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Gonna get 'em

von Hentiger
GeschichteDrama, Freundschaft / P16
Asahina Iori Hinata Ema
23.05.2015
28.11.2015
9
13.250
2
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Dieses Kapitel
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24.05.2015 1.541
 
>Ach, wie gut, dass niemand weiß...dass ich mit einem Foto von Azusa einschlafe.“, sagte Tsubaki lachend und drehte die Flasche. „Uuuuuuuuuuund derjenige, der jetzt dran ist, iiiiiiiiiiiiiiist....Kura-nee!!“, rief Fuuto. Kuraiko nickte lächelnd und lehnte sich etwas zurück. „Ach, wie gut, dass niemand weiß...dass ich meiner Freundin ihre Brüder wegnehmen will!“, lachte sie und alle sahen sie erstaunt an. „Das war ein Scherz, Leute! Also nochmal: Ach, wie gut, dass niemand weiß...dass ich immer wen zum kuscheln brauche.“, sprach die Blauhaarige und lächelte in die Runde. Alle Brüder lächelten sie warm an und Kuraiko stiegen Tränen in die Augen. „Alles okay, Kura-imouto-chan?“, fragte Kaname. Kuraiko nickte. „Tut mir leid, ich hatte etwas im Auge.“, erwiderte Kuraiko und setzte ein Lächeln auf. Iori seufzte erleichtert. „Du musst drehen, Kura-nee!“, erinnerte Fuuto sie und Kuraiko zögerte keine Sekunde und setzte die Flasche in Bewegung. Der Flaschenhals zeigte zwischen Tsubaki und Azusa. Dort stand Subaru. „Subaru ist dran!!“, sagte Ukyo und Subaru setzte sich widerwillig zu den anderen dazu. „Ach, wie gut, dass niemand weiß...dass ich verliebt bin.“, sagte Subaru und alle, wirklich alle, sahen ihn erstaunt an. Subaru lief leicht rot an und Kuraiko fand das niedlich. Es war Ema, das wusste Kuraiko, aber es würde nicht Ema bleiben. Das würde sie nicht zulassen. Kuraiko wusste, dass ihre ganze Aktion total unnötig war und auch, dass sie hier Leute verletzten würde, doch das interessierte sie nicht. Sie würde nicht zulassen, dass man sie wieder verletzt. Nicht schon wieder. „Subaru-san muss drehen!“, verkündete sie lächelnd. „Nein, wir spielen jetzt >Wahrheit oder Pflicht<!“, sagte ein rothaariger Junge und lachte. „Yuusukes Lieblingsspiel. War klar.“, sagte Azusa kopfschüttelnd. Kuraiko hatte nichts dagegen, ganz im Gegenteil. Es war eine nahezu köstliche Chance.
„Ich beginne!“, forderte Fuuto, wurde aber von Azusa weggeschubst, welcher danach lachte. Kuraiko sah den Schwarzhaarigen neugierig an. „Ukyo-nii hat heute noch nichts gesagt, genauso Hika-nii auch nicht. Also werden die beiden beginnen.“, erklärte Tsubaki und alle nickten zustimmend. Hikaru nahm die Flasche und drehte ein Mal. „Oooooooh, Kuraiko-san ist dran!“, lachte Hikaru. „Pflicht, Wahl oder Wahrheit?“, fragte Hikaru sie. Kuraiko schluckte. Was sollte sie nehmen? „Ah, ah, ah, Hikaru! Wir spielen >Wahrheit oder Pflicht< und nicht >Pflicht, Wahl oder Wahrheit>!“, tadelte Masaomi und lachte. Er war der älteste, vielleicht auch ein wenig ZU alt für Kuraiko, aber das machte ihr nicht viel aus. Attraktiv war er dennoch.
„Kuraiko-chan? Wahrheit oder Pflicht?“, fragte Hikaru noch einmal nach. Sie sezte sich gerade hin und lächelte zuckersüß. „Pflicht.“, erwiderte sie mutig. „Interessant, Kuraiko-chan! Dann musst du uns alle heute entschuldigen, falls du spezielle Überraschungen erhälst. Nicht böse sein, Kuraiko-chan.“, sagte Hikaru in einem seltsamen Tonfall. Kuraiko zuckte nur mit den Schultern und nickte. Sie war dran und so drehte sie die Flasche und sie zeigte auf Subaru. Schon wieder. „Wahrheit oder Pflicht, Subaru-san?“, fragte sie zuckersüß und sah ihn mit klimpernden Augen an. „Pflicht.“, er erwiderte ihren Blick mit Neugier und ein wenig Erstaunen. „Du musst Natsume-san anrufen und dich bei ihm entschuldigen. Und damit wir wissen, dass du nicht blöffst, musst du auf Lautsprecher stellen.“, erklärte sie die Aufgabe. Alle rissen ihre Augen auf und starrten Kuraiko an.
Hatte sie etwas falsches gesagt?
Stille. Keiner sagte etwas. Es war unangenehm. Plötzlich stand Subaru auf. „Kuraiko-san, komm mit. Mein Handy ist oben und nicht jeder muss so ein Gespräch mitverfolgen. Du hast mir die Aufgabe gestellt, du kommst mit.“, sagte er, packte das Mädchen am Arm und zog sie hoch, nur, um sie dann hinter sich her zu schleppen. „Komm ja heil zurück, Kura-imouto-chan!2, rief Kaname ihr hinterher und zwinkerte ihr zu. Kuraiko sah zu Subaru, welcher einen rötlichen Schimmer auf den Wangen hatte. Wie alt er wohl war? Sie wollte es wissen. Subaru blieb stehen und weil Kuraiko dies nicht mitbekommen hatte, knallte sie volle Kanne gegen ihn und stolperte danach rückwärts. Subaru fing sie reflexartig auf und so fand sich das grauäugige Mädchen in den Armen von ihm wieder. „A-Arigatou.“, stotterte sie und lief knallrot an. Subaru nickte nur, zog sie in eine normale Stehposition und sperrte die Tür auf. „Nach dir.“, sprach er und deutete mit dem Kopf in Richtung Zimmer. Kuraiko trat unsicher ein und setzte sich zögerlich auf sein Bett. Subaru nickte nur und nahm sein Handy von seinem Schreibtisch. „Muss das sein?“, fragte er und sah das Mädchen intensiv an. „N-Nein..also...ich...ich wollte eigentlich nur...-“, fing sie stotternd an. Verdammt, wo war ihr Selbstbewusstsein hin?! „Du willst den Grund wissen,warum Natsume und ich uns gestritten haben?“, halb Subaru ihr auf die Sprünge. Kuraiko nickte nur. „Darf ich mich zu dir setzen?“, fragte Subaru vorsichtig. Wieder nickte die 17-Jährige. Subaru kam auf sie zu und ließ sich neben ihr aufs Bett sinken. Er fing an: „Also...


„Kura-imouto-chan ist aber lange weg.“, lachte Kaname und sah Ukyo an. „Subaru erzählt ihr sicher gerade von sich und Natsume.“, sprach Tsubaki. Seine Brüder nickten alle zustimmend. „Ich gehe mal nach Chi-chan schauen.“, informierte Louis die anderen und erhob sich. „Ich mache essen. Räumt ihr ein wenig hier auf? Iori, bitte mach diese lästigen Blätter am Eingang weg.“, kam Ukyo zu Wort. Iori nickte seinem großen Bruder zu und ging, genauso wie Louis.
„Chi-chan?“, Louis hatte schon ein paar Mal geläutet, aber Ema schien noch tief und fest zu schlafen. „Chiiiii-chaaaaaan!“, er klingelte sturm. „Hai, hai.“, nahm er ein Murmeln wahr und hörte auf. Schritte näherten sich und schließlich wurde die Tür aufgesperrt. „Louis, brauchst du etwas? Oh, Mist! Geht es Kuraiko gut?! Ich bin so unhöflich1 Ich bin einfach eingeschlafen!“, Ema machte sich Vorwürfe, worauf Louis sie einfach in den Arm nahm und schmnzelte. „Du hast zwei Nächte lang keinen Schlaf gehabt, das ist normal.“, flüsterte er ihr beruhigend ins Ohr. Ema nickte nur und lief rot an. Sie wohnte zwar jetztschon seit über einem halben Jahr bei den Asahinas, aber richtig an die Brüder gewöhnt hatte sie sich immer noch nicht. Es waren auch immerhin 13 verschiedene Charaktere, mit denen sie auskommen musste, aber Ema hatte sie alle liebgewonnen. „Ich habe noch kurz mitbekommen, dass Natsume-san und Subaru-san gestritten haben. Geht es beiden gut??“, fragte Ema sofort alamierend, worauf Louis nur lächelte und nickte. „Deine Freundin ist schon seit einer halben Stunde bei Subaru im Zimmer.“, sagte er verschwörerisch und grinste. „Er wird schon nicht auf dumme Gedanken kommen.“, lachte Ema. Juli kletterte auf Louis' Schulter, welcher ihn mit einem Lächeln begrüßte. Louis war wirklich die einzige Person nach Ema und ihren Vater, die Juli leiden konnte. Den Rest der Brüder bezeichnete er als >Wölfe<, obwohl Juli sich sicher war, dass auch Louis nicht nur geschwisterliche Gefühle Ema gegenüber hatte, tolerierte er ihn an Emas Seite.
„Gomenasai, minna!!“, Ema war die Treppen hinunter gehetzt und verbeugte sich. Kaname kam auf sie zu und tätschelte ihren kopf. „Schon gut, Imouto-chan. Du warst müde, und wenn man müde ist, dann sollte man sich dem Schlaf hingeben.“, sagte er und lächelte seine Stiefschwester aufmunternd an. „H-Hai. Arigatou, Kanam-“, „Nenn mich doch bitte endlich mal >Onii-chan<“, unterbrach Kaname sie und sah sie gespielt empört an. Ema lächelte und nickte. „Gomenasai, Onii-chan!“, ihre Augen strahlten, aber im Unterbewusstsein machte sie sich Sorgen um Kuraiko. Was hatte Subaru ihr zu sagen? Warum hatte er sie mit auf sein sein Zimmer genommen? Waren die eiden etwa ineinander verliebt?!
Die Braunhaarige schüttelte den Kopf. Das ging sie nichts an. „Tsubaki-san, Azusa-san! Habt ihr heute frei?“, fragte sie drauf los, als sie die Zwillinge erblickte. Beide nickten und je einer packte ihren arm und sie schleppten sie mit auf ihr Zimmer. „Du musst ein neues Game testen. Natsume wollte es dir heute eigentlich nur vorbeibringen, aber ist dann eben bis zum Essen geblieben, damit wir keinen schlechten Eindruck machen. Dann hatten er und Subaru dieselbe Diskussion wie immer und danach ist Kuraiko-san gekommen und wir haben >Ach, wie gut, dass niemand weiß< und danach >Wahrheit oder Pflicht<  gespielt und dann hat Kuraiko-san gedreht und die Flasche zeigte auf Subaru und der Idiot hat Pflicht genommen. Kuraiko-san hat ihn daraufhin aufgefordert, Natsume anzurufen und sich zu entschuldigen.“, Tsubaki machte eine pause und Ema rief nur fassungslos: „Sie hat was?!“, Tsubaki nickte nur. „Dann hat Subaru gemeint, dass Kuriko-san mit ihm in sein Zimmer kommen soll, weil er nicht wolle, dass wir so eine Konversation mitbekommen und dann hat er sie einfach mit sich gezogen.“, beendete Azusa die Ezählung. „Oh, wow. Ich hab echt lange geschlafen, wie es scheint.“, bemerkte Ema und ließ sich auf Azusas Bett fallen. Tsubaki schüttelte den Kopf. „Es lief alles nur verdammt schnell ab.“, beruhige er seine kleine Schwester. Azusa setzte sich link neben Ema, Tsubaki rechts und beide gaben ihr je einen Kuss auf die Wange.
„Aber dich haben wir wirklich ganz ganz doll lieb.“, Ema lief rot an. „O-okay, welches Spiel sollte ich testen?“, Tsubaki drückte ihr einen Controller in die Hand und schaltete das Spiel ein.
Es hieß >Gonna get 'em<...
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