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Karibische Freiheit

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Barbossa Captain Jack Sparrow Gibbs
22.05.2015
27.11.2020
70
58.393
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22.05.2015 533
 
Als das Handelsschiff auf Tortuga ankam, verabschiedete ich mich vom Captain. Bevor ich vom Schiff runter war, zog der Captain mich zurück und warnte mich vor Tortuga. Er sagte, wenn ich nicht aufpassen würde, könnte mich jemand anfassen oder ich würde Probleme bekommen, wenn ich auffallen würde. Dann verabschiedete er sich auch von mir und ich ging vom Schiff runter.

Als ich mich unter den Menschen gemischt hatte, bekam ich so meine ersten Eindrücke von der lebendigen Insel. An jeder Ecke betrunkene Leute, Frauen mit knappen Kleidern und Jede Menge Schreie. Die Bewohner benahmen sich so, als ob es keine Regeln gegeben hätte. Ich schlenderte in ein Gasthaus, um zu rasten. Es war schon spät am Abend und ich war ziemlich erschöpft.

Es lief laute, festliche Musik. Ich wollte mich hinsetzen, aber kein Platz war frei.  Suchend entdeckte ich doch noch einen Platz, wo aber schon ein Mann saß. Aber der Platz gegenüber ihn war frei, also fragte ich ob ich mich setzen kann. Er antwortete nur „Freie Wahl, Schätzchen“, und trank seinen Rum. Ich pflanzte mich seufzend hin. Der Mann hatte Rasta Zöpfe, die von einem weinroten Tuch gehalten wurden, und drauf noch ein brauner Hut. Ein paar Perlen waren im Haar und er trug ausreichend Schmuck an den Fingern. Seine Augen waren schwarz geschminkt und er war gebräunt. Er bot mir seine Flasche Rum an und ich nahm sie an. Nach zwei drei Schlucken, gab ich ihm die Flasche wieder zurück. Er begann ein Gespräch mit mir. „Was macht Ihr hier ganz alleine?“, fing er an. „Nichts Besonderes, ich bin nur aus Versehen nach Tortuga gekommen, eigentlich wollte ich das gar nicht… oder doch, aber ich suche morgen ein Schiff, das mich zurück nach Port Royal bringt“, antwortete ich. Er sah mich erstaunt an: „Das hättet ihr wohl gerne, Liebes.“ „Was soll das heißen?“, erwiderte ich.  „Statt Eure Kraft zu vergeuden, sage ich Euch gleich, dass das eine dumme Idee ist, denn hier in Tortuga wird Euch keiner mitnehmen. Die meisten Schiffe hier sind Piratenschiffe und die werden Euch nichts Gutes tun, glaubt mir, Liebes.“  „Woher wollt Ihr das wissen?“, fragte ich genervt. „Ich weiß wovon ich spreche im Gegensatz zu Euch. Ich bin nämlich ein Pirat.“ „Und wieso tut ihr mir dann nichts?“, fragte ich. Er schaute mich scharmant an und behauptete: „Weil ich nicht so ein Pirat bin, wie die anderen.“ Nach diesem Satz kuckte ich ihn nur unglaubwürdig an. Ich glaubte ihm kein Wort, von dem was er sagte.  Aber ihm war es egal, was ich ihm glaubte oder nicht. Er sagte, dass er gehen musste und verabschiedete sich. Ich warf ihm einen schnellen ‘goodbye‘ Blick zu und drehte mich wieder um.

Mir war es im Gasthaus viel zu unruhig, also schlenderte ich wieder raus und stahl unbemerkt einen Gürtel, an dem ein Degen und eine Pistole befestigt waren. Ich band ihn mir um die Taille und verließ das Gasthaus. Draußen war es zwar auch laut aber am Hafen war es ruhiger und ich fand ein angebundenes verlassenes  Boot schwimmen.  Ich sah mich um, ob jemand da war, dem es gehörte und legte mich rein um in Ruhe schlafen zu können.
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