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GERMAN DRAGON?!

von AwePlay
GeschichteFreundschaft / P12 / Gen
Jacob "Jake" Long / American Dragon
10.06.2015
19.06.2015
5
2.154
 
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19.06.2015 599
 
Samuel schaute mich gestresst an und flüsterte mir ins Ohr:„Ich dachte wirklich, dass sie mit uns schwimmen geht". Ich schaute ihn mitleidig an, aber freute mich dennoch. „Geht, wenn ihr euch wie so Kleinkinder aufführen wollt", sagte Claire gleichgültig. Ich drehte mich ohne ein weiteres Wort um und lief in Richtung Becken. Samuel schaute sie noch einen Moment fassungslos an und kam mir dann hinterher gerannt:„Michi! Warte!". Ich drehte mich um und beobachtete ihn. Als er bei mir ankam lachte ich los:„Alta, was hat die denn?". Er hob und senkte die Schultern:„Wenn ich das wüsste". Dann liefen wir ohne ein weiteres Wort weiter. Als ich gerade ins Becken gehen wollte, erklang seine Stimme:„Verhalten wir uns wie Kleinkinder, wenn wir schwimmen gehen?". Ich schaute ihn mit einem niedergeschlagenem Blick an, da ich merkte, dass ihn Claire's Worte zum nachdenken brachten. „Samu, die hat nicht mehr alle Tassen im Schrank". „Nein, jetzt mal ehrlich", sagte er ernst. Ich kam auf ihn zu und klopfte ihm auf die Schulter:„Nein. Jeder aus unserer Klasse geht gerne ins Freibad. Die werden ja auch nicht als Kleinkinder beschimpft oder? Außerdem, was sollte an schwimmen peinlich oder kindisch sein?". Er schaute mir in die Augen:„Ich dachte, sie hätte sich geändert". Mir lief ein eiskalter Schauer den Rücken runter:„Du liebst sie oder?". Er schaute mit einem roten Kopf auf den Boden. Nein! Das darf nicht wahr sein! Ich dachte, sie wäre nicht sein Typ! „Ja", sagte er und wartete meine Reaktion ab. Das war, wie ein Stich ins Herz. Doch, das durfte er nicht wissen. Sonst würde er sich sicherlich von mir abneigen. Und Claire durfte das auch nicht wissen! Sie würde ihm sagen, dass wenn er mit mir den Kontakt abbricht, sie mit ihm zusammen kommt. Nein! Samuel riss mich aus meinen Gedanken:„Ist alles okay?". Ich stand kurz vor dem Tränen. Es war mir egal, ob er und Claire alleine sein würden, aber ich könnte nicht auf glücklich machen. „Ne", sagte ich mit brüchiger Stimme:„Mir ist aufeinmal so schwindelig". Samuel schaute mich besorgt an. „Nein, das ist es nicht", sagte er mit festem Blick. Er wollte mich umarmen, doch ich rannte. Rannte los, einfach los. Wohin? Zu unserem Platz. Dort angekommen schaute Claire mich mit großen Augen an. Ich hätte ihr so eine Scheuern können! Hektisch packte ich meine Sachen. „Ähhh was machst du da?", fragte sie mich. „N-nichts", antwortete ich und merkte, dass meine Stimme abbrach. Da hörte ich eine Stimme, die mir sehr bekannt vorkam. Es war Samuel! „Michi?! Michi, bleib stehen!". Ich rannte weg. „Samuel, was ist los?", fragte Claire ihn. Er stand fassungslos vor ihr:„I-ich m-muss s-sie...", er war außer Atem. „Lass sie, wenn sie gehen will", das kam Claire so recht. Samuel blieb stehen und schaute mir hinterher. „Was ist denn passiert?". Samuel schaute sie an, aber bekam keinen Ton raus. Claire würde wütend:„Habt ihr euch geküsst?! Diese miese Sch-". „Nein!", unterbrach Samuel sie. Sie schaute ihn schockiert an. Alle um die beiden herum schauten die beiden an. So laut hatte er noch nie gebrüllt. Selbst ich hörte ihn und blieb stehen, um mich umzusehen. Er stand vor Claire. Es war mir egal, also lief ich zu den Umkleiden.
„Warum schreist du denn so?", fragte Claire ihn schockiert. „E-es tut m-mir leid", dann lief er zu den Umkleiden. Sie saß da nun alleine.
 
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