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†Pain of the Game†

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Aomine Daiki Momoi Satsuki
21.06.2015
01.09.2015
25
30.610
7
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Dieses Kapitel
1 Review
 
22.06.2015 1.051
 
Kapitel 3
Satsuki hatte mich letzt endlich doch dazu über redet mit zu trainieren, weswegen ich mir meine normalen Klamotten angezogen hatte, die glücklicherweise von meinen Brüdern hergebracht wurde.
Als ich die Turnhalle wieder betrat, hatte ich eine schwarze dreiviertel Hose, in der ich mich frei bewegen konnte, ein lockeres Top mit keinem weiten Ausschnitt und eine Stoffjacke an. Die Jungs von dem Club hatten schon angefangen sich auf zu wärmen, was ich jetzt ebenfalls ein bisschen tat, jedoch in anderer Form als die Jungs. Sie mussten mehrere Runden laufen und sich dann dehnen, ich jedoch spielte so zu sagen allein Basketball und stellte mir immer wieder unsichtbare Gegner vor, denen ich ausweichen musste oder die einen Dunk blocken wollten, wobei ich dann noch einmal landete und ein zweites Mal sprang, oder mich in der Luft an dem ‚Gegner‘ vorbei drehte. Letztendlich standen wir dann alle vor dem Trainer, der uns gerade in Teams aufteilte, allerdings saßen ein paar Spieler auch auf der Bank. Zu meinem Erstaunen  wurde ich in ein Team eingeteilt und spielte nun mit Imayoshi und drei anderen zusammen gegen so ein blondes Großmaul, der sich zu Anfang darüber aufgeregt hatte, das Aomine schon wieder schwänzt. Naja… Mir passt es eigentlich ganz gut ins Konzept, wenn er nicht hier ist, von daher… Was mich verwunderte war, das Imayoshi und der Brüllaffe den Jump ball machten, also um genau zu sein nur, dass Imayoshi ihn macht. ‚Mich soll es nicht stören.‘ Was mich dann allerdings wirklich verwunderte, dass er mir den Ball zu passte und er den Jump ball gewonnen hat. Ich stand einen Moment nur auf der Stelle rum und dribbelte, während alle anderen auf dem Spielfeld irgendwohin liefen. Fragend zog ich meine Augenbraue hoch, aber ging dann auch langsam los und bemerkte auch schon bald, dass sie ziemlich eine nahe Mann-zu-Mann-Deckung einhielten. ‚Also muss ich wohl erst mal alleine versuchen weiter nach vorne zu kommen. Ich denke, dass ich das noch locker schaffen sollte. Aber ich will ja auch nicht alleine spielen…. Naja… Laufen wir erst mal nach vorne und da sehen wir dann weiter.‘ Gesagt, getan. Keine halbe Minute später stand ich mit zwei Leuten, die versuchten mich zu decken, an der Drei-Punkte-Linie und passte dann augenscheinlich blind nach hinten, aber ich habe so etwas Ähnliches wie ein Falkenauge. Nicht exakt dasselbe, aber ich kann für wenige Sekunden genau sehen, wer wo steht und somit auch blinde Pässe spielen. Klar wenn ich das trainieren würde, würde es locker an das Falkenauge ran kommen, aber ich hatte keine Lust darauf, zu mal ich auch so meistens gegen meine Gegner gewinne. Zum Glück löste sich mein zweiter Verteidiger von mir, blieb aber anscheinend in der Reichweite. ‚Na toll…. Wieso bekomm gerade ich zwei Verteidiger? Wieso nicht Imayoshi? Der macht nämlich gerade einen Korb, Jungs! Und der hat nur einen Verteidiger! Außerdem wisst ihr gar nicht, ob ich wirklich gut spielen kann.‘ Leicht schmollend schob ich meine Unterlippe vor und ging in meine Hälfte zurück. Mein ‚Verfolger‘ zögerte kurz, aber folgte mir letztendlich doch. In meiner Hälfte drehte ich mich langsam um und nahm meinem Gegenüber den gerade erhaltenen Ball wieder ab, um wieder zu dem gegnerischen Korb  zu joggen. Diesmal hatte ich keine zwei Gegner vor meiner Nase rum rennen, so nervig wie Fliegen, die die ganze Zeit um einen herum schwirren. Ich rannte in voller Geschwindigkeit auf den Korb zu, doch bremste ich vorher schon ab, allerdings so abrupt, dass mein Verfolger einfach an mir vorbei lief. Ich dagegen ging leicht in die Knie, sprang ab und warf den Ball in einem hohen Bogen. Er flog durch den Ring ohne das Brett oder den Ring zu berühren. Die Jungs sahen mich mehr oder weniger erstaunt und entsetzt aus, was mich verwirrte, weshalb ich mich umsah und erst dann bemerkte, dass ich gar nicht wie geplant an der Drei-Punkte-Linie angehalten habe sonder gut 2 Meter davor. „Ups… Egal… Wollen wir jetzt weiter spielen, oder nicht?“ Der Brüllaffe schien sich nun überwinden zu können und holte den Ball, der weggerollt war. Danach ging das Spiel einigermaßen normal weiter, da ich mich dazu entschlossen habe, dass ich einfach keine Körbe mehr mache.
„Mensch, Ari-chan! Das ist doch langweilig, wenn du nur die Bälle abgibst. Imayoshi-san? Dürften wir nochmal gegen euch spielen? Also zu dritt? Ihr könnt euch aussuchen mit wie vielen ihr gegen uns spielt und könnt auch zwischen durch die Zahl erhöhen, wenn ihr es wollt. Sonst ist es ja unfair.“ „Sag mal…. Sato? Kannst du mich vielleicht auch noch fragen, ob ich überhaupt spielen will?“ Sato sah Sota nur schmollend an, woraufhin dieser seufzte und nickte. „Es war doch klar, dass du ja sagst. Du gehst zwar nicht immer auf ein Spiel ein, aber zumindest einmal am Tag spielst du und du hast heute noch nicht gespielt.“ Sota sah mich nur mit hochgezogener Augenbraue an. „Ist doch so… Und ihr müsst heute Abend schon los, deswegen war es eigentlich nur logisch, dass du jetzt zu sagst, außerdem würdest du uns beiden nichts abschlagen, erst Recht mir nicht.“ „Was soll denn das bedeuten?!“ Grinsend sah ich nach links, wo Sato stand. „Dass du nicht jeden Wunsch erfüllt bekommst, im Gegensatz zu mir. Wenn ich was will, bekomme ich es entweder von dir oder von Sota-nii-sama.“ „Sota? Wir haben sie schlecht erzogen… Sehr schlecht…“ Belustigt sah Sota zu Sato und grinste leicht. „Das hast du jetzt erst bemerkt? Wir haben ihr halt irgendwie immer das gegeben was sie wollte, was allerdings meistens Basketball war.“ „Oder David!“ Immer noch belustigt drückte er meinen Kopf runter. „Ruhe auf den billigen Plätzen.“ „Manno! Sota-nii-sama… Lass das…!“ „Hast du die Luft auch gerade reden gehört, Sato?“ Schmollend schlug ich meinem Bruder gegen den Arm, woraufhin er mich in den Schwitzkasten nahm und mit seiner freien Hand auf meiner Kopfhaut rum rieb. „Au, au, au!! Hör auf!“ Auf einmal hörten wir ein Räuspern seitens Satsuki, die uns mit den anderen Anwesend teils belustigt teils verwundert beobachtete. „Wolltet ihr nicht gegen unser Team spielen anstatt euch zu zoffen?“
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Soooo Guten Abend, Tag, Morgen oder sonstiges!
Hier ist bereits das nächste Kapitel und ich hoffe es gefällt euch;)
Viel Spaß beim Lesen und bis Morgen!
Tschüssele! *Winke, Winke* *Cookies und Getränke hin stell*
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