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Gonna get 'em

von Hentiger
GeschichteDrama, Freundschaft / P16
Asahina Iori Hinata Ema
23.05.2015
28.11.2015
9
13.250
2
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Dieses Kapitel
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23.05.2015 734
 
„Kuraiko!!!“, hörte sie jemanden rufen und drehte sich um. Ema kam auf sie zugelaufen. Sie setzte ein Lächeln auf und umarmte das Mädchen, welches die Umarmung erwiderte. Sie sah Yuusuke in den Klassenraum gehen. Ja, Kuraiko fand ihn attraktiv und ja, sie wusste auch, dass es der Bruder von Ema war. „Kuraiko-san?“, hörte sie Ema fragen und sah sie an. „Hai?“, antwortete die Blauhaarige. „Willst du heute zu mir kommen? Ich verstehe Mathe wieder mal nicht.“, jammerte ihre Freundin und Kuraiko lächelte. Natürlich hatte sie dabei Hintergedanken. In einem Haus mit 13 Brüdern zu leben, von denen 12 rattenscharf waren war unfair. Kuraiko wollte immer Geschwister, hatte keine. Kuraiko wollte ein schönes Leben, aber hatte keines. Sie wollte Zuneigung und Liebe, aber bekam sie nicht. Und Ema? Natürlich hatte sie all dies! Kuraiko verachtete sie dafür. Sie verachtete Ema zutiefst. „Natürlich komme ich!“, antwortete Kuraiko und lächelte Ema falsch an.
Ja, sie wollte Ema ausnutzen. Wieso auch nicht? Sie hatte alles, was Kuraiko schon immer wollte. Sie würde ihr doch wohl 1-2 ihrer Brüder ausliefern. So schwer konnte das ja nicht sein bei 13 Stück. „Kuraiko-san? Hast du zugehört?“, Kuraiko wurde aus den Gedanken gerissen und sah verwirrt zu Ema. „Nein, was ist denn?“ fragte diese gespielt freundlich und sah Ema an. Was hatte sie denn gesagt? „Was war den?“, fragte das Mädchen nach und Ema lächelte. “Na, ich hab dich gefragt ob nach der Schule okay wäre. Wenn du möchtest, könntest du auch bei mir übernachten. Meine Brüder hätten sicher nichts dagegen, die sind alles ganz lieb. Ich muss nur kurz Ukyo-san Bescheid sagen.“, sagte diese und eilte davon. Kuraiko ging währenddessen ins Klassenzimmer und setzte sich hinter Yuusuke, welcher sie auf eine seltsame Art und Weise ansah. Sie zuckte mit den Schultern, als auch schon Ema hereinkam und ihr mitteilte, dass sie kommen dürfte. „Super!“, freute sich Kuraiko, woraufhin sie erneut diesen seltsamen Blick von Yuusuke erntete. Ist doch gut, je schneller er sie bemerken würde, desto besser.
„Oi, Nee-chan, wer ist das schöne Mädchen neben dir?“, hörten Kuraiko und Ema jemanden hinter sich sagen. Ema drehte sich um. „Hallo, Fuuto.kun!Das ist meine Freundin, Kuraiko. Kuraiko, das hier ist-“ „Fuuto Asahina, unser Kohai und ein Idol. Ein Jahr jünger als wir.“, unterbrach Kuraiko gespielt freundlich Emas kleine Vorstellung und streckte ihm die Hand entgegen. „Ah, da kennt mich ja jemand. Schön, dich kennenzulernen, Kura-nee.“, sagte Fuuto und sah sie mit einem  Grinsen im Gesicht an. „Ganz meinerseits.“, erwiderte Kuraiko. „Ah, da kommt Yuusuke! Lasst uns gehen.“, sagte Ema erfreut. Kuraiko verdrehte unauffällig die Augen und folgte den Geschwistern.

„Ah, Chi-chan!“, rief Louis und eilte die Treppen hinunter, nur, um Ema dann fest in die Arme zu nehmen. „L-Louis!“, quiekte diese und Kuraiko konnte nicht anders, als kurz traurig zu schauen und dann den Blick abzuwenden. Sie würde ema alles wegnehmen, das schwor sie sich. 2Ach, wer ist denn das?“, Kuraiko sah Louis an. „Kuraiko. Kuraiko Kenshi.“, antwortete sie für sich selbst und streckte ihm die Hand entgegen. Der Junge mit den hellaschbraunen Haaren zog sie an sich und gab ihr eine warme Umarmung. Kuraiko lief rot an, erwiderte diese aber. Wieso mussten immer solche Typen an ihr vorbeiziehen? Wieso konnte sie denn keinen von ihnen haben?
„Louis, lass sie doch mal los!“, ein weißhaariger Typ kam auf die beiden zu und schubste Louis sanft weg, sodass dieser Kuraiko loslassen musste. Sie musterte den Jungen genauer. Er war wahrscheinlich Mitte zwanzig und wirkte wie ein Model. Also gaffte Kuraiko -zum Teil unbewusst- diesen Jungen an und rührte sich nicht. „Tsubaki-san!“, quiekte Ema, als Tsubaki sie umarmte. Wann war er bitte zu ihr gegangenß Kuraiko wurde ein wenig sauer und streifte sich die Schuhe ab, nur, um dann ins Wohnzimmer zu gehen, wo sie den Rest der Bruderschaft sah. Louis, Fuuto und Yuusuke waren auch dort. „Ah, bist du Kenshi-san?“, ein blonder, breit gebauter Mann stand auf und sah sie ein wenig neugierig an, wie der Rest auch. Kuraiko nicke. „Ja, das bin ich...ähm-“ „-Ukyo.“, stellte er sich freundlich vor. Kuraiko nickte und blickte in die Runde.
Sie sah neugierige Blicke, Erstaunen und noch etwas, was Kuraiko nicht deuten konnte. Die 17-Jährige sah jeden von ihnen genau an. Alles sahen heiß aus, außer halt der kleinste, der war niedlich.
Heilige Mutter Gottes wie sollte sie das aushalten?!
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