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Sindbad hat eine Zwillingsschwester? Na das kann ja was werden -.-

von icefairy
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12
Kouen Ren OC (Own Character) Sinbad
09.06.2015
25.01.2017
9
9.238
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09.06.2015 1.140
 
Wie immer saß ich in meinem Zimmer im Palast und tat das, was ich immer tat:
Die Fehler meines idiotischen Zwillingsbruders zu korrigieren.
Sindbad konnte manchmal wirklich übertreiben und das Schlimme an der Sache war, dass er meist gar keine Ahnung hatte welche Folgen diese Fehler hatten.
Ich musste mich per Brief bei beleidigten Adligen anderer Länder entschuldigen, bei denen er entweder mit deren Schwester, Ehefrau oder Mutter geschlafen hatte, musste die militärische Kraft unseres Reiches im Auge behalten und Treffen mit anderen Reichen vereinbaren, während denen ich dann Allianzen schließen, Missverständnisse klären oder Freundschaften erneuern musste.
Ich arbeitete gerade an einem Bericht über die Soldaten unserer Insel, als Jafar herein gestürmt kam.
„Was ist denn jetzt schon wieder?", fragte ich genervt und sah von den beschriebenen Dokumentenauf.
„Tut mir leid, dich stören zu müssen, ich weiß ja wie hart du arbeitest um die Fehler von Sin wieder auszubügeln, aber das ist ein absoluter Notfall.", meinte Jafar entschuldigend.
Ich seufzte, stand auf und folgte dem ehemaligen Auftragsmörder zu Sindbads Arbeitszimmer.
Mein Weg führte an dem prächtigen Palastgarten vorbei.
Der Garten war voller bunter, wunderschöner Blumen und strahlte eine friedliche Atmosphäre aus.
Ich liebte diesen Weg, obwohl es ein Umweg war und Jafar mich höflich zur Eile drängte.

Ohne zu klopfen, betrat ich den Raum und schmiss die Tür mit einem Knall zu.
Ich ging zu meinem Bruder und hob die Augenbraue.
„Also... Was hast du jetzt schon wieder angestellt?"
Er grinste bloß.
„Ich habe die Kaiserin des Kou-Reiches ausversehen beleidigt und du wirst hingehen und das klären."
Entsetzt sah ich ihn an und eine Wutader pochte an meiner Schläfe.
„Du hast WAS??"
Ich packte ihn am Kragen und schüttelte ihn.
Es war mir gerade ziemlich egal, dass er mein König und Bruder war.
„Ich sagte, ich habe die Kaiserin des Kou Reiches ausversehen beleidigt und dass du hingehen- und das klären wirst.", erwiderte Sindbad ruhig und lächelte.
„Na schön...Hast du sonst noch etwas getan, wovon ich wissen sollte?"
Ich betete stumm, dass es bei diesem einen Fehler blieb.
Bemüht geduldig wartete ich auf die Antwort.
„Najaaaaa...", nervös rieb er sich den Nacken, sein Lächeln blieb.
„Was hast DU jetzt SCHON WIEDER getan?!"
Meine angestaute Wut kochte wieder hoch und ich ballte die Hände zu Fäusten, versuchte nicht allzu laut zu werden.
„Es könnte sein, dass ich mit ihr geschlafen habe."
Ich kniff die Augen zusammen.
„Mit wem?", fragte ich mit zusammengebissenen Zähnen.
Er zögerte.
Oh  nein. Bitte sag nicht mit.... mit der Kaiserin.
Nein so dumm ist er nun auch nicht!
Oder, doch?
„Ich... also ich..."
Seine verunsicherte Stimme riss mich aus meinen Gedanken.
„Ja?"
Mein Wutpegel stieg ein weiteres Mal an.
„Es könnte sein, dass ich mit...mit...mit der Kaiserin geschlafen habe."
Ausdruckslos sah ich ihn an.
Also doch. Er war dümmer, als ich dachte.
Nun mischten sich auch die Generäle ein, die bloß da gestanden und entsetzt zugehört hatten.
„Bitte sagt mir das, dass nicht stimmt!", flehte Spartos verzweifelt.
Hinahoho seufzte, Drakon schüttelte den Kopf und Jafar sah ihn fassungslos an.
Pisti lachte, Sharrkan grinste, Masrur blickte so ernst wie immer und Yamraiha schimpfte.
Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten, trat ich näher an Sin heran.
„Und warum erzählst du uns das?"
„Naja. Die Kaiserin möchte, dass du einen der Prinzen oder Judar heiratest, damit alles wieder im Lot ist."
Und da riss bei mir der Geduldsfaden und ich ließ meiner Wut freien Lauf.
„ICH SOLL WAS?! SAG MAL SPINNST DU?! WIE KANNST DU SO ETWAS EINFACH FESTLEGEN?!"
„Bitte beruhige dich, Ciara. Vielleicht findest du ja deine große Liebe?", versuchte Yamraiha verzweifelt, mich zu beruhigen und von Sindbads Kehle fern zu halten.
Doch dieses Mal war er zu weit gegangen.
Er benutzte mich als seinen Schild und spielte mit mir wie mit einer Schachfigur.
„DU VERDAMMTER......"
Tief holte ich Luft, um mich zu beruhigen.
„Es reicht. Immer liegt es an mir deine Fehler auszubügeln.
Das ist das LETZTE Mal, dass ich dass für dich tue!
Nächstes Mal kannst du selbst sehen, wie du mit deinen Problemen zurechtkommst!"
Wutschnaubend stürmte ich zur Tür und riss sie mit ganzer Kraft auf.
„Ciara, so warte doch!", rief Yamraiha, die sich als Erste aus ihrer Schock-starre löste, in welche sowohl Sindbad als auch die Generäle verfallen waren.
Ich wirbelte zu ihr herum und funkelte sie an.
„Nein. Ich bin fertig mit euch!", ich zeigte auf jeden einzelnen.
„Mit jedem von euch!!"
„Aber wir haben doch gar nichts gemacht!", rief Sharrkan.
Ich blitzte ihn zornig an und schnell wich er einige Schritte vor mir zurück.
„Du verstehst es nicht, oder? Kaum einer von euch hat auch nur VERSUCHT mir einen Teil der Arbeit abzunehmen oder zu helfen.
Wenn, dann waren es Jafar und Masrur und die haben auch so genug zu tun!
Deswegen bin ich auch nicht so sauer auf sie, wie auf euch."
Mit diesen Worten schoss ich aus dem Raum und knallte die Tür zu.
Ich eilte die Gänge und Wege entlang, bis ich in den Garten kam.
Es war bereits Nachmittag und die Sonnenstrahlen ließen die Blütenblätter strahlen.
Dort schloss ich die Augen und rief meinen Dschinn Shelia zu mir.
Shelia, der Dschinn der Freiheit, der Wut und des Todes.
Meine Dschinn austattung bestannt aus einem dunkelblauem, knöchellangem Gewand, einer Kette mit schwarzen Feder und Onyx-Perlen und Ohrringen ebenfalls mit schwarzen Federn.
Schuhe gab es nicht und abgerundet wurde das ganze Outfit mit schwarzen Blumen und Federn, welche in mein hüftlanges. dunkelblaues Haar geflochten waren.
Und natürlich den Mitternachtsschwarzen Flügel, welche Innen dunkelblau glänzten.
Ich breitete meine Flügel aus und  flog zum Hafen.
Nur so konnte ich meine Wut vergessen.
Die Menschen in Sindria waren daran schon gewöhnt und freuten sich, wann immer sie mich sahen.
Sie betrachteten mich als eine Art Engel der über sie wachte.
Leichtfüßig landete ich am Hafen und schritt zur Anlegestelle, wo ich mit einem der Kapitäne reden wollte.
Ich sagte ihm, dass es in zehn Stunden losgehen würde und das ich ins Kou Reich müsste.
Nachdem ich alles geklärt hatte,flog ich in den Palast zurück und packte meine Sachen.
Danach ging ich auf den Balkon und ließ meinen Blick über die Insel schweifen.
Sindria war meine Heimat und ich verließ diese wunderbare Insel nur ungern.
Doch für meinen dummen Bruder würde ich alles tun.
Er mochte zwar ein Idiot sein, aber er war immer noch mein Bruder und ich liebte ihn.
Seufzend wand ich mich von dem hübschen Anblick ab, den die Insel bot und legte mich schlafen.
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Soooo.
Puh. Fertig mit dem ersten Kapi.
Ich hoffe, es hat euch gefallen und freue mich auf eure Reviews.
Ideen, Verbesserungsvorschläge sowie auch Heiratsanträge und Morddrohungen sind erlaubt.
Keine falsche Scheu. :)
Lg, eure icefairy
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