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†Pain of the Game†

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Aomine Daiki Momoi Satsuki
21.06.2015
01.09.2015
25
30.610
7
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25.08.2015 1.443
 
Kapitel 21

Belustigt schnaubend ließ mich mein Anhängsel los und ich ging mit Aomine im Rücken zum Sofa im Wohnzimmer. Dort stellte ich die Tassen auf den kleinen Tisch und ließ mich auf das Sofa fallen. Aomine setzte sich neben mich, veränderte aber kurz darauf schon seine Position, so dass er nun auf dem Sofa lag und seinen Kopf auf meinen Beinen platziert hat. „Na? Gemütlich auf meinen Beinen?“ Grinsend schloss er seine Augen und antwortete einfach nicht darauf. Jetzt war es an mir belustigt zu schnauben und meine Augen zu verdrehen. „Lehn dich mal kurz nach vorne. Ich will die Anlage an machen und bräuchte dafür die Fernbedienung.“ Statt sich wirklich nach vorne zu lehnen suchte er einfach blind nach der Fernbedienung. „Ao-… Daiki! Pass mit den Tassen auf!“ Daiki war wirklich kurz davor die Tasse umzukippen, aber dank meiner Warnung hielt er inne und suchte vorsichtiger die Fernbedienung. ‚Ob er sie so findet?‘ Grinsend sah ich seiner Hand zu, wie sie immer weiter suchte und suchte, bis sie endlich die Fernbedienung fand und sie mir reichte. Erst dann merkte ich, dass Daiki wieder seine Augen geöffnet hatte und mich geradewegs an sah. „Hier, die Dame.“ „Vielen Dank, der Herr. Es wäre eventuell schneller verlaufen, wenn sie sich kurz nach vorne gebeugt hätten.“ Er brummte nur kurz und schloss seine Augen wieder. Dann drehte er sich auf seine Seite und grinste zu Frieden. „Das habe ich vermisst. Einfach mit dir irgendwo herum zu liegen, Musik zu hören und einfach still zu sein. Das haben wir früher so oft gemacht… Weißt du was, Daiki? Ich will es versuchen.“ Überrascht öffnete er seine Augen und setzte sich auf, um seinen Kopf dann zu mir zu drehen. „Mir zu vergeben?“ In seinen Augen spiegelte sich so viel Hoffnung wieder, dass ich fast schon dachte, dass ich wieder vor dem alten Daiki saß. Der Daiki, der Gefühle zeigte, nicht eingebildet war und so viel Spaß an Basketball hatte. „Ja. Ich will versuchen, dir zu vergeben, ob es so wie früher wird, bezweifel ich, da wir beide älter geworden sind und uns verändert haben, aber wir werden eine neue Freundschaft aufbauen können, da bin ich mir fast schon zu sicher.“ Lächelnd legte Daiki sich wieder zurück auf meine Beine und entspannte sich.

So saßen beziehungsweise lagen wir eine ganze Weile einfach auf der Couch, bis ich einen Blick zur Uhr warf. „Ich glaube, du solltest langsam zurück nach Hause, oder? Es ist schon fast 20:00 Uhr?“ Grummelnd richtete sich Angesprochener auf und wagte ebenfalls einen Blick auf die Uhr. Seufzend stand er ganz auf und lief in den Flur. Ich folgte ihm mit wenig Abstand und beobachtete, wie er seine Schuhe anzog und  nach seiner Tasche griff. „Bis morgen in der Schule, Daiki.“ Er hob kurz seine Hand und verschwand dann. Erschöpft seufzend drehte ich mich zum Wohnzimmer, stellte die Tassen in die Küche und machte mich dann fertig fürs Schlafen. ‚Was für ein anstrengender Tag… Aber gut, ich bin vermutlich wirklich noch ein kleines bisschen angeschlagen vom Fieber. Morgen kommen sie endlich wieder!‘

Als ich die Augen aufschlug, strahlte die Sonne schon hell und erleuchtete somit mein Zimmer. Schnell schnappte ich mir meine Uniform, schlüpfte rein und blickte dann zur Uhr. Entsetzt weiteten sich meine Augen. ‚So spät schon?! Verdammt!‘ In Windeseile schnappte ich mir ein wenig Geld und meine Tasche, um dann mit Schuhen und Jacke die Wohnung zu verlassen. Ich rannte so schnell ich konnte zur Schule und kam sogar noch pünktlich. Der restliche Schultag verlief erstaunlicherweise ziemlich gemütlich, wenn man davon absieht, dass ich zu verhungern drohte. Froh darüber mich beim Training auspowern zu können, ging ich grinsend in die Umkleiden der Too und zog mir schnell mein Zeug über. Dann lief ich mich auch schon in der Halle warm, während immer mehr Mitglieder kamen und sich mir anschlossen, nachdem sie sich umgezogen hatten. Irgendwann vernahm ich Satsukis Stimme vom Eingang her und stoppt meinen Lauf. „Ari-chan! Du hast Besuch!“ Verwirrt beobachtete ich, wie das gesamte Team meiner Brüder auf einmal in der Halle breit machte. „Was macht ihr denn alle hier?!“ Entsetzt dachte ich an das letzte Mal, als sich das ganze Team irgendwo eingenistet hat: Es war das pure Chaos und alles ging drunter und drüber. Wirklich. Überhaupt gar nichts mehr hat so funktioniert, wie es sollte. „Hast du uns etwa nicht vermisst, Maskottchen?“ „Ich erinner dich nur sehr ungern daran, dass ihr das letzte Mal, als ihr zusammen mit mir und einem anderem Team in irgendeiner Turnhalle wart. Erinnerst du dich? Ihr habt letztendlich die Halle zum Einsturz gebracht, weil ihr meintet, dass alle Feiern müssten. Und das war auch noch bei den Wilds! Sie sind neben euch eines der stärksten Teams auf internationaler Ebene!“ Tim zuckte nur mit den Achseln. „Sie haben es locker genommen. Du bist die einzige, die das immer noch aufregt. Außerdem ist dass das Team mit dem wir uns am besten verstehen. Mit weitem Abstand.“ Schnaubend ignorierte ich ihn nun und lief grinsend auf David, Sato und Sota zu. Zu erst sprang ich David in den Arm und dann meinen Brüdern. „Wieso hast du David als ersten begrüßt? Wir sind deine Brüder…!“ Schmollend verschränkte Sato seine Arme, nachdem ich ihn wieder los gelassen habe. „Keine Ahnung. Hat sich so ergeben. So. Jungs? Ihr sucht euch bitte einen Partner aus diesem Team aus, mit dem ihr heute trainiert. Es wird euch helfen, da sie ja auf internationaler Ebene spielen und sie werden euch sagen können, was für Fehler ihr macht und wie ihr es schafft diese Fehler zu überwinden. Viel Spaß!“ Frech grinsend ging ich zu einem Ball und sah David fragend an. „Ich will spielen!“ Seufzend ergab sich David, nachdem ich ihn mit meinem Hundeblick angesehen hatte. Ich kicherte kurz und stellte mich ihm gegen über auf das Feld. „Spielen wir über das ganze? Bitte?“ „Du hast zu viel Energie, aber… gerne. Spielen wir über das ganze Feld, wenn’s dich glücklich macht.“

Das ganze Spiel über grinste ich, obwohl ich am verlieren war. Es war mir egal, schließlich spiel ich endlich wieder mit David. Endlich, endlich, endlich. Ich liebe es mit ihm zu spielen. Ich weiß nicht wieso, aber es könnte daran liegen, dass er mich besiegt. Jedes Mal und ich kann auch jedes Mal etwas neues lernen, was ich vorher noch nicht richtig oder gar nicht konnte. Leider konnte ich nicht so oft mit ihm spielen, da er ja genau wie meine Brüder nur selten da ist. 100:49 stand es am Ende des Spiels. Lachend lies ich mich vom Korb fallen ohne es richtig zu bemerken und landete auf meinen Füßen. „Du hast dich verbessert, Kleine. Und du bist von alleine vom Korb gekommen.“ Grinsend wuschelte er mir durch die Haare, die ich offen trug. Ja ich weiß, dass lange Haare einen beim Sport stören können, aber mich stören sie nicht. Dass die anderen uns zugeguckt hatte, hatte ich nicht bemerkt und sie haben sich auch rechtzeitig wieder dem Training zu gewandt, so dass ich dachte, dass sie alle die ganze Zeit trainieren. Meine Brüder hatten Daikis Anwesenheit still bemerkt und nichts getan. Auch mit ihnen spielte ich noch, bis wir dann zu dritt nach Hause liefen. Dort machte Sato wieder Essen und wir aßen zusammen, um dann in unsere Betten zu  fallen. ‚Ich bin froh darüber, dass sie nichts gegenüber Daiki gesagt oder getan haben. Vielleicht werden sie sogar akzeptieren, dass ich ihm schon vergeben habe und mich wieder mit ihm anfreunden will. Vielleicht… Hoffentlich.‘ Erschöpft schloss ich meine Augen und verschwand im Land der Träume.

Der nächste Tag begann schon mal mit Kopfschmerzen und einem Wecker namens Sato. Glaub mir diesen Wecker kann ich euch überhaupt nicht empfehlen. Er sieht zwar gut aus, aber er ist extrem nervig und wenn du nicht aufstehst könnte es passieren, dass dieser Wecker auch noch handgreiflich wird. Und genau das passierte gerade. Er zog nämlich meine Decke weg, doch ich drehte mich einfach grummelnd weg und zischte auf, als sich ein stechender Schmerz in meinem Kopf breit macht. Sofort drückte ich meine Hand auf meine Schläfen, in der Hoffnung, dass es irgendetwas bringt, obwohl ich weiß, dass es nichts bringt. „Alles ok?“ Genervt sah ich Sato an. ‚Sieht es so aus, als wäre alles ok, du Idiot?! Nein es ist natürlich alles in Ordnung, deswegen zerdrücke ich mir ja auch grade den Kopf.‘ Wenn ich meine Gedanken laut ausgesprochen hätte, wäre er jetzt vermutlich beleidigt

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Halluuuuu:D Hier ist wieder mal ein Kapitel für euch und es tut mir Leid, dass ich es erst so spät schicke:(

Naja… Ich hoffe es gefällt euch;)

Tschüssi, Leute und einen schönen Tag noch!
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