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֎ Family Time ֎

von NIzz
GeschichteHumor, Familie / P16 / Gen
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi
23.06.2015
24.02.2016
34
261.024
54
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
24.06.2015 4.293
 
Reader x Aomine Daiki




„ Mommy, Mommy, Mommy!!!!“ entnervt grummelst du und legst dich auf den Bauch, nur um dann das Kissen auf deinen Hinterkopf zu pressen. Dein Sohn sieht das aber nicht als Abweisung, sondern eher als Herausforderung. Quietschend springt er um dich herum und lässt dich immer wieder auf knurren, wenn er dir zu nahe kommt. Als sich auch noch eine Hand deinen Rücken abwärts bewegt, schlägst du entnervt darauf und grummelst ein weiteres Mal.
„ Hände weg, Daiki!“ doch dein Ehemann denkt kein bisschen daran, deinem Befehl nachzukommen. Genau wie dein sechs jähriger Sohn sieht er es als Herausforderung und Provokation an und wandert mit seiner Hand tiefer. Wütend klatschst du ein Kissen in die Richtung, in der du deinen Mann vermutest und versuchst weiter zu schlafen. Doch anscheinend ist dir Schlaf heute einfach nicht vergönnt. Erst reißt Daisuke dir die Decke weg, dann entreißt dir Daiki das Kissen, das du auf deinen Schädel gedrückt hast und so bist du nun vollkommen machtlos. Kapitulierend setzt du dich langsam auf, reibst dir den Schlaf aus den Augen und gähnst erst einmal herzhaft und laut.
„ Haha wer hat den Büffel frei gelassen?“ wütend blickst du zu deinem Sohn und wirfst ihn mit einem Kissen ab, nur um dann genervt zu Daiki zu sehen, der dich triumphierend mustert. Erst deutest du auf das Kind, das versucht sich vom Gewicht des Kissens zu befreien und piekst schließlich in die gebräunte Brust deines Gatten.
„ Ich hab dir doch gesagt, dass du mich vor ihm nicht als Büffel bezeichnen sollst! Sonst merkt er sich das und ich muss es mir von meinen BEIDEN Männern anhören!“ Daiki grinst nur weiter und zieht dich an sich, was du aufgrund seiner Kraft nicht unterbinden kannst und mit der Wange an seine Brust gepresst wirst.
„ Du hast immerhin deine Tochter, die nicht gegen dich hetzt!“ du murrst leise und versuchst dich aus der Umklammerung des Blauhaarigen zu befreien. Dieser aber gibt nicht nach, beißt dir in die Schulter und lässt dich frustriert auf knurren.
„ Glaub mir, wenn die Kleine alt genug ist, hetze ich sie so was von auf dich!“ er lacht leise in dein Haar und leckt kurz grinsend über die Bissspur in deiner Schulter.
„ Versuchs doch!“ seufzend trommelst du auf den Waschbrettbauch deines Gatten und versuchst ihn von dir zu schieben, um nach deinem jüngsten Kind zu sehen. Deine Brüste schmerzen nämlich schon zu sehr und das nächste Stillen ist mehr als fällig. Der Mann, den du geheiratet hast, blickt schon viel zu gierig auf deinen üppigen Ausschnitt, was dich noch mehr dazu alarmiert hier weg zu kommen.
„ Wag es nicht, sie anzufassen, Daiki!“ doch seit wann halten Befehle diesen Mann auf? Richtig. Provoziert durch deine Warnung greift er dir an die eine Brust und drückt grinsend zu woraufhin du nur vor Schmerz auf zischst und ihm eine feste Kopfnuss verpasst. Geschockt über den plötzlichen Schlag lässt er dich los und ermöglicht dir so, dich von eurem Kingsize Bett zu erheben. Wie ein trotziges Kind blickt dein Mann zu dir und setzt dann wenig später seinen angepissten Gesichtsausdruck auf, den du nur allzu gut kennst.
„ Guck nicht so, Daiki!“ er wendet schnaubend den Blick von dir ab und zerrt das Kissen von eurem Sohn, damit dieser mal wieder atmen kann.
„ Wofür hab ich mir denn bitte von der Polizeiarbeit frei genommen, Nayami?“ du blickst ihn entgeistert an und musterst den gebräunten Adonis vor dir misstrauisch.
„ Um mal wieder deine Schwiegereltern zu sehen, um dich mit deinem Sohn zu beschäftigen und mir bisschen unter die Arme zu greifen!“ sofort steht er wieder vor dir, grinst hinterhältig und formt seine großen Pranken zu Schalen, um wieder zu deinen Brüsten zu greifen. Wütend klatschst du auf die Hand und verpasst ihm noch eine am Hinterkopf, nur um dann aus dem Zimmer ins Kinderzimmer neben an zu eilen und deinen Engel aus dem Schlaf zu holen. Daiki wirft sich deinen Sohn über die rechte Schulter und folgt dir, nur um dich dort dann zur Rede zu stellen.
„Du hast doch gesagt, ich soll dir unter die Arme greifen!“ du verdrehst die Augen und hebst deine Tochter vorsichtig aus ihrer Wiege, nur um dann ihr kleines Köpfchen zu küssen und dich wieder deinem beleidigten Lebensgefährten zuzuwenden.
„ Aber nicht auf diese Weise, Baka!“ daraufhin schnaubt der großgewachsene Polizist nur und verschränkt die Arme vor der nackten und breiten Brust.
„ Das andere unter die Arme greifen interessiert mich nen Scheißdreck!“ leise knurrst du und unterdrückst deine Wut. Er will dich nur provozieren. Also wendest du dich ihm zu, lächelst zuckersüß und tätschelst sein markantes Gesicht.
„ Ich habe auch nichts anderes erwartet, Darling...“


֎ ֎ ֎




„ Darf ich-“
„ Nein!“
Entnervt stößt Daiki die Luft aus den Wangen und verschränkt sichtlich gelangweilt die Arme hinter dem Nacken. Das eine Bein winkelt er an, während Daisuke auf seinem ausgestreckten Bein sitzt und das Schleife binden an Daikis roten Turnschuhen übt. Du siehst zu deinem Mann, der dich mustert, während du deine Tochter stillst und lachst leise, als du die Gier in seinem Blick bemerkst. „ Beneidest du sie?“
Daiki reißt seinen Blick von deinem entblößten Oberkörper und stützt sein Gesicht gelangweilt in seiner Handfläche ab, während er nur brummend die Schultern zuckt. „ Was haben die für einen Sinn, wenn ich nicht mit ihnen spielen darf?“ entgeistert blinzelst du und schüttelst den Kopf. Dein Mann ist des öfteren immer noch der Teenager den du über deine Schwester kennen gelernt hast. Du lächelst nur und zwinkerst ihm zu, was er aber murrend übergeht und lieber an die Decke starrt.
„ Daddy ich hab mich wieder verknotet!“ Sofort wandern die dunklen Augen von dem Blauhaarigen wieder zu seinem Kind und ein leichtes Schnauben entweicht ihm, als er sieht, wie der rosahaarige Junge sich die Finger in den Schnürsenkeln seiner Schuhe verworren hat.
„ Baka“ geschockt siehst du zu deinem Mann, der seinen Sohn gerade beschimpft hat und weißt nicht was du sagen sollst. Oder was du schlimmer finden sollst. Dass dein Mann das einfach so rausgehauen hat oder, dass dein Kind jetzt kichernd „ Baka Baaaaaka“ trällert. Du entscheidest dich eher für letzteres und verstaust deine linke Brust wieder im BH, um dann deine Tochter behutsam auf den Rücken zu klopfen, damit sie ungehindert aufstoßen kann.
„ Mommy, Ruri hat gerülpst!“ du lachst leise und nickst. Während du damit beschäftigt bist, deinem Sohn zu erklären, warum er nicht rülpsen darf und seine kleine Schwester schon, wiegt Daiki die Kleine sanft hin und her und betrachtet sie beinahe ausdruckslos. Aber wenn man ihn näher kennt, so wie du, siehst du die Liebe in seinen Irden und das warme Lächeln, das kurz auf zuckt, ganz genau. Du hast dich vor deinem kleinen Sohn niedergelassen, streichst ihm aufmunternd über die Wange und blickst in seine dunklen Irden. Die Aomine Regenbogenhäute ganz ohne jeden Zweifel.
„ Sieh mal, Daisy! Du nimmst die Schnürsenkel, ziehst sie so lang, dass sie gleichlang nebeneinander sind und dann verknotest du sie einmal“ neugierig verfolgt dein Sprössling deine eleganten und fließenden Bewegungen beim Binden und weitet die Augen, als du einen Knoten gemacht hast, ohne deinen Finger da mit einzuwickeln. Vorsichtig robbt Daisuke zu dir, bettet das Kinn auf deinem Arm und beobachtet deine weiteren Bewegungen genau.
„ Als nächstes bildest du mit beiden Seiten eine Schlaufe und hältst sie fest.“ nickend gibt dein Kind dir zu verstehen, dass es dich verstanden hat und sieht weiter mit Argusaugen auf deine Handlungen.
„ Und als allerletztes verknotest du die beiden Schlaufen. Tadaaa!“ begeistert klatscht dein Sohn in die Hände und fällt dir um den Hals, worauf du ihn lächelnd an dich drückst und über seine rosa Haare streichst, die mit deinen identisch sind. Lächelnd siehst du zu, wie das Kind sich voller Elan daran macht, die übergroßen Schuhe seines Vaters zu binden und immer wieder bei jedem Versuch besser und besser wird.
„ Er lernt schnell“ du zuckst zusammen, als du Daikis Stimme direkt hinter dir vernimmst und entspannst dich aber sogleich, als er sich hinter dich setzt und das Kinn auf deine Schulter bettet.
„ Wo ist die kleine?“
„ Schläft seelenruhig im Wäschetrockner“
„ WAS?“
Kichernd beißt Aomine dir in die andere Schulter und piekt mit seinem langen Zeigefinger in deine rechte Wange.
„ Hältst du mich für so einen Rabenvater?“
„ Wenn du es so trocken sagst, dann weiß ich ja nicht, was jetzt Lüge und was Wahrheit ist.“
Darauf kann dein Mann nur schmunzeln und vergräbt das gebräunte Gesicht in deinem rosa Haar, während du deinen Sohn weiter beäugst. Du führst das Gespräch von eben weiter und blickst mit provozierendem Blick in seine Richtung.
„ Außerdem bist du der Inbriff von trocken!“
Er hebt eine Augenbraue, zuckt mit dem rechten Mundwinkel und küsst dich gierig, als du ihn verschmitzt angrinst. Vorsichtig drehst du dich herum, stützt die Arme auf seiner breiten Brust ab und erwiderst den Kuss wild, während seine Hand zu deiner Hüfte gleitet und dich kurz leicht wegschiebt. Enttäuscht bläst du die Wangen auf und musterst deinen Gatten entrüstet, während er sich grinsend vorbeugt und in deine Nase beißt und dich aufquieken lässt. Dann spricht er mit der rauen Stimme weiter, die du so sehr an ihm liebst.
„ Wir beide wissen, dass ich der Inbegriff von feucht bin, Nayami“ du bekommst eine Gänsehaut und willst ihn wieder zu dir ziehen, um ihn zu küssen, als plötzlich ein Räuspern aus der Ecke ertönt und du aufsiehst.
„ Ich mag ihn immer noch nicht.“ Entgeistert stehst du auf und zerrst Daiki mit dir, der gelangweilt die Hände in seine Seitentaschen der Jogginghose gleiten lässt und zu der Person blickt, die euch unterbrochen hat. Du aber eilst hin und bittest die weiteren Besucher herein. Mit knall rotem Kopf verständlich. Daiki aber verzieht provozierend wie immer keine Miene und nickt deiner Schwester Satsuki und seinen Schwiegereltern grinsend zur Begrüßung zu.



֎ ֎ ֎






„ Daiki, geh dir was ordentliches anziehen!“ zischst du deinem Mann zu, der damit beschäftigt ist, sich ein Blickduell mit deinem Vater zu liefern. Widerstrebend wendet sich der Größere dem Gehen zu und steigt die Treppe ins Obergeschoss eures Hauses nach oben, um dann murmelnd in eurem Schlafzimmer zu verschwinden.
„ Mutter, Vater, ich habe euch gar nicht herein kommen hören!“
„ Daisuke hat uns hereingelassen, Kindchen“ antwortet deine Mutter und streicht dir über die rechte Wange.
„ Du hast ganz schön abgenommen, Naya-chan! Geht es dir mit der Familie gut?“ besorgt legt sich die Stirn deiner Mutter in Falten, worauf du nicht anders kannst, als sie in deine Arme zu schließen und erst einmal fest zu drücken.
„ Mir geht es gut, Mutter. Daiki ist mir eine große Hilfe“ darauf schnaubt dein Vater nur und lässt dich aufsehen. Bittend und flehend wirfst du ihm einen bestimmten Blick zu und lässt ihn dann seufzen.
„ Ich weiß, ihr beide versteht euch nicht so gut, Vater. Aber bitte. Du hast mir damals den Segen gegeben und den kannst du jetzt nicht mehr zurück ziehen.“
„ Da ist etwas dran, außerdem ist Dai-chan mein bester Freund seit Kindertagen!“ murmelt deine Schwester Satsuki und lässt dich dazu nicken. Doch euer Vater verschränkt nur trotzig die Arme und grummelt:
„ Ich konnte ihn aber nie leiden.“ Genervt musterst du ihn und ziehst deine ältere Schwester mit dir, die sich auch sogleich mit dir auf einem eurer Stühle im Esszimmer niederlässt und nach einem Tee fragt. Schnell eilst du in die neben an liegende Küche und holst eine Tasse aus dem Wandschrank, um dann einen Topf zu suchen, in dem du das Wasser aufkochen kannst. Schweigend verweilst du bei dem leise vor sich hinbrodelnden Wasser und zuckst zusammen, als Satsuki sich neben dich stellt und sich wenig später auf die Theke neben dem Herd schwingt. Sie mustert dich ein paar mal und stößt dann einen verzweifelten Seufzer aus, der dich aufschauen lässt.
„ Sag mal, Nay-chan... Mutter und Vater sind grad nicht hier. Hilft Dai-chan dir wirklich genug im Haushalt?“ du seufzt und streckst deine müden Glieder gähnend.
„ So gut er eben kann.“
„ Also gar nicht“
„ Hör auf, Satsuki! Er arbeitet viel, damit wir genug Geld haben!“
Deine ebenfalls rosa haarige Schwester mustert dich schweigend und seufzt wieder, nur um dann ihre Beine in der Luft baumeln zu lassen. Oft wirkt sie viel kindlicher als du, obwohl du dejenige bist, die zwei Jahre jünger ist.
„ Ich kann mir eben Dai-chan nicht als Vater vorstellen, verstehst du?“ du nickst langsam und schaltest den Herd herunter, um das kochende Wasser auf den Teebeutel in Satsukis Tasse zu gießen. Sie beobachtet das ganze Szenario kommentarlos und blickt auf die Uhr in der Küche, die leise tickt.
„ Und ist es zwischen euch immer noch so geladen wie letzten Monat?“ du blickst sie überrascht an. „ Du weißt davon?“ Satsuki nickt leicht und verschränkt ihre langen Finger ineinander und blickt sie schließlich an, nur um deinen Blick zu meiden, mit dem du sie durchbohrst. Geistesabwesend zuckerst du den Tee deiner Schwester und schaltest etwas ab.
„ STOP!“ verwirrt hältst du in der Bewegung inne und starrst in das entsetzte Gesicht deiner Schwester. Deine Stirn legt sich in Falten und du setzt das Glasbehältnis mit dem Zucker neben die Teetasse ab.
„ Was hast du denn nun schon wieder, Satsuki?“ deine Schwester mustert dich nun noch besorgter als jemals zuvor. Gähnend streckst du dich und wirst sogleich von der Älteren auf den Hinterkopf gehauen.
„HEY! Was soll das?!“
„ Wann hast du das letzte Mal so richtig durchgeschlafen?“ murrt deine ältere Schwester und mustert dich so wütend, dass du sogar kurz zusammen zuckst. So wütend hat sie dich zuletzt angesehen, als du dich betrunken an diesen Kuroko Tetsuya ran gemacht hast, für den sie früher so geschwärmt hat. Was aus dem wohl geworden ist? Eine kleine Hand wedelt vor deinem Sichtfeld herum und lässt dich blinzeln.
„ Ich wiederhole meine Frage noch einmal, Nayami! Wann hast du das letzte mal richtig geschlafen?“ du zuckst die Schultern und stellst den Topf, in dem das Wasser gekocht hat, in die Spüle. Während du dir die Hände abtrocknest überlegst du fieberhaft und antwortest wahrheitsgemäß:
„ Vor paar Wochen. Wieso fragst du?“
Ohne ein weiteres Wort gießt Satsuki den Tee in die Spüle und lässt dich erschrocken blinzeln.
„ Was soll das?“ doch die Ältere setzt neues Wasser auf und verschränkt die Arme vor der üppigen Brust.
„ Du bist so müde, dass du meinen Tee gesalzen hast, Nay-chan!“



֎ ֎ ֎





„ Du bist so ein schlechter Verlierer!“
Alarmiert horchst du auf, als du Daikis gehässiges Lachen vernimmst und wechselst einen kurzen Blick mit deiner großen Schwester, nur um dann schnell den Weg ins Wohnzimmer zu finden. Was du siehst verschlägt dir den Atem. Daiki steht vor deinem Vater, welcher knurrend die Fäuste ballt. Unter ihnen auf dem Boden, liegen Karten verteilt. Die Spannung zwischen den beiden ist unerträglich, deine Mutter schaut hilflos zwischen den beiden hin und her und seufzt erleichtert, als sie dich im Türrahmen stehen sieht. Du gehst schnell mit Satsuki im Schlepptau zu deinem Mann und kneifst ihm unauffällig in den Unterarm, wodurch er seinen Blick weg von deinem Vater zu dir richtet.
„ Was soll das hier werden, Daiki?“ er murrt nur und löst seinen Arm von deinen Fingerspitzen, um dann über die gekniffene Stelle zu reiben.
„ Der alte Mann kann nur nicht damit leben zu verlieren!“ du musterst ihn mit großen Augen und schüttelst den Kopf. Wie kannst du nur immer wieder mit einem Mann zusammenleben, der in so viele Fettnäpfchen nacheinander tritt. Mit voller Absicht.
„ Du erlaubst ihm so mit mir zu reden?“ will dein Vater entgeistert von dir wissen und du wendest dich gerade deinem Mann zu, um ihm die Meinung zu sagen, als:
„ Dass du wirklich mit so einem kindischen Menschen zusammen leben willst, der zu nichts taugt und nichts weiter als ein nutzloser Bengel ist! Du hast nicht 2 Kinder sondern 3!“ erschrocken schnappst du nach Luft und wirbelst zu deinem Vater herum, während Daiki verdächtig still geworden ist und sich hinter dir seine Muskeln eindeutig anspannen.
„ Du erlaubst ihm so mit mir zu reden?“ nun bist du völlig überfordert. Du blickst von Daiki zu deinem Vater. Von diesem wieder zu deinem Mann und dann hilfesuchend zu deiner Mutter, die zu Satsuki blickt. Die immer noch Daiki fassungslos in den Boden starrt. Tränen sammeln sich in deinen Augen und du haust deinem Lebensgefährten gegen die breite Brust. Er blickt nur kühl auf dich herab und beäugt dich schweigend.
„ Kannst du dich nicht einmal zusammen reißen?“ seine Kiefermuskeln spannen sich verdächtig an und er knurrt leise. Seine Zähne treffen knirschend aufeinander und er deutet mit vor Wut pochenden Schläfen auf deinen Erzeuger.
„ ICH SOLL MICH ZUSAMMEN REIßEN? DER ALTE SACK IST IN MEINEM HAUS!“ du klatschst dir die flache Hand ins Gesicht und gehst zur Treppe. Satsuki versucht dich zurück zu halten, doch du entreißt dich ihr und gehst weiter. Auf der ersten Stufe angekommen wirbelst du herum und knurrst:
„ Du weißt genau was für ein mieser Verlierer mein Vater ist, wieso lässt du ihn nicht gewinnen?!“ doch Daiki schiebt nur seine großen Hände in die Taschen seiner schwarzen Hose und schnaubt verächtlich.
„ Weil der einzige, der mich schlagen kann, ich selbst bin!“ nun reicht es dir. Du pfefferst ihm das erste, was dir in die Finger kommt vor die Füße und raunst leise und bedrohlich.
„ Schön, denn du bist auch der einzige, der mit dir die nächste Zeit schlafen wird!“ Und dann dampfst du in dein Schlafzimmer, um dort erst einmal beherzt in ein flauschiges Kissen zu schreien, das auch noch leider gut nach deinem Daiki riecht.



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„ Nay-chan... mach auf“
Doch du denkst nicht daran. Immer noch auf dem Bett sitzend und die Decke anstarrend versuchst du zu verstehen, warum Daiki immer gegen deinen Vater ankämpfen muss. Schlimm genug war der Tag gewesen, als dein Ehemann mit deinem Vater über Allgemeinbildung der Kinder gesprochen und er dann sofort von den Brüsten seines Lieblingssternchens angefangen hat. Aber das hier ist ja noch viel schlimmer. Dich und sich selbst so zu blamieren.. Was reitet den Mann, den du seit etlichen Jahren so sehr liebst nur immer zu solchen Dummheiten? Als es wieder klopft horchst du auf und wischst dir über die verheulten Augen.
„ Daiki?“
„ Nein ich bins. Dein Vater“ du grummelst nur und schließt die Augen.
„ Willst du mich nicht reinlassen, Nayami?“ doch du schweigst weiterhin und trommelst mit den Fingerspitzen auf deinem von der kürzlichen Schwangerschaft noch leicht speckigen Bauch herum. Der einzige Mensch, mit dem du jetzt reden würdest ist Daiki. Doch der lässt sich nicht blicken. Du bist ziemlich enttäuscht, drehst dich auf den Bauch und grummelst in dein Kissen hinein, als du plötzlich aufhorchst, weil du die ruhige Stimme deines Gatten vor der Tür vernimmst. Du stehst auf, drehst den Türknauf zur Seite und siehst hoch in seinen undeutbaren Blick.
„ Natürlich. Ihn lässt du rein!“ grummelt dein Vater beleidigt und wendet sich zum Gehen. Doch Daiki kann sich wie immer den nächsten Schlag unter die Gürtellinie nicht verkneifen und sagt grinsend.
„ Mich lässt sie auch ran!“ knurrend schlägst du deinem aufbrausenden Vater die Tür vor der Nase zu und verriegelst erst einmal die Tür, um dann zu deinem sichtlich amüsierten Ehemann zu blicken.
„ Hör auf ihn ständig zu provozieren.“
Sofort schnellt sein Blick zu dir und er mustert dich schweigend. Wie so oft. Dann redet er endlich weiter. Mit einer ruhigen Stimme, die zerschneidend auf jedes Material wirken könnte durch ihren drohenden Unterton, der in ihr verborgen liegt.
„ Also bist du auf seiner Seite? Ich provoziere, weil du es nicht tust.“ verwirrt blinzelst du und siehst ihn an, während er an dir vorbei geht und sich gelangweilt nach hinten aufs Bett fallen lässt.
„ Wie meinst du das?“ raunst du und setzt dich vorsichtig neben ihn, wobei sich die Matratze eures Ehebettes unter deinem Gewicht leicht senkt. Aber er antwortet dir nicht. Er sieht weiter mit demselben Blick an die Wand, den er auch aufgesetzt hat, wenn er sich auf dem Schuldach vor dem Basketballtraining gedrückt hat. Seufzend legst du dich also auch hin, bettest deinen Kopf auf seinen muskulösen Arm und siehst zu ihm hoch. Du musterst sein Kinn und streichst über die Bartstoppeln, die er sich mal wieder entfernen könnte. Es ist ist unerträglich, wenn er so piekt. Du stützt dich auf deinem Ellbogen ab und musterst ihn von oben herab, was er nicht mal mitzubekommen scheint.
„ Könntest du mir mal antworten?“ nichts. „ Daiki?“ immer noch nichts. Du kneifst ihm fest in seinen leichten Hüftspeck und wirst sogleich mit einem katzenhaften Fauchen zum Kichern gebracht.
„ Zwing mich nicht, dich noch woanders zu kneifen“ scherzt du und entlockst deinem Mann ein müdes Lächeln.
„ Ich bin nicht nutzlos.“ überrascht weitest du deine Augen, als er endlich mal Klartext mit dir spricht. Sanft streichst du über seine stoppelige Wange, blickst in seine ruhige Miene und schüttelst den Kopf.
„ Das hab ich auch nie behauptet. Du bist vielleicht oft ein Baka. Und ein miserabler Verlierer-“
„ Ich verliere nie!“ du lächelst und küsst seine Schläfe, was er nur murrend zulässt.
„ Wie auch immer. Jedenfalls. Könnte ich mir keinen besseren Ehemann und Vater meiner Kinder wünschen. Egal wie sehr du auf die Brüste von Horikita Mai stehst“
„ Horikita Mai-CHAN wenn ich bitten darf“ du grummelst und kneifst ihn in die Seite. Diesmal noch fester, worauf er sogar zischend zusammen zuckt.
„ Treibs nicht zu weit, Aomine Daiki!“ er seufzt, legt sich auf dich und grinst jungenhaft und schelmisch wie immer.
„ In Ordnung Aomine Nayami“ du erwiderst das Lächeln und küsst ihn zärtlich, was natürlich durch seine wilde Art nicht bei einem flüchtigen Kuss bleibt. Keuchend schiebst du ihn von dir. Oder versuchst es zumindest. Während er fest in deine Unterlippe beißt und schnurrend das Blut von ihr ableckt, streichst du durch sein an manchen Stellen leicht ergrautes Haar und lächelst glücklich.
„ Du musst dich noch bei meinem Vater entschuldigen!“ sofort versteift er sich und sieht dich bockig an. Doch dann grinst er breit und fährt mit dem Daumen über deine angeknabberte Unterlippe.
„ Ich entschuldige mich, wenn du und ich uns erst mal schön versöhnen.“ du schüttelst leicht den Kopf und versuchst dich von ihm zu befreien. Doch der Herr will seinen Willen und hält dich fest, was du nur mit einem „Ernsthaft?“ kommentierst. Er nickt und grinst schelmisch, während du ergeben seufzt und ihn zu dir ziehst um ihn zu küssen.
„ Darf ich ihnen endlich mal Namen geben?“ fragt er und deutet auf deine Oberweite. Skeptisch ziehst du eine Augenbraue hoch und antwortest.
„ Wie sollen sie heißen?“
„ Horikita und Mai-chan“
„ Raus! Entschuldige dich sofort bei meinem Vater!“ grummelnd erhebt er sich, wendet sich noch einmal zu dir und wackelt mit den Augenbrauen, woraufhin du lieber entschließt ihn zu begleiten. Nicht, dass er wieder auf dumme Provokationen kommt. Aber während er so da steht, das Kinn trotzig nach vorne gestreckt, die Hände in den Hosentaschen und seinen Sohn neben ihm, der sich an seinem Shirtsaum fest klammert, während dein Vater ihn runter macht. Merkst du wie sehr du diesen Mann doch liebst und antwortest stattdessen für Daiki.
„ Ich habe ihn geheiratet, weil er der Mensch ist, der für mich spricht, wenn ich mich nicht traue. Er ist mir eine große Hilfe und ich will nicht auf ihn verzichten, nur weil du nicht klar mit ihm kommst.“ Überrascht weiten alle anwesenden die Augen, mustern dich und schweigen. Dein Vater seufzt, streckt Daiki die Hand hin und nickt langsam.
„ Wenn mein kleines Mädchen dich so sehr will. Dann will ich dich auch“
„ Das klingt zwar seltsam,aber ich nehme es an,alter Mann“ erwidert Daiki grinsend und ergreift die große Pranke deines Vaters. Dieser schüttelt über die Frechheit deines Mannes nur leicht den Kopf und raunt.
„ Nenn mich doch bitte Yosaku“
„ Wenn ich meine besten Freundinnen nicht Horikita und Mai-chan nennen darf, dann bleibst du auch weiterhin der alte Mann!“ erwidert das Oberhaupt deiner Familie grinsend und lässt dich schlucken. Bevor du etwas sagen kannst, erwidert dein Vater jedoch.
„ Oh ja is das nicht die kleine mit den großen Dingern?“ du blinzelst entgeistert und kreischst.
„VATER“ synchron mit Satsuki, die vor Scham ganz rot angelaufen war. Auch deine Mutter haucht ein tadelndes „Yosaku“ während Daiki den Arm um die Schultern deines Vaters legt und ihm beherzt auf die Brust klopft.
„ Ach, Daddy!“ du verdrehst die Augen. Ach jetzt plötzlich. Diese Horikita Mai ist echt ein Fluch und ein Segen zu gleich. Verdammt. Dass ein Sternchen so zu deinem Familienleben beitragen kann. Du solltest ihr insgeheim danken. Und sie dann erschlagen. Versenken. Oder doch verbrennen? Ja du hast einen leichten Hang zur Eifersucht aber wieso auch nicht? Jedes Mädchen oder jede Frau, die den Traum von einem Mann an deiner Seite sieht, würde all seine Macken vergessen und ihn bedingungslos lieben. So wie du es schon immer getan hast, tust und auch immer tun wirst.


☼ ☼ ☼




*So hier bin ich wieder.
Dieses Mal was anderes. Ich denke Daiki ist nicht so ein liebender Softie wie andere Personen und hab ihn in der Situation der Provokation am besten sehen können. Außerdem kann nicht in jeder Familie alles Friede Freude Eierkuchenmäßig laufen :)  Sicher denkt ihr auch so und es hat euch hoffentlich alles getaugt!

**Oh . Mein . Gott ! Ich bin total überwältigt!
Ihr habt schon fleißig gelesen, empfohlen und gereviewed! Nahhh das freut mich so (/._.)/
Okay hier ist wie versprochen das neue Kapitelchen und die nächsten 2 sind schon in Arbeit! Das erste ist fertig und das übernächste ist schon in meiner Schreibewerkstatt.

***Ich denke, wenn ihr wieder brav aufmerksam gelesen habt, wisst ihr, wer als nächstes Papa und Ehemann spielen kann! Und ich hoffe ihr freut euch drauf! An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei KiriTuttiFrutti, die mit ihren spontanen Ideen, immer wieder eine Inspiration für diese FF darstellt *.* Wenn ihr Wünsche habt, so wie sie schon einige geäußert hat, dann immer her damit ! Ihr seid mir herzlich willkommen *euch Kekse und Kuchen hinstell*

****Man liest sich! Ihr seid die besten Leser die man sich wünschen kann *Riesenknuddler*
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