Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Vikings / Edda

Edda

GeschichteRomanze / P18
Arne Athelstan Björn Lothbrok Lagertha Lothbrok OC (Own Character) Ragnar Lothbrok
02.06.2015
12.07.2019
46
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Ich trieb mein Pferd immer schneller voran, so schnell wie es nur galoppieren konnte. Noch einmal schaute ich nach hinten. In der Ferne ragten dichte Rauchwolken in den Himmel. Schnell trieb ich das Pferd unter mir weiter und erst als wir den schützenden Wald erreichten lies ich es langsamer werden. Obwohl ich wusste das ich keine Angst haben durfte fürchtete ich mich. Ich fürchtete mich vor dem was geschehen war und vor dem was kommen würde.

Flashback
Seit ich denken konnte wohnte ich in dem kleinen Dorf an der Küste Skandinaviens. Wir hatten viel Land besessen und mein Vater war einer der stärksten Krieger unseres Jarls gewesen. Ich hatte viele Freunde auch wenn einige unter ihnen auch Sklavenkinder waren. Da war zum Beispiel Søren ein Sohn von unserem Angestellten der für den Ackerbau zuständig war. Søren war zwar einige Jahre älter als ich gewesen und er war auch fast zwei Köpfe größer als ich, doch trotzdem zählte er zu meinen besten Freunden. Er wollte immer mit mir Kämpfen und nutzte auch jede Gelegenheit dazu. Natürlich musste ich auch oft meiner Mutter beim kochen und im Haushalt helfen obwohl ich noch sehr jung war, daher sahen meine Eltern es gar nicht gerne wenn ich mit Søren das kämpfen übte. Sørens größter Wunsch war schon immer, so ein großer Krieger wie mein Vater zu werden, doch die Götter hatten andere Pläne...
An dem Tag als die große Veränderung in meinem Leben passierte spielten wir beide gerade am Meer und bekämpften uns mit Stöcken. Ich war natürlich viel zu schwach um mich gegen den größeren Spielgefährten zu wehrern, daher verlor ich auch immer wieder. Søren warf mich gerade aus Spaß ins Wasser als ich aufblickte und in der ferne Schiffe sah die näher kamen. Aufgeregt liefen wir beide zurück zum Dorf und verkündeten laut was wir gesehen hatten. Schnell brach Unruhe aus. Die Männer des Jarls versammelten sich alle mit ihren Waffen und meine Mutter rief mich zu sich. Schnell lief sie mit mir ins Haus wo wir uns versteckten. Sie erklärte mir nur das ich jetzt keine Angst haben soll und stark sein soll. Ich war zwar noch klein, vielleicht gerade acht Jahre alt, doch ich verstand sehr wohl was passierte. Wir wurden angegriffen. 
An die Schreie, die Rufe und das klirren der Waffen kann ich mich noch immer gut erinnern, wie ich jedoch aus dem Haus kam weiß ich nicht mehr, zu schnell ereignete sich alles. Ich weiß nur das ich von meiner Mutter hinter mir hergezogen wurde und das Sørens lebloser Körper auf dem Boden lag. In seiner Hand hielt er noch immer das Holzschwert. 
Das nächste an das ich mich erinnern kann war, das ein riesiger Mann mit furchtbaren dunkle Augen auf uns zu gerannt kam und meine Mutter und mich Angriff. Es ging alles so schnell. Ein Schlag, ein Aufschrei und dann das röcheln das aus ihrer Kehle erklang. Ein letzter Atemzug und sie sackte auf den Boden, der von ihrem Blut bereits rot gefärbt war. Für mich war dies das Signal zum losrennen. Ich rannte so schnell ich konnte und versuchte mich so gut es ging durch die kämpfenden Massen zu drängen. 
Plötzlich ergriff mich eine starke Hand am Arm und riss mich zu sich... Erschrocken schrie ich auf, doch die andere Hand des Mannes umfasste meinen Mund blitzschnell. Ich blickte in das bärtige Gesicht von Ingva. Er war einer der besten Freunde meines Vaters und kannte mich schon seit ich ganz klein war. Er selbst hatte nie Kinder, da er sich mit keiner Frau einigen konnte. 
Vorsichtig nahm er seine Hand von meinem Mund und nahm mich an beiden Armen und blickte mir tief in die Augen "Du darfst keine Angst haben! Die Götter werden schon wissen was sie mit dir tun" Dann hob er mich auf ein braunes Pferd und gab mir die Zügel in die Hand "Reite so schnell du kannst, Kleine und schau nicht zurück" Dann schlug er auf das Hinterteil des Pferdes und es breschte los, aus dem Dorf, meiner Heimat hinaus...

Und als ich mich ein letztes Mal nach ihr umblickte stand meine Heimat in Flammen und ich wusste das ich nie wieder hierher zurück kommen würde. 
Die Götter hatten andere Pläne mit mir.


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Hey,
das hier ist meine erste Fanfiktion, seit daher bitte nicht zu streng mit mir, über Kritik und Verbesserungsvorschläge würde ich mich dennoch freuen :)
Mir gehören natürlich keine der genannten Personen und ich hafte für nichts ;)
LG Ginger
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