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Bleib bei mir

Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Edward Grimes John Grimes
18.06.2015
09.07.2015
4
2.421
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
18.06.2015 731
 
Meine erste Geschichte ! Ich hoffe sie gefällt euch! Viel Spass beim ersten Kapi :)

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"John?", fragte ich meinen Zwilling welcher neben mir stand mit zittriger Stimme. Er sah mich mit dem Blick an, der etwas sagte wie 'Egal was passiert, ich liebe dich'. Ich mochte diesen Blick. Er gab mir ein wohliges Gefühl und machte mich glücklich. Immer, wenn John mir diesen Blick schenkte.
"Ja mein Engel?"
Er streichelte sanft meinen Hinterkopf um mich zu beruhigen.
"Ich will nicht operiert werden. Ich habe Angst.", flüsterte ich. Das Zittern in meiner Stimme stellte sich nun als ein ängstliches Schluchzen heraus. John mochte es nicht, wenn ich weinte.
"Du musst aber operiert werden. Denk einfach an etwas schönes. Dann wird es besser.", flüsterte er ebenso leise und zärtlich wie ich vorher. Er konnte so liebevoll sein, wenn er nur wollte. Er weiß, wo meine Grenzen sind. Er versteht mich und vertraut mir.
"Versprich mir, dass du bei mir bist, wenn die Narkose vorbei ist.", flüsterte ich. Eine Träne rollte über meine Wange. John wischte sie mit seinem Zeigefinger weg. Ich hatte Amgst vor der OP. Was, wenn ich nicht mehr aufwache? Oder die Ärzte mir das Bein amputieren müssen? Ich weinte jetzt noch stärker. John nahm mich behutsam in den Arm und streichelte mich. Seine Berührungen taten mir gut, und ich fühlte mich sicher in seinen Armen.
"Shhhhh... Ich verspreche es dir mein Engel... Alles wird gut.... Vertrau mir Eddy", flüsterte er in mein Ohr und ich musste lächeln. Wie konnte man nur so verständnissvoll sein? Ich liebte meinen Bruder. John war alles für mich, und das wird auch immer so bleiben.

15 Minuten später

"Mr. Grimes, der Operationsraum wäre dann vorbereitet.", sagte der Arzt als er den Raum betrat. Ich bekam Panik. John bemerkte den panischen Blick in meinen Augen und nahm meine Hand in seine. Behutsam strich er immer wieder mit seinem Daumen über meinen Handrücken.
"Doctor, kann es auch passieren, dass ich...nicht mehr aufwache?", fragte ich und mir kamen wieder die Tränen. Zum Glück war John da, und er tröstete mich auch sofort, indem er mich wieder fester an seinen warmen Körper drückte. Er wusste immer sofort, wenn ich eine Umarmung brauchte. Er ist einfach nur liebevoll. Einen besseren Bruder gibt es nicht.

"Nein. Das wird auf jedenfall nicht passieren. Es kann höchstens sein, dass Sie sich nach der Operation vielleicht nicht mehr so gut bewegen können. Denn der Riss ist sehr stark. Ansonsten brauchen Sie keine Angst zu haben, Mr. Grimes.", sagte der Doctor. Ich erstarrte zur Salzsäule. Hatte er wirklich - Nein das hat er nicht.
"Ich lasse Sie mit Ihrem Bruder noch einen Moment allein. Rufen Sie mich dann, wenn sie bereit für die Operation sind.", sagte er und verließ das Zimmer. Kaum hatte der Arzt die Tür hinter sich geschlossen, vergrub ich mein Gesicht in Johns Halsbeuge und ließ die Tränen fließen. John versuchte mich zu trösten. Sein warmer Atem ließ mich erschaudern.

Ich brauche John. Immer. Und ich weiß auch, dass er für mich da ist, wenn ich ihn brauche. Er merkt, wenn es mir schlecht geht. Wenn wir bei Interviews Ausschnitte von unseren neusten Musikvideos sehen, dann erwische ich ihn immer wieder dabei, wie er mich beobachtet und dabei lächelt. Er ist stolz auf mich. Seinen kleinen Bruder. Und ich bin auch furchtbar stolz auf ihn.

Als der Arzt die Tür öffnete, ließ John mich los. Es waren noch weitere Ärzte dabei. Dann gingen diese zu meinem Bett, und schoben mich aus dem Krankenzimmer. Ich drehte meinen Kopf noch ein letztes Mal in Johns Richtung. Er zeigte mit einem Finger auf sich, formte dann mit seinen Händen ein Herz und zeigte dann mit seinem Zeigefinger auf mich. Ich wusste was das bedeutete: Ich liebe dich. Und ich liebte ihn auch. Als die Tür des Zimmers geschlossen wurde, fühlte ich mich leer. Etwas von mir fehlte. John. Als ich im OP-Saal ankam, wurde ich auf eine Liege gelegt, und an einer Maschine angeschlossen, die meinen Herzschlag überwachte. Dann spürte ich einen kleinen Stich in meinem Arm. 'Bleib bei mir Johnny', dachte ich noch, bevor ich in eine 90-Minütige Narkose fiel...

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So, das war das erste Kapi. Es kommen noch welche, keine Sorge. Hoffe es hat euch gefallen :)
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