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Vielleicht irgendwann

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon
01.06.2015
10.02.2017
71
127.346
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01.06.2015 583
 
Ah, oh mein Gott! Ich kann's nicht glauben, dass ich jetzt doch schon diese Story hochlade.
Ich habe vor einer Weile angefangen, eine neue Story zu schreiben, weil ich so traurig war, meine Story "Fünf Jahre" zu beenden. Diese hier könnte man sozusagen als kleinen Trost für mich selbst ansehen.
Ach, ich will gar nicht so viel schwafeln. Ich freue mich über jeden, der sich hierher verirrt und Lust zum Lesen hat. :) Die Kapitel werden nicht allzu lang sein und... ihr werdet schon sehen. xD

____

„Oh mein Gott, ich glaube es nicht!“, rief Natsuko entzückt und streckte die Arme aus. „Komm zu mir, Süße. Na komm' schon.“
„Foto, Foto!“, rief Yuuko und zückte den Fotoapparat, während Hikari wackelig aber strahlend auf Natsuko zugelaufen kam. Die kleinen Ärmchen hatte sie in Natsukos Richtung ausgestreckt, die nun auch die Arme ausbreitete, um Hikari aufzufangen. Während Yuuko um Natsuko und Hikari herumhüpfte, machte Letztere breit grinsend ihre ersten Schritte.
„Du bist so süß!“, quietschte Natsuko und fing das kleine Mädchen auf, das endlich bei ihr angekommen war.
„Das hast du so toll gemacht, mein Schatz“, lobte Yuuko ihre Tochter zu Tränen gerührt und küsste sie auf das haselnussfarbene Haar. „Das musst du nachher unbedingt deinem Bruder und heute Abend Papa zeigen. Die werden sich freuen.“
„Oh ja, zeigst du das Tai nachher? Zeigst du das Tai nachher? Das machst du, oder?“, quiekte Natsuko und kitzelte Hikaris Bauch, sodass diese kicherte und auf den Po fiel.
Nur einer fand gerade keinen Grund zur Fröhlichkeit. Der kleine Takeru stand abseits gegen die Couch gelehnt und beobachtete das Geschehen mit skeptischem Blick. Dann kam er auf seine Mutter zugelaufen.
„Nein!“, rief er und schlug Hikari mit der flachen Hand gegen den Kopf. „Nicht Hika!“
Hikari sah erst erschrocken aus und fing dann an zu weinen, während Natsuko Takeru von ihr wegzog.
„Takeru, nein! Es wird nicht gehauen!“, ermahnte sie ihn mit strengem Blick.
Unterdessen hatte Yuuko Hikari auf den Arm genommen und flüsterte ihr beruhigende Worte zu.
„Ich glaube, er war eifersüchtig“, meinte sie zu Natsuko und schaukelte Hikari auf ihrem Arm hin und her.
„Du Dummchen, Hikari ist doch deine Freundin“, sagte Natsuko und streichelte Takeru beruhigend über das hellblonde Haar.
Hikari hatte sich inzwischen wieder beruhigt und beobachtete die beiden vom Arm ihrer Mutter aus. Dann versteifte sie sich und streckte die Arme mit einem glucksenden Geräusch nach Takeru aus, sodass Yuuko sie direkt neben ihm herunterließ. Sie schlang die Arme so gut sie konnte um Takerus Hals und presste den leicht geöffneten Mund auf seine Wange.
„Oooooohhhhh“, kam es von beiden Müttern gleichzeitig und Yuuko schoss blitzschnell ein Foto.
„Gibst du Takeru einen Kuss?“, quietschte sie, gerührt von dieser niedlichen Geste. „Na los, gib ihm noch einen Kuss.“
Hikari tat wie ihr geheißen, während Takeru das Ganze mit einem entgeisterten Blick für seine Mutter über sich ergehen ließ. Schließlich wurde es ihm zu viel und er schob die anhängliche Hikari von sich fort, sodass sie erneut auf dem Hintern landete. Auf seiner Wange blieb ein feuchter Fleck zurück.
Er stützte die Hände auf das Bein seiner Mutter, die noch immer am Boden hockte, und sagte aufgeregt: „Yama! Yama! Abholen.“
„Nein, wir müssen erst... oh, du hast Recht. Wir müssen die Jungs abholen, Yuuko“, sagte Natsuko mit einem Blick auf ihre Armbanduhr.
Sie verstauten die beiden Kleinkinder in ihren Buggys und machten sich gut gelaunt schwatzend und lachend auf den Weg zu dem Kindergarten, den ihre Söhne Taichi und Yamato besuchten.
 
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