Dragon Age: Origins – Die Legende von Aliára Cousland

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Alistair Der Wächter (weiblich)
29.05.2015
12.10.2018
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Dragon Age: Origins – Die Legende von Aliára Cousland












Siegreich im Krieg. Wachsam im Frieden. Opferbereit im Tode.

-Leitspruch der Grauen Wächter

























Vorwort

Ich weiß noch gut, wie mir Dragon Age das erste Mal begegnete. Ich hatte gerade die Mass Effect-Reihe hinter mir, war jedoch wie so viele andere etwas enttäuscht vom Ende. Als ich dann im Handel eine Ultimate-Edition von Dragon Age: Orgins entdeckte und mir das Spiel von Freunden empfohlen worden war griff ich zu, in der Hoffnung ein weiteres BioWare-Abenteuer, jedoch diesmal hoffentlich mit zufriedenstellendem Ende, zu erleben. Als ich eine Woche später den Controller beiseite legte, während der Abspann über meinen Bildschirm flimmerte… Ich werde wohl nie alles beschreiben können, was ich fühlte. Es bleibt wohl nur zu sagen, dass ich heute stolzer Besitzer aller Dragon Age-Spiele bin und mich zu einem großen Fan der Welt von Thedas entwickelt habe. Nachdem ich in diesem Forum in den Genuss so genialer Geschichten wie „Heldenlied“ von Sitqa oder „Bestimmung“ von Ayuko zu DAO bekam, möchte ich nun endlich selbst meinen Senf dazu geben und eine FF mit meinem persönlichen Lieblings-Story-Verlauf dieses Spiels schreiben. Ich versuche jede Woche ein (später vielleicht auch zwei) Kapitel zu veröffentlichen, kann jedoch nicht versprechen das ich es immer schaffe oder es nicht längere Schaffenspausen gibt. So. Nun da das geklärt ist: Viel Spaß mit meiner FF! Konstruktive Kritik ist ebenso erwünscht wie Lob, aber da dies meine erste Fanfiction ist: Seid bitte nicht zu hart.











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Disclaimer: Die Rechte für Dragon Age und alle Charaktere dieser Geschichte (außer OC’s natürlich) gehen an BioWare. Ich schreibe diese FF zu meinem und zu anderer Vergnügen und verdiene auch kein Geld mit ihr. =================================================================







Prolog



Der Wind wehte über die Klippe, fuhr durch die Bäume am Ende des Vorsprungs und schüttelte Äste und Blätter. Doch weder Vogelgezwitscher noch andere Tierlaute ertönten. Nur eines war noch zu hören: das Knarren der Seile an einem der Äste. Seile, an denen die grausig zugerichteten Leichen eines Mannes, einer Frau und eines etwa fünfjährigen Jungen hingen. Ein brennender Karren lag auf dem Weg, und die zerfetzten Kadaver der Zugtiere verbreiteten Verwesungsgestank. Unter den Bäumen stand ein Mann im mittleren Alter, mit zum Zopf gebundenem schwarzen Haar und einem kurzen Vollbart derselben Farbe. Ein mittellanges Schwert und ein Dolch waren auf seinen Schultern befestigt. Seine Rüstung vervollständigte den Eindruck eines erfahrenen Kämpfers und sein Gesicht war ernst und ruhig, auch wenn ihn beim Anblick der ermordeten Familie Zorn und Trauer durchfahren hatten. Doch dies war schnell verflogen und hatte Argwohn und Besorgnis Platz gemacht. Der Mann ließ sich auf ein Knie sinken, um die Spuren auf dem Pfad zu betrachten. Ein leises Knurren, ein Rascheln im Gras war die einzige Warnung, bevor das Schwert auf ihn niederfuhr. Doch trotz der Schnelligkeit des Hiebes war der Mann schneller. Sein blitzschnell gezücktes Schwert parierte den Hieb und durchtrennte sofort danach das Bein des Angreifers, der vornüber fiel und mit einen unmenschlichen Schrei seinen Beinstumpf umklammerte. Der Krieger fuhr herum und fand sich einem zweiten Angreifer gegenüber. Das Wesen war trotz seines humanoiden Körperbaus eindeutig nicht menschlich. Der Körper steckte in einer kruden, zusammengepuzzelt wirkenden Rüstung ohne Helm, die Finger besaßen Klauen und der kahle Kopf ein knöchernes Gesicht mit mörderisch starrenden Augen. In den Händen hielt es zwei einhändige Kampfäxte, die im Gegensatz zur Rüstung in perfektem Zustand waren und aus dem mit Reißzähnen bewehrtem Mund klangen gutturale, mordgierige Laute. Die Bestie griff mit wirbelnden Äxten an. Der Mensch wich aus und durchbohrte das Wesen mit einem schnellen Stich. Seit dem ersten Hieb waren gerade einmal vier Sekunden vergangen. Der Mann wischte sein Schwert im Gras ab, steckte es wieder weg und wandte sich dem wimmernden Wesen derselben Art zu, das sich immer noch am Rand der Klippe in seinem eigenen Blut wälzte. Mit einem gezielten Tritt beförderte er es in die Tiefe, wo es an den Felsen zerschmetterte. Der Krieger wischte sich den Schweiß von der Stirn und blickte das erste Mal Richtung Horizont. Ihm stockte der Atem.
Eine riesige, schwarze Wolkenwand war unvermittelt aufgezogen, die die Sonne verdunkelte. Und im Zentrum der Wolke glitzerten unzählige Lichter von Fackeln auf eine gigantische schwarze Masse wimmelnder Objekte, die mit der Wolke in seine Richtung zog. Der Mann trat einen Schritt zurück. Er hatte so etwas noch nie gesehen, wusste aber sofort was es war. Und mit einem Mal überkam ihn ein fast vergessenes Gefühl: Duncan, Oberhaupt aller Grauen Wächter Fereldens, hatte Angst.


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Sooo, das war der erste Streich. Ich würde mich über konstruktive Kritik und eure ehrliche Meinung freuen. *mit Keksen lock* XD
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