Remember Those September Nights

GeschichteDrama, Familie / P16
Jim Beckett Johanna Beckett Kate Beckett OC (Own Character)
25.05.2015
02.05.2019
31
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AN:

Guten Tag!

Willkommen zu meinem nächsten Projekt:


„Remember Those September Nights“



Heute ist ein besonderer Tag und diese Mini-Serie
ist einem ganz besonderem Menschen in meinem Leben
gewidmet, der bzw die heute ihren Ehrentag feiert!

Es ist noch nicht die versprochene Wettauflösung,
aber noch ist ja die Hochzeitsfeier nicht über
die Bühne, insofern bitte ich an dieser Stelle
noch um ein wenig Geduld ;)

Dieses kleine Stück spielt zeitlich gesehen
nach einer … ähem...
ereignisreichen Nacht in Kates Leben
-und was dann passiert-:

Lasst euch überraschen!

Viel Spaß beim Lesen!

♥ ♥ ♥
So, Süße, diese kleine Idee ist für DIIIIICH!
♥ ♥ ♥





-1-


Song:
Andrew Belle
Make It Without You
https://youtu.be/YlMMzdLpMTo




„Ich kann das wirklich auch allein machen, Katie.
Du solltest dich hinlegen, du siehst furchtbar aus!“

Jim Beckett schob den letzten,
schweren Koffer ins Haus
und sah sich prüfend um.

Seine Tochter saß abgeschlagen auf dem,
noch mit Plastikfolie eingeschlagenen,
Sofa und knibbelte gedankenverloren
an der durchsichtigen Folie.

Ihre Wangen stachen hervor,
unter ihren sonst so eindrucksvollen,
goldbraunen Augen waren tiefe, blau-
violette Schatten zu erkennen.

Irgendwie wirkte sie regelrecht grün im Gesicht.

Erst, als sie jetzt zu ihm aufsah,
leuchtete ein wenig des alten Kampfgeistes darin auf-
Doch Jim erkannte, dass es sich dabei um das letzte
Fünkchen Stärke handeln musste, das ihr noch geblieben war.

„Schon gut, Vielen Dank auch, Dad,
aber bemüh dich nicht.“

stieß sie,
deutlich verärgert,
hervor, nur, um peinlich berührt die Augen
zu schließen und sich die Haare hinter die Ohren zu streichen.

Sie stand auf und kam auf ihn zu,
nahm ihn bei den Oberarmen und fügte sanfter hinzu:

„Es tut mir leid.
Ich... ich weiß auch nicht, was mit mir los ist...
Es ist einfach diese ganze... Situation... Das muss es sein.“

Sich vorbeugend, presste Kate ihre weichen Lippen auf seine Wange-
daran, wie sie sich anschließend zu einem schmalen Strich verzogen,
erkannte er ihre innere Anspannung.

„Du hast wahrlich schon genug getan für heute.
Den Rest werde ich auch allein schaffen!“

flüsterte sie,
und es sollte sicher nur halb so
abwehrend klingen, wie es heraus kam,
aber in letzter Zeit schien Kate ihre Emotionen
nicht mehr so gut im Griff zu haben.

Es war, als würden diese sie regelrecht überfallen
und mit staunenden Augen war er als Vater dazu verdammt,
all das nur von der Seitenlinie zu beobachten.

Er erinnerte sich gut an den leeren Gesichtsausdruck,
als sie das Old Hunt fluchtartig verlassen hatte,
nachdem sie Bracken endlich zur Strecke gebracht hatte.
Wie sie alle gut gemeinten Versuche, sie davon abzuhalten,
allein zu gehen, verärgert abgewehrt hatte.
Sogar Castle hatte Kate nicht stoppen können.

Einen Tag später hatte sein Mädchen bibbernd
vor seiner Tür gestanden: Die Haare ein einziges Chaos,
ein schwarzes Kleid, welches er schon ewig nicht mehr
an ihr gesehen hatte, eigentlich fast zu kalt, für diese Jahreszeit,
und vollkommen aufgelöst, hatte sie sich herein gedrängt,
als sei der Teufel höchstpersönlich hinter ihr her.

Sie war den ganzen Tag geblieben,
versteckt unter einer Decke vor seinem Fernseher
und immer, wenn sie gedacht hatte, er würde nicht hinsehen,
etwa, als er ihr eine Suppe kochte, hatte sie stumm zu weinen
begonnen.

Als Jim sich damals zur Arbeit hatte verabschieden müssen,
hatte er sie gefragt, ob er sie nach Hause bringen solle,
doch das hatte sie abgelehnt und sich letztendlich
am Revier absetzten lassen.
In diesem Aufzug.

Hilflos hatte Jim sie vom Auto aus beobachtet.

Vor der Tür war sie mit Castle zusammen gestoßen,
fast so, als habe sie ihn nicht gesehen, oder auf ihn
geachtet, und fassungslos hatte Jim mit ansehen müssen,
wie die beiden ein hitziges Gespräch begannen.

Obwohl er nicht hatte lauschen wollen,
waren die Worte am dichten Verkehr vorbei an sein
Ohr gedrungen, denn er konnte es einfach nicht über sich
bringen, los zu fahren, solange Kate nicht im Gebäude
verschwunden war.

„Wo warst du letzte Nacht?!
Ich habe verzweifelt versucht, dich zu erreichen, Kate!
Ich habe mir Sorgen um dich gemacht, Herrgottnochmal!“

hörte Jim Castle fragen,
dessen Stimme zwischen Sorge und Wut schwankte.

Dann geschah etwas, das Jim nie für möglich gehalten hatte:
Seine Tochter senkte wie geschlagen den Kopf.

„Es tut mir leid, Castle.“

Anschließend sah sie auf und wurde leichenblass.

„Du ahnst gar nicht, wie sehr.“

Einen Augenblick später, waren beide Jims Blicken verborgen
im Gebäude verschwunden...

Besorgt war er an diesem Abend derjenige gewesen,
der Kate von der Arbeit hatte abfangen wollen-
doch niemand dort hatte sie seit dem Mittag gesehen,
seit sie, laut Aussage ihrer Freunde, Ryan und Esposito,
das Revier fluchtartig verlassen hatte.

Bei ihrer Freundin Lanie in der Gerichtsmedizin erfuhr er,
dass Kate zu ihr gekommen war, ihr erklärt hatte,
dass sie ihren Job gekündigt, ihr Verlobung aufgelöst hatte
und in den nächsten Tagen in Ruhe gelassen werden wollte.

Obwohl er Angst um sein Kind hatte,
respektierte Jim den Umstand, dass seine Tochter
Abstand von jedem und allem zu brauchen schien.
Auch, wenn er keine Ahnung hatte,
warum sie sich von Rick getrennt hatte,
den sie hatte heiraten wollen,beschloss er,
nicht weiter nach zu bohren, denn es war
Kates gutes Recht, ihre eigenen Entscheidungen
zu treffen. Er sprach ihr eine kurze Nachricht auf die
Mailbox, erkundigte sich bei Martha, wie es Rick ging
und war nicht unbedingt überrascht, zu hören, dass dieser
nicht darüber sprechen wollte, was vorgefallen war,
erst recht nicht mit Kates Vater.

„Das soll sie ihm ruhig selbst sagen!“

hörte Jim dessen wütende Stimme durch den Hörer,
bevor er sich von Martha verabschiedete.

Die ihm leise sagte:

„Jim, was auch immer geschehen sein mag:
Sag Katherine bitte, dass ich der Meinung bin,
dass er ihr eines Tages verzeihen können wird.
Und bitte... sag ihr, dass sie jederzeit mit mir sprechen kann,
wenn sie das möchte. Ich wünsche ihr, dass sie ihren Weg
finden kann, wo auch immer der hin führt.“

So geschah es,
dass Jim Martha dieses Versprechen gab
und es, eine Woche später, als er die Tür öffnete,
nachdem es geklingelt hatte, tatsächlich an seine
Tochter weiter geben konnte.

Diesmal hatte Kate einen wesentlich gefassteren Eindruck gemacht,
als beim ersten Mal. Es war merkwürdig, aber …
Sie schien Jim voller Tatendrang.

Nicht, dass er sich darüber wunderte:
Es war schon immer Kates Form gewesen,
durch Arbeit vor ihren Problemen zu fliehen,
aber...

Da war noch etwas anderes.

Als er sie angesehen hatte,
wie sie, die Ärmel hochgekrempelt,
durch die Kiste mit den Weihnachtssachen,
die, weit oben auf seinem Schrank verstaubt war, hindurch wirbelte
und erklärte, dass sie ein paar Dinge davon mitnehmen würde...

Hatte sie auf einmal nicht nur traurig gewirkt, sondern auch...
Als sei einerseits eine schwere Last von ihren Schultern gewichen
und andererseits war da noch immer eine Form von Trauer in ihrem
Blick. Aber eine Trauer, über die sie hinweg kommen würde.

Vor sich sah er wieder das Mädchen,
das ihn durch seine schlimmste Zeit gebracht hatte,
obwohl es ihr selbst so schlecht ging, dass sie diejenige hätte sein müssen,
der er half. Wieder hatte sie die Ärmel hochgekrempelt und nahm ihr Leben
in die Hand, als tue sie es nicht für sich, sondern für jemand anderen.

Wer auch immer das sein mochte.

Jim traute sich anfangs nicht,
zu fragen, was all das zu bedeuten haben mochte
oder, ob sie es sich nicht noch einmal anders überlegen wolle-
Er kannte diesen Gesichtsausdruck.

Es war die wilde Entschlossenheit eines Stiers,
die Kate jetzt an den Tag legte.


Es war der Ausdruck, mit dem seine eigene Frau
ihm erklärt hatte, dass sie sich, wenn er seine
Arbeitszeit nicht reduzieren würde,
scheiden lassen und Katie mit nehmen würde...
Etwas, wovon er seiner Tochter nie erzählt hatte...
Der Vorwurf, er nutze seine Arbeit, um sich
dahinter zu verstecken, dass Johanna fürchtete,
wahnhafte Anzeichen an ihm wahrzunehmen,
die sie an einen Süchtigen erinnerten,
den nichts anderes mehr interessierte...


Auch, wenn es doch einen Schock für ihn darstellte,
als Katherine ihm an diesem Abend verkündete,
sich einen neuen Job gesucht zu haben:

In Los Angeles, am anderen Ende der Staaten.

Was mochte in dieser September-Nacht vorgefallen sein,
dass die starke Katherine Houghton Beckett ihrem bisherigen Leben
den Rücken kehrte, ohne auch nur einen Blick
zurück zu riskieren?

Was auch immer es sein mochte:

Er erklärte ihr unumwunden,
was immer sie vor habe:
Er würde mitkommen.

Sie stritten tagelang,
Kate warf mit Beleidigungen und wüsten Beschimpfungen
um sich, sie zerbrach in einem Wutanfall fast sein ganzes
Kaffeeservice- aber irgendwie hatte Jim das Gefühl,
das war genau das, was sie gebraucht hatte.

Als wären alle Emotionen seit Brackens Ende
in ihr aufgestaut gewesen und suchten nach
einem Ventil.

Und wenn er ihr eines schuldig war,
dann, einfach den Kopf für ihre
Wut und ihren Schmerz hin zu
halten und ihr beizustehen,
bis sie sich ausgetobt hatte.

Es kam, wie es kommen musste:

Eines Tages, als sie beide und Lanie
in Kates Apartment die letzten Kisten
einsortierten, brach Kate völlig in sich zusammen.

Sie beide wussten nicht, warum es ausgerechnet
in dem Moment passierte, als sie die Dachluke
hinter sich abschloss- aber es war der Auslöser
dafür, dass sie sich zumindest Lanie,
die ihn hinaus schickte, endlich anvertraute.

Als diese Kate anschließend sanft zu deckte,
rang Jim ihr ab, was sie aus Kate heraus
bekommen hatte. Er wusste, hätte die
völlig entkräftete Kate nicht ihre Erlaubnis
gegeben, hätte Lanie nie etwas gesagt,
doch so...

War er froh, es so zu erfahren
und so seine Empfindungen erst einmal
wieder unter Kontrolle bringen zu können,
ehe er sich wieder mit Kate auseinander setzten musste.

Lanie erklärte ihm,
dass Kate, als sie in der Nacht nach Brackens Ende
allein nach Hause gefahren war, den jungen Mann
vom FBI vor ihrer Haustür gefunden hatte,
welcher mit ihr zusammen an dem Fall gearbeitet hatte.

Jim ahnte, was kommen mochte,
auch, wenn er es sich nie hätte vorstellen können,
und auf einmal verstand er die Verzweiflung seines
Kindes umso besser:

Kate hatte einen Fehler gemacht
und diese Nacht nicht in den Armen
ihres Verlobten, sondern mit diesem
Special Agent verbracht.

Sein wunderbares, kluges, integres Kind
hatte den härtesten Fehler ihres Lebens
gemacht, ausgerechnet in dieser Nacht
und kämpfte nun mit sich selbst,
ihrem schlechten Gewissen und
mit der Zerstörung des moralischen,
unfehlbaren Sockels, auf den sie sich selbst erhoben hatte.

Aber Jim Beckett wusste,
wie es war, am Boden zu sein.
Sich selbst zu hassen, für das,
was man seinen Liebsten antat.

Und so war er für sie da, er hielt Kates Hand,
als sie am nächsten Morgen erwachte
und dann...

Dann sprach er mit ihr.

Darüber,
dass es wichtig war,
zu erkennen, dass man nur ein Mensch war,
der Fehler machte. Dass es wichtig war,
auch dafür den Kopf zu erheben,
und sich heraus zu graben,
und, dass die Menschen,
die einen wirklich liebten,
einem verzeihen würden,
ganz egal, was geschehen sein mochte.

Er ermunterte sie,
bevor sie nach Los Angeles floh,
wenigstens zu versuchen, sich bei Rick zu entschludigen
und ihm zu sagen, dass er ihr immer wichtig sein würde,
auch, wenn sie kein Liebespaar mehr sein konnten, ganz egal, wo sie sein würde.

Sie tat es.
Und Rick ließ es zu.
Was Jim ihm hoch anrechnete.
Aber wenn nicht ein wahrer Mann in Rick Castle gesteckt hätte,
hätte seine Tochter sich auch nie für diesen interessiert...

Nun, diese Zeit wurde ad acta gelegt.

Es war ihm, als sähe Jim Kate noch immer vor sich,
wie sie im Polster des Flugzeugsitzes sank,
konzentriert ihre Unterlagen durch ging,
die sie, am Montag nach dem folgenden
Wochenende mit ins neue Revier nehmen würde.

Für einen Augenblick hatte sie ihn angesehen
und dann seine Hand gedrückt.

„Auch, wenn du es vielleicht nicht glaubst, Dad,
aber ich bin froh, dass du mit mir kommst.“

hatte sie geflüstert,
und fast hätte Jim glauben können,
dass ihre Stimme dabei ein wenig zitterte.

Jetzt, da sie ihm hier,
im Flugzeug, nicht länger ausweichen konnte,
nahm Jim seinen ganzen Mut zusammen
und sah seiner Tochter fest in die Augen.

„Katie, ich kenne dich.
Du würdest doch nie wirklich dein ganzes Leben
aufs Spiel setzten, wenn da nicht noch mehr dahinter
stecken würde, als „nur“ ein Fehler, ein One Night Stand...“

er schluckte,
fixierte sie.

„Sag mir die Wahrheit.“

Sie hatte den Kopf weg gedreht
und auf ihren Wangen hatte er Tränen
glitzern sehen.

Und da wusste Jim es:
Er hatte es sich nicht eingebildet-
da war noch etwas anderes gewesen...

„Du hast dich in diesen Kerl verliebt,
ist es das?“

Kate schloss die Augen und holte tief Luft.

„Oder willst du es leugnen?!“

Ihre Unterlippe bebte,
bis sie darauf biss.

Und zögerlich,
wie an einem dicken Kloß im Hals, vorbei,
tonlos und bleischwer hervor brachte:

„Das kann ich nicht.“

Obwohl er es provoziert hatte,
verwunderte Jim dieses Geständnis.

Was war das für ein Mann,
der dieser starken, unabhängigen Frau
dermaßen den Kopf verdrehen konnte
und seiner Tochter, die zuvor viele
Jahre gebraucht hatte, um ein
Gefühl von Liebe für einen Mann
öffentlich zu machen, diesen Satz
ab rang, ohne sogar persönlich anwesend
sein zu müssen?!

Jim versuchte, sich zu sammeln.

„Und was hast du diesbezüglich vor?
Ich meine, du hast dein ganzes Leben auf den Kopf gestellt
und-“

Ein flammendes Inferno traf ihn von der Seite.

„Gar nichts!
Ich muss nachdenken!“

fuhr Kate ihn an,
knirschte mit den Zähnen
und presste ihre Hand so hart
um ihre Lehne, dass die Knöchel
weiß hervor traten.

„Ich muss in LA zur Ruhe kommen, Dad.“

erklärte sie
mit bebender Stimme.

„Und neu anfangen.“

Für den Rest des Fluges tat sie so,
als würde sie arbeiten oder schlafen wollen.

Und Jim ließ sie.

Er brauchte auch Zeit,
diese Neuigkeiten zu verdauen.





Manchmal, dachte er bei sich,
als er jetzt mit Kate in ihrem neuen
Wohnzimmer stand und die letzten Möbel
rückte, fühlte er sich noch immer in einem
Wirbelsturm, der sich um Katherine Beckett
erhoben hatte...


Er schob sein Kind also auf Armeslänge von sich
und strich über die Rundung ihrer Schulter.

„Du solltest dich ausruhen, Kleines.
Auch, wenn du es nicht zugeben willst,
aber dieser Umzug hat dich wirklich geschafft,
das sehe ich doch.“

Sanft dirigierte Jim sie wieder Richtung Sofa,
doch diesmal zog er mit vielsagendem Blick
vorher die Folie davon ab, ehe er Kate sanft
hinunter drückte.

Sie fühlte sich fast zerbrechlich an unter seinen
schwieligen, alten Händen.

„Setz dich und ich hole dir ein Glas Wasser.
Du siehst genauso mitgenommen aus, wie damals,
als sie dir die Mandeln raus genommen haben.
Weißt du noch, wie Mom dich Zuhause aufs Sofa gelegt hat
und dann lief den ganzen Tag Temptation Lane?“

Benommen blinzelte Kate zu ihm auf.

„Das weißt du noch?“

krächzte sie
und hielt sich erschöpft die Stirn.

Die Hitze hier in Los Angeles machte ihr deutlich mehr zu schaffen,
als sie bis kurz vor ihrer Ankunft angenommen hatte...
Ihr war in der letzten Woche so oft schwindelig gewesen,
wie nie in ihrem ganzen Leben.

Dazu kam ein ständiges Ziehen in der Leistengegend,
dass sie auf darauf schob, dass sie so schwer Möbel gerückt hatten.
Sie musste sich die Leiste gezerrt haben- wenn es bis Montag nicht
besser würde, müsste sie wohl tatsächlich etwas dagegen einnehmen...

„Ich sehe mal, ob ich die Straße runter diesen kleinen Market wieder finde,
den ich auf der Hinfahrt gesehen habe. Da besorge ich dir noch das Wichtigste,
bevor ich zu mir weiter fahre und dich erst einmal deinem Schicksal überlasse.“

verkündete ihr Vater gerade
und schob mit dem Fuß einen Karton
vor der Haustür beiseite.

„Kann ich dich wirklich solange allein lassen?“

erkundigte er sich vorsichtig,
aber Kate brummte nur völlig erschlagen:

„Dauert doch nicht lang...“

Kopfschüttelnd meinte Jim,
ehe er die Haustür hinter sich zu ziehen wollte:

„Du solltest dir einen Hund zulegen, Schatz.
So einen hübschen Collie! Du wolltest doch als Kind
schon immer einen haben, so einen, wie Lassie.
Wir könnten ihn abrichten, auf dich aufzupassen...“

Kate machte eine wegwerfende Handbewegung.

„Wahrscheinlich würde ich eher so einen erwischen,
der mir wie von Zauberhand den Frühstückstisch
abräumt... wie ein Hausgeist... Casper... “

hörte er sie leise murmeln.

Aber als er hin sah,
hatte Kate schon die Augen geschlossen
und war tief und fest eingeschlafen.









AN:

Fortsetzung folgt?!

Soooooo, meine liebe F,
Ich hoffe, der erste kleine Ausflug nach LA hat dir gefallen!

Knutschi und Luftballons und Konfetti und Kuchen für dich!
Achso, und Kerzen ausblasen natürlich:

Und was wünschen nicht vergessen!

♥ ♥ ♥ Alles Gute zum Geburtstag, Gisme! ♥ ♥ ♥


Ps:

Falls noch jemand Lust auf weitere Kapitel hat,
lasst es mich bitte wissen :D

Liebe Grüße und Euch Allen

Frohe Pfingsten!

Eure B









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