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Hunterlegend

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P18 / Gen
Herobrine OC (Own Character) Pferd Skin Wolf
17.06.2015
25.03.2019
6
17.142
3
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
17.06.2015 3.419
 
Soo, hallo alle miteinander :‘D
Ich bin zwar nicht neu auf FF.de, aber das ist meine erste FF in diesem Fandom. Hab zwar Erfahrung mit Minecraft, aber ich änder die Regeln hier etwas ab, also keine von den ErdUFOs in der Luft und reines Tablecrafting (Tablecrafting gibts, aber auch richtige Schmiede und Tischler)
Und auch mehr oder weniger realistic
Ich hoffe einfach mal, dass ich nicht allzu sehr versage beim Schreiben
Und vorweg: Ich hab hier in diesem Fandom so noch keine andere FF gelesen, aber ich hole das schnell nach :3

Snips~





~ Kapitel  1: Of Monsters and hunted ~


Stille durchzog die dunkle Mine. Tobias Augen waren schon an die Dunkelheit gewöhnt, vor ein paar Momenten ist ihm tatsächlich die letzte Fackel ausgegangen. Die Höhle, in der sich der junge Mann befand war riesig. Fast schon zu riesig, doch er glaubte nicht daran, sich verlaufen zu haben. Seine braunen Haare klebten vom Schweiß durchnässt in Strähnen an seiner Stirn, von der kleine, salzige Tropfen Körperflüssigkeit über sein Gesicht hinabrannen. Warum musste er auch unbedingt diese verfluchte, verlassene Mine erkunden!? Sein Steinschwert würde wohl nicht mehr lange durchhalten, so wie es schon aussah. Kleine Risse bildeten sich auf der mittlerweile stumpfen Oberfläche ab, der Holzgriff lockerte sich schon. Tobias hatte es bemerkt, als er es das letzte Mal aus seiner Schwertscheide gezogen hatte. Ein leises Röcheln ließ ihn aufhorchen. Ah, da waren sie ja… Da war dieser verdammte Dungeon, aus dem diese ganzen Drecksviecher kamen, durch die er sich schon hatte schlagen müssen. Wenn ich hier raus bin, dann bringe ich Merrick um, dachte sich der junge Kämpfer, als er an der kalten Wand entlang schlich. „Du musst ja nur etwas Eisen aus der Mine holen, das schaffst du auch ohne Begleitung.“, hah! Von wegen. Es hätte doch schon Nacht sein müssen. Toby hatte völlig sein Zeitgefühl verloren, so weit unter Tage. Dieser Idiot Merrick hätte ihn nicht alleine runter gehen lassen dürfen. Er war mit einem Steinschwert und ohne Ausrüstung doch nicht einmal in der Lage sich gegen einen verdammten Bonie, so wie er die Skelette nannte, zu behaupten.
Er hoffte einfach nur, dass ihn sein leerer Magen nicht verraten würde, wenn er um die Ecke spähte um nach den Zombies Ausschau zu halten, die, so wie es sich anhörte, verdammt nahe waren. Sein letztes Brot hatte er vor einer ganzen Weile schon verbraucht. Vorsichtig lugte er mit seinen tiefblauen Augen um die Ecke herum, doch er konnte nur ein paar dunkle Silhouetten erkennen, die sich scheinbar ziellos umher bewegten. Da war er. Dieser verdammte Spawner. Und drum herum Kisten mit nahezu verlockenden Inhalten. Das Eisen, was ursprünglich nur holen sollte, hatte er schon längst in seiner Tasche, aber er bereute es in diesem Moment nicht einfach wieder umgekehrt zu sein und nun in diesem Schlamassel festzustecken. Innerlich rang seine Vernunft mit seiner Neugier, dass er gefälligst umkehren sollte. Aber nein, er blieb stur stehen, setzte aber einen kleinen Schritt nach hinten. Einen fatalen Schritt.
Plötzlich knirschten die Steine unter seinen Füßen so laut auf, dass Toby dachte, jedes einzelne, verdammte Monster in dieser verfluchten Höhle, hätte es hören können. Er hörte ein lautes Stöhnen, das eines dieser Zombies, das wie eine Art Signal klang. Verdammt! Er wurde entdeckt! Als Tobias einen letzten Blick um die Ecke warf, da konnte er unglaublich viele leblose Augenpaare erkennen, die auf ihn gerichtet waren. Ein Wunder, dass sie ihn noch nicht gerochen hatten, aber war auch durch und durch mit dem Blut ihrer Mitmonster besudelt, das anscheinend seinen Geruch etwas überdeckte.
„Shit!“, zischte der braunhaarige wütend und setzte alles daran, von dort weg zu kommen. Doch zu spät! Gleich fünf von ihnen auf einmal umzingelten ihn und schnitten ihm die beiden einzigen Fluchtwege ab. Jetzt musste er kämpfen! Er betete inständig, dass sein Schwert das noch aushalten würde, im schlimmsten Fall musste er eben rohe Gewalt einsetzen, um sich zu verteidigen. Im Hintergrund konnte er hören, wie neue, kampfbereite Zombies sich ihren Weg aus dem Spawner bahnten und aus diesen Flammen heraus traten, die der Spawner in einem kleinen Strahl auf den Boden schickte. Das Ding musste er als erstes abschaffen, bevor er sich dem restlichen Geschwader widmen konnte. Aber diese Biester kamen auf ihn zu, zwar nicht sehr schnell, aber er wurde immer mehr eingeengt. Hektisch sah Tobias sich um, nach einer Möglichkeit, sie teilweise zu umgehen oder wenigstens besser kämpfen zu können, doch alles was ehr sah, waren diese dunklen Silhouetten, die bleichen Häute, die dunkel vom Licht des Spawners manchmal schimmerten. Wenigstens boten sich die Steinwände an, um ein paar dieser Untoten mit ihren Köpfen dagegen zu schmettern.
Tobias ergriff schnell die späte Initiative, um seinen ersten Tritt gegen einem, ihm zu nahe gekommenen, Zombie zu donnern und ihn damit ein paar Schritte zurück taumeln zu lassen. Seine krächzenden Kollegen sahen ihm nur kurz hinterher, bevor ihre willenlosen Körper wieder au Tobias zusteuerten, der seinen Schritt beschleunigte. Mit Schwung schlug er es auf einen der Zombies ein und… Treffer! Direkt seinen Kopf getroffen! Tobias spürte, wie das mehr oder weniger warme Blut auf seine Haut spritzte, der metallische Geruch, vermischt mit dem der Verwesung, lösten in Toby einen Brechreiz aus, dem er grade so noch entrinnen konnte.
„Wer ist der nächste!?“, rief er herausfordernd durch die Dunkelheit, in der noch mehr Gefahren lauerten, als diese Kreaturen, die wieder auf ihn zusteuerten, ohne auch nur darüber nachdenken zu können. Nun reichte es ihm, er wollte da weg! Der nächste Zombie, der auf Tobias zukam, bekam sein Schwert in seiner Brust zu spüren, das Tobias ihm mit verbitterter Wut auf sich selbst in den Körper rammte. „Verfluchte Drecksviecher.“, fluchte der Blauäugige leise vor sich her und schlug mehrmals auf seinen neuen Gegner ein, bevor auch dieser zu Boden ging und sein Röcheln erstarb. So langsam wurde es eng! Der Spawner spuckte schon wieder zwei neue Kreaturen aus, die direkt auf ihn zusteuerten. Aber es wurden spürbar weniger.
Doch plötzlich spürte er einen bebenden Schmerz in seiner Schulter. Verdammt, eines dieser Drecksviecher hatte ihn tatsächlich kratzen können. Aber er hatte wahnsinniges Glück. Ein Kratzen. Das war nicht so schlimm wie ein Biss, musste aber ebenfalls behandelt werden. Ein Biss, das war schon viel gefährlicher, wenn nicht innerhalb weniger Stunden die Wunde sofort von einem ausgebildeten Heiler behandelt wurde. Toby saß noch über dem vierten Zombie, den er hatte erlegen können, als ihn dieser Schmerz durchfuhr. Blind vor Zorn schlug er mit seinem Schwert nach hinten, über seinen Kopf hinweg, so dass der tote Körper auf ihn drauf fiel und das warme Blut sein zerschlissenes Shirt durchtränkte. Aber auch aus der Wunde an seiner Schulter flossen ein paar Tropfen seines eigenen heraus, die schon schmerzlichst anfingen zu brennen. Zischend zog er die Luft durch die Zähne ein und schob den fauligen Körper von seinem Rücken herunter, bevor er sich den letzten paar Zombies zuwenden konnte. Es waren noch drei übrig. Aber sehen konnte er nur zwei, ein gewaltiger Nachteil für ihn. Er hatte keine andere Wahl mehr, er warf sein Schwert nach einer der auf ihn zusteuernden Kreaturen, bevor ihn die zweite erreichen konnte. Durch die Wucht des Treffers beeinflusst knickte der Kopf des getroffenen Zombies nach hinten ab, bevor er in sich zusammensackte und zu Boden fiel. Gegen den zweiten war er nun so gut wie schutzlos.
„Komm nur her, du kleiner Mistkerl!“, knurrte Tobias ihn an, als würde er ihn verstehen können.
Wie auf Kommando reagierte die nicht ganz so leblose Kreatur auf ihn und beschleunigte ihre Schritte. Tobias hatte gar nicht gewusst, dass die Viecher auch schneller laufen konnten, es sah schon fast aus, wie ein unbeholfenes Rennen. Zornig, wie Toby war, packte er die Kreatur ungeachtet dessen, wie sehr sie sich wehrte, an einem ausgestreckten Arm und schlug sie gegen die nächst gelegene Wand, bevor er all seine Kraft zusammen nahm, die Kreatur am Kopf packte, zurück zerrte und mit so viel Wucht, wie er nur konnte erneut gegen die Kante schmetterte. Der Schädelknochen des Zombies wurde durch den Aufprall glatt zertrümmert, kleine Gewebefetzen hingen an der rauen Wand fest. Lautlos tropfte das Blut in die Tiefe hinab.
Jetzt hieß es den Spawner zerstören, damit Tobias sich endlich ungehindert weiter bewegen konnte. Schnaufen schritt er an den Zombie heran, den er sein Schwert in den Kopf geschleudert hatte und das tief, quer über seinem Gesicht, im Schädelknochen feststeckte. Grob hielt er den Rest des Körpers mit dem Fuß am Boden fest, während er mit aller letzter Kraft versuchte, das steinerne Schwert aus dem Knochen zu ziehen. Mit einem markerschütternden Knacken riss Tobias seine Schneide aus dem Schädel heraus, so dass noch etwas dickflüssiges Blut nachquoll, obwohl diese Zombies sowieso schon keinen Pulsschlag hatten. Aber vorbei war die kleine Schlacht noch lange nicht. Er wusste, dass noch einer fehlte, aber nicht wo dieser war. Hätte er sich doch nur nicht umgedreht! Ein schreiartiges Fauchen ließ ihn erneut zusammenzucken, doch reagieren konnte er nicht mehr. In seinem Kopf dröhnte es, als er einen heftigen Schlag gegen die Schläfe verpasst bekam, seine Schulter fing an zu brennen. Da war dieses Drecksvieh! Und es hatte ihm das Schwert aus der Hand geschlagen! Am Boden rangen die beiden Geschöpfe kurz miteinander, bevor der Zombie den jungen Kämpfer unter sich bringen konnte. Verzweifelt strampelte Tobias mit den Beinen, aber nichts half. Er saß fest! Eine letzte Hoffnung sah er nur noch in seinem beschädigten Schwert, das wahrscheinlich bald schon auseinanderfallen würde. Panisch versuchte er die Klinge mit seiner Hand zu erreichen, während die andere ihn seinen Gegner soweit es ging vom Leibe hielt. Dass es auch noch die verletzte Seite sein musste, mit der er nach dem Schwert angelte! Das Schicksal hasste ihn wohl an diesem Tag…
Aber er schaffte es! Mit einem ziellosen Schlag führte er seinen Hieb gegen den über ihn gebeugten Zombie aus, traf aber nur seine Schläfe und das nicht einmal mit der Klinge. Seine Angst vermischte sich mit seinem wieder aufkommenden Zorn, diese bekam die nun am Boden liegende Kreatur auch gut zu spüren. Mehrmals schlug er auf die Bestie ein, auch wenn diese sich schon lange nicht mehr regte.
Leise stieß der junge Mann, der etwa siebzehn Jahre alt war, einen weiteren Fluch aus, für den ihn seine Ziehmutter wahrscheinlich geohrfeigt hätte, hätte er überhaupt je eine richtige Mutter gehabt. Mit schmerzenden Gliedern erhob er sich von der erlegten Bestie und machte ein paar Schritte auf den Spawner zu, der anscheinend schon wieder neue Zombies ausspucken wollte.
„Oh nein, heute nicht.“, knurrte Tobias und trat auf den Spawner mehrfach ein, welcher erst nach ein paar kräftigen Tritten nachgab und zerbarst. Nun ward es stockfinster in der Mine. Tobias hatte kein Licht mehr, hoffte aber, irgendwas zu finden in diesen wertvollen Truhen. Sein Magen begann schon etwas zu grummeln, der Hunger schlich sich langsam zurück. Erschöpft ließ Tobias sich vor einer der Truhen auf die Knie fallen und fing an, darin rumzuwühlen, nachdem er sie geöffnet hatte. Nur ein wenig Weizen, eine kleine, stark beschädigte Scheibe, aber sonst nicht viel. In der anderen hatte er dagegen mehr Glück. Er konnte einen Sattel und ein Brot darin finden, der Rest war für ihn noch nicht von nutzen.
Das Brot verschlang er sofort, auch wenn das Blut seiner Gegner noch an seinen Händen klebte, den Sattel lud er sich über die Schulter auf den Rücken auf. Seine unbeschadete Schulter musste dieses Gewicht dann eben einmal aushalten, in seine Tasche hätte er das Ding niemals quetschen können.
„Und wo lang nun?“, fragte er sich selbst leise. Na toll, er hatte sich verlaufen. „Gaaanz grandios gemacht, Toby, ehrlich. Ganz grandios.“ Ging es nun links nach oben oder rechts? Von wo war er nochmal gekommen? Verdammt, durch die Körperteile am Boden sah das ganze kleine Schlachtfeld an jeder Ecke gleich aus! Aber… Er war sich sicher, dass er von links gekommen ist. Also einmal nach rechts abbiegen, denn so wie er sich selbst kannte war seine erste Vermutung immer die falsche. Mit neuer Hoffnung auf ein endliches Ende dieses langen Tages machte Tobias sich auf den Weg. Und je weiter er lief… Desto schlimmer wurde seine Desorientierung. Konnte er denn nicht einmal nach dem ersten Versuch richtig liegen?
Genervt von einer weiteren Sackgasse stöhnte er laut auf, hielt sich aber sofort den Mund mit seiner Blutverkrusteten Hand zu. Verfluchter Mist, er war viel zu laut! Er hätte sich am liebsten selbst dafür geschlagen, doch der eingebildete Kerl fand es nicht praktisch sein ‘schönes‘ Gesicht noch mehr mit Blut zu verunstalten. Überall auf seiner Haut hatte er schon Narben, durch den Kampf auch wieder frische Kratzer und baden hätte in seinem Fall auch nicht geschadet. Doch erst einmal musste er aus dieser Höhle heraus kommen.
Er kam in einem relativ großen Hohlraum an, den er vorher noch nicht gesehen hatte. An allen Seiten konnte er neue Gänge erkennen, die er anscheinend noch nicht erforscht hatte, es aber in dieser Nacht nicht wirklich noch ausreizen wollte. Sein Steinschwert hatte schon ein paar kleinere Splitter in diesem Kampf verloren, einen weiteren würde es wahrscheinlich nicht durchstehen. Noch immer trug er die Steinklinge in der Hand, die rote Flüssigkeit hatte mittlerweile eine eher braun-rote Farbe angenommen und war getrocknet. Er hätte sich wirklich die durch die Haare raufen können! Warum gab ihm Merrick auch nur ein verdammtes Steinschwert!? Jeder andere Kerl, selbst wenn sie ein paar Jahre älter waren, hatte ein Eisenschwert! Aber nein! „Du musst es dir selbst verdienen, du musst dir dein eigenes bauen, wenn du eines haben willst.“ Einen Dreck musste er! Er hatte es sich redlich verdient, aber niemand sah das ein, warum er ein schärferes, stabileres Eisenschwert bekommen sollte. Er machte ja nur die ganze harte Arbeit, die sonst keiner machen wollte, wie eben in diese bescheuerte Höhle zu gehen und für Merrick sein bescheuertes Eisen abzubauen! Oder die Feldarbeit bei Haper, oder irgendwas anderes! Diese ganzen körperlichen Arbeiten, diese Drecksarbeit, die immer nur auf ihn abgeschoben wurde! Wenigstens hatten die Bewohner seines kleinen Dorfes noch die Güte und ließen ihn in seinen eigenen vier kleinen Wänden schlafen, obwohl er sich auch schon seine eigene Unterkunft bauen musste, wenn er mal nicht im Dorf arbeitete, und gaben ihm nach einem harten Tag auch mal einen vergleichsweise winzigen Lohn. In Form von etwas Weizen, das er sich selbst zu Brot verarbeiten musste oder beim Schweinebauern auch mal ein übrig gebliebenes Stück Fleisch, das er braten konnte.
Schlagartig wurde Tobys Aufmerksamkeit auf etwas ganz anderes gelenkt. War da hinten etwa grade etwas!? Nein, oder? Aber er hatte es doch ganz genau gesehen! Vier kurze Beine, ein langer, schlanker Körper… Ein Creeper! Diese kleinen, explodierenden Mistviecher, wie sehr Tobias sie hasste! Ständig ließen sie sich selbst in die Luft gehen. Tobias hatte schon öfters mitbekommen, wie sie Zäune eingerissen, Wände zu Fall gebracht und große Teile der Ernten zerstört hatten. Und er musste die ganze Schweinerei wieder aufräumen. Er durfte die Zäune, Mauern und verlorenen Ernten wieder aufbauen. Dafür wollte er sich auch einmal revanchieren…
Er ließ den Sattel von seiner Schulter rutschen und machte sich bereit. Ah, anscheinend hatte ihn der Creeper auch gesehen. Langsam setzte er Schritt vor Schritt in den Hohlraum hinein, bis beide sich gegenüberstanden und wie zwei Löwen umkreisten. Genauestens taxierte Tobias sein Gegenüber, bis dieses plötzlich auf ihn zusteuerte.
„Verschwinde, du dreckiger Bastard!“, brüllte Toby förmlich dieses grüne Etwas an und machte es ihm gleich. Seine Beine stießen ihn kräftig vom Boden ab, er schwang sein Steinschwert auf den Creeper zu, welcher zur Seite geschleudert wurde und gegen die Wand prallte. Wütend zischte die grüne Kreatur, bevor es einen neuen Versuch startete, gegen Tobias anzukommen. Doch dieser gab einen wütenden Aufschrei von sich und schmetterte sein Schwert in den Kopf des Creepers hinein. Doch damit war es vorbei. Es zerbrach! Erschrocken über die Tatsache, dass er nun schutzlos war, schnappte Tobias nach der dünnen Luft, die ihn weit unter der Erdoberfläche umgab.
„Oh Shit…“, murmelte er leise in sich hinein, bei dem Anblick der zersplitterten Klinge und dem toten Körper vor ihm. Als ein leises Stöhnen hinter ihm erklang drehte er langsam seinen Kopf um. Mit einmal standen so unglaublich viele Monster hinter Tobias in den Eingängen der anderen Schächte, dass er sich überhaupt nicht ausmalen konnte, wo die alle herkamen. Panisch schnappte er sich den Sattel und rannte los. Er sprang die Felsvorsprünge hinauf, kletterte die kleineren Stufen hoch, aber Hauptsache er rannte. Am besten noch in die richtige Richtung.
Jackpot! In der Ferne! Nachdem er den ganzen Weg zurück gelaufen war, am Dungeon vorbei, zurück zum richtigen Gang, konnte er endlich eine seiner Fackeln erkennen, die sachtes Licht auf die Steine um sich warf. Diese ganzen Monster saßen ihm zwar nicht all zu dicht im Nacken, aber riskieren wollte er jetzt am wenigsten. So schnell er konnte lief er auf das Licht zu, erleichtert von der Tatsache, dass er wohl endlich den Rückweg gefunden hatte. Es wurde zwar steiler, dafür kam er dem Ausgang aber endlich näher, bis er schließlich die ersten Sterne erkennen konnte.
Geschafft! Endlich war er aus dieser Höhle raus, die ganzen Monster hatte er auch noch abgehängt! Aber es war, wie er vermutet hatte… Nacht. Schon von weitem konnte er Skelette erkennen und Horden an Zombies, die auf sei Dorf zusteuerten und auch ein paar Riesenspinnen. Die roten Augen dieser überdimensionalen, achtbeinigen Geschöpfe leuchteten ihm förmlich von weitem im Dunkeln entgegen, noch bevor sie ihn überhaupt entdecken konnten. Zwar konnte Tobias sich recht schnell einen groben Überblick verschaffen, aber einen Nachteil gab es… Der kürzeste Weg nach Hause war von einer ganzen Armada an verschiedenen Monstern versperrt.
„Ihr wollt mich doch verarschen…“, knurrte der Kämpfer so leise, dass er es selbst kaum verstand. Aber anstatt weiter Zeit am Höhleneingang zu verschwenden, machte er sich lieber auf den Heimweg. Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen, achtete auf jede kleine Richtung, aus der er schon Monster hatte sehen können. Ein schwacher Wind wehte in seine Richtung. Innerlich atmete Toby erleichtert auf. In der Richtung, in die der Wind wehte, standen keine weiteren Nachtkreaturen. Angespannt schlich er sich um die Horden herum, von hinten an sein Heimatdorf heran, bis er schließlich die ersten Häuser passierte. Eine Straßenlaterne warf sanftes Licht auf den Weg vor ihm, beinahe lautlos kletterte er über den Zaun drüber, der zum Schutz des Dorfes auf einer Seite errichtet worden ist. Er war noch nicht ganz fertig, allerdings konnte das Tobias auch nicht alleine schaffen innerhalb eines Tages. Sahen die Dorfbewohner nicht ein. Er sollte wohl schön alleine schuften dafür, dass die in der Nacht ruhig schlafen durften. Ja, wahrscheinlich.
Genervt von seinem Tag eilte er zu seiner Haustür, bevor er einen letzten Blick nach draußen schweifen ließ. Dieses Haus, nicht mehr lange und er hätte sein eigenes. Sein eigenes, aber es lag ein kleines Stück außerhalb des Dorfes. Aber er würde es schon irgendwie mit in den Zaun eingliedern, wenn es denn einmal fertig werden würde. Er öffnete die Tür vorsichtig einen Spalt weit und schlüpfte durch diesen hindurch ins Innere. Erschöpft, aber noch etwas angespannt schloss er die Tür hinter sich, lauschte noch einmal genau, ob ihm auch kein Monster gefolgt ist. Erleichtert atmete Tobias aus, es war sicher. Hinter sich registrierte er überhaupt nicht die Schritte, die langsam federnd über das Holz des Hauses schritten. Erst, als er an seiner verletzten Schulter gepackt wurde zuckte er mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen. Verdammt, wer war das denn jetzt schon wieder!? Hatte sich etwa eines dieser Viecher doch reinschleichen können? Erschrocken drehte der Braunhaarige sich um und sah in die Augen desjenigen, der ihn so von hinten erschrocken hatte.





Jaui, das war es auch schon wieder mit dem ersten Kapitel. Es ist schon klar, wer da hinter ihm stehen wird :‘D Wollte einfach nur am Anfang ein wenig Spannung induzieren. (Hah, Physik geht mal wieder mit mir durch :‘D)
Mist, ich wollte es eigentlich länger, als ‚nur‘ 3000 Wörter machen… Hat ja irgendwie nicht ganz so gut geklappt, wie ich erhofft hatte.
Leider weiss ich auch noch nicht, wann ich weiter schreiben werde… Muss erstmal meine Nachprüfung bestehen.
Ob man es glauben will oder nicht, ich muss die Nachprüfung nur machen, weil ich in Deutsch durchgefallen bin XD
Ironie des Schicksals.
Kommt davon, wenn man am Thema vorbei schreibt.

Kritik ist natürlich gerne gesehen, ich will mich immerhin stetig verbessern ^~^
Auch wusste ich nicht, ob ich die FF auf P16 oder P18 setzen sollte. Ihr könnt mir gerne empfehlen, auf welches Rating ich gehen sollte, ich lass es bis dahin noch auf P18 zur Sicherheit.

Snips~
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