Brothers im Arms

GeschichteDrama, Freundschaft / P16
OC (Own Character) Private First Class David Kenyon Webster Staff Sergeant William "Wild Bill" Guarnere Technical Sergeant Donald Malarkey Technician 4th Grade George Luz Technician 5th Grade Eugene "Doc" Roe
15.06.2015
20.05.2016
4
5.788
3
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15.06.2015 703
 
So erst mal Hallo.
Das ist meine erste FF und ich hoffe sie gefällt euch, aber zu beginn muss ich direkt sagen, dass meine Rechtschreibung und Grammatik nicht perfekt ist, ich mir aber mühe gebe keine Fehler zu machen .
Auch möchte ich erwähnen, dass ich versuche die B.o.B Chara so wie in der Serie darzustellen und nicht sonderlich viel vom Verlauf abweiche . Ich bin kein großer Experte und darum möchte ich etwas um Nachsicht bitten, Ratschläge und Kritik werde ich so weit gehen berücksichtigen und sind sogar erwünscht .
Noch eine Sache und dann kann es los gehen: Ich möchte jedes Kapitel mit einem Song-Zitat beginnen und wenn ihr Songs kennt, deren Text zum Thema oder zu Situationen passen, könnt ihr sie mir gerne schicken.
So das war jetzt erst mal :)

LG Hanna




Prolog :

I breath out loud
You bleed, we crawl like animals
But when it's over, I'm still awake.

- Silhouettes by Of Montser and Men



Der Sanitäter stand vor mir, er presste sich beide Hände fest auf den Mund und dicke Tränen rollten ihm über die Wangen und Finger, sein Gesicht so weiß, wie der Schnee, der uns umgab.
 In meinen Armen lag ein Soldat,  leise röchelte er, versuchte zu atmen ohne Schmerz zu spüren oder an seinem Blut zu ersticken.
Der Kontrast des Blutes auf dem weißen Boden war so stark und abstrakt, aber dennoch gewohnt .
Rot auf Weiß, wie die Armbinde des Sanitäter, rotes Kreuz auf weißem Grund .
 »Tu was ...«, sagte ich leise und als der Sani nicht reagierte, sagte ich lauter, »Sani, hilf ihm.«.
Er lies nur die Hände sinken und sagte, »Oh mein Gott...«.
Auch wenn ich eigentlich ein geduldiger Mensch war, war meine Geduld nun zu ende, ich schrie ihn an, » Verdammte Scheiße, tu was!«.
 Der Soldat, der bis jetzt ganz ruhig war, fing an zu husten und Blut vermischt mit Speichel kam aus seinem Mund, er griff panisch nach meinem Ärmel und krallte sich fest.
Das Husten schien den Sanitäter zu mobilisieren, er fiel neben uns auf die Knie und riss die Kleider des Soldaten auf, um die Wunde sehen zu können, die so stark blutete, das wir bereits in einer Pfütze saßen.
Im Brustkorb des Soldaten, unterhalb der Stelle wo das Herz war, klaffte ein Loch.
Als er einatmete blähte sich seine Lunge auf wie ein Ballon und quoll zwischen seine gebrochene Rippen hervor.
 Der Sani versuchte die Blutung zu stillen und sagte seine einstudierten Sätze, die ich aus seinem Mund schon oft gehört hatte , »Alles wird gut , Kamerad. Das wird wieder.«.
Der Angesprochene hielt meine Hand fest, drückte sie bis mein kleinster Finger knackte. Den Schmerz ignorierte ich, denn er war egal und ich wusste, dass mein Kamerad größeren verspürte.
Als der Sanitäter versuchte einen Druckverband anzulegen, schrie der Soldat auf und krümmte sich vor Schmerzen, würgte.
 »Gib ihm Morphium.«, sagte der Sani rasch zu mir und ich suchte mit der freien Hand in meinen Taschen da nach. Als ich es fand fragte ich ihn , » Wohin ?«.
 »Oberschenkel.«,antwortete er knapp und sofort rammte ich die Nadel ins Bein des Soldaten, jedoch schien es nur den Schmerz leicht zu lindern.
 » Noch eine ?«,fragte ich .
 Der Sani zurrte den Verband fest, knotete ihn zu und nickte. Er selbst kramte nun in seiner Tasche und injizierte es in das andere Bein.
Der Soldat wurde ruhig und seine Hand wurde schlaff.
Seine Augen wurden glasig und sahen in die Weite des Nachthimmel.
Der Sani überprüfte seine Puls.
Der Soldat war in meinen Armen gestorben .

 Der Soldat Scott Harrison.

Der Sanitäter stand auf, unsicher auf den Beinen, Tränen rannen ihm wieder über die Wangen .

 Der Sanitäter George Dexter Junior.

 Ich wusste nicht was zu tun oder zu sagen war, die Hand des toten Soldaten hielt ich immer noch, als hielt ich an seinem Leben fest, das schon erloschen war .
Ich fühlte mich taub, ich konnte nicht um den Verstorbenen weinen, wie der Sanitäter es tat .
Ich konnte keine Emotion zeigen und hatte plötzlich ein unbändig starkes Verlangen nach Schlaf, nach einem langen, nie enden wollenden Schlaf.
Aber ich war wach.

 Ich Lloyd Griffins .

Wir waren Freunde gewesen, Dexter, Harrison und ich .
Die Besten .
Die Jungs aus Indiana .
Das waren wir gewesen .
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