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֎ Family Time ֎

von NIzz
GeschichteHumor, Familie / P16 / Gen
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi
23.06.2015
24.02.2016
34
261.024
54
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162 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
02.07.2015 6.003
 
Bitte die AN unten lesen :D Viel Spaß beim Lesen !!!


Reader x Akashi Seijūro



Seufzend legst du dein Buch weg und streichst über deinen dicken Bauch. Das Kleine tritt ganz schön fest und der Tee, den du dir aufgesetzt hast, bringt dir nicht wirklich viel. Du massierst dir die Schläfen und blickst auf die Uhr. Warum braucht Seijūro nur so lange? Ihr habt doch abgemacht, dass ihr zusammen in die Klinik fahrt, um euch wegen dem Entbindungstermin zu erkundigen.
“ Madam?” du siehst hoch und musterst euren Butler seufzend. Er sieht dich leicht besorgt an und geht einige Schritte auf dich zu. Sein Blick fällt auf den noch vollen Teller neben dir und seine blasse Stirn legt sich in Falten.
“Ihr habt nichts gegessen...” du grummelst nur und setzt deine Lesebrille wieder auf.
“Kommt eh alles sofort wieder raus” du wickelst deine Haare nach oben und fixierst sie mit einer schwarzen Haarklammer, um dann das Buch wieder aufzuklappen, das du liest.
“ Madam, ich bin nicht sicher ob jene Lektüre Sie auf Ihren bevorstehenden Termin richtig vorbereitet.” du siehst ihn an, drehst das Buch um und erlblickst den Titel. Die Anti Familie. Du seufzt und legst es weg.
“ Ich muss gestehen, ich hab nicht mal richtig lesen können.” euer Butler lächelt nachsichtig und ordnet das Buch wieder in das riesige Regal in eurer Haus Bibliothek ein.
“Sie machen sich zu viele Sorgen. Akashi-san wird gleich wieder da sein und die kleine Ausreißerin wieder mit bringen.”
Du nickst langsam und siehst auf die schwere Uhr, deren Ticken laut durch den Raum hallt. Deine jüngste Tochter ist tatsächlich ein kompletter Wirbelwind und büchst immer dann aus, wenn man sich nicht mit ihr beschäftigt.
“Okaaaaaaaaa!” du erhebst dich erleichtert und stützt dich auf dem Sessel ab. Euer alter Butler will dir zur Hilfe eilen, doch du winkst lächelnd ab und beißt die Zähne zusammen.
“Prinzessin!” grinsend bleibt dein kleiner Wirbelwind vor dir stehen und horcht sogleich an deinem Bauch.
“ Wann kommt mein kleiner Bruder raus?” du lächelst und streichst durch ihr tiefrotes Haar, das sich langsam gelöst hat.
“ Du weißt doch gar nicht, ob es ein Bruder wird!” sie schmollt leicht und murrt.
“ Ich hab schon eine doofe große Schwester. Da brauch ich einen kleinen Bruder.” du seufzt und blickst zu Seijūro, der im Türrahmen steht und dich mustert.
“ Du siehst schlechter aus.” du ringst dir ein müdes Lächeln ab und bleibst vor ihm leicht schwankend stehen.
“Freut mich auch, dich zu sehen, Liebster.” seine roten Augen huschen über deine blasse Haut und seine angenehm kühle Hand legt sich an deine Stirn. Du seufzt und drückst deine heiße Visage an seine Handinnenfläche.
“Du bist so schön kalt.” er runzelt die Stirn und hebt dein Kinn an.
“ Und du hast wieder mal Fieber...” Du zuckst die Schultern und schmiegst dich an ihn. Deine Augen schließen sich und ein Seufzer entweicht dir.
“Ich hole den Wagen, Akashi-san.” murmelt euer Familien Butler. Dein Ehemann nickt und sieht dich an.
“Nicht nötig, Seijūro und ich reiten auf unserem Einhorn ins Krankenhaus” lallst du beinahe schon und musst nun komplett von ihm gestützt werden. Schnell wechselt er dich in eine Brautstil-Position und streicht dir die verschwitzten Haarsträhnen aus dem Gesicht.
“ Du bist im Fieberdelirium, Kleines. Sei still.” du horchst auf bei seinem befehlerischen Tonfall und grummelst an seiner Brust. Deine verschwitzte Stirn presst du an den weichen Hemdstoff und deine Finger krallen sich zitternd in diesen. Deine Anfälligkeit für Krankheiten ist nicht wirklich nützlich und vorteilhaft, wenn du im späten 8. Monat schwanger bist. Und da das nächste Krankenhaus eine Stunde von hier weg ist, ist es jedes Mal die reinste Odysee egal, ob eine Routine Untersuchung oder eine ernste Angelegenheit. Hinzu kommt, dass Seijūro ziemlich überbesorgt ist und du ihn nicht beruhigen kannst. Fieber ist schließlich keine Krankheit, sondern eine Reaktion darauf. Aber erklär das mal einer deinem besorgten Ehemann. Er streicht dir noch mal über die Stirn und setzt sich mit dir auf dem Schoß auf das Sofa im Bibliothekssaal.
“Lies mir die Prinzessin auf der Erbse vor, Penguin!” du lächelst leicht, als du siehst, wie die kleine Yuki zu eurem Butler aufsieht und denselben befehlerischen Tonfall anschlägt, wie ihn dein Mann des öfteren benutzt. Der in schwarz weiß gekleidete Bedienstete beugt sich zu deiner Jüngsten und räuspert sich.
“ Miss Yuki ich heiße nicht Penguin ich-”
“ Du trägst einen Smokingartigen Aufzug, nicht wahr?”
Irritiert nickt der weißhaarige Bedienstete und seufzt dann.
“ Also nennen Sie mich weiterhin so, da ich wie ein Pinguin aussehe?” grinsend nickt die kleine Rothaarige und setzt sich auf einen roten Sessel. Gespannt beugt sie sich vor, ihre braunen Augen leuchten und ihre Beinchen baumeln in der Luft. Bevor euer Greis Diener aber die erste Seite aufschlagen kann, ertönt ein lautes Knallen und du siehst hoch zu deinem Gatten.
“ Scheint, als hätte unsere Ältere einen miesen Tag. Lass uns nachsehen.” er nickt, steht mit dir auf den Armen auf und lässt sich von eurem Butler die schwere Flügeltür in den Empfangs- und Eingangsraum öffnen.





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“ Elender, fieser Bastard.” der erste hohe Schuh fliegt knapp neben euch auf den roten Teppich und ihr beide seht euch an. Vorsichtig setzt Seijūro dich ab und schlingt einen Arm um deine Taille, um dich stützen zu können. Und der nächste Schuh fliegt nur knapp an einem wertvollen Erbstück deiner Großmutter vorbei. Leicht überfordert siehst du zu deinem Gatten, der den Ausbruch eurer 14 Jährigen Tochter nur schweigend beobachtet. Du stößt ihn leicht in die Seite und forderst ihn damit auf, etwas zu sagen.
“Akashi Kuna. Kannst du uns mal sagen, was dein Wüten und deine Ausdrucksweise hier soll?” bei dem schneidenden Tonfall seiner Stimme, schreckt eure Tochter hoch und pustet sich eine Strähne aus dem Gesicht. Ihre Schminke ist verlaufen und ihre Unterlippe bebt.
“ Jungs sind scheiße.”  Seijūros Augenbraue schießt in die Höhe und sein Blick wandert zu den Schuhen, die verstreut herumliegen.
“ Ist das ein Grund, so ein übertriebenes Chaos anzurichten, Kuna?” sie senkt den Kopf und wischt sich über die Augen. Er wartet ab und du siehst ihn an. Sein Gesicht scheint ausdruckslos. Doch in seinen Augen spiegelt sich das gleiche Gefühl wider, was du gerade für deine Älteste empfindest. Mitleid. Doch wirklich ausdrücken kann dein Gatte das scheinbar nicht. Er bedeutet eurer Tochter, die Schuhe zusammen zu sammeln und auf ihr Zimmer zu gehen, was sie ohne Kommentar tut und die lange, edle Treppe ins obere Geschoss eurer Villa betritt, um dann zu verschwinden. Du seufzt und siehst ihn vorwurfsvoll an. Verwirrt legt er die Stirn in Falten und mustert dich.
“Was siehst du mich so an, Kuraiko?” du seufzt wieder schwer und siehst aus dem großen Erker Fenster in dem Empfangsraum.
“ Egal, ich erklär es dir im Wagen!”
Er folgt deinem Blick, sieht die schwarze Limousine und nickt ergeben. Wieder hebt er dich hoch und stößt die Tür von innen auf, um dich schnellen Schrittes zu eurem Fahrer zu tragen, der dabei hilft, dich nach hinten auf die gemütliche Sitzbank zu verfrachten.




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“ Also, weswegen hast du mich so angesehen, Liebste?” deine Hand ist mit seiner verschränkt und dein Kopf an die kühle und verdunkelte Scheibe angelehnt. Seijūro muss dich leicht an der Schulter rütteln, denn du hast seine Frage nicht wirklich mitbekommen. Seufzend drehst du dich zu ihm und legst deine heiße Wange an seinen vergleichsweise angenehm kühlen Hals.
“ Du hättest mitfühlender sein können.”
“ Unterstellst du mir gerade, dass ich dich nicht ordnungsgemäß versorge?” raunt er mit leicht gekränktem Unterton und lässt dich schmunzeln. Sanft streichst du über seinen Oberschenkel und schüttelst den Kopf.
“ Ich meinte, dass du dich mehr um deine Tochter sorgen solltest.” er hebt die Augenbrauen.
“ Weswegen?” du blinzelst und fuchtelst mit der rechten Hand vor seinem Gesicht herum. Er greift sie, küsst den Handrücken kurz und drückt sie dann sanft, aber bestimmt nach unten. Du beantwortest seine Frage, während du dich an seinen Oberarm schmiegst und die Augen halb schließt.
“ Sie hat geweint.” er runzelt die Stirn. Also musst du wohl weiter einen drauf setzen.
“ Sie hat Kummer” noch immer scheint er nicht zu wissen, was das für einen Unterschied macht. Dieser Mann hat wirklich wenig Ahnung von Mädchen und deren Problemen. Wenn er deine Hände nicht halten würde, dann würdest du dir jetzt die Haare raufen. Doch du verzichtest darauf und wirst doch etwas präziser.
“ Sie hat scheinbar Liebeskummer, Seijūro” er sieht dich kurz schweigend an und blickt dann gerade aus. Scheinbar muss er das erst mal verarbeiten. Doch er redet relativ schnell wieder.
“ Dann muss sie eben Stärke zeigen. Stärke ist absolut.” du hebst entgeistert die Augenbrauen und grummelst.
“ Das hat nichts mit Stärke zu tun. Das einzig absolute daran ist, dass es absolut unnötig ist! Man kann nicht immer stark sein, Akashi Seijūro” giftest du und wirst von deinem Gatten kritisch beäugt.
“Widersprich mir nicht.” du lachst tonlos und tätschelst ihm den Oberschenkel mit der wieder freien Hand.
“ Ich muss dir widersprechen, wenn du in Mädelsangelegenheiten keine Ahnung hast, Liebster.” er schnaubt nur leise und sieht gerade aus. Nach einigen Minuten sieht er dich dann doch wieder an.
“ Sie hat also Kummer. Aber wegen wem?” du zuckst die Schultern und siehst aus dem Fenster.
“ Da könnte eigentlich nur einer in Frage kommen. Dieser merkwürdige Kerl, den sie ab und zu nach Hause gebracht hat.”  Seijūro weitet die Augen und mustert dich leicht überrascht, während du dir geistesabwesend über den Bauch streichst.
“ Wer war bitte bei uns zu Hause, ohne, dass ich es bemerkt habe?” du siehst zu ihm und lächelst.
“ Ach das war dieser schwarzhaarige Kerl.”
“ Sehr detailliert.” grummelt dein Mann und stützt sein Gesicht in der Hand ab. Du musterst ihn und lächelst.
“ Sie hat ihn mir als ihren “Lernpartner” vorgestellt und ich hab im Geiste, das “Lern-” einfach mal entfernt. Der Kerl war sowieso ein Idiot.”
Doch  Seijūro hat sich längst wieder entspannt und öffnet das Fenster leicht, um bei der Hitze etwas frische Luft in den Wagen kommen zu lassen. Seine Haare wehen mit dem Wind leicht hin und her und du siehst ihn an.
“ Woran denkst du?”
“ Daran, dass du immer zu schnell voreilige Schlüsse schließt!” du hebst die linke Braue und lachst leise.
“ Wie kommst denn darauf?” er zuckt die Schultern und öffnet das Fenster noch einen Spalt weiter.
“ Sie hat wahrscheinlich tatsächlich gemeint, dass er ihr Lernpartner ist.” du kicherst und stützt dein Kinn in deiner Handfläche ab. Du entscheidest, mit zu spielen und fährst dir durch die leicht verschwitzten Haare.
“ Lass mich dir eine Frage stellen, Liebster.” abwartend sieht er dich an und bedeutet dir somit, fortzufahren und dein Anliegen vorzubringen. Du stupst mit der Nase gegen seine Wange und knuffst ihn leicht in seine Seite.
“ Als was hast du mich damals deinem Vater vorgestellt?”
“ … als Lernpartnerin.”
“ Beweisführung abgeschlossen.”





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“ Dieser miese, elende, inkompetente-”
“ Zügel dich, Liebste.”
“ Ich soll mich zügeln?! Dieser Verrückte im Kittel gehört in eine Anstalt und nicht in ein Krankenhaus.” du kochst vor Wut. Dieser Arzt hat euch doch tatsächlich vorgeworfen, nicht die besten Bedingungen für das Elternsein zu erfüllen, nur weil du schnell krank wirst. Hast du ihn nach seiner Meinung gefragt?! Nein. Hat Seijūro die persönliche Meinung dieses Vollidioten erbeten? NEIN.  Also warum sagt der Penner dann so etwas?! Du hast seit einigen Jahren schon Kinder und du hast sie gut ernährt und versorgt, du musst dir das nicht bieten lassen und du wirst ihm beweisen, dass in deinem wohlhabenden Umfeld sogar 10 Kinder problemlos unter dir und deinem Gatten aufwachsen könnten.
“ Vielleicht hat er Recht.”
“ WAS?!” dein Kopf schnellt zur Seite und du musterst deinen Mann fassungslos. Bevor du loswettern kannst, öffnet er aber die Tür des Wagens und dirigiert dich hinein, um dann neben dir wie gewohnt Platz zu nehmen. Er legt den Gurt über seine Brust und lässt ihn mit einem Klicken fest machen, während du etwas sagen willst.
“Akashi Seijūro du kannst doch nicht ernsthaft behaupten, dass-”
“ Schnall dich an” befiehlt er und du machst grummelnd, was er sagt. Dann willst du weiter reden, doch der Herr unterbricht dich ein weiteres Mal.
“ Ich meinte nicht, dass wir nicht fähig sind Eltern zu sein, sondern dass wir einen Umgebungswechsel bräuchten.”
“ Wann hat er das gesagt?” ein schiefes Lächeln stiehlt sich auf seine Züge und seine kühlen Lippen streichen sanft über deine Schläfe, was dich wohlig schnurren lässt.
“ Er hat das unmittelbar nach dem Satz gesagt, über den du dich ständig aufregst.” ertappt siehst du zu Boden und spielst mit seinen Haarsträhnen.
“ Du hast gewusst, dass ich innerlich abgehe?” er schmunzelt nur und streicht dir eine lose Haarsträhne hinters linke Ohr.
“ Das sieht man dir immer an, Liebste. Deine Nasenflügel beben dabei meist leicht” er stupst mit der Fingerspitze gegen dein Riechorgan und lächelt liebevoll, als du leicht errötest.
“ So offensichtlich?” er nickt kurz und sieht dann wieder ernst aus.
“ Also ich dachte mir, dass wir einfach mal aufs Land fahren und dort ein wenig ausspannen.” du hebst die Augenbauen und siehst ihn überrascht an.
“ Und wo sollen wir da wohnen?” seine Miene versteinert sich und sein Oberkörper, an den du gelehnt bist, spannt sich merklich an. Du siehst, wie er sein Mobiltelefon herauszieht und aufklappt. Schweigend tippt er mit seinen langen Fingern eine besondere Nummernabfolge ein, um dann das Telefon an sein Ohr zu halten. Nach wenigem Tuten meldet sich jemand am anderen Ende der Leitung und Seijūro ist nun bis aufs Äußerste angespannt. Du siehst ihn abwartend an und streichst über seinen drahtig muskulösen Oberarm. Er holt kurz Luft und beginnt mit einer völlig veränderten Stimme zu sprechen.
“ Otou-san... Ich habe eine Bitte”



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“ Ich will aber nicht!”
“ Es spielt keine Rolle, was du willst, Kuna. Deine Mutter benötigt ein neues Umfeld und du wirst mit kommen!” beleidigt dampft sie ab und schlägt die Tür oben zu. Du seufzt und streckst dich kurz. Dieser kleine Familien Trip, der dir zu Gute kommen soll, wird dich mit Sicherheit umbringen. Du liegst auf dem Rücken, die Hände hältst du auf dem Bauch verschränkt, während dein Mann einen Koffer packt und eure kleine Yuki ruft. Wenig später erscheint sie in eurem Schlafzimmer und klopft leise an den Türbogen. Seijūro blickt von seiner Tätigkeit auf und lächelt seine jüngste Tochter kurz an. Sie greift sich ihr Kleid, zieht es leicht zu den Seiten in die Länge und vollführt einen galanten Knicks.
“ Ich erbitte eine Audienz bei dem Königspaar.” du kicherst und wedelst mit einer Hand in der Luft herum.
“ Genehmigt” raunst du und lächelst liebevoll. Wie können eure beiden Töchter nur so unterschiedlich sein? Die eine übertrieben höflich und prinzessinnenhaft, die andere... mit reichlich Haaren auf den Zähnen bestückt.
“ Otou! Kuna sagt, wir fahren weg?” Seijūro  nickt und hebt seine fünfjährige Tochter, die bald 6 wird, hoch, um ihr die Krone zurecht zu rücken, die sie trägt. Sie sieht ihm in die roten Irden und richtet ihm mit konzentriertem Blick den Hemdkragen, um ihm dann einen Schmatzer auf die rechte Wange zu drücken und sie zu tätscheln.
“ Ein Herrscher muss stehts geflegt aussehen, Otou!” lächelnd streicht dein Mann über ihre Wange und küsst ihre Nasenspitze.
“ Was wäre ich nur ohne deine Etiketten Kenntisse, Yuki.” raunt er und drückt sie an seine Brust, worauf sie sich an ihn schmiegt und zuckersüß antwortet.
“ Vermutlich ein Bauerntrampel, Otou” du lachst und winkst deine kleine Tochter zu dir, die von Seijūro  herunter gelassen wird und zu deinem Bett hüpft. Dein Mann packt derweil hochkonzentriert weiter. Etwas unelegant klettert Yuki neben dich und legt ihr Ohr an deinen Bauch.
“ Hat er geschmeckt?” du hebst die Augenbrauen.
“ Was?”
“ Na mein Bruder? Wie ist er denn sonst in deinen Bauch gekommen, Okaa?” du schluckst und siehst zu deinem Rothaarigen, der gerade den schwarzen Koffer schließt und auf den Flur stellt, damit er von eurem Fahrer abgeholt und verstaut werden kann. Du richtest du dich leicht auf und siehst zu deinem Mann, der das Zimmer wieder betritt und sein Hemd aufknöpft.
“ Dein Vater kann dir das erklären” raunst du in ihr Ohr und lehnst dich gespannt etwas nach vorn, um in eine halbwegs bequemere Position zu wechseln.
“ Otou, wo kommen die Babys her?” irritiert hält dein Mann mit dem zusammen legen seines Hemds inne und sieht zu dir. Du siehst ihn unschuldig an und sagst grinsend.
“ Genau, wo kommen sie her, Seijūro ?”
“ Nun also. Wenn zwei Menschen sich sehr lieben, dann … wollen sie sich eben küssen und berühren, dann also-”
“ WAS? Vom Küssen kriegt man ein Baby?! Warum hat Kuna noch keins?!” da schweigt ihr beide und seht geschockt drein.
“ Ich hab sie mal mit so nem Kerl in ihrem Zimmer gesehen, ich sollte es euch nicht verraten, dann hat sie mir ein Pony versprochen. Aber hab ich ein Pony? Nein! Also.” ihr blickt euch an und wisst nicht was ihr sagen sollt. Seijūro  ist der erste von euch, der wieder seine Sprache findet und spricht:
“ Zum Kinder kriegen muss man mehr tun, als küssen, aber dafür bist du noch zu klein.”
Gut ausmanövriert, Mister. Denkst du dir nur und fährst durch deine Haare. Du erhebst dich und gehst zum angrenzenden Bad, um dich vor der Autofahrt noch mal frisch zu machen. Dein Mann steht hinter dir, legt deine Haare zu Seite und haucht einen Gänsehaut erregenden Kuss auf deinen Nacken.
“ Brauchst du Hilfe?” du drehst dich um, ziehst ihn zu dir und küsst ihn sanft.
“ Ja gern. Schwangerer kann ich sowieso nicht mehr werden.” scherzt du und lässt euch beiden ein Schaum Bad in eurer luxuriösen Bodenwanne ein.





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“ Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist...Schwarz weiß!”
“ Kuh.”
“ Woher weißt du das? Du bist sooo schlau, Schwesterherz”
“ Ich weiß das, weil das die 6. Kuh, in 2 Minuten Fahrt ist und sie alle schwarz weiß sind, Yuki!”
Amüsiert betrachtest du dein voll motiviertes Kind neben deinem demotivierten und blickst zu deinem Gatten, der das Geschehen schweigend mitverfolgt. Da ihr alle jetzt beisammen seid, scheint Seijūro den Moment auserkoren zu haben, um etwas Familiendrama in die Fahrt einzubauen.
“ Erzähl uns mehr, über den jungen Mann, den du vorhin so verflucht hast.” du spannst dich merklich an und siehst zu Kuna, die ihren Vater ausdruckslos mustert. Ihre roten Augen betrachten ihn kurz und ihr blasses Gesicht stützt sie in ihre linke Handfläche.
“ Ich wüsste nicht, was dich das anginge.” Möööp falsche Antwort. Wie kann dieses Kind nur so wenig Taktgefühl besitzen?! Der Kiefer deines Mannes spannt sich an und seine Hand betätigt den Knopf, der das Fenster nach unten gleiten lässt. Während der Wind euch um die Ohren streicht, wendet er seine stechenden Augen seiner Tochter zu. Beide starren sich in den Boden. Beide schweigen. Und beide denken nicht daran den Blick abzuwenden. Nur am Rande bekommst du mit, wie deine Jüngste euren Butler zum Spielen motiviert und das Ratespiel von vorhin fortführt. Du seufzt und wärst am liebsten geflüchtet. So unangenehm ist dir die Situation. Seufzend gibt sich Kuna geschlagen und verschränkt die Arme vor der Brust.
“ Ich werde dir seinen Namen nicht nennen.” Seijūro lehnt sich nach vorne, stützt beide Unterarme auf seinen Oberschenkeln ab und verschränkt die langen Finger ineinander.
“ Das werden wir noch sehen. Und jetzt erzähl mir über ihn.”
“ Was damit du ihn abmurksen kannst?! Nicht nötig.” giftet eure Älteste und lässt dich nur den Kopf schütteln. Sie schaufelt sich gerade ihr eigenes Grab. Dein Gatte reagiert nur mit einem müden Lächeln, das nicht seine Augen erreicht und fährt sich mit einer Hand durch das Haar, um die Finger dann wieder ineinander zu verschränken.
“ Ich will wissen, womit du den jungen Herren vertrieben hast.” überrascht siehst du ihn an. Muss er seine provokante Seite ausgerechnet auf seine pubertierende Tochter loslassen?! Entgeistert blinzelst du und schüttelst den Kopf. Einer sturer als der andere. Die beiden sind sich einfach viel zu ähnlich und wollen beide den Willen durch setzen. Das beweist deine Tochter auch mit dem nächsten Satz.
“ Wie kommst du darauf, dass ich Schuld bin?! Bin ich etwa immer Schuld an allem?!”
“ Deine Schuld ist absolut”
“Absoluter Bullshit” keift sie und beißt sich darauf auf die Unterlippe. Ihre Tränen stehen ihr in den Augen und sie weiß, dass sie jetzt zu weit gegangen ist. Zu deiner Erleichterung bleibt dein Gatte ruhig, mustert eure Tochter kurz und sieht aus dem Fenster.
“ Ich bin sicher deine freche und ungehobelte Art hat ihn vertrieben.”
“ Du nennst mich frech?! Dann solltest du den mal kennen lernen!”
“ Die Chance hast du mir genommen, als du von ihm verlassen wurdest” kontert dein Mann mit ruhiger Stimme und entlockt deiner Tochter ein entrüstetes Schnauben. Du blickst an die Decke des Wagens und sendest ein Stoßgebet gen Himmel. Hoffentlich erreicht ihr bald das Landhaus von deinem gruseligen Schwiegervater. Der kalte Krieg geht weiter und heizt sich immer mehr auf.
“ Du willst ihn gar nicht kennen lernen. Haizaki Kaito ist das reinste Monster.” sofort horcht Seijūro  auf und runzelt die Stirn.
“ Sagtest du gerade “Haizaki”?” sie nickt und verschränkt die Arme bockig vor der Brust. Seufzend fährt sich dein Mann übers Gesicht und murmelt etwas in sich hinein, während du sanft über seinen Oberarm streichst. Er scheint den Jungen zu kennen. Oder zumindest den Namen.
“ Von allen Männern auf dieser Welt suchst du dir einen Haizaki aus?!” sie sieht ihn überrascht an und auch du hebst eine Augenbraue. Er spricht weiter und schnaubt.
“ Du hast Recht. Ich würde niemanden aus dieser Familie sehen geschweige denn kennen lernen wollen.” Möööp auch das ist die falsche Antwort, wenn man bedenkt, dass eure Tochter jetzt erst recht wieder was mit diesem Jungen haben will... Sei es auch nur, um ihren Vater zu ärgern.







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“ Darf ich sie behalten?” fragt Yuki flehend und tätschelt den prallen Bauch der Kuh neben ihr. Du schüttelst nur den Kopf und siehst zu ihr hinunter.
“ Wir können doch keine Kuh halten, Prinzessin.” sie schmollt und klettert auf den Rücken des wiederkauenden Tiers, das sich keinen Zentimeter bewegt. Du schüttelst den Kopf und beugst dich nach vorn, da es in deinem Bauch kurz unangenehm zieht. Sofort steht Seijūro neben dir, stützt dich leicht und sieht über seine Schulter zu Kuna, die auf einem Holzzaun sitzt und euren Butler an ihrem Schuh schrubben lässt.
“ Was treibst du da?” fragst du vorwurfsvoll und sie deutet auf das neue “Haustier” ihrer kleinen Schwester.
“ Ich bin in ihre Scheiße getreten.” du schüttelst den Kopf. Diese Pubertät scheint wohl die Strafe dafür zu sein, dass man Sex hat und Kinder bekommt. Wütend verschwindet eure Älteste und schließt die Tür des Landhauses übertrieben laut. Du blickst in den Himmel, der sich zu seinem Wolkenfest auftürmt und schiebst deine beiden anderen Familienmitglieder in das Haus. Euer Butler folgt brav. Ihr alle beisammen in einem Haus... Zwei Akashis, des gleichen Gemüts hocken aufeinander. Das kann nur schlecht ausgehen...





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“ Madam, was wünschen Sie zu essen?” du tippst dir ans Kinn, während euer Butler sich eine blau weiß karierte Schürze umbindet und dich abwartend ansieht. Du antwortest.
“ Pfannkuchen” bevor er die Pfanne nehmen kann, setzt du noch etwas dazu.
“ Und Senf. Nutella auch! Bitte mischen Sie es !” der Greis blinzelt leicht und nickt langsam.
“ In Ordung Madam. Dessert?”
“ … Essiggurken...” er weitet die Augen und nickt.
“ Mit Schlagsahne!”
“ Boah, Mama! Wie kannst du so was nur essen?” du siehst zu deiner Älteren, die mit deinem Mann gerade Karten spielt und ihr Blatt kritisch beäugt. Seijūro bewahrt natürlich sein Pokerface und legt langsam aus. Vier Damen und vereinzelte dreier Pärchen. Und schon hat er Rommé Hand geliefert und deine Tochter besiegt. Sie schmeißt die Karten knurrend hin und verschränkt die Arme vor der Brust.
“ Du schummelst. Du kannst nicht dauern gewinnen.”
“ Mein Gewinnen ist bedingungslos und absolut. Nun will ich meinen Gewinner Preis.” sie schnaubt und fährt sich durch die Haare. Du setzt dich zu ihnen an den Tisch und bestellst bei eurem in Schürze und Anzug gekleideten Bediensteten noch eine weitere Mahlzeit.
“ Eine heiße Schokolade mit Honig und Zimt bitte. Und Streuseln!” er nickt ergeben und stellt dir deinen mit Schokocreme und Senf gefüllten Pfannkuchen hin. Schnurrend steckst du dir das erste Stück in den Mund und seufzt.
“ Schmeckt es Ihnen, Madam?”
“ Esch ischt sehr delikat” nuschelst du mit vollem Mund und bekommst einen tadelnden Blick von deinem Mann.
“ Mit vollem Mund spricht man nicht” mahnt er und lässt dich aufsehen.Du nickst langsam und beißt von der besahnten Essiggurke ab. Seijūro verzieht kurz das Gesicht und wendet seine Aufmerksamkeit lieber seiner Ältesten zu.
“ Also... Wie kommst du in Kontakt mit einem Haizaki Nachfahren.” sie verdreht die Augen und vergräbt das Gesicht in den Händen.
“ Er geht auf meine Schule.” er nickt verstehend und faltet die Hände vor seinem Mund. Kuna redet weiter:
“ Er hat mich gefragt, ob wir ausgehen und ich hab ja gesagt.” du schüttelst den Kopf. So leicht zu verführen. Da warst du weit Gott schwerer zu überreden, dich mit dem Kapitän deines Bruders einzulassen. Wäre Hayama nicht gewesen, hättest du dem kleinen Psycho, der heute dein Ehemann ist, vermutlich nie eine Chance gegeben. Du greifst unter dem Tisch seine Hand und drückst sie warnend. Er nickt unbemerkt und fragt weiter.
“ Und weswegen hast du ihn so verflucht?” sie seufzt und blickt auf ihre Hände.
“ Ach er hat gesagt, dass er momentan keine Beziehung will und sich auf sich konzentrieren muss.”
“ Also will er nur nicht, dass du ihn belästigst und versucht es dir schonend beizubringen.” ihre Augen weiten sich und du stößt ihn fest in die Seite. Er zuckt zusammen und sieht dich irritiert an.
“ Glaubst du das auch, Mama?” du schluckst und schüttelst den Kopf.
“ Neiiin”
“ Natürlich, das ist doch offensichtlich.” Du strafst deinen Mann mit einem bösen Blick und seufzt, als eure Tochter aufsteht, um weinend aus der Küche zu rennen. Mit großen Augen biegt Yuki um die Ecke, in ihren Armen ein Löwen- und ein Bärenkuscheltier haltend.
“ Wieso weint Kuna-chan?” du lächelst und streichst über ihren Kopf.
“ Ein Junge hat sie traurig gemacht.”
“ Wegen so was weint man doch nicht.” sie pult an dem glänzenden Knopfauge des Kuscheltiers herum und klettert auf Seijūros Schoß. Er sieht auf den Tisch und zieht mit einem silbernen Löffel unsichtbare Kreise auf das dunkle Tischholz.
“ Hab ich was falsches gesagt?” du nickst und bindest Yukis Haare zu einem Zopf.
“ Aber es war doch nur die Wahrheit, die ich ausgesprochen habe.” du nickst und bittest euren “Penguin” Butler, euch etwas Tee aufzusetzen.
“ Und genau das war der Fehler, Liebster.” er runzelt die Stirn und nickt Penguin dankend zu, als dieser ihm etwas Tee eingießt.
“ Ich lüge nie.”
“ Das ist auch eine wundervolle Charaktereigenschaft, aber du solltest jetzt zu ihr gehen und noch einmal mit ihr reden. Man will nicht immer die Wahrheit hören, wenn man Kummer hat.” er nickt und zuckt die Schultern.
“ Was macht es hier für einen Unterschied.”
“ Das eine bedeutet, dass er einfach ein Idiot ist und sie nicht zu schätzen weiß und das andere bedeutet, dass sie indirekt Schuld ist, weil sie ihm vertraut hat.”
Du verdrehst die Augen und nimmst ihm Yuki ab, die gleich die Tasse Tee an ihre Lippen setzt und den kleinen Finger abspreizt.
“ So muss man das trinken, Otou.” er nickt, streicht ihr über den Kopf und geht zum Schlafzimmer von Kuna. Du gehst hinterher, siehst ihn noch mal an und nickst. Er seufzt und klopft dreimal.
“ Herein. Ihr alle...” Ihr seufzt und begebt euch in die Drachenhöhle.





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Du setzt dich zu deiner Ältesten und seufzt leise. Sie liegt auf dem Bauch, hält ein Kissen an sich gedrückt und starrt auf den Boden. Ihre Augen sind noch gerötet vom Weinen und ihre Lippe bebt noch leicht. Du ziehst Seijūro nach vorn und blickst ihn mahnend an. Er seufzt und tauscht mit dir Platz, um dann die Hand auf den Rücken seiner Tochter zu legen. Sie zuckt leicht zurück, doch schubst ihn auch nicht weg. Er tätschelt sie sanft und sieht an die Decke.
“ Ich wollte dich nicht verletzen. Auch wenn es die Wahrheit-” du knurrst und er sieht dich leicht überfordert an. Schnell setzt er wieder seine kühle Miene auf und fragt mit ruhiger Stimme.
“ Was kann ich tun, damit es dir besser geht?” sie seufzt und dreht sich auf den Rücken, dabei rutscht ihr Kopf auf den Oberschenkel ihres Vaters und bleibt auch dort. Er fährt sanft durch ihre dunkelroten Haare und seufzt.
“ Jungs können ziemlich undurchschaubar sein, Kuna.” er sieht zu dir und du nickst ihm aufmunternd zu. Ihm missfällt das sichtlich. Doch er macht tapfer weiter.
“ Du bist noch so jung... Es werden andere kommen. Bessere.” sie sieht ihn an und schnieft.
“ Meinst du wirklich, Otou?” als sie ihn so nennt, wird ihm offensichtlich warm ums Herz und er streicht sanft über ihre blasse Wange.
“ Natürlich. Nur hat das noch Zeit. Laaaange Zeit und -” wieder siehst du ihn mahnend an und entlockst ihm einen schweren Seufzer.
“ Aber wenn es so weit ist, wird er sicher verzaubert sein von dir!”
“ Weil sie eine Hexe ist?!” fragt Yuki verwirrt und bekommt von dir den Mund zu gehalten. Schnippische Kommentare der kleinen Schwester sind bei diesem Vater Tochter Moment unangebracht.
“ Glaubst du, er kommt zurück?”
“ Willst du das denn?” sie seufzt und sieht ihren Vater an.
“ Ist es dumm, ja zu sagen?” er lächelt und streicht ihr eine Träne vom Augenwinkel weg.
“ Zweifellos.” sie lacht und wischt sich über das Gesicht. Er drückt sie kurz an sich. Beide scheinen leicht überfordert mit der ungewohnt herzlichen Geste und doch unterbricht es keiner.
“ I-ich will ja nicht eure Versöhnung unterbrechen, a-aber ich brauche einen Arzt.” sofort schnellt  Seijūros Blick zu dir und Kuna erhebt sich.
“ Scheint, als würde unser jüngster Akashi Sprössling nicht warten wollen.” keuchst du, als die erste Wehe dich vor Schmerz stöhnen lässt.





֎ ֎ ֎




Seufzend streichst du über das weiche Köpfchen deines Kindes und hauchst einen leichten Kuss auf die Stirn, die so charakteristisch nach Baby duftet. Du lächelst, als es dich ansieht und deinen Finger ergreift, den du ihm entgegen streckst. Seijūro wird gleich hier sein, um die Windeln des kleinen Akashis zu wechseln. Du streichst über den Kopf deines kleinen Sohnes und lächelst. Es war wirklich so aufregend endlich deinen ersten Sohn schließlich in deinen Armen halten zu können. Nach so langen und qualvollen Stunden der Geburt ist das auch das mindeste. Du hebst deinen Sohn hoch und grinst ihn an, was er erwidert und mit seinen kleinen Fingerchen über deine Wangen kratzt. Akashi Yasu. Endlich ist die Familie komplett...


~ Flashback ~


Schreiend sinkst du wieder ins Bett zurück und lässt die Hand deines Gatten los. Er schüttelt sie kurz und versucht sie zu bewegen.
“ Hab ich dir sehr wehgetan?” wimmerst du entschuldigend und entlockst ihm ein leichtes Lächeln.
“ Nicht doch. Das hab ich wohl verdient.” du lachst leise und wirst wieder von einer Schmerzwelle überrollt. Du presst noch einmal fest und sinkst entkräftet zurück. Alles ist still, du hörst deinen Herzschlag in deinen Ohren und dein Blut rauschen und dann. Hörst du sein Weinen. Du blickst auf in das lächelnde Gesicht der Krankenschwester, die deinen Sohn schnell in eine Decke wickelt und ihn dir reicht.
“ Es ist ein Mädchen.” sofort entgleiten Seijūro die Gesichtszüge und du lachst laut auf.
“ Danke, der Blick war es wert!” lachst du und reichst der Schwester das Geld, das du ihr versprochen hast, damit sie deinen Mann dermaßen zu Tode erschreckt.
“ Es ist nicht so, dass ich mich über ein Mädchen nicht gefreut hätte” verteidigt er sich, doch du tätschelst seine Wange und lächelst.
“ Weiß ich doch. Aber zweimal Mädchenangelegenheiten reichen.” er nickt und nimmt seinen Sohn. “ Er ist unglaublich. Er ist ein Gewinner.” du lächelst und setzt dich etwas auf.
“ Woran siehst du das?” er seufzt und streicht kurz über das winzige Köpfchen seines jüngsten Kindes.
“ Ich spüre das. Er ist ein Gewinner, ohne dass man ihn drillen muss. Er ist unser Wunder.” du nickst und lässt deine Töchter herein kommen.
“ Ja das ist er, Liebster.”
“ HA! Es ist ein Junge. Penguin, du schuldest mir ein Pony!” du lachst und streichst Yuki durchs Haar. Auch Kuna sieht ihren Bruder mit großen Augen und nimmt ihn in die Arme.
“ Ich werd aufpassen, dass du kein Herzensbrecher wirst, ich versprechs.” du lächelst. Dein Herz hat er auf jedenfall jetzt schon zum Schmelzen gebracht. Und das deines kühlen Mannes mit großer Sicherheit auch...





~ Flashback Ende ~





Du siehst zu deinem Mann, der dir deinen Sohn abnimmt und ihn vor dir auf den Boden ablegt, vorsichtig öffnet er die Windel und legt sie beiseite, um dann abzuwischen.
“ Er hat ja fast nichts gemacht.” doch wie auf Kommando pinkelt euer Sohnemann dem Vater auf sein Hemd und kichert leise. Du siehst die Szenerie entgeistert an und brichst in schallendes Gelächter aus. Seijūro erhebt sich, deutet auf deinen Sohn und sagt.
“ Ich werde mich umziehen. Mach du das bitte zu Ende.” du nickst lachend und hebst ihn seufzend hoch und stupst ihm auf die Nase.
“ Du Schlingel. Ich hab zwar erwartet, dass du deinen Vater bald mal anpisst, aber wörtlich nehmen solltest du das nicht.” Das Baby tatscht dir ins Gesicht, worauf du lachend nach seinem Fingerchen schnappst und es zu Ende wickelst. Geduldig lässt Yasu alles über sich ergehen und zieht ab und an an deinen Haarsträhnen, was dich aber nicht sonderlich stört.
Du beginnst ihn zu stillen, als dein Gatte gerade wieder herein kommt und sich sein schwarzes Hemd zu knöpft. Du siehst ihn grinsend an und er hebt die Hand.
“ Kein Wort über diesen Vorfall!” du nickst und beißt dir auf die Unterlippe, um nicht zu lachen. Eure Töchter kommen her und setzen sich vor euch.
“ Noch etwas Tee, eure Hohlheit?”
“ Du musst das schon richtig spielen, Kuna!” schmollt ihre kleine Schwester, die gerade Teeparty mit der Älteren und ihren Kuscheltieren spielt. Akashi nimmt dir den Kleinen ab und klopft auf seinen Rücken. Er macht sein Bäuerchen und... Spuckt seinem Vater an die Wange und Schulter. Du blinzelst und schluckst. Wieder reicht er ihn dir und erhebt sich.
“ Er hat zwar keine Mädchenprobleme, aber Probeme macht er trotzdem.” er nickt dir noch mal zu, du wirfst ihm grinsend einen Kuss zu und wischst die Baby Spucke von Yasus süßem Mündchen weg. Schließlich wiegst du ihn in deinen Armen hin und her und schmunzelst leicht.
“ Was ist denn mit Otou los?” will Yuki wissen und bekommt die Antwort sogleich von ihrer Schwester.
“ Ach der scheint angepisst zu sein.” du lachst laut und deine Töchter wenden sich verwirrt dir zu. Der Butler bringt dir Tee, schüttet den Mädchen imaginäre Getränke in ihre Porzellantässchen und nimmt dir Yasu ab, um ihn ins Bett zu bringen. Du lachst immer noch schallend.
“ Wieso lachst du so, Okaa?” du kicherst und raunst.
“ Ja euer Vater ist angepisst. Ihr habt es genau erfasst.” …



☼ ☼ ☼




Oha tatsächlich brav bis hier unten durchgelesen?! Respekt! <3

*Das ist das längste Kapi von allen :D Ich habe die Wünsche des ersten Reviewers eingebaut ;) Und ich hoffe Daddy Akashi hat euch getaugt. Der Arme musste mit seinen Mädels ja ziemlich leiden. Hoffentlich ist Yasu brav xDDD

**So nun ist die Zeit gekommen abzustimmen. Es gibt folgende Kategorien! Bitte auch begründen. Warum gerade die euch getaugt haben :)

1. Beste Familie
2. Bestes Kind / Kinder
3. Bester Daddy
4. Bester Reader Chara

***Ihr habt gesehen wer im nächsten Bonus Cap kommen wird. Aber zu den Kapiteln, die jetzt folgen muss ich noch bissl was sagen und auch eure Meinung einholen.
Ich habe nämlich einige “Gesamtspecials” geplant, also Situationen in denen zwei oder mehrere Daddys aufeinander treffen und ihre Kinderchen mit haben. Da fällt dann aber die Reader Sicht weg oder fällt auf eine andere Person (zum Beispiel eine Lehrerin bei einem Elternsprechtag*spoiler*)
Ist das okay für euch, oder wollt ihr NUR Reader x Daddy Kapis? :)

****Immer her mit Situations Wünschen, der erste Reviewer darf sich den nächsten Daddy für das Bonuscap Nummer 2 wünschen! :)

*****Ahhhh danke für über 40 Favos, über 10 Empfehlungen und fast 20 Reviews *-* Ihr seid so GEIEL *_* Danke danke danke *Kuchen rüberschieb*.

******Ich bin grad am Zeichnen einiger Kinder der Wunderkinder, wer die Bildcherchen sehen will, bitte laut schreien, dann überleg ich, sie für euch auf Tumblr hochzuladen :) Genug angemerkt XD Man liest sich <3
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