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Wohin Walter schlägt, da wächst kein Gras mehr

KurzgeschichteHumor / P12 / Gen
Astrid Farnsworth Dr. Walter Bishop Henrietta "Etta" Bishop Nina Sharp Olivia Dunham Peter Bishop
07.06.2015
07.06.2015
5
4.758
4
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
07.06.2015 749
 
Stichwort 4: Kalt

Rating: P12

Genre/Hinweis: Parodie, Script

Spoiler: 6B (Folge 14, Staffel 3)

Wörter: 626

Geschrieben: 05. Juni 2015

Inhalt: Um die Geschehnisse im Rosencrantz Building besser beurteilen zu können, bauen Olivia und Peter auf Walters Befehl hin einen Seismographen davor auf. Diesen sollen sie überwachen. Was aber eine undankbare Aufgabe ist, da die Temperaturen -10°C betragen und es somit eisig kalt ist. Aber anders als in der Serie, kommen die beiden nicht auf die Idee, in die Bar auf der anderen Strassenseite zu gehen. Denn Walter macht viel zu deutlich, dass sie unbedingt neben dem Seismographen stehen bleiben müssen. Und so nimmt das Drama seinen Lauf, während Olivia und Peter langsam aber sicher einige Körperteile einfrieren.



+++++++++++++++++++ FRINGE +++++++++++++++++++



OLIVIA:
(Reibt sich frierend ihre Hände.)
„Dein Vater meint es ernst, dass wir hier draussen stehen bleiben müssen?“

PETER:
(Hüpft von einem Bein auf das andere, weil ihm kalt ist.)
„Das hat er am Telefon gesagt. Aber mir ist es hier zu kalt. Also was hältst du davon, wenn wir auf die Bar gegenüber gehen? Dort ist es warm, wir können etwas Kleines essen und weiterhin den Seismographen beobachten.“

OLIVIA:
(Hört für drei Sekunden auf ihre Hände zu reiben, da ihr das Wasser gerade im Mund zusammen läuft bei der Erwähnung von Essen.)
„Das ist eine gute Idee, Peter.“

WALTER:
(Dessen Stimme meldet sich überraschend aus Peters Mantel, was diesen und Olivia erschrocken zusammen zucken lässt.)
„Nichts da! Ihr bleibt neben dem Seismographen stehen.“

OLIVIA:
(Starrt mit offenem Mund auf Peters Mantel und vergisst darüber ihre kalten Hände zu reiben.)
„War das Walter?“

PETER:
(Ist momentan in eine Schockstarre verfallen, aus welcher er sich dank Olivias Frage lösen kann.)
„Ich denke… auch wenn ich nicht weiss, woher seine Stimme kommt.“

WALTER:
(Dessen triumphierende Stimme erklingt erneut aus Peters Mantel.)
„Ha! Das hättet ihr nicht erwartet. Ich habe eure Handys modifiziert. Ich weiss jetzt nicht nur wo ihr seid, nein, ich kann euch auch noch abhören und mit euch kommunizieren. Und ihr könnt nichts machen. Hahaha!“

OLIVIA:
(Wird gerade kreidebleich. Und das nicht wegen der Kälte.)
„Ich glaube, Peter, dein Vater dreht durch.“

PETER:
(Nimmt unterdessen sein Handy mit spitzen Fingern aus seiner Mantelinnentasche und schaut es zweifelnd an.)
„Das könnte gut sein. Immerhin war er siebzehn Jahre in der Klapsmühle. War wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir herausfinden, dass das seinen berechtigten Grund hatte.“

WALTER:
(Fühlt sich ein bisschen ausgeschlossen und macht Olivia und Peter sofort klar, dass er das nicht mag.)
„Das ist alles gelogen! Ich bin nicht verrückt. Und selbst wenn, müsst ihr machen was ich euch sage, denn ich alleine kann dieses Universum retten. Ätschibätsch! Da guckt ihr jetzt blöd aus der Wäsche, nicht wahr. Lalala, ich bin der Beste.“

OLIVIA:
(Versteht derweil nichts mehr. Was sie derart aus dem Konzept bringt, dass sie nicht einmal mehr merkt, wie jetzt noch ihre Füsse eiskalt werden und nicht nur ihre Finger.)
„Was machen wir jetzt, Peter?“

PETER:
(Weiss nichts darauf zu antworten. Aber da er jede Gelegenheit nutzt um bei Olivia Eindruck zu schinden, sagt er ihr das nicht.)
„Wir machen jetzt das, was Walter sagt.“

WALTER:
(Hört momentan nicht zu was Olivia und Peter bereden, da er noch mit singen beschäftigt ist.)
„Ich bin der Beste… dadatum… jaja, ich bin der Beste… tamtam…“

OLIVIA:
(Gibt auf, noch irgendetwas zu verstehen.)
„Okay, bleiben wir hier. Meine Finger sind ohnehin erfroren. Da kann es kaum schlimmer werden.“

PETER:
(Hat gerade entdeckt, dass das DIE Möglichkeit sein könnte, um Olivia endlich ins Bett zu bekommen.)
„Alles kein Problem, Olivia. Ich kenne ein wundervolles Mittelchen, damit dir und mir später warm wird.)

OLIVIA:
(Wird neugierig bei diesen Worten und will wissen wie.)
„Ach? Was für ein Mittelchen ist das, Peter?“

PETER:
(Sieht sich am Ziel all seiner Träume und merkt nicht, dass er inzwischen Frostbeulen an seinem besten Stück hat.)
„Sex.“

OLIVIA:
(Überlegt angestrengt.)
„Okay, das könnte klappen. Bob, mein Steuerberater der morgen Früh bei mir vorbei kommt, kann mir da bestimmt helfen. Danke Peter, auf die Idee wäre ich nicht gekommen.“

PETER:
(Fühlt, wie sein Leben in tausend Scherben zerbricht. Er wollte doch Sex mit Olivia haben. Bob, der Steuerberater, war bei dem Plan nicht vorgesehen. Das sagte er aber nicht laut.)
„Gern geschehen.“

WALTER:
(Hat die letzten Sätze der Unterhaltung von Olivia und Peter mitbekommen und hat deshalb sein Liedchen spontan ein bisschen abgeändert.)
„Ich bin der Beste… lalilala… und mein Sohn ist eine Lusche… badabum… jaja, mein Sohn ist eine Lusche… lalilala…“


ENDE
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