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You're in love, Stepsister!

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Eddie Jack Brewer Jerry Martinez Kim Crawford Milton Krupnik
04.06.2015
10.09.2016
8
12.409
2
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5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
04.06.2015 487
 
Prolog


Kims POV

„Ich weiß nicht, ob ich das kann, Milton.“
Mein Bruder – Stiefbruder wurde mir mittlerweile zu lang – und ich waren kurz davor, das Haus für das Karatetraining zu verlassen, als mir ein bisschen schummrig wurde. Vielleicht war das doch keine so gute Idee von mir, mit zu trainieren.
„Es zwingt dich keiner, Kim, aber wir wissen doch beide, dass du Karate liebst. Mittlerweile ist mir das bewusst.“ Milton sah mich besorgt an, hatte aber auch diesen Gesichtsausdruck drauf, den ich von seinem Vater kannte, und der dir sagte, dass du keine Chance hattest, gegen ihn zu gewinnen.
„Ja, vielleicht schon, aber-“, fing ich an, wurde jedoch von der Türklingel unterbrochen.

Ding, Dong.

„Ich denke, das ist für dich“, sagte Milton mit einem Grinsen und einem Funkeln in seinen Augen, das verriet, dass er wusste, wer an der Tür stand. Ich konnte es mir nur denken.

„Hey Kimmy“, begrüßte mich mein bester Freund und lächelte mich erwartungsvoll an. Hinter ihm standen Eddie und Jerry, die beide lächelten.
„Milton“, sagte ich gefährlich leise in Richtung meines Bruders, der glucksend aus der Küche kam.
„Wir wissen doch alle, dass ich schlau bin, also hab‘ ich natürlich auch daran gedacht, dass du vielleicht vorher Probleme haben solltest. Deshalb hab‘ ich mal meinen Überredungstrupp mitgebracht“, erklärte er und zwinkerte mir zu. Ich war kurz davor zu platzen.
„Und was ist mit dem ‚dich zwingt ja keiner‘?“
„Kimmy, kann ich dich mal kurz sprechen“, fragte mich Jack sanft. Ich sah in seine Augen und gab mit einem Nicken nach.

„Wir zwingen dich nicht, okay? Zumindest ich tue das nicht“, fügte Jack hinzu, als er meinen skeptischen Blick sah. Er sah mir in die Augen und seufzte.
„Seit du mit uns befreundet bist, bedeutest du mir unglaublich viel, okay? Ich möchte nur das Beste für dich, ja? Trainiere nicht, weil du denkst, dass du es musst, sondern für dich, ansonsten machst du dich kaputt. Egal, wie du dich entscheidest“, sagte er und blickte mir tief in die Augen, „ich stehe hinter dir.“
Ich musste zugeben, dass ich ziemlich gerührt war. Lächelnd sah ich ihn an und sagte entschlossen: „Ich komme mit.“
Bei dieser Bemerkung leuchteten seine Augen so stark, dass ich fast in ihnen verloren gegangen wäre.
„Unter einer Bedingung“, fügte ich schnell hinzu und machte einen Schritt auf ihn zu, sodass wir sehr eng beieinander standen. Ganz ehrlich, daran könnte ich mich gewöhnen. „Du kämpfst mit mir.“
Seine Augen strahlten noch immer, als er schnell nickte und nach meiner Hand fasste. „Komm‘ mit, wir gehen jetzt ins Dojo.“
Lachend liefen wir zusammen zum Dojo, begrüßten dort Rudy und zogen uns um. Und Jack hielt sein unausgesprochenes Versprechen.


A/N: Dieses Kapitel kennt ihr ja schon (oder solltet ihr kennen). Falls nicht, unter diesem Link kommt ihr zur FF „Welcome to Seaford, Stepsister!“, die ihr vorher gelesen haben solltet.
Das nächste (und erste richtige Kapitel) kommt auch bald.
LG KarateChaotenforever
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