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֎ Family Time ֎

von NIzz
GeschichteHumor, Familie / P16 / Gen
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi
23.06.2015
24.02.2016
34
261.024
54
Alle Kapitel
162 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
29.01.2016 7.816
 
ENDLICH! Wieder da! Nach Prüfungen, Lernstress und all der anderen Scheiße bin ich hiiiier! Ich habe es so genossen, für euch zu schreiben und gleich mal etwas Drama ausgepackt :)
Ich bin gespannt, was ihr zu dem Kapitel sagen werdet! Man liest sich dann in der wichtigen AN unten! Viel Spaß beim Lesen *Kekse hinstell*


Tsubuku Masahiro

http://vignette3.wikia.nocookie.net/kurokonobasuke/images/b/b6/Masahiro_Tsubuku_mugshot_anime.png/revision/latest?cb=20131020185804


Yōhei Kawase

http://cdn.myanimelist.net/images/characters/2/223291.jpg






Reader x Tsubuku Masahiro










Nervös fährst du dir durch die blonden Haare. 
Sind da graue Strähnen zu sehen? Panisch beugst du dich zum Spiegel, seufzt dann aber erleichtert, als dir deine Nervosität dir scheinbar mal wieder einen Streich gespielt hat. Schnell knotest du deine schulterlangen Haare zu einem Dutt zusammen, den du fest an deinem Nacken fixierst und dann einige Spangen hereinschiebst, um ihn stabiler zu machen.
Dein Blick schnellt zur tickenden Wanduhr neben deiner hellbraunen Schminkkommode. In einer Stunde musst du los und Masahiro ist noch immer nicht da. Deine Finger trippeln nervös auf dem hellen Holz deiner Kommode und deine Augen huschen in dem Raum herum. Dein Sohn ist noch immer in der Schule, Maki hat sich noch nicht gemeldet und dein Mann kommt nicht.
Wundervolle Voraussetzungen für einen gelingenden Tag. 
Du atmest mehrmals durch, siehst auf deine Handgelenke und beschließt, sie mit etwas Schmuck optisch aufzuwerten. Schnell kramst du in deiner Schatulle nach den Armreifen, die Masahiro dir von den unterschiedlichsten Kontinenten besorgt hat, und beschließt, dir ein fein gearbeitetes Weißgold Schmuckstück aus Frankreich umzulegen. Seufzend schließt du es fest um dein Handgelenk und siehst zu, wie die einzeln eingesetzten Rubine das Licht deiner Zimmerlampe strahlend reflektieren. Ein Lächeln huscht dir auf die Lippen und du streichst dir eine lose Strähne hinter das Ohr. Rote Rubinstecker stecken in jeweils zwei Löchern pro Ohr und glänzen mit dem Armband um die Wette. Dir wird kalt, als du bedenkst, mit wem du dich gleich treffen musst und Schweiß bildet sich in deinem Nacken. Fluchend suchst du dein Zimmer nach einem frischen Waschlappen ab und musst dann in das neben dem Schlafzimmer liegende Bad hechten, um dort einen zu suchen. Eigentlich müsstest du dich nicht so abhetzen, das ist dir auch bewusst, aber du warst schon immer ein eher hektischer Mensch und bei dem Gedanken, wen du heute antreffen werden wirst, gefriert dir das Blut in den Adern.
Du benässt den Waschlappen mit eisiger Flüssigkeit und klatschst ihn dir so wie er ist auf deinen geschundenen Nacken, worauf die kalten Tropfen sich ihren Weg unter deine feine Seidenbluse bahnen. Du schließt seufzend die Augen und entspannst dich immer mehr, auch wenn sich ein dunkler Wasserfleck unter deinem hellgrauen Blusenstoff zu bilden beginnt. Schwer atmend nimmst du den Lappen von deiner Haut, legst ihn behutsam auf das Keramikwaschbecken und stützt deine Hände dann darauf. Dein Atem geht stoßweise und deine Sicht verschwimmt wieder und wieder.
Beruhigen. Du musst dich beruhigen. Es ist nur ein Essen. Nichts weiter.
Du seufzt und legst den Kopf in den Nacken, um die weiße Decke zu fixieren, die ihr mal wieder neu streichen könntet. Deine hellbraunen Augen schließen sich langsam und du lauschst dem leise tropfenden Wasserhahn, der trotz Zudrehen noch immer keine Ruhe geben will. Dein Atem weicht stoßweise durch deine Zähne. Platsch.
Deine Augen öffnen sich langsam. Tropf. Dein Auge beginnt zu zucken.
Tropf Tropf. Wütend fixierst du den Wasserhahn und schlingst die Finger um ihn. Langsam drückst du zu und verfestigst den Griff um ihn. Nach einigen Sekunden lässt du aber wieder locker. Der Hahn wird sich nicht erwürgen lassen.
Seufzend siehst du ihn den Spiegel und streichst durch deine Haare, um dann wieder nervös zu werden. Wo ist Masahiro, wenn du ihn brauchst?
Mit zittrigen Händen greifst du nach deinem Handy, das wegen mangelnder Benutzung stets in deiner Hosentasche vor sich hinschimmelt, und wählst die Nummer deines Ehemanns. 

Dein Blick gleitet zur Uhr, die nervtötend tickt, als wolle sie dich verhöhnen.
Das Tuten setzt ein. Du blinzelst für eine Millisekunde.
Das zweite Tuten folgt. Du verlagerst das Gewicht auf den zweiten Fuß und beißt dir auf die zerkaute Unterlippe.
Das dritte Tuten ertönt. Ein Seufzer entweicht dir und du drückst auf den Ausknopf.
Auf Masahiro kannst du so vermutlich nicht zählen. Du wählst stattdessen die Nummer seiner Firma. Dennoch hoffst du inständig, dass er nicht mehr dort ist, weil es sonst bedeuten würde, dass er noch lange braucht, bis er bei dir ist, um dich zu beruhigen.

„ Heyooo!“
Du schmunzelst. Es ist also Yōhei Kawase, der frühere Captain deines Mannes und jetzige Geschäftspartner der Firma.
„ Willst du dich nicht vorstellen, wenn du ans Telefon gehst, Yō?“
Der frühere Kapitän der Josei lacht nur und scheint weiter herum zu werkeln, während er mit dir spricht.
„ Masahiro hat für deine Nummer einen bestimmten Klingelton einstellen lassen. Ich schätze mal, du rufst nicht an, um irgendwelche selbst gemachten Möbel zu bestellen?“
Du lächelst und seufzt.
„ Da hast du Recht. Hör zu. Ich wollte fragen, ob Masahiro noch da ist?“ Schweigen.
Dein Herz schlägt unkontrolliert. Er muss einfach schon auf dem Weg sein. Er muss.
„ Ah. Ja ist er!“ dein Herz rutscht dir in die Hose, deine Augen schließen sich kurzzeitig, ehe du die angehaltene Luft durch zitternden Nasenflügel ausstößt und so ruhig wie möglich sagst.
„ Gib ihn mir bitte.“ wieder Stille.
Es knackt kurz am Telefon als der Geschäftspartner deines Mannes sich bewegt und über die Halle zu rufen scheint.
„ OI! Masahilein! Du kriegst Ärger!“
Du blinzelst und siehst auf dein Telefon, um es dir doch wieder ans Ohr zu halten.
Das Verbergen von aufgestauter Wut und Nervosität musst du wohl noch etwas üben.




* * *






„ Bitte sag es doch einfach ab.“
Du seufzt schwer und vergräbst das Gesicht in den Händen, während die Kopfhörer in deinen Ohren sich durch die Bewegung kurz ruckartig hin und her bewegen und ein unangenehmes Rauschen in deinem und auch im Ohr deines Mannes ertönen lassen. Er seufzt und klemmt das Telefon zwischen Ohr und Schulter. So deutest du das ertönende Geräusch jedenfalls.
„ Bitte, Hisa. Mach nicht wieder so einen Aufstand. Es wird alles gut gehen. Du machst mal wieder aus einer Stecknadel einen Nadelhaufen.“
Du seufzt schwer. Kann dein leidenschaftlicher Do it yourself - Möbeldesigner sich mal normal ausdrücken?!
Als du schweigst, seufzt er und schnalzt kurz mit der Zunge.
„ Hör mal, der Auftrag hier ist gleich fertig. Ich werde mich dann schnell zu Kawases Wohnung begeben, dort duschen, mich anziehen und sofort zu euch fahren. Du musst eben nur vor fahren.“

Dein Herz setzt einen Schlag aus und du schluckst, als deine Kehle augenblicklich trocken wird.
„ Ich kann das nicht.“ er seufzt.
Natürlich siehst du ein, dass du nicht wirklich pflegeleicht bist, wenn du panisch wirst, aber wer ist das schon? Vor allem wenn einem so etwas wie dir heute bevor steht.
„ Bitte. Können wir nicht sagen, wir kommen beide später? Hauptsache, ich muss da nicht allein aufkreuzen.“
Er lässt das Handy fallen. Keuchend zischst du, als das Knallen dir beinahe das Trommelfell durch die Kopfhörer zerfetzt und atmest etwas zu schnell. Er hebt es wieder auf und entschuldigt sich mit warmer und tiefer Stimme.
„ Tu nicht so, als begäbest du dich in die Höhle des Löwen.“ du schnaubst.
„ Sagt der, dessen Motto „Umgeben von Feinden“ ist.“ er kichert leise und raunt.
„ Mach dich nicht verrückt. Ich komme so schnell ich kann und leiste dir Beistand. So lang unterhältst du dich einfach mit meinem kleinen Bruder.“
Dann legt er auf.
Du siehst entgeistert auf dein Telefon und seufzt schwer, ehe du dein Gesicht erneut in den Händen vergräbst und einen leisen Seufzer ausstößt.
Dass er das so locker sagen kann, bei dem was passiert ist, verwundert dich wirklich. 
Masahiro ist einfach zu naiv. Wenn er wüsste, wie sehr sein kleiner Bruder dich hasst.
Dann würde er das mit Sicherheit nicht so ruhig von dir verlangen.





~ Flashback ~





„ Du elende Schlampe!“
Du keuchst und taumelst zurück, als Tsubuku Tian dich von sich schiebt. Schmerz steht in seinen Augen und Tränen in deinen. Du greifst vorsichtig nach ihm, doch er sieht dich hasserfüllt an. Du schreckst zurück und schluckst mehrfach, während die Tränen sich den Weg über deine Wangen bahnen.
„ Ich… ich habe doch nicht einmal etwas getan. Es … es ist einfach so.“
Tian blickt dich wütend an und sieht zu Boden. Seine Fäuste ballen sich, seine dunkelbraunen Haare hängen ihm in die Augen und du beißt dir auf die Unterlippe.
„ Tian-“
„ Lass es einfach. Ich habe dich auf Händen getragen. Hisa ich liebe dich so sehr und du tust mir so etwas an?“
Ärger bricht über dich herein. Deine Stimme bebt und deine Augen verengen sich zu schmalen Schlitzen, ehe du ihn wütend anfauchst.
„ Denkst du, ich mache das mit Absicht?! Denkst du, ich habe das geplant?! Wenn du mich für so eine falsche Schlange hältst, bist du von Liebe wirklich weit entfernt!“
Er sieht auf dich herab. Tian ist zwar nicht so groß wie sein älterer Bruder, aber dennoch überragt er dich um einen Kopf. Du weichst weiter zurück und siehst zu ihm auf. Keine Liebe ist in seinen Augen zu sehen. Nur Hass. Wut. Trauer. 

Dein Herz sticht und du schlägst die Hand vor deinen Mund, als die ersten Schluchzer zwischen deinen Lippen hervor tönen.

„ Ich wollte das alles doch nicht.“
Er schweigt und redet weiter. Dieses Mal ruhig und sachlich. Kalt und gefühllos.
„ Ich will nicht, dass du meinem Bruder erzählst, wie ich mit dir geredet habe. Sag ihm, es hat mich in keinster Weise gejuckt.“ 

Er greift dich bei den Schultern, dass du kurz vor Schmerz zusammenzuckst. Seine blauen Augen bohren sich in deine und er spuckt dir entgegen.
„ Du hast mir vielleicht mein Herz ausgerissen. Aber ich lasse nicht zu, dass du mir die Liebe zu meinem Bruder nimmst.“
Du nickst benommen und stolperst zurück, als er dich von sich schubst.
„ Geh.“ raunt er.
Er hat den Rücken zu dir gedreht, sieht aus dem Fenster und stützt die Hände auf dem Fensterbrett ab, während er leise zu schluchzen beginnt. Tränen sammeln sich erneut in deinen Augen und du umarmst ihn fest von hinten. Er bewegt sich nicht. Er hat keine Kraft mehr dazu und hält den Kopf weiterhin gesenkt, während du in sein schwarzes Shirt weinst. Du hast ihn geliebt. Mit jeder Faser deines Körpers. Du hast ihn wirklich geliebt und hast ihn niemals so verletzen wollen.
„ Es tut mir leid.“ raunst du leise und löst die Umklammerung vorsichtig. Er sinkt weiter nach vorn, legt die Stirn auf die kalte Marmor Platte unter seinem geöffneten Fenster und ballt die Fäuste, um sich zu beherrschen.
Tränen tropfen auf den hellen Holzboden seines Zimmers und du wendest den Blick von dem Bild ab, um nicht völlig zusammen zu brechen.
Schnell eilst du zu der Tür, ziehst sie hinter dir zu und schluchzt mehrmals.
Gleich wird Masahiro nach Hause kommen und du wirst nicht mehr weinen dürfen. Er darf nicht wissen, was er angestellt hat.




~ ~ ~ 




„ Ihr werdet also heiraten?“
Tian lässt die Stäbchen sinken und legt den Kopf schief, während er seinen großen Bruder genau mustert. Dieser legt breit grinsend den Arm um dich, zieht dich an ihn heran und reckt den Daumen hoch.
„ Ganz genau. Drei Jahre Beziehung sind ja wohl ein gutes Fundament, nicht wahr Hisa-chan?“ du lächelst ihn an und nickst.
Du bist so glücklich und dennoch so zerrissen, weil du Tian so leiden siehst. Dieser schiebt den Teller von sich, verschränkt die Arme vor seiner Brust und strahlt so breit er kann. Du verengst skeptisch die Augen. Das Lächeln erreicht seine Augen nicht.
„ Ich freue mich für euch.“ Lüge.
„ Gut, dass du die liebe Hisa schließlich geschnappt hast, ich hätte sie sowieso nicht heiraten wollen.“ Lüge.
Du verziehst den Mund und lächelst deinen Verlobten kurz an.
„ Ich werde mir kurz die Füße draußen vertreten. Redet doch ein bisschen.“
Masahiro lächelt glücklich und zieht dich zurück, um dir einen innigen Kuss auf die Lippen zu hauchen. Ein Scheppern ertönt und ihr springt auseinander. Tian hat seinen Teller fallen lassen und reibt sich lachend den Nacken.
„ Ich Idiot. Naja. Scherben bringen Glück oder?“
Masahiro lacht und klopft seinem jüngeren Bruder auf die Schulter.
„ Dass du auch immer alles ausversehen herunter schmeißen musst, Tian!“  
Dieser lacht leise. Seine nächsten Worte lassen dich eine Gänsehaut fühlen, wie nie zuvor.

„ Ja. Ausversehen. Genau.“





~ Flashback Ende ~




Dein Handy klingelt und du hältst es dir ans Ohr.
„ Hallo?“
„ Schiebst du mal wieder Panik?“
Du schluckst und lachst leise. Deine beste Freundin kennt dich einfach zu gut.
„ Ja ich habe wieder an die vergangene Sache gedacht.“ sie seufzt. Das tun viele, wenn du redest.

„ Check dein Makeup. Sicher hast du wieder geheult. Ich bin in zehn Minuten da und mach dich wieder ruhig.“
Du nickst und siehst in den Spiegel. Sie hat Recht.
Wie kann man es nicht merken, wenn man anfängt, Rotz und Wasser zu heulen?





* * *






„ AU!“
Grinsend klopft deine beste Freundin die Handflächen aneinander und stemmt sie dann in ihre Hüften.
„ Ich sagte doch, ich beruhige dich wieder.“
Du reibst dir murrend die schmerzende Wange und funkelst sie wütend an.
„ Dass du mich aber auch immer schlagen musst.“ sie kichert und legt den Kopf schief.
„ Das hat schon immer funktioniert. Also wieso eine Tradition verwerfen?“
Du schminkst dich nach und siehst zu ihr über deine Schulter.
„ Weil diese Tradition höllisch wehtut.“
Sie zuckt die Schultern und blättert in einem Modemagazin.
„ Wie läuft eigentlich dein Reisebüro?“ du zuckst die Schultern.
„ Kann nicht klagen. Habe aber andere Probleme, wie du bereits weißt.“

Sie schmunzelt und beugt sich vor.
„ Gut, mal davon abgesehen, dass heute der Geburtstag von deinem Ex ist. Was denn noch?“
Du siehst sie giftig an.
„ Muss ich betonen, dass mein Ex der kleine Bruder meines Mannes ist? Und, dass mein Mann mich ihm damals ausgespannt hat?“ 
Sie lacht nur.
„ Vergeben und vergessen.“

„ Nicht für Tian. Er ist seitdem wirklich nicht mehr derselbe.“ 

Sie verdreht die Augen und verschränkt die Arme vor der üppigen Brust, während du dir deinen Dutt neu formst.
„ Süße, das Herz will, was das Herz will. Und es wollte eben den älteren Masahiro, der deine Leidenschaft fürs Reisen teilt. Und nicht den gleichaltrigen, oft unreifen Tian.“
Du verziehst den Mund und siehst auf das Waschbecken.
„ Ich hätte es dennoch nicht tun dürfen.“
„ Was? Dich verlieben? Süße, wenn du das jetzt anfechtest, schlag ich dich noch einmal! Nichts kann man gegen Gefühle machen. Klar, du hast Tian verletzt, aber bist du jetzt glücklich?“
Du nickst ohne zu zögern und erntest ein Nicken deiner Seelenverwandten.
„ Na siehst du. Tian muss sich wieder einkriegen. Und außerdem hast du einen wundervollen Sohn und erwartest ein zweites Kind!“

Du siehst auf deinen flachen Bauch.
„ Apropos Kind. Hat die Leihmutter schon angerufen?“ du schüttelst den Kopf.
„ Das ist meine zweite Sorge. Maki ruft nicht an und mein Sohn ist auch nicht zu erreichen.“ 

Sie lacht leise und winkelt die Knie an, während sie auf dem Klodeckel sitzt.
„ Du machst dir viel zu viele Gedanken. Dein Sohn ist sechzehn, Hisa. Er wird vermutlich nur noch ein bisschen mit seinen Freunden abhängen wollen. Mach dir nicht immer so nen Kopf, sonst explodiert er noch.“
Du nickst nachdenklich und schlüpfst in eine neue Bluse. Schnell knöpfst du sie zu, fluchst, als du bemerkst, dass sie falsch geknöpft ist, und öffnest sie, um sie wieder zu zu machen. Deine Freundin beobachtet dich weiterhin und seufzt schwer und langgezogen.
„ Wie konnte ein gelassener Mensch wie Masahiro anfangs mit einem solch verschreckten Häschen wie dir klar kommen?“




~ Flashback ~




„ Ist Tian noch nicht da?“
Masahiro schüttelt den Kopf und lächelt.
„ Er wird in einer Stunde wieder da sein. Du kannst gern so lang hier auf ihn warten.“
Du überlegst und nickst dann eifrig.
„ Für mich rentiert es sich nicht, jetzt nach Hause zu fahren.“ er nickt und nimmt dir den Mantel ab.
Du lächelst ihn dankbar an und gehst mit ihm ins Wohnzimmer. Auf dem Tisch liegen drei Reiseführer verstreut, die alle an unterschiedlichsten Stellen aufgeschlagen worden sind.
„ Du wirst verreisen?“ er lächelt nur.
„ Ja. Ich weiß nur nicht so ganz, wohin.“ er runzelt die leicht buschigen Augenbrauen, kratzt sich den Kinnbart und fährt sich durch die zerzausten Haare. Schnell reißt du den Blick von seinen markanten Gesichtszügen los und legst den Kopf schief. Einmal Frankreich, einmal Australien und-
„ Marokko?“
Er nickt begeistert und schlägt den bereits offenen Reiseführer an einer markierten Seite auf.
„ Ich wollte da wirklich schon immer hin. Es ist so exotisch und es soll so warm dort sein.“
Du lächelst.
„ Ich wollte da auch hin. Schon immer habe ich davon geträumt. Aber Tian reist nicht gern.“ 

Masahiro mustert dich eingehend. Er ist drei Jahre älter als du und sein Bruder. Seine dunkelblauen Augen mit dem violetten Stich wandern über dein Gesicht und sein Kopf legt sich schief.
„ Ich kriege ihn sicher überzeugt, dass wir alle da hin fahren. Und wenn er halt nicht will, dann fahren nur wir beide.“
Du blinzelst.
 Wieso hüpft dein Herz bei diesen Worten auf?!
Du räusperst dich und erhebst dich.
„ Ich werde dann mal in Tians Zimmer gehen.“
„ Wie alt bist du noch mal, Hisa?“
Du hältst im Gehen  inne und siehst über deine Schulter.
„ Siebzehn.“ 
Er nickt und lächelt.
„ So viel jünger als ich bist du ja nicht.“
Er grinst breit, seine Augen schließen sich dabei und dein Herz schlägt wieder schneller.
Du fasst dir unauffällig an die linke Brust und gehst aus dem Zimmer, den Blick des attraktiven Jungen in deinem Rücken spürend.
Nie hast du dir mehr gewünscht, keinen Herzschlag  zu haben.

Alles lieber als diesen, den der Ältere in dir hervor ruft.






~ Flashback Ende ~





Ein Schnipsen reisst dich aus deinen Gedanken. 
Deine Freundin mustert dich eingehend und grinst boshaft.
„ Noch eine Schelle?“ du lachst leise und schüttelst den Kopf.
„ Danke nein. Ich habe nur an Masahiro und mich gedacht.“
Sie seufzt.
„ Also doch Schelle.“
Schnell fängst du ihre Hand ab und schüttelst den Kopf. Kichernd zieht sie diese zurück und schnappt sich ihre Autoschlüssel.
„ Los, nervöses Kaninchen. Ich fahre dich in die Hölle.“
Du trottest ihr hinter her und grummelst.
„ Du weißt doch, dass ich dich für deine Stärken liebe.“ 

Sie nickt und schlüpft in ihre Schuhe. Du gibst ihr eine feste Kopfnuss und schnaubst.
„ Aufmuntern gehört aber nicht zu diesen Stärken.“








* * *







„ Oh wie schön, dass du es pünktlich geschafft hast, meine Liebe.“
Deine Schwiegermutter streicht dir sanft über die Wange und zieht dich herein. Du schälst dich aus deinem Mantel heraus und sagst leise.
„ Masahiro kommt auch bald, er ist nur mal wieder-“ 

Sie tätschelt deinen Kopf und schmunzelt.
„ Du kannst dich ja so lang mit Tian unterhalten.“ du hältst in der Bewegung inne.
„ Mit T-Tian?“ sie lächelt und nickt.
„ Er ist schließlich das Geburtstagskind. Und mein Mann und ich müssen noch etwas besorgen.“
Du nickst langsam.
„ Natürlich.“ schnell zwingst du dich zu einem Lächeln.
„ Liebchen, hast du Blähungen?“ du hörst auf zu lächeln. Schauspielen liegt dir scheinbar wirklich nicht.
„ Gut. Dann unterhalte ich mich eben mit dem Geburtstagskind.“ sie nickt eifrig und verschwindet aus der Tür.
Zeitgleich öffnet sich der Eingang zum Wohnzimmer und Tian kommt heraus. Er hält inne, als er dich sieht, und blickt um sich.
„ Wo ist Masahiro?“ du lächelst.
„ Alles Gute-“
„ Kommt er nicht?“ du schluckst und seufzt.
Am liebsten hättest du ihm dein Geschenk entgegen gepfeffert, schön in seine ignorante Visage herein.
„ Er kommt etwas später.“
Dein Ex nickt und mustert dich.
„ Schaust gestresst aus.“
Bestes Kompliment seit langem. Du legst das Geschenk auf den Küchentisch und bewegst dich an ihm vorbei ins Wohnzimmer. Er folgt dir und setzt sich von dich gegenüber in einen Sessel. Seine langen Finger verschränken sich ineinander, während er die Ellbogen auf seine Knie stützt und sich vorbeugt.
„ Wo ist mein Neffe?“ du zuckst die Schultern.
„ Sicher mit Freunden unterwegs.“ er nickt. Schweigen. Wohl eher peinliche Stille.
„ Wann kommt Masahiro denn?“ du zuckst die Schultern.
„ Er sagte, so schnell er kann.“ Tian nickt und dehnt sich den Nacken.
Die vergangenen Jahre haben tatsächlich einiges bei ihm geändert. Er sieht seinem Bruder immer ähnlicher. Nur hat er sich die früher zerzausten Haare seitlich leicht abrasieren lassen, seine Nase gepierct und seine Unterarme tätowieren lassen.
Du wendest die Augen von seinen Armen und lächelst.
„ Wie geht es dir?“ ein Schnauben verlässt seine Lippen, worauf du deine Frage wieder bereust.
„ Tut mir leid. Das war ungeschickt von mir... Ich hab das beste Geschenk für dich!“ er hebt die Augenbrauen, als du aufstehst.
„ Ich werde durch gehen. Das letzte was ich möchte, ist dir deinen Geburtstag versauen, Tian.“ 

Seine Augen verengen sich, als du seinen Namen aussprichst. Seufzend reibt er sich den breiten Nacken.
„ Masahiro wird das nicht gefallen.“
Du zuckst die Schultern und ziehst deine Schuhe an.
„ Es ist dein Geburtstag. Also. Happy Birthday.“
Er runzelt die Stirn, streckt die Hand nach dir aus, zeiht sie aber wieder zurück.
Du verharrst noch etwas im Türrahmen und wartest. Doch er senkt den Blick und presst die Kiefer aufeinander. Du lächelst traurig.
Schlimmer kann der Tag nicht kommen.






* * *







„ Willst du mich verarschen?“ 
Schnaubend entreißt dein Sohn sich deinem Griff und funkelt dich provokant an.
„ Was ist schon dabei? Reg dich doch ab!“
Du siehst ihn enttäuscht an und siehst auf dein Handy. Masahiro hat dir geschrieben.
Seufzend öffnest du die Nachricht.


.


Ein Punkt also. Das ist eindeutig der Code für „Wenn du zuhause bist motz ich dich so zu, bis du endlich mal kapierst, dass du nicht dauernd am Stück Scheiße bauen kannst.“
Du legst das Handy in deine Handtasche und siehst deinen Sohn an. Seine Augen sind die gleichen wie die seines Vaters. Dieses violettstichige Nachtblau. Du seufzt leise und streichst ihm über die Haare. Er zuckt zurück, als du seine blonden Haare derart sanft berührst und verengt skeptisch die von dir geerbten schmalen Augen zu schlitzen.
„ Ich bin schwer enttäuscht, Naohito.“ er blinzelt.
„ Das wars? Keine Standpauke? Keine Strafe? Nur Enttäuschung?“ du lächelst traurig.
„ Ich werde mit deinem Rektor sprechen. Bleib bitte hier.“
„ Nichts hält mich hier-“ er dreht sich um und sieht in die kühlen Augen deiner besten Freundin. Sie sieht zu ihm auf, als sei sie aus der Hölle und nicht aus ihrem Auto gestiegen, um ihn heimzusuchen. Du nickst den beiden zu und gehst in das Büro des alten Drachens.
„ Tsubuku-san.“ 

Der alte Knacker hebt seine buschigen Augenbrauen und sieht dich an, als wärst du die Verbrecherin und nicht dein Sohn.
Du setzt dich und schlägst dein rechtes Bein über das linke, ehe du deine Tasche auf den Linoleum Boden ablegst und die Finger verschränkst.
„ Wie geht es weiter?“ er sieht auf die Akte vor sich. Sie ist dick ausgepolstert.
Du schließt kurz die Augen. Dass dein Sohn ein kleiner Rebell ist, weißt du, aber dass er so weit geht, die Cafeteria Kasse zu plündern und das Geld zu stehlen, hättest du ihm nie zugetraut.
„ Also… Tsubuku Naohito. Welch interessanter Name.“
Du verdrehst innerlich die Augen. Der Direktor verschränkt die Finger ineinander und sieht dich an.
„ Wissen Sie, dass dieser Name so etwas wie ehrlich bedeutet?“ du schnaubst.
„ Ich hatte keine Ahnung.“ ratterst du ohne jegliche Emotion herunter. Der Mann versteht den versteckten Sarkasmus nicht und nickt.

„ Sie hätten Ihren Sohn eher -“ du siehst ihn warnend an. Auch deine Geduld und deine Toleranz hat Grenzen. Also schluckt er den Satz herunter und zieht die ausgewaschen braune Pappmappe wieder an sich, um die Akte aufschlagen zu können.
„ Die Vergehen Ihres Sohnes häufen sich.“ du schließt die Augen.
„ Großer Gott, was hat er alles angestellt, ohne mein Wissen?“ 

Der Direktor sieht auf die Schriftstücke und holt tief Luft, um alles auf einmal zu lesen.
„ Schwänzen, Unruhe, Schlägereien, Drohungen, Annäherungen, Dreistigkeiten, Nachsitzen, Vernachlässigung der Schule, Sachschädigung-“
„ Danke. Das reicht.“ 

Er nickt und schlägt die Akte wieder zu, um sich die rundliche Brille von der Nase zu ziehen und sie mit dem Ärmel seines dunkelblauen Rollkragenpullovers zu säubern. Du massierst dir die Schläfen und beherrschst dich mit großer Mühe, nicht in Tränen auszubrechen.
„ Wieso ist er noch immer auf der Schule?“ der Direktor hält mit dem Putzen inne.
„ Nun. Ihr Mann hat stets alles geregelt.“ du weitest die Augen.
Nie hat Masahiro ein Wort hierüber verloren. Enttäuschung sucht dich erneut heim. Du hast gedacht, ihr seid ein Team. Und er hintergeht dich derartig? Du legst die Hand an die erhitzte Stirn und nickst.

„ Ich werde meinen Mann hier her bitten. Geben Sie Naohito bitte noch eine Chance. Er wird sich bessern.“ 

Der Direktor sieht dich lang an und seufzt schließlich.
„ Es tut mir leid. Wir haben bereits entschieden, Ihren Sohn der Schule zu verweisen.“
Du nickst.
„ Und ich kann es Ihnen nicht einmal verübeln.“









„ Sicher, dass du alleine gehen willst?“
Du nickst und siehst deine beste Freundin an.
„ Lies ihm etwas die Leviten. Ohne Schellen bitte.“
Sie nickt ernst und mustert dich eingehend.
„ Vielleicht solltest du trotzdem Masahiro- Schon gut. Bin still.“ du nickst zufrieden.
„ Er ist der Letzte, den ich gerade sehen will.“ sie seufzt und macht die Autotür zu. Dein Sohn sieht gerade aus. Seine Augen starr nach vorn gerichtet, seine Lippen zu einem Strich verzerrt. Du wendest dich ab und fasst dir ans Herz. Es sticht wieder so unangenehm.
Es soll damit aufhören.




Erzählersicht




Seufzend legt Masahiro sein Handy weg und sieht zu seinem kleinen Bruder, der ausgelassen mit seinen Eltern lacht. Der ältere Tsubuku erhebt sich und geht auf den Balkon. Die Wut, die er für seine Frau empfindet, kann er nicht einmal erklären. Er hätte sie gerade einfach gern an seiner Seite gehabt. Hätte sie umarmt, geküsst, sie beruhigt. Sie macht sich immer so viele Sorgen. Er ist doch der Einzige, der sie beruhigen kann. Und nun ist sie nicht hier, macht sonst etwas.
Der Unternehmer wischt sich über das Gesicht und geht auf den Balkon seiner Eltern heraus.
Eine sanfte Brise streicht durch sein Haar, Vögel zwitschern nicht weit entfernt die schönsten Melodien und die Blätter der vor Ort gepflanzten Bäume bewegen sich wiegend mit dem sanften Wind.
„ Parties feiert man drin, Mann.“
Masahiro sieht über seine Schultern und schnaubt grinsend.
„ Die Outdoor Party bleibt noch immer die beste Möglichkeit.“
Tian lächelt und stellt sich neben seinen Bruder. Dieser zieht eine Zigarette hervor. Mit großen Augen mustert der jüngere Tsubuku den älteren und kann es nicht unterdrücken, den Mund zu öffnen.
„ D-Du rauchst?“
„ Nur, wenn ich gestresst bin.“
Tian kann es nicht verhindern. Innerlich hüpft sein Herz erfreut auf.
„ Stress mit Hisa?“ Masahiro nickt geistesabwesend.
„ Soll ich dir was verraten? Sie war so nervös hier her zu kommen…“
Tian seufzt und weitet gespielt gestaunt die Augen.
„ Ist nicht wahr? Das ist wirklich schade. Sie fehlt hier.“ Masahiro lächelt.
„ Ich weiß. Ich hab auch keine Ahnung, warum sie immer so nervös ist. Du hast das doch alles total gut weggesteckt.“ 

Der jüngere Bruder schmunzelt. Wenn der wüsste. Schnell fasst er sich wieder und dehnt seinen Nacken. Neugier und Schadenfreude packt ihn augenblicklich.
„ Was habt ihr denn für Probleme?“ sein Bruder zögert sichtlich.
Doch dann stößt er einen Seufzer aus und sieht zu seinem jüngeren Verwandten.
„ Naohito ist von der Schule geflogen.“
Tian blinzelt mehrfach. Das überrascht ihn dann doch.
„ Was hat Hisa damit zu tun?“
Masahiro schluckt und stößt den Rauch aus den Nasenlöchern aus.
„ Sie wusste bisher nichts davon. Ich wollte sie nicht belasten. Sie macht sich schon solche Gedanken wegen der unnötigsten Begebenheiten.“
Tian sieht den Älteren an und verschränkt die Arme hinterm Nacken.
„ Sie war schon immer ein sehr nervöser Mensch, das stimmt.“ den nächsten Satz kann er sich nicht verkneifen.
„ Vielleicht passt ihr nicht zueinander, Masahiro.“ der Ältere ruckt hoch.
Sofort wendet er sich seinem Bruder zu. Seine Stirn hat sich gerunzelt, seine Augen sind skeptisch zu Schlitzen verengt und seine Lippen zu einem Strich verzogen.
„ Wie meinst du das? Denkst du-“ er ascht vom Balkon herunter und sieht wieder zu seinem Bruder.
„ Dass du besser zu ihr gepasst hast?“
Tian blinzelt ertappt. Mit der scharfsinnigen Kombination hat er nicht gerechnet. Schnell schüttelt er den Kopf.
„ Nein. Ich meine nur…“ Masahiro schnaubt.
„ Ich fass es nicht, dass du das gerade gemeint hast. Nach all den Jahren. Bist du immer noch nicht erwachsen geworden und gönnst mir mein Glück immer noch nicht?“ 

Er schnippt die Zigarette weg.
„ Bist du fünf oder was?!“
Die beiden funkeln sich wütend an. Zum ersten Mal spüren sie, wie viel unterdrückte Wut in dem jeweils anderen steckt. Beide greifen sich synchron an ihren Kragen und funkeln sich wütend an.
Der erste Schlag trifft Masahiro.




Erzählerische Ende








Seufzend hältst du vor dem Haus eurer Leihmutter und ziehst den Schlüssel aus dem Schloss. Wieso hat Maki nicht angerufen? Du merkst, wie sich etwas schwer auf deinen Magen legt und schließt die Augen. Wieso wirst du so vom Pech verfolgt? Wieso bist du so allein? 
Du steigst aus und gehst aufs Mietshaus zu, steigst die Stufen hoch und öffnest die Tür. Du runzelst die Stirn.
Sie ist nicht abgeschlossen.






* * *






Seufzend streichst du ihr die Haarsträhnen aus dem Gesicht. 
Maki sitzt auf dem Boden, Tränen laufen ihre Wangen herab.
„ Es tut mir so leid-“
Lächelnd streichst du über ihren Kopf. Sie ist noch so jung. Mitte zwanzig und dennoch hat sie euch unbedingt zu eurem Kind verhelfen wollen.
„ Bitte entschuldige dich nicht. Ich würde dir niemals einen Vorwurf machen.“
Sie schnieft und schmeißt sich dir in die Arme.
Vorsichtig streichst du über ihren Rücken.
„ Bist du sonst verletzt?“
Sie schüttelt den Kopf.
„ Die Diebe haben mich umgeschmissen, meine Wertsachen genommen und sind abgehauen. Nur bei dem Sturz bin ich-“
Du streichst ihr erneut über den Rücken, als sie wieder in Tränen ausbricht.
„ Es ist noch so klein.“ schluchzt sie. Du schluckst. Tränen steigen dir in die Augen, als dir bewusst wird, was du soeben verloren hast.
Du schließt die Augen und schluchzt leise.
Maki erhebt sich und streicht mit zittrigen Händen über deinen Kopf.

„ Ich werde jederzeit wieder-“ du winkst ab.
„ Das wird eine Weile dauern. Du bist keine Maschine. Und auch wenn das Kleine noch nicht lang in deinem Bauch gewesen ist, so lässt es sich nicht so einfach durch eine andere Zelle ersetzen.“ 

Maki sieht dich an und schluckt schwer.
„ Du bist die Letzte, die so etwas verdient hat.“ du siehst an die Decke.
„ Wer hat so etwas schon verdient?“
Sie schluckt und nickt langsam. Du solltest bereits Übung mit Fehlgeburten haben. Warum sonst hast du deinen Sohn von einer Leihmutter austragen lassen?
„ Ich habe Masahiro bereits geschrieben.“ sagt sie leise und lässt dich aufsehen. Du nickst.

„ Bitte geh ins Krankenhaus Maki. Wie lang ist der Überfall und die leichte Blutung her?“ sie zuckt die Schultern. 

„ Nicht lang.“ du nickst.
„ Ich fahre dich.“









„ Bitte kümmern Sie sich gut um sie.“ 

Du siehst den grünhaarigen Arzt mit Nachdruck an, der sich die Brille zurecht rückt und dich mustert.
„ Sie wirken verstört? Wollen Sie in die Anstalt?“ du blinzelst.
„ N-nein danke.“ 
Er nickt fachmännisch und sieht in Makis Akte.
„ Wäre nur einen Stock höher.“ raunt er beiläufig.
Dein Geduldsfaden spannt sich mehr und mehr.
„ Ich werde in keine Anstalt gehen.“

Sofort drehst du dich um und willst gehen.
Du stößt gegen jemanden und weitest die Augen, als du erkennst, wer es ist.
„ Tian. Was ist mit deiner Nase passiert?“
Er sieht zur Seite und schnalzt genervt mit der Zunge.

„ Nichts.“ du schluckst.
„ Wer war das?“ er sieht dich an und seufzt.
„ Mein Bruder.“ du taumelst zurück. Wie viele Gesichter hat Masahiro denn noch? Suchend blickst du dich um.
„ Wo ist er?“
Er sieht zur Seite.
„ Ihm wird gerade einiges genäht.“ du hältst inne. Langsam drehst du dich zu dem Gleichaltrigen um und siehst ihn kühl an.
„ Langsam reicht es mir mit dir.“
Verwirrt blinzelnd sieht er dich an. Du packst seine Hand und zerrst ihn mit dir in den Garten hinter dem Krankenhaus, um ihm dort ersteinmal fest gegen den Oberarm zu schlagen. Verwirrt sieht er auf die geschlagene Stelle.
„ Au?“
Du packst ihn am Kragen und funkelst ihn wütend an.
„ Hör zu. Ich habe jahrelang ein schlechtes Gewissen gehabt. Habe mitbekommen, wie du wegen mir gelitten hast und jetzt? Jetzt schlägst du deinen Bruder krankenhausreif?! Was ist in dich gefahren?!“

Geschockt sieht er auf dich herab.
„ Was ist mit dir passiert? Du bist so-“
Du siehst ihn an und lässt ihn los.
„ Ich habe mein Kind verloren. Masahiro hat sein Kind verloren. Und ihr beide habt nichts Besseres zu tun, als euch gegenseitig die Gesichter neu zu modellieren?!“
Er sieht dich geschockt an.
„ Wie hast du-“
Du siehst zur Seite.
„ Es interessiert dich sowieso nicht. Es hat dich nie interessiert, Tian. Hast du jemals an mein Leid gedacht? Nein! Ich war immer die Egoistische. Das Flittchen. Du hast nur Böses gesehen. Du hast dich gefreut, als ich damals beinahe mit Masahiro Schluss gemacht hatte, als er ein halbes Jahr ins Ausland wollte. Überall hast du eigensüchtig gehandelt. Und nun sagst du mir, ich sei die falsche Schlange?!“
Er schweigt. Vorsichtig senkt er den Kopf reuevoll.
Und dann küsst er dich plötzlich.




* * *





Seufzend reibst du dir die Hand und fluchst.
Masahiro kommt um die Ecke und sieht auf dich herab.
„ Wieso blutest du?“
Du schnaubst.
„ Ist das Blut deines Bruders. Seine Nase ist gebrochen.“
Masahiro hebt die Augenbrauen.
„ Nein sie ist nur verstaucht.“ du schmunzelst.
„ Inzwischen auch gebrochen.“ er weitet die Augen und sieht auf dich herab.
Wie du zusammen gesunken auf dem Stuhl sitzt. Vorsichtig, als wolle er dich nicht zerbrechen, zieht er dich auf die Beine und darauf dicht an sich. Du lehnst die Stirn an seine Brust und schließt die Augen. Seine große Hand legt sich auf deine blonden Haare und die andere streicht über deinen Rücken.
„ Ich bin da.“
Tränen steigen dir in die Augen und du krallst dich an ihn.
„ Ich habe dich damals angelogen. Tian kam nicht damit klar, dass wir zusammen gekommen sind.“ 
Er nickt.
„ Ich weiß.“ du schluckst mehrmals und siehst ihn an.
„ Unser Kind-“ er schlingt die Arme fester um dich.
„ Wir stehen das durch, hörst du?“ du nickst.
„ Egal, wer sich uns in den Weg stellt. Du und ich. Wir packen das.“
Du verkrallst dich fester in sein Oberteil.
„ Ich habe mich so allein gefühlt.“ er nickt und streicht sanft über deinen Hinterkopf.
„ Und ich habe mich immer von jedem distanziert, weil mein Motto mich mein nebenlang verfolgt hat. Aber du bist nicht meine Feindin, Hisa. Du bist mein Ein und Alles, hörst du?“ 

Du nickst und schlingst die Arme so fest um ihn, dass du glaubst, seine Wirbelsäule durchbrechen zu können. Er vergräbt das Gesicht in deinen Haaren, trotz genähter Lippe, gebrochener Nase und einer genähten Wunde über dem rechten Auge. Er will dir nahe sein. Genießt deine Anwesenheit und eure Vertrautheit, die ihr ausstrahlt.
„ Es tut mir leid.“
Ihr beide löst euch voneinander und seht zu Tian, der sich vor euch gestellt hat.
„ Ich habe nur mich gesehen. Hisa ich kann dir sagen, dass es mir wirklich leid tut, was dir alles in so kurzer Zeit passiert ist und ich- ich hasse dich auch nicht. Ich kann es einfach nicht ertragen, dich mit ihm zu sehen. Zumindest konnte ich das nicht. Aber. Ich liebe euch beide. Werdet glücklich und reißt euch zusammen. Für mich.“
Er lächelt warm. Du nickst langsam und siehst auf, als der grünhaarige Arzt wieder kommt.
„ Wer von euch ist hier Sternzeichen Stier in den Reihen?“






Sieben Jahre später






„ Schau Mami! Das hab ich für Nao-chan gemalt.“
Du siehst das Bild an, das dir entgegen gehalten wird. Lächelnd siehst du das Papier an. Es zeigt deine kleine Tochter gemeinsam mit ihrem großen Bruder.
„ Das ist aber ein schöner Pullover, den dein Bruder da trägt, meine Prinzessin.“
Sie nickt eifrig und rollt das Papier zusammen, um es mit Geschenkband zu fixieren.
„ Schwarz weiß gestreift, Mami. Passend zur Hose!“
Seufzend streichst du durch ihr braunes Haar und siehst hinter auf den Rücksitz.
„ Könntet ihr bitte weniger rummachen und mehr Bescheid sagen, wie ich zur Firma meines Mannes komme?“
Deine beste Freundin löst sich von Tian und lächelt entschuldigend.
„ Das muss die Ehe sein.“ du lachst.
„ Oh ja die ersten Jahre sind so richtig heiß.“
Deine Tochter sieht zu dir hoch und legt den Kopf schief.
„ Was ? Ist dir heiß, Mami? Soll ich dir Luft zufächeln?“ du lächelst sie warm an und küsst ihre Stirn.
„ Nein, Prinzessin. Rück lieber zwischen deine Tante und deinen Onkel. Papa muss vorne sitzen.“

Sofort tut sie, wie es ihr befohlen worden ist und schnallt sich an. Tian streicht ihr sanft durchs Haar und deine beste Freundin streichelt ihren eigenen Bauch.
„ Hoffentlich wird es auch ein Engel wie unser kleines Wunder hier.“
Du lächelst in den Rückspiegel. 
Eure kleine Mirakuru hat euch wirklich alle überrascht. Es kommt dir vor, als sei der Tag im Krankenhaus erst gestern gewesen, der euer gesamtes Leben umgekrempelt hat.





~ Flashback ~





„ Wer ist nun Stier?“
Ihr alle schweigt. Der Arzt seufzt genervt.
„ Gut, da hier niemand Stier ist, beziehe ich das auf das Ungeborene.“ 
Du zuckst zusammen. Langsam sprichst du.
„ Aber es ist-“
„ Unter einem guten Einfluss von Uranus und Neptun. Die Planeten haben eine Glückssträhne bei Ihrem Kind erzeugt. Noch nicht einmal ein Fötus, aber dennoch unversehrt. Ich muss sagen, sie haben da ein Glückskind, wie es im Buche steht.“
Du weitest die Augen.
„ E-es lebt?“ der Grünhaarige nickt und schiebt sich die Brille zurecht.
„ Das sagte ich gerade.“
Du fällst ihm in die Arme und drückst ihn so fest du kannst. Er spannt sich merklich an.
Dein Mann kommt hinzu, legt die Arme um dich und den Arzt, während Tian dasselbe von der anderen Seite tut. Der Grünhaarige seufzt genervt.

„ Und mein Horoskop warnte sogar noch, dass der Krebs heute einen schlechten Tag haben wird.“






~ Flashback Ende ~






„ Sind wir endlich da?“
Deine Tochter lehnt sich maulend an ihre angeheiratete Tante und spielt mit deinem Schwager das Spiel, bei dem sie beschreiben, was sie sehen, damit der andere es erraten kann.

Du lachst und öffnest Masahiro die Tür, damit er einsteigen kann. Sofort gleitet er auf den Sitz und schnallt sich an.
Seine Lippen streichen sanft über deine, während dein Herz einen Sprung macht. Es ist noch immer wie am ersten Tag.
„ Finger weg Tina!“ Tian grummelt.
„ Nenn mich nicht so, Baby. Du weißt, dass ich es nicht abkann, wenn du meine Buchstaben absichtlich so vertauscht.“
Deine beste Freundin kichert und beugt sich über deine Tochter, um ihrem Mann und deinem Ex einen Schmatzer zu geben.
Lächelnd beobachtest du sie und startest den Motor.
Sobald du aber die ersten Paar Meter gefahren bist, spannst du dich merklich an und schluckst. Masahiro nimmt deine Hand und drückt sie.
„ Wir packen das.“ 

Du siehst zu ihm und nickst langsam. Es wird schon.
Er ist ja an deiner Seite.





* * *





Lächelnd siehst du zu dem Dunkelblauhaarigen.
„ Wir besuchen Tsubuku Naohito.“ 

Der Polizist seufzt und legt das Magazin beiseite, das er bis eben gelesen hat.
„ Wie viele Besucher?“ du siehst hinter dich und hebst deine Tochter hoch.
„ Mein Mann, meine Tochter, mein Schwager, seine Frau und ich.“ er gähnt.
„ Zahl?“ du blinzelst.
Ist dieser Polizist so faul, dass er nicht mal zählen will? Du schielst auf sein Namensschild und seufzt.


Aomine


Den Namen wirst du dir merken.
Schnell antwortet dein Mann für dich, bevor du dich mit dem dunkelhäutigen Bullen anlegen kannst und deinem Sohn in der Zelle Gesellschaft leisten kannst.
„ Fünf Besucher, Aomine-san.“ 
Er nickt und notiert es sich.
„ Lasst euch untersuchen und geht dann in den Besucher Raum.“
Ihr nickt und macht das, was er euch befohlen hat. Sein angesäuerter Blick hat seine Wirkung nicht verfehlt.








Du pulst an dem Besucher Schild herum und siehst dich nervös um.
Deine Tochter sitzt lächelnd auf deinem Schoß und sieht sich um.
„ Schau mal Mami. Die freuen sich richtig, sich zu sehen!“ sie deutet mit dem Zeigefinger auf ein Pärchen, das sich in den Armen liegt.
„ Der Mann trägt auch einen schwarzweißen Pulli.“
Du küsst ihre Stirn und drückst sie an dich. Die Tür geht auf und ein Schlurfen ist zu hören. Du siehst auf und lächelst.
Er ist schon wieder gewachsen. Seufzend gibst du deine Tochter an Masahiro weiter und stehst auf, um auf deinen Sohn zuzugehen. Es ist zu eurer Tradition geworden, dass du die Erste bist, die das Wort an ihn richtet. Du stehst vor ihm. Sein Oberkörper ist breit und muskulös definiert geworden, seine Haare sind gewachsen und hinten zusammen gebunden, während seine blauen Augen dich mustern, als würde er etwas bestimmtes suchen.
Zögerlich beugt er sich zu dir herab, aus Angst, du würdest ihn schlagen. Vorsichtig streichst du durch seine Haare und drückst ihn dann fest an dich. Er zuckt zusammen, als er deine mütterliche Wärme spürt und vergräbt die Nase kurz darauf in deinem Haar. Seine langen Finger krallen sich in deine Kleidung.
„ Es tut mir leid.“
Seit den zwei Jahren die er bereits sitzt, sind das immer die ersten Worte an dich. Du lächelst, als Tränen dir in die Augen treten.
„ Ich vergebe dir.“ und so führst auch du die Tradition weiter, die ihr stets habt. Vorsichtig entfernst du dich von ihm und streichst über seine Wange. Stoppel sind zu spüren und tiefe Ringe zeichnen sich unter seinen schmal geformten Augen ab.
„ In ein paar Monaten bist du raus.“ er nickt und sieht sich suchend um.
„ Wo ist meine Fee?“ du lächelst.
„ Miraku-chan! Dein Bruder will dich drücken.“
Kichernd springt sie vom Schoß ihres Vaters auf und hüpft auf ihren Bruder zu. Sie nimmt Anlauf und hechtet in die Arme ihres Verwandten. Der fängt sie mit Leichtigkeit auf und drückt sie eng an sich.
„ Du bist schon wieder so gewachsen.“ raunt er an ihrem braunen Haar und küsst sie mehrmals auf den dunklen Scheitel.
Sie schmiegt sich an ihn und küsst ihn geschwisterlich auf die vollen Lippen, ehe sie ihm ihr Geschenk überreicht.
„ Ich hab dir was gemalt.“ er rollt es auf und lächelt breit.
„ Du bist eine richtige Künstlerin, Fee.“ sie kichert und schmiegt sich an ihn.
„ Sobald du aus dem Gefängnis bist, malen wir zusammen, onii-chan.“
Er nickt und küsst sie innig und langsam auf die Stirn.
„ Ich kann es kaum erwarten.“ raunt er mit brüchiger Stimme und lässt sie herunter, damit sein Vater ihn umarmen kann.
Masahiro küsst dich kurz und geht dann zu seinem Sohn. Mit geballter Faust verpasst er ihm eine traditionelle Kopfnuss und umarmt ihn dann fest.
„ Du weißt, dass ich es gut finde, dass du damals deine kleine Schwester vor wilden Schlägern beschützt hast, aber gleich wegen schwerer Körperverletzung im Gefängnis landen…“
Naohito seufzt schwer und erwidert die liebevolle Umarmung seines Vaters fest.
„ Kommt nicht wieder vor. Nächstes Mal verprügle ich böse Jungs als maskierter Superheld.“ 

Du verdrehst die Augen. Deine beste Freundin geht zu ihrem „Neffen“ und klatscht ihm eine. Er lacht leise und umarmt sie fest.

„ Muss das jedes Mal sein?“ sie lacht und sieht ihn an.
„ Du bist so dämlich, deine nächsten kriminellen Pläne herauszuposaunen, während du noch sitzt.“
Er lächelt und spricht mit seinem Onkel, der ihm liebevoll auf die Schulter klopft.
Du gehst zu Masahiro und umarmst ihn fest. Er streicht dir behutsam über den Kopf und küsst dich innig. Du erwiderst die Geste, streichst mit den Fingerspitzen über die Narbe über seinem Auge und über die Narbe an seiner Lippe, um dann den Kuss zu lösen.
„ Ohne dich hätte ich das nie durchgestanden.“ er lächelt gerührt und umarmt dich fest.
„ Ich sagte doch. Wir stehen das alles durch. Bei uns läuft zwar nichts perfekt. Unsere Tochter wäre beinahe gestorben und unser Sohn sitzt im Gefängnis, aber…“ er sieht zu euren geliebten Menschen, die sich um euren inhaftierten Sohn scharen.
„ Solang du bei mir bist, werde ich immer einen Streifen am Horizont sehen. Du bist der Hoffnungsschimmer, Hisa. Du warst es schon immer.“
Du küsst ihn erneut und streichst über seine Wangen.
Tian sieht zu euch und lächelt. Dir wird warm ums Herz.
Alle haben es verstanden. Du lehnst die Stirn an die deines Mannes und hauchst einen Kuss auf seinen vernarbten Mundwinkel.

„ Und du bist meiner. Du warst es von der ersten Sekunde an.“







~ ~ ~





*Soso da bin ich wieder :D
Und zwar überdramatisch xD Typisch ich… Da updatet man nach fast nem Monat wieder und haut ein derart ernstes Kapitel heraus XDD 



**Aber es hatte schon seine Gründe! Hier paar kurze beantwortete Fragen zu dem OS

1. Warum ist Masahiro ein DIY Unternehmer ?
=> Weil in dem Wiki stand, dass DIY sein Hobby ist.

2. Warum ist er der Boss da?
=> Eine Leserin hatte gesagt, er sei ein guter Bauleiter. Als Chefdesigner und Werkler konnte ich Hobby und Inspiration am besten verknüpfen.

3. Woher haben Naohito und Mirakuru ihre Namen?
=> Wie der Direktor sagt, ist die widersprüchliche Bedeutung Ehrlichkeit, aber auch Direktheit. Daher war der perfekte Kontrast geboren, der durch das falsche Verständnis des Namens hervorgehoben werden konnte, gewährleistet.
Mirakuru bedeutet Wunder. Da sie eigentlich eine Fehlgeburt werden sollte war das der passende Name, als sie doch überlebt hat.

4. Wieso lässt der Reader seine Kinder von Leihmüttern austragen?
=> Aus Autoren Sicht: Um auch das Thema einzubringen, da es selten erwähnt wird. Story Sicht: Aus gesundheitlichen Gründen. Sie ist dauen gestresst durch das erlebte und auch eine angeborene Hektik, hat einige Fehlgeburten erlitten.

5. Wieso wurde das Bruder Konflikt Dilemma eingebracht ?
=> Draaaama!

6. Wieso ist Naohito im Gefängnis?
=> Um zu zeigen, dass Familie in allen Situationen zusammen zu halten hat und nicht immer alles zu 100% Happy End sein MUSS, um dennoch perfekt und schön sein zu können.

7. Wieso ist Masahiros Motto "Umgeben von Feinden"?
=> WIKI o.O

*** Sooooooo :)
Das war der vorletzte unbekannte Chara. Der nächste wird also Liu Wei sein ;)
Hab auch schon Ideen dafür ! Wieder Drama und etwas, das wir bisher nicht hatten! Aber auch Humor soll wieder rein. Der Humor wird dennoch vor allem bei den zwei Charas danach kommen! Wer soll zuerst nach Wei kommen? 


#1 Izuki?
#2 Koganei?

Gebt eure Stimme ab! Und euer Feedback! Wir haben uns so lang nicht mehr gelesen T^T Endlich bin ich wieder hier... So schön *schluchz*


****Ihr habt mir wirklich so gefehlt! Danke für die fleißigen Empfehlungs-Orgien, die Favoriteneinträge und Reviews und vor allem Aufrufe! Ich bin so baff… Ich liebe euch so sehr!


***** EINMELDUNG

Meine nächste Prüfung wird diesen Dienstag sein. Danach kann ich wieder schreiben aber davor vorschreiben wird schwierig. Das heißt, das Kapitel kommt SPÄTESTENS am Sonntag den 07.02.2016. Danach dann die letzte Prüfung am 12. und naja… Bald ist das letzte Kapi der FF dann auch da …


Die Liste

*Akashi Sejūrō
*Kise Ryōta
*Murasakibara Atsushi
*Kuroko Tetsuya
*Midorima Shintarō
*Aomine Daiki
*Haizaki Shōgo
*Himuro Tatsuya
*Kagami Taiga
*Takao Kazunari
*Hanamiya Makoto
*Mibuchi Reo
*Kasamatsu Yukio
*Mitobe Rinnosuke
*Hayama Kōtaru
*Imayoshi Shoichi
*Wakamatsu Kōsuke
*Kiyoshi Teppei
*Hara Kazuya
*Mayuzumi Chihiro
*Susa Yoshinori
*Nebuya Eikichi
*Fukui Kensuke
*Sakurai Ryō
*Tabata Yū
*Ogiwara Shigehiro
*Seto Kentarō
*Nijimura Shūzō
*Ōtsuka Takuma  
*Tsubuku Masahiro


*Koganei Shinji
*Izuki Shun
*Liu Wei
*ULTRA BONUS CHAPTER

Da waren es nur noch 3 Charas T^T

Man liest sich, meine fleißigen Bienchen! <333333333333333
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