Alles was zählt sind WIR

GeschichteDrama, Familie / P18
17.06.2015
31.12.2016
74
191193
14
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
 
Haay :)

Nun denn, ich hoffe, es haben alle den Weg zur Fortsetzung gefunden :) Ich bin gespannt, was ihr dazu sagen werdet :)

Ein Dankeschön an meine Beta, dass sie sich durch mein Chaos von Worten schlängelt :) Danke, Nane82 :) (Die mit * versehende Kapitel sind gebetat :) )

Man sollte vorher den ersten Teil „Campus Liebe“ gelesen haben. Hier deswegen auch der Link dazu: http://www.fanfiktion.de/s/53c6be490001a6c38acc012/1/Campus-Liebe



Prolog - Valentinstags Überraschung


Isas Sicht:

Im August ...


Edwards Augen weiten sich, als er den Blick nicht von dem Bildschirm abwenden kann. Ich schaue ihn fragend an, da ich außer das typische schwarz und weiß auf dem Ultraschall noch nichts erkennen kann.



14. Februar – ein halbes Jahr zuvor ...

„Kann ich dir bei irgendetwas helfen?“, fragt Alice gut gelaunt, als sie in die Küche kommt. Sie strahlt schon seit einigen Tagen übers ganze Gesicht und auch Jasper wirkt entspannter, aber er achtet mehr auf seine Verlobte, als würde sie eine kostbare Ware bei sich tragen. Da kommt mir die Fragen in den Sinn, ob sie schwanger sein könnte?

„Der Braten müsste noch einmal herumgedreht werden“, sage ich nachdenklich, da ich ein wenig abgelenkt bin. Sollte ich sie fragen?

„Okay“, erwidert sie nur und läuft zum Ofen herüber, streicht wohl eher unbewusst über ihren Bauch und scheint nicht zu bemerken, dass ich sie beobachte. Sie öffnet die Tür des Ofens und steckt fast ihren Kopf hinein, um den Braten herumzudrehen. Eigentlich möchte ich warten, bis sie fertig ist, aber ich werde immer ungeduldiger, je länger es dauert.

„Darf ich dich etwas fragen?“, werfe ich ihr die Frage regelrecht um die Ohren, woraufhin sie so erschreckt, dass sie sich den Kopf an der Kante der Arbeitsplatte stößt, als sie sich wieder aufrichtet. Während sie sich den Kopf reibt, funkelt sie mich kurz an, bevor sie wieder strahlend lächelt.

„Was möchtest du wissen?“, fragt sie mich immer noch gelassen.

„Ich weiß es“, platze ich damit heraus und ihre Augen weiten sich geschockt. Damit hätte sie nun wirklich nicht gerechnet und weiß im ersten Moment nicht, wie sie reagieren soll. Aber dann strahlt sie sogar noch stärker und kommt auf mich zu.

„Oh Gott, Isa. Es ist so aufregend“, redet sie sofort auf mich ein und schlingt ihre Arme um mich. Ich halte sie fest, während sie mir alles erzählt. Von Anfang an. Sie hat den Test gemacht, weil ihre Tage ausgeblieben sind. Nachdem sie zwei Tage später die Bestätigung vom Arzt bekam, hat sie es freudestrahlend Jasper erzählt. Heute wollen sie es allen bekannt geben.

„Ich bin erst in der achten Woche, aber ich kann es euch nicht mehr verheimlichen. Ich weiß, man sollte die ersten drei Monate abwarten, aber ... es ist alles so aufregend“, jubelt sie immer noch und ich lächele die ganze Zeit, weil ich mich so für die Beiden freue. Sie hat es so verdient, glücklich zu sein und sie geht wirklich liebevoll mit Levi und Louis um. Letzten Monat, auf Louis Geburtstag, war sie so aufgedreht und hat die ganze Zeit mit ihm gespielt. Ich habe mich schon ein wenig darüber gewundert, da sie übermäßig viel Kontakt zu den Kindern gesucht hat. Ich habe mich auch einfach nur gefreut, weswegen ich nicht weiter darüber nachdachte.

„Alice. Ganz ruhig. Ich freue mich wirklich für euch“, lächele ich und drücke sie nochmals an mich. „Soll ich dich jetzt schonen oder hilfst du mir?“, möchte ich über die Schulter hinweg wissen, als ich mich dem Braten zuwende.

„Wag es, mir etwas vorschreiben zu wollen“, sagt sie schnaubend und schnappt sich den Salat, der schon bereit auf der Theke steht.

„Wirklich hilfsbereit, Alice“, gluckse ich und sie zuckt nur mit den Schultern.

„Man muss doch klein anfangen“, lächelt sie, als sie der Schüssel in Richtung Esszimmer tänzelt.

„Ma…ma...“, sagt plötzlich eine Stimme hinter mir. Ich drehe mich um und sehe in das Gesicht von meinem Kleinsten. Louis steht hinter mir und tappt vorsichtig noch ein paar Schritte auf mich zu. Dann stolpert er und ich fange ihn auf, bevor er auf dem Boden landet.

„Na Kleiner, du bist aber ein ganz fleißiger“, lächele ich ihn an und fahre ihm über sein Haar.

„Ma...ma...“, wiederholt er und zeigt mit den Fingern auf die Scheiben Brot, die es zum Salat als Vorspeise gibt.

„Du kleiner Charmeur“, grinse ich nun übers ganze Gesicht, weil es mich so unglaublich stolz macht. Seit der Weihnachtszeit hat Louis begonnen zu laufen und er wird immer besser darin. Er kann es auch immer leiser und so muss er auch jetzt Edward entkommen sein, um zu mir zu kommen. „Verrat es aber nicht deinem Vater, Louis“, fordere ich ihn auf, als ich ihm eine Brotscheibe reiche, die er sich genüsslich in den Mund steckt.

„Jetzt bin wohl ich die, die arbeitet und du machst es dir gemütlich“, lacht Alice, als sie gut gelaunt wieder zurückkommt.

„Dann bin ich gespannt, ob du dich in einem Jahr auch von deinem Kind ablenken lässt“, gluckse ich.

„Niemals“, gibt sie von sich und ich schüttele nur den Kopf. Sie wird schon sehen, dass sie das Leben anders sehen wird, wenn ihr Baby auf der Welt ist.

„Ich bringe eben Louis zurück zu Edward, dann bin ich sofort wieder da“, sage ich lächelnd und verschwinde ins Wohnzimmer, wo Edward schon recht verzweifelt wirkt. Er schaut auf, als ich den Raum betrete und sofort atmet er erleichtert auf.

„Du musst aufmerksamer werden“, tadele ich ihn sanft und er lacht leise auf, als er auf uns zu mir kommt, um mir Louis abzunehmen.

„Ich werde es mir merken, Liebling“, haucht er und beugt sich ein wenig vor und ich komme ihm entgegen. Unsere Lippen treffen aufeinander und ich versinke in seiner Wärme, seiner Liebe und seiner Geborgenheit. Ich liebe diesen Mann und uns hätte nichts Besseres passieren können.

„Ich muss Alice weiter helfen“, sage ich. Meine Finger sind ganz natürlich in sein Haar gewandert, um ihn fester an mich zu drücken. Jetzt zwinge ich mich dazu, mich von ihm zu lösen und ihn wieder loszulassen.

„Heute Abend habe ich eine kleine Überraschung für dich“, flüstert er verschwörerisch, bevor er mich Richtung Küche schiebt. Frechheit.

Zwei Stunden später ...

Das Essen war köstlich, wie immer, wenn Esme mir hilft. Wir haben es uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Louis hat sich in meine Arme gekuschelt, während Levi bei Esme und Carlisle sitzt und sich von ihnen bespaßen lässt. Alice sitzt auf der Couch, Jasper fest an sich gedrückt, Rose mit Emmett direkt daneben und Edward hat mich eng an seine Seite gezogen, während seine Hand ungeschickt über meinen Nacken streicht.

„Wir müssen euch etwas sagen“, beginnt Jasper lächelnd und streicht über Alice´ Seite, um wohl sein Bedürfnis zu unterdrücken, über ihren Bauch zu streichen. Ich lächele und fange dabei Jaspers Blick auf. Er schaut mich einen Moment an und lächelt dann, als wüsste er, dass ich es weiß. Vermutlich hat Alice es ihm gesagt.

„Spannt uns doch nicht so auf die Folter“, sagt Rosalie aufgeregt, als ahnt sie auch schon etwas.

„Ich bin ...“, beginnt Alice, aber da kreischt Esme schon auf. Levi schaut erschrocken zu ihr auf und klettert unbewusst auf Carlisles Schoß.

„Du bist schwanger“, jubelt sie und lässt damit die Katze aus dem Sack.

„In der achten Woche“, gibt Alice zu und jetzt springt auch Rose auf und stürmt Alice in die Arme. Wir alle lachen fröhlich auf und es ist wirklich unglaublich, wie belebend solch eine Nachricht sein kann.

„Du wusstest es“, wirft Edward mir leise in mein Ohr vor und ich zucke nur mit der Schulter.

„Wenn man den Beiden zuschaut, während sie glauben, sie wären unbeobachtet, dann fällt es jedem auf, dass etwas anders ist“, antworte ich ihm.

„Glückwunsch“, sagt nun auch Carlisle, als alle Alice und Jasper in die Arme geschlossen haben. Ich lächele Alice an, als sie zu mir schaut und dann auch zu Edward, der sich jetzt von mir löst, um Alice in die Arme zu nehmen.

„Es freut mich für dich, Alice“, lächelt er und küsst sie auf die Stirn, bevor Jasper sie aus seinen Armen reißt und ihn anfunkelt. Das typische männliche Verhalten, wenn die Frau schwanger ist. Schon komisch, dass es mir nicht schon viel früher aufgefallen ist. Aber Jasper lächelt ihn kurz darauf wieder versöhnlich an und Edward scheint es auch zu verstehen.

„Glückwunsch, Brüderchen“, sagt Edward besänftigend.

„Danke. Es ist gut, dass ihr es jetzt wisst“, sagt Jasper gelassener und kann es jetzt auch nicht mehr unterdrücken, über Alice´ Bauch zu streichen und er macht es den ganzen Abend, den wir noch zusammensitzen.


A/N: Ich bin wirklich gespannt, was ihr dazu sagen werdet :) Schreibt mir eure Meinung!!

A/N: Was sagt ihr zum Titel der Geschichte?

A/N: Updates des Kapitels: Mittwoch gegen 11 Uhr!!

A/N: Dann wollte ich euch auf meine Gruppe bei Facebook aufmerksam machen. Wer den ersten Teil schon gelesen hat, hat natürlich schon von der Gruppe gehört. Sie heißt Campus Liebe und dort gibt es mehr Informationen, als ich euch hier geben kann, weil ich dort auch über der Woche Mitteilungen machen kann :) Also es lohnt sich, der Gruppe beizutreten :)
Link: https://www.facebook.com/groups/632468226871447/