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„Wenn das nächste Mal an Weihnachten Schnee fällt, …“

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
EXO
07.06.2015
07.06.2015
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07.06.2015 2.934
 
So Leute, ich habe jetzt offiziell mein Abi in der Tasche. Den OS hier habe ich zwischen dem lernen immer mal weiter geschrieben um mich kurz mal abzulenken, jedenfalls habe ich ihn jetzt nochmal überarbeitet und kann ihn euch nun zeigen.
Es werden im übrigen noch 5 weitere OS folgen aber mit denen lass ich mir Zeit, denn jetzt wo ich erst mal eine ganz Weile zuhause sein werde, konzentriere ich mich auf mein Hauptprojekt : Mein dunkles Geheimnis [EXO]. Das nächste Kapitel ist auch fast fertig, es muss nur nochmal etwas überarbeitet werden.
Genug geredet, hier der OS, auch wenn er nicht unbedingt in diese Jahreszeit passt ^^

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Titel: „Wenn das nächste Mal an Weihnachten Schnee fällt, …
Pairing: XiuChen / ChenMin
Wörter: 2990




Ich liebe dich, Hyung.“ Der kleine Junge wurde rot als er das sagte.
Ich liebe dich auch, Jongdae.“ erwiderte sein Gegenüber. „Lass uns ein Versprechen machen. Wenn das nächste Mal an Weihnachten Schnee fällt, lass uns dann ein Paar werden, okay?“ Der Jüngere nickte freudestrahlend.

Das war seine erste Liebe. Sein zwei Jahre älterer Cousin Minseok und er gaben sich dieses Liebesversprechen vor 10Jahren. Seitdem hatte es nie wieder an einem Weihnachtsabend geschneit.

Inzwischen bin er 17Jahre und wartete wie jedes Jahr darauf das es an heilig Abend schneit.

Jongdae, dein Vater und ich werden zu Weihnachten verreisen." „Ich weiß.“ gab er desinteressiert von sich. Seine Mutter sah ihn fragend an. „Appa hat es mir schon vor einer Woche erzählt.“ „Oh. Naja wir fahren am dreiundzwanzigsten los heißt in zwei Tagen und kommen dann am dreißigsten zurück, so können wir Silvester noch zusammen feiern.“ „Jaja.“
Sein Blick ging zum Fenster. Draußen wurde es dunkel und die Temperatur lag inzwischen bei eisigen -7grad aber Schnee war noch nicht gefallen, das einzige weiße was bisher zusehen war, war der Frost der seit ungefähr einer Woche alles befiel.
In diesem Moment kam Minseok um die Ecke. Seit seine Eltern vor 8Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen waren, lebte er bei ihnen.
„Wo willst du denn so spät noch hin?“ fragte seine Mutter. „Ich geh zu FanFan und Han lernen. Ab nächster Woche sind doch die Aufnahmeprüfungen für die Unis.“ „Als angehender Student hat an es nicht leicht.“ Der junge Man nickte. „Minnie, warte. Ich komme mit.“ „Tut mir leid, Jongdae. Das ist wirklich wichtig also musst du zuhause bleiben. Und keine Diskussion, sonst komm ich zu spät.“ „Bitte. Ich bin doch schon so gut wie fertig.“
„Jongdae. Lenk deinen Cousin nicht vom lernen ab.“ „Ach er würde es doch auch ohne lernen schaffen.“ „Wie bist du denn drauf?“ fragte Minseok und schnippst ihn gegen die Stirn. „Au! Komm schon.“ Sein Cousin schüttelte grinsend den Kopf und ging dann. Verträumt sah er ihm hinterher.
In Jongdaes Gedanken kam wie immer eins. 'Er ist total nett, klug und auch noch extrem cool. Mein geliebter Minseok. Ich liebe ihn sehr aber …'
„Jongdae, reis' dich zusammen. Du musst endlich mal von diesem Bruder-Trip runter kommen.“ „Jongin ist mein Bruder nicht, Minseok. Er ist mein Cousin, also darf ich ihn lieben und mit ihm ein Paar werden.“ „Wie kommst du denn darauf? Und schlag die das aus dem Kopf. Mit einem Verwandten wird man kein Paar. So etwas würde nur die Gaze Familie verreisen.“ „Lass mich in Ruhe!“ brüllte er sie an und verließ das Zimmer. Doch auf dem Weg hörte er noch wie seine Mutter sagte: „Schlag ihn dir aus dem Kopf, er wird eh an Weihnachten wieder ein Date mit seiner Freundin haben.“

Inzwischen war es mitten in der Nacht, doch an Schlaf war für Jongdae nicht zudenken. Er dachte an die letzten Jahr zurück.
Während er darauf wartete, dass es schneien würde, hatte sich Minseok Jahr für Jahr eine Freundin gesucht oder einen Freund.
Jongdae erinnerte sich noch genau daran als sein Cousin seine erste Freundin hatte. Er selbst war in der siebten Klasse und der Ältere in der neunten. Ein halbes Jahr hatte er es niemanden verraten. Nächte lang hatte der Jüngere sich darauf hin in den Schlaf geweint.
Genervt weil er immer noch nicht schlafen konnte, sah er auf sein Handy, auf die Uhrzeit. Halb zwei nachts.
Sein Blick glitt vom Handy auf die Schneekugel auf seinem Nachttisch. Minseok hatte sie ihm damals als Entschuldigung geschenkt. Der glitzernde Schnee in der Kugel tanzte schön. Er liebte dieses Bild. Dort drin schneite es immer wenn er es wollte. Auch an Weihnachten, doch das war nicht der Schnee für ihr Versprechen.
Und wie so oft wenn er wach lag, fragte er sich wie es wohl wäre mit Minseok zusammen zu sein. So wie er den Älteren kannte, würde er dafür sorgen das sein Partner sich wohl sicher und geborgen bei ihm fühlte. Und das machte ihn jedes mal wenn er daran dachte eifersüchtig und ließ ihn weiter nachdenken.
Würde er wirklich sein fester Freund werden wenn es an Weihnachten schneite?
„Argh! Ich muss damit aufhören, das macht nur schlechte Laune.“ rief er leise verzweifelt.
Der Blick fiel aus dem Fenster und seine Augen wurden größer.
„Schnee.“
Sofort sprang er aus dem Bett, rannte die Treppen runter, schnappte sich seine Jacke, schlüpfte in die Schuhe und ging ins Freie. Sein Blick ging nach oben und wie so oft wünschte er sich das es nun Weihnachten wäre, damit ihr Versprechen endlich wahr wurde.
„Ist das kalt.“ hörte er plötzlich eine vertraute Stimme neben sich. „Min-MinSeok? Was machst du denn hier? Es ist doch mitten in den der Nacht.“ „Das könnte ich dich auch fragen. Aber ich komme gerade vom Lernen.“
Jongdae wurde leicht rot als er erkannte das er und Minseok alleine waren. Und es freute ihn den Älteren zu sehen, denn das Grinsen das sich gerade auf sein Gesicht schlich, sah toll aus.
„Es hat sich nichts geändert. Jongie. Wenn es schneit, rennst du immer sofort nach draußen. Und immer vergisst immer deinen Schal. Deswegen trage ich immer zwei, damit ich dir dann einen geben kann.“ Während er das sagte entfernte er den einen um seinen Hals und legte ihn um den seines Gegenüber. Mit einen fröhlichen Lächeln im Gesicht sagte er: „Erinnerst du dich nicht? Dir war dann immer so kalt.“
Die Tatsache das sein Cousin sich an so etwas erinnerte machte Jongdae so glücklich, das er den Älteren umarmte.
„Jongdae?“ „Erinnerst du dich noch, Minnie? An dein Weihnachtsversprechen? Ich habe immer auf den Schnee gewartet, denn wenn es an Weihnachten schneit, würdest du mein Freund..“ Während er das sagte drückte Minseok ihn von sich. „Min-“
„Jongdae, hast du dieses kindische Versprechen wirklich ernst genommen? Das wundert mich wirklich, du bist doch sonst so vernünftig. Also hör lieber damit auf, das ist nicht gut für dich. Und wir schließlich auch keine Kinder mehr.“ „Minnie. Meinst du das jetzt ernst?“ Er spürte wie die Tränen in seine Augen traten. „Du hast nie wirklich darüber nach gedacht, oder? Wir sind Cousins und wie Geschwister aufgewachsen.“ Das Lächeln in Minseoks Gesicht bracht ihm das Herz während er das sagte, doch noch mehr taten es die Worte die folgten.
„Wir können doch niemals ein Liebespaar werden.“
Die salzige Flüssigkeit trat aus seinen Augen und wütend entfernte er den Schal den er von Minseok bekommen hatte, schmiss ihm ihn ins Gesicht. „Mir reichts. Du bist so ein Idiot. Ich hasse dich.“ Wütend rannte er weg. Ließ den Älteren in der Nacht stehen. Hörte wie es donnerte.

Er saß vor seinem Bett auf dem Boden und ließ seinen Tränen freuen lauf. Er konnte nicht glauben, dass Minseok tatsächlich so denkt. Dass er so ein Mensch ist.
„Jetzt liebe ich ihn nicht mehr. Ich warte nicht mehr auf den Schnee. Ab sofort gehe ich mit den anderen in Clubs und such mir einen Freund. Und an Weihnachten gehe ich auf ein Date und vergesse Minseok.“ sagte er immer wieder wie ein Mantra, versuchte es zu glauben- Die Tränen liefen ihm immer noch ungehalten über die Wangen.
Hätte er doch bloß nicht gefragt. Hätte er es doch bloß nicht erfahren. Er hätte fiel lieber wieder auf den Schnee gewartet. Egal selbst wenn es jetzt schneit, gilt unser Versprechen nicht mehr.
Als er nach draußen blickte, sah er das ein Gewitter draußen wütete. Er versuchte sich zu beruhigen um das Unwetter draußen verschwinden zu lassen, doch schaffte er es nicht. Das Unwetter blieb. Manchmal verfluchte er seine Kräfte. Doch er war damit geboren worden. Und jedes mal wenn er wenn er seine Gefühle, wie Wut, Zorn oder Trauer nicht i Griff hatte, wirkte sich das auf das Wetter aus.
Als er langsam müde wurde, bemerkte er das es draußen auch ruhiger wurde. Er lächelte, jetzt taten die Leuten ihm dort draußen im Unwetter nicht mehr leid.

„Alles klar. Jetzt flirte ich solange herum bis ich morgen ein Date habe.“ erzählte er seinen Freunden als diese ihm vom Flughafen abholten, wo er seine Eltern verabschiedet hatte. Gerade waren sie auf den Weg zu einer Art Bar, Speed-Dating war heute Abend angesagt. Doch so wirklich funktionieren wollte das bei Jongdae nicht.
„Also ehrlich, Jongdae. Wir haben so oft die Plätze getauscht und jedes Mädchen hast du abgewiesen. Warum kommst du überhaupt mit wenn du nichts sucht.“ „Genau, wenn du bloß gucken willst, dann geh wieder heim.“ Sie waren gerade auf dem Weg zur Bahn als er sich das gemeckert seiner Freunde anhören durfte. Da das Speed-Dating nichts gebracht hatte, hoffte er noch darauf in der Bahn jemanden treffen zu können, der an heilig Abend mit ihm ausging. Doch als sie die Bahn betraten, kam der Schock. In der Bahn saß nur eine Person und diese hieß: Kim Minseok. Sein Cousin.
Er setzte sich neben den Älteren als seine Freunde den Älteren begrüßten. Niemand wusste das sie beide Cousins waren.
Die Mädels aus ihrer Clique gingen auf den Älteren zu und unterhielten sich mit ihm.
„Was soll das, MinSeok. Du kannst doch nicht alle Ladys morgen zu dir einladen.“ hörte er plötzlich eine bekannte Stimme. Luhan betrat den Wagon. „Lasst euch von dem nicht den einwickeln.“ „Genau, du schaust zwar immer so nett aber in Wirklichkeit bist du kalt zu deinen Freundinnen.“ sagte Kris der hinter Luhan erschien. „Was wirklich?“ fragte Jongdae geschockt. Das hätte er nie von dem Mann erwartet der sein Herz gestohlen hatte.
Die Türen schlossen sich und die Bahn fuhr los.
„Sag bloß du willst auch was von ihm Jongdae. Ich sag dir tu's nicht. Er vernachlässigt dich total und zeigt null Gefühle.“ erzählte Luhan weiter und setzte sich neben ihn.
„Aber sag mal Jongdae, willst du mir nicht deine Nummer geben und morgen mit mir aus gehen?“ fragte der älteste Chinese.“ „Ähm, .. also..“
Mit einem Mal spürte er einen Arm um sich und spürte wie er in die Richtung seinem Cousins gezogen wurde.
„Sorry, aber Jongdae ist schon vergeben.“ hörte er den Ältesten sagen. „Was sag bloß du hast auch Interesse an ihm?!“ fragte Luhan schockiert.
„Nein, Jongdae ist nur mein Cousin.“ „Was?“ „Ach, dann kannst du ja gar kein Interesse an ihm haben.“
Diese Aussage von Luhan ließ ihn erstarren. Was meinte er damit?

„Wir können doch niemals ein Liebespaar werden.“

„Genau. Eure Eltern sind Geschwister. Also seid ihr Verwandt.“ sagte einer seine Freunde. „Aber-“ „Nichts aber. Das wäre das seltsam, Jongdae.“ „Genau, wenn ihr zusammen wärt, das wäre ja widerlich. Immerhin seid ihr verwandt miteinander.“ Wieso war er nochmal mit den allen befreundet?
„Stimmt.“ erwiderte Minseok „Aber ich pass ja auch nur auf den Troll hier auf.“ Wütend sprang Jongdae auf.
„Haltet endlich eure Klappe!“ schrie er. „Ihr hab nicht darüber zu entscheiden wenn ich liebe und o das in Ordnung ist.“ „Jong-“ „Und ich liebe Minseok nicht weil er mein Cousin ist sondern weil er er ist. Ich liebe ihn seines selbst willen. Und zwar schon immer. Und es ist mir egal was ihr darüber denkt. Ich werde ihn niemals aufgeben.“
In diesem Moment hielt die Bahn an ihrer Station und er rannte raus. Verabschiedete sich von niemanden und ignorierte die Rufe der anderen. Als er im freien an kam, erhellte ein Blitz den Himmel und gleich darauf war ein Donnerschlag zu hören.
Er rannte bis er irgendwann an einer Bank zum stehen kam. Er war außer Puste und setzte sich auf das verschneite Stück Metall. Er schloss die Augen, versuchte sich zu beruhigen und das auskommende Unwetter abzuwenden. Es gelang.
Er hörte Schritte die anscheint vor ihm stoppten, weswegen er die Augen öffnete. Minseok stand vor ihm.
„Lass uns nach Hause gehen.“ Er nickte, stand auf und folgte dem Älteren mit ein wenig Abstand.
Als sie sich die Jacken auszogen, fand der Jüngere endlich den Mut zu reden.
„Es tut mir leid, Sie waren sicher alle geschockt.“ „Schon gut.“ „Und es war dir sicher auch peinlich, oder?“ „Schon gut.“ „Es tut mir wirklich leid aber ich liebe dich nun mal.“ Die Kälte in seinem Körper verschwand augenblicklich und machte für Hitze platz.
„Jongdae. Ich hätte nie gedacht das du dich so unter Kontrolle hast um ein Unwetter abzuwenden. Du bist viel stärker als ich dachte. “ Fragend sah er den Älteren an. „Obwohl wir zusammen leben, habe ich nie etwas von deinen Gefühlen bemerkt, nie gewusst wie du wirklich bist. Aber das sind wir wohl zwei.“ Der nicht-wissende-Blick verschwand nicht aus seinem Gesicht. „Ich habe mir eine Uni in Seoul ausgesucht.“ „Warum denn das? Du hast nie etwas davon erwähnt.“ „Ich wusste das du auf den Schnee gewartet hast aber der Schnee dafür ist nie gefallen.“

„Wenn das nächste Mal an Weihnachten Schnee fällt, lass uns dann ein Paar werden, okay?“

Nach diesem Versprechen hatte es nie wieder gescheit, als ob jemand es verhindert hat. Als wollte jemand das sie realisierten das sie nicht zusammen gehörten.
Ob ihre Liebe wachsen oder enden würde, war durch den Schnee an Weihnachten bestimmt.

„Jongdae, was hältst du davon wenn wir uns morgen im Park treffen und dann zusammen zum Grab meiner Eltern gehen?“ Er nickte.
„Wenn es dann nicht schneit, geben wir auf.“ Wieder nur ein Nicken.

Am nächsten Tag, saß Jongdae auf einer Park im Bank und wartete auf dem Mann seiner Träume.
„Nanu, Jongdae? Was machst du denn hier?“ Luhan erschien hinter ihm. Sofort musste er an das Geschehnis vom Vortag denken. „Tut mir leid wegen meinem Aussetzer Gestern.“ „Halb so wild. Habe mich nur etwas gewundert. Aber sag mal triffst du dich jetzt mit Minseok.“ „Ja.“ „Das wundert mich jetzt aber, egal ob er eine Freundin hatte er nicht. Er hatte jedes Date an Weihnachten abgelehnt wegen..“ er schien zu überlegen. „Genau, wegen einem Versprechen mit der wichtigste Person seines Lebens. Kann es sein das du das bist?“ „Was?“ „Jedes Jahr machen seine Freundinnen deswegen mit ihm Schluss. Dieses Jahr auch.“ Mit diesen Worten verschwand der Ältere.

„Schlag ihn dir aus dem Kopf, er wird eh an Weihnachten wieder ein Date mit seiner Freundin haben.“
„Ich wusste das du auf den Schnee gewartet hast aber der Schnee dafür ist nie gefallen.“
„Wegen einem Versprechen mit der wichtigste Person seines Lebens.“


Also hatte Minseok auch die ganze Zeit auf den Schnee gewartet? Genau wie er?

„Wenn das nächste Mal an Weihnachten Schnee fällt, …

Die beide waren Idioten. Dass sie Cousins waren, hatte sie, während sie wie kleine Kinder auf den Schnee gewartet haben, schwanken lassen.
Von weiten sah Jongdae schon den Älteren. Er holte den Block den er in seinem Rucksack hatte her raus, riss einige Seiten raus und dann in kleine Stücken. Als Minseok vor ihm stand warf er sie hoch.
„Siehst du Minseok. Es schneit.“
Denn selbst wenn der Schnee nicht echt ist, reicht es völlig aus, wahre Liebe zu empfinden.
„Es ist zwar kein echter Schnee, aber selbst wenn es unecht ist, liebe ich dich doch wirklich. Und-“ „Jongdae sieh mich an.“ Er sah auf und seine Augen weiteten sich.
In der Hand seines Gegenübers schwebte eine riesige Schneeflocke. Er warf sie hoch in gen Himmel, und zurück kamen fiele kleine.
„Du bist nicht der einzige der das Wetter beeinflussen kann. Ich kann es auch leicht.“ „Dieser Schnee warst du? Aber warum?“ „Es schneit, weil ich das warten nun wirklich aufgegeben habe.“ Mit eine breiten Lächeln stand er vor ihm. „Ich hätte gerne unser Zuhause gewählt aber wenn nur da Schnee mehr gelegen hätte wäre es doch verdächtig gewesen.“ Jongdae verstand die ganze Sache nicht. „Hyung.“ „Ich wollte die Sache aufgeben, für dich. Aber du warst viel stärker als ich glaubte und deswegen will ich ehrlich sein.“ Der Ältere holte tief Luft, während der Jüngere schon wieder den Tränen nahe war.
„Ich liebe dich auch um deines selbst willen, Jongdae.“
Vor Freude weinend fiel er seinem Cousin um den Hals.
„Werden wir ein Paar.“ „Ja.“

Den Rest des Tages verbrachten sie damit Minseoks Eltern zu besuchen, gemeinsam zu kochen und auf der Couch zu kuscheln.
Während sie sich irgendeinen Weihnachtsfilm der gerade im Fernsehen lief anschauten, wirklich viel bekamen sie davon nicht mit, zu sehr waren sie damit beschäftigt die Lippen und alles was dazu gehört des anderen zu erforschen, fiel Jongdae wieder etwas wichtiges ein.
„Warum willst du eigentlich auf eine Uni in Seoul gehen? Das ist doch so weit weg.“ „Ich will ja auch nicht weg aber, dort schneit es mehr als hier. Und in den letzten Jahren hatte es dort an Weihnachten immer geschneit.“ erklärte der Ältere. Erstaunt sah Jongdae sein lächelndes Gegenüber an.
„Nächstes Jahr an Weihnachten sehen wir Schnee an der nicht von mir kommt.“

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LG Laura / Sandflower
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