Naruto Uzumaki - Kleiner Junge, Großes Schicksal

von Lemming01
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
21.06.2015
21.04.2019
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Hallo liebe Leser!

Ich habe euch etwas (für mich) Wichtiges zu sagen.
Jemand hat meine Geschichte ohne meine Einwilligung oder auch nur meines Wissens auf Wattpad hochgeladen, unter dem Namen Ria-Lancaster1998. Ich bin schockiert und tief verletzt über dieses respektlose, unfaire und durch und durch falsches Verhalten. Ich schreibe diese FF mit wirklich viel Liebe, auch wenn es viel Arbeit ist, liebe ich es. Doch es kränkt mich umso mehr, dass jemand dass, was ich mit Herzblut schreibe einfach als seine Geschichte verkauft, und dabei eins zu eins den Titel, die Kurzfassung und die Kapitel übernimmt. Ich will weiterschreiben, und ich will weiterhochladen, alleine für euch, die so viel Freude mit dieser FF haben, wie ich. Doch umso mehr trifft mich das Verhalten von Ria, denn wenn ihr/dir meine Geschichte gefällt, warum tust sie/du dann sowas? Ich verstehe nicht, welche Freude man mit einer gestohlenen Geschichte haben kann. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen.
An dieser Stelle möchte ich mich von Herzen bei Deidara- bedanken, der/dem das ganze aufgefallen ist, und mich angeschrieben hat, und gleichzeitig das ganze Wattpad gemeldet hat und somit die Geschichte gelöscht wurde. Ich bin dir wirklich dankbar, dass du so aufmerksam warst und interveniert hast. Ich kann dir gar nicht sagen, wie dankbar.  
Inzwischen habe ich mich selbst auf Wattpad angemeldet, und das 1. Kapitel hochgestellt. Ich hoffe, dass damit zu verhindern, dass jemand die Geschichte unter dem selben Titel hochladet. Falls jemand allerdings,  woanders über meine Geschichte stolpert - bitte macht es wie Deidara- und meldet es mir.

Eigentlich wollte ich gestern das neue Kapitel hochladen, konnte mich dann aber nicht mehr dazu aufraffen, weil ich einfach am Boden zerstört war. Aber gerade für euch, die diese Geschichte immer noch verfolgen und gerne lesen, für euch, die nicht hinterrücks solche falschen Dinge tun, für EUCH will ich weiter hochladen.

Ich habe schon in einigen Privatnachrichten angekündigt, was ich auch jetzt euch sage: Ich schreibe wieder weiter! Also, mit heute werde ich im 2-Wochen Takt hochladen. Ich habe bereits 6 Kapitel vorgeschrieben ^-^
Es tut mir wirklich leid, dass so eine lange Pause entstanden ist. Wie ihr vielleicht aus meinen letzten Entschuldigungen (gomen...) entnehmen könnt, ist mein Leben zurzeit etwas turbulenter und stressiger, als mir lieb ist.
Noch dazu kam, dass ich zwar genau weiß, wo ich hin will mit meiner FF, aber den Weg dahin noch nicht kannte, weshalb ich erst einige Kapitel vorschreiben wollte, damit die Geschichte auch stimmig bleibt, ohne dass ich Wochen nach dem Upload anfange, etwas umzuändern.

Also, jetzt habe ich euch mein Herz ausgeschüttet.
Es tut mir wirklich leid, dass es solange gedauert hat.
Und ich wende mich an euch lieber Leser, und bitte euch inständig und von ganzen Herzen,  dass niemand von euch noch mal versucht, meine Geschichte als die eigenen zu verkaufen. Wenn ihr auch nur ein bisschen Anstand und Respekt vor mir und meiner Geschichte habt, macht es nicht.

Jetzt habe ich euch ja ganz schön zugeschwaffelt...Danke, dass ihr bis hierher durchgehalten habt. Ihr und diese FF bedeutet mir unglaublich viel, auch wenn ihr vielleicht durch meine Upload-Pausen einen anderen Eindruck habt.
Danke, dass ihr bis jetzt an meiner Seite wart.

Heute geht es los mit dem 2 Wochenrhytmus, wobei ich in Zukunft versuche, wieder tendenziell Sonntags hochzuladen!

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem neuen Kapitel,
Eure Lemming01

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Kapitel 57  – Eine Stadt in Trümmern

Ich band mir die Kette um und es fühlte sich gut an, das bekannte Gewicht der Kette zu spüren. Ein paar Shinobi tauchten bei uns auf. „Hokage-sama. Die größten Trümmerstücke sind beseitigt, es sollten jetzt alle Verletzten geborgen sein.“ „Aber wenn ihr euch noch nicht sicher seid, möchte ich, dass ihr weiterhin sucht. Ich will nicht noch mehr Männer verlieren.“

Der Anführer nickte und wollte wegspringen, als ich sie aufhielt. „Wartet! Gebt mir einen Moment, bitte.“ Nachdem sie stehen blieben, schloss ich die Augen und konzentrierte mein Naturchakra.

Ich hörte, wie die Männer zu murmeln anfingen, als die Zeichnung sich um meine Augen bildete. Mit meinem Chakragespür analysierte ich, wo die Lebensenergien waren. Als ich mir sicher war, alles genau überprüft zu haben, öffnete ich die Augen.

„Ihr habt Recht gehabt, alle Verwundeten sind aus den Trümmern geborgen worden.“ Der Anführer sah zu Tsunade. „Was sollen wir dann machen, Hokage-sama?“ „Geht zu den Schutzbunkern. Informiert die Leute, dass der Angriff jetzt vorbei ist, aber sie aus Sicherheitsgründen noch im Bunker warten sollen, bis die Aufräumungsarbeiten abgeschlossen sind.“ Sie verbeugten sich kurz und verschwanden dann.

>Sie haben auf mich gehört.< Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Sie hatten meiner Aussage vertraut, doch irgendwie sahen mich auch alle so wütend an. Diese gemischten Empfindungen waren verwirrend. Doch eine Aussage von Tsunade war wesentlich wichtiger.

„Wie viele Männer hast du denn bereits verloren, Tsunade?“ Meine Stimme klang belegt. Sie sah mich ehrlich in die Augen. „23.“

Es mag für so einen Angriff nicht viel klingen, doch für mich war es eine Menge. 23 Menschen mit Familien. 23 Menschen mit Zukunftsplänen und Träumen. 23 zu viel.

Gar nicht auszumalen, wie viele es gewesen wären, wenn die Zivilisten noch in der Stadt gewesen wären.

Ich kam nicht darum herum, mich schuldig zu fühlen, auch wenn ich alles dafür getan hatte, Akatsuki von Konoha fern zu halten. Jetzt wünschte ich mir, ich wäre dageblieben. Vielleicht wäre es anders ausgegangen.

Ich meine, ich konnte verstehen, wenn sie wütend auf mich waren. Akatsuki hatte Konoha angegriffen, weil sie mich gesucht hatten. Ich war die Ursache dieses Chaos, und obwohl ich wusste, dass ich alles getan hatte, um das hier zu verhindern, kam ich nicht darum herum, mich schuldig zu fühlen.

Wir verabschiedeten uns von Tsunade, die als Hokage alle Hände voll zu tun hatte, da ständig weitere Teams kamen und Anweisungen verlangten, sie aber noch gleichzeitig die Feldstation überwachte. Kakashi begleitete mich noch zum Ende des Kraters, wo bereits einige Zelte aufgestellt worden waren. Er hielt mir die Eingangsplane hoch und deutete mir in eines hineinzugehen, was ich auch tat. Verwirrt sah ich ihn an, da er keine Anstalten machte, auch einzutreten. „Ruh dich aus. Du hast heute viel geleistet.“ Er stockte kurz. „Ich bin stolz darauf, dein Sensei zu sein, Naruto.“ Dann lies er einfach die Plane runterfallen und weg war er.

Perplex starrte ich noch die Plane an. Überrascht, von Kakashis offenen Aussage, und seinem Abgang der wesentlich mehr Sinn machte, wenn man bedenkt was für eine zuneigungsscheue Person Kakashi war.

Müde ließ ich mich auf das Feldbett fallen. Meine Gedanken rasten und meine Gefühle waren völlig durcheinander.

Ich war erleichtert, dass es vorbei war und sie in Sicherheit waren, doch ich machte mir auch große Sorgen. Wie würde ich den anderen erzählen, dass die Bedrohung noch nicht vollständig aus der Welt war? Das Madara Uchiha irgendwo da draußen wahrscheinlich den nächsten Komplott schmiedete?

Konoha war völlig zerstört, und musste erst wiederaufgebaut werden. Beziehungsweise müssten vorher die Trümmer beseitigt werden. Das war vorranging, alleine schon damit die Zivilisten endlich aus den Schutzräumen konnten. Wenigstens waren die Schutzräume nicht so überfüllt, weil viele Zivilisten Konoha verlassen hatten, und sie für die komplette Bevölkerung Konohas ausgelegt waren. Sobald dann die erste medizinische Versorgung abgeschlossen ist und sie wieder Ausrüstung und Möglichkeit haben, sich um ihn zu kümmern, würde ich Jiraiya nach Konoha bringen.

Ich verlor mich so in meinen Gedanken, dass ich irgendwann einschlief.


Am nächsten Tag beseitigten wir die größten Teile des Gerümpels und die Menschen konnten endlich die Schutzräume verlassen. Als die Menschen nach draußen kamen, war die Verzweiflung groß. Wir hatten alles verloren. Mit der Hilfe der Zivilbevölkerung ging es noch schneller, das letzte Gerümpel zu beseitigen. Hierbei ging es hauptsächlich um die zurückgelassenen Inhalte der Wohnungen und Häuser, zumindest das, was von ihnen übrig war. Kleidung, zerbrochenes Geschirr, kaputte Dekoration, Spielzeug. Was verwendbar war teilten wir unter den Menschen auf, falls es jemand als seines erkannte, sagte er nichts. Naja, bis auf die Kinder, von denen sich jedes sehr sicher war, welches der Spielzeuge ihm gehörte.

Anschließend begannen wir mit dem Aufbau. Da wir erst die benötigten Materialien beschaffen mussten, wurde ein großer Anteil von Konohas Shinobi in den umliegenden Wald geschickt, um Bäume zu fällen. Der Rest blieb in Konoha, um dort den Grund zu ebenen und zu festigen, so dass die neuerbauten Häuser einen sicheren Stand hatten.

Auch wenn Tsunade mir sagte, dass ich mich noch ausruhen sollte, hatte ich echt keinen Nerv dazu. Ich wollte mithelfen! Ich hatte extra die Gruppe begleitet, die am weitesten entfernt von Konoha arbeiten sollte. Schließlich konnten wir nicht den Wald direkt um Konoha einfach niederwalzen. Der Wald war nicht nur ein Schutz von Konoha, er war Teil unserer Identität. Es war für mich klar, dass ich helfen würde so gut ich konnte. Wenn ich mich Tsunades Anweisungen fügte, würden die Leute nur noch wütender werden.

Ich spürte ihre Blicke. Sie waren vorwurfsvoll, wütend, verachtend. Sowohl die Shinobi als auch die Zivilisten gaben mir die Schuld für die Tode und die Zerstörung der Stadt, das wusste ich und sie wollten, dass ich wusste wie sie dachten. Ich mied öffentliche Plätze so gut es ging, denn auch wenn niemand mich anschrie oder auch nur ansprach, so war diese stille Verurteilung schlimmer als alles andere.

Ich schlug mit meiner Faust in die Hand. „Na dann wollen wir mal loslegen!“ Die anderen warfen mir verwunderte Blicke zu. Entweder es war wegen meinem Elan, oder weil ich eigentlich nicht mit ihnen hier zwischen den Bäumen stehen sollte.

Schnell wechselte ich in den Modus der Weisen. Gerade noch rechtzeitig erkannte ich die Bedrohung und duckte mich schnell, weshalb Sakuras von hinten kommende Kopfnuss ins Leere ging. „Naruto! Du solltest doch im Dorf bleiben und dich ausruhen!“

Als Antwort streckte ich ihr die Zunge raus, weshalb ich mich automatisch duckte, in der Erwartung einer weiteren Kopfnuss. Ihr Tritt gegen mein Schienbein traf.

Sakura-chan, beruhig dich. Ich weiß was ich tue.“ Genervt stöhnte sie und stemmte die Arme in die Hüften. „Und, was ist dein toller Plan?“

Ich erschuf fünf Doppelgänger, die Maximalanzahl, die ich mir im Modus der Weisen zutraute, ohne dass ich die Kontrolle verlor. Sie stellten sich nebeneinander vor einer Reihe von Bäumen auf.

>Die Windjutsus des Yondaime helfen mir leider nicht weiter, aber dafür könnte Asumas Technik ganz nützlich sein.< Früher hatte ich ein Blatt geteilt, dann sollte auch ein Stamm machbar sein. Ich nickte vier der Doppelgänger zu, die sich in zwei Zweierteams aufteilten und dann davonsprangen. Ich würde nur einen Doppelgänger hier bei mir brauchen.

Mein Schattendoppelgänger knackste freudig mit den Fäusten. Er drehte die Ellbogen nach außen und legte die Hände flach aufeinander. Immer noch im Modus der Weisen konnte ich sehen, wie sich das Chakra um ihn etwas verdichtete. Mit einem Ruck zog er die rechte Hand über die Linke und löste so eine gewaltigen Windschnitt aus, der gleich drei der riesigen Bäume fällte.

Ein kleines Beben ging durch den Wald, als die Ungetüme umstürzten und mit einem lauten Krachen aufknallten. „Nicht schlecht, nicht schlecht.“, hörte ich jemanden leise murmeln. „Du musstest dir auch die größten Bäume aussuchen, Naruto.“, stöhnte Sakura hinter mir. „Die nach Konoha zu schleppen wird eine Qual.“ „Keine Sorge, Sakura-chan.“ Ich grinste sie an.

Ich kniete mich hin und legte die Hand auf den Boden. Schnell schickte ich mein Chakra in den Boden. Als ich spürte, dass das Siegel funktionsbereit war, stand ich auf. Ich beobachtete Kakashis Gesicht und wartete auf eine Reaktion. Schließlich war das das Jutsu seines Senseis, meines Vaters. Tatsächlich weitete sich sein Auge überrascht. Sein ungläubiger Blick folgte mir, als ich zu den Bäumen ging. „Naruto?“ Sakura klang verwirrt. >Mehr als zwei werde ich nicht mitnehme können. Einen für jede Hand.< Gut das ich schon vorgeplant hatte, und ein Siegel bereits in Konoha auf mich wartete.

Ich legte meine Hände auf die beiden Bäume. „Bis gleich, Sakura-chan. Fällt inzwischen weiter Bäume, ich bin gleich wieder da.“ Frech grinste ich sie an, dann verschwand ich in einem orangenen Blitz.

Weniger als eine Sekunde später tauchte ich in Konoha auf. Einige Menschen sahen mich erschrocken an. Gut, ich war auch aus dem Nichts, mitten auf einer Baustelle aufgetaucht. „Holzlieferung!“ Sie starrten mich immer noch an, ohne jede Reaktion. >Ok…?< Schulterzuckend sprang ich zwischen den Baumstämmen hervor und sprang zurück schon bevor ich auf dem Boden aufgekommen war.

Als ich in einem Blitz bei der Holzfällertruppe ankam, waren immer noch alle am Durcheinanderreden, beziehungsweise redeten einige auf Kakashi und Sakura an, welche zu beteuern schienen, dass sie keine Ahnung hatten, woher ich das Jutsu des Yondaime kannte. Plötzlich bemerkten sie mich und starrten mich an. Als ich mich umsah, musste ich feststellen, dass sie nicht einen einzigen Baum gefällt hatten. >Waren wohl zu sehr mit diskutieren beschäftigt.< Wenigstens war mein Doppelgänger fleißig und hatte inzwischen vier weitere Bäume gefällt.

Wieder schnappte ich mir zwei und teleportiere mich weg. Als ich in Konoha ankam, wurde ich wieder angestarrt. >Warum arbeitet hier niemand etwas?< Ja, ich verstand schon, dass sie überrascht waren. Aber dass sie so lange brauchten um sich zu fangen? Leise hörte ich jemanden murmeln. „Seht ihr! Ich habe es euch doch gesagt! Es ist das Jutsu des Yondaime!“ Genauso leise kamen die Antworten. „Ja, das denke ich auch.“ „Nein, dem sein Blitz war gelb!“ „Ja, und? Es..“

„Er hat Recht.“ Überrascht sahen sie mich an, sie hatten wohl nicht gedacht, dass ich sie hörte. „Es ist das Jutsu des Yondaime.“ Dann sprang ich wieder weg.

Als ich das zweite Mal zurückkehrte, hatten endlich auch die anderen meiner Gruppe angefangen, zu arbeiten. So konnte auch mein zweiter Doppelgänger zum Springer werden, und wir schafften die Arbeit, die für mehrere Tage gedacht waren, in vier Stunden. Inzwischen pustete ich ganz schön schwer. Dieses ständige Hin- und Her war verdammt anstrengend. Gut, dass ich oft so lange am Stück das Hirashin trainiert hatte, und sogar manchmal meine Doppelgänger mitgenommen hatte, im Falle des Falles, dass ich jemanden mitteleportieren müsste. Aber diese riesigen Baumstämme hatten so viel Masse, dass es eine Qual war, sie mitzuschleppen.

Ich wollte mir gerade den nächsten Baumstamm vorknöpfen, als ich spürte, wie ein Haufen Erinnerungen auf mich überging, und mit ihnen die Erschöpfung. Eins meiner zwei Teams hatte sich aufgelöst, weil ihr Chakra verbraucht war. Während ich automatisch ihre Erinnerungen analysierte, fand ich auch hier dieselben Reaktionen auf das Jutsu des Yondaime.

Ich musste mich am Stamm abstützen. >Ich glaub ich brauche eine Pause.< Mein Schattendoppelgänger, der anfangs bei mir blieb, hatte sich schon vor einiger Zeit aufgelöst. „Naruto?“ Ich drehte mich nicht zu Sakura um, sondern hob nur die Hand. „Alles ok, Sakura-chan. Es haben sich grad nur Doppelgänger aufgelöst.“ Plötzlich spürte ich den Schwall an neuen Erinnerungen, dann wurde alles schwarz.

Ich spürte ein leichtes Schwanken, Wind fuhr mir durch die Haare. Ich öffnete die Augen und blinzelte. Erst jetzt bemerkte ich, dass mich jemand trug.

„Na, wieder unter uns?“ Leichtes Amüsement lag in Kakashis Stimme. „Ja, du kannst mich hinunter lassen. Aber danke.“ Er blieb auf einem der Äste stehen und ließ mich runter. Achtete aber darauf, dass er mich notfalls am Arm packen konnte, falls ich schwankte und drohte vom Ast runterzustürzen. Allerdings hatte sich mein Chakra bereits erholt, auch wenn es bei weitem noch nicht aufgeladen war. Da ich mir sicher war, dass ich nicht wieder umkippen würde, nickte ich Kakashi zu, der mich mit einem fragenden Blick musterte.

„Naruto?“ Da niemand mehr um uns herum war, nahm ich an, dass sie bereits weitergezogen oder vorgegangen waren. „Ja?“ „Woher kannst du das Hirashin?“ „Tsunade hat mir die Schriftrolle des Yondaime anvertraut. Sie hat mir gesagt, dass er wollen würde, dass ich sein Vermächtnis erhalte.“ Kakashi schien in seinen Gedanken versunken. „Da hat sie recht…Und du hast es tatsächlich geschafft, es zu lernen. Unglaublich….Aber wann?“ „Auf meiner letzten Trainingsreise. Ich habe viel Zeit für mich gehabt.“ Wir sahen beide nach vorne, in Richtung Konoha. „Lass uns weitergehen.“ Kakashi nickte mir zu und so machten wir uns auf den Weg zurück.

Als ich mit Kakashi ankam, sah ich verwundert, dass sich nahezu alle Holzfäller-Teams vor vier riesigen Bergen an Stämmen gestellt hatten. Tsuande stand mit Shikaku Nara da, und fuchtelte wild über irgendwelchen Papierzetteln herum. Wahrscheinlich der Plan für das neue Konoha. Als wir ankamen, starrten mich alle an. Doch mir machte die pochende Wutader auf Tsunades Stirn wesentlich mehr Sorgen.
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