Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Das Ende naht

von Englie
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteSchmerz/Trost / P12 / Gen
Kefka Terra Bradford
07.06.2015
07.06.2015
1
562
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
07.06.2015 562
 
Die Helden standen nun am Ende. Wortwörtlich das Ende. Ein kleiner Abhang, darüber eine Platform, welche nur knapp die andere überschnitt. Auf der oberen Platform, welche von einer Säule gehalten wurde, stand er. Der, den alle verfluchten. Sie alle nannten die Teufel, Satan, Verrückter, Psychopath... Ihn interessierte es nicht. Er wusste ganz genau was er tat. Er wollte das Ende dieser Welt. Noch sei es nicht ganz erfüllt..sie ist nur verwüstet..die Menschen leben noch. Noch leben zu viele Menschen für ihn. Keiner! KEINER darf überleben! Und wenn alles zerstört ist, alles in Flammen gehüllt ist, alles leben in dieser Welt vergangen ist und nur noch seines göttlichen Gleiches auf Erden weilt...so wird auch er dahinschwinden.. das war sein Plan. Der Plan der einen kleinen Haken hatte, und das waren die paar Leute da unten, die ihn besiegen wollten. Er wusste ganz genau, dass es sein tot bedeutet. Er wusste es...und doch war es viel zu spät. Aufgeben wäre der schnellste Tod. Aber wo würde dann der Spaß bleiben? Lieber fiel man im Kampf. Lieber nahm man lieber noch ein paar von ihnen mit! Außer...es war sie. Die Blicke kreuzten sich von der Dame und dem Gott. Ihn wurde bewusst, was er ganz tat...das wurde ihn immer, sobald sie ihn nur anguckte. Aber ihr Blick hielt Tränen inne, hielt die Wut und die Trauer beisammen...und würde sie imKampf entfachen. Ja, sein Tod würde sie sein. Nicht die Blonde, nicht der Dieb oder die Königsbrüder... nicht der Rachlustige Samurai. Nein, der Halbe Esper. Sie hatte früher noch an ihn geglaubt, wieder sein normales selbst zu erlangen... aber es versank komplett im Wahnsinn, Paranoia, Rache, Blutlust... und der Zerstörung.
Ein kurzes Bild schoss ihn durch den Kopf. Das grünhaarige Mädchen wurde kurz wieder zur kleinen Soldatin gemacht.. zu seinen Schützling. Mit der Blumenkrone auf den Kopf und den süßen sanften Lächeln, was ihn immer wieder aus dem Wahnsinn holte... Auch die Blonde wurde jünger, strahlte und spielte mit einer kleinen Katze. Das grünhaarige Mädchen gab ihn auch eine Krone..
Das Bild verschwamm, die Realität zog ihn zurück. Das Lächeln blieb aber auf dem bemalten Gesicht. "Ihr wollt also wirklich gegen mich kämpfen? So ein kleiner Ameisenhaufen?" Die Helden schwiegen und griffen zu den Waffen. Es begann also.. Die Stunden seines Todes wurden weniger.
Das Mädchen griff nicht zur Waffe.. Sie hatte sich in ihre Esperform verwandelt und guckte den Clown selbstbewusst an. "Du bist so stark geworden...in so kurzer Zeit.. und so wunderschön.. ich bin stolz.." leise flüsterte er es in die leere und guckte nach oben, in den braun-gelben Himmel. Kurz schloss er die Augen. Es war die Ruhe vor dem Sturm die sich breit machte. Er guckte wieder runter, zum Esper. Eine Träne rollte die pinke Wange von ihr herunter. "wieso..." sie flüsterte selber, als hätte sie es eben gehört. Oh, aber er hörte das Flüstern. Seine Sinne waren scharf wie eine Klinge. "Es musste sein.." flüsterte er zurück.
Die Krieger begannen auf ihn zu zustürmen. Der Clown erhob den Turm und sandte die ersten Feinde des Turmes zu ihnen. "Diese Welt hat es nicht verdient, weiterhin zu bestehen.." Ein seichtes Grinsen schenkte er den Himmel, der aussah als würde er ein Flammenmeer sein. "Der Tod wartet....lasst mich pünktlich sein."
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast