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Albus Potter und das Abenteuer am Nil (2)

von Severus
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Übernatürlich / P12 / Gen
Albus Severus Potter Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hugo Weasley Rubeus Hagrid
20.06.2015
01.02.2016
25
33.753
 
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
20.06.2015 840
 
Heii! Dies ist der zweite Teil meiner Albus Potter Reihe!

Den ersten teil findest du hier

http://www.fanfiktion.de/s/54761335000459521231691a/1/Albus-Potter-und-die-magische-Gestalt

Es gibt jetzt auch schon einen Teil 3!
Albus Potter im Land der Magie (3+4)

Viel Spaß beim Lesen meiner Geschichten! Und bitte hinterlasst reviews was das Zeug hält!

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Das Kalenderblatt sagte, es sei kurz nach Ostern im Jahre 1991. Der Wind wehte an diesem Tage stark. Durch die lauen Bäume strich der Wind sanft und kühl. Die rote Abendsonne ging gerade unter.

Am Horizont von Albanien waren nur noch kleine Strahlen zu sehen und der purpurfarbene Himmel wurde blauer und schwärzer. Tief im Walde ging etwas umher. Es war eine Art Geist, nur war es kein Geist. Zu wahren Lebzeiten Lord Voldemort genannt, strich er zwischen den Bäumen durch, kaum sichtbar, kaum lebendig. Was er war, konnte niemand so genau sagen, doch er sah furchteinflößend aus. Sein letzter Wirt, den er besetzt hatte, eine Katze, war am gestrigen Tage gestorben, die Lebensenergie entzogen.

Doch er hatte sie gefunden. Seine stärkste Dienerin. Und er hatte sie gerufen. Sie musste jeden Moment eintreffen. Oh, wie sie es wagen konnte ihn, ihren Herrn, warten zu lassen... Ein Knall. Jemand war laut neben dem geistartigen Wesen aufgetaucht. Sie hatte einen roten Hut auf dem Kopf und war allgemein rot gehalten. Ihre braunen Haare gingen über ihre Schultern bis zu ihrem Rücken. Ihre roten Lippen passten zu ihren weichen, blauen Augen. Ihr Herr hatte sie gefunden und gerufen.

„Mein Herr, Ihr lebt!“ Ihre hoffnungsvolle Stimme klang durch den Wald. „Nein, tue ich nicht...“ Es war weniger als ein Hauchen. „Wieso habt Ihr mir das all die Jahre nicht gesagt, Meister? Ich habe Euch vermisst!“ – „Und deshalb hast du mich nicht gesucht? Du warst nicht besser als all die anderen!“ Sie ging einen Schritt zurück. „Es tut mir leid Herr! Bei meinem Hut, ich wollte das alles nicht!“ – „Was wolltest du nicht? Mir dienen?“ – „Lasst es mich wieder gut machen! Gebt mir einen Auftrag!“

Er drehte sich weg und ihre Stimme schlug von Hoffnung in Angst um. „Ich benötige einen Körper, den ich besetzen kann. Du gibst ein recht starkes Ziel her. Lass mich dich besetzen und du wirst nicht nur belohnt werden!“ Sie ging noch einen Schritt rückwärts und ihre Augen wurden feucht. Sie flüsterte zurück: „Nein! Nein, Herr, ich liebe euch, bei meiner ganzen Ehre und meinem vollen Stolz aber das kann und möchte ich nicht! Bitte Herr! Habt Gnade mit mir!“ Nun schien er verständnisvoll: „Oh ja sicher meine Gute, ich verstehe dich voll und ganz... Ich würde meinen Körper auch nicht hergeben, nicht einmal meinem Meister!“ – „Ihr – Ihr versteht mich?“ – „Oh ja sicher... glaubst du mir etwa nicht?“

Nein, eigentlich glaubte sie ihm nicht. Sie wollte gehen, sie hatte Angst. „Du willst doch noch nicht gehen? Bleib doch noch zum Essen!“ Er wollte sie hinters Licht führen. Sie würde es sicher nicht bemerken. „In der Hütte hier in der Nähe gibt es sicher etwas Gutes für dich, da können wir hin und noch ein Gespräch führen!“ Sie hatte Angst, darum ging sie mit ihm in eine alte Holzhütte, die schon lange leer stehen musste.

Auf einem morschen Holztisch stand eine verschlossene Schüssel. Sie setzte sich auf eine Bank. Lord Voldemort setzte sich ihr gegenüber und zeigte auf die Schüssel. Als sie diese öffnete waren gute saftige pinke Himbeeren innen. Sie nahm sich eine und aß sie langsam. „Nun, lass doch einmal hören, was du die Zeit lang gemacht hast.“ Zeit. Zeit lief rasend schnell vorbei. Binnen Sekunden war die junge Frau nicht mehr die mit den braunen Haaren, den roten Lippen und den blauen, wässrigen Augen. Sie war ein Monster. Wenige weiße Haare auf einem ansonsten kahlen, knittrigen Kopf, kleine Schlitze als Augen, Falten, verschrumpelte Haut, Augenringe und ein trockener Mund.

Die schöne junge Frau war nun ein schrumpeliges Ungeheuer, das leicht als Sabberhexe durch gegangen wäre. „Was passiert mit mir?“ Die Augen der alten Frau quollen hervor. „Oh nein! Du scheinst die falschen erwischt zu haben!“, schrie der Geist, so laut, wie man flüsternd schreien konnte. Sie sah ihn verbittert an. Sie hatte falsche gegessen. Er, ihr Herr und Meister, würde das nicht tun. Doch was war los? Ihre verschrumpelten Hände umfassten den Tisch. „Ich habe einen weiteren Auftrag. Sorge dafür, dass ein Mensch in Hogwarts hierher kommt. Schüler oder Lehrkraft!“, sagte er beinahe unerschüttert. Sie nickte knapp und disapparierte in einen Keller. Einen Keller mit Kesseln.

In ihrem fast kahlen Schädel ging eine Idee um, als sie in einem Buch etwas von den „Crepundia potestatem“ las, Amuletten der Macht. Sie ging in eine große Schatzkammer und suchte nach etwas. Sie fand ein Medaillon, ein Medaillon aus Smaragd zwischen all dem Gold. Das nahm die entblößte Frau mit in den Kerker mit den Kesseln. Dort braute sie einen komplizierten Zaubertrank, den sie in das Medaillon füllte.

Sie legte sich das grün leuchtende Medaillon um, bekam grün leuchtende Augen und verwandelte ihr Aussehen in eine kalt aussehende, braunhaarige, schöne, junge Frau.
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