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†Pain of the Game†

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Aomine Daiki Momoi Satsuki
21.06.2015
01.09.2015
25
30.610
7
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25.06.2015 1.286
 
Kapitel 6
„Nein, Danke. Würdest du jetzt endlich mal irgendwas sagen? Sonst schmeiß ich dich raus und geh sofort schlafen.“  Aomine schien es witzig zu finden, dass ich tot müde vor ihm saß und mir gleich die Augen zu fallen würden, doch nun wurde sein Gesicht etwas ernster und er streckte seine Hand nach meiner Strähne aus. „Dunkelblau, hellblau, rot, lila, blond, grün und rosa, was? Hast du uns so sehr vermisst, dass du dir schon eine Strähne färben musstest?“ „Ganz im Ernst? Jap. Ich hab euch vermisst, aber am meisten habe ich, glaube ich, einfach das gemeinsame Training vermisst. Klar ich hatte drüben starke Gegner, aber ich habe im Endeffekt nur von meinen Brüdern gelernt. Ich bin nur durch die beiden stärker geworden. Die anderen Spieler, gegen die ich gespielt habe, waren ziemlicher Mist, aber naja… Sie waren auf jeden Fall besser als so manch ein Schulteam hier, so viel kann ich sagen. Übrigens würde ich mich an deiner Stelle von mir fernhalten, wenn meine Brüder da sind. Die beiden haben eine Mords Wut auf dich.“ Ich versuchte mich irgendwie wach zu halten und bemerkte noch nicht mal, was genau ich da redete. „Aha. Na dann…“ Aomine drehte immer noch meine Strähne zwischen seinen Fingern hin und her. Er beobachtete mich weiterhin und ich schlief wirklich fast ein. „Kannst du jetzt gehen? Ich bin tot müde. Kannst mich ja morgen nerven.“ Ohne ein Kommentar von ihm abzuwarten, stand ich auf und zog ihm am Arm mit.
Sobald ich ihn vor die Tür gesetzt hatte, es hat mich doch tatsächlich eine gefühlte halbe Stunde gekostet, ihn dazu zu bringen seine Schuhe anzuziehen und ihn nach draußen zu schicken, lief ich zu meinem Bett und lies mich reinfallen, doch fiel mir erst danach auf, dass ich noch normale Klamotten trug. ‚Na toll… Also noch mal aufstehen.‘ Schweren Herzens quälte ich mich noch mal aus meinem schönen, weichen, warmen Bett und zog mir schnell meine üblichen Schlafsachen an. Danach legte ich mich endgültig in mein Bett und machte noch meine kleine Nachttischlampe aus, um endlich in die Tiefen der Traumwelt einzudringen.
‚Verdammt!‘ Gehetzt rannte ich die Straßen längs, nicht darauf achtend wo genau ich denn wem in den Weg lief, allerdings hörte ich des Öfteren Autos hupen, da ich in den Weg gerannt war. Erst als ich auf meinem Platz saß atmete ich einmal tief durch. „Du hast verschlafen? Wusste gar nicht, dass dir sowas passieren kann.“ Genervt verdrehte ich meine Augen. „Dir auch ein guten Morgen, Aomine. Freut mich dich zu sehen. Wie geht’s denn so?“ „Du bist sogar später als ich hier. Das ist eigentlich fast unmöglich…“ Seufzend verdrehte ich nochmal meine Augen und ignorierte ihn, da der Lehrer reinkam.
„Ari-chan? Ich wollte dich fragen, ob du wieder mit zum Training kommst? Die anderen würden sich sicher auch darüber freuen.“ Momentan liefen Satsuki, Aomine und ich durch die Schule und hatte irgendwie nichts zu tun. Stumm nickte ich auf ihre Frage. „Was heißt ‚wieder‘ zum Training? Du warst schon mal da?“ „Schon zweimal, allerdings kann man sowas nicht mit bekommen, wenn man nicht hingeht. Ein weiterer Nebeneffekt davon ist übrigens, dass man auf einem Level stehen bleibt.“ Ich spürte den Missmutigen Blick von ihm auf mir und hörte fast schon wie er gerade dachte, dass er heute kommen würde.
Tatsächlich stand er dann nach der Mittagspause in der Halle mit den anderen und stritt sich gerade mit dem Brüllaffen. Anscheinend waren die beiden sogar kurz davor sich zu prügeln, zumindest zog Wakamatsu Aomine gerade am Kragen zu sich und Aomine war kurz davor ihn zu schlagen. Mit einem kurzen Blick durch die Halle sah ich, dass Imayoshi noch nicht da war und auch Satsuki erst nach mir eintreffen musste, da sie ebenfalls nicht hier ist. ‚Also muss ich wohl einschreiten… Wie Anstrengend…‘ „Aomine! Hör auf! Und du Wakamatsu, lass ihn los! Gerade du solltest bei solchen Situationen einen kühlen Kopf bewahren, als zukünftiger Kapitän der Mannschaft und dich nicht so über seine Abwesenheit aufregen. Stattdessen sollte das der Coach machen, da es auch seine Aufgabe ist alle seine Schüler zusammen zu haben!“ Bei meinen letzten Worten streifte mein Blick den Coach, der gerade in die Halle kam. Etwas verwirrt sah er mich an und in seinem Gesicht konnte man deutlich ein Fragezeichen ausmachen. Zum Glück hatte Wakamatsu Aomine schon los gelassen, so dass keiner von den beiden Ärger bekommen dürfte. „Wenn alle da sind, beginnen wir mit dem Training! Ich habe eine Bitte an dich und Momoi-kun. Würdet ihr bitte das Training heute und in der nächsten Woche leiten? Ich bin leider auf einem Austausch und konnte keinen Trainer finden, der so kurzfristig kann. Richtest du das bitte Momoi-kun so aus?“ Kurz nickte ich und wand mich dann grinsend an die Jungs, die mich schon argwöhnisch beobachteten. „Keine Sorge, Jungs. Ich mach das Training mit.“ „Gerade deswegen sollten wir uns glaube ich Sorgen machen. Du hältst wesentlich mehr aus als wir.“ Immer noch grinsend drehte ich mich zu Imayoshi und Momoi um, die gerade gekommen sind. „Satsuki! Wir dürfen die Jungs trainieren! Bis nächste Woche!“ Sie sah mich wie immer lächelnd an. „Ich glaube, dass ich dir das überlasse. Ich bleib einfach weiterhin in meinem Managerjob, damit bin ich schon zufrieden.“ „Schade… Naja. Da anscheinend alle da sind, sag ich mal, dass es jetzt los geht! Wir beginnen mit 10 Runden in der Halle! Der letzte darf dann Getränke für alle holen und Satsuki? Würdest du bitte irgendwas zu essen kaufen? Das werden die Jungs nötig haben.“ Sie nickte mir kurz zu und schon fing ich an zu laufen. Die Jungs hatten schon angefangen, aber das störte mich nicht wirklich, schließlich konnte ich sie ziemlich schnell einholen. „Jungs! Beeilt euch mal ein bisschen! Ihr seid richtig langsam!“ Ich lief an der Spitze der Gruppe und auch immer mal wieder Rückwärts, damit ich gucken konnte, ob die Jungs den auch mit kamen. Sie liefen alle, wenn auch langsamer als ich, allerdings lief Aomine ganz vorne und sogar schon fast bei mir, was mich erstaunte, da ich dachte, dass er einen auf faul machen wird und am Ende der Gruppe laufen würde. „Wie lange werden wir noch mal laufen?“ Ich sah ihn nur mit hochgezogener Augenbraue an. ‚War ja klar, dass er nicht einfach mal alles richtig machen kann, oder?‘ „10 Runden. Danach werdet ihr euch dehnen und darauf folgen Trainingsspiele. In dem letzten wirst du alleine gegen alle anderen Spielen.“ Danach blendete ich einfach das Gemeckere der Jungs aus und sah nur ab und zu nach hinten, um sicher zu gehen, dass sie auch noch mit liefen. Die Spiele gingen nach meinen Erwartungen aus. Wenn Aomine mitspielte, gewann sein Team, allerdings spielte er die ganze Zeit allein. Wenn Aomine nicht mitspielte, gewann je nachdem mal das eine und mal das andere Team. In den Spielen ohne Aomine gab es immer Teamspiel, wenn er mit machte, stahl er manchmal sogar den Ball von Leuten aus seinem eigenem Team. „Arisu? Worüber denkst du die ganze Zeit nach? Du starrst Dai-chan immer an, wenn er spielt.“ Leicht überrascht sah ich zu dem pinkhaarigen Mädchen neben mir. „Er spielt alleine. Es würde ihm nichts ausmachen, wenn seine Teamkameraden nicht da wären. Aomine würde genauso weiter machen wie vorher. Beobachte ihn genau und gleich seine Handlungen mit dem von dem Spiel gleich, wo er alleine Spielen wird, ab. Du wirst keine Unterschiede erkennen. Er ist um einiges schlimmer als in der Generation.“ Ich runzelte leicht  meine Stirn und beobachtete ihn weiterhin, bis ich das Spiel abpfiff. „OK Jungs! Ein letztes Spiel noch! Aomine wird alleine gegen den Rest spielen!“
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Guten Abend!
Hier das neue Kapitel;D Ich hoffe es gefällt euch:)
Tschüssele *Kuchen hinstell*
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