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†Pain of the Game†

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Aomine Daiki Momoi Satsuki
21.06.2015
01.09.2015
25
30.610
7
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24.08.2015 1.579
 
Kapitel 20
Drei der Starter standen in der ersten Reihe. Brüllaffe, Entschuldigungspilz und Aomine. Ich entschied mich dazu zwischen den ersten beiden durch zu laufen, da ich bei Aomine direkt Probleme hätte ihn abzuschütteln. Ich drehte meine Geschwindigkeit nochmal auf und lief dann auf Imayoshi zu, der als letztes vor dem Korb stand. ‚Ist nicht eigentlich der Brüllaffe der Center oder irre ich mich da?‘ Ich schob diesen Gedanken einfach weg und konzentrierte mich. ‚Wenn ich es schaffe zu dem blöden Korb hoch zu springen, dann werde ich doch wohl über Imayoshi kommen oder? Wenn nicht dann habe ich ein kleines Problem gleich, aber das klappt schon.‘ In derselben Geschwindigkeit lief ich auf den Kapitän zu und sprang einen Meter vor ihm ab. Erstaunlicherweise klappte mein Vorhaben sogar und ich konnte direkt dunken, nachdem ich über Imayoshi rüber war. Voll in Fahrt jauchzte ich einmal auf und lief zurück zu meiner Hälfte.
Sicht Satsuki:
‚Unmöglich. Wie sehr hat sie sich bitte zurück gehalten, als sie mit ihren Brüder gespielt hat?‘ Die Mannschaft musste schon 25 Punkte einstecken und hatten gerade mal einen Dunk erwidern können und auch das nur mit Mühe. Natürlich hat Aomine den Dunk gemacht, aber er hatte wirklich sichtlich Mühe dabei. ‚Es sind jetzt erst 5 Minuten vorbei. Wie wird es am Ende dann aussehen? Wenn sie in dem Tempo weiter machen würden würde es 12 zu 150 für Arisu stehen und ich habe keine Ahnung, ob Arisu schon alles gezeigt hat, was sie kann.‘
Sicht Aomine:
‚Wie zum Teufel hat sie es geschafft innerhalb von einem verdammten Jahr so gut zu werden?! Das ist doch nicht möglich! Klar, sie ist eine Yamaoka und wurde von ihren international bekannten Brüdern dieses Jahr lang trainiert, aber sie kann doch nicht so einen enorm großen Sprung von damals hier her machen können!‘ Wieder jagte ich hinter meiner ehemals besten Freundin hinter her. ‚Früher war sie langsamer.‘ Mir entwich ein Seufzen. ‚Früher. Das sind vergangene Zeiten, die vermutlich nie mehr wieder kehren werden.‘ Ich bemühte mich so gut es ging hinter ihr her zu kommen und merkte immer mehr, dass sie einfach um einiges besser geworden ist. ‚Sie ist vermutlich besser als die Generation. Oder ist das nur ein vorüber gehendes Tempo? Wie lange kann sie denn in dieser Geschwindigkeit aushalten?‘
Sicht Arisu:
Grinsend jagte ich mit dem Ball über das Feld. ‚Ich muss aufpassen. Hoffentlich verausgabt sich Aomine auch genauso wie die anderen, sonst bekomme  ich nachher große Probleme. Und er darf nicht in die Zone wechseln. Wenn er in die Zone wechseln sollte, habe ich verloren. Das steht fest. 15 Minuten sind schon vorbei. Wie viel steht es? Ich habe nur die Körbe von den anderen gezählt, was ich jetzt schon irgendwie bereue, aber sie haben immerhin schon 10 Punkte. Eins steht fest: Ich führe.‘ Kurz lachend nahm ich dem Brüllaffen den Ball ab und rannte auf ihren Korb zu.
Sicht Satsuki:
Entsetzt verfolgte ich die letzten 5 Minuten des Spiels. Arisu wurde aus irgendeinem Grund langsamer und Dai-chan übernahm die Führung. ‚Obwohl er die ganze Zeit versucht hat ihr Tempo einzuhalten, kam er nicht an sie heran und jetzt, wo sie langsamer wird scheint es andersherum zu sein. Sie versucht ihm den Ball abzunehmen, auch wenn sie sich nicht so viel Mühe gab, schließlich hatte sie das Spiel schon für sich entschieden.‘ Erneut sah ich auf meine Uhr und pfiff schnell ab. „30 Minuten sind vorbei!“ ‚Es spielen ja eh nur noch Arisu und Dai-chan.‘ Doch die beiden stoppten auf meinen Pfiff hin und ironischer Weise standen sie dort, wo das Spiel begonnen hat. In der Mitte vom Feld.
Sicht Arisu:
Erleichtert atmete ich aus und ein Lächeln legte sich auf mein Gesicht. „Gut, dass es vorbei ist…“ Ich merkte noch, wie ich nach vorne fiel und den entsetzten Blick von Aomine. Ob ich auf dem Boden aufkam oder mich jemand aufgefangen hat merkte ich nicht mehr. Die Dunkelheit umschloss mich und man ließ mich allein in dieser alles umgebende Schwärze.
Ich weiß nicht wie viel Zeit vergangen ist, seit ich zusammen gebrochen bin, aber ich hoffe es ist nicht all zu viel Zeit vergangen. Seufzend schlug ich meine Augen auf und setzte mich auch sofort auf. „Ach… Du lebst also auch wieder?“ Verwirrt sah ich neben mich. ‚Ich bin also immer noch in der Sporthalle. Um genauer zu sein auf einer Bank.‘ „Stell dir vor ich hab die ganze Zeit gelebt, nur hab ich geschlafen. Wie lange  eigentlich?“ „Das ist kein Schlaf gewesen. Du warst definitiv Ohnmächtig und erstaunlicherweise nur 1 1/2 Stunden lang. Satsuki hat auf 2-3 Stunden geschätzt. Das Training ist trotzdem gerade eben schon beendet worden. Die anderen waren mehr als nur ausgepowert.“ Sein Blick war nicht ganz so monoton wie seine Stimme und doch konnte ich nicht erkennen was sich in seinen Augen wiederspiegelt. „Warum bist du noch hier?“ „Satsuki musste noch irgendwo hin, außerdem hätte sie dich bei weitem nicht nach Hause tragen können, deswegen bin ich hier. Wenn du nicht aufgewacht wärst, hätte ich dich getragen.“ Ich legte meinen Kopf schräg und sah ihn an. „Dann schätze ich mal, dass ich jetzt nach Hause laufe.“ Vorsichtig stand ich auf und schnappte mir meine Tasche. „Ich begleite dich noch, sonst kippst du noch mitten auf der Straße um.“ „Du brauchst mich nicht begleiten. Das schaffe ich glaube ich noch gerade so ohne dich.“ Mir war klar, dass er sich nicht abschütteln ließ, weshalb ich danach einfach wie er in Schweigen verfiel.
„Es wird niemals so wie früher werden, oder?“ Überrascht drehte ich meinen Kopf zu Aomine, der neben mir lief. „Denkst du das könnte es, nachdem was passiert ist? So etwas ist nicht ganz leicht zu vergeben.“ Betrübt senkte mein Gesprächspartner den Kopf. „Ich weiß nicht was mich damals geritten hat, aber eins weiß ich. Ich habe noch nie etwas so sehr bereut wie das. In der Zeit wo du im Krankenhaus warst… Akashi hat mir verboten dich zu besuchen, weil ich dich ja erst in das Krankenhaus gebracht habe und mir wurde in dieser Zeit bewusst, dass ich ziemlichen Mist gebaut habe. Hätte ich nicht das Verbot bekommen, dann wäre ich zu dir gekommen und hätte mich entschuldigt. Ich hatte mir vorgenommen mit dir zu reden, sobald du wieder raus warst, aber dann haben wir von Akashi erfahren, dass du gegangen bist. Er wollte uns nicht sagen wieso du gegangen bist, aber soweit ich gemerkt habe, wusste Tetsu was.“ Es herrschte Stille und ich bemerkte wie ich von selbst stehen blieb. Wir standen schon vor meiner Wohnung. Seufzend drehte ich mich ganz zu ihm. „Willst du noch mit rein kommen, Aomine? Es sieht so aus, als ob es demnächst anfangen könnte zu regnen.“ Vorsichtig lächelte ich ihn an und wusste gleichzeitig selbst nicht, wieso ich ihn gefragt habe. Es kam einfach so aus meinem Mund. Mein ehemaliger bester Freund lächelte ebenfalls und in seinen Augen konnte ich Erleichterung erkennen. „Gerne.“ Ich drehte mich wieder um und lief geschwind zu meiner Tür, um sie aufzuschließen. „Willst du wieder einen Kaffe? Wenn ja, dann hast du Pech gehabt. Ich will Kakao, also gibt es Kakao!“ Grinsend drehte ich mich kurz zu ihm, nur um zu sehen, dass er grinsend den Kopf schüttelte. „Dann werde ich  mich wohl mit Kakao zu Frieden geben müssen, oder?“ Lachend machte ich Kakao und versuchte die Tassen aus dem Schrank zu holen. ‚Wieso genau habe ich nochmal Tassen ganz oben drinnen?‘ Seufzend kletterte ich auf die hüfthohe Anrichte und schnappte mir zwei Tassen, um sie dann vor mich zu stellen. Als ich dann runter klettern wollte, packten mich auf einmal zwei große Hände an meiner Taille. Ich quietschte auf, als ich dann runter gehoben wurde und an eine Brust gedrückt wurde. Da ich meinen Körper nicht drehen konnte, wendete ich nur meinen Kopf und sah Aomine vorwurfsvoll ins Gesicht. „Aomine! Was sollte das denn?“ Ohne mir zu Antworten drehte er meinen Kopf einfach nach vorne und legte sein Kinn auf meinen Kopf. „Perfekte Größe…“ ‚Ich komme mir gerade leicht verarscht vor…‘ Ich versuchte seine Arme zu lösen, doch ging es nicht, zumal er sie daraufhin einfach ganz um mich schlang. „Aomine…? Soll das irgendwas bringen außer mich zu unterbrechen?“ „Natürlich und nenn mich wieder Daiki. Ich komme mir schon komisch vor, wenn ich dich die ganze Zeit Arisu nenne und du mich trotzdem mit Aomine ansprichst.“ Seufzend arbeitete ich einfach weiter an dem Kakao. „Du klingst gerade wie ein kleines quengelndes Kind, welches sehr anhänglich ist. Meinst du nicht, dass du mit 16 aus diesem Alter raus bist? Oder bist du auf dem geistlichen Alter eines Kindes stehen geblieben?“ „Ey! Du bist viel zu frech.“ Ich zuckte zusammen, als er mir in den Bauch pickte und drückte mich somit enger an ihn ran. „Ach… So viel Sehnsucht nach mir?“ Schnaubend drückte ich mich wieder gegen seine Arme, die mich natürlich immer noch nicht frei ließen. „Lässt du mich jetzt bitte los? Ich bin fertig mit dem Kakao und so laufe ich ganz sicher nicht irgendwo mit zwei Tassen in der Hand längs. Ich würde alles verschütten und das würde heißen, dass ich sauber machen müsste. Und du weißt, wie sehr ich sauber machen hasse.“
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Halloooo:D
Hier ist das Kapitel:D Und dieses kleine Nachwort wird nicht sehr lang, weil ich leicht gestresst bin, da ich heute bei meiner besten Freundin übernachten will, aber mein Bruder noch nicht wieder da ist... Und der müsste mich fahren.... :D
Tschüssi!
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