Mit keinem Andern

GeschichteAbenteuer, Humor / P16
07.06.2015
12.06.2015
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Am nächsten Morgen stand Sterling Archer um halb neun morgens auf, um mit Isabella die Pferde für den Ausritt fertig zu machen. Archer duschte sich schnell, zog sich seinen besten Anzug an und lief dann die lange, breite Treppe nach unten in die Eingangshalle runter. Isabella wartete bereits unten auf ihn. Sie trug wieder ihre helle Reithose und die Stiefel von gestern, allerdings dazu eine blaue, kurzärmelige Bluse. Ihre Haare hatte sie zu einem Dutt zusammengebunden.
„Haaalloo schöne Frau.“, begrüßte Archer sie grinsend.
„Wollen Sie etwa wirklich so reiten gehen?“, fragte die junge Frau skeptisch und musterte den großen Mann.
„Warum nicht? Ich sehe doch klasse aus.“
„Sie können nicht mit einem Anzug auf einem Pferd reiten. Gehen Sie hoch und leihen Sie sich Kleidung von meinem Vater aus, falls Sie keine eigene Reitbekleidung dabei haben.“ Sterling wollte erst protestieren, dachte aber daran, dass sich seine Chancen bei Isabella bestimmt verbessern würden, wenn er einfach tat, was sie ihm sagte. Auch wenn es ihm tatsächlich etwas unangenehm war, ihren Vater nach Kleidung fragen zu müssen. Aber als er dann die schwarze Reithose, die Stiefel und das rote Poloshirt trug fand er, dass er echt gut aussah. Das fand Isabella offenbar auch, denn sie lächelte zufrieden, als sie ihn die Treppe runterkommen sah.
„Das sieht perfekt aus!“, meinte sie und Archer lächelte selbstsicher.
„Nicht so perfekt wie Sie aussehen, Isabella.“ Die junge Frau lächelte kurz und verließ dann mit ihrem privaten Leibwächter die Villa. Sie lief mit ihm zu den Ställen, wo die Pferde alle ungeduldig darauf warteten, endlich rausgelassen zu werden.

„Welches möchten Sie?“, fragte Isabella und führte Archer durch den kompletten Stall. Sie hatten insgesamt neun Pferde, von denen eins noch ein Fohlen war. Es stand bei Danya, der hübschen und verdammt wertvollen rot-braunen Stute.
„Ich möchte den schwarzen Hengst, auf dem Sie gestern geritten sind.“
„Devil? Besser nicht.“
„Warum nicht?“
„Weil er wirklich ein Teufel ist. Er ist noch ziemlich jung, zwei Jahre, wird nur von mir geritten, hört nicht auf seinen Namen, bockt ziemlich gerne, stoppt nicht, wenn man es möchte und ist manchmal ziemlich aggressiv.“
„Das sah gestern aber anders aus, als Sie auf ihm geritten sind.“
„Ja, weil er mich kennt und mich mag.“ Isabella zwinkerte Sterling Archer zu.
„Bitte, ich möchte ihn aber! Er sieht so cool aus! Ich hab noch nie so ein tolles Pferd gesehen! Er hat einfach Stil und Klasse. Außerdem komme ich mit bösen Kerlen klar.“ Sterling Archer zwinkterte nun Isabella zu. Sie verdrehte allerdings nur genervt die Augen und drückte Archer ein hellblaues Halfter in die Hand. Während Isabella ihr Pferd aus der Box holte und es mit einem Strick an den Eisenring in der Stallwand band, war Archer immer noch damit beschäftigt seinem Pferd das Halfter umzulegen. Das lag zum Einem daran, dass er keine Ahnung hatte wie rum man dieses Teil einem Pferd aufsetzte und zum Teil daran, dass der hübsche Hengst ihm die Sache nicht gerade leichter dadurch machte, dass er stänidg seinen Kopf hochriss und sich in seiner Box drehte. Als Isabella nach ihrem Bodyguard schaute musste sie kichern.
„So wird das nichts.“, sagte sie dann und nahm Sterling das Halfter wieder ab um es Devil selber anzulegen. Sie schaffte das alles innerhalb nur weniger Sekunden und holte dann noch schnell einen Strick, damit Archer das Pferd anbinden konnte. Natürlich hatte der Mann keine Ahnung davon, wie man ein Pferd richtig mit einem Sicherheitsknoten anband, also machte er einfach einen stinknormalen Knoten und beobachete dann Isabella um zu wissen, welche Bürste er als erstes zum Putzen benutzen musste. Er machte ihr so ziemlich alles nach und fragte sie das erste Mal wirklich um Hilfe, als es ans Satteln ging. Er bewunderte Isabella etwas dafür, dass sie das alles so ohne Probleme und ohne Hilfe hinbekam.

Die junge Frau führte ihr eigenes Pferd dann an der Trense nach draußen und stellte sich ihren linken Steigbügel etwas länger, damit sie besser aufsteigen konnte. Sie hob den Fuß hinein und saß oben auf. Sterling Archer hob sein Bein in den Steigbügel, doch gerade als er sich hochziehen wollte, lief das Pferd einfach vorwärts. Da sein Fuß noch in dem Bügel hing, musste er wohl oder übel mit einem Bein hinter dem Pferd herhüpfen und hatte ziemliche Probleme damit sein Gleichgewicht zu halten.
„Heee, bleib doch stehen!“, rief er etwas sauer zu dem Pferd und runzelte die Stirn. Devil war das allerdings ziemlich egal. Isabella sah ziemlich schnell ein, dass das so keinen Sinn machte. Sie stieg also wieder von ihrem Pferd ab, hielt es in der linken Hand und mit der rechten hielt sie Devil fest, damit Archer aufsteigen konnte. Als er endlich oben saß hielt er sich panisch an dem Sattel fest und Devil tänzelte nervös umher. Isabella reichte Archer die Zügel und er band sie irgendwie um seine Hände, was ihm von der erfahrenen Reiterin nur ein Kopfschütteln einbrachte. Isabella stieg wieder auf ihr eigenes Pferd und ritt vorraus. Sterling hatte Probleme dabei sein Pferd anzutreiben.
„Sie müssen im Ryhtmus mitgehen.“, erklärte Isabella. „Und treiben Sie ihn immer leicht mit den Waden an. Links – rechts – links – rechts.“
Sterling setzte ihre Tipps in die Tat um und Devil bewegte sich tatsächlich vom Fleck. Er war etwas schneller als Isabellas Pferd und schien nicht wirklich auf seinen Reiter hören zu wollen.
„Hey, ich kann's!“, rief Archer triumphierend.
„Sie saßen noch nie auf einem Pferd, oder?“
„Nein. Aber ich habe eine Bitte an Sie, Isabella.“
„Und die wäre?“
„Also ersteinmal möchte ich nicht wieder mit Sie angesprochen werden. Das ist echt schräg und das macht niemand bei uns. Und ich möchte Sie auch nicht weiter mit Sie ansprechen, weil wir sowieso noch ziemlich viel miteinander zu haben müssen und da stört die höfliche Anrede doch nur , oder?“
„Wenn du das sagst, ähm, wie war dein Vorname noch mal?“
„Sterling.“
„Sterling? Wie das Silber... Sterling Silber.“
„Ja, daher kommt mein Name. Aber frag bitte nicht nach der ganzen Geschichte, darauf hab ich jetzt echt kein Bock. Aber sag mal, kommen du  und dein Vater aus Amerika?“
„Daddy kommt aus Frankreich. Er hat sich hier in meine Mutter verliebt und zog deswegen hier hin. Ich bin hier geboren.“, erzählte die Halb-Franzosin, während sie mit Sterling zusammen in ein Waldstück ritt.
„Was ist mit deiner Mutter?“, wollte der Mann wissen. Er versuchte cool und entspannt zu klingen, auch wenn ihm das gar nicht so leicht fiel, da er sich unglaublich wackelig und unsicher auf dem Pferd fühlte. Das war gar nicht gut. Außerdem hatte er das Gefühl, dass sein Pferd irgendwie nach links zog, obwohl er selbst eher rechts hinter Isabella bleiben wollte.
„Hat meinen Vater verlassen als ich fünf Jahre alt war. Habe keinen Kontakt mehr zu ihr. Was ist mit deinem Vater?“
„Ich lebe nur bei Mutter und kenne meinen richtigen Vater nicht.“
„Wie kommt es, dass du bei ihr arbeitest?“
„Wusste nicht, was ich sonst machen sollte. Wieso arbeitest du denn bei deinem Vater?“
„Weil ich Pferde über alles auf der Welt liebe und das mein absoluter Traumberuf ist.“
„Was genau machst du denn?“
„Ich trainiere junge Pferde, züchte, verkaufe und reite Dressur auf Tunieren.“
„Also ich rette fast jeden Tag die Welt.“
„...Oder auch nicht.“
„Hey, ich bin ein absoluter Superagent! Der beste Agent der Welt. Wirklich. Google mich doch.“
„Hab ich.“
„Und?“
„Ich war etwas schockiert.“
„Verdammt. Was stand denn da so?“
„Es gibt eine Website im Netz namens WehateSterlingArcher.com auf der hunderte von Frauen schreiben, wie scheiße du zu ihnen warst und was du ihnen angetan hast.“
„Du verarscht mich doch, oder? Gibt es so eine Seite wirkich?“
„Die gibt es wirklich.“
„Scheiße.“ Damit hatte Sterling Archer nun überhaupt nicht gerechnet. Sobald er von seinem Ausritt mit Isabella wieder zurück sein würde, würde er die IT-Abteilung der ISIS anrufen um denen Bescheid zu geben, die Website zu hacken und wenn möglich zu löschen. Oder zumindest alle negativen Berichte in positive verwandeln.
„Trab?“
„Was?“
„Ob wir traben wollen.“
„Ähm klar, wie mach ich das?“
„Gib dem Pferd mit deinen beiden Hacken einen leichten Stoß in die Seite. Aber wirklich nur leicht! Ich mach es dir vor.“ Isabella trieb ihr Pferd an und der weiße Wallach ging sogleich in den Trab. Die junge Frau bewegte sich dazu auf-und-ab im Takt und Sterling konnte dabei nicht anders als sie anzustarren. Allerdings entfernte sie sich immer mehr und Archer wusste, dass er sie einholen musste. Er machte also die Bewegung mit den Hacken nach und Devil ging in den Trab. Es war huckelig und für den Mann einfach viel zu schnell und unsicher. Aber Gott sei Dank musste der Mann diese Qual nicht lange erleiden, denn er konnte sich bereits nach nur zehn Sekunden nicht mehr halten, rutschte aus dem Steigbügel und fiel zu Boden.
„Verdammter Mist!“, fluchte der Mann und erst jetzt drehte Isabella sich zu ihm um. Sie hielt ihr Pferd sofort an, stieg ab, sammelte Devil ein und rannte wieder mit beiden Pferden in den Händen zu dem am Boden liegenden Agenten.
„Das war echt schwach.“, sagte sie böse und hob eine Augenbraue.
„Ach, fick dich.“ Sterling setzte sich wieder auf. „Verdammt, das tut weh.“
„Sei froh, dass du nur auf Gras gefallen bist.“
„Nein, ich meine meine Eier! Wie schaffen es andere Männer nur, das auszuhalten?“
„Indem sie wissen, wie man sich beim Trab bewegen muss.“
„Und wie muss ich mich bewegen?“
„Aufstehen und setzten. Im Takt eins-zwei, eins-zwei, eins-zwei.“
„So schnell?“
„Ja. Hast du es nicht bei mir gesehen?“
„Ich habe eher auf deinen Hintern geachtet.“
„Super.“ Die junge Frau stöhnte gernervt.
„Okay, halt das Pferd mal, ich will es noch ein mal versuchen.“ Sterling stellte sich neben das Pferd, legte den Fuß in den Steigbügel und zog sich hoch. Isabella blieb neben ihm stehen.
„Trab an.“, wies sie ihn an. Sterling tat, was ihm befohlen wurde und Devil ging wieder in den Trab. Als Sterling das erste Mal vom Sattel aufstehen wollte, so wie Isabella es zuvor getan hatte, verlor er das Gleichgewicht und hielt sich am Zügel fest. Devil gefiel das gar nicht, denn der Rappe ging in den Galopp. Mr. Archer schrie, ließ die Zügel los und fiel auf den Rücken. Isabella schritt auf ihn zu und beugte sich zu dem runter. Seine Augen waren geschlossen. Sie legte eine Hand auf seine Schulter und schaute ihn ziemlich besorgt an.
„Sterling, alles ok?“, fragte sie besorgt.
„Ich setz mich nicht noch mal darauf.“, nuschelte der am Boden liegende Mann.
„Komm, wir tauschen die Pferde und reiten zurück.“
„Calero ist superlieb und schon etwas älter. Du wirst bestimmt gut mit ihm auskommen.“ Isabella reichte Archer die Zügel ihres weißen Wallaches und lief dann zurück um Devil einzufangen, der gerade am Grasen war. Sie schnappte sich ihn, stieg auf und ritt mit Sterling Archer, der ebenfalls wieder auf dem Pferd saß, zurück zum Hof.

Malory, Lana und Isabellas Vater Louis standen an einer Weide voller Pferde und offenbar schien Louis irgendwas zu erzählen, denn Malory hörte interessiert zu, während Lana mit einer Waffe in der Hand den Hof überwachte. Als Sterling und Isabella näher kamen, drehten die drei sich jedoch alle um.
„Na, was das Reiten schön?“, fragte Louis gespannt.
„Na ja, so richtig zum Reiten bin ich gar nicht gekommen.“, erzählte Isabella.
„Wie lange hat Archer sich auf dem Pferd gehalten?“, wollte Lana wissen und betrachtete den Agenten skeptisch.
„Er ist in zehn Minuten zwei mal runtergefallen.“ Lana, Malory und sogar Louis fingen daraufhin an herzhaft zu lachen.
„Ok Lana, du kriegst deine hundert Dollar nachher.“, sagte Malory dann immer noch lachend zu der weiblichen Agentin.
„Mutter! Ihr wettet auf mich?“ Sterling war empört.
„Ja, ich hab gewettet, dass du dich mindestens eine halbe Stunde auf einem Pferd halten kannst. Lana war sich sicher, du schaffst keine zehn Minuten.“
„Aber auf sowas wettet man doch nicht. Das ist ja schrecklich.“, meinte Isabella schockiert. „Komm Sterling, wir bringen die Pferde weg.“, fügte sie dann hinzu und schüttelte über so viel Kaltherzigkeit der eigenen Mutter nur den Kopf.

Sterling und Isabella sattelten die Pferde zusammen ab und putzen dann beide nochmal. Danach brachten sie sie auf auf eine Weide, auf der bis jetzt noch kein einziges anderes Pferd stand.
„Wieso müssen die beiden denn alleine stehen?“, wollte Sterling Archer wissen. Das schien ihm ungerecht zu sein.
„Weil Calero das einzige Pferd hier ist, mit dem Devil klar kommt.“
„Armer Devil.“
„Es tut mir wirklich leid, dass deine Mutter so gemein zu dir ist. Das hast du nicht verdient.“
„Ach, ich bin dran gewöhnt. Sie war schon immer so! Soll ich dir mal eine wirklich furchtbare Geschichte erzählen?“
„Klar.“ Isabella lehnte sich gegen den Zaun der Weide und Archer stellte sich vor ihr.
„Als ich neun Jahre alt war, war ich immer in einem Internat, ziemlich weit außerhalb. An Weihnachten sollte ich zu meiner Mutter kommen, mit dem Zug. Mutter war aber leider umgezogen und hatte mir ihre neue Adresse nicht mitgeteilt. Ich kam also Abends zu einer vollkommen leeren Wohnung und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich bin dann auf's Polizeirevier gegangen und habe wie ein Schlosshund geheult. Und was hat meine Mutter getan? Mich ausgelacht!“
„Um Gottes Willen!“
„Wenn du wüsstest, wie sehr ich meine Mutter nur verachte.“
„Ich verstehe dich. Auf mich machte deine Mutter allerdings am Anfang sogar noch einen netten Eindruck.“
„Ja, weil sie was von deinem Vater will.“
„Oh Gott...“
„Ja, nicht wahr? Diese Frau ist der Teufel höchstpersönlich. Und zwar mehr als dein Pferd da.“
„Das tut mir so leid für dich. Hast du Lust nachher schwimmen zu gehen? Vielleicht kommst du da ja auf andere Gedanken.“
„Solange wir da nicht hinreiten müssen...“
„Wir können laufen.“
„Dann gerne. Aber ich habe gar keine Schwimmsachen dabei. Stört es dich, wenn ich nackt bade?“
„Ja.“
„Gut, dann lass ich meine Unterwäsche an.“
„Gut. Ich gehe mich eben umziehen. Du kannst dir in der Zeit gerne etwas essen.“

Während Isabella sich umzog betrat Sterling die Küche der riesigen Villa. Eine ältere Frau, die ziemlich spanisch aussah, war gerade dabei Teller zu spülen, als sie Archer bemerkte.
„Hallo Mr. Geheimagent.“, grüßte sie den Mann mit einem ziemlich starken, spanischen Akzent. „Möchten Sie etwas Essen?“
„Äh ja, klar, gerne.“
„Was möchten Sie?“
„Pizza?“
„Pizza? Pizza. Ich mache schnell Pizza. Teig geht ganz schnell, aber ohne Hefe. Was soll drauf?“
„Ähm Tomatensauce, Käse, Salami und Peperoni.“
„Ah gut, gut. Setzen Sie bitte Esszimmer, ich bringe Essen dann.“

Archer setzte sich alleine in das Esszimmer und wartete auf seine Pizza. Isabella kam rein. Sie trug ihr Haar jetzt offen, ein kurzes Sommerkleid mit bunten Blumen und die neongrünen Träger ihres Bikinis guckten oben heraus.
„Na, was gibt’s Leckeres?“, fragte sie und lächelte freundlich.
„Pizza, und als Nachtisch würde ich gerne dich vernaschen.“ Archer zwinkerte dem Mädchen zu. Isabella musste unwillkürlich lachen. Eigentlich fand sie den Spruch nicht mal witzig, aber ihr gefiel es so umworben zu werden, auch wenn die Sprüche teilweise wirklch lächerlich waren.

Es dauerte nicht lange und ein köstlicher Pizza-Duft verteilte sich im ganzen Raum. Man konnte den knusprigen Teig riechen, die Peperoni und die Salami und natürlich den geschmolzenen Käse. Jetzt konnte es nicht mehr lange dauern, bis das Essen fertig war. Und tatsächlich brachte das Hausmädchen nur wenige Minuten später die Pizza zu Sterling und Isabella.

Die Pizza sah fantastisch aus. Der Rand leicht braun, die Zutaten ganz frisch und der Duft immer noch hervorragend. Die Köchin hatte die Pizza bereits perfekt in acht Stückte geschnitten und Archer verlangte noch einen zweiten Teller. Er legte vier der Stücke auf dem anderen Teller und schob diesen zu Isabella.
„Du brauchst mir nichts abgeben.“, sagte das Mädchen schnell.
„Doch, jetzt ess schon. Das sieht doch echt köstlich aus. Wie kannst du dir sowas entgehen lassen wollen?“ Isabella biss in ein Stück hinein und musste zugeben, dass das wirklich verdammt lecker war. Sie kannte die Kochkünste ihres Hausmädchens Maria zwar schon, aber sie war trotzdem noch jedes Mal über den hervorragenden Geschmack begeistert. Auch Archer schien es ziemlich gut zu schmecken. Die beiden lächelten sich kurz an und aßen dann schweigend weiter.
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