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The Devils daughter

GeschichteDrama, Thriller / P18 / Gen
Clarice Starling Hannibal Lecter Jack Crawford OC (Own Character)
21.06.2015
16.02.2016
21
44.233
4
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
27.06.2015 1.247
 
Ich muss mich entschuldigen.
Aufgrund technischer Probleme, werden meine Kapitel nun immer ein wenig kürzer sein, da entweder der Laptop zu heiß wird und abstürzt bevor das Kapitel fertig ist oder mein Smartphone es irgendwie schafft mein Kapitel vorher zu löschen.
Trotzdem wünsche ich jetzt erstmal viel Spaß beim Lesen!
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Jack Crawford stand auf der weißen Veranda von dem gelb angestrichenen Haus, welches in einem für ihn wunderbar ruhigen Stadtviertel von Baltimore lag.
Ein kühler Wind blies ihm um das Gesicht. Ungewöhnlich kühl für die Jahreszeit, so fand er.
Er war nervös, ein unangenehmes Gespräch stand ihm bevor.
Dabei fühlte er sich daran zurückerinnert, wie er mit Will Graham sprechen musste, als er Grahams Hilfe benötigte, um den Tooth Fairy-Fall zu lösen.
Schwierige Gespräche, wie z.B. mit Angehörigen von Mordopfern waren natürlich nie einfach, doch er wusste, wie er mit solchen Situationen umzugehen hatte.
Er war bzw. konnte in solchen Situationen einfühlsam und taktvoll sein, jedoch versuchte er es nicht an sich heranzulassen. Meistens gelang ihm das auch.
Aber das hier war etwas anderes. Er wusste nicht so recht, wie er die Situation angehen sollte.
Allerdings war es seine eigene Entscheidung dies zu tun.
Dieses Mädchen verdiente es, die Wahrheit zu erfahren. Man durfte ihr nicht etwas vormachen, auch wenn sie selber kein Interesse daran hatte.
Und wie er gestern auf Sophia eingeredet hatte bis sie seiner Meinung war.
Sie war nämlich nicht begeistert, was er allerdings vollstens verstehen konnte.
Aber verdammt nochmal, Catherine hatte ein Recht darauf es zu wissen. Auch wenn die Wahrheit unbequem war. Es war einfach richtig.
Mit einer Mischung aus Anspannung und Entschlossenheit drückte er die messingfarbene Klingel unter der Miller stand.
"Guten Morgen Sophia!", begrüßte er die Person, die die weiße mit Glaskacheln bestückte Tür öffnete.
"Guten Tag Jack! Komm doch herein. ", erwiderte sie die Begrüßung.
Als er eintrat stand er sofort in dem zartgrün gestrichenen Wohnzimmer, wo er direkt das sperliche Mobiliar entdeckte, welches ein alten Sessel, eine Couch, ein älteres Modell eines Fernsehers, so wie ein kieferfarbenen Tisch und Regal  beinhaltete.
"Möchstest du einen Kaffee?", fragte Sophia.
"Ja gerne! ", Jack folgte ihr unauffällig in die Küche.
"Sie weiß es bereits." In ihrer Stimme lag ein gequälter Hauch.
"Wie viel denn? Du hast ihr doch sicherlich nicht alles erzählt.", wollte Jack ein wenig überrascht wissen.
"Nein, nein! Ich konnte ihr nur nicht verheimlichen, dass du heute vorbeikommst, wegen ihrer Eltern. Du weißt schon. Es ging einfach nicht. Sie... sie hat einfach schon wieder etwas bemerkt."
Jack Crawford fand, dass etwas leicht Frustierendes in ihrem Satz mitklang.
Und sagte sie gerade 'schon wieder'?
"Wie geht es deiner Frau?", Sophia bereute die Frage sofort wieder, als sie Jacks Gesicht sah.
"Nicht sehr gut. Die Ärzte geben Bella nicht mehr lange."
"Das tut mir echt leid."
Sie ging wieder zurück ins Wohnzimmer und stellte den Kaffee auf den Tisch.
Als Jack dazu stieß, kam Cate gerade die Treppe hinunter gestiegen.
Er musste innerlich zusammenzucken, als er ihr Gesicht sah.
Sie hatte immer mehr Ähnlichkeit mit ihrem Vater, dachte er. Mehr noch, als er sie das letzte Mal, als sie 8 Jahre alt war, sah.
Er ging auf sie zu und reichte ihr die Hand.
"Guten Tag Catherine. Ich bin Jack Crawford." Sollte er es schon sagen? Ja, er tat es einfach.
"Ich bin Special Agent beim FBI."
Das FBI? Wieso wollte jemand vom FBI ihr etwas über ihre Eltern erzählen?
Das konnte nichts Gutes bedeuten. Aber vielleicht hatte das gar nichts mit ihnen zu tun und es war ein Zufall, dass er gerade vom FBI war.
Mal schauen, dachte sie und musterte ihn.
Er war viel zu sportlich angezogen und sah zerzaust aus.
Stillschweigend nahmen sie auf der weichen Ledercouch Platz, Cate setzte sich auf den Sessel daneben.
"Wie du sicherlich schon weißt, bin ich hergekommen, um dir etwas über deine Eltern zu erzählen. Da du dich sicherlich fragst, weshalb ich das mache, nun ja, die Sache ist ein wenig komplizierter.", fing Jack an.
"Also. Fangen wir am Besten bei deiner Mutter an. Wie viel weißt du bereits über sie?"
"Nicht wirklich viel. Ich weiß nur, dass sie verstarb, als ich noch sehr jung war.", antwortete Cate.
"Und die Umstände sind dir nicht bekannt?"
"Nein?" Ein vorwurfsvoller Blick seitens Jack traf auf Sophia. Als sie ihn bemerkte musste sie leicht beschämt wegschauen und sagte:
"Ich wollte einfach nicht, dass sie mir deshalb zu viele Fragen stellt."
"Auf jeden Fall", setzte Jack Crawford wieder ein, "wurde deine Mutter ermordet. Von wem, darauf gehe ich gleich ein. Erstmal habe ich für dich ein Foto mitgebracht."
Er legte es vorsichtig auf den Tisch. Eine junge hübsche Frau blickte vom Bild auf Catherine. Sie hatte rotbraune Haare. Wie sie, dachte sie, aber braune Augen.
Ihre blauen Augen musste sie von ihrem Vater haben.
Das war also ihre Mutter.
Diese Frau, die ihr in einem schwarz-rot geblümten Kleid auf dem Foto entgegen lächelte. Und die ermordet wurde.
Ihr schlich unter den Umständen, dass Sophia und Jack bisher zu dem Mord selbst nichts erzählen wollten, ein unschöner Verdacht, der sie erschaudern ließ.
Aber bevor sie einen weiteren klaren Gedanken fassen konnte, fuhr Jack mit weiteren Informationen fort.
"Ihr Name war Arina Thompson, sie war 27, als sie verstarb. Ich lernte sie persönlich kennen. Sie war eine sehr höfliche und zuvorkommende Frau. Mir wurde ihre Bekanntschaft zuteil, aufgrund deines Vaters, zu dem ich früher ab und an Kontakt pflegte."
"Früher? Bedeutet das, Sie haben jetzt keinen Kontakt mehr zu ihm?"
"Nein! Und das hat auch seine Gründe, zu denen ich jetzt gleich kommen werde!" Jacks Nervosität stieg nun, es war Zeit.
Wie ging er die Sache nun am Besten an? Er wollte das Mädchen ja nicht überrollen. Aber sie ahnte sowieso schon etwas. Das wusste er.
Nachdenklich schaute er auf die Fotos an der Wand vor ihm. Sie zeigten Sophia und Cate,  lachend und Arm in Arm liegend.
"Nun, dein Vater sitzt wegen einer Reihe von Verbrechen ein, besser gesagt mehrfachen Mordes. Liest du viel in der Regenbogenpresse?"
"Nein, ich halte nichts vom Tattler."
"Okay, aber der Name ist dir bestimmt schon untergekommen." Er musste nachdenken.
"Interessierst du dich für Psychologie und liest du Fachzeitschriften zu diesem Thema?"
"Ja!" antwortete Cate. Oh nein, dachte sie, bitte nicht. Das durfte nicht wahr sein. Es war sogar schlimmer, als sie es sich ausgemalt hatte.
"Warten sie kurz, bin gleich wieder da." Als sie wiederkam hielt sie eine der Fachzeitschriften in der Hand. Sie legte sie auf den kieferfarbenen Tisch und blätterte darin herum. Das Ticken der Uhr dröhnte in ihrem Schädel. Da war es, der Artikel über Operationssucht, den sie vor Kurzem erst gelesen hatte.
"Er ist es, oder?" fragte sie und zeigte mit dem Finger auf den Verfasser des Artikels, dessen Name am Anfang des Textes stand.
"Ja." sagte Jack leicht bestürzt.
"Er ist es. Dr.Hannibal Lecter ist dein Vater!"




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Vielen Dank fürs Lesen! ^^
Über konstruktive Kritik würde ich mich freuen. Und für Vorschläge und Anregungen bin ich offen.
Ich weiß, das passt zwar hier nicht rein, da es die Rubrik der Kinofilme ist, aber das muss einfach sein
#SaveHannibal
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