Ich habe alles unter Kontrolle, Daddy

von MieB
GeschichteFamilie, Sci-Fi / P16
Agent Smith Neo OC (Own Character) Tank Trinity
18.06.2015
21.08.2016
19
26.887
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Dieses Kapitel
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18.06.2015 1.391
 
Hallihallo,
schön, dass ihr euch hierher verirrt habt^^
Neulich habe ich seit langen mal wieder Matrix angeschaut und dann hatte ich sofort eine Idee zu einer FF im Kopf, ich hoffe, euch gefällt, was ich gemacht habe, vor allem, weil ich finde, dass es immer ein wenig kniffelig ist, etwas zu Fandom Matrix zu schreiben.
Wenn euch die Geschichte gefällt, könnt ihr mir gerne ein Review dalassen, wenn euch die Geschichte nicht gefällt, könnt ihr auch ein Review dalassen (vielleicht sogar gerade dann!), damit ich weiß, was ich verbessern kann... Aber natürlich ist es auch nicht schlimm, wenn ihr keine Reviews dalasst, aus welchen  Gründen auch immer^^

LG MieB

„Der 16 jährige Lars fängt an zu erkennen, dass die Matrix nicht echt ist. Wir müssen ihn früher oder später rausholen.“, sagte Morpheus, ich verschluckte mich dabei fast an der Essenspampe, die wir immer zum Frühstück aßen.
„Er ist 16, das Alter ist schwierig, es könnte kompliziert werden ihn zu überzeugen!“, murmelte Tank. „Dann lasst mich das machen, ich bin 15, mir wird er wahrscheinlich mehr vertrauen als euch.“, sagte ich. Wie erwartet kommt auch schon Daddys Protest: „Das wirst du ganz sicher nicht tun, Süße! Oder reicht es etwa nicht, dass deine Mum von ihnen getötet wurde?“ „Ich bin kein kleines Kind mehr!“, rief ich, weil mir die Diskussion wie immer auf die Nerven geht. „Du bist noch nicht so weit dafür!“ „Willst du, dass ich mein Leben lang nichts anderes als Trainingssoftwares und die Nebukadnezzar 2 sehe? In 15 Jahren habe ich nur einmal etwas anderes gesehen! Außerdem ist es nicht sehr gefährlich, jemanden zu überzeugen, wenn man es mit der richtigen Taktik macht! Wenn dein Ziel ist mich einzusperren, dann geht das auch einfacher als mir vorzutäuschen, dass alles in Ordnung ist!“, rief ich und stürmte in meine Kabine, deren Türe ich aus Versehen ein wenig zu fest zu machte. Ich hörte, wie Dad mir hinterherrennen wollte, aber von Morpheus gebremst wurde. Ein weiterer Nachteil, hier auf der Nebukadnezzar 2 bekommt man ausnahmslos alles mit.
„Lass sie, sie braucht jetzt ihre Ruhe, Neo.“, hörte ich Morpheus. „Was sie braucht, ist eine Ladung Vernunft. Jana wird nie verstehen, dass es nur für ihre Sicherheit ist!“ „Aber sie hat Recht, Jana ist kein kleines Kind mehr, sie ist alt genug dafür. Stelle dir vor, die Nebukadnezzar 2 ist alles was du kennst, das würde dir irgendwann auch langweilig werden. Sie hat sich schon ihre eigene, ziemlich gute Übungsmatrix programmiert, aber sie muss auch mal etwas anders machen.“ „Was ist, wenn ihr das selbe passiert wie ihrer Mutter? Die Maschienen würden die Situation gerne ausnutzen, wenn sie davon erfahren, wenn sie in der Matrix ist.“ „Wir müssen sie aber auch irgendwann auf ihren Besuch beim Orakel vorbereiten. Ich mache dir den Vorschlag, dass sie Lars überreden soll mit uns zu reden, sie soll ihn bis zu einer Uhrzeit zu einem bestimmten Platz gebracht haben. Wenn sie bis dahin nicht da ist, werde ich sie sofort suchen!“, schlug Morpheus vor. „Ich werde es mir überlegen!“, meinte Daddy. „Hey, ich passe schon auf die Tochter von unserem Auserwählten auf.“, meinte er lachend.
Unser Auserwählter… Mal wieder ein Punkt, bei dem mich eigentlich alle unwissend lassen, weil ich anscheinend dafür zu jung bin, genau wie die Geschichte, was mit Mum passiert ist. Na gut, es lassen mich nicht alle unwissend, Tank hat mit heimlich ein wenig davon erzählt, aber ich weiß nicht, wie viel davon wahr ist und ob er alles erzählt hat. Leider ist er neben Morpheus der einziger, der dass alles mitbekommen hat und nachdem Morpheus so treu zu meinem Dad hält bleibt Tank vorerst auch eine einzige Informationsquelle. Na ja, wenn ich so darüber nachdenke kann ich froh sein, dass ich überhaupt eine Informationsquelle habe, die blöde Geheimniskrämerei hier! Am liebsten würde ich jetzt das tun, was ich am liebsten machen wenn ich sauer bin, nämlich mich in meine eigene, selbst programmierte Matrix verziehen, aber dafür müsste ich an Dad vorbei, darauf habe ich gerade null Lust! Irgendwann kam dann Dad in mein Zimmer, ich drehte mich genervt weg.
„Ich weiß, dass du sauer bist, aber höre mir wenigstens einmal zu!“ „Was?“, antwortete ich genervt. „Nicht in diesem Ton, Süße!“, meckerte er. „Schon gut!“, giftete ich zurück. „Ich wollte jetzt nicht weiter streiten also lasse mich ausreden!“ Ich nickte zur Antwort und biss mir auf die Lippe um keinen dummen Kommentar zu machen. „Vielleicht hast du Recht, dass du mal etwas anderes sehen musst… Morpheus meint, dass es relativ ungefährlich ist, wenn du mithilfst Lars rauszuholen. Der Deal ist folgender: Du bringst den Jungen dazu, dir zu vertrauen und mitzukommen, dann trefft ihr euch mit Morpheus an einer Bar, die ihr vorher noch ausmacht. Wenn ihr bis zu einer Uhrzeit nicht da seid, geht Morpheus dich suchen und gibt bei uns Alarm. Wenn das passiert, sind vorerst weitere Ausflüge in die Matrix gestrichen!“ „Wann fängst du endlich an mir zu vertrauen, dass ich das auch so schaffe?“ „Jana, wann kapierst du es endlich, dass das kein Spiel ist und du wenn etwas schiefgeht dabei sterben kannst?“ „Ist ja schon gut, Dad! Ich mache ja bei dem Plan mit und versuche nicht noch mehr daran rumzunörgeln!“ „Das will ich dir auch geraten haben, sonst lassen wir den Plan komplett sein!“, sagte Dad. „Das ist… Erpressung!“, zischte ich und ging aus meinem Zimmer zu den Computern, ich wollte schon ewig einen Hund in meine Matrix programmieren. Ich glaube, dazu muss ich erwähnen, dass ich mich wie schon gesagt entweder komplett in meine Matrix verziehe oder sie verbessere, wenn ich sauer bin. Was soll ich sagen, in letzter Zeit hat sie einige neue Funktionen bekommen, ich denke das erklärt zur Zeit das Verhältnis zwischen meinem Dad und mir. Das Problem ist nur, das ich nie lange mit ihm sauer sein kann, weil mir klar ist, dass er das alles macht um mich zu beschützen. Ich weiß ja nicht wie das in der Matrix so ist, aber ich will manchmal nicht beschützt werden!
Kaum saß ich da und veränderte das Programm, stand auch schon Tank da. „Was wird das?“, fragte er. „Nach was sieht es denn aus?“, giftete ich ihn an. „Nicht nach gut gelaunt sein.“, meinte er. „Eins der wenigen Dinge, die ich schon immer machen durfte ohne Ärger zu bekommen, ich programmiere!“ „Was denn?“, fragte er neugierig. „Kann man hier nicht einmal fünf Minuten lang seine Ruhe haben?“, stöhnte ich genervt, woraufhin Tank nur den Kopf schüttelte. „Also, was willst du?“ „Dir vorschlagen, dass du sinnvolleres machen könntest.“, meinte er. „Und was soll das jetzt sein?“ „Zum Beispiel könntest du dich auf morgen vorbereiten, nachdem Morpheus Lars so schnell wie möglich rausholen möchte.“ „Morgen schon?“, fragte ich erstaunt, nahm mich dann aber schnell wieder zusammen, den Ruf als Zicke möchte ich mir zumindest noch den heutigen Tag durchhalten. „Und was bitteschön wäre dann sinnvoller?“, fragte ich deshalb. „Du könntest noch ein Übungsproramm durchspielen.“, schlug Tank vor. „Ich habe schon alle hier durch… Hast du ein neues?“, fragte ich plötzlich aufgeregt, Tanks Übungsprogramme sind meiner Meinung nach die besten, gerade, weil sie anstrengender sind. Als Tank nickte vergaß ich sofort, dass ich einen Hund in meine Matrix programmieren wollte, genauso wie die Tatsache, dass ich wenigstens heute mein Image als Zicke durchhalten wollte.
„Zu was ist es?“, fragte ich sofort neugierig. „Hm… ich bin mir nicht sicher, ob es das richtige für dein Alter ist…“, murmelt er. „Jetzt gib schon her!“, rief ich aufgebracht. „Ja ja, schon gut. Wir simulieren richtige Bedingungen, ich gebe keine Tipps wo der Ausgang ist, den musst du durch logisches Denken finden. Wenn es zu spät wird hole ich dich raus. Das Programm stoppt immer, wenn man eigentlich sterben würde und fängt dann von vorne an. Ich hoffe, es dauert ein paar Tage, bis du es durchgezockt hast, wenn du nicht rauskommst, kennst du den Notfallcode, um das System zu beenden. Strenge dich aber nicht zu sehr an, du musst morgen fit sein!“, meinte Tank. „Wie kann ich mich so sehr anstrengen, es ist doch alles nicht real!“ „In deinem Kopf ist es real, und denken kann auch anstrengen!“ „Jetzt gib mir endlich das Programm!“, sagte ich und versuchte Tank den Datenträger mit der Software abzunehmen. „Wie heißt das Zauberwort?“ „Bitte!“, sagte ich, den Tonfall, dass es sich wie ein „Verpiss dich“ anhört, beherrsche ich schon mit Perfektion.
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