Sternenjagd

von Nairalin
DrabbleFamilie / P6
Eowyn
23.06.2015
23.06.2015
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Huhu,

hier ist mein Wichtelgeschenk für Thainwyn zum Wichteln Sommerdrabbles von mir.

Ich hoffe, es gefällt dir!

Vorgabe:

Vorgaben: Zwei Charaktere sollen in einer Sommernacht auf Sternschnuppenjagd gehen
Drabbleform: Triple-Drabble
Max. erwünschtes Rating: P16
Fandom: J.R.R.Tolkien, Assassin‘s Creed, The Witcher, Harry Potter, Das Lied von Eis und Feuer, TES: Skyrim, FA
Sonstiges: Ein Glühwürmchen soll eine Rolle spielen

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Lachend rannte sie dem Glühwürmchen hinterher und versuchte es zu erwischen. Éomund schaute ihr erheitert zu, während er ihr langsam folgte. Sie war noch so klein und unbelastet von den Problemen, die ihn selbst beschäftigten, dass es eine Freude war, Zeit mit seiner Tochter zu verbringen. Es war eine laue Sommernacht, der Himmel hatte sein schönstes Gewand angelegt, denn die Sterne funkelten hell und silbrig vom samtig schwarzen Firmament herab.

„Fæder!“, rief Éowyn und hatte ihre Hände zu einer Kugel geformt. Erstaunt ging er zu ihr und hockte sich vor ihr hin. „Du hast es gefangen?“, fragte er und berührte ihre kleinen Hände. Ein wildes Nicken war die Folge und das blonde Haar flog nur mehr. Vorsichtig zog er die Finger auseinander und das Glühwürmchen entfloh in die Luft. Genau in dem Augenblick flog ein Stern in dieselbe Richtung wie das Insekt. „Ein Riesenglühwürmchen!“, quietschte seine Tochter begeistert und rannte auch schon los. Für einen kurzen Moment hielt Éomund inne und dachte seinen Wunsch, dass seine Tochter zumindest etwas von ihrem unbekümmerten Gemüt behalten möge, eher er ihr wieder nachging. Ihr Kleid flatterte im Wind, während sie dem fallenden Stern hinterherlief.

„Ada, Ada!“, rief sie nach ihm, auch wenn er kurz zusammenzuckte. Er hielt nicht viel von der Elbensprache, die seine Gemahlin den Kindern beibrachte. „Éowyn, warte!“ Doch sie blieb nicht stehen, weshalb er schneller ging und sie schließlich von hinten hochhob. „Sag Papa!“, verlangte er und sie quietschte. „Aber wir müssen das Glühwürmchen jagen!“ Sie plusterte die Backen auf. Er schaute sie nur streng an. „Ja, Papa!“ Lachend ließ er sie wieder hinunter. „Dann wollen wir doch jagen gehen!“, meinte er und Éowyn klatschte begeistert. Gemeinsam rannten sie, bis sie den Stern nicht mehr sehen konnten und Éowyn frustriert und müde jammerte. Widerstandslos konnte Éomund sie danach Heim bringen.
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