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֎ Family Time ֎

von NIzz
GeschichteHumor, Familie / P16
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi
23.06.2015
24.02.2016
34
261.024
54
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Dieses Kapitel
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23.06.2015 3.756
 
Reader x Midorima Shintarō




Seufzend siehst du auf die Uhr und knurrst entnervt. Dass sich dieser Mann auch immer verspäten muss. Du streichst dir die Schürze glatt, die du dir locker um den Nacken und die Hüften gebunden hast, siehst stumm aus dem Fenster und beginnst die Stirn zu runzeln, als du siehst, wie sich der Himmel mehr und mehr von Wolken bedecken lässt. Du drehst dich um, bindest dir die blauen Haare zusammen zu einem hohen Pferdeschwanz und gehst durch die offene Küche in das Wohnzimmer, in dem du dein eines Kind vermutest. Deine Tochter liegt unverändert da, tippt mit ihrem Zeigefinger gelangweilt auf dem Touchscreen ihres Handys herum und schmunzelt leise ab und zu, wenn sie ein lustiges Bild findet. Genervt gehst du auf sie zu und entziehst ihr das für deinen Geschmack viel zu überteuerte Gerät und hältst es in die Höhe, während deine zeternde Tochter kreischend danach greift.
„ Mom! Gib das her!“ doch du denkst nicht dran, reckst das Kinn nach vorne und musterst deine Älteste missmutig.
„ Hast du deinen Vater heute schon angerufen?“ Um ihre volle Aufmerksamkeit zu erlangen, packst du das Smartphone endgültig in eine verschließbare Schublade und drehst den verrosteten Schlüssel im Schloss herum, um diesen dann vor den Augen deiner vor Wut tobenden Tochter in deiner Schürze verschwinden zu lassen.
„ Du hast mir meine Frage nicht beantwortet!“
„ Wenn du mir mein Handy wegnimmst, schweig ich wie ein Grab!“
Du seufzt leise und reibst dir die Schläfe, während du in die grünen Augen deiner trotzigen ältesten Tochter blickst. Sie war mal so süß gewesen und jetzt... Leidet sie dauerhaft unter pubertären Schwankungen, mit denen du größtenteils allein fertig werden musst, da Shintarō durch seinen Beruf als Arzt, immer zu späten Zeiten nach Hause kommt. Ein wehleidiger Gesichtsausdruck legt sich auf eure beiden Gesichter und ein synchrones Seufzen entweicht euch.
„ Du wirst mir jetzt antworten!“
Doch sie denkt scheinbar nicht daran. Ihre langen blauen Haare und das Pony fallen in ihr Gesicht, während sie trotzig den Kopf schüttelt. Links. Rechts. Links. Rechts.
Du willst es zwar weniger, aber manchmal muss es eben sein. Du musst auf über strenge Mama machen, um deinen Willen zu bekommen. Also baust du dich vor deinem Kind auf, verschränkst die Arme vor der Brust, nutzt deine Größe aus, mit der du sie um einiges überragst und siehst ernst auf sie herab, sodass sie sogar leicht zusammenzuckt, als sich deine braunen Irden in ihre grünen bohren.
„ Midorima Yuna!“
Sie murrt leise, als du sie bei vollem Namen ansprichst und senkt langsam den Blick.
Abwartend musterst du deine Tochter, tippst mit der Fußspitze deines rechten Fußes auf den hölzernen Wohnzimmer Boden und hebst eine deiner Augenbrauen.
„ Ja ich habe mit ihm geredet, er sagt, dass sein Horoskop ihm rät, die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden und läuft stattdessen hierher!“
Du reißt die Augen auf und knurrst leise. Der würde jetzt so einiges von dir zu hören bekommen. Wütend braust du zur Eingangstür und zerrst dir deinen Mantel vom Haken, um in diesen herein zu schlüpfen. Yuna steht plötzlich hinter dir und tippt stumm auf deine Schulter.
„WAS?“ du wirbelst herum und musterst dein verängstigtes Kind kurz. Seufzend holst du ein paar Mal Luft, um dich zu beruhigen und atmest. Ein. Aus und wieder ein. Dann legst du die Hand an die rechte Wange deines Kindes und lächelst warm.
„ Ich bin gleich zurück, Yuna-chan! Pass auf deinen Bruder auf!“
„ Aber der schläft doch fest! Kann ich mein Handy-“
„ Wenn er aufwacht, schnappst du ihn dir und wiegst ihn sanft hin und her. Außerdem wird er sicher nicht aufwachen!“ beruhigend streichst du noch mal über die blauen Haare deiner Kleinen und schließt den Mantel mit einem Gürtel um deinen Hüften. Dann trittst du in die immer dunkler werdende Nachbarschaft heraus und rennst schnellen Schrittes  durch den Regen zu deinem schwarzen Auto, um dich dann darin fallen zu lassen und den Motor schnell zu starten. Wütend über deinen Ehemann manövrierst du den Wagen etwas zu schnell aus der Parklücke und kommst mit quietschenden Reifen auf den Asphalt, nur um dann mit dem Fuß fest auf das Gaspedal zu drücken und los zu fahren. Während du die Straßen vorsorglich nach dem grün haarigen großgewachsenen Mann im weißen Kittel absuchst, schießt dir der gleiche Gedanke durch den Kopf, der dich immer beschäftigt, wenn du sauer auf Shintarō bist: Warum hab ich bei unserem ersten Date nicht einfach die Flucht ergriffen, als er seinen glückbringenden Waschbär mit der Sonnenbrille auf den Tisch gestellt hatte?!




֎ ֎ ֎




„ Jetzt steig ein!“
Wütend blickst du durch den dichten Regen zu deinem Mann, der etwas verwirrt zu dir rüberblickt. „ Sachi, was machst du hier?“ du knurrst leise und steigst aus, um dann auf ihn zu zu gehen.
„ Na was wohl? Dich abholen und nach Hause fahren!“ er sieht dich ausdruckslos an und blickt dann zum Wagen.
„ Aber ich darf in kein Fahrzeug!“ du grummelst leise und packst deinen Lebensgefährten und den Vater deiner Kinder an der linken Hand, um ihn mitzuziehen.
„ Musst du deine Pranke immer noch mit Tape einwickeln?!“
„ Musst du immer so aufbrausend sein?“
Du knurrst leise, als er dich so kontert und ziehst ihn weiter zum Wagen. Deine blauen Haare hängen dir schon strähnig in das Gesicht und du zitterst leicht. Besorgt mustert Shintarō dich und legt einen Arm um deine Schultern, um dich näher zu ziehen. An seinen nassen und kalten Kittel, worauf hin du dich murrend von ihm löst, was er nur mit hochgezogenen Augenbrauen kommentiert.
„ Steig endlich ein!“ er mustert dich kurz, sieht dann wieder zu dem Wagen und schiebt dann seine Brille wieder zurecht.
„ Sachi! Ich werde mein Horoskop nicht missachten!“ deine Hand schnellt zu seinem Kragen und du zerrst ihn runter. Er verzieht keine Miene – so ist er deine Art doch von dir gewöhnt – und lächelt dann leicht.
„ Was gibt’s da so dämlich zu grinsen?“ fauchst du aufgebracht und reißt die Tür zur Beifahrerseite auf.
„ Du bist ganz genauso, wie dein Horoskop es heute vorhergesagt hat!“ Du siehst ihn entnervt an, ballst deine rechte Faust, während an deiner Schläfe ein Wutader schnell und ausdrucksstark pulsiert. Wortlos hält Shintarō sein grünes Mobiltelefon hoch, dass er sicher schon seit der Shūtoku Zeit besitzt und lässt dich der weiblichen Stimme daraus lauschen.

Skorpione sorgen heute im Liebesleben des Krebses für Turbulenzen. Die dominante Art des Skorpions wird den ruhigen Krebs heute konfrontieren und ihm einen Abend bescheren, der voll von Reibereien ist.

Knurrend wendest du den Blick ab und lässt aber zu, dass die langen Finger von Shintarō sich unter dein Kinn legen und dieses leicht anheben. Er lächelt schief, streicht über deine Wange und lässt sie dort ruhen. Langsam merkst du, wie du dich beruhigst und seufzst schwer. Er beugt sich herunter, um seine Lippen sanft auf deine zu legen, wobei du ihn dabei aber aufhältst und ihn in den Wagen dirigierst. Sichtlich überrascht setzt er sich auf den Beifahrersitz und schnallt sich an, während du die Tür zuschlägst und um den Wagen herum gehst, um selbst einzusteigen. Knurrend pustest du dir eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht, bindest die Haare wieder zu einem ordentlichen Dutt zusammen und entledigst dich deinem nassen Mantel, indem du ihn achtlos hinter dich auf die Kindersitzreihe wirfst. Während du summend die Sitzheizung voll aufdrehst und an dem Rädchen spielst, beobachtet Shintarō dich schweigend und meldet sich erst zu Wort, als du auch seine Sitzheizung eingestellt hast und den Motor startest.
„ Du hast meinen Kuss abgelehnt.“
„ Scharf erkannt, Sherlock!“ du drehst deinen Kopf leicht und kneifst die Augen zusammen, um durch den dichten Regen, der gegen dein Auto prasselt, hindurch blicken zu können. Wieder schweigt dein Mann betreten und redet dann sachlich wie immer weiter.
„ Ich weiß wieso du das getan hast!“
Nun siehst du ihn überrascht an. Meistens hat er keine Ahnung, warum du so handelst wie du es tust und nun versetzt er sich scheinbar wirklich in dich hinein. Du beugst dich lächelnd vor und legst deine Lippen auf seine, worauf er den Kuss kurz erwidert und dir eine lose Haarsträhne hinter das Ohr streicht. Dann fährt er mit seiner Analyse fort.
„ Weil du Skorpion bist und einen schlechten Tag hast!“
Knurrend legst du dich in die Kurve mit dem Wagen und beschleunigst. So viel zum Thema, dein Mann versteht dich und deine Beweggründe.
„ NEIN, BAKA!“ er mustert dich, während du wieder lauter wirst und schiebt sich die schwarze Brille wieder zurecht, während du an einer roten Ampel hältst und ungeduldig mit deinen Fingern auf dem Leder des Lenkrads herum trommelst, was durch deinen Ehering ein hohles Klackern verursacht. Nun war Shintarō doch etwas verwirrt.
„ Wieso bist du denn dann so missmutig, Sachi?“ du knurrst und fährst schon bei gelb los, obwohl grün in einer Millisekunde erschienen wäre. Dann wendest du dich zu ihm, funkelst ihn aus deinen braunen Augen an und knurrst:
„ Ich bin sauer, weil mein Ehemann lieber freiwillig 1 und eine halbe Stunde GELAUFEN wäre, als zu fahren, nur weil ein dämliches Horoskop das so vorhergesagt hat!“
Er schweigt. Dann antwortet er sachlich und sichtlich beleidigt.
„ Horoskope sind nicht dämlich! Das sind Tatsachen!“ das war natürlich das Einzige, was er zu sagen hat. Er hat sich seit ihr euch kennen gelernt habt nicht ein bisschen verändert.




֎ ֎ ֎





„ Strafst du mich jetzt mit Schweigen?“
Shintarō steht vor dem Schrank und sucht sich ein frisches Hemd heraus. Als Antwort auf deine Frage landen seine nassen Klamotten in deinem Gesicht. Er straft dich also nicht nur mit Schweigen, sondern ist auch noch sauer. Du seufzt und trocknest deine Haare kurz mit einem grünen Handtuch ab, um das alles zusammen dann in die Waschmaschine zu werfen. Den Kittel würdest du aber in die Reinigung geben. Bevor du das weiße und zerknitterte Kleidungsstück sorgfältig aufbügelst, nimmst du noch das angeknipste Schild ab und musterst es kurz, wobei sich ein Lächeln auf dein Gesicht stiehlt. Dr. Midorima. Es hat immer wieder etwas beeindruckendes, wenn du diesen Namen liest und du gehst zu deinem Gatten, der schweigend auf dem Bett sitzt und seine Brille putzt. Langsam setzt du dich neben ihn und musterst ihn, während er dich keines Blickes würdigt. Du hast es mit dem Herziehen über Horoskope eindeutig zu weit getrieben. Leise schmunzelnd schüttelst du den Kopf über dich selbst. Denkst du doch an den 21.September, an dem Midorima Shintarō tatsächlich mit dir Schluss gemacht hatte, weil du seinen Glücksbringer - die Porzellan Teekanne - auf den Boden geschmissen hattest, weil er dir nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Du seufzt und legst deinen Kopf an die linke Schulter deines Mannes.
„ Deine Tapes sind nass.“ er zuckt die Schultern und beobachtet dich kurz, als du aufstehst und zu einer Schublade gehst, um die Rolle mit dem klebenden Tapezeug hervorzuholen. Du setzt dich vor ihn und beginnst jeden Finger einzeln abzuwickeln. Sanft fährst du über die Druckstellen, die das etwas zu eingeschnürte Tape verursacht hat und küsst kurz seinen Ringfinger und den Ehering daran. Ein leichtes Lächeln stiehlt sich auf Shintarōs Züge, während du nun sorgfältig jeden Finger seiner Linken wieder einwickelst. Als du damit fertig bist, siehst du zu ihm hoch, ziehst deine Mundwinkel nach oben und raunst:
„ Es tut mir leid. Ich hätte das über die Horoskope nicht sagen sollen. Ohne sie wären wir nicht mal zusammen, geschweige denn verheiratet.“ er lächelt und küsst kurz deine Stirn, bevor er sich erhebt und dich auf die Beine zieht. Du lehnst dein Gesicht an seine breite Brust, schließt die Augen und genießt den intimen Augenblick, der zwischen euch so selten herrscht, da er meistens nicht da ist oder ihr euch beide immer wieder streitet. Sanft gleiten seine langen Finger durch dein Haar, während seine andere Hand an deiner Seite ruht.
„ Mom, Dad? Kriegen wir mal was zu Essen?“ Ihr wendet euch der Tür zu und du lächelst kurz warm, als ihr Yuna mit ihrem kleinen Bruder auf den Armen entdeckt, die euch angeekelt mustert. Du streichst noch einmal über Shintarōs Brust und gehst dann in die Küche gefolgt von deinem Klan, der brav hinter dir her dackelt. Während du dich also in der Küche abmühst, zu so später Stunde noch ein Abendessen zu zaubern, sitzt Shintarō am Esstisch, mit dem ebenfalls grün haarigen Taku auf dem Schoß und blättert durch den Horoskop Teil der Zeitung. Yuna sitzt entnervt am Tisch und mustert gelangweilt die Decke, als es plötzlich klingelt und sie aufhorcht.
„ Erwarten wir jemanden?“
Du und Shintarō wechseln einen kurzen Blick und schütteln synchron den Kopf. Du drehst das Gas des Herds etwas herunter, wischst deine mit Reis bedeckten Hände provisorisch an einem Handtuch ab und eilst zur Eingangstür eures Hauses. Als du durch den Spion blickst, schleicht sich ein Lächeln auf deine Züge und du löst die Eisenkette, die euer Haus vor Einbrechern schützen soll. Du musterst den Mann vor dir grinsend und verschränkst die Arme vor der Brust.
„ Was machst du denn hier, zu so später Stunde?“
„ Ich wollte mal wieder Shin-chan sehen und dich natürlich auch Sa-chan!“ du lächelst warm und ziehst den völlig durchnässten Gast schnell herein.
„ Du hast Glück, wir wollten gerade essen!“ raunst du und ziehst einen durchnässten Takao hinter dir her in die zuhauf bevölkerte Küche.




֎ ֎ ֎




„ Willst du noch ein Reisbällchen, Kazunari-san?“
Lächelnd verneint Takao die höfliche Anrede deines Sohnes und wuschelt durch die grüne Haarpracht des jüngsten Midorima Sprösslings.
„ Wie alt ist der kleine Taku jetzt?“ du lächelst und hebst den Jungen von Shintarōs Schoß auf deinen, um ihm ein wenig Reis von der Wange zu wischen.
„ Ich bin so!“ grinst das Kind und hält triumphierend eine Hand hoch. Takao lacht laut auf, klatscht seine Hand in die kleine Kinderhand und mustert nun Yuna, die gelangweilt auf ihrem wieder erlangten Handy tippt.
„ Und wie alt bist du jetzt, Yu-chan?“ sie schnaubt leise und knurrt:
„ Nenn mich nicht so! Ich heiße Yuna und bin jetzt 15!“ lachend hebt Takao beide Hände abwehrend und sieht zu dem schweigenden Shintarō, der ein wenig Reis isst.
„ Diese abwehrende Haltung mir gegenüber, kann wohl vererbt werden, was Shin-chan?“
Du kicherst leise, als dein Gatte die Stäbchen weglegt und seinen Freund von der Shūtoku High mustert, nur um dann seine Brille hochzuschieben und ein„ Nenn mich nicht so“ murmelt bevor er weiter isst. Du grinst und blickst zu dem in deinen Augen besten Freund deines Ehemanns.
„ Wie läuft es denn bei dir, Kazunari?“ der Angesprochene lächelt dich offen an und streckt den Daumen hoch.
„ Coach an seiner alten Schule zu sein, ist doch sicher spannend!“
Takao nickt eifrig und füllt sich doch noch etwas von deinem gekochten Essen auf den Teller.
„ Ja, Sa-chan, die Jungs sind ganz motiviert und wollen eben an die Legenden der Schule heranreichen!“
Du siehst zu Shintarō neben dir und legst deine Hand auf seinen Handrücken, was er schweigend hinnimmt und unbeirrt mit seiner getapten Linken weiter isst.
„ Aber keiner kommt natürlich an uns heran!“ erklärt Takao dir mit stolzgeschwellter Brust und entlockt dir ein leises Lachen.
„ Daran habe ich keinen Zweifel!“
„ Ach kommt schon, als ob Dad es noch so drauf hätte wie früher.“ grummelt eure Tochter gelangweilt und entlockt dir ein leises Zischen. Woher hat sie nur diese freche Art? Du blickst zu Shintarō, der darauf nichts sagt und stößt ihn mit dem Ellbogen an. Er hält mit dem Essen inne und blickt zu dir.
„ Lässt du mich bitte Essen, Sachi?“ du knurrst über diese Ruhe und doch den beißenden Sarkasmus in seiner Stimme.
„ Willst du nichts zu den Worten deiner Tochter sagen?“
Shintarō wendet seinen Blick zu seinem ältesten Kind und zuckt die Schultern.
„ Ihre Kratzbürstigkeit lässt sich deutlich auf ihr Sternzeichen hindeuten. Widder haben heute einen miesen Tag!“
Takao blinzelt und Yuna grinst breit zu dir, während du knurrend die Faust unter dem Tisch ballst. Drohend zuckt dein Mundwinkel zu einem gefährlichen Psychogrinsen und du raunst:
„ Midorima!“ knurrst du wild.
„ Ja, Midorima?“ schnurrt Shintarō gelassen und bringt dich mit dem durch die Heirat gemeinsamen Namen komplett aus dem Konzept. Das entlockt Takao Kazunari dann doch ein lautes Gelächter, was er mit lautstarkem Hauen auf den Tisch unterstreicht, was dein Sohn wiederum kichernd mitmacht und ebenfalls die Handflächen auf den Tisch ballert. Deine Tochter steht knurrend auf, um sich zu verziehen und ihren „ Widder“ Stimmungsschwankungen nachzugehen, was du aber knurrend unterbinden willst. Bevor du etwas sagen kannst, legt sich aber Shintarōs Hand auf deinen Rücken und lässt dich innehalten.
„ Genehmigt, Yuna! Wenn es mit Sternzeichen zu tun hat, hat das schon seine Gründe!“
„ Siehst du, Mom! Dad versteht mich!“ triumphierend grinsend geht dein Kind also aus dem Raum und eilt in sein Zimmer, um oben lautstark die Tür zuzuhauen. Du blickst entgeistert auf ihren leeren Stuhl und kochst innerlich schon. Takao scheint das zu bemerken und schnappt sich den quietschenden Sohnemann von euch, um ihn ins Bett zu bringen und euch allein zu lassen. Du stehst knurrend auf und gehst zur Spüle, um in diese heißes Wasser und Spülmittel einzufüllen. Du hörst, wie dein Mann sich langsam erhebt und das Geschirr zusammen sortiert, um es dann zu dir an die Spüle zu stellen. Nachdem das getan ist, stützt er sich neben dir ab und beobachtet, wie du dir die Handschuhe überziehst, da du Spülmittel auf deiner Haut nicht ab kannst.
„ Kann man dir helfen, Midorima?“ du knurrst nur beleidigt und klatschst deinem Ehemann das Geschirrhandtuch ins Gesicht, was er aber abfängt, bevor es auf seine Haut peitscht. Schweigend rubbelt er den ersten sauberen Teller trocken und mustert dich von der Seite.
„ Du bist schon wieder sauer.“
Dieser Mann war ja ein GENIE. Du siehst ihn kurz an, grummelst etwas Missverständliches und drehst dich wieder zur Spüle, um Reisreste von einem Teller zu pulen. Da er scheinbar auf eine Antwort wartet, nickst du nur stumm und schmeißt den nächsten Teller in seine Richtung, den er natürlich mühelos auffängt und abtrocknet.
„ Ist es, weil Yuna so frech ist?“ du seufzt und schüttelst den Kopf.
„ Es ist, weil du dir nicht die Mühe machst, mir zur Seite zu stehen, wenn ich dieses engstirnige Verhalten von ihr ändern will!“
„ Warum sollte man es ändern? So sind Widder nun mal!“ entgeistert blickst du ihn an und pfefferst ihm den nassen Lappen ins Gesicht. Geschockt über deinen Ausbruch nimmt er sich den Lappen langsam ab und mustert dich schweigend.
„ Ich werde mit ihr reden. Doch du weißt ich bin ein Wasserzeichen und sie- Ja ich werde mit ihr reden!“  du nickst zufrieden und wischst weiter die Teller ab.
„ Und übrigens hab ich es noch genauso drauf, wie zu Highschool Zeiten!“
„ Haha wusste ich doch, dass das dein Ego ankratzt, Shin-chan!“ du blickst lächelnd in Takaos Richtung und wirfst ihm einen neuen Lappen zu.
„ Würdest du bitte kurz über den Esstisch wischen, Kazunari?“ ergeben nickt der neue Coach der Shūtoku High und wischt über das dunkle Holz der Tischplatte, während Midorima sich scheinbar für irgendetwas vorbereitet. Du blickst ihn warnend an.
„ Midorima Shintarō, wage es ja nicht!“ doch es ist zu spät, dein Mann ist wieder ganz der 16 Jährige von damals und wirft von seiner Entfernung einen Löffel in die Besteckkiste. Und trifft natürlich. Du schüttelst den Kopf und murmelst:
„ Einfach unverbesserlich!“
„ Shin-chan, hast du eigentlich mal wieder was von den anderen gehört?“ da horchst du dann doch auf. Shintarō leugnet zwar, dass die ehemaligen Wunderkinder seine Freunde waren oder sind, doch immer wenn er etwas über sie aufschnappt, tritt ein Leuchten in seine grünen Irden, das einfach unverkennbar ist. Er zuckt gespielt teilnahmslos die breiten Schultern und wirft drei Gabeln gleichzeitig treffsicher in den Besteckkasten.
„ Soweit ich weiß, sind sie alle verheiratet und haben Kinder.“
Takao blinzelt und kratzt sich am Hinterkopf.
„ Wie können Menschen, wie Aomine Daiki einen Partner fürs Leben finden, der mit all seinen Macken klar kommt?“
„ So wie ein durchgeknallter Horoskop Vernarrter auch eine geistig umnachtete Frau um den Finger wickeln kann!“ beide Männer sehen dich entgeistert an und du grinst. Du gehst zu deinem Mann, streichst über sein Gesicht und drückst ihm einen Kuss auf die schmalen Lippen, während er dich immer noch leicht gekränkt mustert. Doch du wendest dich dann wieder Takao zu und lächelst.
„ Wenn die Frauen an deren Seiten nur halb so glücklich sind wie ich mit diesem Krebs hier, dann haben sie schon gewonnen!“ Takao lächelte warm und wuschelt dir durchs Haar.
„ Shin-chan, du hast mit Sachi schon eine gute Wahl getroffen“ überrascht, dass er dich beim vollen Namen nennt blickst du in Kazunaris graue Irden und erwiderst sein Lächeln. Shintarō aber schweigt, während er den letzten Teller abtrocknet.
„ Was sagst du dazu Shin-chan?“ Seufzend stellt dein Gatte den Teller in den Schrank, schließt diesen und legt einen Arm um deine Hüften.
„ Ich denke. Dass Aomine sich einen Steinbock, eine Jungfrau oder einen Stier suchen muss. Ansonsten kann er kein glückliches Leben führen“
Du knurrst entgeistert und löst dich aus seiner Umarmung, als er wieder nur an das blöde Horoskop denken kann. Takao lacht lauthals und du schüttelst den Kopf.
„ Wie konnte ich so einen Vogel wie dich nur freiwillig heiraten“ Shintarō schweigt und richtet seine Brille wieder, nur um dann grinsend zu erwidern:
„ Weil du dich als Skorpion zu mir dem Krebs hingezogen fühlst“ du kannst nicht mehr. Stimmst in Takaos Lachen mit ein und drückst deinem Mann einen weiteren Kuss auf, bevor du dann glücklich raunst:
„ Ja das muss es wohl sein.“



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So hier bin ich :)
Ich hab die Idee gestern bekommen und musste sie sofort niederschreiben. Das hier war also der erste OS und ich hoffe er hat getaugt :D Hier noch ein paar grobe Ansagen zu dieser FF:

*Die FF wird so viele Kapis haben, wie die Generation der Wunder Mitglieder hat (es sei, denn ihr wollt Bonuscaps, eins hab ich sogar geplant, wenn die FF gut ankommt)

**Die FF ist wie ihr seht im Reader Stil geschrieben, das ist das erste mal, dass ich das mache und ich hoffe, dass erfreut euch Fangirls, mal mit einem Wunderkind verheiratet zu sein ;)

***Ich werde in ziemlich kurzen Abständen updaten das heißt, der längste Abstand sind höchstens 3 Tage zwischen den Kapiteln, da ich bald in den Urlaub fahre und die FF bis dahin beenden will :)

****Wenn die FF beendet ist, werde ich euch Leserchen abstimmen lassen, wer eure Lieblingsfamilie war und vielleicht entsteht ja was neues draus :D

*****Kommentare sind immer wieder gern gesehen, genauso wie Kritik! Ich will nur diese witzige Idee niederschreiben und eure Fantasie auf ein Zusammenleben mit den Schnuckis ermöglichen


So wer das Kapi aufmerksam gelesen hat, wird die Andeutung gesehen haben, wer als nächstes mit dem Reader verheiratet sein wird. Man liest sich! *Kekse da lass*
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