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֎ Family Time ֎

von NIzz
GeschichteHumor, Familie / P16 / Gen
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi
23.06.2015
24.02.2016
34
261.024
54
Alle Kapitel
162 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
16.02.2016 8.485
 
Soooo da bin ich wieder !
Wundert euch nicht über manche komischen Symbole im Text. Mein PC überschreibt manche Buchstaben wahllos miteinander und ich bin nicht drauf gekommen wieso -.-

Bitte bitte bitte alle die AN unten lesen ! Die ist wirklich wirklich wichtig! Sogar die wichtigste bisher denke ich! Für alle, die die ganze Laberei von mir nicht abkönnen, gibts hier Kekse! *Leckerei weiter geb*.
Sollten die nicht über den Text hinweghelfen, springt nach dem Lesen des Kapitels einfach zum Sternchen #5!

Viel Spaß beim Lesen des letzten unbekannten Charas!


Liu Wei
http://vignette2.wikia.nocookie.net/kurokonobasuke/images/9/92/Wei_Liu.png/revision/latest?cb=20140608090403


Akihiko (Real Inspiration)
https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/b5/47/6c/b5476c36109d5ff2dfb6851b7cd2e04b.jpg





Reader x Liu Wei







Keuchend hältst du an einem der Häuser an und verschnaufst mehrmals. 
Du wirkst elektrisiert, deine Finger zittern und dein Atem geht schwer. Schnell presst du dir eine Hand auf die dunkel geschminkten Lippen, um ja keinen Laut erklingen zu lassen. Du musst hier heil weg kommen. Du schließt die Augen und atmest etwas ruhiger. Das Stechen in deiner Seite lässt dich innerlich aufkeuchen, doch du presst die Lippen eisern zusammen, um bloß niemandes Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen. Wind weht dir die schwarzen Haare aus dem Gesicht, die sich in deinen Ohrringen an deiner rechten Ohrmuschel verfangen und daran zerren, als wollten sie sie gewaltsam herausreißen. Schnell rollst du dich zur nächsten Häuserwand und drückst dich an einen dunkelblauen Müllcontainer. Deine Augen verengen sich und versuchen in der Dunkelheit, etwas auszumachen. Eine Bewegung, einen Menschen, einen Gegenstand. Irgendetwas. Doch es ist still. Einzig und allein ein Gewitter ist in der Ferne zu hören, als du dich vorsichtig erhebst und zur vollen Größe aufrichtest. Deine dunkelvioletten Augen suchen weiter, bis du endlich eine Bewegung ausmachen kannst.
Schnell flüchtest du zur nächsten Häuserwand und hörst sogleich die Kugeln knapp an deinem vorherigen Standort in den Müllcontainer jagen. Schnell siehst du dich um. Wenn du weiter nur rumstehst, wirst du sicher verenden.
Dein Kopf dreht sich nach links. Du erblickst eine Wand.
Deine Augen wandern nach rechts. Wieder eine Wand. Du sitzt in der Falle.
Schnellen Schrittes eilst du auf den viel zu hohen Schuhen durch die leeren Straßen Tokyos und siehst dich um. Passanten sind keine zu sehen. Schnell greifst du in die Tasche deines bis zum Boden reichenden Leder Mantels und ziehst zwei Pistolen hervor.
„ Kommt raus, ihr dreckigen Schweine.“ knurrst du und musterst jeden Laternenpfahl in der Gegend, als sei er ein potenzieller Feind.
Etwas regt sich endlich. Sofort richtest du deine Waffen auf die sich versteckende Person und schnaubst leise. Unauffällig ist wirklich etwas anderes. Du überlegst kurz, was deine nächsten Worte sind und entsicherst die erste Waffe.
„ Komm raus, Scheißkerl.“ Klick.
Niemand reagiert. Schmunzelnd entriegelst du die zweite. Klack.
Ein Niesen ist zu hören. Du runzelst die Stirn und suchst die dunkle Umgebung genau ab. Schilder der Läden in der Querstraßen blinken penetrant, während in der Ferne das langgezogene Hupen eines Lastwagens zu hören ist.
Du ruckst zur Seite, als ein Schauer deinen Nacken streift und blinzelst, als dir eine feuchte Flüssigkeit den Nacken herab rinnt. Verwirrt hältst du die Hand vor dein Gesicht und versuchst, trotz der Dunkelheit etwas auf deiner rauen Handfläche zu erkennen.
Ein lautes Poltern lässt dich aufschrecken und du schießt deine erste Kugel zielgerichtet in die Ecke, aus der ein alter Fußball rollt. Du trittst ihn genervt beiseite und hältst deine Revolver nun etwas sicherer in deiner Hand. Du lässt dich zu schnell ablenken. Keuchend zitterst du, als eisiger Wind deinen Ledermantel durchdringt und dir eine Gänsehaut beschafft.
„ Hallo, Baby.“ du erschrickst. Die Stimme.
Vorsichtig drehst du dich um und richtest die Waffe auf den Mann, der sich lebensmüde und mutig zugleich aus seinem Versteck gewagt hat.
„ Hättest lieber bei deinen Ratten bleiben sollen, alter Sack.“ knurrst du und feuerst ab. 
Schnell weicht er aus und zieht ebenfalls eine Waffe. Jemand packt dich von hinten und hält dich fest. Ein Keuchen entweicht deiner Kehle, deine Augen weiten sich und du lässt deine Waffen fallen.
Grinsend fährt der Mann vor dir grinsend von deinem Kinn zu deinem Hals.
„ Du hättest mich niemals verlassen dürfen.“ du spuckst ihm ins Gesicht.
Knurrend wischt er sich die Visage wieder sauber und hält das kühle Metall seiner Waffe fest an deine Stirn gedrückt.
„ Deine letzten Worte?“
Du blinzelst.
Was sind denn deine letzten Worte? Du überlegst fieberhaft, während die Zeit mehr und mehr verstreicht. Der Mann in der schwarzen Lederkluft mustert dich abwartend. Seine Mundwinkel zucken. Hinter dir an deinem Rücken spürst du eine Brust vibrieren und beißt dir auf die Lippen. Du darfst nicht lachen. Doch als dein Angreifer sich nicht mehr halten kann und herzhaft loslacht, kicherst du ebenfalls und versuchst, einen Lachanfall so gut es geht zu vermeiden.
„ CUT! Leute! Diese Szene spielen wir schon zum zehnten Mal!“
Du lachst weiter und beugst dich vor, als deine Seiten erneut stechen. Diesmal vor Lachen.
Euer Regisseur lacht leise und legt das Drehbuch auf sein Gesicht, um dann mit gedämpfter Stimme zu fordern.
„ Die Szene noch mal! Yuuka hat ihren Text vergessen. Schon wieder.“






* * *





Lachend wischst du dir das Kunstblut vom Nacken.
„ Wieso hast du mir das hingeschmiert, du Idiot?“
Dein Filmkollege zuckt grinsend die Schultern und trinkt etwas Wasser aus seiner Glasflasche.
„ Als unser werter Mitschauspieler geniest hat, dachte ich mir, es wird so oder so gleich abgepfiffen.“
Du verdrehst die Augen.
„ Fang du nicht auch noch mit dieser Sport Sache an. Mein Mann schwärmt mir die ganze Zeit von Basketball, Breakdance und anderen Dingen vor.“
Dein Kollege lächelt und sieht auf sein Handy.
„ Wo wohnt ihr eigentlich? Die Presse weiß bisher nichts von eurer Familiensituation oder anderen Dingen, deines Privatlebens betreffend.“ 
Du siehst ihn alarmiert an, lächelst gespielt und beißt von einem Apfel ab.
„ Und genauso soll es bleiben, mein Lieber.“
Jemand legt dir von hinten den Arm um die Schultern und wuschelt durch deine frisch frisierte Haarpracht.
„ IST DAS DEIN ERNST?“ wütend wirbelst du herum.
Keine Frau kann es leiden, wenn jemand ihre Haare derart durcheinander bringt, aber wenn diese Frisur eine Stunde Arbeit in der Maske bedeutet, tötet jede Frau sogar jemanden, der es wagt, dort Hand an zu legen.
Amüsiert grinsend hebt Akihiko die Hände und funkelt dich aus seinen dunkelbraunen Augen gespielt unschuldig an.
Der chinesische Schauspieler mit den wilden und zerzausten Haaren ist wirklich alles andere als hässlich. Sofort blitzt vor deinen Augen wieder ein Bild deines Mannes auf und du lächelst selig.
„ Wenn du das noch einmal machst, stopf ich dir deine eigenen Finger in die Nase, Akihiko.“ 
Er lacht, rau und frech. Schmunzelnd gehst du zur Maske und schnappst dein Telefon aus deiner Jackentasche im Styling Raum, um zu Hause durchzurufen. Es dauert nicht lang, bis dein Sohn endlich abnimmt.
„ Nǐ hǎo?“
Du lächelst, als dein ältester Sohn dich wie gewohnt auf chinesisch begrüßt und klemmst das Telefon zwischen Ohr und Schulter, während du nach deiner Stylistin Ausschau hältst.
„ Hey, Hübscher. Ist alles gut bei euch?“ die Mitglieder des Filmteams sehen zu dir. 
Chinesisch sprichst nur du am Set und das ist auch gut so. Je weniger die Menschen verstehen, desto sicherer ist deine Privatsphäre und damit deine Familie.
„ Pian. Ist alles okay?“ er seufzt.
„ Wann kommst du endlich wieder, Māmā?“ ein Lächeln schleicht sich auf deine Lippen.
„ Noch heute steige ich in den Wagen zu euch. Gib mir mal bitte deine kleine Schwester.“
„ Welche?“ du lachst laut.
„ Die Einzige.“ 
Er brummt und ruft seine jüngere Schwester ins Zimmer. Im Hintergrund läuft laute Musik. Du seufzt genervt.
„ Lerne mehr, Pian. Dein Vater hat mir erzählt, dass deine Noten derzeitig leiden.“ 
Er erwidert nichts und reicht dich einfach weiter. Du verdrehst die Augen und lächelst sogleich wieder, als du die hohe Stimme deiner geliebten Su hörst.
„ Nǐ hǎo, mein Engelchen!“
Sie kichert und erwidert deine Begrüßung herzlich. Kurzes Schweigen tritt ein und sie seufzt schließlich.
„ Kommst du bald wieder, Māmā?“ 
Du lächelst und streichst durch deine Haare, während du dich vor das Büfett für die Filmstars stellst und nach einem Onigiri greifst.
„ Bald, meine Kleine. Und ich bringe euch etwas mit.“ sie kicherte.
„ Bring einfach dich mit, Māmā. Das reicht uns!“
Du lächelst warm und küsst das Mikro deines Handys mehrmals, um dann zu lächeln.
„ Ich muss weiter arbeiten, mein Schatz. Ist Papa erreichbar?“ sie verneint.
„ Der arbeitet in letzter Zeit länger. Pian passt auf mich auf.“ du seufzt.
„ Er soll doch nicht zu viel arbeiten. Nun das kann ich ihm auch bald persönlich sagen. Küss und knuddel ihn bitte feste von mir, meine kleine Prinzessin.“
Sie kichert und legt auf. Lächelnd siehst du noch auf dein Handy und legst es beiseite, als dein Kollege neben dir auftaucht.
Innerlich verdrehst du die Augen, äußerlich setzt du ein gespieltes Lächeln auf.
„ Na? Gönnst du dir noch etwas vor der Heimfahrt?“ 
Du musterst deinen Co Star eingehend und hebst eine Augenbraue, während du in die Leckerei in deiner rechten Hand beißt.
„ Ich wüsste nicht, dass ich dir erzählt habe, dass ich bald Heim fahre.“
Lächelnd streicht er dir über den Rücken. Seine Hand wandert tiefer, deine Körperhaltung wird immer angespannter und du zischst leise.
„ Nimm deine Hand weg. Wir müssen weiter machen, Akihiko.“
Du schlucks den Rest deines Snacks herunter und gehst an ihm vorbei zu eurem Regisseur und engen Freund von der Schulzeit der Schauspielschule in Tokyo. 
Er sieht dich schweigend an und reicht dir seinen grünen Tee. 
Dankend nimmst du ihn an und schlürfst ihn beinahe leer. Besorgt mustert der Filmemacher deine offensichtlich angespannte Erscheinung und legt den Kopf schief.
„ Willst du ihm nicht endlich mal klar sagen, was Sache ist?“
Du schnaubst und reichst ihm den Pappbecher.
„ Er blickt es sowieso nicht. Mag sein, dass er einer der bekanntesten Schauspieler hier im Umkreis ist, aber er ist dumm wie Reis.“
Er kichert und streicht dir sanft über den Oberarm.
„ Wisch dir das Kunstblut vom Nacken, gesell dich zu dem Kollegen, den du weniger lynchen willst und konzentrier dich. Dann haben wir die Szene im Kasten und du kannst Heim fahren.“
Seufzend nickst du und küsst deinen besten Freund aus Highschool Zeiten auf die Wange.
„ Ich streng mich an!“
Er lächelt warm und zufrieden und zwinkert.
„ Weiß ich doch.“








* * *






Geschafft wirfst du dich auf den Stuhl der Stylistin und wartest bis sie endlich kommt.
Dein Fuß wippt mehrmals auf und ab und dein Bein folgt der Bewegung automatisch. Gehetzt biegt deine Vertraute um die Ecke und stellt dir einen Becher vor die Nase. Du runzelst die Stirn.
„ Was ist das?“ 
Während du an dem Getränk schnupperst, löst sie bereits die ersten Spangen aus deinem Haar und klemmt sie sich zwischen die Lippen, um dann nuschelnd zu antworten.
„ Vom Regisseur.“
Du nickst und lächelst. Er kann wirklich so niedlich sein. Seufzend trinkst du nun deinen eigenen heißen grünen Tee und schließt entspannt die Augen.
Deine Stylistin und auch einzige Freundin, die du liebevoll Thai nennst, massiert dir die Kopfhaut und legt die Spangen beiseite.
Seufzend schließt du die Augen und stellst den Tee ab.
„ Freust du dich schon auf Zuhause?“
Du lächelst bei ihrer Frage und legst den Kopf noch etwas mehr in den Nacken.
„ Ich zähle schon die Sekunden, Thai.“
Die dunkelhäutige Stylistin grinst breit und kämmt dir die Haare sorgfältig der Länge nach.
„ Es ist sicher entspannend gleich in Tokyo gedreht zu haben.“
Du nickst und siehst zu deinem Spiegelbild.
„ Hast du meine Perücke noch?“
Sie nickt und deutet mit der Bürste auf eine Puppe in der Ecke.
„ Sie ist wirklich perfekt. Niemand wird dich erkennen.“
Du nickst zufrieden. Auf die Idee hat dich damals deine Tochter gebracht. Dein schlaues Mädchen. Und ein wenig das amerikanische Fernsehen…






~ Flashback ~






„ YOU GOT THE BEEEEEST OF BOTH WORLD!“
Lächelnd siehst du von deiner Zeitschrift auf und legst dein Buch zur Seite, um zum Fernseher zu sehen. Ein blondes Mädchen tanzt über die Bühne, lächelt breit in die Kamera und trällert ihr Lied laut in das Mikro. 
Deine Tochter springt begeistert auf dem Sofa auf und ab, hüpft zu einem Sessel und wieder zurück zum Zweisitzer, um dann den Refrain weiter mit zu singen. Du erhebst dich lächelnd und setzt dich neben sie, worauf sie sich sofort an dich schmiegt.
„ Das ist Hannah Montana!“ 
Du nickst und siehst dir das Mädchen an. Die Szene wechselt und plötzlich sieht man, wie das Mädchen sich eine Perücke vom Kopf zieht und ihre eigentlich braunen Haare zum Vorschein kommen.
Du hebst eine Augenbraue. Gar nicht mal so dumm. Die Paparazzi rennen einfach achtlos an ihr vorbei, versuchen ins Gebäude zu stürmen und sie hakt sich lächelnd bei ihrer Freundin ein.
Nachdenklich legst du den Kopf schief.
„ Das kannst du doch eigentlich auch machen, Māmā!“
Du siehst lächelnd herunter und streichst durch das wunderschöne pechschwarze Haar deiner Tochter. Sie schmiegt den Kopf in deine Handfläche und schlingt die Ärmchen um deine Taille, während sie den Kopf an deine Brust bettet.
„ Dann würde niemals jemand erfahren, dass du in Japan wohnst und eine normale Familie hast. Du könntest einfach zu uns fahren und dir eine Perücke aufsetzen. NEIN! Viele Perücken! Das ist noch unauffälliger!“ 
Sie strahlt, ihre schönen Augen funkeln vor Aufregung und ein Lächeln ziert deine Lippen, während du ihr sanft ein paar wirre Strähnen aus dem Gesicht streichst und einen Kuss auf ihre Nase hauchst. Indessen quatscht sie fröhlich weiter.
„ Und immer wenn ich dich sehe, wenn du kostümiert bist, zupfe ich mir am Ohr und wenn du das dann auch machst, weiß ich, dass du es bist!“ begeistert klatscht sie sich in die Hände.
„ Das ist eine wirklich gute Idee.“
Sie nickt grinsend und wird schlagartig ernst.
„ Aber sag keinem, dass Miley eigentlich Hannah Montana ist! Das ist ein Geheimnis!“
Du kicherst und tust so, als würdest du mit einem Reißverschluss deine Lippen verschließen und diesen dann wegschmeißen.
„ Ich verrate es keinem, Engelchen.“







~ Flashback ~






Schweigend ziehst du dir das schwarze Netz über die schwarzen schulterlangen Haare, zerrst dir die Perücke auf die Kopfhaut und  zupfst die blonden Strähnen penibel zurecht. Deine Freundin nickt zufrieden und beginnt, dich etwas älter zu schminken. Ihr Pinsel malt Falten auf, die du nicht hast, betont deine Augen mit einem Lidschatten, den du sonst nie trägst und malt deine Lippen in einem langweiligen Braun an, das sonst nur ältere Damen tragen.
„ Hier habe ich dir schnell das Reise Outfit hingestellt.“
Du siehst zur Puppe, die sie meint und schmunzelst.
„ Darin sehe ich sicher aus, wie eine Frau mit einem Dutzend Katzen.“
Sie kichert, legt die Bürste beiseite und zieht den dunkelblauen Wollkragen Pullover von der Puppe, um ihn dir hinzuhalten. Schnell schlüpfst du hinein, lässt zu, wie sie noch an deinen Haaren zupft und schlüpfst in eine bequeme beige Stoffhose, die deine schlanke Statur etwas breiter wirken lässt.
Zuletzt schlüpfst du in ausgelatschte Schuhe und hebst die Augenbrauen. Jetzt siehst du wirklich aus wie eine unbekannte Öko Tante, die in ihrer Freizeit auf Demonstrationen ihre Meinung gegen die Konsumgesellschaft kundgibt.
„ Perfekt.“
Du umarmst deine Freundin grinsend und huschst unauffällig aus der Tür deiner Kabine.







* * *







Lächelnd steigst du aus dem Taxi aus und atmest die Luft Tokyos ein, als hättest du sie seit Jahren nicht mehr geatmet. Deine Augen schließen sich, trotz der im Wagen aufgesetzten Kontaktlinsen und deine Lippen verziehen sich zu einem breiten Grinsen. Wie sehr hast du es doch vermisst, hier zu sein. Deine Hand fährt durch die strohigen Strähnen deiner Perücke und du hustest kurz, als ein Insekt in deinen Mund fliegt. Doch nichts kann deine Laune trüben. 
Du bist endlich wieder zu Hause. Bei deinen Kindern. Und bei deinem Mann. 
Wer sagt, dass berühmte Personen und normale Menschen nicht zusammenleben können, ist schlicht faul und versucht es nicht erst, eine Beziehung zu pflegen, wie sie es braucht.
Seit mehr als zehn Jahren bist du nun mit Wei verheiratet und eure Kinder sind euer ganzer Stolz. 
Du merkst, wie dein Lächeln so breit wird, dass deine Kiefermuskeln zu protestieren beginnen. Endlich daheim.
Beschwingt schreitest du den steinigen Weg zu eurem Hochhaus entlang, passierst die spärlich gepflanzten Büsche, die den Gebäudekomplex umringen, und steigst die kleinen Stufen zu dem Wohnungsgebäude hinauf. Deine Finger gleiten hauchzart über die einzelnen Namensschilder und deine Augen suchen die Buchstaben nach der vertrauten Abfolge ab, die dir im Sinn steht.
Du saugst alles in dich auf. 
Die Gerüche der Autoabgase. Du würdest diesen Geruch jeder tropischen Blume eines Drehortes zweifellos vorziehen.
Das Hupen eines vollbeladenen Lasters. Das Geräusch hörst du lieber zehnmal am Tag daheim, als ein Zwitschern eines exotischen Vogels im Regenwald.
Deine Fingerkuppe verharrt auf dem Namensschild deiner Familie und deine Augen beginnen automatisch zu funkeln, während du die ausgebleichte Klingel mit einem leichten Fingerdruck betätigst.
Sofort erklingt ein Surren an der Tür und du drückst diese ein. 
Quietschen von Schuhsohlen ist im Hausflur zu hören. Das Treppengeländer vibriert, als jemand sich beim Rennen daran festklammert und deine Tochter kommt zum Vorschein.
Tränen steigen dir in die Augen und du schluckst.
Sie mustert dich eingehend, dann zupft sie sich am Ohr. 
Du lächelst und zupfst dir ebenfalls an deinem Ohrläppchen. 
Ihre Augen funkeln und sie entblößt strahlend ihre weißen Zähne, während sie auf dich zu hüpft und dich fest in ihre Arme schließt.
Gierig saugst du ihren Geruch ein.
Sie riecht nach einer Mischung aus Knete, Filzstiften und Erdbeershampoo.
Dieser Duft. Endlich bist du wieder daheim.








„ Du siehst aus wie eine alte Frau, Māmā.“
Du schmunzelst und umarmst deine Kleine erneut fest. Es schmerzt so sehr, dass du das nicht jeden Tag tun kannst, wie es andere Mütter tun können aber nicht machen.
Vorsichtig streichst du über ihre Haare, hauchst kleine Küsse auf ihre Stirn und seufzt, als der Geruch nach Erdbeershampoo in deine Nase steigt.
Sie sieht zu dir auf und zieht dir vorsichtig an einer blonden Haarsträhne.
„ Du siehst so anders aus.“
Du schmunzelst und küsst ihre Wange, um dann deine Kontaktlinsen heraus zu nehmen.
„ Das war der Plan.“
Sie kichert, als du ihr in die Seite piekst und sie eng an dich ziehst. Liebevoll erwidert sie die Umarmung und bleibt an dich geschmiegt, während du den Fernseher anschaltest.
Die Tür öffnet und schließt sich wieder. 
Schlurfen ausgelatschter Schuhe ertönt aus dem Flur eures sechs Zimmer Apartments und ein lautes Gähnen hallt von dem fast leeren Raum wider, in dem ihr eure Schuhe und die Mäntel lagert.
„ Wo bist du, kleine Hexe?“
Du schmunzelst, als du die Stimme deines fünfzehn Jährigem Sohnes hörst. Er klingt mit jedem Mal tiefer. Sein Kopf steckt sich in jedes einzelne Zimmer und ein genervtes Brummen ist zu hören, als er seine Schwester nirgends zu finden scheint. Er schmeißt seine Tasche in sein Zimmer und kommt ins Wohnzimmer geschlendert. Er weiß längst, dass seine kleine Schwester auf dem Sofa sitzen muss und bedient sich indessen dem Kühlschrank.
Da er dich noch immer nicht bemerkt hat, hast du genug Zeit, ihn eingehend zu mustern.
Auch wenn du nur für ein paar Monate durch die Dreharbeiten deines aktuellen Filmes von Zuhause weg warst, kommt er dir noch größer als beim letzten Mal vor. Und dabei wird er dennoch wachsen.
Du seufzt leise und Su beginnt zu kichern. Du küsst ihre Stirn und siehst weiter zu Pian, der dreist ein paar große Schlucke aus dem Tetrapack Eistee schlürft, den du für ihn stets kaufen musst. 
„ Ein Glas wäre auch was schönes, junger Mann.“ schockiert prustet er den gesamten Inhalt aus dem Mund und sieht dich verstört an.
Er mustert dein Gesicht skeptisch und seufzt dann knurrend.
„ Hör endlich auf mit den Verkleidungen, Māmā! Jedes Mal krieg ich nen Herzinfarkt, wenn du in ner anderen Aufmachung mit unserem Nervenbündel auf der Couch hockst.“
Deine Tochter streckt dem fünf Jahre älteren Bruder die Zunge heraus und schmiegt sich provokant noch enger an dich.
„ Māmā muss sich so verkleiden und das weißt du ganz genau, Pian!“ 
Du schmunzelst, als die beiden sich giftig ansehen und erhebst dich langsam. Deine Tochter lässt dich widerstandslos gehen und heftet ihre dunkelgrauen Augen wieder auf den Fernseher, während du zu deinem Sohn gehst und im Gehen ein Taschentuch schnappst.
Er sieht dich skeptisch an, als du ihn zu dir herunter winkst und leistet dem stummen Befehl widerstrebend Folge.
Sogleich bereut er es, als du ihm die Mundwinkel abwischst, als sei er ein Kleinkind, das gerade seinen Brei ausgespuckt hat, und sieht dich beleidigt an.
Du kicherst leise und streichst über seine markanten Gesichtszüge.
„ Du wirst wirklich immer schöner.“ schlagartig wird er rot und wendet beschämt den Blick ab, während er verlegen die Wangen aufplustert.
„ Lass das, Māmā. Du weißt, ich kann es nicht ab, wenn du das sagst.“
Du kicherst und umarmst ihn fest.
Deine Stirn presst du durch den immensen Größenunterschied fest an seine Brust und schließt die Augen. Du merkst, wie er sich kurz anspannt, doch dann nachgibt und dich eng an sich drückt. Seine Arme schlingen sich um dich, als wollten sie dich in einem Kokon wahren und sein Kinn bettet er vorsichtig auf deine Kopfhaut ab.
Seine Größe sollte dich nicht mehr wundern, bei den Genen, die sein Vater an ihn weitergegeben hat. Der war schließlich schon mit 17 größer als 2 Meter. Nun überragt er sogar seinen ehemaligen Team Kameraden Murasakibara.
Du seufzt und siehst zu deinem Sohn auf. Mit seinen 15 Jahren ist er bereits 1.90 m groß. Und er ist noch nicht einmal annähernd ausgewachsen. Du streichst sanft über die Wangen deines Sohnes, während er aus seinen schmalen grauen Augen auf dich nieder blickt.
Vorsichtig, als könnte er dich zerbrechen, streicht er über deinen Rücken und küsst deine Stirn. Er vermisst dich manchmal sogar mehr als deine kleine Tochter. Das wird dir wieder und wieder bewusst, vor allem, wenn er dich derartig umklammert hält.
„ Lasst uns etwas essen! Und dann gehts ab ins Bett.“
Beide beginnen simultan zu maulen, worauf du anfängst zu kichern und ihnen die Zunge entgegenstreckst, als wärst du eine von ihnen und nicht ihre strenge chinesische Mutter.






* * *






Seufzend siehst du auf das Glas Wein in deiner Hand und stellst es beiseite.
Dein Blick wandert zur Uhr, die einfach nicht aufhören will, zu ticken. Kurz spielst du sogar mit dem Gedanken, ihr die Batterien zu entnehmen, nur um dieses nervenaufreibende Geräusch der Zeiger verstummen zu lassen.
Doch selbst die darauf folgende Stille könnte dir deine Unruhe nicht nehmen. Wei kommt so gut wie nie zu spät. Er geht nicht an sein Handy. Er hat dir nicht geschrieben. Und er weiß auch ganz genau, dass du inzwischen wieder daheim bist. Schließlich war er der erste, dem du von deiner Rückkehr erzählt hast.
Es sieht ihm nicht ähnlich, dich warten zu lassen. Hoffentlich ist ihm nichts zugestoßen.
Du siehst wieder auf die Uhr. Sie will einfach nicht helfen. Sie macht alles nur schlimmer.
Seufzend reibst du dir die Schläfen und darauf den Nasenrücken, um dir dann erneut einen großzügigen Schluck aus deinem Weinglas zu gönnen.
Der Alkohol legt sich auf deine Sorgen wie eine warme Decke und erfüllt dich mit tröstlicher Wärme. 
Doch die Kälte, die deine Angst in dir auslöst, ist hartnäckiger als gedacht und befällt dich nach jedem Schluck wieder und wieder.
Du siehst auf dein Handy und runzelst die Stirn, als du immer noch kein Zeichen von deinem Mann bekommen hast.
Du brauchst ihn jetzt hier bei dir. Das ist dir mehr als bewusst und ihm sollte es eigentlich auch so gehen. 
Ihr wart doch stets ein eingespieltes Team und das trotz der Blamage, die euch überhaupt zusammen geführt hat.




~ Flashback ~




„ Huuuuhu? Hörst du mir überhaupt zu, Yuuka?“
Irritiert blinzelnd siehst du auf zu deinem besten Freund und schluckst verlegen.
„ Tut mir Leid, ich habe dir nicht zugehört.“
Er seufzt gepeinigt und schnaubt.
„ Toll. Da erzähle ich dir, dass mein Dozent mich als bester Student des Regisseur Jahrgangs betitelt hat und du starrst in der Gegend herum.“
Du seufzt und schüttelst den Kopf.
„ Ich… ich habe nicht sinnlos herum gestarrt.“
Er hebt die Augenbraue und mustert dich eingehend. Deine Wangen färben sich rot und er kichert wissend.
„ Ohoooo das ist etwas anderes. Wem gilt denn das vernarrte Starren?“
Du wirst schlagartig röter und schüttelst den Kopf, um deinen besten Freund dann an seiner Krawatte herunter zu zerren und warnend anzusehen.
„ Gut ich sage es dir. Da vorne. Ein Junge, mit schönem braunen Haar, schmalen Augen und grauen Irden. Bitte. Biiiitte, schau unauffällig hin!“
Er nickt eifrig und dreht den Kopf langsam zur Seite. 
Plötzlich dreht er sich ruckartig um, deutet mit dem Zeigefinger auf den großen Jungen und trällert.
„ Den findest du scharf?“
Du keuchst und rutschst auf dem Stuhl herunter. Kichernd betrachtet dich dein bester Freund und schlürft seelenruhig seinen grünen Tee, den er so liebt.
Wütend musterst du ihn und knurrst.
„ Dafür werde ich dich büßen lassen, du mieser Pisser. Glaub mir. Von jetzt an werde ich dir stets deinen grünen Tee wegsaufen, bis auf den letzten Spuckschluck und dann werde ich herein rotzen-“
„ Entschuldigung?“
Keuchend siehst du auf und wirst erneut rot, als du in die schönen grauen Augen blickst, die dich funkelnd mustern.
„ Ich habe vorhin deinen Begleiter reden hören und dachte, ich muss mich überzeugen, dass du mich meinst und nicht meinen Gorilla artigen Kapitän.“
Du blinzelst mehrmals und kriegst keinen Ton heraus.
Und du sollst die Kursbeste im Improvisieren sein? Eure Dozenten bereiten euch auf vieles vor, aber nicht auf die kalte Realität.
„ I-ich…“
Dein Freund erhebt sich und geht grinsend an die Kasse. Der Junge, den du vorher so auffällig angesehen hast, setzt sich nun tatsächlich vor dich und grinst schief.
„ Also? Hast du mich gemeint?“
Du schluckst. Japanisch beherrscht du zwar gut, aber wenn es an die Aufregung geht, mischst du dennoch einige chinesische Wörter darunter. So auch jetzt. 
Der Junge blinzelt mehrfach und grinst dann breit.
„ Du sprichst chinesisch?“ du nickst und senkst den Blick.
„ Tut mir leid, du … ich kann nervös nicht besonders gut japanisch sprechen.“
Er schmunzelt und beginnt plötzlich sich auf Chinesisch mit dir zu unterhalten, als wäre er gebürtiger Muttersprachler.
„ Wie kannst du-“
Grinsend hält er dir seine große Hand hin und legt den Kopf schief.
„ Mein Name ist Liu Wei.“ du blinzelst. Zweifellos Chinese.
„ Y-Yuuka.“ er schmunzelt.
„ Du bist Chinesin, hast aber einen japanischen Namen? Wirklich interessant.“ er legt den Kopf erneut schief, als du leise lachst und grinst schließlich breit, während seine grauen Irden schalkhaft zu funkeln beginnen.
„ Bitte lächle öfter so schön.“






~ ~ ~





„ Was soll das heißen, du willst mich heiraten?“
Wei hebt beide Augenbrauen und schmunzelt.
„ Es soll heißen, dass ich dich so sehr liebe, um mein Leben mit dir verbringen zu wollen, du dumme Nuss.“
Du blinzelst und siehst zu ihm auf. Vorsichtig streicht er dir eine schwarze Haarsträhne aus dem Gesicht und haucht dir einen Kuss auf die Lippen.
Dein Herz schlägt fest und schnell in deiner Brust und deine Augen weiten sich, als dir bewusst wird, was er hier gerade tut. Du siehst zum Fahrer der draußen auf dich wartet, um dich zu deinem ersten ernsten Film Casting zu bringen. 
Er hupt bereits ungeduldig.
„ Und was, wenn ich berühmt werde? Was, wenn du ständig von Paparazzi verfolgt wirst?“
Die Idee kommt dir zwar unglaublich banal vor, aber du bedenkst sie dennoch. Man kann nie wissen und du hast Wei nie angelogen, wenn dich etwas bedrückt hat.
Er schiebt dir den Ring sanft auf den Finger und haucht einen Kuss auf den strahlend funkelnden Brillanten.
„ Dann werden wir eine Lösung finden. Ich stehe hinter dir und du hinter mir. Mehr brauchen wir nicht.“
Du nickst wie benebelt und umarmst ihn fest.
„ Dann sage ich ja. Ohne Zweifel. Wenn du mich willst, wie ich bin und wie ich sein werde, kann ich doch nicht nein sagen.“ 
Er lacht rau und warm, um dir dann einen innigen Kuss auf die Lippen zu drücken. Die lauten Hubgeräusche des Fahrers blendet ihr für einige Minuten aus. Schwer atmend löst du dich von ihm und grinst breit und glücklich, während zu zu deinem Geliebten aufsiehst. Er streicht sanft mit seiner großen Hand über deine Wange.
„ Ich kann doch auch nicht anders. Dieses Lächeln. Ich kann einfach nicht ohne dieses breite Lächeln von dir, Yuuka.“
Du lächelst gerührt und schlingst die Arme um ihn.
„ Ich liebe dich. Egal wie es sich entwickeln wird. Wir sind füreinander da.“
Er nickt lächelnd und haucht einen Kuss auf deine Stirn.
„ Immer.“








~ Flashback Ende ~







Dein Kopf schnellt hoch, als die Tür aufgeschlossen wird.
Eure Kinder liegen längst im Bett, die Uhr zeigt schon Mitternacht an und deine Augen weiten sich, als du Weis Zustand siehst.
Augenblicklich springst du auf.
„ Was ist mit dir passiert?“






* * *






Lächelnd schält Wei sich aus seiner zerrissenen Jacke, und hängt sie über einen freien Haken.
Du pirschst um ihn herum und weitest mehr und mehr die Augen.
„ Sag mir sofort, wer dich so zugerichtet hat.“ 
Er zieht dich wortlos an sich.
„ Ich habe dich vermisst.“
Verwirrt erwiderst du die Umarmung. Scheinbar will er nicht reden.
Aber seine Kleidung spricht wirklich für sich. Das zerrissene Shirt, eine Kratzspur an seinem Hals und einen blauen Fleck oberhalb des Schlüsselbeins.
Doch wenn du eines über deinen Mann weißt, dann, dass er Geheimnisse nur erzählt, wenn er es will. 
Zwingen kann ihn niemand zum Reden.
Seufzend streichst du über seine Wange und hauchst einen Kuss auf seine Lippen. Er gräbt die großen Hände fest in deine Seiten, vergräbt das Gesicht in deinem Haar und knurrt leise.
Verwirrt siehst du ihn an und schmunzelst, als er die behutsam die Perücke herunter zieht.
„ Blond steht dir nicht.“ 
Du kicherst und hauchst erneut einen Kuss auf seine Lippen.
Er schmeckt nach Kartoffeln. Du schmunzelst.
„ Hast du schon wieder etwas von den Rest Pommes gegessen, die um die Ecke verkauft werden?“
Er schmunzelt und küsst dich innig.
„ Du kennst mich so gut, Prinzessin.“
Lächelnd streichst du über seine Wange und küsst ihn erneut.
Er hat dir genauso gefehlt, wie deine Kinder. Er ist dein Fels, dein Zuhause. Der Mensch, der dir stets eine Zuflucht war und sein wird.
Lächelnd streichst du durch seine braunen Haare und ziehst ihn zur Couch, um dich rittlings auf seinen Schoß niederzulassen und schweigend über den Kratzer an seinem Hals zu fahren.
Er sieht dich derweil an, krault deinen Nacken und schweigt.
Deine Finger gleiten zu seinem blauen Fleck am Schlüsselbein und fahren hauchzart darüber. Er spannt sich merklich an und verzieht den Mund zu einem schmalen Strich.
„ Willst du darüber reden?“ 
Er sieht dich nicht an. Sein Blick gleitet in die Ferne, fixiert einen unbekannten Punkt. Verunsichert streichst du über seinen Nacken, dann über seine Brust und blinzelst, als er dich so fest wie noch nie in die Arme nimmt.
„ Ich liebe dich so sehr.“
Du streichst vorsichtig durch seine Haare und runzelst die Stirn.
„ Ich dich doch auch. Also was ist los?“ 
Er sieht dich an. Lange. Seine grauen Augen bohren sich in deine dunkel violetten und sein Mund ist zu einem Strich verzogen.
Du seufzt. Er scheint nicht reden zu wollen.
„ Wie wars in der Tankstelle?“
Er schmunzelt.
„ Nenn es nicht so. Es ist mehr als das und das weißt du!“ 
Du schmunzelst und schmiegst dich an ihn. Dass dieser so talentierte Mann sich dazu degradiert, ein paar Mal die Woche Break Dance zu unterrichten in einem Gebäude das unterhalb im Kellerraum das Tanzstudio und oberhalb eine einfache Tankstelle ist, kannst du auch nach zehn Jahren Ehe nicht fassen.
Doch er hat es damals geschafft, dich damit zu versorgen und dir deinen Traum zu verwirklichen, eine bekannte chinesische Schauspielerin zu werden.
Du nimmst seine Hand und siehst ihm tief in die Augen. Er lehnt die Stirn an deine und seufzt schwer.
„ Es war schön. Ein Kind wollte extra Stunden und du kennst mich, ich kann keinem seinen Willen abschlagen.“ 
Du schmunzelst.
„ Von deinen Talenten von Mathematik bis hin zu Basketball hast du dir ausgerechnet Break Dance ausgesucht? Dir ist klar, dass du immer älter wirst.“
Kichernd stichst du mit deinem Finger in seine Seite und zwinkerst. Er beobachtet dich schweigend und lächelt schließlich schief.
„ Unser Sohn wird das schon übernehmen.“ 
Du hebst eine Augenbraue und verpasst deinem Mann erst einmal einen festen Schlag auf den großen Schädel. 
Blinzelnd reibt er sich den Hinterkopf und sieht dich ungläubig an.
„ Wofür war der?“
Du schmunzelst und schmiegst dich an ihn.
„ Ich habe dich geliebt, egal was du für eine Schulbildung hattest. Auch dein Beruf war mir gleich, Wei. Aber ich kann nicht garantieren, dass unser Sohn auch so jemanden finden wird. Also ist mir seine Bildung wichtig. Und so wie ich ihn sehe, sind ihm seine tief sitzenden Hosen wichtiger, als die tief gesunkenen Noten.“
Dein Ehemann seufzt und schmiegt die Wange in dein schwarzes Haar.
Du streichst ihm geistesabwesend über den Nacken und genießt die Nähe, die dir so gefehlt hat, als du gedreht hast.
„ Es tut mir leid.“ raunt er leise an deiner Kopfhaut und lässt dich aufhorchen.
Dein Herz rutscht dir in die Hose, als du dich etwas von ihm löst und in seine Augen siehst.
Du wirst blass, als du diesen Gesichtsausdruck siehst. So hast du deinen Gatten noch nie gesehen. Seine Gesichtszüge wirken schmerzverzerrt, seine Hände krallen sich schmerzhaft fest in deine Seiten und seine Augen wirken so leer und stumpf, dass sie eher ein rissiger Gehsteig als der übliche fein geschliffene Granit sein können, wie sie sonst wirken.
„ Wei. Was ist passiert?“ 
Er hebt den Kopf nun, als würde er dich nicht mehr ansehen wollen, aber gleichzeitig einen Beschluss gefasst haben. Seine Umklammerung löst sich und eine Grimasse ziert sein Gesicht, die du noch nie sehen durftest. Und auch nicht wolltest.
Er hat seine schmalen Lippen zu einem falschen Hauch von einem Lächeln verzogen, die Augen verengt, während er an die Decke sieht, wobei seine Arme schlaff an seiner Seite herunter hängen.
„ Ich…“
Du wartest geduldig. Er schluckt schwer, ballt die Fäuste und sieht auf dich herab.
Keuchen schreckst du zurück, als sein Gesicht nun völlig schmerzverzerrt ist und seine Augen glitzern. Stehen ihm Tränen in den Augen?
Du erhebst dich von ihm und gehst einen Schritt zurück.
„ Was hast du getan, Liu Wei?“
Er erhebt sich und sieht auf dich herab.
„ Ich habe dich betrogen, Yuuka.“





* * *







„ Yuuka.“ 
Du hebst die Hand und steckst dir eine Zigarette an. 
Dein bester Freund mustert dich eingehend.
„ Sicher, dass du rauchen solltest, wenn dein Sohn gleich her kommt?“
Du siehst ihn an und er hebt die Hände.
„ Hab schon verstanden.“
Du inhalierst den Rauch der Zigarette ein, doch verschluckst dich augenblicklich an einem Schluchzer. Hustend klopfst du dir auf den Brustkorb und versuchst gleichzeitig dein Herz aus der Brust zu prügeln. Dann würde es wenigstens aufhören so zu schmerzen.
Dein Freund sieht dich schweigend an, richtet die Mütze auf seinem Kopf und beugt sich vor.
„ Du hast dir keine Perücke aufgezogen.“ merkt er trocken an.
Du hebst den Blick und musterst ihn eingehend. Er zuckt die Schultern und nippt an einem Kaffee.
„ Ich meine ja nur, dass du nicht unbekannt bist, Yuuka. Wenn jemand dich so verheult sieht-“
„ Schnauze.“ fauchst du und siehst, wie dein Freund erschrocken zusammen zuckt.
„ … Verdammt dir geht es ja RICHTIG dreckig.“
Du schnaubst und aschst bitter lachend in den Becher grünen Tee, der ungeleert vor dir steht.
„ Wie soll es mir denn gehen? Der Mann, den ich seit mehr als zehn Jahren liebe hat mich mit einer billige Schnepfe betrogen. Mehrmals.“
Dein bester Freund lässt die Augen über dich gleiten und seufzt schwer.
„ Ich weiß, ich sollte keine Beziehungs- oder Ehetipps geben.“ du schnaubst.
„ Aber ich finde, dass da mehr drin steckt, als der Betrug?“ du hebst beide Brauen.
„ Ich weiß, weswegen, deine Partnerinnen und Partner mit dir Schluss gemacht haben.“
Er schnaubt leise und reibt sich den Nacken.
„ Ich bin objektiv.“ du schüttelst den Kopf und aschst erneut in deinen Becher.
„ Nein, du bist gefühllos.“ er seufzt und sieht dich eingehend an.
„ Kleines, bitte. Hast du ihn überhaupt ausreden lassen-“
„ Es reicht mir. Ich bin nicht zu dir gekommen, um mir Vorwürfe anzuhören.“ 
Er verzieht das Gesicht und seufzt gepeinigt.
Die Tür geht auf und Pian kommt herein. Seine Augen wirken leer wie deine und seine Haare stehen in alle Richtungen ab. Scheinbar hat er direkt nach dem Anruf deines Freundes das Bett verlassen, um dich zu suchen.
Während er auf dich zugeht, schluckst du und drückst die Zigarette auf dem Skript eines neuen Filmprojektes aus.
„ HEY! Das sollte deine neue Rolle werden.“ du wischst dir über die wieder feuchten Augen.
„ Mein Leben ist Drama genug. Ich muss keines spielen.“
Dein bester Freund schweigt und fegt die Asche indessen von dem Drehbuch.
Pian sieht auf dich herab und schluckt.
„ Ich bin sofort hergekommen.“
Du lächelst. Dein Junge ist immer für alle da. Er ist genau wie sein Vater.
Du verziehst den Mund und räusperst dich, als die lästigen Tränen wieder kommen.
Du wirst an eine breite Brust gepresst und krallst die Finger in den Stoff des Oberteils. Dein Sohn schluckt und streichelt deinen Rücken behutsam. 
So wie du es immer bei ihm getan hast, wenn er einen schlechten Traum hatte. Er wischt dir die Tränen weg und sieht dir tief in die Augen.
„ Es tut mir Leid.“
Du schmunzelst.
„ Du musst dich nicht entschuldigen. Schließlich hast du deine Mutter nicht betrogen.“
Er sieht auf dich herab und streicht über deine Haare.
„ Su und ich werden für dich da sein. Wir hätten ahnen sollen, dass etwas nicht stimmt.“
Du schluckst. Dass dein Sohn sich teilweise die Schuld gibt, ist nicht fair.
Seufzend streichelst du seine Wange.
„ Nein. Das ist eine Sache zwischen deinem Vater und mir.“
Du schnaubst.
Da hast du dich gegen jeden Annäherungsversuch deines Kollegen gewehrt, jeden Mann, jeden Fan, einfach alles abgewiesen, um dein Glück zu wahren und bekommst ausgerechnet von deinem wertvollsten Vertrauten das Messer in den Rücken gerammt.
Tränen überfluten deine Wangen, Schluchzer nehmen dir die Luft und Schmerzen befallen deine Brust, als du dir vorstellst wie dein geliebter Mann eine andere umarmt hat, geküsst hat und sie in den Armen hielt, während du weg warst, um deine Leidenschaft zu leben.
Du bist Schuld.
Hättest du mehr Zeit gehabt, hätte er das nicht getan.
Du bist Schuld.
Hättest du ihm zugehört, hättest du Anzeichen finden können.
Du bist Schuld.
Er hat eine bessere Frau verdient. Eine, die nicht ihre Familie für einen lächerlichen Kindheitstraum zurück stellt, egal wie viel Verständnis für ihre Prioritäten gezeigt wird.
Du sinkst zu Boden und keuchst. Alles dreht sich.
Dein Sohn streicht dir unverändert über den Rücken, redet ruhig auf dich ein und streicht über dein Haar.
„ Was hat unsere Māmā denn?“
Du schreckst hoch, als du die Stimme deiner Tochter vernimmst.
Verstört steht sie im Türrahmen. An ihrer Hand hält sie deinen Gatten, der nicht minder verwirrt auf dich nieder blickt.
Du wischst dir über das Gesicht. So soll deine Tochter dich nicht sehen. Niemals.
Du lächelst breit und breitest die Arme aus. Zögerlich löst Su sich aus ihrer Starre und kommt auf dich zu. Langsam, dann immer schneller rennt sie zu dir und küsst dich auf die Stirn.
„ Nicht weinen, Māmā. Königinnen weinen nicht.“
Du schluckst und senkst den Blick.
„ Bitte. Lasst mich mit eurem Vater allein.“
Pian sieht unschlüssig zu dir und hebt seufzend die Jüngere hoch, obwohl diese mit ihren zehn Jahren einiges wiegt und sehr wohl selbst das Wohnzimmer deines besten Freundes verlassen könnte. Auch dieser erhebt sich vom Tisch, entsorgt deinen Aschbecher und schließt die Tür hinter sich.









„ Kannst du mir jetzt verraten, was das soll? Wieso bist du hier, Wei?“ 
Er tritt einen Schritt an dich heran.
„ Gib mir eine Chance, dir alles zu erklären, Yuuka.“
Du schüttelst den Kopf.
„ Habe ich dir irgendwie vermittelt, dass du mir Rechenschaft schuldig bist, als ich aus unserer Wohnung gestürmt bin?“
Er seufzt schwer und sieht dich lang an.
„ Bitte, Yuuka. Ich habe dich nicht verletzen wollen. Und ich habe auch nicht mehrmals mit dieser Frau geschlafen. Es war zweimal.“
Du keuchst.
„ Erstens: Das ist der Begriff mehrmals. Und zweitens: Zweimal ist zweimal zu viel Wei. Du hast Kinder verdammt. Schon mal mit deinem Hirn und nicht mit deinem Schwan-“
Er umarmt dich fest. Keuchend versuchst du dich zu befreien.
Doch wenn der Mann mehr als zwei Köpfe größer als du ist, gestaltet sich freikommen wirklich schwer.
„ Ich habe lang mit meinem Team über die Angelegenheit gesprochen.“
Du wehrst dich weiterhin. Er vergräbt das Gesicht in deinen Haaren.
„ Mein Kapitän hat gesagt, dass ich mehr als dumm bin, wenn ich eine schöne Frau wie dich betrogen habe.“
Du merkst, wie dir die Tränen aus den Augen treten und deine Wangen gemeinsam mit seinem Oberteil mit salziger Flüssigkeit benetzt werden. Doch er spricht gedämpft weiter. Seine Stimme vibriert vor Schmerz.
„ Dann fragte ich Fukui. Er hat gesagt, dass keine Schlampe so viel wert sei, wie eine liebende Ehefrau.“
Du schluckst und schluchzt gleichzeitig an seiner Brust.
„ Unsere Trainerin hätte mich mit ihrer Waffe verprügelt, die sie immer Gehstockartig mit sich trägt.“
Er lacht. Bitter und mit jeder Faser seines Körpers seine Reue ausdrückend.
„ Und als ich Himuro fragte, fing er an zu weinen. Ich hatte ganz vergessen, dass seine Frau verstorben ist und fühlte mich umso schlechter.“
Du krallst die Finger langsam in sein Kleidungsstück. So sehr er dich auch verletzt hat. Wenn er sterben würde, wäre der Schmerz tausend mal schlimmer, als der den du soeben durch seinen Fehltritt empfindest.
Er holt tief Luft und nimmt dein Gesicht in seine Hände. Geschockt hältst du die Luft an, als du siehst, wie Tränen aus seinen schmalen Augen perlen und ein Lächeln sein Gesicht ziert.
„ Murasakibara sagte mir, dass er seine Frau hütet, wie die Süßigkeiten in seinem Safe. Sie gehört nur ihm und keiner dürfe von ihr naschen, nicht einmal riechen dürfte jemand an „seiner Leckerei“, sagte er.“
Du blinzelst verwirrt. Er lehnt die Stirn an deine und lässt dich mehrfach zusammen zucken, als seine einzelnen Tränen sich mit deinen Wassermassen vermischen.
„ Sein Vergleich war zwar grotesk, doch durch all meine Team Kameraden von früher habe ich meinen Fehler verstanden. Ich habe gemerkt, dass das schlimmste an meinem Verrat nicht ist, dass wir uns trennen. Oder, dass wir unsere Kinder leiden lassen würden. Nein.“
Er haucht einen Kuss auf deine Stirn.
„ Das schlimmste wäre, dich nicht mehr so lächeln zu sehen, wie ich es liebe. Dass meine Tat dir das Lächeln genommen hat, zerreißt mich, Yuuka.“
Du siehst ihm unschlüssig in die Augen und beißt dir auf die Lippen. Er leidet so sehr.
„ Yuuka.“ er küsst deine Stirn.
„ Yuuka.“ er küsst deine Schläfe.
„ Yuuka. Wach auf.“
Blinzelnd nimmst du wahr, wie alles um dich herum verschwimmt.






* * *








Keuchend setzt du dich auf und siehst in die grauen Granitaugen deines Mannes.
Wei streicht dir stirnrunzelnd über die Wange und betrachtet seinen benässten Daumen.
„ Du hast im Schlaf geschluchzt. Und offensichtlich geweint.“
Du blinzelst mehrmals. Vorsichtig und mit dröhnendem Kopf setzt du dich auf.
Du siehst auf die Uhr. Sie ist stehen geblieben. Kein Ticken erfüllt den Raum. 
Mit höllischen Kopfschmerzen wendest du den Blick zu deinem Weinglas auf dem Couchtisch neben dir.
Es ist leer.
Nie wieder Alkohol.
Wei streicht sanft über deine Haare und wischt dir die Tränen aus dem Gesicht.
Unauffällig musterst du seine Kleidung.
Er trägt einen engen Pullover, seine Haare sind ordentlich wie immer und seine Haut ist weder übersät von Kratzern noch von blauen Flecken.
„ Tut mir leid, dass ich jetzt erst komme, aber ich wollte dir noch etwas besorgen.“
Grinsend hält er dir einen Blumenstrauß entgegen und küsst deine Stirn.
Du realisierst immer mehr was geschehen ist.
Du hast geträumt. Wei hat dich nicht betrogen. Er hat Überstunden gemacht, dir einen Strauß Blumen besorgt und ist Heim gekommen. 
Ein Blick auf deine Uhr am Handy sagt dir, dass er alles andere als spät ist. 
Deine Kinder sind vor einer halben Stunde ins Bett und du bist auf der Couch eingeschlafen.
Keuchend fasst du dir an die Brust und umarmst deinen Gatten so fest es geht. Du schlingst die Beine fest um seine Hüften und die Arme um seinen Nacken, um ihm dann mehrere Küsse aufs Gesicht zu hauchen.
Leise lachend lässt er all das über sich ergehen und grinst breit, als du endlich inne hältst, um sein Gesicht zu betrachten.
„ Womit habe ich das verdient?“
Du erwiderst nichts und küsst ihn innig und lang. Schnurrend erwidert er den Kuss und legt den Blumenstrauß beiseite, um die Finger in deine Seiten zu verkrallen und dich an die nächste Wand zu pressen. 
Schwer atmend löst ihr euch voneinander. 
Deine Augen strahlen, restliche Tränenflüssigkeit glänzt in ihnen und deine Lippen verziehen sich zu dem breitesten Grinsen, das du jemals aufgesetzt hast. Wie gebannt mustert dein Ehemann deine Lippen und verschließt seine Lippen erneut mit deinen.
„ So schön habe ich dich ja noch nie grinsen sehen, Prinzessin. Hast du was schönes geträumt?“ 
Du schüttelst vehement den Kopf.
„ Um Gottes Willen, nein. Ich bin nur froh, dass es nicht so passiert ist, wie ich es geträumt habe.“ 
Er mustert dich und seufzt.
„ Willst du drüber reden?“
Kichernd schüttelst du den Kopf und küsst ihn erneut. Er zuckt die Schultern und erwidert die Zärtlichkeit inbrünstig, während er sich eng an dich presst und zufrieden an deinen Lippen brummt.
Du schließt die Augen genießerisch und vergräbst die Hände in seinen dunklen Haaren.
Er muss nichts von alle dem wissen. 
Er muss nicht wissen, wie sehr es dich zerfetzt hätte, wenn er dich derartig hinter gehen würde.
Er muss nicht wissen, dass seine Kinder sich vermutlich dir zuwenden werden, sollte er den Fehler wirklich begehen.
Und er muss erst Recht nicht wissen, dass du ihm die zweite Chance niemals hättest verwehren können.


Dafür liebst und brauchst du diesen Mann zu sehr…






~ ~ ~




*Bonjour, Salve, Marhaba, Merhaba, Hallo, Hello, Konnichiwa!

Hallo meine lieben Leserchen!
Endlich habe ich die letzte Prüfung hinter mir, schon neue Lektüre für das nächste Semester bestellt *hust* STREBER *hust*



WER HAT DAS GESAGT ?!

**Naja wie auch immer…
Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich endlich FERIEN habe! 
Und das bis zum 14. März :D
Hammer oder *-* Ich werde diese Woche sehr viel schreiben! Habe mir vorgenommen, die nächsten Kapitel schneller als im Wochentakt hochzuladen und die FF bald zu beenden :)

Die „lange“ Wartezeit hat einige Gründe gehabt.

1.Prüfung eben
2.Lernen für #1
3.Nachdenken über den Liu Wei OS
4.Umsetzung von den Gedanken zu #3
5.Beginn von dem ULTRA BONUS CHAPTER der Fanfiction

***Nun noch ein paar beantwortete Fragen, die einiges aus dem OS hier erklären sollen.

Wieso ist der Reader eine Schauspielerin ?
=> Weil auch das ein Beruf ist, in den sich jeder mal herein fühlen möchte. Ich will meine Leser durch die FF spüren lassen, dass man ALLES werden kann was man möchte und, dass NICHTS unrealistisch ist, wenn man es wirklich will! Hinzu kommt, dass ich eine neue Möglichkeit hatte, Drama aufzubauen ;3 (Welch glücklicher ZUFALL !)

Wieso ist Wei nur Tankstellen Besitzer und Tanz Lehrer?
=> Das mit der Tankstelle sollte seine Normalität und Bodenständigkeit als großen Gegensatz zu dem Reader herauskristallisieren. Und das Tanzen hat sein damaliges Hobby Break Dance aufgegriffen. Genau wie es von seinem Sohn weiter gemacht wird, der deswegen in der Schule so schlecht ist.

Wieso betrügt Wei den Reader?
=> Ich habe die Frage einbauen wollen: „ Wenn dein Partner dich betrügen würde, wie würdest du reagieren und warum?“ Egal ob Wei es getan hat oder nicht, ich wollte jeden überlegen lassen, wie er reagieren würde, was wäre wenn (das konnte ich gut durch den Traum zeigen). Betrug gehört zu Liebesgeschichten wie viele andere Komponenten, die ich in Family Time behandelt habe, daher durfte die Facette nicht fehlen.

Wieso heißen die Kinder Pian und Su?
=> Wunderschöne chinesische Namen. Immer wieder wollte ich hervorheben, dass Liu Wei NICHT Japaner ist und das kam gut durch die chinesischen Wörter, die chinesische Frau und die chinesischen Namen seiner Kinder :D

Wieso der obige Link eines Real Life Schauspielers?
=> Dieser Mann gilt mir als Vorbild für Akihiko, den ich eben daran anpassen wollte. Akihiko heisst er, weil das so etwas wie der Schöne oder Hübsche heißen soll und hervor heben sollte, wie schwer es für den Reader sein sollte / könnte, den Annäherungen des Schauspielers zu widerstehen.

Wieso wurde dem Reader zu Anfang durch die Haare gewuschelt?
=> WELCHES MÄDCHEN HASST DAS NICHT?! ICH MUSSTE ES EINBRINGEN!

Wieso kommen dieses Mal die Kinder so wenig vor?
=> Weil ich den Fokus auf die besondere Beziehung und die Krise des Paars und der Umstände legen wollte! Ich hoffe es hat trotzdem getaugt :D

Wieso lacht der Chara so viel / ist das Lachen so wichtig?
=> Im Wiki steht, dass Liu Wei Mädchen liebt, die viel lächeln!

Wieso zum Teufel taucht Hannah Montana auf?!
=>… Ich habe keine Ahnung … (╯°□°)╯︵ ┻━┻


****Sooo. Genug Fragen beantwortet…
Leute… Das hier war unser letzter unbekannter Chara!
Nun folgt die Auswertung des Votings! Der nächste Chara wird *trommelwirbel*


Koganei


*****Sooo und nun brauche ich eure Wünsche! 
In dem Ultra Bonus Chapter werde ich all das aufarbeiten, das ich nicht schreiben konnte.
Sprich Events für verschiedene Mannschaften mit ihren Frauen und Kindern.
Ich spoiler nicht zu sehr daher werde ich immer nur die ersten drei Buchstaben schreiben, was vorkommen wird.

1.Hal…
2.Wei…
3.Str…
4.Ost…
5.Sil…
6.Elt…

Soso… Manches kann man erraten anderes vielleicht nicht.
Ich warne euch. Das wird der längste OS den ich vermutlich jemals geschrieben habe (denke ich xD bei alle dem was rein kommen soll / wird, ist das auch kein Wunder xDD)

Dennoch, auch wenn ich Pläne habe, würde ich gern von euch folgendes wissen:
Welche Familie wollt ihr unbedingt noch mal auf genaue Weise lesen? Welche kam vielleicht etwas zu kurz und soll intensiver kommen? Und wie? Ihr müsst es auch nicht ausschreiben ! Mir würde es reichen, wenn ihr beispielsweise eine Mini Liste erstellt und es so aussieht:

Familie Akashi- Event X
Familie Aomine - Situation Y

Wichtig ist, dass ihr natürlich nicht Reviewen MÜSST!
Ich möchte nur so viele Wünsche wie möglich abdecken, da das letzte Chapter was ganz besonderes werden soll.
Reviews sind gern gesehen, Mails auch! Hauptsache, ich kann zur Abwechslung mal EUCH so viel Freude machen, wie ihr mir jedes Mal mit euren Feedbacks und Aufrufen beschert!

Ich freue mich auf eure Beiträge ! Je länger die Listen desto besser. Überschneiden sich einige Wünsche, übernehme ich es so safe! Wenn Dinge sich unterscheiden, lose ich fair aus! Also ich freue mich wirklich drauf, dieses ULTRA Kapitel dann zu tippen!
Aber nächstes Mal erst mal Koganei xD


******Alter die AN nimmt ja kein Ende -.-
Sorry ! Ich verabschiede mich dann mal! Vielen Dank für eure Reviews, eure Aufrufe, Favoeinträge und Empfehlungen !!! Man liest sich hoffentlich ! Bis denne meine Bienchen!


Die Liste


*Akashi Sejūrō
*Kise Ryōta
*Murasakibara Atsushi
*Kuroko Tetsuya
*Midorima Shintarō
*Aomine Daiki
*Haizaki Shōgo
*Himuro Tatsuya
*Kagami Taiga
*Takao Kazunari
*Hanamiya Makoto
*Mibuchi Reo
*Kasamatsu Yukio
*Mitobe Rinnosuke
*Hayama Kōtaru
*Imayoshi Shoichi
*Wakamatsu Kōsuke
*Kiyoshi Teppei
*Hara Kazuya
*Mayuzumi Chihiro
*Susa Yoshinori
*Nebuya Eikichi
*Fukui Kensuke
*Sakurai Ryō
*Tabata Yū
*Ogiwara Shigehiro
*Seto Kentarō
*Nijimura Shūzō
*Ōtsuka Takuma  
*Tsubuku Masahiro
*Liu Wei



*Koganei Shinji
*Izuki Shun
*ULTRA BONUS CHAPTER


(/*.*)/ !MAN LIEST SICH! \(*.*\)
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