf den Boden.
Plötzlich ertönt Gepolter von innen und die Haustür wird aufgestoßen.
“ SAKURA, NEIN!” das Kind rennt zielstrebig auf dich zu und bleibt vor dir stehen. Ihre grauen Augen blicken in deine blauen und ihre Lippe bebt vom Weinen.
“ Mami, bitte geh nicht weg.” du blinzelst und siehst sie an. Sie hockt sich vor dich, sieht dir in die Augen und du hauchst:
“ K-kannst du mich sehen, Engel?” sie nickt und schluchzt.
Du bist überwältigt, streichst mit den Fingern vorsichtig über ihre Wange, ohne sie wirklich zu berühren und raunst.
“ Ich bin nicht weg. Ich geh auch nicht weg. Ich bin immer da.” sie nickt langsam und sieht zu Tatsuya, der den weinenden Yosaku auf seinen Armen trägt. Deinen Jungen so zu sehen zerreißt dir das Herz, doch Sakura stellt sich hin und lächelt.
“ Nicht weinen, onee-chan. Spürst du es nicht? Mami ist noch da!” und augenblicklich hört er zu weinen auf und sieht in deine Richtung.
“ Sicher?” Sakura nickt und kuschelt sich an Tatsuya, der nur ungläubig zu ihr runter blickt.
“ Sie findet wir sollten nicht weinen. Sie ist immernoch hier.” Yosaku schnieft und nickt langsam.
“ Stimmt. Ich spüre sie.”





~ Flashback Ende~





Dein Mann sieht wirklich mitgenommen aus. Scheint, als bräuchte er wieder ein wenig Spaß.
“ Engel, lass uns doch auf die Kirmes gehen, da hätte ich große Lust drauf!” begeistert nickt Sakura und stellt sich vor ihren Vater, um ihm deine Bitte mitzuteilen.





֎ ֎ ֎





“ Boah, schau mal, Mami!” du siehst lächelnd zu Yosaku, der auf eine Geisterbahn deutet und breit grinst.
“ Ich wette, du könntest das besser, als die Gestalten da drin.” du lachst und siehst zu Sakura, die schmollend ihren Bruder in die Schulter boxt.
“ Keine Geister Witze!” doch du streichst ihr über den Kopf und grinst.
“ Es ist besser, wenn er Späße macht, als wenn er traurig ist, Engelchen.” sie sieht dich an und seufzt.
“ Aber du bist kein gruseliger Geist, Mami!” du lachst und lächelst.
“ Nein das bin ich nicht.” die Blicke, mit denen die Leute deine Tochter mustern, versuchst du zu ignorieren doch wirklich funktionieren tut es nicht. Tatsuya scheint es auch so zu gehen. Er glaubt noch immer, dass das eine Reaktion der Kinder auf deinen Tod ist und nicht, dass du tatsächlich hier bist.
“ Wer möchte Zuckerwatte?” raunt er mit seiner schönen Stimme und lässt dich seufzen, als er auch noch schief lächelt.
“ ICH ICH!” vorsichtig streicht Tatsuya über ihre schwarzen Haare und stellt sich an den Süßigkeiten Stand.
“ Zweimal Zuckerwatte bitte.” Sakura hebt die Augenbrauen und tippt ihren Vater an.
“ Wieso zwei, Papi?” er lächelt und küsst sie auf die Stirn.
“ Mama will sicher auch mitnaschen.” du schmunzelst und siehst zu Sakura und Yosaku, die beide kichern und den Kopf schütteln.
“ Mami ist ein Geist, Papi. Die kann doch nichts essen!” er lacht und reicht seiner Tochter die pinke Zuckerwatte.
“ Bleibt mehr für uns!” er zwinkert und zieht etwas von der klebrigen Masse von dem rosa Wölkchen, um es dann zu essen.
“ Wäre eine Mutter da würde sie jetzt sagen-”
Doch Sakura kommt ihm zuvor und beendet den Satz mit den Worten, die du ihr zuflüsterst.
“ Sie würde sagen: Tatsuya, iss es schnell bevor Murasakibara kommt und es dir wegfrisst!” irritiert blinzelt dein Mann und mustert seine breit grinsende Tochter. Sie kennt Murasakibara nicht. Woher...
“ Mami hat mir gerade gesagt, was sie sagen würde.” er weitet leicht das Auge und schüttelt dann den Kopf.
“ Wie auch immer. Was wollen wir zu erst machen?” hier gibts ja so einiges, was deine geliebte Familie tun kann.





֎ ֎ ֎




“ Und wo ist die Karte nun?”
Abwartend tippt sich Sakura an das Kinn und sieht zu dir, da du hinter dem Mann stehst, der die Karten hält. Grinsend deutest du auf die mittlere Karte in seinen großen Händen und zwinkerst. Dein Kind nickt zuversichtlich und deutet mit einem Pokerface auf die besagte Karte. Völlig geplättet, dass das Mädchen viermal hintereinander von vier Versuchen richtig rät, legt er das Blatt auf den Tisch und präsentiert die drei Karten. Deine Tochter leckt grinsend über ihren großen Lolly und streckt die Hand aus.
“ Her mit meinem Preis.” Tatsuya lacht nur leise und schüttelt den Kopf.
“ Wie machst du das nur, Saku-chan” sie grinst, als ihr das Kuscheltier gegeben wird und zwinkert ihrem Vater zu.
“ Mami hat geholfen.” raunst du und gibt ihrem Bruder das Plüschtier. Dieser setzt es sich auf die Schultern und hält seine Füßchen fest, um dann mit dir und seinem Vater nach vorne zu gehen.
“ Was machen wir als nächstes?” trällert Sakura, die mit deiner Hilfe bisher ziemlich viele Preise abgeräumt hat.
“ Papi ! Ich hab was für dich gefunden!” begeistert deutet Yosaku auf den nächsten Stand und lässt dich sanft lächeln. Doch Tatsuya schluckt und sieht zur Seite. Du stellst dich vor ihn und musterst ihn prüfend.
“ Komm schon, Papi! Du hast so lange kein Basketball mehr gespielt.” du weitest die Augen und siehst zu Sakura, die seelenruhig ihren Lolly weiter lutscht. Du hockst dich vor sie und siehst in ihre grauen Irden.
“ Wie lange genau, Engel?” sie zuckt die Schultern und sieht zu ihrem Vater, der mit den Händen in den Hosentaschen vor dem Stand steht und mit sich selbst zu hadern scheint. Deine Tochter pult ein eingewachnses Zuckerstück von dem farbenfrohen Lutscher und sieht dich wieder an, um dann zu flüstern.
“ Ich glaub er spielt nicht mehr, seit du gestorben bist, Mami.” du hebst die Augenbrauen und erhebst dich langsam, dann stellst du dich hinter ihn. Deine Arme legen sich vorsichtig um ihn und deine Stirn berührt beinahe seinen breiten Rücken. Ob er wohl immer noch so gut riecht? Du kannst es schließlich nicht mehr wahrnehmen. Als du ihm in den Nacken atmest, überzieht seinen Körper eine eisige Gänsehaut und er reibt sich die Stelle mit der Hand.
“ Was war das?” raunt er und sieht in die grinsenden Gesichter seiner Kinder. Diese schieben ihn zu dem Mann, der lautstark für seinen Stand wirbt, und sagen synchron:
“ Mami, will dass du spielst.” er sieht auf sie hinab und schüttelt den Kopf langsam. Links. Rechts und wieder nach links. Doch du verschränkst die Arme, um dann leise zu knurren. Ein fester Wind zerzaust ihm seine Haare und er wirbelt irritiert herum. Yosaku kichert und sieht zu seiner Schwester.
“ Jetzt ist Mami sauer.” Seufzend hebt Tatsuya die Hände und sieht in den Himmel.
“ Na gut, wenn eure Mutter es will.” Er geht zu dem Mann, drückt ihm die nötigen Yen in die Hand und streicht über den ersten Ball. Vor ihm ist eine Wand mit 6 in verschiedenen Höhen hängenden und unterschiedlich großen Körben. Vorsichtig gleiten seine langen Finger über die orangene lederartige Oberfläche. Er sieht zweifelnd nach hinten zu euch und beißt sich auf die Lippen.
“ Ich glaub ich kann nicht.” du siehst ihn traurig an und willst zu ihm gehen, als die harte Stimme des Mannes vom Stand die Stille durchbricht.
“ Wirfst du auch mal? Geld gibts nicht zurück.” du knurrst und lässt dem Fettsack einen eisigen Wind um die Wampe wehen, dass er beinahe das Gleichgewicht verliert und in seine Preisartikel kracht. Gerade so kann er sich noch halten und stützt sich auf einem Holzbalken ab. Deine Tochter kichert und du zwinkerst ihr zu. Dann deutest du auf einen Teddy Bären hoch oben und raunst Sakura zu:
“ Sag deinem Daddy er soll den für mich gewinnen.” sie nickt und überbringt die Nachricht an Tatsuya. Er ballt die rechte Hand zur Faust und nickt langsam.
“ Wenn es für meine Noriko ist...” er wendet sich dem Fettsack zu und fragt:
“Oi, wie viele muss ich treffen, um den Bären zu bekommen?” er schnaubt und brummt:
“3 von 5 Würfen.” er nickt und stellt sich hin. Den Arm bringt er in die gerade Wurfposition und er stellt sich in einen festen Stand. Sein Standbein verschiebt er leicht nach hinten. Als sich dann noch Tatsuyas typisches Grinsen auf die Lippen stiehlt, weißt du ganz genau, dass er seine Leidenschaft wieder entdeckt hat. Du schlingst die Arme um deinen Oberkörper und seufzt leise, als der erste Ball mit beinahe lautlosem Peitschen in den obersten Korb fällt.
“ EINS” trällert Sakura und stellt sich kichernd neben dich. Du siehst auf sie hinab und lächelst warm. Der nächste Ball rutscht ohne Probleme in den untersten Korb und landet mit einigen Sprüngen auf dem Boden.
“ Das war die ZWEI!” flötet Yosaku, der sich inzwischen direkt neben dich gestellt hat. Du streichst knapp über ihm die Luft und lässt das Lüftchen sein braunes Haar zerzausen. Er kichert und sieht in deine Richtung.
“ Mami, lass das!” dein Grinsen wird breiter und du siehst zu Tatsuya, der elegant den letzten Korb versenkt und deinen Preis bekommt. Er geht auf euch zu, geht vor dir in die Hocke und reicht das Plüschtier an seine kleine Tochter weiter.
“ Mami ist stolz auf dich!” er lächelt schief und strubbelt durch ihr dichtes Haar, das in sanften Locken auf ihre Schulter hinabkringelt.
“ Das weiß ich doch.” Du siehst ihn sehnsüchtig an und seufzt leise. Das alles fehlt dir. Wenn alle dich so sehen könnten, wie deine Tochter dich sieht... Das wäre zu schön.
“ Lasst uns als nächstes mit dem Riesenrad fahren!” ruft deine Tochter begeistert und zerrt ihren Vater mit. Du siehst ihr nach und siehst zu deinem anderen Kind, das noch immer neben dir steht.
“ Komm, lass uns gehen, Mami” du blinzelst und nickst dann. Es ist schön, dass dein Sohn mit dir redet, auch wenn er dich weder sehen noch hören kann. Ihr setzt euch in Bewegung und stellt euch an der Schlange zum Riesenrad an.






֎ ֎ ֎




“ Wie viele Karten?”
“ Vier- Eh nein drei!” du siehst mit einem traurigen Lächeln zu deinem Mann, der in seinem schwarzen Portmonaie nach dem Kleingeld sucht, das er der genervten Frau im Kartenhäuschen geben kann. Du streichst über seinen Rücken, worauf er leicht zusammenzuckt und sich den Nacken reibt. Seufzend wendest du dich ab und siehst zu deinen Kindern, die mit großen Augen zu dem Fahrgestell aufblicken.
“Das wird so toll! Mami, freust du dich auch schon?” deine Tochter sieht zu dir und bevor du antworten kannst, piekt ihr ein Junge in die Seite.
“ Du weißt schon, dass du mit der Luft redest oder?” fragt er mit großen Augen und entlockt dir ein leises Seufzen. Während Yosaku die Hand zur Faust ballt, um dem Rothaarigen eine zu verpassen, drückt deine Kleine ihrem Bruder diese hinunter und lächelt nachsichtig. Dann dreht sie sich zu dem Jungen, der ungefährJahr älter als sie ist, zu und antwortet:
“ Nein ich rede mit meiner Mami.” er nickt langsam und geht einen Schritt zurück.
“ Aha...” doch deine Tochter redet weiter. Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen und diesem Glitzern in den Augen, das dein Mann früher auch gehabt hat.
“ Ja sie ist schon etwas länger tot, aber ich kann sie noch sehen.” sofort nickt der Junge verstehend und haut die geballte Faust in die flache Hand.
“ Also kannst du mit Geistern reden?” sie nickt und entlockt dir ein stolzes Lächeln. Der Junge grinst breit und sieht zu ihr herunter, da er Sakura über einen Kopf überragt.
“ Wo ist sie jetzt grade?” du schmunzelst und lässt zu, dass deine Tochter in deine Richtung deutet und stolz verkündet, wo du stehst. Plötzlich beugt sich der Junge leicht nach vorne und sagt:
“ Tut mir leid, dass ich Sie anfangs als Luft bezeichnet habe. Sie sind natürlich mehr als das.” du blinzelst mehrmals und auch deine Tochter ist wegen dieser Entschuldigung mehr als baff. Du wedelst mit der Hand in seine Richtung und raunst deiner Tochter zu:
“ Den mag ich. Frag ihn, wie er heißt.” sie nickt und sieht in die haselnussbraunen Augen des Jungen.
“ Meine Mami will wissen, wie du heißt.” er blickt auf und reibt sich den Nacken. Ein Ruf ertönt und er zuckt zusammen.
“ Oh, mein Dad ruft mich. Training steht an...” er wendet sich zum Gehen, doch schnell greift Sakura die Hand des Jungen und sieht ihn an.
“ Name?” er lacht nervös, strubbelt ihr durchs Haar und ruft im Rennen noch über die Schulter:
“ Kagami Taro!” dann ist er in der Menge verschwunden. Du runzelst die Stirn. Kagami... Dieser Name... Du siehst zu Tatsuya, der lächelnd auf euch zu kommt und die Karten in den Händen hält.
“ Dann lasst uns mal einsteigen! Mama setzt sich neben mich, wir wissen ja alle, dass sie schreckliche Höhenangst hat.” du lächelst ihn liebevoll an und seufzt. Wie gern wärst du doch noch am Leben, um die Zeit mit diesem Mann genießen zu können, den du so unglaublich liebst.
Ihr setzt euch in Bewegung und steigt in eine der Gondeln. Yosaku und Sakura beugen sich über das Schutzgeländer und du keuchst.
“Anschnallen sofort!” knurrst du und entlockst deiner Tochter ein Augenrollen. Sie stößt ihren großen Bruder an, der ebenfalls versteht und sich schnell anschnallt. Du setzt dich neben Tatsuya, der die Hand an der Lehne hinter dir hat und den Blick gen Gondeldecke gerichtet hält. Seufzend lehnst du dich leicht an ihn und schreckst zurück, als dein Kopf in seine Schulter einsinkt. Enttäuscht richtest du dich wieder gerade auf und siehst stattdessen zu deinen Kindern, die begeistert die Aussicht genießen. Doch du willst gar nicht erst runter gucken. Egal ob tot oder nicht... Du hast immer schon Höhenangst und wirst sie auf ewig haben.
Nach der Fahrt, kletterst du mit zitternden Knien aus der Gondel und seufzt. Nie wieder. Du streichst dir die braunen langen Haare aus dem Gesicht und stemmst die Hände in die Hüften.
“ Was kommt als nächstes?” willst du wissen und wirst sogleich zu einem Stand gelotst, an dem man Dosen werfen muss.
“ Bitte Papi, wirf die für mich um!” quengelt Sakura und entlockt deinem Mann ein leichtes Grinsen. Er seufzt und spielt mit einem Ball herum, in dem er ihn auf und ab wirft.
“ Ich weiß nicht...”
“ Biiiiiiitteeeee Paaaapi!” sie reißt die großen Augen auf und glubscht ihn an, worauf er kapitulierend seufzt und in seiner Hose nach dem Portmonai kramt. Er zieht einen Schein heraus und schiebt ihn zu dem Jungen, der gelangweilt hinter dem Thresen lehnt und auf Kundschaft wartet. Er wirft Tatsuya fünf Bälle zu und macht eine Kaugummiblase, um sie dann zerplatzen zu lassen.Du siehst entnervt zu dem Gör, danach zu deinem Mann, der die ersten Dosen runter wirft. Sein zweiter un dritter Wurf treffen jeweils nur eine und der vierte Wurf geht komplett daneben. Du grinst. Er macht es nur spannend. Deine Tochter ist nämlich mehr als aufgeregt.
“ Papi! Wehe du triffst die letzten nicht!” zetert sie und springt mehrmals auf und ab. Grinsend legt Tatsuya die Hand auf sein Auge und zählt ab. Dann pfeffert er den kleinen Sandball mit Gefühl in die Richtung der Dosen und haut sie alle sofort um. Geschockt verschluckt der Junge hinterm Thresen sein Kaugummi und hustet mehrmals. Tatsuya streckt ihm die Hand entgegen und verlangt seinen Preis. Quietschend springt Sakura nun mit ihrem neuen Panda Kuscheltier um ihn herum und trällert.
“ PAPI IST MEIN HELD!” er lacht leise und wuschelt ihr durchs Haar. Plötzlich zaubert er noch eine Rose hervor und gibt sie deiner Kleinen. Sie riecht dran und runzelt die Stirn.
“ Für mich?” er schüttelt den Kopf und deutet mit dem Kopf woanders hin. Du blinzelst, siehst darauf zu deiner Tochter, die selig lächelt.
“ Die Rose ist also für Mami.” er nickt und küsst seine kleine Prinzessin auf die Stirn.
“ Diese Blume zeigt, wie lang ich deine Mama liebe. Ich werde immer nur sie und keine andere lieben, bis diese Rose verwelkt.” du siehst zu der Blume in der kleinen Hand deiner Tochter und schlägst die Hand vor den Mund, um nicht zu laut zu schluchzen. Bis diese Rose also verwelkt... Sie ist aus Plastik...





֎ ֎ ֎






“ Ich wünschte, er könnte mich sehen.” Sakura blickt zu dir auf und seufzt. Dann nickt sie langsam.
“ Ich wünschte das auch, Mami... Alle denken, dass ich verrückt bin.” du siehst auf sie hinab. Ihr beide sitzt auf einer Parkbank etwas abseits vom Kirmes Gelände und wartet auf die Jungs, die noch schnell aufs Klo mussten.Du legst den Arm hinter sie und siehst auf dein Kind hinab.
“ Wer sagt das, Engel?” sie schleckt an ihrem Eis herum, wischt sich einen Klecks von der Nasenspitze und lässt ihr Füße in der Luft baumeln.
“ Oma, Opa, Tante Sina” du hebst die Augenbrauen. Deine beste Freundin bezeichnet dein Kind als verrückt?! Sehr feinfühlig. Vorsichtig linst du zu ihr und schluckst.
“ Denkst du das auch?” sie sieht dich vewirrt an.
“ Natürlich nicht, Mami. Du bist ja da...” du nickst und siehst sie an.
“ Vielleicht wäre es besser, wenn du nicht mehr mit mir redest.” Sie weitet die Augen und schluckt.
“ Mami, ich will nicht aufhören, mit dir zu reden.”
Du seufzt nur und siehst sie an. Es tut dir mit goßer Sicherheit mehr weh, als ihr.
“ Vielleicht seid ihr... besser dran ohne mich.” sie schüttelt nur den Kopf und schluckt. Ihre Hand streicht durch deinen Arm und sie mustert dich.
“ Du bleibst.”du lachst leise und siehst sie an. Ihr Blick deutet auf keinerlei Widerspruchsmöglichkeiten hin. Du seufzst und gibst dich geschlagen. Doch die Fragerunde ist noch nicht beendet:
“ Gibt es jemanden, der dich deswegen nicht ärgert?” sie knabbert an der Waffel herum und wirft ein paar Krümel zu den Tauben vor euch. Dann zuckt sie die Schultern und wirft alles auf den Boden, da es sowieso zerkrümelt ist. Während sie sich mit einem Tuch den Mund abwischt, siehst du sie abwartend an und seufzt.
“ Schnell, bevor dein Vater kommt. Er soll das nicht hören.” Sie malt Muster auf ihr Bein und seufzt:
“ Also da gibt es diesen Kise Kin... Der ist ganz nett und in meiner Klasse, aber … ich würde es ihm nie sagen. Sie bekommen ja nicht mit wenn ich mit dir rede, denn in die Schule kommst du ja nicht mit.” du nickst und streckst dich.
“ Das bleibt auch so!” sie macht große Augen und fragt breit grinsend:
“ Sicher? Dann könntest du mir in den Tests helfen!” doch du schüttelst den Kopf und hauchst ihr einen Kuss zu.
“ Nichts da! Meine Kinder schummeln  nicht in der Schule!” sie grinst und zuckt die Schultern. Dann siehst du in die Ferne, von der Karussel Musik ertönt.
“ Was ist mit diesem Kagami... Woher kenne ich den Namen?” sie sieht hoch und zuckt die Schultern.
“ Sie ist Lehrerin in der Parallelklasse und ich bin sicher, diesen Jungen schon mal gesehen zu haben.” du nickst und lächelst.
“ Er wird dir sicher behilflich sein, da er die Geister Nummer mit großer Fassung aufgenommen hat.” sie beißt sich auf die Lippe und kratzt sich am Hinterkopf. Du kicherst leise und lehnst dich zurück.
“ Du musst ja nicht sofort auf ihn zugehen... Aber ich bin sicher, den Namen Kagami schon mal wann anders gehört zu haben...” sie zuckt die Schultern und erhebt sich, als ihr Vater kommt.
“ Komm lass uns nach Hause gehen Schatz!” sie nickt eifrig und sieht zu dir. Du erhebst dich, klopfst dir Staubpartikel von der Aura und folgst deiner Familie dann schließlich nach Haus.




֎ ֎ ֎





“ Nicht da hin, Vati! Mami sitzt da!”
Entschuldigend setzt sich Tatsuya neben dich und streicht deiner Tochter über die Haare. Yosaku schlürft leise ein Päckchen Orangensaft und sieht zwischen seiner Schwester und dem Vater hin und her. Du legst das Gesicht in deine Hand, um amüsiert das Szenario vor dir anzusehen.
“ Ich will den Brokkoli nicht essen!”
“ Du musst aber groß und stark werden, Sakura!” sie grummelt und wendet angeekelt das Gesicht ab. Tatsuya seufzt und sieht zu ihr.
“ Machs für Mama.” sie knurrt nur und stopft sich das verhasste Gemüse in den Mund. Dann blickt sie zu dir und nuschelt:
“Bischt du zufrieden?!” du nickst lächelnd und siehst zu deinem Mann, der sich die Schürze abnimmt und durch seine Haarpracht fährt. Schweigend beobachtest du ihn dabei und bemerkst, dass er nichts isst. Du runzelst die Stirn und siehst zu Sakura, die ihren Teller von sich stößt und mit Eistee nach spült. Deine Finger trommeln auf die Tischfläche und du stellst Blickkontakt mit deinem persönlichen Medium her. Sie sieht dich an und hebt die Augenbrauen. Mit einer ruckartigen Bewegung mit dem Kopf deutest du auf ihre Zimmer Tür und erhebst dich. Sie folgt dir, stellt ihren Teller in die Spüle und schließt den Eingang in ihr Reich schweigend, um sich dann auf ihr Bett zu hieven und sich ihr neu erworbenes Kuscheltier an die Brust zu pressen.
“ Was willst du, Mami?”
“ Ruf Sina an! Sie soll mir helfen, deinen Vater endlich wieder glücklicher zu machen...” sie runzelt die Stirn und nickt dann. Kurz schleicht sie aus dem Raum, stiebitzt sich den Telefonhörer, um dann die Nummer einzutippen.
Nach wenigem Tuten meldet sie sich endlich und scheint mal wieder nebenbei zu Kochen.
“ Hallo?”
“ Tante Sin!”
“ Hallo meine Süße? Naaa wie gehts?” klang Sina schon immer so lustlos und traurig?
“ Meine Mami hat eine Bitte.”
“ Ach kleine... Deine Mami ist ehm-”
“ Mami meint...” sie sieht zu dir und hört es sich an, was du drohst.
“ Sie meint, wenn du mich als verrückt bezeichnest und nicht machst was ich sage, wird sie dafür sorgen, dass das “Tokyo Drama” ans Licht kommt.” sie schweigt und keucht.
“ Woher weißt du davon... Das wusste nur Noriko?” sie grinst und raunt dann schließlich.
“ Glaubst du mir jetzt, dass ich mit Mami reden kann?” wieder ist nur Schweigen zu hören.
“Hilfst du uns? Papi soll wieder glücklicher werden!”
Sie seufzt schwer. Schluchzen ist zu hören, sodass es dir den Magen umdreht. Doch dann flüstert sie leise.
“Geh zur der Adresse, die ich dir gleich nenne. Da wird sicher dafür gesorgt, dass es Tatsuya besser geht. Und Saku? … Grüß deine Mommy von mir!” du lächelst warm und schüttelst den Kopf. Deine Freundin weiß immer, was du brauchst... Hoffentlich funktioniert das, was sie dir vorgeschlagen hat auch wirklich...



֎ ֎ ֎




“ Das ist mir zu blöd!”
“ Papi, bleib hier!” du siehst dich in dem Raum um, in dem ihr euch befindet und verstehst Tatsuya sofort. Hier ist es dir nicht wirklich geheuer. Vor dir befindet sich ein Türbogen, mit merkwürdigen Perlen, die bis zum Boden hängen. Deine Augen wandern durch den Warteraum und du siehst zu deinen Kindern, die begeistert eine schwarze Katze streicheln. Wie gern würdest du auf das hier verzichten, aber ein Versuch ist es immer hin wert.
“Hier riechts komisch.” bemerkt dein Sohn und rümpft seine kleine Stupsnase. Bei den Räucherstäbchen, die an jeder Ecke des bunten Raumes platziert sind wundert dich das kein bisschen. Tatsuya sieht aus, als würde er jeden Moment fliehen wollen, als er dann schließlich den ersten Schritt Richtung Ausgang macht und du herum wirbelst, um ihn zurück zu rufen – was sowieso nichts gebracht hätte- erscheint eine Frau im Raum. Du musterst sie argwöhnisch und kneifst die Augen zusammen, da sie ein langes Gewand trägt, dessen Kapuze alles außer ihrer smaragdgrünen Augen verhüllt. Ihre Handflächen knallen aneinander und das Klatschgeräusch hallt leise von den Wänden wider. Tatsuya bleibt auf der Stelle stehen und dreht sich langsam um.
“ Es ist sehr unhöflich, einfach zu verschwinden.” er schnaubt nur, legt die Hand an die Türklinke und will die Pforte nach draußen gerade aufziehen, als die Frau in der Verhüllung leise lacht. Sie setzt sich auf einen Stuhl, legt die Hände auf den runden Tisch und beginnt, Karten zu mischen.
“ Ihr wollt etwas von mir.... Und doch verziehen Sie sich?” berechtigter Einwand. Das scheint auch Tatsuya einzusehen und ballt beide Hände zu Fäusten.
“ Ich will gehen, weil das alles hier lächerlich ist und-”
“ Sekunde!” sie hält die blasse Hand hoch und wendet den Blick zu dir.
“ Willst du dich nicht zu mir setzen, Schätzchen?” entgeistert hebst du die Augenbrauen und taumelst einen Schritt zurück. Die junge Frau erhebt sich, zieht einen mit rotem Samt bezogenen Stuhl etwas zurück und deutet darauf. Langsam bewegst du dich auf sie zu, bleibst vor ihr stehen und lässt dich auf dem Stuhl nieder. Oder du schwebst eher darüber, aber das tut wenig zur Sache. Tatsache ist, dass sie dich sehen kann. Keiner außer deiner Tochter und dem Friedhofswärter konnte dich je sehen.
“ So und nun. Ihre Frau sitzt neben mir. Entweder Sie gehen oder Sie bleiben und kooperieren Herr-” sie sieht zu dir und deutet in die Richtung deines Mannes. Du blinzelst ein paar Mal verstört und nennst ihr seinen Namen.
“ Herr Himuro Tatsuya!” das haut ihn dann doch ganz um. Mit einer Mischung aus Angst und Ungläubigkeit sieht er die Dame neben dir an und schluckt.
“Woher...”
“ Mami hat es ihr erzählt!” die grünen Augen der Dame gleiten zu deinem Kind und sie nickt verstehend, ehe sie sich wieder an dich wendet.
“ So so...Du hast also dein Medium. Du hast großes Glück.” du nickst und siehst zu, wie die Frau ihre mit vielen Schmuckstücken besetzten langen Finger ineinander verschränkt und zu eurer Tochter sieht.
“ Doch ich verstehe nicht ganz... Wenn ihr bereits ein Medium habt... Wieso bezahlt ihr dann für ein weiteres?”
“ Vati glaubt mir nicht, dass ich Mami sehen und hören kann.” ihr Blick schnellt zu Tatsuya und ihre Augen funkeln gefährlich. Ein leises Zischen entweicht ihr und sie mustert ihn von oben bis unten, während sie eine Kerze in der Mitte des Tisches bereitstellt, um sie dann anzuzünden. Er windet sich etwas unter ihrem Blick und ein mitleidiges Schnalzen mit der Zunge ist deine Reakion auf die Zwickmühle, in die die Frau deinen Mann treibt.
“ Du verleugnest die Gabe deines Kindes, obwohl sie der Schlüssel zu deinem Glück ist.” Damit hat sie einen wunden Punkt getroffen. Tatsuya knurrt, stellt sich vor euch an den Tisch und haut mit der Faust auf die Oberfläche des Möbelstücks. Seinen Kopf hält er gesenkt. Seine Stimme bebt und die erste Träne tropft auf das dunkle Holz vor ihm. Du willst ihm näher kommen, doch die Dame hält dir die Hand entgegen und schüttelt den Kopf.
“ Lass ihn.” raunt sie, lehnt sich darauf zurück und wartet auf die Antwort deines stumm weinenden Gatten.
“ Ich weiß nicht, was es ändern würde, dass mein Kind sich einbildet sie zu sehen. Sie ist nicht da!” du beißt dir auf die Lippe und wendest den Blick verletzt ab. Die Frau im Umhang mustert dich, dann ihn und dann deine schweigenden Kinder, die nichts mit der Situation anfangen können. Ein Seufzen entweicht ihr und sie zuckt die Schultern, ehe sie sich erhebt und die Hand auf die rechte Schulter deines Mannes legt.
“ Was wenn DU sie sehen und hören könntest? Würde das etwas verändern?” er schnaubt nur und nimmt ihre Hand, um sie von seiner Schulter zu nehmen. Dann blickt er zu ihr auf und raunt.
“ Natürlich würde es das. Ich will sie sehen. Und wissen, dass ich nicht alleine bin.”
“ So sei es....” murmelt sie und geht wieder zu ihrem Platz. Vorsichtig nimmt sie deine Hand. Du erschrickst, denn sie kann sie komplett berühren. Wie ist das möglich? Sie lächelt scheinbar, denn ihre Augen glitzern leicht. Dann streicht sie mit dem Finger über deinen Handrücken und raunt.
“ Du bist da. Für deine Tochter ganz, für deinen Sohn zur Hälfte und für deinen Mann gar nicht.” du nickst und wendest deinen Blick nicht von ihrem Augen ab. Zu schön.
“ Ich werde es ändern. Doch kannst du pro Tag nur auf eine Weise anwesend für deinen Mann sein. Jeden Tag aufs neue wirst du entscheiden, ob er dich hören oder sehen kann.” Wieder nickst du und siehst zu deinem Sohn. Sie folgt deinem Blick und lächelt.
“ Ihn kann ich zum gleichen Medium machen, wie es deine Tochter ist.... Und ihre Kräfte kann ich verstärken.” du nickst langsam und siehst zu deiner Familie.
“ Und der Haken?” sie zuckt die Schultern.
“ Spricht man nicht mindestens einmal täglich mit einem Medium, erlischt der Vertrag und ein jeder verliert die Fähigkeiten.” du lächelst und siehst zu deiner Tochter, die fasziniert ein Glas Blutegel betrachtet.
“ Dann habe ich keine Bedenken.” sie nickt und legt die Hand auf Sakuras Kopf, sie zuckt zusammen und keucht kurz. Dann sieht sie zu dir und runzelt die Stirn.
“ Also für mich hat sich nichts verändert.” du lächelst und streichst ihr über das Haar. Du berührst sie diesmal richtig und eine Gänsehaut überzieht euer beider Körper. Fasziniert blickt ihr euch beide an und schluckt.
“ Papi, ich kann Mami anfassen!” er weitet die Augen und sieht zu Yosaku, der völlig überwältigt zu dir sieht. Nun scheint er dich auch endlich zu sehen. Nun steht die Frau vor Tatsuya, er weicht zurück, doch sie geht hinterher. Schließlich sieht sie zu dir und du nickst langsam.
“ Heute sehen oder hören?” du seufzt und willst anworten, da kommt dein Mann dir zuvor.
“ Sehen... Ich will sie sehen!” die Frau nickt, legt ihre Hände auf seine Schultern und raunt.
“ Das könnte etwas zwicken.” kurz darauf zuckt sein Körper, als sei ein Sromschlag durch ihn gefahren und du erhebst dich schnell. Doch bevor du die Frau anschreien kannst, siehst du, wie er sich vor dich stellt und dich ansieht. Direkt. Auge in Auge. Er blinzelt. Aus seinem sichtbaren Auge treten Tränen aus, worauf du nur milde lächeln kannst.
“ Du bist da...” raunt er und sieht dich an. Du nickst und formst mit den Lippen ein lautloses:
“ Immer.” seine Augen schließen sich. Er lehnt die Stirn beinahe an deine und du beißt dir auf die Lippe. Du grinst überglücklich und wendest dich der Dame zu, die inzwischen den Schleier abgenommen hat und ihre hellroten Haare präsentiert. Ihre Lippen hat sie zu einem Lächeln verzogen und du fällst ihr um den Hals.
“ Wie kann ich Ihnen jemals danken?” sie zuckt die Schultern und antwortet lachend.
“ Bezahlen Sie die nötigen Yen und genießen Sie die Zeit mit ihrer Familie. Jeden Tag kehren Sie abends bitte zu ihrem Grabstein zurück !” du nickst langsam. Gehst aus dem Laden mit deiner Familie und siehst in den Sternen Himmel. Tatsuya sieht dich immer noch an. Vollkommen überwältigt, dass du da bist und du raunst leise.
“ Ich liebe dich.” das scheint er zu verstehen, auch ohne Geräusche. Er lächelt liebevoll. Und vor allem glücklich. Und erwidert es mit rauer und leiser Stimme in die Stille. Deine Tochter nimmt deine Hand und zieht dich mit sich.
“ Komm Mami, wir bringen dich wieder zum Friedhof und morgen zeig ich dir unsere neue Katze Cookie!” du nickst und siehst nur zu deinem Kind, deinem Sohn, der dich anstrahlt und deinem Mann, der leise lacht glücklicher denn je. Du lächelst ihn liebevoll an. Endlich seid ihr beim Friedhof angekommen. Fern von euch hört ihr eine Eule im Waldstück. Du siehst dich um und gehst zu deinem Stein. Du hockst dich davor und machst deiner Tochter Platz, die die Plastikrose in die Erde steckt und den Bären links neben den abgeschliffenen Marmor ablegt. Grinsend stehst du neben deinem Mann und siehst ihn an. Wie er dich anstrahlt. Unfassbar. Er sieht auf dich herunter, steckt die Hände in die Jackentaschen und seufzt einmal leise.
“ Ich weiß nicht, ob das ein abgefahrener Traum ist. Aber ich weiß, dass ich niemals wieder davon aufwachen will, wenn es einer ist.” du siehst ihn an und schluckst.
“ Du hast versprochen, dass du bei mir bleibst. Und du tust es selbst jetzt noch.” raunt er. Du grinst keck und zwinkerst leicht. Er atmet ein paar Mal aus und streicht über den Grabstein. Du folgst ihm und beobachtest jede seiner Bewegungen schweigend.
“ Weißt du... Mein Freund und Bruder aus Kindertagen, Kagami Taiga... “ du blinzelst und nickst langsam. Natürlich. Er hat so oft von seinem Freund erzählt.
“Er ist der einzige gewesen, der verstanden hat, dass ich mir keine neue Frau suche. Ich hab gespürt, dass du nicht weg bist. Und jetzt sehe ich dich auch noch. Verrückt oder?” du schüttelst den Kopf und deutest auf die Plastikrose in der Erde. Er nickt und lächelt dich liebevoll an, als wäre das alles nie passiert. Dir wird warm ums Herz und du denkst beinahe, seinen Geruch wahrnehmen zu können. Du inhalierst es schnell ein, denn so plötzlich wie der Duft gekommen ist, so ist er schon auch wieder verschwunden. Er stellt sich vor dich, haucht einen Beinahe Kuss auf deine Stirn und geht einen Schritt zurück. An einer Hand deine Tochter, an der anderen deinen Sohn haltend. Du setzt dich auf deinen Grabstein und winkst ihnen.
“ Morgen früh, selbe Zeit wie immer!” du nickst und wirfst deinen Schätzen einen Kuss zu.
“ Mami sagt, wenn wir uns verspäten, bringt sie dich um!” Tatsuya lacht und mustert dich noch mal.
“ Ich liebe dich, Kleines.” raunt er in die Leere und dreht sich um, um die Kinder heim zu bringen. Du wischst dir über die trotz deines traurigen Gemüts trockenen Augen und wisperst leise:
“ Ich liebe dich auch. Für immer.”





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*So hier bin ich wieder.Das Kapitel war mal etwas trauriger und ich wollte das schon die ganze Zeit einem Chara antun...Und da dachte ich an Tatsuyas sanftes Lächeln und die Stärke, die er ausstrahlt und schon ist es geschehen. Meine Wahl war getroffen. Es kann nicht IMMER nur schön  lustig sein... Ich hoffe ihr seht das auch so und habt dieses mal wieder etwas zu lange Kapi (uuups xD) genossen.

**Ihr habt schon gesehen, wer der nächste Daddy wird? Schön! Reviewer #1 darf sich den übernächsten Daddy wünschen und Reviewer #2 darf sich eine Situation für Daddy aus Bonuskapi 2 aussuchen !

***Ihr habt sicher die Gastauftritte einiger Menschen gesehen :) Beantwortet mir die Anzahl der aufgetretenen und erwähnten Gäste und, wer es als erstes beantwortet hat das Recht, den nächsten Gastauftritt zu wünschen  :) Jetzt ist hier komplettes Wunschkonzert xD

****Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch wundervollen Lesern! Wir sind bei über 1200 Aufrufen! Ihr seid echt BOMBE und der WAAAHNSINN (/._.)/

*****Ich lass euch mal Kuchen da *ihn euch rüber schieb*

******Man liest sich! Ihr seid die Besten *-*
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