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When the Darkness comes

LeseprobeMystery, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Charlotte Branwell Henry Branwell Jem Carstairs Magnus Bane Tessa Gray Will Herondale
08.06.2015
08.06.2015
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08.06.2015 881
 
Hallo, Leute!
Falls sich irgendjemand in diese Geschichte hier verirrt hat, sollte wissen das dies meine erste Fanfiction zu den Büchern der Chroniken der Schattenjäger ist. Seid nicht so streng mit mir und wirklich gestalt hat die Geschichte auch noch nicht angenommen. Diese Idee war mir eben einfach durch den Kopf gegangen und ich musste es einfach aufschreiben! :)

Hoffe es gefällt euch und ihr lasst mir eure Meinung zu dem Prolog da :)

lg honey15


~*~*~*~


Prolog

1878 - London


Wie jeden Abend in der Woche und Samstags war Ruby auf dem Weg von der Bäckerei zurück nach Hause. Die Bäckerei lag ganz in der Nähe von dem Haus das sie zusammen mit ihrer kranken Mutter und ihrer Schwester bewohnte. Ihre Familie besaß ein schlichtes Haus in einer eher unbeliebten Wohngegend Londons. Nicht viele Menschen waren um diese Uhrzeit noch auf den Straßen unterwegs, doch sie würden für Morgen frisches Brot brauchen.
Während sie durch die geschlungenen Gassen ihres Viertels lief, hörte sie unmenschliche Schreie aus der Dunkelheit.  blieb stehen und sah hinter sich. Leichte Panik keimte in ihr auf. Woher kamen die Schreie? Sie beschloss erst mal weiter zu gehen und beschleunigte ihr Tempo.
Die Schreie erklangen wieder und zwei tiefe Stimmen vermischten sich mit dem schrecklichen Schrei. Zwei Gestalten konnte sie in der Dunkelheit der Gasse ausmachen und so unklug und voreilig sie eben manchmal war, verschwand sie diesmal nicht so schnell wie möglich sondern blieb vor dem Gasseneingang stehen.
Sie versteckte sich an der Ecke und lugte um die steinige Wand des kleinen Pubs das schon längst geschlossen hatte. Vielleicht sollte sich doch angewöhnen morgens das Brot vom Bäcker zu holen anstatt Abends.
"Will, töten ihn einfach", forderte einer der Männer. Sie schienen im selben Alter zu sein wie Ruby. Dieser sogenannte Will holte mit einem Schwert aus und erstach das Wesen. Ein Keuchen verließ Rubys Mund und sofort fuhren die beiden Männer herum.
Rubys Augen lagen auf dem nun toten Mann auf dem Boden und beobachtete wie er langsam zu Staub zerfiel. Viel zu spät bemerkte sie, dass sie die Aufmerksamkeit der Beiden Männer ergattert hatte und sah nun mit viel Schrecken und Angst in den Augen auf.
"Sieht sie nur den Dämon oder auch uns?", fragte die selbe Stimme wie vor wenigen Sekunden die dem anderen Mann buchstäblich befohlen hatte, den Mann zu töten von dem nichts weiter als Staub übrig war.
"Ich gehe schwer davon aus das sie auch uns sieht", sagte dieser Will und ehe die beiden Männer und Ruby sich versahen, lief die zuletzt genannte los.
Ohne ein klares Ziel vor Augen trugen Rubys Beine sie durch die - teilweise engen - Gassen. Sie wollte einfach nur weg von diesen Männern und dem Haufen Asche der als einziges von dem toten Mann übrig geblieben war. Doch wie konnte das sein? Wie konnte der Körper des Mannes einfach zur Asche zerfallen? Ohne Feuer, ohne irgendetwas das dies zur Folge tragen würde.
"Hey, bleib stehen!", rief die tiefe Stimme dieses Wills. Was dachte er denn von ihr? Das sie so dumm und naiv wäre, jetzt tatsächlich stehen zu bleiben? Nichts würde sie dazu bringen stehen zu bleiben.
"Wir wollen dir nichts böses!", rief der andere Mann deren Name Ruby noch unbekannt war. Sie klang höflicher, ruhiger als die andere Stimme die zuerst nach ihr gerufen hatte. Doch sie glaubte ihr trotzdem kein einziges Wort. Sie sollen ihr nichts böses wollen? Wieso ließen die beiden Männer sie dann nicht einfach in Ruhe?
"Wohin denn so schnell?" Plötzlich erklang die Stimme von vorne und nicht von hinten und Ruby bremste sofort ab um mit dem Mörder des Mannes aus der Gasse nicht zusammen zu stoßen. Er stand nun direkt vor ihr und sie sah mit unglaublich viel Angst in ihren Augen auf und direkt in die eisblauen, wunderschönen Augen des jungen Mannes.
"Für einen Menschen hast du es ganz schön drauf was dein Lauftempo betrifft." Fand er die ganze Situation etwa lustig? Ohne wirklich über ihr Handeln nachzudenken, holte Ruby aus und verpasste dem Mann einen Kinnhacken. Sein Kopf schoss nach hinten und er fluchte auf einer fremden Sprache.
Rubys Beine setzten sich wieder in Bewegung und ihre geringe Größe ermöglichte es ihr, unter den Armen des Mannes hindurch zu schlüpfen und auf dem schnellst möglichen Weg zu ihrem Haus zu kommen. Ihr tat es überhaupt nicht leid, dass sie den Mann grade geschlagen hatte und dies sich überhaupt nicht für eine Dame gehörte. Sie wusste selbst nicht so richtig was sie geritten hatte den Mann zu schlagen, doch es schien geholfen zu haben.
Die Männer blieben weiter zurück und sie atmete erleichtert auf als sie den kleinen Platz mit dem Brunnen in der Mitte erkannte. Gradewegs lief sie auf das kleine Haus als Holz zu und stieß erleichtert die Tür hinter sich zu sobald sie sich im Haus befand. Rubys Herz raste wie noch nie zuvor und sie zitterte am ganzen Leib. Sie versuchte ihre Atmung zu regulieren und schloss für kurze Zeit ihre Augen. Ausgerechnet das hübsche Gesicht des Mannes namens Will zeichnete sich vor ihrem inneren Auge ab und sie befürchtete, dass sie so schnell, dieses Bild, diese Gesichtszüge und vor allem diese eisblauen Augen nicht los werden würde.
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